#101

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 16:31
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #99
Zitat von Gert im Beitrag #97
Zitat von rotrang im Beitrag #95
nicht mehr den Ort und das Eigentum Gerd das ist doch nicht dein ernst?
Pech für die Leute. aber nach der Wende wußten sie es merkst Du nicht das da ein Widerspruch ist.


wieso Widerspruch, Zeitscheine beachten!

@Gerd: welche Zeitscheine. sicherlich meinst Du die Zeitschiene

richtig, zu schnell geschrieben.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#102

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 16:33
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #101
Zitat von rotrang im Beitrag #99
Zitat von Gert im Beitrag #97
Zitat von rotrang im Beitrag #95
nicht mehr den Ort und das Eigentum Gerd das ist doch nicht dein ernst?
Pech für die Leute. aber nach der Wende wußten sie es merkst Du nicht das da ein Widerspruch ist.


wieso Widerspruch, Zeitscheine beachten!

@Gerd: welche Zeitscheine. sicherlich meinst Du die Zeitschiene

richtig, zu schnell geschrieben.

zu schnell geschrieben, weil Du zornig warst(Wut)


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#103

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 16:33
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #102
Zitat von Gert im Beitrag #101
Zitat von rotrang im Beitrag #99
Zitat von Gert im Beitrag #97
Zitat von rotrang im Beitrag #95
nicht mehr den Ort und das Eigentum Gerd das ist doch nicht dein ernst?
Pech für die Leute. aber nach der Wende wußten sie es merkst Du nicht das da ein Widerspruch ist.


wieso Widerspruch, Zeitscheine beachten!

@Gerd: welche Zeitscheine. sicherlich meinst Du die Zeitschiene

richtig, zu schnell geschrieben.

zu schnell geschrieben, weil Du zornig warst(Wut)

vergiss es , bin weg


.
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#104

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 16:34
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Mal ne Frage--Was haben denn so einige Hausbesitzer, die in den Westen gingen. Denn für einen Lastenausgleich dort bekommen. Oder gab es das nicht.


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#105

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 16:36
von der glatte | 1.356 Beiträge

Nee, @Gert, als Opfer möchte ich mich nicht bezeichen. Ich habe die Gesetze in der DDR nicht gemacht, aber ich habe versucht sie einzuhalten und bin ohne einen einzigen Tag Knast durch mein DDR-Leben gekommen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, mein Leben in der DDR zählt für mich nicht als Knastleben! Hört man ja heute sehr oft den Vergleich.

Och, erkläre mal. Für Dich habe ich doch immer ein offenes Ohr.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#106

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 16:46
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #104
Mal ne Frage--Was haben denn so einige Hausbesitzer, die in den Westen gingen. Denn für einen Lastenausgleich dort bekommen. Oder gab es das nicht.


Keine Ahnung ob es das im Westen gab.

Aber das Geheule bis zur UNO hätte man hören können, wenn da die DDR einen einzigen Hausbesitzer der sich vierzig Jahre nicht ein einziges Mal um seinen Besitz gekümmert hat, aus dem Grundbuch gestrichen, also Enteignet hätte. Aber das ist ja auch OT und gehört wohl nicht zum Thema.

Ja, mag schon sein dass es in den 70ern wohl auch im Westen ein großes Wohnraumproblem gegeben hatte, natürlich immer auf einem "höherem Niveau".

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 10.12.2014 16:51 | nach oben springen

#107

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 18:13
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #105
Nee, @Gert, als Opfer möchte ich mich nicht bezeichen. Ich habe die Gesetze in der DDR nicht gemacht, aber ich habe versucht sie einzuhalten und bin ohne einen einzigen Tag Knast durch mein DDR-Leben gekommen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, mein Leben in der DDR zählt für mich nicht als Knastleben! Hört man ja heute sehr oft den Vergleich.

Och, erkläre mal. Für Dich habe ich doch immer ein offenes Ohr.

Gruß Reiner

@der glatte
Ich habe nicht geschrieben, dass du ein Opfer der DDR bist, ich schrieb dass du ihre antiwestliche Propaganda offenbar verinnerlicht hast. Solltest schon verstehend lesen. Also pack das Stöckchen wieder ein.


.
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#108

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2014 18:27
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #104
Mal ne Frage--Was haben denn so einige Hausbesitzer, die in den Westen gingen. Denn für einen Lastenausgleich dort bekommen. Oder gab es das nicht.


