#621

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 07.11.2013 02:16
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #608
Zitat von diefenbaker im Beitrag #606
Zitat von Hackel39 im Beitrag #605
Wenn man hier liest, was mit den Solidaritäts- und Handelgütern alles so geschehen ist, muß man doch auch mal fragen dürfen, wie das die Reisekader in ihrer Heimat kommuniziert haben.
Gab es den berühmten Maulkorb oder hat man selbst besser die Klappe gehalten, um nicht zukünftig von solchen Projekten ausgeschlossen zu werden ?
Wenn man bedenkt, wie schwer das damals war, für die Sandlieferung mal einen W 50 zu ordern und dann solche Kenntnisse hat, zweifelt man doch sicher in einem stillen Moment über den Sinn solcher Projekte.


Wenn wir hier weiter diskutieren, kommen wir schnell ans Eingemachte.
Das sog. sozialistische Lager hat sich stark für die Überwindung der Kolonialherrschaft eingesetzt, damit die befreiten Länder endlich den sozialistisch geprägten Fortschritt erfahren können. Die Idee ist weitgehend nach hinten losgegangen, was nicht gerne propagiert wurde.

Wolfgang


Ob das nun so einfach und pauschal zutrifft, vermag ich beim besten Willen nicht zu sagen.
Das Modell, besser vor Ort Bürgerkriegsstaaten und Ex- Kolonien zu helfen als hierzulande Asylbewerber integrieren zu wollen scheint mir erfolgreicher und effektiver zu sein, wenngleich es auch Rückschläge gegeben haben kann.
Bleibt noch der Aspekt der Handelspartnerschaft.
Waren denn die Maschinen durchweg Geschenke, oder gab es nicht auch Kaffee oder Rohstoffe als Tauschware, was davon bekamen die Reisekader mit, also jetzt vom Geschehen, nicht vom Kaffee ?
Wurde aus den Ländern auch etwas "rausgeholt", wurde darüber überhaupt gesprochen ?
Was ist mit den Häfen, die man in "Freundesland" eventuell nutzen konnte für die DDR- Handelsflotte ?
Mir persönlich hat es trotz allem ein gutes Gefühl gegeben, Entwicklungsländern deren Bewohner Krieg und Ausbeutung erleben mußten, so zu helfen, mir hat es trotzdem an nichts gefehlt, mal von den alltäglichen Ärgernissen (der fehlende W 50 für die Sandfuhre) abgesehen.
Die war immerhin nicht existenzgefährdend.


Das sehe ich eigentlich genau so, nur kann man mit Blick auf die letzten ca. 40 Jahre weder von erfolgreich noch effektiv reden.
Um dahin zu kommen, müsste die Entwicklungshilfe von Grund auf neu organisiert werden, das ist nicht eine Frage der Quantität.
Den Häuptlingen ein paar Koffer voller Geld und ein Schiff voller Waffen zu schicken, führt erst richtig zu Mord und Totschlag.

Wolfgang



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#622

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 07.11.2013 09:39
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #620
Zitat von der glatte im Beitrag #619
Da fällt mir ein Witz ein.

Genosse Ulbricht besucht den neuen Überseehafen in Rostock. Er geht am Kai entlang und ruft zu einem Matrosen.

"Genosse Matrose, wo fahrt ihr hin?" Die Antwort ist. "Nach Angola Genosse Ulbricht."
...

Gruß Reiner



Wie in vielen politiischen Witzen steckt auch in diesem ein wahrer Kern.
Der Handel zw. DDR und SU fand nicht unbedingt auf Augenhöhe statt.

