#21

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 12:40
von Barbara (gelöscht)
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Kann bitte ein Admin die Klammern in der der Thread-Überschrift entfernen? Die sind nicht von mir und diese Relativierung gefällt mir nicht!


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2013 13:02 | nach oben springen

#22

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 12:45
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #7
Für mich gibt es überhaupt KEINE Legitimation für einen Angriffskrieg, auch nicht für einen Präventivschlag.

Das Recht auf Selbstverteidigung hat jeder.

Die Menschheit sollte endlich mal aus dem Tierreich heraustreten, indem sie keine Kriege mehr führt.



Fett markiert: Wie sollen wir das machen?

Ist die Bereitschaft zur Verteidigung (wenn's alle sind und im wesentlichen sind's alle) nicht auch eine Bereitschaft zur potenziellen Kriegsführung?

Wie wollen wir "Selbstverteidigung" definieren?

.


zuletzt bearbeitet 12.11.2013 12:59 | nach oben springen

#23

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 12:55
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #21
Kann bitte ein Admin die Klammern in der der Thread-Überschrift entfernen? Die sind nicht von mir und diese Relativierung gefällt mir nicht!

Hallo Barbara,

jeder Nutzer kann selbst den Betreff für seinen jeweiligen Beitrag verändern, so wie ich es hier auch getan habe. Die Änderung von sämtlichen Überschriften in einem Thread würde nur im Notfall erfolgen, da es einen Edit aller entsprechenden Beiträge betreffen würde.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#24

RE: Krieg ist (k)ein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 14:02
von 94 | 10.792 Beiträge

Vorab, politisch korrekt müsste der Titel des Werkes eines großen Klassikers heute ja lauten ...

Friedensschaffende Maßnahmen - Friedenserhaltende Maßnahmen

Und der Notfall ... dieser Notfall war in diesem Fall gegeben ? Ahja, ich wählte den Betreff im #4 mit Bedacht! Aber wenn ich dann pseudo-pazifistische Haltungen zu diesem Thema lese, ein Beispiel #6 ... na ich lass'n schon gut sein. Mir zumindest ist während einiger Plan-Spiele ähnlich schlecht geworden wie @werner in #34.
Ich stehe zu der Aussage 'Der Krieg ist (k)ein Spiel' - denn für mich ist Krieg ein tödliches, ein Scheiß-Spiel. Man kann vielleicht die Regeln des Spieles beeinflussen (verändern wäre für die Meisten vielleicht zuviele gesagt), aber das Spiel dadurch Beenden wollen, dass man es 'kein Spiel' nennt, ja wie 'blond' ist das denn?!

Ich zumindest habe mich auch für den Dienst am Frieden entschieden, als ich einen bewaffneten Beruf (wenn auch nur auf Zeit) seinerzeit wählte. Vielleicht war das meine Art von Blondsein. Die Idee vom Krieg, zu dem Keiner hingeht ist zwar wunderschön. Blöd nur wenn es mindestens Einer dann doch tut. Und hier macht das Wortspiel Einer ./. Keiner dann doch keinen Sinn (mehr).


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Diskus303 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2013 14:08 | nach oben springen

#25

RE: Krieg ist (k)ein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 14:52
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #24
Vorab, politisch korrekt müsste der Titel des Werkes eines großen Klassikers heute ja lauten ...

Friedensschaffende Maßnahmen - Friedenserhaltende Maßnahmen

Und der Notfall ... dieser Notfall war in diesem Fall gegeben ? Ahja, ich wählte den Betreff im #4 mit Bedacht! Aber wenn ich dann pseudo-pazifistische Haltungen zu diesem Thema lese, ein Beispiel #6 ... na ich lass'n schon gut sein. Mir zumindest ist während einiger Plan-Spiele ähnlich schlecht geworden wie @werner in #34.
Ich stehe zu der Aussage 'Der Krieg ist (k)ein Spiel' - denn für mich ist Krieg ein tödliches, ein Scheiß-Spiel. Man kann vielleicht die Regeln des Spieles beeinflussen (verändern wäre für die Meisten vielleicht zuviele gesagt), aber das Spiel dadurch Beenden wollen, dass man es 'kein Spiel' nennt, ja wie 'blond' ist das denn?!