Ja es gab nach dem Lastenausgleichsgesetz einen sogenannten Lastenausgleich. Ursprünglich nur für die Vertriebenen aus den Ostgebieten gedacht. Die Immobesitzer in den westl. Bundesländern mussten eine bestimmte Zeit eine Lastenausgleichssteuer bezahlen, die für die Entschädigung der Vertriebenen verwendet wurde. Wurde später auch auf Zonenflüchtlinge ausgedehnt. Die Besitzer von Immobilien in der Ex DDR, die ihre Häuser und Grundstücke wieder in Besitz nehmen konnten, mussten aber den Lastenausgleich zurückzahlen. So habe ich es gehört, weiss nicht ob es stimmt.


.
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#109

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 00:27
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #107
Zitat von der glatte im Beitrag #105
Nee, @Gert, als Opfer möchte ich mich nicht bezeichen. Ich habe die Gesetze in der DDR nicht gemacht, aber ich habe versucht sie einzuhalten und bin ohne einen einzigen Tag Knast durch mein DDR-Leben gekommen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, mein Leben in der DDR zählt für mich nicht als Knastleben! Hört man ja heute sehr oft den Vergleich.

Och, erkläre mal. Für Dich habe ich doch immer ein offenes Ohr.

Gruß Reiner

@der glatte
Ich habe nicht geschrieben, dass du ein Opfer der DDR bist, ich schrieb dass du ihre antiwestliche Propaganda offenbar verinnerlicht hast. Solltest schon verstehend lesen. Also pack das Stöckchen wieder ein.


Ach was @Gert een alter Sachse haut doch nicht.

Ist doch auch egal ob man mich als Opfer sieht oder nicht und wenn ich mir die antiwestliche Probaganda verinnerlicht haben sollte, dann wäre ich doch auch ein Opfer, denke ich. Heute würde das ja bestimmt passen. Aber dafür können wir beide nix. Ich sehe das immer mit meinem Humor und sage:

Die Mauer hat uns nicht nur getrennt, sondern eben auch voreinander geschützt!

Wir müssen ja nicht der gleichen Meinug sein, aber wir können sie uns ja wenigstens sagen. Und das ist ja schon einmal etwas. Also auf ein Neues!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#110

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 00:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #108
Zitat von Rostocker im Beitrag #104
Mal ne Frage--Was haben denn so einige Hausbesitzer, die in den Westen gingen. Denn für einen Lastenausgleich dort bekommen. Oder gab es das nicht.


Ja es gab nach dem Lastenausgleichsgesetz einen sogenannten Lastenausgleich. Ursprünglich nur für die Vertriebenen aus den Ostgebieten gedacht. Die Immobesitzer in den westl. Bundesländern mussten eine bestimmte Zeit eine Lastenausgleichssteuer bezahlen, die für die Entschädigung der Vertriebenen verwendet wurde. Wurde später auch auf Zonenflüchtlinge ausgedehnt. Die Besitzer von Immobilien in der Ex DDR, die ihre Häuser und Grundstücke wieder in Besitz nehmen konnten, mussten aber den Lastenausgleich zurückzahlen. So habe ich es gehört, weiss nicht ob es stimmt.


Danke @Gert mal eine Frage zu den Vertriebenen aus den Ostgebieten. Was hat man mit dieser Steuer gemacht? Hat man damit auch Wohnungen für die Betroffenen gebaut, oder gab es da auch Bargeld (Starthilfe)?
Das mit der Rückzahlung vom Lastenausgleich für Immobilien-Besitzer in der DDR habe ich auch gehört, galt aber WIMRE nur wenn man die Immobilie nach dem 3. Oktober 1990 veräußerte. Kann mich da aber auch irren.

Es wäre da interessant zu wissen, ob das mit der eventuellen Möglichkeit der Rückzahlung in den Bedingungen stand, wenn man Lastenausgleich für eine DDR-Immobilie erhielt. Die eventuelle Rückforderung müsste also bei einer Antragstellung auf Lastenausgleich in den Bedingungen gestanden haben. Sonst hätte man ja gar keine rechtliche Grundlage auf Rückforderung gehabt?

Naja, viel wird es wohl nicht gewesen sein, was da ausgezahlt wurde. Aber die Steuer muss schon dem einzelnen Bürger weh getan haben, auf jeden Fall. Geld was in einer Immobilie steckt, liegt nun einmal nicht so einfach auf der Hand herum.

Gruß Reiner


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#111

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 01:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #100
Zitat von der glatte im Beitrag #96
Ach @Gert machst Du es Dir da nicht ein wenig zu einfach?

