#461

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:19
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #455
Zitat von diefenbaker im Beitrag #453
(...)
Am Anfang ging es noch wirklich um das Thema Reisekader, hierzu auch die Fragestellung: Wie wird man Reisekader.
Meine Kenntnis der Dinge, die hier auch weitgehend bestätigt wurde, kommt zu einer anderen Zusammenfassung, etwa so:

1) In einer Vorauswahl, Überprüfung nach allen Regeln des MfS, sind zuerst die fachlich in Frage kommenden Kandidaten aussortiert worden, zu denen Erkenntnisse "erarbeitet" wurden, welche Zweifel an der politischen oder persönlichen Zuverlässigkeit begründen konnten.

2) Erst in der zweiten Runde, wenn es nur noch unter Kandidaten mit einer hinreichenden Zuverlassigkeit auszuwählen galt, hatte derjenige mit der besten fachlichen Kompetenz eine Chance und vielleicht sogar Priorität.
(..)

Wolfgang


Das ist gut möglich: Ein ständiges Dilemma für die Betriebe und ihre Führungskader. Man wollte die fachlich Besten, um die Pläne möglichst gut zu erfüllen. Andererseits war man ein sozialistischer Betrieb und deshalb gab es auch die Erwartung, dass die Mitarbeiter eine sozialistische Gesinnung an den Tag legten und sich auch gesellschaftlich vorbildlich betätigten. Mitarbeiter, die man in wichtige Positionen befördern wollten oder ins Ausland reisen sollten, mussten quasi Vorzeigesozialisten sein und eine entsprechende Personalakte haben. Inwieweit die Firmen in der DDR die Mitarbeiter zu gesellschaftlichem Engagement gedrängt haben (Parteieintritt, Mitarbeit in gesellschaftlicher Organisation usw), um als sozialistischer Betrieb bei Partei und Staat "gut" dazustehen, wäre noch eine interessante Thema.
Theo


Grün: Das würde ich nicht so verbissen sehen. In erster Linie ging es neben der fachlichen Kompetenz darum, daß diese Dienstreisenden wieder zurückkamen, sich nicht korrumpieren ließen und im Interesse des sie entsendenden Staates/Betriebes, Institution auftraten und handelten. Ob der/diejenige in der Partei war, besonders gesellschaftlich aktiv oder sonstwas, war m.E. nebensächlich. Es ging um eine erfolgreiche Dienstreise, um nichts anderes.
Muß noch mal die entsprechenden Passagen zu diesem Thema in den Memoiren meines Vaters durchlesen, dann kann ich was Konkretes dazu beisteuern.



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#462

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:26
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #460


Das MfS war für die Sicherheitsüberprüfung zuständig ! Mehr nicht.

Die Auswahl der Fachkräfte nahm der Betrieb, das Kombinat oder auch das zutreffende Ministerium vor !

passport


Das ist sicher richtig. Es ist aber wohl auch so, dass die Kriterien des MfS den Betrieben, Kombinaten usw. ungefähr bekannt waren und schon auf Betriebsebene in die Entscheidungen eingeflossen sind.
Theo


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#463

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:33
von passport | 2.642 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #462
Zitat von passport im Beitrag #460


Das MfS war für die Sicherheitsüberprüfung zuständig ! Mehr nicht.

Die Auswahl der Fachkräfte nahm der Betrieb, das Kombinat oder auch das zutreffende Ministerium vor !

passport


Das ist sicher richtig. Es ist aber wohl auch so, dass die Kriterien des MfS den Betrieben, Kombinaten usw. ungefähr bekannt waren und schon auf Betriebsebene in die Entscheidungen eingeflossen sind.
Theo



@eisenringtheo

Man kann es auch auf die heutige Zeit beziehen.

1. Eine saubere Personalakte
2. einen guten Leumund
3. die entsprechenden fachlichen Kenntnisse. und
4. gute Kontakte in die "höheren" betrieblichen Ebenen haben auch nicht geschadet


passport


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 13:37 | nach oben springen

#464

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:43
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #461
(..)
Grün: Das würde ich nicht so verbissen sehen. In erster Linie ging es neben der fachlichen Kompetenz darum, daß diese Dienstreisenden wieder zurückkamen, sich nicht korrumpieren ließen und im Interesse des sie entsendenden Staates/Betriebes, Institution auftraten und handelten. Ob der/diejenige in der Partei war, besonders gesellschaftlich aktiv oder sonstwas, war m.E. nebensächlich. Es ging um eine erfolgreiche Dienstreise, um nichts anderes.
Muß noch mal die entsprechenden Passagen zu diesem Thema in den Memoiren meines Vaters durchlesen, dann kann ich was Konkretes dazu beisteuern.


