#921

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 19:33
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #919
Ich habe mir die Räumlichkeiten angeschaut... es ist ja nun wohl hinlänglich erwiesen, das die Zellen im sogenannten U-Boot nicht mehr durch das MfS genutzt wurden....

Des weiteren möchte ich darum bitten die die Forenregeln zu beachten und diese Bunt und Fettschreiberei zu unterlassen....






... da müssen ja einige Insassen sich geirrt haben oder woamders gewesen sein. Waren wahrscheinlich schon verrückt ...... oder die Bewacher ?!


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


nach oben springen

#922

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 19:34
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #918
Zitat von 94 im Beitrag #917
Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #915
..., die sah aber 1990 noch ganz anders aus.

Meinste auch da hat Dr. Knabe etwas 'herausarbeiten' (oder besser gesagt hineinarbeiten) lassen?
Schaut Euch die Räumlichkeiten an, dann erspar ich mir die Schreiberei

Nun dürfte es ein Unding sein, sich heute durch einfaches Betrachten der Räumlichkeiten den seit 1990 veränderten Zustand zu erschließen. Also was konkret unterscheidet den heute präsentierten Zustand der Weichzelle von dem im Jahre 1990 Deines Wissens nach? Über die Funktion einer Weichzelle (auch Tobzelle, im Osten 'Beruhigungsverwahrraum' genannt), oder besser gesagt über die Wirksamkeit streiten auch heute noch Kapazitäten, würde jetzt aber zuweit vom Thema führen. Nur soviel, eine Weichzelle stellt eine sinnvolle Alternative dar zur starken medikamentösen Sedierung zum Beispiel bei kaltem Entzug.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.04.2014 19:35 | nach oben springen

#923

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 20:07
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #920


ich sehe keine Pflicht eines Bürgers für sein Land zu arbeiten. Jeder Bürger hat das Recht auf Faulheit. Er ist aber auch für seine Lebensunterhalt selbst verantwortlich, also Faulheit auf Kosten der Allgemeinheit geht nicht. Es war ein Privilig des Nazideutschland und der kommunistischen Staaten, eine Lagerwelt aufzubauen und sie mit Arbeitssklaven zu füllen, siehe Gulag in der SU..............




Eben.
mit der Pflicht siehst du das so, andere Regierungstrukturen kamen zu anderer Ansicht. Und im Falle der DDR ging es nicht, in keiner Weise, um Arbeitssklaven, GULAG usw. Nur darum allgemein wie für die große Mehrheit der Bevölkerung frei im Land zu arbeiten. Sogar im gewünschten Beruf ausgebildet sofern das mit der Qualifikation und dem volkswirtschaftlichen Bedarf übereinstimmte.

Das Arbeitsleben der DDR mit Stalins GULAG oder Himmlers KZ auch nur irgendwie in einen Zusammenhang zu bringen ist meiner Meinung nach boshafte Demagogie.



nach oben springen

#924

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 20:08
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Wenn ich mir das erste Bild ansehe,so sind die Wände ziehmlich versifft durch Feuchtigkeit und ihre Wirkungen.Der Boden sieht mir da viel zu gut aus.Wurde wohl saniert?


nach oben springen

#925

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 20:46
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #918
von exgakl • | 4.484 Beiträge | 25679 Punkte • messageNachricht senden | profileProfil ansehen |
onlineexgakl ist online.
|
Zitat vormerken
avatar

die sogenannte Nasszelle (was ein herrlicher Ausdruck) wurde durch die Russen genutzt hat also nichts mit HSH als Untersuchungshaftanstalt des MfS zu tun...


Zitat von 94 im Beitrag #917
Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #915
..., die sah aber 1990 noch ganz anders aus.

Meinste auch da hat Dr. Knabe etwas 'herausarbeiten' (oder besser gesagt hineinarbeiten) lassen?


Schaut Euch die Räumlichkeiten an, dann erspar ich mir die Schreiberei


Ja, manchmal sollte man sich etwas "ersparen", weniger ist manchmal mehr.....


nach oben springen

#926

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:00
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo Gert!