Wolfgang


Grün: Über diese Problematik hatte ich mich noch vor der Wende auch mal mit meinem Vater unterhalten. Vor allem bis in die 70er Jahre war es auch einem vorauseilenden Gehorsam unserer Politprominenz geschuldet, ohne Not und Druck hier Zugeständnisse zu machen. Es gab damals verbreitet die Ansicht, gegenüber dem "Großen Bruder" großzügig sein zu müssen. Klar saß der bezügluich Rohstofflieferungen am längeren Hebel, aber ein gestiegenes Selbstbewußtsein der DDR-Entscheidungsträger (damit meine ich nicht nur das Politbüro) setzte erst in den 80ern ein. Ein weiteres Beispiel erzählte er mir bezüglich Sport. Auch Trainingserfolge waren ein gewisses Geheimnis, wie auch heute. So basierten die Erfolge der kubanischen Boxer auf unseren Trainigsmethoden. Auch hier wurde in den 80ern nicht mehr großzügig und uneigennützig alles preisgegeben, nur weil es sich um Freunde handelte.



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#623

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 08.11.2013 23:26
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #586
Ein Lehrmeister aus meiner Betriebsberufsschule BBS "DSF" der Reichsbahndirektion Halle war Ende der 1970er Jahre im Irak als Berater und Ausbilder Lokomotivtechnik/ Eisenbahn dort und hatte davon wohl auch vor den Lehrlingsklassen berichtet.
Mein Lehrgang (1982-84) war da leider nicht einbezogen worden, ich hatte nur aus zweiter Hand davon erfahren und würde nun gern wissen, ob jemand hier weiß welche Schnittstellen der Irak damals mit der DR gehabt haben könnte.
In Halle gab es ja die berühmte Versuchsanstalt, leider kann ich absolut nicht sagen, ob es damit zusammenhing.
Hängt es möglicherweise sogar mit der Bagdadbahn oder Ölgeschäften zusammen ?
Einmal mehr hat man einfach nur zur passenden Zeit verpaßt, Fragen zu stellen aber damals war eben der Lehrabschluß und der Feierabendzug wichtiger aber vielleicht gibt's mit 30 Jahren Verspätung Antworten darauf, hier sind ja doch kompetente Personen am Werk, vielleicht ist Kommissar Zufall auch dabei ?



Die DDR hat div. Bahntechnik geliefert. U.a. Reisezugwagen, Stellwerke und Lokomotiven (so weit mir bekannt, Entwicklungen für den Export, keine DR-BR, wobei es nicht auszuschließen ist, daß einige V60 exportiert wurden.) Die Bagdad-Bahn war unbedeutend, weil ein Streckenausbau Richtung Türkei nicht dem RGW nützte, obwohl bestimmte Abschnitte möglicherweise im Binneverkehr (und Anschluß Seehäfen) einen Nutzen hatten. Wichtiger war ein Anschluß des Iraks an die Sowjetunion bzw. an die Seehäfen. Öl war dabei sicherlich die passende Währung.



Hackel39 und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#624

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 08.11.2013 23:48
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #623
Zitat von Hackel39 im Beitrag #586
Ein Lehrmeister aus meiner Betriebsberufsschule BBS "DSF" der Reichsbahndirektion Halle war Ende der 1970er Jahre im Irak als Berater und Ausbilder Lokomotivtechnik/ Eisenbahn dort und hatte davon wohl auch vor den Lehrlingsklassen berichtet.
Mein Lehrgang (1982-84) war da leider nicht einbezogen worden, ich hatte nur aus zweiter Hand davon erfahren und würde nun gern wissen, ob jemand hier weiß welche Schnittstellen der Irak damals mit der DR gehabt haben könnte.
In Halle gab es ja die berühmte Versuchsanstalt, leider kann ich absolut nicht sagen, ob es damit zusammenhing.
Hängt es möglicherweise sogar mit der Bagdadbahn oder Ölgeschäften zusammen ?
Einmal mehr hat man einfach nur zur passenden Zeit verpaßt, Fragen zu stellen aber damals war eben der Lehrabschluß und der Feierabendzug wichtiger aber vielleicht gibt's mit 30 Jahren Verspätung Antworten darauf, hier sind ja doch kompetente Personen am Werk, vielleicht ist Kommissar Zufall auch dabei ?