Ja das wäre sicher interessant. Im DEFA Film die Flucht (1978) wird das thematisiert. Oberarzt Dr. Schmith hat ein medizinisches Verfahren entwickelt, das die Säuglingssterblichkeit um die Hälfte reduziert und das Institut möchte gerne für die weitere Forschung Fördermittel haben. Der Chefarzt zögert aber, den Antrag weiterzuleiten, weil Dr. Schmith ausser seiner Arbeit (als Workoholic) nichts tut, jegliche gesellschaftliche Tätigkeit (für seine Person) für unnütz hält und ihn nur von seiner Forschung abhält. Die Kollegen im Institut versuchen ihm eine gesellschaftliche Tätigkeit bei der Volkssolidarität schmackhaft zu machen, was von allen Möglichkeiten noch am wenigsten Zeit beanspruche. Allerdings lehnt er ab und der Antrag auf Fördermittel bleibt deshalb beim Chefarzt weiter liegen. Für den frustrierten Dr. Schmith Anlass eine Flucht ins Auge zu fassen, an eine westdeutsche Klinik, welche kein gesellschaftliches Engagement verlangt.
Theo


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#465

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:43
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #455


Das ist gut möglich: Ein ständiges Dilemma für die Betriebe und ihre Führungskader. Man wollte die fachlich Besten, um die Pläne möglichst gut zu erfüllen. Andererseits war man ein sozialistischer Betrieb und deshalb gab es auch die Erwartung, dass die Mitarbeiter eine sozialistische Gesinnung an den Tag legten und sich auch gesellschaftlich vorbildlich betätigten. Mitarbeiter, die man in wichtige Positionen befördern wollten oder ins Ausland reisen sollten, mussten quasi Vorzeigesozialisten sein und eine entsprechende Personalakte haben. Inwieweit die Firmen in der DDR die Mitarbeiter zu gesellschaftlichem Engagement gedrängt haben (Parteieintritt, Mitarbeit in gesellschaftlicher Organisation usw), um als sozialistischer Betrieb bei Partei und Staat "gut" dazustehen, wäre noch eine interessante Thema.
Theo


Hallo Theo,

Weder mein Vater noch ich sind in irgendeiner Partei gewesen. Allerdings war er Ingenieur und Absolvent der TU Dresden.
Ergänzend möchte ich erwähnen, daß er auch an der Handelsmission in Moskau gearbeitet hat.
Mitglieder meiner Familie wurden (zwischen 1952 und 1989) in Shanghai, Ulan-Bator, Kairo, Moskau, Brüssel, Warschau und Paris dienstlich eingesetzt, zum Teil über Jahre hinweg.
Das waren keine touristischen Vergnügungsaufenthalte.
Wenn man nicht in die SED oder eine andere Partei eintreten wollte, mußte man dies auch nicht tun.
Als ich gefragt wurde, habe ich "nein" gesagt und dieses Nein auch begründet. Nachteile entstanden mir dadurch nicht.

Viele Grüße,

Kurt


seaman, Küchenbulle 79 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#466

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:44
von schnatterinchen (gelöscht)
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Das so ein NSW Reisekader ein entbehrungsreiches Leben führte und ein stressgeplagtes Wesen war wissen wir jetzt.
Auch das er keine Zeit hatte im NSW nach links oder rechts zu gucken , sondern er war nur fixiert, das Bestmögliche für sein Kombinat und damit für seine Heimat DDR herauszuholen.
Da könnte er möglicherweise im Laufe der Jahre trotzdem bemerkt haben, daß sich der Abstand zwischen dem technologischen Fortschritt der DDR zu der des Klassenfeindes stetig vergrößert und in der Heimat etwas tiefgreifendes geschehen müßte um den Abstand nicht unüberbrückbar werden zu lassen.
Hatte denn wenigstens diese Information und Feststellung eventuell Auswirkungen auf die Entwicklung in der DDR? Und wie brachte unser NSW Reisekader diese Information in der DDR an den Mann bzw. an die Frau?
Oder sagte sich unser NSW Reisekader , ich halte lieber meine Klappe , sonst zweifeln die Genossen noch ein meinem festen Klassenstandpunkt und ich darf nie wieder in den Westen fahren?


