#41

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 01.11.2013 20:35
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Lutze du bist doch Fachmann, ich habe den Eindruck das die hochgelobten Produkte der deutschen Automobil-Industrie ganz schön schnell dahinrosten, wenn man so die geparkten älteren Modelle betrachtet, bei den Japanern, Franzosen und anderen sieht man fast nichts und bei Opel und Co, da blüht es lustig vor sich hin.
Täuscht mich das oder sind die wirklich anfälliger für Rost?


zuletzt bearbeitet 01.11.2013 20:36 | nach oben springen

#42

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 01.11.2013 20:57
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #41
Lutze du bist doch Fachmann, ich habe den Eindruck das die hochgelobten Produkte der deutschen Automobil-Industrie ganz schön schnell dahinrosten, wenn man so die geparkten älteren Modelle betrachtet, bei den Japanern, Franzosen und anderen sieht man fast nichts und bei Opel und Co, da blüht es lustig vor sich hin.
Täuscht mich das oder sind die wirklich anfälliger für Rost?


ist auch eine Frage der Pflege und Wartung,
wenn das vernachlässigt wird,muß sich keiner wundern,
es gibt auch ältere Fahrzeugtypen,mit einer vollverzinkten Karosserie,
zum Beispiel VOLVO,außer die 2eier und 400 Modelle oder noch älter,
ab 850 dieser Baureihe aufwärts,ist Rost kaum ein Thema,
suchst du was bestimmtes?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#43

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 01.11.2013 21:01
von damals wars | 12.186 Beiträge

Mein erstes Westauto war ein Zweitürer Holland-Corsa mit Arsch(großem Kofferraum), armeegrün. 3000 DM, Trabant Kombi für 1000 DM in Zahlung gegeben.
Der musste dann einem silberfarbenen viertürer Ford Fiesta weichen, da die Großeltern Schwierigkeiten hatten, auf die Rückbank zu kommen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#44

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 02.11.2013 20:27
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #40
jeder mag mit seinem ersten Westauto zufrieden sein,oder nicht,
ich bin es heute noch,Mazda 626 GD mit Automatik-Getriebe,
Baujahr 1990,selbst die Klima-Anlage funktioniert noch tadellos,
selbst Rost kein Thema,o.k,nach Feierabend steht er in der Garage,
falls der schlapp machen sollte,es wird wieder ein Japaner sein
Lutze


Ein sehr solides Auto, hab den 1991 mal "dienstlich" gefahren, als Schleppwagen mit Autohänger dran für weite Strecken, als ich noch Abschleppdienst machte. Der fuhr sich toll und hat auch Kraft und was schon damals sehr sparsam.
Man sieht heute noch manchmal welche und die sehn meist noch gut aus.

Zum Thema Made in Germany, dazu fällt mir nur ein Wort ein, LÜGEN !!
Aus Deutschland kommen kaum noch Teile, es wird fast nur noch geschraubt.
Die Bleche werden auch immer dünner, die Verarbeitung auch.
Deutsche Autos -oft und zunehmend auch die kompletten Autos- sind schon seit Jahren Made in Spain, Made in Portugal, Made in Romania, Made in Hungaria, Made in Bulgaria, Made in Tschechien, Made in Polen, Elektrik Made in Türky usw. etc. pp...........
Dafür stiegen/steigen die Preise heftig.
Es ist aber fast egal was man kauft, es ist bei allen Marken fast das gleiche, aber bei den Deutschen ganz besonders.
Mein Honda ist ein Orginal aus Japan, nicht in England aus osteuropäischen Mangelteilen zusammen geschraubt.

Meinte mal einer zu mir, du mit deiner Reisschüssel, er fuhr Mercedes Made in Ungarn, sagte ich drauf ihn angrinsend, du mit deiner Paprikaschleuder, der wusste nicht was ich meinte. :-D


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
Lutze, Diskus303 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 02.11.2013 20:42
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Mein Polo, den ich sogar direkt in Wolfsburg abgeholt habe, kam in Wirklichkeit aus Bratislava. Mein gebrauchter Panda davor (siehe weiter oben) in Wirklichkeit aus Polen. Und die Scheiben waren aus der "CSSR".