Die DDR hat div. Bahntechnik geliefert. U.a. Reisezugwagen, Stellwerke und Lokomotiven (so weit mir bekannt, Entwicklungen für den Export, keine DR-BR, wobei es nicht auszuschließen ist, daß einige V60 exportiert wurden.) Die Bagdad-Bahn war unbedeutend, weil ein Streckenausbau Richtung Türkei nicht dem RGW nützte, obwohl bestimmte Abschnitte möglicherweise im Binneverkehr (und Anschluß Seehäfen) einen Nutzen hatten. Wichtiger war ein Anschluß des Iraks an die Sowjetunion bzw. an die Seehäfen. Öl war dabei sicherlich die passende Währung.


V60 wurden exportiert.

seaman


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#625

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 10.11.2013 19:35
von Moskwitschka (gelöscht)
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Fernsehtipp für heute abend 10.11.2013 um 20.15 Uhr auf phönix:

Die Außenhändler Teil 1 und 2

Wie aktiv die DDR im Ausland agierte, einkaufte, verkaufte, überrascht heute noch. Die Menschen, die diesen Handel organisierten, waren die Einzigen, die zum Ende der DDR zwei Wirtschaftssysteme kannten und beherrschten.

http://www.phoenix.de/content/phoenix/di...atum=2013-11-10

LG von der grenzgaengerin


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#626

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 12.11.2013 12:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #551
Schade, war eigentlich ein Netter. Wer weiß, was ihm heute die Stimmung verhagelt hat, sonst warer ja och nicht so ...
Tja, so langsam füllt sich die Hall of Fame des Forums ... Larissa, Bugsy, Huf ...
N8, CTRL-Z & logoff
Oh man, ne Menge passiert.
Ich erweitere deine Liste um 4rer-Kruch.


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#627

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 12.11.2013 13:55
von 94 | 10.792 Beiträge

Dafür wurde die Ohne-Zwang-Und-Grund-Aus-Einem-Funktionierenden-Luftfahrtzeug-Springende-Oma aus der Nicht-Schreiben-Dürf-Exil heimgesucht. Ein Kommen und Gehen hier, fast wie anner GÜSt um mal bei Thema zu bleiben. Wann läuft denn eigentlich der Vermerk 'Sperre der Einreise' für den (im Vergleich zu anderen Hall-Of-Shame-Insassen) 'Waisenknaben' Bugsy ab? Da war ja noch Einiges zu sagen vom Muintir na hÉireann, im Gegensatz zu Anderen hatte @Bugsy noch nicht die nächste Stufe des Burn-Out bereits erreicht ... das F*ck-Off.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#628

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2013 18:55
von Gert | 12.356 Beiträge

mit Interesse habe ich auf dem Phoenix Kanal die Sendung über die Aussenhändler der DDR gesehen. Beeindruckt hat mich ihre Zähigkeit, Geschäfte zustande zu bringen trotz großer Widrigkeiten ( Embargo ) im Ausland aber auch mit den grauen Eminenzen der SED. Mitleid kam bei mir auf, als sie über ihre Reisespesen sprachen, wie ärmlich ausgestattet sie auf die Reise geschickt wurden. Sie mussten z.B Essen aus der DDR mitnehmen, so knapp bemessen waren diese Auslands-Spesen. Wenn ich da an meine Tätigkeit denke, ich konnte Kunden in die vornehmsten Restaurants einladen, wenn es der Landschaftspflege und der Vorbereitung von lukrativen Geschäften diente. Mein AG in der chemischen Industrie war sehr großzügig in dieser Hinsicht.
Ich habe aber auch gelernt, dass das Cocom-Embargo wichtig und richtig war. In dem Film wurde darüber berichtet, dass Toshiba sich darüber hinwegsetzte und superleise Elektromoren für russische U-Boote lieferte. Das geht ja nun gar nicht. Das ganze flog auf und machte richtig Wellen.
Toshiba hat ein ähnliches Geschäft mit der DDR daraufhin sofort abgebrochen.

edit fähler


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.11.2013 18:56 | nach oben springen

#629

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2013 20:53
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #628
mit Interesse habe ich auf dem Phoenix Kanal die Sendung über die Aussenhändler der DDR gesehen. Beeindruckt hat mich ihre Zähigkeit, Geschäfte zustande zu bringen trotz großer Widrigkeiten ( Embargo ) im Ausland aber auch mit den grauen Eminenzen der SED. Mitleid kam bei mir auf, als sie über ihre Reisespesen sprachen, wie ärmlich ausgestattet sie auf die Reise geschickt wurden. Sie mussten z.B Essen aus der DDR mitnehmen, so knapp bemessen waren diese Auslands-Spesen. Wenn ich da an meine Tätigkeit denke, ich konnte Kunden in die vornehmsten Restaurants einladen, wenn es der Landschaftspflege und der Vorbereitung von lukrativen Geschäften diente. Mein AG in der chemischen Industrie war sehr großzügig in dieser Hinsicht.
Ich habe aber auch gelernt, dass das Cocom-Embargo wichtig und richtig war. In dem Film wurde darüber berichtet, dass Toshiba sich darüber hinwegsetzte und superleise Elektromoren für russische U-Boote lieferte. Das geht ja nun gar nicht. Das ganze flog auf und machte richtig Wellen.
Toshiba hat ein ähnliches Geschäft mit der DDR daraufhin sofort abgebrochen.


edit fähler


Rot: Wer von uns alten Ostlern nicht ein ausgesprochener Gegner der Gesellschaftsordnung war, sieht das sicherlich anders. Warum sollten wir an einer Schwächung unserer Wirtschaft interessiert sein ? Das hätte nur uns allen hier geschadet. Das Du es richtig findest, ist verständlich und normal, denn Du warst ja ein Bürger eines NATO-Landes.
Und außerdem: Es geht die NATO im Grunde einen Sch....dreck an, mit wem andere nicht paktgebundene Staaten Handel treiben und was sie liefern. Da haben sie sicher mächtig Druck ausgeübt, daß sich Toshiba das Geschäft hat entgehen lassen. Krupp war seinerzeit nicht so pingelig, als es Kanonen an den Erzfeind Frankreich geliefert hat.



Damals87, 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 und prignitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#630

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2013 21:08
von elster427 | 789 Beiträge

Dore Holm,
da kann ich dir sagen, es gab an den Güst immerwieder Avisierungen , welche Embargo
Artikel in die DDR einführten - natürlich ohne Zollkontrolle.
Ich nehme mal an , es waren kleine Firmen ,welche so das Embargo umgingen.
mfg jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#631

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2013 21:23
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #630
Dore Holm,
da kann ich dir sagen, es gab an den Güst immerwieder Avisierungen , welche Embargo
Artikel in die DDR einführten - natürlich ohne Zollkontrolle.
Ich nehme mal an , es waren kleine Firmen ,welche so das Embargo umgingen.
mfg jan

Für kleinere Firmen waren solche Geschäfte vielleicht überlebenswichtiger als für einen großen Konzern. Außerdem waren ja nicht alle westlichen Unternehmer zuallererst eingefleischte Antikommunisten, sondern zuallererst Geschäftsleute, die Gewinn erzielen wollen. Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg und die DDR-Organe werden alles getan haben, um es nicht publik werden zu lassen, wer hier Embargo-Waren geliefert hat.



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#632

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2013 21:45
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #631
Zitat von elster427 im Beitrag #630
Dore Holm,
da kann ich dir sagen, es gab an den Güst immerwieder Avisierungen , welche Embargo
Artikel in die DDR einführten - natürlich ohne Zollkontrolle.
Ich nehme mal an , es waren kleine Firmen ,welche so das Embargo umgingen.
mfg jan

Für kleinere Firmen waren solche Geschäfte vielleicht überlebenswichtiger als für einen großen Konzern. Außerdem waren ja nicht alle westlichen Unternehmer zuallererst eingefleischte Antikommunisten, sondern zuallererst Geschäftsleute, die Gewinn erzielen wollen. Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg und die DDR-Organe werden alles getan haben, um es nicht publik werden zu lassen, wer hier Embargo-Waren geliefert hat.


War da nicht was?
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14337181.html


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#633

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2013 22:07
von diefenbaker | 585 Beiträge

na da fällt mir doch glatt der gute alte Lenin ein:

"Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen."



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#634

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 13:59
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #629
Zitat von Gert im Beitrag #628
mit Interesse habe ich auf dem Phoenix Kanal die Sendung über die Aussenhändler der DDR gesehen. Beeindruckt hat mich ihre Zähigkeit, Geschäfte zustande zu bringen trotz großer Widrigkeiten ( Embargo ) im Ausland aber auch mit den grauen Eminenzen der SED. Mitleid kam bei mir auf, als sie über ihre Reisespesen sprachen, wie ärmlich ausgestattet sie auf die Reise geschickt wurden. Sie mussten z.B Essen aus der DDR mitnehmen, so knapp bemessen waren diese Auslands-Spesen. Wenn ich da an meine Tätigkeit denke, ich konnte Kunden in die vornehmsten Restaurants einladen, wenn es der Landschaftspflege und der Vorbereitung von lukrativen Geschäften diente. Mein AG in der chemischen Industrie war sehr großzügig in dieser Hinsicht.
Ich habe aber auch gelernt, dass das Cocom-Embargo wichtig und richtig war. In dem Film wurde darüber berichtet, dass Toshiba sich darüber hinwegsetzte und superleise Elektromoren für russische U-Boote lieferte. Das geht ja nun gar nicht. Das ganze flog auf und machte richtig Wellen.
Toshiba hat ein ähnliches Geschäft mit der DDR daraufhin sofort abgebrochen.


edit fähler


Rot: Wer von uns alten Ostlern nicht ein ausgesprochener Gegner der Gesellschaftsordnung war, sieht das sicherlich anders. Warum sollten wir an einer Schwächung unserer Wirtschaft interessiert sein ? Das hätte nur uns allen hier geschadet. Das Du es richtig findest, ist verständlich und normal, denn Du warst ja ein Bürger eines NATO-Landes.
Und außerdem: Es geht die NATO im Grunde einen Sch....dreck an, mit wem andere nicht paktgebundene Staaten Handel treiben und was sie liefern. Da haben sie sicher mächtig Druck ausgeübt, daß sich Toshiba das Geschäft hat entgehen lassen. Krupp war seinerzeit nicht so pingelig, als es Kanonen an den Erzfeind Frankreich geliefert hat.



DoreHolm du argumentierst wieder mal im Agitpropraum, kannst den PS nicht ablegen, hä? Was meine ich damit ?
Der rot mark. Satz geht am eigentlichen Thema völlig vorbei. Das Ziel der Cocomliste war nicht die Wirtschaft der Warschauer Paktstaaten zu schwächen, das Ziel war die Verhinderung dess Handels und Wissenstransfers für Hochtechnologie, die im militärischen Bereich eingesetzt werden kann.
Das war gut so, weil man sicher nicht nach dem leninschen Prinzip des "Verkaufens des Strickes an dem wir aufgehängt werden sollten" verfahren wollte. Umgekehrt wäre der Warschauer Pakt mit uns genauso umgegangen, da bin ich mir vollkommen sicher. Ich hatte kein Interesse nach meiner Flucht aus dem "Paradies", dass mich diese Clique noch mal einfängt/einholt auf ihrem Weg zum Atlantik. Deswegen bin ich damals auch weit in den Westen gezogen, um evtll. Reaktionszeiten zu haben. Aber ob mir das genützt hätte im Ernstfall , wer weiss ?


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 14.11.2013 14:00 | nach oben springen

#635

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 14:20
von damals wars | 12.204 Beiträge

Lege Du doch erst mal mal den Adenauerjargon ab!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#636

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 14:52
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #634


DoreHolm du argumentierst wieder mal im Agitpropraum, kannst den PS nicht ablegen, hä? Was meine ich damit ?
Der rot mark. Satz geht am eigentlichen Thema völlig vorbei. Das Ziel der Cocomliste war nicht die Wirtschaft der Warschauer Paktstaaten zu schwächen, das Ziel war die Verhinderung dess Handels und Wissenstransfers für Hochtechnologie, die im militärischen Bereich eingesetzt werden kann.
Das war gut so, weil man sicher nicht nach dem leninschen Prinzip des "Verkaufens des Strickes an dem wir aufgehängt werden sollten" verfahren wollte. Umgekehrt wäre der Warschauer Pakt mit uns genauso umgegangen, da bin ich mir vollkommen sicher. Ich hatte kein Interesse nach meiner Flucht aus dem "Paradies", dass mich diese Clique noch mal einfängt/einholt auf ihrem Weg zum Atlantik. Deswegen bin ich damals auch weit in den Westen gezogen, um evtll. Reaktionszeiten zu haben. Aber ob mir das genützt hätte im Ernstfall , wer weiss ?




@Gert,
Da bist Du aber einer der Wenigen im Westen, die das glaubten.

Lesen wir doch mal, was ein Blatt dazu schreibt, dass sicher nicht im Verdacht steht, der Steuerung durch Kommunistenfreunde zu unterliegen:


Zitat

. . . .

Die Cocom-Liste ist da stets ein willkommenes Hilfsmittel gewesen: Ohne laute öffentliche Debatten ließen sich bestimmte Produkte, die den Roten vielleicht aus ihrem Wirtschaftschaos hätten helfen können, vom Ostexport ausschließen. Der mögliche militärische Nutzen war ein wohlfeiles Totschlagargument; die angeblich notwendige Geheimhaltung entzog die Praxis der Cocom-Bürokraten jeder demokratischen, vernunftorientierten Kontrolle.

. . . .

Oft genug bestätigte sich allerdings auch der Verdacht, daß die Amerikaner via Cocom nur schnöde wirtschaftliche Interessen verfolgen.

Das war schon 1962 so, als der deutsche Kanzler Konrad Adenauer auf Geheiß der Nato ein Röhren-Embargo verhängte. Sowjetische Ölleitungen würden die europäische Nato-Flanke gefährden, so begründeten die Amerikaner damals das Veto. In Wirklichkeit bangten die US-Ölmultis um ihre marktbeherrschende Stellung in Westeuropa.

. . .

Die deutsche Firma Siemens hatte nicht soviel Glück. Vor einigen Wochen wurde den Münchnern verboten, eine ISDN-Anlage auf die chinesische Exportmesse "Expocom" zu liefern. Mit ISDN-Geräten werden Sprache, Text, Bilder und Daten übertragen.

Das Nein für ISDN ist um so verwunderlicher, als die USA längst massiv Rüstungsgüter an die Volksrepublik China verschoben haben: Hubschrauber, Torpedos, Panzerabwehr-Raketen sowie computergestützte Flugkörper-Feuerleitsysteme, um chinesische Abfangjäger allwetterfähig zu machen.
. . . .


Selbst wenn den Cocom-Fans stets lautere Motive zuzubilligen wären - es gibt gute Gründe für die Annahme, daß die Cocom-Liste schon deswegen unsinnig ist, weil die Sowjets sich vieles illegal beschaffen können. Nato-Strategen sind besonders erbost über Schmugglerbanden, in den USA "Technobandits" genannt, die alle Cocom-Kontrollen umgehen.




Quelle: Der Spiegel 34/1988
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13530890.html


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
andyman und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.11.2013 14:54 | nach oben springen

#637

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 17:19
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #636
Zitat von Gert im Beitrag #634


DoreHolm du argumentierst wieder mal im Agitpropraum, kannst den PS nicht ablegen, hä? Was meine ich damit ?
Der rot mark. Satz geht am eigentlichen Thema völlig vorbei. Das Ziel der Cocomliste war nicht die Wirtschaft der Warschauer Paktstaaten zu schwächen, das Ziel war die Verhinderung dess Handels und Wissenstransfers für Hochtechnologie, die im militärischen Bereich eingesetzt werden kann.
Das war gut so, weil man sicher nicht nach dem leninschen Prinzip des "Verkaufens des Strickes an dem wir aufgehängt werden sollten" verfahren wollte. Umgekehrt wäre der Warschauer Pakt mit uns genauso umgegangen, da bin ich mir vollkommen sicher. Ich hatte kein Interesse nach meiner Flucht aus dem "Paradies", dass mich diese Clique noch mal einfängt/einholt auf ihrem Weg zum Atlantik. Deswegen bin ich damals auch weit in den Westen gezogen, um evtll. Reaktionszeiten zu haben. Aber ob mir das genützt hätte im Ernstfall , wer weiss ?




@Gert,
Da bist Du aber einer der Wenigen im Westen, die das glaubten.

Lesen wir doch mal, was ein Blatt dazu schreibt, dass sicher nicht im Verdacht steht, der Steuerung durch Kommunistenfreunde zu unterliegen:


Zitat

. . . .

Die Cocom-Liste ist da stets ein willkommenes Hilfsmittel gewesen: Ohne laute öffentliche Debatten ließen sich bestimmte Produkte, die den Roten vielleicht aus ihrem Wirtschaftschaos hätten helfen können, vom Ostexport ausschließen. Der mögliche militärische Nutzen war ein wohlfeiles Totschlagargument; die angeblich notwendige Geheimhaltung entzog die Praxis der Cocom-Bürokraten jeder demokratischen, vernunftorientierten Kontrolle.

. . . .

Oft genug bestätigte sich allerdings auch der Verdacht, daß die Amerikaner via Cocom nur schnöde wirtschaftliche Interessen verfolgen.

Das war schon 1962 so, als der deutsche Kanzler Konrad Adenauer auf Geheiß der Nato ein Röhren-Embargo verhängte. Sowjetische Ölleitungen würden die europäische Nato-Flanke gefährden, so begründeten die Amerikaner damals das Veto. In Wirklichkeit bangten die US-Ölmultis um ihre marktbeherrschende Stellung in Westeuropa.

. . .

Die deutsche Firma Siemens hatte nicht soviel Glück. Vor einigen Wochen wurde den Münchnern verboten, eine ISDN-Anlage auf die chinesische Exportmesse "Expocom" zu liefern. Mit ISDN-Geräten werden Sprache, Text, Bilder und Daten übertragen.

Das Nein für ISDN ist um so verwunderlicher, als die USA längst massiv Rüstungsgüter an die Volksrepublik China verschoben haben: Hubschrauber, Torpedos, Panzerabwehr-Raketen sowie computergestützte Flugkörper-Feuerleitsysteme, um chinesische Abfangjäger allwetterfähig zu machen.
. . . .


Selbst wenn den Cocom-Fans stets lautere Motive zuzubilligen wären - es gibt gute Gründe für die Annahme, daß die Cocom-Liste schon deswegen unsinnig ist, weil die Sowjets sich vieles illegal beschaffen können. Nato-Strategen sind besonders erbost über Schmugglerbanden, in den USA "Technobandits" genannt, die alle Cocom-Kontrollen umgehen.




Quelle: Der Spiegel 34/1988
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13530890.html








lieber Genosse @werner dann lies doch mal den folgenden Auszug aus einem Wiki Artikel

CoCom (Coordinating Committee on Multilateral Export Controls; deutsch: Koordinationsausschuss für mehrseitige Ausfuhrkontrollen; vorher: Coordinating Committee for East West Trade Policy) wurde am 22. November 1949 gegründet und nahm zum 1. Januar 1950 die Arbeit auf. Der Ausschuss mit Sitz in Paris wurde auf Betreiben der USA initiiert und sollte verhindern, dass die Länder unter sowjetischem Einfluss (RGW-Staaten) und die Volksrepublik China – zunächst im Rahmen von ChinCom – Zugang zu moderner Technologie bekommen. Dies betraf die Gebiete Waffen, Kernenergieanlagen und Industrieanlagen. Besondere Auswirkungen hatte dies neben reiner Rüstungstechnologie bei der damit verbundenen Mikroelektronik. Oft wurde dieser westliche Technologieboykott nur kurz als „CoCom-Liste“ bezeichnet, da darin die verbotenen Technologien aufgelistet wurden. Dabei wurde ältere Technologie freigegeben und neueste Technologie stattdessen aufgenommen. Aufgrund der den Ostblockstaaten entstehenden zusätzlichen Kosten und zunehmenden Entwicklungsrückstandes kann dieses Embargo als erfolgreich bezeichnet werden.
ist doch alles sehr positiv für die Natostaaten gelaufen. Aber nun ist es ja vorbei, also was soll's Das wichtigste ist doch, dass das Gleichgewicht des Schreckens funktioniert hat und uns in unserem Leben einen Krieg erspart hat. Stell dir vor, der Stalin hätte sein Wirtschaftsvernichtungssystem tatsächlich bis an den Atlantik ausdehnen können. Da wäre doch keine wirtschaftlich potente Kraft in Europa da gewesen, die euch in der DDR aufgepäppelt hätte. Dann hättet ihr und wir uns allein aus dem kommunistischen Sumpf ziehen müssen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#638

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 17:23
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #635
Lege Du doch erst mal mal den Adenauerjargon ab!



aufgrund deiner "späten Geburt" hast du doch den alten Herrn den du hier zitierst, überhaupt nicht mehr gekannt


.
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Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#639

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 19:20
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Also Wikigläubig sollte man nun nicht sein und nur weil es bei Tante Wiki so steht muß es sich noch lange nicht um der Weisheit letzter Schluß handeln.

Ich kann jegliches Wirtschaftsgut zu einem militärischem Gut machen.

Beispiel aus der guten alten DDR.
Auch hier gab es eine militärisch ausgerichtete Produktion. In der Prioritätenliste der Planung war "Militär" glaub ich mich zu erinnern mit 'LVO Produktion' gekennzeichnet.

Ein LKW W50 ist an sich ein ziviles Fahrzeug. Ist er in Tarnfarbe lackiert ist er LVO. So ein Militärfahrzeug braucht aus welchen Gründen auch immer; vielleicht um es einzugraben?; einen Spaten.
Der Spaten als solcher, ein Produkt. Aber in Verbindung mit einem Militär LKW W50 wird dieser an sich harmlose Spaten ein militärisches Produkt .......

So könnte ich noch einige Beispiele aufzeigen.

Ich kann alles aber auch alles auf die Stufe der eventuellen militärischen Verwendbarkeit heben und schwups landete es auf dieser Boykottliste .....

Ich wundere mich immer wieder über die Mär von den guten, naiven, friedlichem US amerikanischen Imperium ...... es will nicht die Welt beherrschen, es passiert einfach so ...... und warum weil sie so nett sind .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#640

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2013 19:56
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Wieso seid Ihr über die Cocom-Liste heute noch eingeschnappt? Die war wirklich gegen den Abfluss militärischer und sonstiger "dual use"-Technologie, die dem Osten einen strategischen Vorteil verschafft hätte. Mit Wirtschaft schwächen hatte die nichts zu tun. Jedenfalls nicht ursächlich.

Und "der Osten" hat ja nun nachweislich versucht, jegliche Spitzentechnik aus dem Westen zu beschaffen und zu kopieren. Bis hin zu Flugzeugtriebwerken, Leopard-Panzern und Computerchips.

Das wollte man eben etwas erschweren. Ist doch legitim?


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