#41

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 18:43
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #36
Ich gloobe das AlfRed meinte 'richtige' Autos *nochmals_breites_grins*
Und zumindest in der 'Provinz' (Die Intershop-Kaufhalle in Gera war in der Grundfläche mWn die größte Filiale der besten Reklame gegen sich selbst) stellten die Herren des ZAIG divierse 'Probleme' der Normalbevölkerung mit dieser Deviesenabschröpferei fest ...
http://books.google.de/books?id=qtETxcRdh3cC&pg=PA92
(Verlag: http://www.v-r.de/de/title-0-0/die_ddr_i...i_1977-1007978/)

P.S. Ich hatte nie Probleme mit DM oder $ zu zahlen, es wurde nichtmal gefragt. Aber 'Wechselgeld' das stimmt, waren dann meist Kaubonbons der Marke Hitschler



Beim Bezahlen mit DM hatte ich auch nie ein Problem ,Ausweis wurde auch nicht verlangt. Problem gab es nur wenn die mir als Wechselgeld Forum Schecks geben wollten. Die nahm ich nicht. Nach Ausweisung als "Bürger der BRD" bekam ich natürlich DM zurück.


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#42

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 18:44
von damals wars | 12.192 Beiträge

Zitat von kassberg im Beitrag #29
Zitat von 94 im Beitrag #26
Der 'Nischel' brachte mir eine 'Story' in Erinnerung und nach einer kurzen Recherche fand ich sogar im Internetz (auch Nachfolger von Interflug und Intershop?) was dazu, die Übersetzung mit translator.google.de aus dem Slowakischen ist zwar etwas holperig ...

Im Jahr 1977 erweitert die DDR Filialnetz Intershop, die sehr ähnlich zu unserem Tuzex in denen DDR-Bürger Devisen für Waren aus dem Westen zu kaufen waren. Die Karl-Marx-Stadt angekommen Intershop Bau einer spontanen Streik: Arbeiter drohten, das Gebäude zu beenden, wenn die Intershop nicht in der Lage, die Waren in der DDR-Mark kaufen.
automatisch übersetzt aus http://www.1sg.sk/www/data/projekty/1020...berlin/pad.html
(V roku 1977 sa rozšírila v NDR sieť obchodov Intershops, ktoré boli veľmi podobné nášmu Tuzexu, v ktorých mohli občania východného Nemecka nakupovať za devízy tovar zo Západu. V Karl-Marx-Stadt prišlo pri stavbe Intershopu ku spontánnym štrajkom: robotníci hrozili, že nedokončia stavbu, pokiaľ sa v Intershopoch nebude môcť nakupovať tovar za východonemeckú marku.)

Kann sich einer der Korl-Morx-Stodter hier an einen spontanen Streik anno 1977 im Zusammenhang mit dem Bau/der Eröffnung dieser Filiale erinnern?



@94 : Kann mich nicht erinnern, aber es scheint wohl was dran zu sein.
Damals ging nur die Legende, dass Karl - Marx über Nacht zwei Tränen angemalt wurden.
Ein Intershop an dieser Stelle war ja auch an Absurdität nicht mehr zu überbieten und zeugt entweder von einer völligen Verkennung der Gefühlslage in der Bevölkerung oder totaler Schamlosigkeit.




als ich in Chemnitz war,war hinter Karl- Marx das Arbeitsamt, die Tränen hätten bleiben können.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#43

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 18:47
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #42
Zitat von kassberg im Beitrag #29
Zitat von 94 im Beitrag #26
Der 'Nischel' brachte mir eine 'Story' in Erinnerung und nach einer kurzen Recherche fand ich sogar im Internetz (auch Nachfolger von Interflug und Intershop?) was dazu, die Übersetzung mit translator.google.de aus dem Slowakischen ist zwar etwas holperig ...

Im Jahr 1977 erweitert die DDR Filialnetz Intershop, die sehr ähnlich zu unserem Tuzex in denen DDR-Bürger Devisen für Waren aus dem Westen zu kaufen waren. Die Karl-Marx-Stadt angekommen Intershop Bau einer spontanen Streik: Arbeiter drohten, das Gebäude zu beenden, wenn die Intershop nicht in der Lage, die Waren in der DDR-Mark kaufen.
automatisch übersetzt aus http://www.1sg.sk/www/data/projekty/1020...berlin/pad.html
(V roku 1977 sa rozšírila v NDR sieť obchodov Intershops, ktoré boli veľmi podobné nášmu Tuzexu, v ktorých mohli občania východného Nemecka nakupovať za devízy tovar zo Západu. V Karl-Marx-Stadt prišlo pri stavbe Intershopu ku spontánnym štrajkom: robotníci hrozili, že nedokončia stavbu, pokiaľ sa v Intershopoch nebude môcť nakupovať tovar za východonemeckú marku.)