Ich zumindest habe mich auch für den Dienst am Frieden entschieden, als ich einen bewaffneten Beruf (wenn auch nur auf Zeit) seinerzeit wählte. Vielleicht war das meine Art von Blondsein. Die Idee vom Krieg, zu dem Keiner hingeht ist zwar wunderschön. Blöd nur wenn es mindestens Einer dann doch tut. Und hier macht das Wortspiel Einer ./. Keiner dann doch keinen Sinn (mehr).


Wenn du gestattest:
Krieg ist ein tödlicher Scheiß !

Das Wort "ein Spiel" impliziert eine gewisse (beeinflussbare) Regelhaftigkeit, an die sich alle halten (sollen). Wir wissen aber genau, dass es nicht so ist! keiner hält sich an Regeln in einem Krieg. Krieg IST eine Eigendynamik und letztlich geht es für die Beteiligten nur darum, sich rauszureden.

Und/oder: Den Begriff "ein Spiel" kann man in diesem Zusammenhang auch als zynisch ansehen, und Zynismus ist die Haltung umfassenden Wissens bei gleichzeitige größtmöglichem Ohnmachtsgefühl. (so sinngemäß las ich es neulich irgendwo und habe lange darüber nachgedacht).
Ohnmacht will ich nicht, dann können wir doch einpacken?
.


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#26

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 15:09
von 80er | 561 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #18

[...] aber der Wechsel von Bush auf Obama war ein Quantensprung in der Entwicklung des globalen Konflikmanagements. [...]



Und hier wieder ein Beitrag aus unserem Schatzkästlein für
missbrauchte Begriffe

Edit: Zitat gekürzt


zuletzt bearbeitet 12.11.2013 15:17 | nach oben springen

#27

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 15:31
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Leider finde ich die Passage nicht in der Prinz William seine Hubschraubereinsätze in Afghanistan mit einem Videospiel vergleicht, es finden sich aber trotzdem etliche Links die zeigen, wie bescheuert selbst der Adel ist.
http://top.de/news/84xq-prinz-william-afghanistan
Für diese komischen Palastvögel ist Afghanistan ein Spielplatz, eine societyfrage.
Dieses Gewimmer um den frühen tragischen Tod der eigenen Mutter und solche Botschaften an die Öffentlichkeit auf der anderen Seite beweist einmal mehr, daß Krieg nur in Gehirnen entsteht, denen Intelligenz fehlt.
Zwar bleibe ich dabei, daß sich der größte Teil der ausländischen Söldner aus Unterschichten rekrutiert, aber wenn sich Royals nun auf diese Weise ins Gespräch bringen, um so Patriotismus zu propagieren, dann fällt mir nichts mehr ein und ich kann nur hoffen, daß die auch hier keine Vorbilder für die britische Jugend sind.
Viele von denen wissen vielleicht auch gar nicht, daß es für die kleinen Prinzen nur ein Schaulaufen ist, die sind kaum wirklichen Gefährdungen ausgesetzt und kommunizieren somit, in einer gemeinsamen Mission zu sein, was hinten und vorne nicht stimmt, die sind schlichtweg auf einem primitiv angelegten Werbefeldzug unterwegs um neue Rekruten zu finden für ihren dreckigen Krieg.