Das sie die Eigentümer waren, das werden sie wohl gewusst haben, wenn man nicht Enteignet hatte. Wie das mit den Treuhandgrundstücken in der DDR lief, kann ich nicht genau sagen, was da an den Mieten rübergereicht wurde und was nicht. Viel kann es ja nicht gewesen sein bei der Miete und dann noch in Ostgeld. Dazu noch der Umtauschkurs von mindestens 1 : 10, ach nee, der Schwindelkurs war ja 1 : 1! Na große Sprünge waren da wohl wirklich nicht drin. Und wer da auch noch etwas in der DDR ausgefressen hatte oder mit dem Gesetzen der DDR in Konflikt kam, konnte sein Eigentum natürlich nicht immer besuchen, ist schon klar.

Sicherlich, einige wussten sicherlich auch nicht mehr, was Tante Elly im Osten noch für Werte hatte und erinnerten sich erst nach der Wende wieder daran. Das schöne am Gedächtnis sind eben immer die Lücken, oder?

Unrecht, welches meinst Du damit?

Gruß Reiner



du bist wohl auch ein Opfer der SED Propaganda, für die natürlich alle Menschen, die das Land verliessen, Kriminelle waren . Muss man nicht weiter kommentieren. Die Mieten sind tatsächlich nicht weitergeleitet worden an die Besitzer der Häuser. Dass die SED im Unrecht handelte, erklärt der Umstand, dass der Besitz von Immobilien nicht im Grundbuch gelöscht wurde von denen, die das Land verliessen. Muss ich dir Unrecht erklären, Diebstahl, Raub, grundlose Enteignung, all das was diese mafiöse Partei auf dem Kerbholz hatte ? Noch Fragen, Hauser ?


lila Ach @Gert das solltest Du mir, als Ossi noch erklären! Wie sollte ich das von einem gebildeten Menschen wohl auffassen?

Ich zitiere einmal zu Deiner Anrede "Hauser" wikipedia:

Hauser tauchte am 26. Mai 1828 in Nürnberg als etwa 16-jähriger, geistig anscheinend zurückgebliebener und wenig redender Jugendlicher auf. Seine späteren Aussagen, er sei, solange er denken könne, bei Wasser und Brot immer ganz allein in einem dunklen Raum gefangen gehalten worden, erregten internationales Aufsehen.

Also sollte der Vergleich zutreffen, muss ich ehrlich gestehen. Mit soviel Ehre von Dir hatte ich wirklich nicht gerechnet. Nun bin ich aber wirklich Beleidigt! Mal sehen was Du hier noch für Korken leisten kannst ehe ein Admin einschreitet, bin echt gespannt.

Ich denke Du solltest Dir selbst eine Auszeit verordnen oder wirklich richtig überlegen was Du hier in die Tasten klopfst. Beleidigungen sind doch unterste Schublade.

Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#112

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 01:43
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Reiner

Ich glaube, @Gert und mich kann wohl niemand als "wohlwollend" oder gar als "Freunde" bezeichnen: Dazu sind die Gräben zu tief und zu unüberwindlich. Aber bevor hier was in den falschen Hals gerät, möchte ich etwas klar stellen:

Bis 2000 gab es im ZDF die Sendung "Frontal", ein Streitgespräch zwischen Bodo H. Hauser, einem CDU-Anhänger, und Ulrich Kienzle, einem SPD-Gefolgsmann. Gespräche auf einem Niveau nebenbei, das heute kaum noch erreicht wird,

Aber egal: Wenn SPD-Kienzle meinte, mal wieder den CDU-Hauser in die Ecke gedrängt zu haben, kam seine Frage: "Noch Fragen, Hauser?"

Ich bin absolut sicher, dass @Gert darauf angespielt hat - und nicht auf die historische Person des Kaspar Hauser.

Sorry, @Gert - aber auch mit Limousinen zum Unterricht gekarrte und mit Vaters Scheck studierende Salonkommunisten haben es ab und an mit der Wahrheit.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#113

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 01:52
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #112
Hallo Reiner

Ich glaube, @Gert und mich kann wohl niemand als "wohlwollend" oder gar als "Freunde" bezeichnen: Dazu sind die Gräben zu tief und zu unüberwindlich. Aber bevor hier was in den falschen Hals gerät, möchte ich etwas klar stellen:

Bis 2000 gab es im ZDF die Sendung "Frontal", ein Streitgespräch zwischen Bodo H. Hauser, einem CDU-Anhänger, und Ulrich Kienzle, einem SPD-Gefolgsmann. Gespräche auf einem Niveau nebenbei, das heute kaum noch erreicht wird,

Aber egal: Wenn SPD-Kienzle meinte, mal wieder den CDU-Hauser in die Ecke gedrängt zu haben, kam seine Frage: "Noch Fragen, Hauser?"

Ich bin absolut sicher, dass @Gert darauf angespielt hat - und nicht auf die historische Person des Kaspar Hauser.

Sorry, @Gert - aber auch mit Limousinen zum Unterricht gekarrte und mit Vaters Scheck studierende Salonkommunisten haben es ab und an mit der Wahrheit.


Hallo @Dandelion

ich schrieb ja auch extra "sollte".

Gruß Reiner


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#114

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 02:02
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #111
Das solltest Du mir, als Ossi noch erklären!

Und ich Gutmensch habe angenommen, dass die Zeiten endgültig vorbei seien, in denen ein Wessi einem Ossi was erklären muss

Jezt ernsthaft: "Frontal" war in den 90er Jahren durchaus populär, aber überwiegend in den politisch interessierten Kreisen, die Freude an rhetorisch hochwertigen, teilweise auch giftigen Diskussionen hatten. Die Reihe wurde in dieser Konstallation Ende 2000 eingestellt - absolut keine Schande, wenn man sie nicht kennt.


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#115

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 02:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na von "Frontal" habe ich natürlich gehört. Aber zur Sendezeit stand ich meist selbst auf den Brettern oder saß am Reglerpult.

Gruß Reiner


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#116

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 16:18
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #94
Zitat von der glatte im Beitrag #93
Zitat von Gert im Beitrag #91
Zitat von der glatte im Beitrag #83
Ich glaube in der Zeit so um die Mitte der 80er Jahre hatte man im Prenzlauer Berg vollkommen die Übersicht verloren. Vermutlich häuften sich auch extrem die Mängelanzeigen in den Beständen, man konnte die Hilflosigkeit bei den Leuten der KWV förmlich spüren.

Doch in Sachsen war das mit der KWV nicht anders. Als ich dort 1984 weg bin, hatten meine Eltern noch immer kein Bad. Zimmer waren vorhanden, dort hätte man ein Badezimmer einbauen können, ging aber nicht, weil der Schornstein nur noch aus übereinandergestapelten Ziegeln bestand, der regelmäßig umfiel. Gott sei Dank ein Flachdach, sonst hätte es noch größeren Schaden gegeben. Nun muss ich dazu sagen, dass unser Wohnhaus in Meißen ein sogenanntes "Treuhandgrundstück" war. Bitte nicht verwechseln, das hatte nichts mit der späteren Treuhand-Gesellschaft zu tun.

Es handelte sich dabei um ein Grundstück, wo es zwar einen Privateigentümer gab, der aber in der BRD wohnte. Noch vor dem Mauerbau nach FFM gegangen und das Haus zurückgelassen. Enteignet wurde das Haus nicht, sondern sogar unter Denkmalschutz gestellt, weil erstes Haus in Triebischtal überhaupt. Einst Gasthof und Weinschank, dann Bäckerei und Weinschank, später nur Bäckerei und dann nur noch Wohnhaus. Wir zahlten unsere Miete 19,40 Mark auf ein Treuhandkonto mit dem Namen Schmieders Erben. Ob diese Erben je etwas von unserer Miete gesehen haben, mag ich bezweifeln.

Dagegen gab es auch keine Aussicht auf Reperaturen am Haus, erst wenn wirklich Gefahr bestand, stellte man nach vielen Monaten etwas Geld zur Verfügung. Wir hatten auch noch Doppelfenster, welche man im Herbst noch zusätzlich einhängte. Mein Vater hatte diese Fenster noch gut im Griff, obwohl die schon Jahrzehnte auf dem Buckel hatten. Immer frische Farbe und mit Holzkitt ausgebessert, allerdings sind sie dann einmal beim Aushängen im Frühjahr wörtlich in den Händen zerfallen. Das war dann natürlich ein Theater.
Man hat dann in der Not "neue" Fenster eingebaut, die zum Haus optisch gar nicht passten und man noch extra ein Stück vermauern musste. Es waren eben Fenster, die gerade greifbar waren. Hauptsache ein Fahnenhalter war schon dran! Unser Haus war schon kein schöner Anblick mit dem Schadhaften Putz und nun durch die modernen Fenster zusätzlich eine lustige Erscheinung.

Übrigens, nach der Wende war dann ein Erbe wieder da und hat meinen Vater angemachtund gefragt, warum er denn solche blöden Fenster eingebaut und dabei den Charakter der Fassade verdorben hat. Er sollte die fenster auf eigene Kosten wieder entfernen. Nicht einmal sind diese Leute zu DDR-Zeiten aufgetaucht und hatten sich das Haus angesehen oder darum gekümmert! Nun flotte Sprüche klopfen mit Großsanierung und alle Mieter müssen raus,weil nun Eigentumswohnungen geschaffen werden. Na klar, die Eigentumswohnungen wurden auch geschaffen, ohne Sanierung. Man hat den bisherigen Mietern die sanierungsbedürftigen Wohnungen zum Kauf angeboten. Nach dem Motto: "Ihr habt das Haus vergammeln lassen, ihr habt nun DM, fangt an und schafft euch Werte. Naja, gekauft hat den Fuchsbau damals keiner. Inzwischen aber doch mehrfach verkauft, steht das Haus immer noch, zwar saniert aber fast leer.

Jedenfalls will ich damit sagen, dass es auch solche Treuhandgrundstücke gab, wo praktisch Reperaturen scheiterten wegen der Eigentumsverhältnisse. Ich hatte immer gedacht, dass man Häuser wo der Besitzer in der BRD lebte, enteignete. Es muss also Ausnahmen gegeben haben und wenn man dann in solche einem Hause wohnte, wurde nur das Allernötigste getan. Das hatt sicher die schlechte Situation nicht einfacher gemacht.

Gruß Reiner


Die Häuser von ex DDR Bürgern oder Bürgern die noch vor der Gründung der DDR in die Westzonen gingen wurden nicht enteignet. Mit welchem Recht auch? Sie standen unter Treuhandverwaltung der DDR und die wenigen Reparaturen wurden aus den geringen Mieteinnahmen finanziert. Nun nach der Wende kamen die Eigentümer wieder und verlangten zu Recht ihre Häuser zurück.
Du beklagst ,dass der Eigentümer deinen Vater angemacht hat, warum er so blöde Fenster eingebaut hat . Hätte ich auch gedacht, aber nicht gesagt. Die meisten Westdeutschen waren doch Jahrzehnte weg und hatten keine Ahnung, was da mit ihren Häusern geschieht. Sie wussten nichts von den "Hungermieten ", von denen man nicht mal einen Ziegelstein kaufen konnte, sie wussten nichts von der Unfähigkeit dieses Staates, Baumaterial zu produzieren und bereit zu stellen, sie wussten nichts davon, dass der Treuhänder unfähig war, die Häuser zu erhalten.
Mit diesem Grundwissen werden solche Fragen natürlich gestellt, wenn man nach so langer Zeit wiederkommt. Kannst du dich da in die Lage des Alteigentümers versetzen?


@Gert
In deren Lage? Nee eher nicht, denn diese müssen bestimmt mehr als erschrocken gewesen sein. Aber eventuell hatten sie aber auch nichts anderes erwartet?

Fakt ist, die Verantwortlichen in der DDR haben das Haus auch mit verkommen lassen, aber das Haus hatte ja auch Eigentümer. Wer also nicht enteignet wurde konnte ja auch nichts zurück haben wollen, denn er war ja die ganze Zeit immer noch der Besitzer? Heißt es nicht "Eigentum verpflichtet"?

Also, die Eigentümer wussten nach Deiner Meinung nicht was mit ihren Häusern geschieht, sie wussten nichts von den Hungermieten und sie wussten nichts von der Unfähigkeit eines DDR-Staates und der Unfähigkeit der Treuhänder, die IHR Haus verwaltet haben??? Stand das nicht täglich in Eurer Presse???

Verstehe ich nicht ganz! Ist schon eine blöde Sache was da gelaufen ist.

Gruß Reiner


nein, das stand nicht täglich in der Presse und wenn die Eigentümer nicht mehr den Ort und das Eigentum besucht haben, wussten sie auch nicht genau, was dort eigentlich vorgeht. Darüber hinaus hätten sie die gleichen Schwierigkeiten gehabt, ihr "Eigentum" zu sanieren , instandzuhalten wie die DDR Bürger mangels Bautoffe etc., wenn sie es gewollt hätten. Und das natürlich vor dem Hintergrund, das ihnen die Rendite, die Verzinsung ihres Eigentum von der SED Monat für Monat gestohlen wurde. Denn die SED hat die Miete nicht weitergereicht nach Hamburg , München, Düsseldorf und wo die Eigentümer überall wohnten, sie hat es in die eigene Tasche gesteckt. So wie sie es auch mit Tausenden Firmen in der DDR gemacht haben, da war stehlen , rauben , enteignen angesagt, hatten sie ja alles von den russischen Genossen in Berlin Karlshorst gelernt. Aber man sieht sich im Leben immer 2 x und so kam es, dass Rückforderung gestellt wurden. Pech für die Leute, die sich im Glauben an die Ewigkeit des Kommunismus in diese Immobilien einmieteten, einkauften. Unrecht Gut gedeiht nicht, sagt der Volksmund.



Was sollte denn in den Westen überwiesen werden? Die Mieteinnahme ging für Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Kleinreparaturen und Verwaltungskosten drauf. Da hat sich keiner was in die Tasche gesteckt.



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#117

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 18:07
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #116
Zitat von Gert im Beitrag #94
Zitat von der glatte im Beitrag #93
Zitat von Gert im Beitrag #91
Zitat von der glatte im Beitrag #83
Ich glaube in der Zeit so um die Mitte der 80er Jahre hatte man im Prenzlauer Berg vollkommen die Übersicht verloren. Vermutlich häuften sich auch extrem die Mängelanzeigen in den Beständen, man konnte die Hilflosigkeit bei den Leuten der KWV förmlich spüren.

Doch in Sachsen war das mit der KWV nicht anders. Als ich dort 1984 weg bin, hatten meine Eltern noch immer kein Bad. Zimmer waren vorhanden, dort hätte man ein Badezimmer einbauen können, ging aber nicht, weil der Schornstein nur noch aus übereinandergestapelten Ziegeln bestand, der regelmäßig umfiel. Gott sei Dank ein Flachdach, sonst hätte es noch größeren Schaden gegeben. Nun muss ich dazu sagen, dass unser Wohnhaus in Meißen ein sogenanntes "Treuhandgrundstück" war. Bitte nicht verwechseln, das hatte nichts mit der späteren Treuhand-Gesellschaft zu tun.

Es handelte sich dabei um ein Grundstück, wo es zwar einen Privateigentümer gab, der aber in der BRD wohnte. Noch vor dem Mauerbau nach FFM gegangen und das Haus zurückgelassen. Enteignet wurde das Haus nicht, sondern sogar unter Denkmalschutz gestellt, weil erstes Haus in Triebischtal überhaupt. Einst Gasthof und Weinschank, dann Bäckerei und Weinschank, später nur Bäckerei und dann nur noch Wohnhaus. Wir zahlten unsere Miete 19,40 Mark auf ein Treuhandkonto mit dem Namen Schmieders Erben. Ob diese Erben je etwas von unserer Miete gesehen haben, mag ich bezweifeln.

Dagegen gab es auch keine Aussicht auf Reperaturen am Haus, erst wenn wirklich Gefahr bestand, stellte man nach vielen Monaten etwas Geld zur Verfügung. Wir hatten auch noch Doppelfenster, welche man im Herbst noch zusätzlich einhängte. Mein Vater hatte diese Fenster noch gut im Griff, obwohl die schon Jahrzehnte auf dem Buckel hatten. Immer frische Farbe und mit Holzkitt ausgebessert, allerdings sind sie dann einmal beim Aushängen im Frühjahr wörtlich in den Händen zerfallen. Das war dann natürlich ein Theater.
Man hat dann in der Not "neue" Fenster eingebaut, die zum Haus optisch gar nicht passten und man noch extra ein Stück vermauern musste. Es waren eben Fenster, die gerade greifbar waren. Hauptsache ein Fahnenhalter war schon dran! Unser Haus war schon kein schöner Anblick mit dem Schadhaften Putz und nun durch die modernen Fenster zusätzlich eine lustige Erscheinung.

Übrigens, nach der Wende war dann ein Erbe wieder da und hat meinen Vater angemachtund gefragt, warum er denn solche blöden Fenster eingebaut und dabei den Charakter der Fassade verdorben hat. Er sollte die fenster auf eigene Kosten wieder entfernen. Nicht einmal sind diese Leute zu DDR-Zeiten aufgetaucht und hatten sich das Haus angesehen oder darum gekümmert! Nun flotte Sprüche klopfen mit Großsanierung und alle Mieter müssen raus,weil nun Eigentumswohnungen geschaffen werden. Na klar, die Eigentumswohnungen wurden auch geschaffen, ohne Sanierung. Man hat den bisherigen Mietern die sanierungsbedürftigen Wohnungen zum Kauf angeboten. Nach dem Motto: "Ihr habt das Haus vergammeln lassen, ihr habt nun DM, fangt an und schafft euch Werte. Naja, gekauft hat den Fuchsbau damals keiner. Inzwischen aber doch mehrfach verkauft, steht das Haus immer noch, zwar saniert aber fast leer.

Jedenfalls will ich damit sagen, dass es auch solche Treuhandgrundstücke gab, wo praktisch Reperaturen scheiterten wegen der Eigentumsverhältnisse. Ich hatte immer gedacht, dass man Häuser wo der Besitzer in der BRD lebte, enteignete. Es muss also Ausnahmen gegeben haben und wenn man dann in solche einem Hause wohnte, wurde nur das Allernötigste getan. Das hatt sicher die schlechte Situation nicht einfacher gemacht.

