#501

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:44
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
Hallo, wenn Du mich meinst, weiss ich nicht was mit Allgemeinplätzen gemeint ist.



Na sagen wir mal man sagt über einen West-Kollegen nur ganz allgemein dessen Position im Job. Oder man verrät ganz genau, der hat ein Alkoholproblem, seine Frau ist ihm weggelaufen und die Kinder sind beim Ladendiebstahl erwischt worden.


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#502

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #500
Reisefreiheit in der DDR[Bearbeiten]

Insbesondere autoritäre und totalitäre Staaten schränken die Reisefreiheit ihrer Bürger oft ein. Ein bekanntes Beispiel war die DDR, die dieses Recht bis zum 9. November 1989 stark einschränkte. Die DDR hatte zwar 1974 den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte unterzeichnet, der in Artikel 12 die Reisefreiheit vorsieht; es wurde aber unterlassen, diesen Vertrag in nationales Recht umzusetzen. Der § 213 des StGB (DDR) stellte weiterhin den nicht ausdrücklich genehmigten Versuch das Land zu verlassen als Republikflucht unter Strafe. Weiterhin wurde durch den sogenannten Schießbefehl das Leben potentieller Flüchtlinge bedroht. Die DDR wurde 1977 und 1984 vom Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen zu den Verhältnissen an der Staatsgrenze zur BRD gehört.
Reisen für Bürger der DDR unter 65 Jahren in das nichtsozialistische Ausland waren nach 1961 nur auf Antrag, nur zu bestimmten Anlässen und meist nur dann möglich, wenn eine Rückkehr in die DDR wahrscheinlich war (z. B. zurückgelassene Kinder oder Ehepartner, keine „Westverwandtschaft“). Ab 1964 durften alle Rentner einmal im Jahr Besuchsreisen zu Westverwandten machen, später gab es weitere Reiseerleichterungen.
Weiterhin gab es so genannte Reisekader aus dem Staats- und Parteiapparat, Sportler, die zu internationalen Wettkämpfen fahren konnten, Wissenschaftler, die zu Fachkongressen ausreisen durften und ausgewählte (Fach-)Arbeiter, welche im Westen arbeiteten (z. B. Bauarbeiter und Ingenieure), oder ihn durchfuhren (Seeleute, Fernfahrer, Flugzeugbesatzungen).
Aber auch in die sozialistischen Länder gestaltete sich die Einreise oft problematisch. So war es zum Beispiel nur von 1972 bis 1980 möglich, ohne spezielle Genehmigung nach Polen einzureisen. Spontane Auslandsreisen wurden lediglich in die Tschechoslowakei möglich, in alle anderen sozialistischen Länder musste eine sogenannte Reiseanlage für den visafreien Reiseverkehr bei der Volkspolizei beantragt werden.
„Reisefreiheit“ wurde 1989 zum Wort des Jahres gewählt.

Reisekader (DDR: Kader, der in den Westen reisen darf) bezeichnet eine Person aus dem Staats- oder Parteiapparat oder dem öffentlichen Leben (Sportler, Künstler, Wissenschaftler) sowie der Wirtschaft der DDR, bei der die vorherrschende Beschränkung der Reisefreiheit nicht galt.
Die Überprüfung und Bestätigung der in Frage kommenden Personen erfolgte durch die Hauptabteilung XIX des Ministeriums für Staatssicherheit. Personen, die als Reisekader bestätigt wurden, erhielten einen DDR-Reisepass.
Da es sich hierbei um „zuverlässige“ Bürger der DDR handelte, waren viele gehalten, dem MfS Pflichtberichte abzuliefern. Über die Qualität dieser Berichte gibt es verschiedene Auffassungen. Das Nichtverfassen eines Berichts trotz Aufforderung konnte den Entzug des Status als Reisekader zur Folge haben. Generell war das Verfassen von Berichten aber keine Pflicht für alle Reisekader, da beispielsweise auch Kinder und Jugendliche in diese Kategorie fallen konnten.

Literatur[Bearbeiten]

Jens Niederhut: Die Reisekader: Auswahl und Disziplinierung einer privilegierten Minderheit in der DDR. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2005, ISBN 3-374-02339-8.


Und hier irrt Jens Niederhut. Er hätte besser recherchieren sollen !!!

Vierkrug


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#503

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:46
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Wie isses den richtig, Deiner Meinung nach?


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#504

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:46
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Vierkrug, das ist Original Wiki, gerade eben kopiert, darfst es ändern.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#505

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:48
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #503
Wie isses den richtig, Deiner Meinung nach?



Da gab es verschiedene Möglichkeiten. Dies hatte u.a. damit zu schaffen, für welche Diensteinheit die betreffende Person erfasst war.
Es war z.B. ein Unterschied zwischen dem Offizier der NVA und dem Mitarbeiter von Carl - Zeiss - Jena usw.


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 19:57 | nach oben springen

#506

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:51
von Krepp | 534 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #501

Zitat
Hallo, wenn Du mich meinst, weiss ich nicht was mit Allgemeinplätzen gemeint ist.


Na sagen wir mal man sagt über einen West-Kollegen nur ganz allgemein dessen Position im Job. Oder man verrät ganz genau, der hat ein Alkoholproblem, seine Frau ist ihm weggelaufen und die Kinder sind beim Ladendiebstahl erwischt worden.


Hallo,
In den Berichten ging es eigentlich nicht direkt um Kollegen/Partner aus dem NSW, sondern um uns selbst.
Gab es Kontakte zu anderen als dienstlich notwendigen Personen (solche Kontakte waren "nicht erwünscht")
und wenn ja, dann warum und mit welchen Inhalten.
Aber sowas hatte ich ja garnicht

Weitergehende Aussagen waren von uns, ich nenne uns mal Monteure, nicht gefordert/erwartet.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#507

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:55
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Deshalb durfte nicht jeder reisen.



Quelle: Ernst Klett Schulbuchverlag 1999 Geschichte und Geschichten, Schulbuch Geschichte Baden- Württemberg


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#508

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 19:57
von Gelöschtes Mitglied
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Die Sicherheitsüberprüfung der in Frage kommenden Personen in der Wirtschaft, von wissenschaftlichen Einrichtungen etc., erfolgte vordergründig durch die Hauptabteilung XVIII. Die Bestätigung der Reisekader für das NSW und SW erfolgte dann durch die jeweiligen Leitungsebenen der Partei, wenn keine Bedenken vorlagen.
Wenn die Sicherheitsüberprüfung seitens des MfS keine Bedenken lieferten, so konnte immer noch die Ablehnung des Betreffenden durch die jeweilige Parteiebene erfolgen - hatte ich u.a. auch schon in einem vorhergehenden Beitrag dargelegt.
Das Zünglein an der Waage zur Bestätigung des Reisekaders war immer die Partei. Gab es aber bei der Sicherheitsüberprüfung bereits Bedenken, so wurde der Betreffende erst einmal aus der Reisekadernomenklatur herausgenommen.

Vierkrug


Jobnomade, diefenbaker, Harzwanderer und 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.11.2013 20:01 | nach oben springen

#509

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:03
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

gelöscht


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#510

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:04
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #466
Das so ein NSW Reisekader ein entbehrungsreiches Leben führte und ein stressgeplagtes Wesen war wissen wir jetzt.
Auch das er keine Zeit hatte im NSW nach links oder rechts zu gucken , sondern er war nur fixiert, das Bestmögliche für sein Kombinat und damit für seine Heimat DDR herauszuholen.

Da könnte er möglicherweise im Laufe der Jahre trotzdem bemerkt haben, daß sich der Abstand zwischen dem technologischen Fortschritt der DDR zu der des Klassenfeindes stetig vergrößert und in der Heimat etwas tiefgreifendes geschehen müßte um den Abstand nicht unüberbrückbar werden zu lassen.
Hatte denn wenigstens diese Information und Feststellung eventuell Auswirkungen auf die Entwicklung in der DDR? Und wie brachte unser NSW Reisekader diese Information in der DDR an den Mann bzw. an die Frau?
Oder sagte sich unser NSW Reisekader , ich halte lieber meine Klappe , sonst zweifeln die Genossen noch ein meinem festen Klassenstandpunkt und ich darf nie wieder in den Westen fahren?



Grün: Ach Schnattchen, Warum interpretierst Du wieder solchen Unsinn rein ? Klar war es eine Dienstreise, egal wohin, in erster Linie aber eben eine Arbeitsaufgabe, deren erfolgreiche Ausführung vom Entsender erwartet wird, wie auch heute. Die Kriterien unterscheiden sich auch nicht sooo gravierend von denen damals. Natürlich gab es auch angenehme Augenblicke dabei, was vielfach auch abhängig vom Verhandlungspartner war und was dieser unter Kontaktpflege zu diesem verstand. Wenn es sich um eine vieltägige Reise handelte, konnte schon mal auf Einladung ein Ausflug zu nahen Sehenswürdigkeiten drin gewesen sein, auch ein Geschäftsessen oder ein Barbesuch und wenn die Geschäftskontakte lange genug und zum gegenseitigen Vorteil liefen, konnten auch private Kontakte daraus werden. Das ist heute ebenso. Dem vorangegangen waren aber i.d.R. harte Verhandlungen oder 12 und mehr Stundentage.
Aber worum es den Usern hier geht, die nie auf eine Dienstreisein in das NSW geschickt wurden, ist m.E. vorrangig die Tatsache, überhaupt einmal dort gewesen zu sein, auch wenn sie außer dem Flughafen, die Kundenfirma und einige Büros und die Kantine dort und die nächste Einkaufsstraße oder was sonst noch von Interesse war (Kino, Museum, Puff o.a.) nichts anderes gesehen haben.
Übrigens, mein Vater erzählte mir mal, daß zwischen der BRD und der DDR eine stillschweigende Übereinkunft bestand, peinliche Begebenheiten wie z.B. sturzbesoffene Dienstreise nicht in den Medien breitzutreten.



zuletzt bearbeitet 05.11.2013 20:29 | nach oben springen

#511

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:04
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #486




Hallo Kurt, Du hast viel aus Deinem Leben preisgegeben, aber auch wenn es Dich piekt, ich glaube Dir nicht ein Wort!
Dienstlicher Reisekader aus der DDR im NSW und SW ohne SED-Mitgliedschaft, sorry, zu keiner Zeit möglich!

Übrigens hat auch in diesem Thread niemand behauptet, dass Reisekader zum Vergnügen unterwegs waren. Was wir aber heute alle wissen, ist, dass es, wenn man z.B. eine Firma in Westdeutschland besucht hat, oder dort etwas erbaute eine Menge verschiedenster flankierender "Betreuungsmaßnahmen" gab, Oder?
Der hier bearbeitete Grundkonflikt besteht darin, dass der eine Bürger der DDR in alle Welt reisen durfte, der andere jedoch ohne Vorliegen eines nachweisbaren Grundes, sich bei einem besuchsweisen Reiseantrag den vorweg beschiedenen Weg zur Ablehnung aufzwang.

VG Klaus



Hallo Klaus,

Da der Satz von Dir kommt, "piekt" es mich nicht.
Ich habe meine Kenntnisse wahrheitsgetreu dargelegt, und diese sind auch nachprüfbar.

Gruß,

Kurt


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 20:11 | nach oben springen

#512

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:05
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #508
Die Sicherheitsüberprüfung der in Frage kommenden Personen in der Wirtschaft, wissenschaftliche Einrichtungen etc., erfolgte vordergründig durch die Hauptabteilung XVIII. Die Bestätigung der Reisekader für das NSW und SW erfolgte dann durch die jeweiligen Leitungsebenen der Partei, wenn keine Bedenken vorlagen.
Wenn die Sicherheitsüberprüfung seitens des MfS keine Bedenken lieferten, so konnte immer noch die Ablehnung des Betreffenden durch die jeweilige Parteiebene erfolgen - hatte ich u.a. auch schon in einem vorhergehenden Beitrag dargelegt.
Das Zünglein an der Waage zur Bestätigung des Reisekaders war immer die Partei. Gab es aber bei der Sicherheitsüberprüfung bereits Bedenken, so wurde der Betreffende erst einmal aus der Reisekadernomenklatur herausgenommen.

Vierkrug



Vierkrug,

dies ist so nicht ganz korrekt. Auch wenn Du schreibst "vordergründig".

Es spielte z.B. immer eine wichtige Rolle, wo Herr Mustermann tätig war.
War Herr Mustermann z.B. Offizier der NVA hatte die HA XVIII mit den entsprechenden Maßnahmen nichts zu schaffen, da dies in den Verantwortungsbereich der zuständigen HA I fiel. War Herr Mustermann z.B. Künstler war auch nicht die HA XVIII zuständig, sondern wohl die Linie XX. Die Zuständigkeit war immer davon abhängig, wo Herr Mustermann tätig war bzw. Herr Mustermann erfasst war.


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#513

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:07
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #512
Zitat von Vierkrug im Beitrag #508
Die Sicherheitsüberprüfung der in Frage kommenden Personen in der Wirtschaft, wissenschaftliche Einrichtungen etc., erfolgte vordergründig durch die Hauptabteilung XVIII. Die Bestätigung der Reisekader für das NSW und SW erfolgte dann durch die jeweiligen Leitungsebenen der Partei, wenn keine Bedenken vorlagen.
Wenn die Sicherheitsüberprüfung seitens des MfS keine Bedenken lieferten, so konnte immer noch die Ablehnung des Betreffenden durch die jeweilige Parteiebene erfolgen - hatte ich u.a. auch schon in einem vorhergehenden Beitrag dargelegt.
Das Zünglein an der Waage zur Bestätigung des Reisekaders war immer die Partei. Gab es aber bei der Sicherheitsüberprüfung bereits Bedenken, so wurde der Betreffende erst einmal aus der Reisekadernomenklatur herausgenommen.