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#28

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 15:52
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #27
Leider finde ich die Passage nicht in der Prinz William seine Hubschraubereinsätze in Afghanistan mit einem Videospiel vergleicht, es finden sich aber trotzdem etliche Links die zeigen, wie bescheuert selbst der Adel ist.
http://top.de/news/84xq-prinz-william-afghanistan
Für diese komischen Palastvögel ist Afghanistan ein Spielplatz, eine societyfrage.
Dieses Gewimmer um den frühen tragischen Tod der eigenen Mutter und solche Botschaften an die Öffentlichkeit auf der anderen Seite beweist einmal mehr, daß Krieg nur in Gehirnen entsteht, denen Intelligenz fehlt.
Zwar bleibe ich dabei, daß sich der größte Teil der ausländischen Söldner aus Unterschichten rekrutiert, aber wenn sich Royals nun auf diese Weise ins Gespräch bringen, um so Patriotismus zu propagieren, dann fällt mir nichts mehr ein und ich kann nur hoffen, daß die auch hier keine Vorbilder für die britische Jugend sind.
Viele von denen wissen vielleicht auch gar nicht, daß es für die kleinen Prinzen nur ein Schaulaufen ist, die sind kaum wirklichen Gefährdungen ausgesetzt und kommunizieren somit, in einer gemeinsamen Mission zu sein, was hinten und vorne nicht stimmt, die sind schlichtweg auf einem primitiv angelegten Werbefeldzug unterwegs um neue Rekruten zu finden für ihren dreckigen Krieg.




Das stimmt aus meiner Sicht leider nicht Hackel.
"Intelligenz" hat noch keinen einzigen Krieg verhindert, im Gegenteil.
.


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#29

RE: Krieg ist ein Kein-Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 16:04
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #25
Das Wort "ein Spiel" impliziert eine gewisse (beeinflussbare) Regelhaftigkeit, an die sich alle halten (sollen).

Und genau das ist der Trugschluss 'an die sich alle halten (sollten)'. Denn sobald es auch nur ansatzweise Vorteile verspricht, eine Regel zu übertreten, wird es von mindestens Einem getan. Und dann nur noch Re-agiert. Und dann werden vom Sieger die Regeln des Verlierens angepasst. Upps, Sieger - Verlieren. Begriffe die jeder Zweikäsehoch im Maumau oder im Uno zur Sozialisierung kennenlernen darf. Und sehr schmerzhaft lernt das Kind ein 'Guter Verlierer' zu sein. Doch wie sang's die Abbas so schön
The winner takes its all - the loser stand alone.
Mich störte das Wort Spiel in der Aussage des ursprünglichen Betreffs auch, aber mehr so in dem Sinne: wenn Krieg kein Spiel sei, dann ist er ja eine ernste und vor allem ernstzunehmende Sache? Nur so für die 'richtigen' Männer im Dienste ihrer Nation ... und genau das ist dieses Scheißspiel gewiss nicht.
Nichts passt da besser wie das Beispiel (verdammt, schon wieder ein Spiel) aus #27 an dieser Stelle.
Schlimmer noch, durch ein Aufstellen von Regelwerken wird der Eindruck der Unvermeidlichkeit dieses Scheiß-Spiel erweckt. Insofern ... ja, kein Spiel. Punkt für Dich - wie in einem Spiel.

Aber auch wenn es mir sonst Spazzz bereitet, mich spielerisch zu zanken, irgendwie nicht bei diesem Thema, siehe meine Signatur.
Trotzdem abschließend eine spielerische Frage, war der von Dir in #25 verwendete Betreff ein spielerisches Versehen?

P.S. Haste mal Die Wolokolamsker Chausee von A.Bek gelesen? Ich bin ehrlich, ich hab's nicht am Stück hinbekommen.
Da war Samjatins Wir ein Kinderspiel dagegen. So und iche spiele jetzt noch bissel WAIK, da gibt's wenigstens Regeln.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 12.11.2013 16:22 | nach oben springen

#30

RE: Krieg ist ein Kein-Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 16:20
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #29
Zitat von Barbara im Beitrag #25
Das Wort "ein Spiel" impliziert eine gewisse (beeinflussbare) Regelhaftigkeit, an die sich alle halten (sollen).

