#21

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.11.2013 12:09
von EK82I | 869 Beiträge

Tja,auch mich zog es am 4.11,80 ,genau auf dem 19.Geburtstag befehlsmässig zur Asche. Ein absolut beschissener Tag. mein Vater war einige Tage vorher verstorben,man wurde de facto von der Familie herausgerissen.Über Karlslhorst (Berlin) , Glöwen ging es dann nach Potsdam. Meine einzigen Erinnerungen taugen nicht mehr viel.Alk floss ja während der Anreise reichlich,erst im Zug nach Glöwen und später auch noch auf der Rückreise per W50 nach Potsdam. Die letzten Erinnerungen liegen dann in der ungemütlichen Sporthalle in der HMA.
Glücklicherweise haben mich meine Leidensgefährten mit durch den folgenden Spuk der ersten Stunden mitgeschleift.Gelandet war ich in der 7.ABK.Ganz ehrlich,der Frühsport war mit das schlimmste.Ich denke mal,jeder wurde bestimmt zum "Morgenspaziergänger" um sich den Strapazen mal zu entziehen.Unausgeschlafen sich auf der dunklen Sturmbahn rumtreibenAber gut,ging ja vielen so


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#22

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.11.2013 12:25
von Hansteiner | 1.420 Beiträge

Ich denke noch an den ersten 3000m-Lauf zum Frühsport.

Unser Zgf., ein Oberltn., sprach im Anschluß sinng. die Worte: "Ich verspreche euch, nach Ende der Ausbildung hier schafft jeder von euch die Note " 2 ".

Und er behielt Recht , frei nach dem Spruch "Jugend trainiert für Olympia" !

H.



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#23

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.11.2013 19:37
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #19
Die Plastetöppe wurden ja nach der Ausbildung garnicht mehr Gebraucht. Auf der GK hatten dann alle "richtige" Kaffeetassen.
In der letzten Schicht bekamen die dann einen "besonderen Platz" im Abschnitt, machmal an den tollsten Stellen !
War das bei euch anderen auch so ?

VG H.



Unser KC in der GK nahm sich ein Messer wenn jemand nach der ersten Ermahnung "solche Keimbecher will ich hier nicht sehen,in der MHO gibs richtige Tassen " und hat die Dinger zerschnitten.


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#24

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.11.2013 20:28
von andyman | 1.882 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #23
Zitat von Hansteiner im Beitrag #19
Die Plastetöppe wurden ja nach der Ausbildung garnicht mehr Gebraucht. Auf der GK hatten dann alle "richtige" Kaffeetassen.
In der letzten Schicht bekamen die dann einen "besonderen Platz" im Abschnitt, machmal an den tollsten Stellen !
War das bei euch anderen auch so ?

VG H.



Unser KC in der GK nahm sich ein Messer wenn jemand nach der ersten Ermahnung "solche Keimbecher will ich hier nicht sehen,in der MHO gibs richtige Tassen " und hat die Dinger zerschnitten.


Hallo.Mein erster Tag war der 4.5.78,der ist mir noch in Erinnerung geblieben als sehr lang,anstrengend wie ein Alptraum.ich mußte mich früh um 3.00 Uhr im Rathaus meiner Heimatstadt einfinden.nach einer Stunde ging es zu Fuß in Formation zum Bahnhof.Es begann eine Rundreise mit der Bahn über den ganzen Norden (Stralsund,Rostock,Wismar,Schwerin)nach Magdeburg,hier umsteigen in Richtung Berlin.In Oranienburg raus zu Fuß zum GAR,Einkleidung und dann noch mal mit W50 nach Bln.Karlhorst ein übelst langer Kanten.Nach der Bettenverteilung lagen wir dann um 4.00 Uhr im Bett und um 6.00 raus zum Frühsport mit einem dicken Kater im Schlepptau.Zu den Tassen,ich hatte ne blaue später mußte ich noch mal ne neue kaufen weil wir monatlich ne Kerbe reingeschnitzt haben und der Spieß mochte keine Kerben.Am Entlassungstag habe ich meine mit einer vom anderen EK zusammengebunden und in die Bäume geschmissen.Ein Jahr danach haben wir bei einem EK Treffen noch ein paar gesehen.LGandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#25

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 13:11
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Auf der Knolle bist du aber auch nur offiziell mit dem Plastepott rummarschiert, inoffiziell stand auch noch ein Keramiktässchen im Schrank.
Wenn dann das Ufo seinen Dienst getan hatte wurde damit ein schönes Tässchen Mokka-Fix zu sich genommen, braucht man als Kaffee-Sachse, sein Schälchen Heeses


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zuletzt bearbeitet 07.11.2013 13:19 | nach oben springen

#26

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 14:55
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

"Wenn dann das Ufo seinen Dienst getan hatte wurde damit ein schönes Tässchen Mokka-Fix zu sich genommen, braucht man als Kaffee-Sachse, sein Schälchen Heeses "

"ohne Gaffee gännen mir Sachsen nicht gämpfen" habe ich neulich mal im Forum gelesen....
Stimmt - sagt da der "fast-"Sachse "Jobnomade".
Die braunen grossen Plastiktassen landeten zusammengebunden am letzten Tag vor Versetzung auf die GK auf dem Baum vor dem Kompaniegebäude in Eisenach. Der Spiess regte sich auf - heruntergepflückt haben sie wohl dann die nächsten "Neuen".
Die W50 standen schon mit laufenden Motor auf dem Kasernenhof in Eisenach, soweit ich mich erinnere fuhren sie dann bis in die GK durch - dort bekamen wir auf dem Hof noch kurz die EK's zu sehen, die mit selbigen Fahrzeugen zum Sammelbahnhof Immelborn bei Bad Salzungen fuhren.
Und tschüss - Grenze...

Aber: der Tag der Einberufung und meine Erinnerungen - das war ja das Thema:
Ich kam an jenem denkwürdigen 4.November 1978 aus Zittau und war in aller Herrgottsfrüh aufgestanden und mit dem ersten Zug nach Dresden gefahren. Dort standen schon die Sonderzüge bereit (nein, nicht die die 11 Jahre später die Prager Botschaftsflüchtlinge in die Bundesrepublik brachten ).
Auf den Bahnsteigen Militär-Streifen und ahnungslose Burschen. Irgendwelche Weisungen, mitgebrachten Alkohol abzugeben bzw zu vernichten.
Gedränge, Hektik.
Der mitgebrachte Alkohol wurde während der Fahrt nach Eisenach dann noch vernichtet - fachgerecht. Es sollte der letzte für mehrere Wochen sein .
In Eisenach neben dem Bahnhof warteten dann schon die W50, die uns in die Kaserne brachten - dort absitzen und Verteilung auf die Kompanien..
Und dort, auf den Zimmern angekommen - langes, betretenes Schweigen.
Irgendwann abends bekamen wir die braunen Trainingsanzüge, mussten die Zivilsachen einpacken und abgeben, zum Frisör und unter die Gemeinschaftsdusche.
Dort, im gefliessten Keller 30 nackte junge Männer, der Raum voller Dampf und ein brüllender kleinwüchsiger Berufsunteroffizier...
Da wusste ich: Das ist hier kein GST-Lager, das wir jungen Burschen (naja, ich war schon 25..) irgendwie doch locker genommen haben.

Gruss Hartmut

Nachtrag zu den braunen Plastiktassen: EIgentlich fand ich die Dinger ganz praktisch - und hab all die Jahre nach der überlegt, woher ich so ein Ding bekomme, für den Camping. 1989 war ich ja noch mal zur Reserve - da hab ich dann zugeschlagen . Die Tasse habe ich heute noch - beim Campinggeschirr. Auch ab und an noch verwendet.


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 07.11.2013 15:01 | nach oben springen

#27

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 15:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #26
"Wenn dann das Ufo seinen Dienst getan hatte wurde damit ein schönes Tässchen Mokka-Fix zu sich genommen, braucht man als Kaffee-Sachse, sein Schälchen Heeses "

"ohne Gaffee gännen mir Sachsen nicht gämpfen" habe ich neulich mal im Forum gelesen....
Stimmt - sagt da der "fast-"Sachse "Jobnomade".
Die braunen grossen Plastiktassen landeten zusammengebunden am letzten Tag vor Versetzung auf die GK auf dem Baum vor dem Kompaniegebäude in Eisenach. Der Spiess regte sich auf - heruntergepflückt haben sie wohl dann die nächsten "Neuen".
Die W50 standen schon mit laufenden Motor auf dem Kasernenhof in Eisenach, soweit ich mich erinnere fuhren sie dann bis in die GK durch - dort bekamen wir auf dem Hof noch kurz die EK's zu sehen, die mit selbigen Fahrzeugen zum Sammelbahnhof Immelborn bei Bad Salzungen fuhren.
Und tschüss - Grenze...

Aber: der Tag der Einberufung und meine Erinnerungen - das war ja das Thema:
Ich kam an jenem denkwürdigen 4.November 1978 aus Zittau und war in aller Herrgotsfrüh aufgestanden und mit dem ersten Zug nach Dresden gefahren. Dort standen schon die Sonderzüge bereit (nein, nicht die die 11 Jahre später die Prager Botschaftsflüchtlinge in die Bundesrepublik brachten ).
Auf den Bahnsteigen Militär-Streifen und ahnungslose Burschen. Irgendwelche Weisungen, mitgebrachten Alkohol abzugeben bzw zu vernichten.
Gedränge, Hektik.
Der mitgebrachte Alkohol wurde während der Fahrt nach Eisenach dann noch vernichtet - fachgerecht. Es sollte der letzte für mehrere Wochen sein .
In Eisenach neben dem Bahnhof warteten dann schon die W50, die uns in die Kaserne brachten - dort absitzen und Verteilung auf die Kompanien..
Und dort, auf den Zimmern angekommen - langes, betretenes Schweigen.
Irgendwann abends bekamen wir die braunen Trainingsanzüge, mussten die Zivilsachen einpacken und abgeben, zum Frisör und unter die Gemeinschaftsdusche.
Dort, im gefliessten Keller 30 nackte junge Männer, der Raum voller Dampf und ein brüllender kleinwüchsiger Berufsunteroffizier...
Da wusste ich: Das ist hier kein GST-Lager, das wir jungen Burschen (naja, ich war schon 25..) irgendwie doch locker genommen haben.

Gruss Hartmut

Nachtrag zu den braunen Plastiktassen: EIgentlich fand ich die Dinger ganz praktisch - und hab all die Jahre nach der überlegt, woher ich so ein Ding bekomme, für den Camping. 1989 war ich ja noch mal zur Reserve - da hab ich dann zugeschlagen . Die Tasse habe ich heute noch - beim Campinggeschirr. Auch ab und an noch verwendet.



Bei unserem Sonderzug nach Pankow, ähm Halberstadt, war es nichts mit fachgerechter Entleerung mitgebrachter Trinkgefäße, da saßen die Jungs mit dem Schießprügel drin und hatten ein wachsames Auge auf uns Frischfleisch-Genossen.
Ein langlodiger Typ der zugestiegen war, meinte mit seiner mitgebrachten Klampfe etwas Lustigkeit im Abteil verbreiten zu können, Pustekuchen, das Instrument wurde umgehend beschlagnahmt


zuletzt bearbeitet 07.11.2013 15:12 | nach oben springen

#28

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 15:29
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo Grenzwolf,

bei uns damals im Sonderzug Dresden-Eisenach war so eine Übermacht an "Frischfleich", so dass die mitreisenden Aufpasser unmöglich die Augen überall haben konnten. In Leipzig stieg dann noch ein weiterer Schwung ahnungslose Landeskinder zu.
Aber - ich erinnere mich - je näher Eisenach rückte, desto kleinlauter wurden die Töne.
Die Entfernung zur angestammten Heimat wurde grösser und allen wurde klar, dass das wohl ein Abschied auf längere Zeit sein würde.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#29

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 17:17
von GKUS64 | 1.612 Beiträge

Alles junge Spunde hier in der Runde!

Und so war es bei mir:

Lang ist es her!


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#30

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 17:36
von furry | 3.580 Beiträge

Wenn ich hier so einige Berichte lese, bin ich ja mit einem verdammt blauen Auge davon gekommen. Ich weiß nicht mehr an welchem Tag im November 1970 ich mich am Bahnhof in Nordhausen einfinden durfte, um eine Reise nach Erfurt zur BePo anzutreten. Meine Kumpels hatten es schlimmer erwischt, Torgelow, Eggesin, Oranienburg et c.
So richtig Gedanken hatte ich mir zuvor auch nicht gemacht, wo es mich mal hintreiben wird und was da auf mich zukommen könnte.
Per LO in Erfurt angekommen, wurden wir 16 Hansel auf eine der 5 Kompanien verteilt. Ich landete in der Stabskompanie. Hier wurden wir schon quartiersmäßig auf die Züge verteilt, in denen wir nach der Grundausbildung verbleiben sollten. In den ersten 4 Wochen waren wir Rotärsche in einem Ausbildungszug zusammengefasst. Da wir zusammen mit Altgedienten auf der Bude waren, haben die uns vor so mancher Überraschung bewahrt und uns die ersten Tricks hinsichtlich Spindordnung, Bettenbau und Waffenreinigen beigebracht. Auch bei den vielen Übungsalarmen haben sie uns beim Einkleiden geholfen, damit man sich mit dem ganzen Klimbim, der anzulegen war, nicht selbst stranguliert.
Als schön habe ich das nun alles nicht empfunden, aber es hätte mich wohl schlimmer treffen können.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#31