Ich habe gerade einige Zeit versucht, aus den beiten Satzteilen eine Einheit zu bilden.
Ist mir aber nicht gelungen.

Es besteht hier keine Arbeitspflicht, es sei denn man ist Deutscher und kommt nicht den Auflagen der Agentur (für mich immer noch ArbeitsAMT) nach.dann kannst Du mal sehen, wie schnell man vom Finger in den Mund leben muß.
Da ist keine Arbeit menschenunwürdig genug.

Hier gab es Berufsverbote, dort gab es sie auch, oder etwas defizieler (wie hier auch) durch gezielte Einflußnahme auf die Betriebsleiter/Firmenchefs. Dort mußte man die Leute wegsperren, da sie einen unvergleichlich höhere Bedeutung hatten, alleine durch Westmedien und weil sich der Staat ungerne an seine Wurzeln packen ließ. (Arbeiter- und Bauernstaat)

Hier muß man keinen (zer)brechen in dem man ihn einlocht, daß erledigt die willige "öffentliche" Gesellschaft (offenkundig mit "Rechten" und "Linken") durch "öffentliche" und mediale "Selbstkontrolle"!
Hier ein typisches Beispiel, denn es hätte jeden treffen können:
http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_793166.html
[urlhttp://www.sueddeutsche.de/politik/di...rtler-1.1434547][/url]
http://www.welt.de/sport/olympia/article...verstrickt.html
http://www.abendblatt.de/sport/article23...a-Drygalla.html
http://www.tagesspiegel.de/sport/nazi-ve...is/6957642.html
http://www.stern.de/sport/olympia/olympi...rf-1871137.html

Im linken Spektrum ist man da etwas toleranter, da die Wahrscheinlichkeit einer Akzeptanz in der "bürgerlichen Mehrheit", doch eher gering ist.
Und unser Außenminister a.D. hatte ja auch keine Probleme, ins Amt zu kommen, obwohl er ein Polizistenschläger ist.

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Gert im Beitrag #920
... ich sehe keine Pflicht eines Bürgers für sein Land zu arbeiten. Jeder Bürger hat das Recht auf Faulheit. Er ist aber auch für seine Lebensunterhalt selbst verantwortlich, also Faulheit auf Kosten der Allgemeinheit geht nicht.......Tatsächlich war man nur an der billigen Ausbeutung der Arbeitskraft für den Sieg des Sozialismus interessiert.


zuletzt bearbeitet 08.04.2014 21:05 | nach oben springen

#927

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:04
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #920
Zitat von SET800 im Beitrag #914
Hallo,
ganz "boshaft" allgemein gefragt, war HSH in Einrichtung, Personal, Methoden und Verfahren vielleicht doch vorbildlich und angemessen? Ja die
Frage klingt schlimm, deshalb die Erklärung:

Entweder sieht man die Staatsbürgerpflicht der DDR seine Arbeitskraft im Lande einzusetzen als extremes Unrecht und verwerflich oder sieht es
begründet in der Souveränität des Staates als legitim, nötig und angemessen an.


Im zweiten Fall kann man HSH als effektive, diziplinierte und korrekte Umsetzung von Gesetzesvollzug ansehen.

Die volkswirtschaftliche Frage der Belastbarkeit durch "Organe" ist extra zu beantworten und welche Optionen gab es den Aufwand
zu verringern.


ich sehe keine Pflicht eines Bürgers für sein Land zu arbeiten. Jeder Bürger hat das Recht auf Faulheit. Er ist aber auch für seine Lebensunterhalt selbst verantwortlich, also Faulheit auf Kosten der Allgemeinheit geht nicht. Es war ein Privilig des Nazideutschland und der kommunistischen Staaten, eine Lagerwelt aufzubauen und sie mit Arbeitssklaven zu füllen, siehe Gulag in der SU. Offiziell wurde als Grund für die Festsetzung in den Arbeitslagern eine Umerziehung vorgegeben. Tatsächlich war man nur an der billigen Ausbeutung der Arbeitskraft für den Sieg des Sozialismus interessiert.