Und genau das ist der Trugschluss 'an die sich alle halten (sollten)'. Denn sobald es auch nur ansatzweise Vorteile verspricht, eine Regel zu übertreten, wird es von mindestens Einem getan. Und dann nur noch Re-agiert. Und dann werden vom Sieger die Regeln des Verlierens angepasst. Upps, Sieger - Verlieren. Begriffe die jeder Zweikäsehoch im Maumau oder im Uno zur Sozialisierung kennenlernen darf. Und sehr schmerzhaft lernt das Kind ein 'Guter Verlierer' zu sein. Doch wie sang's die Abbas so schön
The winner takes its all - the loser stand alone.
Mich störte das Wort Spiel in der Aussage des ursprünglichen Betreffs auch, aber mehr so in dem Sinne: wenn Krieg kein Spiel sei, dann ist er ja eine ernste und vor allem ernstzunehmende Sache? Nur so für die 'richtigen' Männer im Dienste ihrer Nation ... und genau das ist dieses Scheißspiel gewiss nicht.
Nichts paßt da besser wie das Beispiel (verdammt, schon wieder ein Spiel) aus #27 an dieser Stelle.
Schlimmer noch, durch ein Aufstellen von Regelwerken wird der Eindruck der Unvermeidlichkeit dieses Scheiß-Spiel erweckt. Insofern ...

Aber auch wenn es mir sonst Spazzz bereitet, mich spielerisch zu zanken, irgendwie nicht bei diesem Thema, siehe meine Signatur.
Trotzdem abschließend eine spielerische Frage, war der von Dir in #25 verwendete Betreff ein spielerisches Versehen?



1. fett:... nicht immanent! Sondern das "Phänomen Krieg" ist eine sehr ernst zu nehmende Sache.

2. fett: sehr richtig!!! ... und Beherrschbarkeit! Ein fataler Irrtum wie wir wissen.

3. fett: nein, falsches "Speichern" Tempo :-)

.


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#31

RE: Krieg ist ein Kein-Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 16:27
von 94 | 10.792 Beiträge

Wartest Du mal ab bis ich fertsch-rumeditiert hab, hä!
Oder wieder falsches Tempo beim Speichern?

Also ich würde mich über Deine Zustimmung zu diesen Betreff jetzt freuen, soweit ich mich bei diesem Thema überhaupt 'freuen' kann.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#32

RE: Krieg ist ein Kein-Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 16:46
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #31
Wartest Du mal ab bis ich fertsch-rumeditiert hab, hä!
Oder wieder falsches Tempo beim Speichern?

Also ich würde mich über Deine Zustimmung zu diesen Betreff jetzt freuen, soweit ich mich bei diesem Thema überhaupt 'freuen' kann.


Ich freue mich und stimme zu !


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#33

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 16:50
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #28
Zitat von Hackel39 im Beitrag #27
Leider finde ich die Passage nicht in der Prinz William seine Hubschraubereinsätze in Afghanistan mit einem Videospiel vergleicht, es finden sich aber trotzdem etliche Links die zeigen, wie bescheuert selbst der Adel ist.
http://top.de/news/84xq-prinz-william-afghanistan
Für diese komischen Palastvögel ist Afghanistan ein Spielplatz, eine societyfrage.
Dieses Gewimmer um den frühen tragischen Tod der eigenen Mutter und solche Botschaften an die Öffentlichkeit auf der anderen Seite beweist einmal mehr, daß Krieg nur in Gehirnen entsteht, denen Intelligenz fehlt.
Zwar bleibe ich dabei, daß sich der größte Teil der ausländischen Söldner aus Unterschichten rekrutiert, aber wenn sich Royals nun auf diese Weise ins Gespräch bringen, um so Patriotismus zu propagieren, dann fällt mir nichts mehr ein und ich kann nur hoffen, daß die auch hier keine Vorbilder für die britische Jugend sind.
Viele von denen wissen vielleicht auch gar nicht, daß es für die kleinen Prinzen nur ein Schaulaufen ist, die sind kaum wirklichen Gefährdungen ausgesetzt und kommunizieren somit, in einer gemeinsamen Mission zu sein, was hinten und vorne nicht stimmt, die sind schlichtweg auf einem primitiv angelegten Werbefeldzug unterwegs um neue Rekruten zu finden für ihren dreckigen Krieg.