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 13:47 | nach oben springen

#467

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:45
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Kurt im Beitrag #465
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #455


Das ist gut möglich: Ein ständiges Dilemma für die Betriebe und ihre Führungskader. Man wollte die fachlich Besten, um die Pläne möglichst gut zu erfüllen. Andererseits war man ein sozialistischer Betrieb und deshalb gab es auch die Erwartung, dass die Mitarbeiter eine sozialistische Gesinnung an den Tag legten und sich auch gesellschaftlich vorbildlich betätigten. Mitarbeiter, die man in wichtige Positionen befördern wollten oder ins Ausland reisen sollten, mussten quasi Vorzeigesozialisten sein und eine entsprechende Personalakte haben. Inwieweit die Firmen in der DDR die Mitarbeiter zu gesellschaftlichem Engagement gedrängt haben (Parteieintritt, Mitarbeit in gesellschaftlicher Organisation usw), um als sozialistischer Betrieb bei Partei und Staat "gut" dazustehen, wäre noch eine interessante Thema.
Theo


Hallo Theo,

Weder mein Vater noch ich sind in irgendeiner Partei gewesen. Allerdings war er Ingenieur und Absolvent der TU Dresden.
Ergänzend möchte ich erwähnen, daß er auch an der Handelsmission in Moskau gearbeitet hat.
Mitglieder meiner Familie wurden (zwischen 1952 und 1989) in Shanghai, Ulan-Bator, Kairo, Moskau, Brüssel, Warschau und Paris dienstlich eingesetzt, zum Teil über Jahre hinweg.
Das waren keine touristischen Vergnügungsaufenthalte.
Wenn man nicht in die SED oder eine andere Partei eintreten wollte, mußte man dies auch nicht tun.
Als ich gefragt wurde, habe ich "nein" gesagt und dieses Nein auch begründet. Nachteile entstanden mir dadurch nicht.

Viele Grüße,

Kurt



Diese Begründung würde mich aber mal sehr interessieren Kurti.


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#468

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:45
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

@passport, Spässle ja, aber sachlich bleiben

Ich bringe mal ein kleines anderes Beispiel der Kaderauswahl. Wenn bei uns eine Kaderentscheidung zu treffen war (x-beliebig, ob Partei oder Unternehmen), dann konnte bei fast gleichwertigen Kandidaten/ -innen schon die Tatsache, schon mal geschieden worden zu sein und Kinder hinterlassen zu haben oder nicht, beeinflussend gewesen sein.
Dieser Kollege/ in war moralisch gesehen, da er sich seinen ehelichen Pflichten und der Kindererziehung entzogen hat, der "Schlechtere", er galt als unzuverlässiger.

So weit ging das.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#469

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:56
von Sperrbrecher | 1.663 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #81

Ich hatte nur einen blauen Reisepass.
Der Reisepass wurde nach der Reise wieder abgegeben. Du hast ihn Dir nicht "genommen", sondern dann erhalten, wenn es notwendig war.

Ich hatte als ganz normaler DDR-Bürger auch einen Reisepass (dunkelblau). Den hatte ich einfach mal beantragt und problemlos bekommen. Er befand sich dauerhaft in meinem Besitz.
Zum Reisen fand der allerdings nie Verwendung. Da bekam ich immer dieses Einlegeblatt zum Personalausweis.

Den einzigen Dienst, den mir dieser Pass je geleistet hatte war der, dass er mir nach meiner Flucht aus Bulgarien in die Bundesrepublik als Identitätsdokument gegenüber den bundesdeutschen Behörden gedient hat, weil mein Personalausweis mit den Einlegeblatt im bulgarischen Hotel verblieben war.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 13:57 | nach oben springen

#470

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 13:58
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Da könnte er möglicherweise im Laufe der Jahre trotzdem bemerkt haben, daß sich der Abstand zwischen dem technologischen Fortschritt der DDR zu der des Klassenfeindes stetig vergrößert und in der Heimat etwas tiefgreifendes geschehen müßte um den Abstand nicht unüberbrückbar werden zu lassen.
Hatte denn wenigstens diese Information und Feststellung eventuell Auswirkungen auf die Entwicklung in der DDR?