Jetzt komme ich wirklich ins grübeln, sonst sagt man doch immer die "Roten" würden "Phrasen dreschen"......


nach oben springen

#928

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:07
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #923
Zitat von Gert im Beitrag #920


ich sehe keine Pflicht eines Bürgers für sein Land zu arbeiten. Jeder Bürger hat das Recht auf Faulheit. Er ist aber auch für seine Lebensunterhalt selbst verantwortlich, also Faulheit auf Kosten der Allgemeinheit geht nicht. Es war ein Privilig des Nazideutschland und der kommunistischen Staaten, eine Lagerwelt aufzubauen und sie mit Arbeitssklaven zu füllen, siehe Gulag in der SU..............




Eben.
mit der Pflicht siehst du das so, andere Regierungstrukturen kamen zu anderer Ansicht. Und im Falle der DDR ging es nicht, in keiner Weise, um Arbeitssklaven, GULAG usw. Nur darum allgemein wie für die große Mehrheit der Bevölkerung frei im Land zu arbeiten. Sogar im gewünschten Beruf ausgebildet sofern das mit der Qualifikation und dem volkswirtschaftlichen Bedarf übereinstimmte.

Das Arbeitsleben der DDR mit Stalins GULAG oder Himmlers KZ auch nur irgendwie in einen Zusammenhang zu bringen ist meiner Meinung nach boshafte Demagogie.

Da bist du nicht im Bilde. Es gab in der DDR Arbeitslager . Ich hatte einen Schulkamerad, der lieber im Cafehaus saß, als einer geregelten Arbeit nachzugehen.den haben sie abgeholt in ein Arbeitslager .


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#929

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:09
von Gelöschtes Mitglied
avatar

ich kenne auch Arbeitslager in der DDR. Die hießen "Lager für Arbeit und Erholung", dort wurden Jugendliche in den Ferien gezwungen sich für den Staat den Ar... aufzureißen. das schlimmste zum Schluß wurden sie noch mit Geldzahlungen korrumpiert.

Eine Schande......


zuletzt bearbeitet 08.04.2014 21:10 | nach oben springen

#930

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:12
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #926
Hallo Gert!

Ich habe gerade einige Zeit versucht, aus den beiten Satzteilen eine Einheit zu bilden.
Ist mir aber nicht gelungen.

Es besteht hier keine Arbeitspflicht, es sei denn man ist Deutscher und kommt nicht den Auflagen der Agentur (für mich immer noch ArbeitsAMT) nach.dann kannst Du mal sehen, wie schnell man vom Finger in den Mund leben muß.
Da ist keine Arbeit menschenunwürdig genug.

Hier gab es Berufsverbote, dort gab es sie auch, oder etwas defizieler (wie hier auch) durch gezielte Einflußnahme auf die Betriebsleiter/Firmenchefs. Dort mußte man die Leute wegsperren, da sie einen unvergleichlich höhere Bedeutung hatten, alleine durch Westmedien und weil sich der Staat ungerne an seine Wurzeln packen ließ. (Arbeiter- und Bauernstaat)

Hier muß man keinen (zer)brechen in dem man ihn einlocht, daß erledigt die willige "öffentliche" Gesellschaft (offenkundig mit "Rechten" und "Linken") durch "öffentliche" und mediale "Selbstkontrolle"!
Hier ein typisches Beispiel, denn es hätte jeden treffen können:
http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_793166.html
[urlhttp://www.sueddeutsche.de/politik/di...rtler-1.1434547][/url]
http://www.welt.de/sport/olympia/article...verstrickt.html
http://www.abendblatt.de/sport/article23...a-Drygalla.html
http://www.tagesspiegel.de/sport/nazi-ve...is/6957642.html
http://www.stern.de/sport/olympia/olympi...rf-1871137.html

Im linken Spektrum ist man da etwas toleranter, da die Wahrscheinlichkeit einer Akzeptanz in der "bürgerlichen Mehrheit", doch eher gering ist.
Und unser Außenminister a.D. hatte ja auch keine Probleme, ins Amt zu kommen, obwohl er ein Polizistenschläger ist.