Das stimmt aus meiner Sicht leider nicht Hackel.
"Intelligenz" hat noch keinen einzigen Krieg verhindert, im Gegenteil.
.


Aber Barbara über verhinderte Kriege wird doch gar keine Chronik geführt.
Woher wollen wir denn wissen, ob nicht irgendwo auf der Welt durch diplomatisches Geschick, durch Netzwerke des Handels, hochentwickelte Demokratien, durch geniale Konfliktschlichter oder durch ein gegenseitiges Abschreckungspotential nicht doch Bürgerkriege und Angiffe auf Nachbarstaaten verhindert werden ?
Damit werden doch keine Schlagzeilen gemacht.
Ich denke dabei an den verweigerten Vergeltungsschlag der USA wegen des Giftgasangriffs im syrischen Bürgerkrieg.
Haben wir nicht bei den Balkankriegen im Nachhinein feststellen müssen, daß durchgeknallte Generäle ein Terrormultiplikator waren, daß eben diese Psychopaten mit ihren kranken Allmachtsfantasien die von der Politik ohnehin schon festgefahrene Kiste noch weiter bis zur Unlösbarkeit in den Dreck gefahren hatten ?
Mußte nicht auch Obama im Hinterkopf haben, daß genau solche Generäle zu Lasten Assads bereits an einer Nachkriegsordnung basteln, um im neuen Regime ihren Status zu bewahren, wenn sie bestimmte Provokationen aus der relativen Anonymität (unklare Kommandostrukturen) heraus inszenieren ?
Warum haben denn die Hitler- Attentäter ihren Widerstand organisiert, doch nicht für einen Kampf um mehr Demokratie und Freiheit in Deutschland ?
Auch wenn es bunt durch den Gemüsegarten zu gehen scheint, es gibt den roten Faden wonach sich eigentliche Verbrecher zu Lasten ehemaliger verbrecherischer Verbündeten reinwaschen wollen, das ist deren primäres Anliegen.
Diejenigen, die Kriege in einer viel früheren Phase hätten verhindern können, waren intelligent genug, um die unpopuläre Wahrheit "Krieg und Leichen, die letzte Hoffnung der Reichen" öffentlich zu kommunizieren und die hat man mundtot gemacht, eben weil sie die Systemzusammenhänge erkannt haben, die sind in der Regel nicht populär geworden so wie später die "Stauffenbergs" aber dennoch um Welten intelligenter und weitsichtiger und da meine ich nicht nur die KPD- Funktionäre.
Es ist doch ein bißchen wie in der Schule, wenn es anderswo nicht reicht, wird eben gekloppt und ohne den Krieg wäre z.B. Hitlers Wirtschaftswunder Ende der 1940er Jahre zu Ende gewesen, niemand hätte so etwas in der Nazizeit sagen dürfen, aber heute sind wir weiter, wir haben ein wenig daraus gelernt wie die Wechselwirkung zwischen Macht und Krieg zu Tage tritt, nämlich indem behauptet wird, daß für das eigene Versagen immer andere verantwortlich sind, früher waren es halt die Juden und heute die Chinesen aber die Infrastruktur der Kommunikation, die reichhaltigen Publikationen vergangener Kriege und die gegenseitige Abhängigkeit im globalen Wirtschaftskosmos verhindern aktuell Kriege, davon bin ich überzeugt.
Tut mir leid, daß wir da nicht einer Meinung sind, ist aber kein Problem für mich.

Angefügte Bilder:
Krieg.jpg


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#34

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 16:59
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #33
Zitat von Barbara im Beitrag #28
Zitat von Hackel39 im Beitrag #27
Leider finde ich die Passage nicht in der Prinz William seine Hubschraubereinsätze in Afghanistan mit einem Videospiel vergleicht, es finden sich aber trotzdem etliche Links die zeigen, wie bescheuert selbst der Adel ist.
http://top.de/news/84xq-prinz-william-afghanistan
Für diese komischen Palastvögel ist Afghanistan ein Spielplatz, eine societyfrage.
Dieses Gewimmer um den frühen tragischen Tod der eigenen Mutter und solche Botschaften an die Öffentlichkeit auf der anderen Seite beweist einmal mehr, daß Krieg nur in Gehirnen entsteht, denen Intelligenz fehlt.
Zwar bleibe ich dabei, daß sich der größte Teil der ausländischen Söldner aus Unterschichten rekrutiert, aber wenn sich Royals nun auf diese Weise ins Gespräch bringen, um so Patriotismus zu propagieren, dann fällt mir nichts mehr ein und ich kann nur hoffen, daß die auch hier keine Vorbilder für die britische Jugend sind.
Viele von denen wissen vielleicht auch gar nicht, daß es für die kleinen Prinzen nur ein Schaulaufen ist, die sind kaum wirklichen Gefährdungen ausgesetzt und kommunizieren somit, in einer gemeinsamen Mission zu sein, was hinten und vorne nicht stimmt, die sind schlichtweg auf einem primitiv angelegten Werbefeldzug unterwegs um neue Rekruten zu finden für ihren dreckigen Krieg.




Das stimmt aus meiner Sicht leider nicht Hackel.
"Intelligenz" hat noch keinen einzigen Krieg verhindert, im Gegenteil.
.


Aber Barbara über verhinderte Kriege wird doch gar keine Chronik geführt.
Woher wollen wir denn wissen, ob nicht irgendwo auf der Welt durch diplomatisches Geschick, durch Netzwerke des Handels, hochentwickelte Demokratien, durch geniale Konfliktschlichter oder durch ein gegenseitiges Abschreckungspotential nicht doch Bürgerkriege und Angiffe auf Nachbarstaaten verhindert werden ?
Damit werden doch keine Schlagzeilen gemacht.

Ich denke dabei an den verweigerten Vergeltungsschlag der USA wegen des Giftgasangriffs im syrischen Bürgerkrieg.
Haben wir nicht bei den Balkankriegen im Nachhinein feststellen müssen, daß durchgeknallte Generäle ein Terrormultiplikator waren, daß eben diese Psychopaten mit ihren kranken Allmachtsfantasien die von der Politik ohnehin schon festgefahrene Kiste noch weiter bis zur Unlösbarkeit in den Dreck gefahren hatten ?
Mußte nicht auch Obama im Hinterkopf haben, daß genau solche Generäle zu Lasten Assads bereits an einer Nachkriegsordnung basteln, um im neuen Regime ihren Status zu bewahren, wenn sie bestimmte Provokationen aus der relativen Anonymität (unklare Kommandostrukturen) heraus inszenieren ?
Warum haben denn die Hitler- Attentäter ihren Widerstand organisiert, doch nicht für einen Kampf um mehr Demokratie und Freiheit in Deutschland ?
Auch wenn es bunt durch den Gemüsegarten zu gehen scheint, es gibt den roten Faden wonach sich eigentliche Verbrecher zu Lasten ehemaliger verbrecherischer Verbündeten reinwaschen wollen, das ist deren primäres Anliegen.
Diejenigen, die Kriege in einer viel früheren Phase hätten verhindern können, waren intelligent genug, um die unpopuläre Wahrheit "Krieg und Leichen, die letzte Hoffnung der Reichen" öffentlich zu kommunizieren und die hat man mundtot gemacht, eben weil sie die Systemzusammenhänge erkannt haben, die sind in der Regel nicht populär geworden so wie später die "Stauffenbergs" aber dennoch um Welten intelligenter und weitsichtiger und da meine ich nicht nur die KPD- Funktionäre.
Es ist doch ein bißchen wie in der Schule, wenn es anderswo nicht reicht, wird eben gekloppt und ohne den Krieg wäre z.B. Hitlers Wirtschaftswunder Ende der 1940er Jahre zu Ende gewesen, niemand hätte so etwas in der Nazizeit sagen dürfen, aber heute sind wir weiter, wir haben ein wenig daraus gelernt wie die Wechselwirkung zwischen Macht und Krieg zu Tage tritt, nämlich indem behauptet wird, daß für das eigene Versagen immer andere verantwortlich sind, früher waren es halt die Juden und heute die Chinesen aber die Infrastruktur der Kommunikation, die reichhaltigen Publikationen vergangener Kriege und die gegenseitige Abhängigkeit im globalen Wirtschaftskosmos verhindern aktuell Kriege, davon bin ich überzeugt.
Tut mir leid, daß wir da nicht einer Meinung sind, ist aber kein Problem für mich.