Kann sich einer der Korl-Morx-Stodter hier an einen spontanen Streik anno 1977 im Zusammenhang mit dem Bau/der Eröffnung dieser Filiale erinnern?



@94 : Kann mich nicht erinnern, aber es scheint wohl was dran zu sein.
Damals ging nur die Legende, dass Karl - Marx über Nacht zwei Tränen angemalt wurden.
Ein Intershop an dieser Stelle war ja auch an Absurdität nicht mehr zu überbieten und zeugt entweder von einer völligen Verkennung der Gefühlslage in der Bevölkerung oder totaler Schamlosigkeit.




als ich in Chemnitz war,war hinter Karl- Marx das Arbeitsamt, die Tränen hätten bleiben können.


ja und vorher befand sich in dem Gebäude die SED-Bezirksleitung ... ein lustiges Dreieck... olle Marx, die Bezirksleitung und gegenüber der Intershop.... also ich weiss nicht ob sich die Stadtplaner was dabei gedacht haben, aber wenn... na dann...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#44

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 18:49
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #40
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen,nur gehört, das die Verkäuferinnen Monatlich 30.- DM erhalten haben. Kann das jemand bestätigen ?,oder weiss was anderes?

Der genaue Betrag war einkommensabhängig, bin mir da aber nicht sicher. Die Leiterin einer IS-Verkaufstelle in einem Hotel(Motel) bekam wimre etwas mehr wie eine Angestellte. Leider kann ich meine 1:5-Quelle nicht mehr befragen.
Beim Wechselgeld gabs Forums nur zurücke, wenn auch mit Forums gezahlt wurde. So zumindest meine Erfahrungen. Aber meist hatte ich es 'passend'.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 26.10.2013 18:51 | nach oben springen

#45

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 18:54
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die 30DM konnte die Verkäuferin zur Lohnauszahlung zum Kurs 1:1 umtauschen. Der kleinste Forumscheck waren 0,50Mark. Deswegen wurden kleinere Restbeträge in Kaugummi oder Bonbons ausgezahlt.
Günstiger als die Intershops in den Städten, waren die Intershops an den Transitstrecken. Die waren eigentlich nur für Transitreisende gedacht, aber da habe ich als DDR-Bürger auch mehrmals ohne Probleme eingekauft.


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#46

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 19:08
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #1
Natürlich war ich - ab 16 aufwärts - bei jedem Besuch in der DDR auch im Intershop: Der Preis der West-Zigaretten war einfach zu attraktiv. Anfangs (später nicht mehr) habe ich Cousin oder Cousine gebeten, mich doch zu begleiten.

Es war ein ganz eigenartiges Erlebnis: Sie standen still und stumm, fast möchte man sagen, verschüchtert, in einer Ecke rum und warteten darauf, dass ich meine Einkäufe erledigte. Niemals, absolut niemals haben sie mich gebeten, doch für sie etwas zu kaufen und wenn ich sie gefragt habe, ob ich ihnen denn mit irgendetwas eine Freude machen könne, war nur ein stummes Kopfschütteln die Antwort.

Manchmal hatte ich schon das Gefühl einer Art von "Zwangsbeglückung": Natürlich wusste ich um ihre Hobbies, kannte ihre Leidenschaft für die Musik bestimmter Gruppen. Und wenn ich dann in dem Laden eine Platte z.B. von den Beatles entdeckt und für sie gekauft habe, war denen das offensichtlich peinlich: Auf der einen Seite freuten sie sich darüber, gleichzeitig hatte ich aber auch den Eindruck, dass sie das eigentlich nicht wollten. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich nicht als Almosenempfänger des reichen Cousins aus dem Westen (aus dem Westen stimmte, reich ganz gewiss nicht) fühlen wollten.

Dieser Eindruck war so nachhaltig, dass ich bei meinen späteren Einkäufen im Intershop darauf verzichtet habe, sie um ihre Begleitung zu bitten. Zumal ich dann auch wusste, wo er war und wie ich in dieser verwinkelten Altstadt hinkam. Und ich hatte das Gefühl, dass den beiden das ganz recht war.

Ich habe mich oft gefragt, wie sich ein normaler DDR-Bürger ohne Westkontakte und damit wahrscheinlich auch ohne die DM gefühlt haben mag, wenn er mitten im Sozialistischen Arbeiterparadies Früchte sah (für die nicht so Bibelkundigen: Gemeint ist die Schöpfungsgeschichte), die für ihn unerreichbar waren.

Vielleicht bekomme ich hier die Antworten.




Nabend Dandelion.....

Ich mag diesem Beitrag nix weiter hinzufuegen,Du hast den "Nagel"vollends auf den Kopf getroffen.
Einerseits waren "wir"sehr bescheiden(also das normale Volk),andererseits auch wenn man Dich mochte,hing immer ein kleines Schwert ueber den
"Spendierer",was fuer Dich vollends absolut normal war,also gehn wir mal in den Shop shoppen,das war fuer viele,sehr viele DDR Buerger eben unerreichbar.
Wenn zwei Laender so weit auseinanderdriften wie DDR und BRD, obwohl die gleiche Sprache und Historie vorliegt,kannste mal sehen was ein paar Jahrzenhnte so ausmachen koennen.
Unsere Verwandschaft haben wir nie irgendwo zum Einkaufen begleitet,die gingen immer allein,wenns etwas gab,dann war es Bargeld und die Ansage,Du wirst am besten wissen wofuer Du es brauchen kannst.
Ich war sehr froh ueber diesen Zustand,von der Kohle hab ich mir immer mein Handwerkszeug organisiert....
Oft waren es die kleinen Dinge.. Klinkenstecker fuer die PAs,Griffschalen fuer die Lautsprecherboxen,Weichen fuer die Systheme,zweipolige Phasenpruefer fuer den Job,Jeans,etc....

Das Problem fuer Dich war aus meiner Sicht.....der Unterschied zwischen einer alltaegliche Sache...herrjei..ein Intershop,aber wie Du schon sagtst,fuer viele im anderen Teil Deutschlands eben unerreichbar.....
Somit war die alltaeglichkeit fuer Dich schon ein "Fehler aus der Sicht der Anderen"....wenn ich das mal so beschreiben darf....

Du konntest also nur "Fehler machen"weil Du dich derer gar nicht bewusst warst.

Ich hoffe ich konnte das so gut wie moeglich beschreiben....

Gruessli BO


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 19:11
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Im Intershop kaufte ich mir meinen ersten Mercedes, es war ein SL 350. Gelb mit schwarzem Dach, Baujahr 1973, Made in England von Matchbox.(den habe ich heute noch!) Preis: 1,50 DM


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#48

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 19:13
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das reichhaltige Angebot hat bestimmt auch Langfinger und Spitzbuben angelockt, wenn nicht sogar "Geschäftemacher" mit ausgeprägter krimineller Energie.

Oder entspringt das nur wieder meiner blühenden Phantasie?

Die Läden waren doch bestimmt kleine Festungen.

LG von der grenzgaengerin


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#49

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 19:17
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Die Läden waren doch bestimmt kleine Festungen.

LG von der grenzgaengerin

Stimmt eigentlich,noch gar nicht darüber nachgedacht.Waren die nun extra gesichert ?


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#50

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 19:22
von katerjohn | 559 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #48
Das reichhaltige Angebot hat bestimmt auch Langfinger und Spitzbuben angelockt, wenn nicht sogar "Geschäftemacher" mit ausgeprägter krimineller Energie.

Oder entspringt das nur wieder meiner blühenden Phantasie?

Die Läden waren doch bestimmt kleine Festungen.

LG von der grenzgaengerin

Mit Sicherheit war das so ! Kann mich noch an den Wendeherbst 1989 erinnern, wollte die Arbeitsstelle wechseln .Hatte u.a. ein Angebot der Mitropa ,denen waren die Intershops unterstellt.Ging bis zum Kadergespräch mit dem Mitropachef von Halle .Er bot mir die Stelle des Sicherheitsverantwortlichen der Intershops von Halle an. Ein Teil vom Gehalt war im Westgeld ,wie viel weiss ich heute nicht mehr.
Durch die ganzen Wendeereignisse hat sich die Sache zerschlagen und ich bin beim WKK in Halle Neustadt gelandet .


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#51

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 19:40
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #42


als ich in Chemnitz war,war hinter Karl- Marx das Arbeitsamt, die Tränen hätten bleiben können.


Du hast recht, die armen Karl-Marx-Städter, hatten so einen schönen Intershop, aber nein, hat den bockigen Kindern nicht gereicht und dann haben sie zur Strafe als Ersatz das böse A-Amt bekommen.


zuletzt bearbeitet 26.10.2013 19:45 | nach oben springen

#52

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 20:12
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Pit 59 im Beitrag #49
Die Läden waren doch bestimmt kleine Festungen.

LG von der grenzgaengerin

Stimmt eigentlich,noch gar nicht darüber nachgedacht.Waren die nun extra gesichert ?


Festungen nicht,aber alarmgesichert...wenn Du dich richtig erinnerst,zum einen vergitterte Fenster,Aluminiumstreifen ans Fensterglas geklebt,Resonansmelder(Erschuetterungsabhaengikeit)und das Ruhestrom geschaltete Relais ueber die Aluminiumstreifen(zerbricht die fensterscheibe reisst meist der duenne Aluminiumstreifen der geringe Stromfluss wird unterbrochen und das Relais schaltet um,also ein Alarmkontakt wird somit geschlossen und es bimmelt.....laut oder eben still ueber Telefon...

Grussli BO


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#53

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 20:53
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #47
Im Intershop kaufte ich mir meinen ersten Mercedes, es war ein SL 350. Gelb mit schwarzem Dach, Baujahr 1973, Made in England von Matchbox.(den habe ich heute noch!) Preis: 1,50 DM



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#54

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 21:36
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #40
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen,nur gehört, das die Verkäuferinnen Monatlich 30.- DM erhalten haben. Kann das jemand bestätigen ?,oder weiss was anderes?


Ja, das stimmt. Meine Schwägerin hat jahrelang im Intershop Erfurt als Verkäuferin gearbeitet.



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#55

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 21:40
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #54
Zitat von Pit 59 im Beitrag #40
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen,nur gehört, das die Verkäuferinnen Monatlich 30.- DM erhalten haben. Kann das jemand bestätigen ?,oder weiss was anderes?


Ja, das stimmt. Meine Schwägerin hat jahrelang im Intershop Erfurt als Verkäuferin gearbeitet.


Gratuliere zum 3000.und so ein Erfolg


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#56

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 21:40
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #31
Auch eine Erinnerung - lange Schlangen beim Intershop kurz vor der Einführung der forum-Schecks



Mit Wirkung vom 16. April 1979 durften DDR-Bürger nicht mehr mit Westgeld in den Intershop-Läden einkaufen, sie mussten Devisen vorher in staatliche Gutscheine umtauschen. Vor dem Inkrafttreten bildeten sich vor den Intershops endlose Schlangen. Ost-Berlin Anfang April 1979. © Harald Schmitt / stern
http://www.derwesten.de/kultur/fotos-von...t-id265894.html

LG von der grenzgaengerin


Der Umtausch in Forums veranlasste etliche DDR-Bürger zu Panikkäufen, weil sie wohl dachten, irgendwie bekommen sie ihre Westmark nicht mehr los oder ähnliche Vorstellungen. Habe meiner Frau damals gesagt, DAS können die nicht machen und blieb gelassen. Es war richtig so.



zuletzt bearbeitet 26.10.2013 21:43 | nach oben springen

#57

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 21:42
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #55
Zitat von DoreHolm im Beitrag #54
Zitat von Pit 59 im Beitrag #40
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen,nur gehört, das die Verkäuferinnen Monatlich 30.- DM erhalten haben. Kann das jemand bestätigen ?,oder weiss was anderes?


Ja, das stimmt. Meine Schwägerin hat jahrelang im Intershop Erfurt als Verkäuferin gearbeitet.


Gratuliere zum 3000.und so ein Erfolg


Donnerwetter, hatte ich gar nicht mitbekommen. Aber Danke für die Gratulation.



Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 21:52
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Wie wurden Forumschecks erworben? Wurde der Name erfasst (Vorlage PA) oder ging das "anonym"?
Theo


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#59

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 22:03
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #58
Wie wurden Forumschecks erworben? Wurde der Name erfasst (Vorlage PA) oder ging das "anonym"?
Theo


Gab ja Zeiten da war der Besitz von Westgeld fuer einen DDR Buerger freundlich ausgedrueckt "unerwuenscht"
Du musstest ab Ende der 70iger deine Devisen umtauschen.... in einer Filiale der Staatsbank der DDR....(gabs in jeder Kreisstadt aufwaerts)
Ruecktausch noooe...

Ansonsten Forum gehts denn

Gruessli BO
P.S. Geh mal mit 1000 DM auf die Staatsbank und sage..ich brauche Forum Cheks...Ihr Personaldokument bitte!
Heute gibs das aber auch noch,je nach Bedarf.....Haben Sie eine Legitimation bei sich?


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.10.2013 22:05 | nach oben springen

#60

RE: Intershop

in Leben in der DDR 26.10.2013 22:05
von 94 | 10.792 Beiträge

Trassenarbeiter bekamen ja auch einen Teil in Valuta als Lohn. Da konnte man dann schon 'anonym' zwischen 1:4 und 1:7 tauschen. Der Forumcheck ist übrigens KEINE Erfindung der DDR. Tuzek-Kronen gabs auf jeden Fall schon 1974, ein paar waren in meiner Zuckertüte.


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