Vierkrug



Vierkrug,

dies ist so nicht ganz korrekt. Auch wenn Du schreibst "vordergründig".

Es spielte z.B. immer eine wichtige Rolle, wo Herr Mustermann tätig war.
War Herr Mustermann z.B. Offizier der NVA hatte die HA XVIII mit den entsprechenden Maßnahmen nichts zu schaffen, da dies in den Verantwortungsbereich der zuständigen HA I fiel. War Herr Mustermann z.B. Künstler war auch nicht die HA XVIII zuständig, sondern wohl die Linie XX. Die Zuständigkeit war immer davon abhängig, wo Herr Mustermann tätig war bzw. Herr Mustermann erfasst war.



Jetzt hast Du DEINEN Ausgangstext geändert, somit sieht einiges anders aus.


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#514

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:07
von 94 | 10.792 Beiträge

Das mit dem Zitieren, also da bestehen bei diesem Ausbilder noch Reserven *grins*
Also das mit der XIX in dem wiki-Artikel (Achtung, jetzt kommt die Quellenangabe) http://de.wikipedia.org/wiki/Reisekader stammt NICHT aus dem erwähnten Buch, sondern fügte am 17. Juli 2006 um 12.34 Uhr ein inzwischen gesperrter wiki-User hinzu ...
http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...&oldid=15551417


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#515

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:10
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Was sollen denn nun hier die Argumente mit den sich selbst erledigenden Begründungen von heute bzw. aus heutiger Sicht?

Liebe violette Genossen und den ihnen insgeheim noch heute verdeckt nahestehenden Feiglingen:

Ein Bürger der DDR, der zwischen dem 13.08.1961 und dem 09.11. 1989 nicht Rentner war, und der das besagte Land legal verlassen wollte, benötigte dazu eine Genehmigung staatlicherseits, oder?
Diese Genehmigungen erhielt er entweder bei politisch durch den Westen erzwungener Gutwetterlage in "dringenden Familienangelegenheiten" bei Zustimmung des MdI (eigentlich dem MfS), oder die Genehmigung wurde durch "die Organe" der DDR für Dienstreisen in jedwedem Sinn erteilt, was eine Überprüfung durch das MfS einschloß, oder?

Das heißt, liebe Genossen, es durften jene Herrschaften reisen, die seitens des Systems DDR genehm waren, oder?

Wer hier etwas anderes behauptet, lügt in diesem Stasi-durchsetzten Forum.
Basta!

Klaus


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 20:14 | nach oben springen

#516

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:12
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Achso, und @Kurt, Du mich aber auch!

VG Klaus


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#517

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:15
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #487
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #485
Angeblich war schon eine Scheidung ein Grund, den Status verlieren zu können, weil man ohne "Pfand" in der Heimat anscheinend als unsicherer Kantonist galt.
.


Durchaus unter bestimmten Umständen möglich.
Andersrum waren viele Ehepaare(auch mit Kindern) im NSW-Einsatz unterwegs.

seaman



Grün: Ich glaube, ich schrieb es schon mal woanders. Es muß um 59 gewesen sein, als mein alter Herr als Vertreter seines Industriezweiges mit Familie nach Paris gehen sollte. Meine Mutter hatte keine Lust



seaman und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#518

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:16
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #517
Zitat von seaman im Beitrag #487
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #485
Angeblich war schon eine Scheidung ein Grund, den Status verlieren zu können, weil man ohne "Pfand" in der Heimat anscheinend als unsicherer Kantonist galt.
.


Durchaus unter bestimmten Umständen möglich.
Andersrum waren viele Ehepaare(auch mit Kindern) im NSW-Einsatz unterwegs.

seaman



Grün: Ich glaube, ich schrieb es schon mal woanders. Es muß um 59 gewesen sein, als mein alter Herr als Vertreter seines Industriezweiges mit Familie nach Paris gehen sollte. Meine Mutter hatte keine Lust


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 20:17 | nach oben springen

#519

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:17
von 94 | 10.792 Beiträge

Also das hat jetzt was ... Stasi-durchsetzten Forum.

Ansonsten ist mir sogar ein NSW-Reisekader (Wissenschaftler) bekannt, dem eine private Reise in die BRD (runder Geburtstag oder sowas, also keine Krankheit oder Beerdigung) nicht genehmigt wurde. Eine Woche später war er aber wieder zu einem Symposium in Genf


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#520

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 20:17
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #516
Achso, und @Kurt, Du mich aber auch!

VG Klaus

Nun bleib doch mal ruhig.
Ich bin froh, von Zeitzeugen die Meinung zu hören. Wenn diese nicht mehr schreiben, kannst du in Büchern oder in WiKi lesen.
Ob das alles stimmt, wage ich zu bezweifeln.

Gruß Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
diefenbaker und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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