Solange die Chinesen genug andere deutsche Autos kaufen, soll mir das alles egal sein. Das Auto muss sicher funktionieren und darf mir nicht wegrosten.


zuletzt bearbeitet 02.11.2013 20:45 | nach oben springen

#46

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 02.11.2013 22:21
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #42
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #41
Lutze du bist doch Fachmann, ich habe den Eindruck das die hochgelobten Produkte der deutschen Automobil-Industrie ganz schön schnell dahinrosten, wenn man so die geparkten älteren Modelle betrachtet, bei den Japanern, Franzosen und anderen sieht man fast nichts und bei Opel und Co, da blüht es lustig vor sich hin.
Täuscht mich das oder sind die wirklich anfälliger für Rost?


ist auch eine Frage der Pflege und Wartung,
wenn das vernachlässigt wird,muß sich keiner wundern,
es gibt auch ältere Fahrzeugtypen,mit einer vollverzinkten Karosserie,
zum Beispiel VOLVO,außer die 2eier und 400 Modelle oder noch älter,
ab 850 dieser Baureihe aufwärts,ist Rost kaum ein Thema,
suchst du was bestimmtes?
Lutze


Selbst die 244 Volvo Bj.1981 die damals in der DDR verkauft wurden, hatten schon eine vollverzinkte Karosse. Ansonsten sehe ich das auch so, das die Qualität nicht nur bei PKWs schlechter wird und die guten alten Haltbarkeitsdaten heute nicht mehr erreicht werden. Wenn bei elektronischen Bauteilen die Zeit abgelaufen ist, gibt es kaum noch wirtschaftliche Reparaturmöglichkeiten bei älteren Fahrzeugen. Es sei denn Wissen und preiswerter Schrottplatz vorhanden.


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#47

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 03.11.2013 12:47
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #46
Zitat von Lutze im Beitrag #42
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #41
Lutze du bist doch Fachmann, ich habe den Eindruck das die hochgelobten Produkte der deutschen Automobil-Industrie ganz schön schnell dahinrosten, wenn man so die geparkten älteren Modelle betrachtet, bei den Japanern, Franzosen und anderen sieht man fast nichts und bei Opel und Co, da blüht es lustig vor sich hin.
Täuscht mich das oder sind die wirklich anfälliger für Rost?


ist auch eine Frage der Pflege und Wartung,
wenn das vernachlässigt wird,muß sich keiner wundern,
es gibt auch ältere Fahrzeugtypen,mit einer vollverzinkten Karosserie,
zum Beispiel VOLVO,außer die 2eier und 400 Modelle oder noch älter,
ab 850 dieser Baureihe aufwärts,ist Rost kaum ein Thema,
suchst du was bestimmtes?
Lutze


Selbst die 244 Volvo Bj.1981 die damals in der DDR verkauft wurden, hatten schon eine vollverzinkte Karosse. Ansonsten sehe ich das auch so, das die Qualität nicht nur bei PKWs schlechter wird und die guten alten Haltbarkeitsdaten heute nicht mehr erreicht werden. Wenn bei elektronischen Bauteilen die Zeit abgelaufen ist, gibt es kaum noch wirtschaftliche Reparaturmöglichkeiten bei älteren Fahrzeugen. Es sei denn Wissen und preiswerter Schrottplatz vorhanden.




Hallo Eisenacher,

Die 1000 Volvo 244 DLS, welche man im September 1977 bestellen konnte, waren alle bis zum Frühjahr 1978 ausgeliefert. Diese Fahrzeuge waren nicht vollverzinkt. Nur bestimmte Baugruppen waren davon betroffen. Deshalb können die Karosserien sehr wohl rosten und tun dies auch, besonders im Bereich der Schweller.
Der Frontscheibenrahmen war aus Edelstahl - Kontaktkorrosion droht, wenn die butylgeklebte Frontscheibe in heißen Sommern abrutscht..
Bis zur Fensterscheibenunterkante verzinkte Volvos gab es erst mit dem Erscheinen der 740/760er-Reihe im Jahr 1982.
Allerdings wurden 760er Volvos in der DDR fast nur als Dienstwagen gefahren.
1981 gab es für die Bevölkerung keine neuen Volvos mehr über den IFA-Vertrieb, sondern (speziell in diesem Jahr) Mazda 323, Citroen GSA Pallas und Peugeot 305.