Gruß Reiner


Die Häuser von ex DDR Bürgern oder Bürgern die noch vor der Gründung der DDR in die Westzonen gingen wurden nicht enteignet. Mit welchem Recht auch? Sie standen unter Treuhandverwaltung der DDR und die wenigen Reparaturen wurden aus den geringen Mieteinnahmen finanziert. Nun nach der Wende kamen die Eigentümer wieder und verlangten zu Recht ihre Häuser zurück.
Du beklagst ,dass der Eigentümer deinen Vater angemacht hat, warum er so blöde Fenster eingebaut hat . Hätte ich auch gedacht, aber nicht gesagt. Die meisten Westdeutschen waren doch Jahrzehnte weg und hatten keine Ahnung, was da mit ihren Häusern geschieht. Sie wussten nichts von den "Hungermieten ", von denen man nicht mal einen Ziegelstein kaufen konnte, sie wussten nichts von der Unfähigkeit dieses Staates, Baumaterial zu produzieren und bereit zu stellen, sie wussten nichts davon, dass der Treuhänder unfähig war, die Häuser zu erhalten.
Mit diesem Grundwissen werden solche Fragen natürlich gestellt, wenn man nach so langer Zeit wiederkommt. Kannst du dich da in die Lage des Alteigentümers versetzen?


@Gert
In deren Lage? Nee eher nicht, denn diese müssen bestimmt mehr als erschrocken gewesen sein. Aber eventuell hatten sie aber auch nichts anderes erwartet?

Fakt ist, die Verantwortlichen in der DDR haben das Haus auch mit verkommen lassen, aber das Haus hatte ja auch Eigentümer. Wer also nicht enteignet wurde konnte ja auch nichts zurück haben wollen, denn er war ja die ganze Zeit immer noch der Besitzer? Heißt es nicht "Eigentum verpflichtet"?

Also, die Eigentümer wussten nach Deiner Meinung nicht was mit ihren Häusern geschieht, sie wussten nichts von den Hungermieten und sie wussten nichts von der Unfähigkeit eines DDR-Staates und der Unfähigkeit der Treuhänder, die IHR Haus verwaltet haben??? Stand das nicht täglich in Eurer Presse???

Verstehe ich nicht ganz! Ist schon eine blöde Sache was da gelaufen ist.

Gruß Reiner


nein, das stand nicht täglich in der Presse und wenn die Eigentümer nicht mehr den Ort und das Eigentum besucht haben, wussten sie auch nicht genau, was dort eigentlich vorgeht. Darüber hinaus hätten sie die gleichen Schwierigkeiten gehabt, ihr "Eigentum" zu sanieren , instandzuhalten wie die DDR Bürger mangels Bautoffe etc., wenn sie es gewollt hätten. Und das natürlich vor dem Hintergrund, das ihnen die Rendite, die Verzinsung ihres Eigentum von der SED Monat für Monat gestohlen wurde. Denn die SED hat die Miete nicht weitergereicht nach Hamburg , München, Düsseldorf und wo die Eigentümer überall wohnten, sie hat es in die eigene Tasche gesteckt. So wie sie es auch mit Tausenden Firmen in der DDR gemacht haben, da war stehlen , rauben , enteignen angesagt, hatten sie ja alles von den russischen Genossen in Berlin Karlshorst gelernt. Aber man sieht sich im Leben immer 2 x und so kam es, dass Rückforderung gestellt wurden. Pech für die Leute, die sich im Glauben an die Ewigkeit des Kommunismus in diese Immobilien einmieteten, einkauften. Unrecht Gut gedeiht nicht, sagt der Volksmund.



Was sollte denn in den Westen überwiesen werden? Die Mieteinnahme ging für Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Kleinreparaturen und Verwaltungskosten drauf. Da hat sich keiner was in die Tasche gesteckt.


das wird wohl so richtig sein, weil die Dummbeutel von der SED nicht rechnen konnten. Sie konnten also mit ihrer "Beute" noch nicht mal etwas anfangen. Das ist noch dümmer als die Polizei erlaubt.-


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#118

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2014 18:12
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #111
Zitat von Gert im Beitrag #100
Zitat von der glatte im Beitrag #96
Ach @Gert machst Du es Dir da nicht ein wenig zu einfach?

Das sie die Eigentümer waren, das werden sie wohl gewusst haben, wenn man nicht Enteignet hatte. Wie das mit den Treuhandgrundstücken in der DDR lief, kann ich nicht genau sagen, was da an den Mieten rübergereicht wurde und was nicht. Viel kann es ja nicht gewesen sein bei der Miete und dann noch in Ostgeld. Dazu noch der Umtauschkurs von mindestens 1 : 10, ach nee, der Schwindelkurs war ja 1 : 1! Na große Sprünge waren da wohl wirklich nicht drin. Und wer da auch noch etwas in der DDR ausgefressen hatte oder mit dem Gesetzen der DDR in Konflikt kam, konnte sein Eigentum natürlich nicht immer besuchen, ist schon klar.