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Gert im Beitrag #920
... ich sehe keine Pflicht eines Bürgers für sein Land zu arbeiten. Jeder Bürger hat das Recht auf Faulheit. Er ist aber auch für seine Lebensunterhalt selbst verantwortlich, also Faulheit auf Kosten der Allgemeinheit geht nicht.......Tatsächlich war man nur an der billigen Ausbeutung der Arbeitskraft für den Sieg des Sozialismus interessiert.




Ich empfehle dir meine posts verstehend zu lesen, dann schreibst du auch nicht solch einen Unsinn zusammen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#931

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #929
ich kenne auch Arbeitslager in der DDR. Die hießen "Lager für Arbeit und Erholung", dort wurden Jugendliche in den Ferien gezwungen sich für den Staat den Ar... aufzureißen. das schlimmste zum Schluß wurden sie noch mit Geldzahlungen korrumpiert.

Eine Schande......

Auch an dich den Tipp zu Vermeidung von verbalem Müll, erst informieren dann schreiben.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#932

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:16
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo Gert!

Nun "Arbeitslager" wie im 3. Reich, gab es so nicht. Aber ähnliches gab es am Anfang der DDR schon. Auch gab es Jugendwerkhöfe und Frauengefängnisse, die eine Arbeitspflicht rigoros durchsetzten.
Anderer seits saß man in diesen Institutionen zur überwiegeden Mehrheit begründet ein. Ich habe in meinem Archiv noch einen oder zwei Filme über diese Geschichten.
Allerdings waren die dort befragte Akteure (JWH) ALLE unschuldig. Nur die anderen Mithäftlinge (über die man sich auch beschwerte) waren rechtens dort.

Was mich an solchen Dingen stört, ist der Pauschalismus. Der führt langfristig dazu, daß man die wirklichen Unrechtsopfer abwinkend wahrnimmt.
Und das ist ja wohl nicht im Sinne des Erfinders, wie man so allgemein sagt.

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Gert im Beitrag #928
.....
Da bist du nicht im Bilde. Es gab in der DDR Arbeitslager . Ich hatte einen Schulkamerad, der lieber im Cafehaus saß, als einer geregelten Arbeit nachzugehen.den haben sie abgeholt in ein Arbeitslager .


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#933

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:19
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #928

Da bist du nicht im Bilde. Es gab in der DDR Arbeitslager . Ich hatte einen Schulkamerad, der lieber im Cafehaus saß, als einer geregelten Arbeit nachzugehen.den haben sie abgeholt in ein Arbeitslager .



War auch richtig so,
hatte der Kamerad großes Kapital zur Verfügung? Wovon lebte der? Wer finanzierte ihm die Krankenversicherung? Soldiarität funktioniert
nur wenn die die leistungsfähig sind Solidarleistungen erbringen für die die das nicht KÖNNEN. Und aus Nichtstun, dafür spricht die Erfahrung
von Sozialarbeitern, Richtern und Kriminalpolizei folgen leicht Straftaten. Oder das verprasste Vermögen stammte aus Straftaten.

Aber die Frage ist ob Arbeitslagerinsasse zu sein vom Staat erwünscht war oder im Vorfeld ermahnende Gespräche geführt wurden und dringend
Verhaltensänderungen betreff der Arbeitsmoral angemahnt wurden.

Wer nicht arbeiten WILL, der soll auch nicht essen. In der jetztigen BRD haben wir leider mehr als genug Leute die Wohlstand abgreifen.



nach oben springen

#934

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #929
ich kenne auch Arbeitslager in der DDR. Die hießen "Lager für Arbeit und Erholung", dort wurden Jugendliche in den Ferien gezwungen sich für den Staat den Ar... aufzureißen. das schlimmste zum Schluß wurden sie noch mit Geldzahlungen korrumpiert.

Eine Schande......
Nun, ich weiß nicht ob hier die Unwissenheit oder die Dummdreistigkeit Dir die Feder geführt hat. Und um die Jugendwerhöfe gings (also wenn'chs verstehend gelesen hab) glei garnicht. Weil ...