Du hast Recht Hackel, ich habe oben einseitig argumentiert. Das war ein bisschen vorschnell und vor allem etwas mutlos von mir (eigentlich gar nicht meine Art). Ich meinte, dass die Intelligenz eben sehr oft auch für die Destruktion benutzt wird, mit all den uns bekannten Schrecken.
Dass intelligente Kompetenz allein nicht reicht, um Krieg zu verhindern, sie aber benötigt wird, um Krieg überhaupt erst möglich zu machen.
Ich drehe mich jetzt ein wenig im Kreis merke ich. Jedenfalls hat dein Beitrag meine volle Zustimmung.
.


Hackel39 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 17:19
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Ja Barbara, Intelligenz ist ein wertfreier Begriff, auch gnadenlose Abzocker und Kriegstreiber sind intelligent, so ist das leider.
Aber fast allen ist gemeinsam, daß sie ein schlimmes Ende erleben mußten, so gesehen sind sie doch auch allgemein ganz schön bescheuert auf lange Sicht.



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#36

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 17:19
von eisenringtheo | 9.162 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #34
(..)

Du hast Recht Hackel, ich habe oben einseitig argumentiert. Das war ein bisschen vorschnell und vor allem etwas mutlos von mir (eigentlich gar nicht meine Art). Ich meinte, dass die Intelligenz eben sehr oft auch für die Destruktion benutzt wird, mit all den uns bekannten Schrecken.
Dass intelligente Kompetenz allein nicht reicht, um Krieg zu verhindern, sie aber benötigt wird, um Krieg überhaupt erst möglich zu machen.
Ich drehe mich jetzt ein wenig im Kreis merke ich. Jedenfalls hat dein Beitrag meine volle Zustimmung.


Die Tapferkeitsmedaille für Drohnenpiloten (Cyber Krieger) wurde zwar angekündigt....
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amer.../story/27339392
aber das amerikanische Verteidigungsministerium hat sie gleich wieder abgeschafft.
http://www.reuters.com/article/2013/04/1...E93E12V20130415
nachdem Proteste aus der Armee kamen und die Frage in den Raum gestellt wurde, was das mit Tapferkeit zu tun habe, wenn man in einem geschützten Raum einen Computer bedient, ohne dass das eigene Leben auch nur im entferntesten gefährdet ist.
Theo


zuletzt bearbeitet 12.11.2013 17:19 | nach oben springen

#37

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 17:31
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #36
Zitat von Barbara im Beitrag #34
(..)

Du hast Recht Hackel, ich habe oben einseitig argumentiert. Das war ein bisschen vorschnell und vor allem etwas mutlos von mir (eigentlich gar nicht meine Art). Ich meinte, dass die Intelligenz eben sehr oft auch für die Destruktion benutzt wird, mit all den uns bekannten Schrecken.
Dass intelligente Kompetenz allein nicht reicht, um Krieg zu verhindern, sie aber benötigt wird, um Krieg überhaupt erst möglich zu machen.
Ich drehe mich jetzt ein wenig im Kreis merke ich. Jedenfalls hat dein Beitrag meine volle Zustimmung.


Die Tapferkeitsmedaille für Drohnenpiloten (Cyber Krieger) wurde zwar angekündigt....
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amer.../story/27339392
aber das amerikanische Verteidigungsministerium hat sie gleich wieder abgeschafft.
http://www.reuters.com/article/2013/04/1...E93E12V20130415
nachdem Proteste aus der Armee kamen und die Frage in den Raum gestellt wurde, was das mit Tapferkeit zu tun habe, wenn man in einem geschützten Raum einen Computer bedient, ohne dass das eigene Leben auch nur im entferntesten gefährdet ist.
Theo


Bei Doubble f*** You Dumm Bush wäre das noch durch gegangen, der dachte ja auch, er sei ein Held, weil er mal die Grenzen von Texas verteidigt hatte.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/bu...t-a-286008.html
Man nannte sie auch Champagner- Einheit oder Wochenendkrieger, es ist vergleichbar mit dem Einsatz der britischen Hubschrauberprinzen, eben eine Showveranstaltung, fast schon so hochwertig wie die Al- Bundy- Familienserie.



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#38

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 12.11.2013 17:33
von SET800 | 3.095 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #7
Für mich gibt es überhaupt KEINE Legitimation für einen Angriffskrieg, auch nicht für einen Präventivschlag.

Das Recht auf Selbstverteidigung hat jeder.

Die Menschheit sollte endlich mal aus dem Tierreich heraustreten, indem sie keine Kriege mehr führt.


hallo, schön wäre es, aber dafür gibt es ca. 6 MRD Menschen auf der Erde zuviel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Solange Recourcen knapp sind, solange "Mächtige" existieren die um ihre Privilegien Angst haben, solange wird es leider Kampf und Krieg geben.

Vielelicht sollte Politik ein fast lästiges Pflichtamt sein für das man mit minimalster Aufwandsentschädigung ohne Widerspruchsmöglichkeit berufen wird, Laienrichter und Wahlsvorstand als Beispiel!



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#39

RE: Krieg ist kein Spiel

in Themen vom Tage 18.11.2013 16:18
von Barbara (gelöscht)
avatar

Zitat von SET800 im Beitrag #38
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #7
Für mich gibt es überhaupt KEINE Legitimation für einen Angriffskrieg, auch nicht für einen Präventivschlag.

Das Recht auf Selbstverteidigung hat jeder.

Die Menschheit sollte endlich mal aus dem Tierreich heraustreten, indem sie keine Kriege mehr führt.


hallo, schön wäre es, aber dafür gibt es ca. 6 MRD Menschen auf der Erde zuviel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Solange Recourcen knapp sind, solange "Mächtige" existieren die um ihre Privilegien Angst haben, solange wird es leider Kampf und Krieg geben.

Vielelicht sollte Politik ein fast lästiges Pflichtamt sein für das man mit minimalster Aufwandsentschädigung ohne Widerspruchsmöglichkeit berufen wird, Laienrichter und Wahlsvorstand als Beispiel!





Ich bin davon überzeugt dass sich immer dann nichts ändert, wenn Verantwortung - vor allem ethische! - ausschließlich delegiert wird, z.B. auf "die Mächtigen", "die Politiker" etc.

Fett markiert: Falls du persönlich solchermaßen "berufen" würdest:
was wären deine ersten politischen Maßnahmen hinsichtlich des Thread-Themas?
.


zuletzt bearbeitet 18.11.2013 16:20 | nach oben springen



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