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 17:54
von Hans | 2.166 Beiträge

Mensch, Furry
Schwemmbach? Dann war ich ja dein Nachbar!
Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 18:09
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #31
Mensch, Furry
Schwemmbach? Dann war ich ja dein Nachbar!
Hans


Jetzt erinnere ich mich auch, direkt neben uns war die Trapo. Dazwischen war nur ein Heizhaus und der Motorradschuppen von den Nachwuchscrossfahrern von Paul Friedrichs.
Im Zusammenhang mit Deinem Bild von der 44er in Oberhof hatte ich nach einem Lokführer aus Arnstadt gefragt, Klaus Alb.... Hast Du ev. überlesen, sagt Dir der Name etwas?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#33

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 18:24
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Ja Einberufungstag das war grausam,aber eigentlich hab ich den garnicht so für voll genommem. Im Zug wurde mir ne halbe Fl. Korn abgenommen,aber man hatte ja noch eine in Reserve die dann ihre Runde machte. In Wittenberge war dann noch mal großes Umsteigen und dann ging es nach Glöwen,der Fußmarsch von Bahnhof dort zum Objekt wollte auch nicht enden. Zwei Mann durften gleich zu Ausnüchterung raus treten. Der eigentliche Stress begann erst am nächsten Tag,nach dem Einkleiden. Da gab es Kapos, die unbedingt den Affen raushängen lassen mussten--die wollten gleich mehrmals gegrüßt werden am Tag. Auf jeden Fall haben wir schon die Tage bis zu Versetzung, in Glöwen gezählt. Hatte einen Kollegen,der war 2 Jahre vor mir am Kanten,der sagte--nach den 6 Monaten wird es gewaltig ruhiger.


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#34

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 18:28
von Hans | 2.166 Beiträge

Oh-Schei... hi, Furry
vergessen zu antworten! sri. Klaus war zu meiner Zeit in Ar . bei der Fahne - wir können uns also nur ganz kurz direkt gesehen haben. Rumfragen ergab aber wer es ist. . Und Nachbarn---nicht lachen - Ich hab da gewohnt- ne Zeit lang- bei meinem Opa-----der hatte da eine von 5 vorhandenen Dienstwohnungen.Selbst dort eingestiegen bin ich erst 72--November.
73 Hans


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#35

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 18:41
von furry | 3.580 Beiträge

@Hans, kurze Erklärung meiner Neugierde. Klaus war mit mir im Aufklärungszug. Man hat ihn wohl erst auf dem letzten Drücker eingezogen. Als ich kam, war er EK und mit 27 ein paar Jahre älter als unser Zugführer. Ich habe ihn als EK in guter Erinnerung.


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#36

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 19:30
von Hans | 2.166 Beiträge

Re Furry :Na Klar doch, hattest Du auch irgendwie erzählt. Nur die Antwort hab ich eben verschlußt. zuhnehmendes Alter, Vergesslichkeit, Alzheimer......
73 Hans


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#37

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 19:38
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Nach der Ankunft in Oranienburg standen wir da und ein Name nach dem anderen wurde vorgelesen. Als mein Name fiel, deutete der zuständige Uffz. oder Offz, weiß das nicht mehr genau, ich solle mit Denen da mitgehen. Gut und schön. Da liefen aber zwei Gruppen im Gänsemarsch davon. Auf gut Glück schloss ich mich einer von beiden an. In Hohenneuendorf in der "Schweren" angekommen, wurde ich auf ein Zimmer verwiesen. Mir fiel ein Stein vom Herzen, war ich also der richtigen Gruppe nachgelaufen. Am Spind stand auch schon mein Name. Naja, und danach eben das Übliche. Einkleiden erst am nächsten Tag, da es schon recht spät war.



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#38

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 19:45
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Am schlimmsten war am nächsten Morgen der Frühsport, es war der 4. Mai 1978, da gab es noch Nachtfröste und es war Sommer befohlen.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#39

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 19:56
von Moskwitschka (gelöscht)
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Heute haben wir den 7., also 3 Tage danach. War man da schon angekommen oder hat man noch gefremdelt?

LG von der wissbigierigen grenzgaengerin


Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: 4. November 1980, heute vor 33 Jahren ...

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2013 20:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #39
Heute haben wir den 7., also 3 Tage danach. War man da schon angekommen oder hat man noch gefremdelt?

LG von der wissbigierigen grenzgaengerin


Gute Frage, denke mal am Tag 3 warst du im Laufschritt unterwegs und hast da gar nicht drüber nachgedacht ob du irgendwo angekommen bist.


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