Viele Grüße,

Kurt


Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 03.11.2013 14:12
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Aus Deutschland kommen kaum noch Teile, es wird fast nur noch geschraubt.


http://www.faurecia.com/en/worldwide

click mal germany an


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


zuletzt bearbeitet 03.11.2013 14:13 | nach oben springen

#49

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 03.11.2013 20:36
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat
und bei Opel und Co, da blüht es lustig vor sich hin.
Täuscht mich das oder sind die wirklich anfälliger für Rost?



Für die Astra/ Corsa/ Vectra bis Bj ? trifft/ traf das zu, 7, 8 Jahre alte Auo´s waren durch. Auch diese Pflaumen Fiasko´s, Eskort´s waren um den Tankdeckel durch.

Grausam auch der Micra und der Colt. 7, 8 Jahre und durch. Gemeint sind die ersten Modellreihen.

Zitat
Wenn bei elektronischen Bauteilen die Zeit abgelaufen ist, gibt es kaum noch wirtschaftliche Reparaturmöglichkeiten bei älteren Fahrzeugen. Es sei denn Wissen und preiswerter Schrottplatz vorhanden.



Einspruch. Gebrauchte Steuergeräte sind eine Möglichkeit. Ob es die Beste ist entscheidet jeder für sich. IN NL und auch in D gibt es inzwischen div. Firmen die sich darauf spezialisiert haben Steuergeräte zu reparieren. So kostet z.B. die Reparatur eines Steuergerätes Astra oder Zafira 1,6 Benzin 300 €, dass Steuergerät neu 1500 €, defekt ist häufig nur das eingebaute Kraftstoffpumpenrelais.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 03.11.2013 20:38 | nach oben springen

#50

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 00:25
von 94 | 10.792 Beiträge

Mein DDR-Traumauto war der 2121, '92 gabs dann das 'Original'

Angefügte Bilder:
rr.gif

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#51

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 09:11
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #50
Mein DDR-Traumauto war der 2121, '92 gabs dann das 'Original'




Hallo @94 ,

Heißt das, Du hast den 2121 übersprungen? Es gab ihn ja schon zu kaufen, aber mit 37000 Mark der DDR recht teuer. Ab Ende der 70er Jahre fuhren die Forstbetriebe den 2121, und ab 1986 konnte ihn jeder Bürger kaufen. In unserer Stadt hatte den sich der Fleischermeister gekauft, in knallrot...

Viele Grüße,

Kurt


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#52

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 10:26
von Gert | 12.356 Beiträge

ich habe nun 48 Jahre Erfahrung mit "Westautos". Meine Erkenntnis ist, dass heutige Auto sehr gut gegen Korrosion geschützt sind.Man muss sie nur entsprechend pflegen, d.h. öfters waschen besonders im Winter das Salzwasser abspülen, dann hat man auch sehr lange etwas davon
In den 60 er und 70 er Jahren war das noch ein großes Thema. Besonders verschrieen als Rostlaube waren Fiat Autos, z.B Fiat 124 und Fiat 125. Die waren nach 2 Jahren schon dermassen vom Rost befallen. Das war schade, denn es waren gute und beliebte Automodelle, besonders der 124er.
Diese wurden später auch in Lizenz in der SU gebaut, wie diese Qualität war, kann ich nicht sagen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#53

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 10:57
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Fiat rostet heute noch...

Zitat von Gert im Beitrag #52
ich habe nun 48 Jahre Erfahrung mit "Westautos". Meine Erkenntnis ist, dass heutige Auto sehr gut gegen Korrosion geschützt sind.Man muss sie nur entsprechend pflegen, d.h. öfters waschen besonders im Winter das Salzwasser abspülen, dann hat man auch sehr lange etwas davon
In den 60 er und 70 er Jahren war das noch ein großes Thema. Besonders verschrieen als Rostlaube waren Fiat Autos, z.B Fiat 124 und Fiat 125. Die waren nach 2 Jahren schon dermassen vom Rost befallen. Das war schade, denn es waren gute und beliebte Automodelle, besonders der 124er.
Diese wurden später auch in Lizenz in der SU gebaut, wie diese Qualität war, kann ich nicht sagen.



Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 14:35
von 94 | 10.792 Beiträge

Thema ist doch Westauto, odär?

Doch mal zu dem Fiaten (wie ist eigenlich die korrekte Mehrzahl von Fiat?) und dem leidigen Problem der Oxidation, am Schlimmsten war's beim Alfasud. Auch Golf I waren betroffen? Aber ich fand da mal in der wikipedia einen verblüffenden Ansatz ...
Alle Fiat ab 1971 wurden aus russischem Recyclingstahl hergestellt. Fiat hatte das Automobilwerk AwtoWAS im russischen Togliatti gebaut, [...]. Als Bezahlung dafür lieferte die Sowjetunion Karosseriebleche, die sich als sehr rostanfällig herausstellten, da der Stahl durch seinen hohen Kupferanteil interkristalline elektrochemische Spannung hatte und hieraus zu schwerer Korrosion neigte. Weitergehende Rostschutzmaßnahmen wie Hohlraumversiegelung oder Unterbodenschutz wurden seinerzeit im Fiat-Konzern nur spärlich angewendet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fiat_124

Dafür kann man aber heute für einen 124er dieser Jahre mit der Stecknadel suchen oder falls man einen hat, dann aber auch einen tapferen Preis aufrufen ...
http://suchen.mobile.de/auto-inserat/fia.../183959331.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#55

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 14:49
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Grammatik

Nominativ
der Fiat
die Fiats

Genitiv
des Fiats
der Fiats

Dativ
dem Fiat
den Fiats

Akkusativ
den Fiat
die Fiats


Für Italiener ausreichende Technik.

LG Heiko


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#56

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 15:04
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Fiat wurde auch in Polen als Lizenz gebaut. War auch eine Rostlaube. Praktisch war nur die Kofferaumklappe. Konnte man nur von innen öffnen.


zuletzt bearbeitet 04.11.2013 15:04 | nach oben springen

#57

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 15:07
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

aus Polen ... und

Praktisch war nur die Kofferaumklappe. Konnte man nur von innen öffnen.

ein Schelm, wer Arges dabei denkt


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#58

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 16:06
von 94 | 10.792 Beiträge

Der 124er war schon ein Weltauto, nicht nur SU und VRP, auch Spanien, Griechenland (nur Montage, also nicht nur ein Tag/Woche sondern nur zsammschraube), Türkei und Indien fallen mir da so ein auf die Schnelle. Doch nochmal zum Rost, bei den Ostmodellen (um die es in diesem Thread laut Überschrift garnicht geht) wars nicht ganz so schlimm. Aus zwei Gründen, zum ersten pflegte der Realsozialist seine Rostlaube besser und zweitens wurden im Winter die Straßen NICHT gesalzen. Das führt dazu das zurzeit im mobile.de zehn 125p, der teuerste gerade mal halb so teuer wie der 124er aus #54 gelistet werden. Doch den 125 gabs ja auch im Westen, hier habe ich mal einen Prospekt mit einem VK-Preis (?) gefunden. Und da kommt noch ein dritter Aspekt hinzu, die Karren waren damals saubillig im Westen. Wenns weggerostet warn, zusammenfegen und neu kaufen ...


Quelle: http://www.histoquariat.de/Fiat-125-alterProspekt


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#59

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 16:20
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Da ist heute ein neuer Polski Fiat 125p teurer , fast 25000Euro möchte dieser Liebhaber


http://allegro.pl/fiat-125-p-i3661729765.html


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#60

RE: Mein erstes Westauto - Freiheit auf vier Rädern

in Leben in der DDR 04.11.2013 16:46
von 94 | 10.792 Beiträge

Also für diesen Mondpreis sollte der Wagen dann aber auch ordentlich geklempnert sein, da lachen einen ja fast 2cm Spaltmaß vorn rechts an. Wobei, jeden Tag steht ein Trottel auf, die Kunst eines Gebrauchtwagenhändlers besteht darin diesen zu finden. Ich persönlich betrachte ja Body-off-Restaurationen als Geschichtsverfälschungen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Eisenacher und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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