... Arbeitslager, so wird im Allgemeinen angenommen, dienten vor allem der Ausbeutung der Arbeitskraft von Inhaftierten. Insbesondere an nationalsozialistische Lagereinrichtungen wird man denken, möglicherweise auch an den Gulag der stalinistischen Sowjetunion. In beiden Gesellschaftssystemen waren Lager zumeist extralegale Sondereinrichtungen für Regimegegner unterschiedlicher politischer, religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit. Zunächst liegt daher die Vermutung nahe, dass die DDR-Arbeitslager gewissermaßen in dieser "Tradition" standen, handelte es sich doch phänomenologisch um ähnliche Einrichtungen. Allerdings waren die Haftarbeitslager (HAL) in Ostdeutschland keine Einrichtungen eines mehr oder weniger permanenten Ausnahmezustandes, sondern sie waren ein – wenn auch besonderer – Teil des herkömmlichen Strafvollzugssystems.
In den DDR-Lagern saßen keine Straftäter, die sich wegen besonders schwerer Verbrechen zu verantworten hatten, sondern insbesondere Personen, die vergleichsweise kürzere Haftstrafen wegen leichterer Vergehen verbüßen mussten. Des Weiteren konnten auch "Langstrafer", die einen Teil ihrer Haftzeit bereits hinter sich gebracht hatten, in ein Lager verlegt werden. Die Haft in einem Arbeitslager wurde von den Verantwortlichen und auch von vielen Häftlingen als Vergünstigung angesehen. Die Haftbedingungen waren gelockert, es gab keine Zellen, sondern Gruppenunterkünfte, es bestand die Möglichkeit des Austauschs mit den Betriebsangehörigen des Arbeitseinsatzbetriebes und bis 1962 bestand die Option, durch Übererfüllung der Produktionsleistung die Haftzeit zu verkürzen, "Tage einzuarbeiten".

weiterlesen: http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschic...98/arbeitslager

Und soo oT sind die HAL (Haftarbeitslager) in diesem Thread garnicht, befand sich doch das HAL römisch X an bekannter Adresse.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.04.2014 21:20 | nach oben springen

#935

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:21
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo Gert!

Dann hilf mir mal auf die Sprünge, wie das beides zusammen gehen sollte. Nicht arbeiten sollen und anderen (auch nicht mittelbar) auf der berühmten Tasche zu liegen. Lottogewinner mal ausgenommen, sowie Berufssöhne und Berufstöchter.Sowas solls ja auch ab und an geben .....

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Gert im Beitrag #930

Ich empfehle dir meine posts verstehend zu lesen, dann schreibst du auch nicht solch einen Unsinn zusammen.


nach oben springen

#936

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:22
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #931
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #929
ich kenne auch Arbeitslager in der DDR. Die hießen "Lager für Arbeit und Erholung", dort wurden Jugendliche in den Ferien gezwungen sich für den Staat den Ar... aufzureißen. das schlimmste zum Schluß wurden sie noch mit Geldzahlungen korrumpiert.

Eine Schande......

Auch an dich den Tipp zu Vermeidung von verbalem Müll, erst informieren dann schreiben.


das mußt Du sagen...., köstlich


nach oben springen

#937

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:24
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend,Gemeinde...
Wo waren wir hier ? Ach ja-Hohenschönhausen. Lasst Euch nur nicht irremachen, Leute. Hört einfach der Führung dort zu.
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...0CMwBEK0DMEI4ZA
Ach ja - die Anfangsüberschrift ist natürlich zu bemosern- ansonsten - zuhören.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
nach oben springen

#938

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:24
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #934
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #929
ich kenne auch Arbeitslager in der DDR. Die hießen "Lager für Arbeit und Erholung", dort wurden Jugendliche in den Ferien gezwungen sich für den Staat den Ar... aufzureißen. das schlimmste zum Schluß wurden sie noch mit Geldzahlungen korrumpiert.

Eine Schande......
Nun, ich weiß nicht ob hier die Unwissenheit oder die Dummdreistigkeit Dir die Feder geführt hat. Und um die Jugendwerhöfe gings (also wenn'chs verstehend gelesen hab) glei garnicht. Weil ...