Schnattel, wir waren vielleicht ein bizzele blöd, aber nicht doof. Natürlich wussten wir, auch aus Informationen der Reisekader, wo wir hinterherhinken. Was meinst, wo der sinnlose Spruch, überholen ohne einzuholen herkam.

Glaub mir, es gab in der DDR tatsächlich Leute, die etwas verändern wollten und nicht das Licht ausmachen und die Tür zuschließen, so wie nach mir die Sintflut. Diese lädierte DDR hatte nach 1989 keine Kraft mehr, die Versäumnisse von Jahrzehnten noch aufholen zu können und Menschen waren es leid, weiter zu leiden und waren froh, einen solventen Käufer in der Nachbarschaft zu haben.

Gruß, Heiko


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#471

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:02
von grenzergold | 187 Beiträge

Mir wurde von der Kaderleitung nahegelegt, ob ich nicht noch heiraten könnte, da ich mit meiner Freundin zusammenlebte und ein Kind hatte.

gg


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#472

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:07
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #470
Da könnte er möglicherweise im Laufe der Jahre trotzdem bemerkt haben, daß sich der Abstand zwischen dem technologischen Fortschritt der DDR zu der des Klassenfeindes stetig vergrößert und in der Heimat etwas tiefgreifendes geschehen müßte um den Abstand nicht unüberbrückbar werden zu lassen.
Hatte denn wenigstens diese Information und Feststellung eventuell Auswirkungen auf die Entwicklung in der DDR?


Schnattel, wir waren vielleicht ein bizzele blöd, aber nicht doof. Natürlich wussten wir, auch aus Informationen der Reisekader, wo wir hinterherhinken. Was meinst, wo der sinnlose Spruch, überholen ohne einzuholen herkam.

Glaub mir, es gab in der DDR tatsächlich Leute, die etwas verändern wollten und nicht das Licht ausmachen und die Tür zuschließen, so wie nach mir die Sintflut. Diese lädierte DDR hatte nach 1989 keine Kraft mehr, die Versäumnisse von Jahrzehnten noch aufholen zu können und Menschen waren es leid, weiter zu leiden und waren froh, einen solventen Käufer in der Nachbarschaft zu haben.

Gruß, Heiko



Heiko,

so sinnlos war der Spruch gar nicht.
Erst als man in der DDR meinte sich mit dem Westen im Schweinefleischkonsum messen zu müssen, war der Käse gegessen.


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#473

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:10
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

so sinnlos war der Spruch gar nicht.

Er war sinnlos, weil er an Realitäten vorbei ging, so wie die Chinesen mit ihrem großen Sprung des Tigers.

H.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#474

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:22
von 94 | 10.792 Beiträge

Der Punkt ging an die Schnatterente, Glückwunsch!
Wisst ihr Beiden eigentlich, was noch schlimmer wie ein richtiger Troll ist?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.11.2013 14:22 | nach oben springen

#475

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:24
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Nee 94, sach ma !


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#476

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:30
von 94 | 10.792 Beiträge

2  


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#477

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:32
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Ich frag Dich nie mehr was.


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#478

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:33
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #474
Der Punkt ging an die Schnatterente, Glückwunsch!
Wisst ihr Beiden eigentlich, was noch schlimmer wie ein richtiger Troll ist?


Nach welchen Kriterien erfolgt denn die Punktvergabe Herr "Schiedsrichter"?

.... es trollen die Trolle sich gar drollig so dahin .....


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#479

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:41
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #474
Der Punkt ging an die Schnatterente, Glückwunsch!
Wisst ihr Beiden eigentlich, was noch schlimmer wie ein richtiger Troll ist?


Ein falscher Toll ... ist noch schlimmer, als ein richtiger Troll.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.11.2013 14:42 | nach oben springen

#480

RE: Reisekader der DDR

in Leben in der DDR 05.11.2013 14:51
von Krepp | 534 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #469
Zitat von Kurt im Beitrag #81

Ich hatte nur einen blauen Reisepass.
Der Reisepass wurde nach der Reise wieder abgegeben. Du hast ihn Dir nicht "genommen", sondern dann erhalten, wenn es notwendig war.

Ich hatte als ganz normaler DDR-Bürger auch einen Reisepass (dunkelblau). Den hatte ich einfach mal beantragt und problemlos bekommen. Er befand sich dauerhaft in meinem Besitz. ......


Du hattest wahrscheinlich auch kein "Dauer-Ausreise-Visa" drin.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
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