Sicherlich, einige wussten sicherlich auch nicht mehr, was Tante Elly im Osten noch für Werte hatte und erinnerten sich erst nach der Wende wieder daran. Das schöne am Gedächtnis sind eben immer die Lücken, oder?

Unrecht, welches meinst Du damit?

Gruß Reiner



du bist wohl auch ein Opfer der SED Propaganda, für die natürlich alle Menschen, die das Land verliessen, Kriminelle waren . Muss man nicht weiter kommentieren. Die Mieten sind tatsächlich nicht weitergeleitet worden an die Besitzer der Häuser. Dass die SED im Unrecht handelte, erklärt der Umstand, dass der Besitz von Immobilien nicht im Grundbuch gelöscht wurde von denen, die das Land verliessen. Muss ich dir Unrecht erklären, Diebstahl, Raub, grundlose Enteignung, all das was diese mafiöse Partei auf dem Kerbholz hatte ? Noch Fragen, Hauser ?


lila Ach @Gert das solltest Du mir, als Ossi noch erklären! Wie sollte ich das von einem gebildeten Menschen wohl auffassen?

Ich zitiere einmal zu Deiner Anrede "Hauser" wikipedia:

Hauser tauchte am 26. Mai 1828 in Nürnberg als etwa 16-jähriger, geistig anscheinend zurückgebliebener und wenig redender Jugendlicher auf. Seine späteren Aussagen, er sei, solange er denken könne, bei Wasser und Brot immer ganz allein in einem dunklen Raum gefangen gehalten worden, erregten internationales Aufsehen.

Also sollte der Vergleich zutreffen, muss ich ehrlich gestehen. Mit soviel Ehre von Dir hatte ich wirklich nicht gerechnet. Nun bin ich aber wirklich Beleidigt! Mal sehen was Du hier noch für Korken leisten kannst ehe ein Admin einschreitet, bin echt gespannt.

Ich denke Du solltest Dir selbst eine Auszeit verordnen oder wirklich richtig überlegen was Du hier in die Tasten klopfst. Beleidigungen sind doch unterste Schublade.

Reiner


@der glatte, der User @Dandelion hat es in excellenter Weise erklärt wie es zu verstehen ist. Ich habe dem nichts hinzzufügen
Ich hatte dieses Hintergrundwissen vorausgesetzt


.
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Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#119

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 00:18
von der glatte | 1.356 Beiträge

Aber der andere Hauser würde Dir doch auch schmecken, oder?

Wenn ich so Deine Schreibergüsse hier lese, glaube ich wirklich fast Alfred Tetzlaff ist wieder aktiv. Der hatte ja noch wenigstens etwas mehr Niveau und hätte mich damals wie heute als "langhaarige bolschewistische Hyäne" bezeichnet.


@Gert Es gibt ja nun fast in jeder Familie da draußen so einen, ich sage einmal Onkel Alfred. Der haut eben gern einmal über die Stränge, benutzt ein eher derbes Vokabular und ist bei allen Dingen schnell am Schimpfen.

Aber eigentlich haben sie ihm alle in der Familie, so wie er nun einmal ist, ganz gern!

Ich denke, so sollte man es stehen lassen. Und nun zurück zum Thema.

Wo war denn die schon angesprochene Problematik mit Wohnraum im Westen besonders zu spüren? In Westberlin muss es ja auch nicht so einfach gewesen sein? Gerade mit den vielen Studenten. Wo waren die Mieten besonders teuer? Wo gab es noch die klassische Außentoilette, nur auf dem Lande, oder hat man das anders bezeichnet?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#120

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 00:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #119
Wenn ich so Deine Schreibergüsse hier lese, glaube ich wirklich fast Alfred Tetzlaff ist wieder aktiv. Der hatte ja noch wenigstens etwas mehr Niveau und hätte mich damals wie heute als "langhaarige bolschewistische Hyäne" bezeichnet.

Mich wahrscheinlich auch, obwohl meine Haare seit 45 Jahren relativ kurz sind.

Jetzt aber halbwegs ernsthaft: Einem leicht faschistoiden und obrigkeitshörigen Typen wie Alfred Tetzlaff Niveau (wenn auch nur etwas) zu testieren ist für mich vergleichbar mit einem islamischen Hassprediger, dem ich Toleranz unterstellen würde.


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