... Arbeitslager, so wird im Allgemeinen angenommen, dienten vor allem der Ausbeutung der Arbeitskraft von Inhaftierten. Insbesondere an nationalsozialistische Lagereinrichtungen wird man denken, möglicherweise auch an den Gulag der stalinistischen Sowjetunion. In beiden Gesellschaftssystemen waren Lager zumeist extralegale Sondereinrichtungen für Regimegegner unterschiedlicher politischer, religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit. Zunächst liegt daher die Vermutung nahe, dass die DDR-Arbeitslager gewissermaßen in dieser "Tradition" standen, handelte es sich doch phänomenologisch um ähnliche Einrichtungen. Allerdings waren die Haftarbeitslager (HAL) in Ostdeutschland keine Einrichtungen eines mehr oder weniger permanenten Ausnahmezustandes, sondern sie waren ein – wenn auch besonderer – Teil des herkömmlichen Strafvollzugssystems.
In den DDR-Lagern saßen keine Straftäter, die sich wegen besonders schwerer Verbrechen zu verantworten hatten, sondern insbesondere Personen, die vergleichsweise kürzere Haftstrafen wegen leichterer Vergehen verbüßen mussten. Des Weiteren konnten auch "Langstrafer", die einen Teil ihrer Haftzeit bereits hinter sich gebracht hatten, in ein Lager verlegt werden. Die Haft in einem Arbeitslager wurde von den Verantwortlichen und auch von vielen Häftlingen als Vergünstigung angesehen. Die Haftbedingungen waren gelockert, es gab keine Zellen, sondern Gruppenunterkünfte, es bestand die Möglichkeit des Austauschs mit den Betriebsangehörigen des Arbeitseinsatzbetriebes und bis 1962 bestand die Option, durch Übererfüllung der Produktionsleistung die Haftzeit zu verkürzen, "Tage einzuarbeiten".

weiterlesen: http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschic...98/arbeitslager

Und soo oT sind die HAL (Haftarbeitslager) in diesem Thread garnicht, befand sich doch das HAL römisch X an bekannter Adresse.


Weder, noch.....


nach oben springen

#939

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:25
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #935
Hallo Gert!

Dann hilf mir mal auf die Sprünge, wie das beides zusammen gehen sollte. Nicht arbeiten sollen und anderen (auch nicht mittelbar) auf der berühmten Tasche zu liegen. Lottogewinner mal ausgenommen, sowie Berufssöhne und Berufstöchter.Sowas solls ja auch ab und an geben .....

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Gert im Beitrag #930

Ich empfehle dir meine posts verstehend zu lesen, dann schreibst du auch nicht solch einen Unsinn zusammen.




Es gibt ziemlich talentierte Schnorrer auf der Welt z. Bleistift, in dem Fälle meines Schulkameraden war es vermutlich so, dass er ein ziemlich gut aussehender junger Mann war und stets die Bekanntschaft ebensolcher Frauen hatte. Die gaben ihm vermutlich morgens ein Butterbrot mit auf die Piste


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#940

RE: Gedenkstätte Haftanstalt Hohenschönhausen

in DDR Staat und Regime 08.04.2014 21:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo 94!

Es wäre nett, wenn Du Zitate als Solche kennzeichnen könntest. "" oder Zitat:... oder >< usw. Leicht schräge gestellt kann ich hier nicht recht erkennen am Bildschirm.
Ich wollte Dich schon was fragen, war aber glücklicher Weise auf der kopierten Seite.
Die JWHs habe ich wie die Frauengefängnisse, nur zur Vollständigkeit angeführt. Denn die Verhältnisse haben dort in einigen Bereichen ähnlich ausgesehen.

Schöne Grüße,
Eckhard



Zitat von 94 im Beitrag #934
i]
weiterlesen: http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschic...98/arbeitslager

Und soo oT sind die HAL (Haftarbeitslager) in diesem Thread garnicht, befand sich doch das HAL römisch X an bekannter Adresse.


zuletzt bearbeitet 08.04.2014 21:33 | nach oben springen



Besucher
21 Mitglieder und 46 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Andre Lambert
Besucherzähler
Heute waren 3501 Gäste und 196 Mitglieder, gestern 3956 Gäste und 189 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558146 Beiträge.

Heute waren 196 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen