#41

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 07:03
von Pit 59 | 10.138 Beiträge

Wieder ein Prima Tread den Andreas eröffnet hat.Ich hatte es schon mal geschrieben,wenn ich nicht schon Verheiratet gewesen wäre und ein auch ein Kleiner auf mich gewartet hat,hätte ich diesen Schritt getan.
Die Versuchung war doch gross,wir wussten doch wo kommen die Levis her,die gute Musik u.s.w. u.s.w. Wir wussten, das uns dort die Welt gaaaanz weit offen stand.Wir sahen fast täglich,vor allem an den Wochenenden die tollen Autos,die tollen Klamotten.Das reizte schon.
Das Gesappere von den Polits haben doch die meisten mit einem innerlichen Grinsen Beantwortet.
Durch die Batt. Sicherung,war es für uns so was von einfach,das glaubt gar keiner.Weit und breit alleine,und der Pioniertechnische Ausbau war auch noch nicht vollendet.
Zu zweit wäre natürlich besser gewesen,aber alleine war das auch Problemlos möglich.Der abgelegte Eid hätte mich einen feuchten Interessiert, und Ich glaube Seaman hats geschrieben,die "Normalen Fahnenflüchtigen" hätten auch Ihre Ruhe gehabt.


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#42

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 08:02
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #36
Zitat von Rainman2 im Beitrag #34
Hallo aeaman

Ich denke die Antwort auf Deine Frage ist zunächst im Grundsatz einfach, auch wenn ich es in eine Gegenfrage kleide: Wieviel oder was muss passieren, damit ein Mensch seine eigene Wurzeln ausreißt? Familie, Freunde, Liebste, Kinder, die Gegend, die man kennt und wo man gekannt wird. Ich denke, das war der Hauptgrund für das "Hierbleiben" und "Mitmachen". Man hatte mit einem Stück Leben angefangen, sich eingerichtet, so gut es ging.

ciao Rainman


Heimat DDR?

seaman


Ja, Heimat DDR und die Überzeugung, der Glaube, dass trotz aller Widernisse von außen oder hausgemacht eine bessere DDR und irgendwann eine bessere Welt möglich ist.

Gruß, Heiko!

PS: Ich muss nicht betonen, das mir derlei Gedanken, mein Land zu verlassen, niemals gekommen sind.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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zuletzt bearbeitet 25.10.2013 08:17 | nach oben springen

#43

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 08:13
von Pit 59 | 10.138 Beiträge

Heimat DDR?

seaman

Niemals,Heimat ist das Vaterland,da wo mein Vater geboren wurde also Deutschland.

Gruß Peter


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#44

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 08:28
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Herkunft, Heimat, Vaterland ...

Die Katze, die im Fischladen geboren wurde ist kein Karpfen, sondern eine Katze.

Ich persönlich empfinde mich als Europäer, gebürtiger Sachsen/ Anhaltiner, gelebter und gefühlter Sachse und jetzt im Alpenvorland lebend.

Grüßle, Heiko!


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#45

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 08:43
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #38
Zitat von Rainman2 im Beitrag #37
Die Wurzeln ruhen nicht im Staat, sondern im Boden eines Landstrichs.


Dann habe ich keine Wurzeln:
....................
Und jetzt frage ich Dich: In welchem Boden welchen Landstrichs ruhen meine Wurzeln? Oder provokanter gefragt: Darf ich mich mit dieser Vagabunden-Vita, als quasi heimatloser Geselle, überhaupt als Deutscher fühlen?
.


Doch, darfst Du, Dandelion.
Du bist genau so ein Zugvogel wie ich:

geboren im sächsischen Löbau (Zufall)
Kindheit und Jugend im schlesischen Görlitz.
Studium in Dresden.
1. Arbeitsstelle und Heimatort meiner Kinder: Zittau
Wohnort Dresden
dann krachte das Wirtschaftssystem zusammen und die Wanderschaft ging weiter:
wöchentliches Pendeln nach
- Nürnberg
-Stuttgart
-München
dann Umzug in den Raum München, kurz darauf
Pendeln nach Regensburg und Rothenburg ob der Tauber
und Jahre später wieder Pendeln nach Mittelhessen.
Und Umzug dorthin vor reichlich 2 Jahren....

Bin ich nun deswegen Hesse ? Bayer ? Sachse ? oder ?
Ach, das ist mir so was von egal....

Ich bin mit Sicherheit Deutscher.
Ich fühle mich allerdings als Europäer mit schlesischen Wurzeln.

Gruss Hartmut


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#46

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 08:55
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #1
Jeder der bei den Grenztruppen diente kennt sicherlich dieses unterschwellige Gefühl, so nahe wie jetzt komme ich der Grenze regulär nicht mehr.
Ich differenziere mit dieser Aussage auch nicht zwischen einfachen Soldaten und hohen Offizieren, wir wissen ja welche Battallions- u. Regimentskommandeure auch über den Zaun stiegen.
Antworten werden von solchen hier aber sicherlich nicht kommen.
Also der einfache Soldat, ausgesiebt, für geeignet empfunden, meist mit Kind, aber die Masse der für den Schutz des gigantischen Bollwerkes benötigten spülte auch Singles ohne feste Bindung an dieses Bollwerk.
Schon der Gedanke an, schlimm ausgedrückt Fahnenflucht, einfach ausgedrückt Chancennutzung, war ja von vornherein verboten, aber auch in einer Diktatur sind die Gedanken schließlich frei.
Gespräche über dieses Thema waren damals heikel und daher hat man sie auch meist gelassen, aber manchmal war man sich auch sicher das der Mitgenosse kein Gummiohr war und man sprach in einsamen Nächten zu zweit auch über so etwas.
Für mich kam nicht mal ansatzweise die Möglichkeit der Wahrnehmung dieser ominösen Chance in Frage, ich liebte meinen Sohn zu sehr, Jahre ohne ihn konnte ich mir nicht vorstellen.
Also es saßen junge Männer am Waldrand oder auf Türmen und schauten auf diese nahe Grenzlinie herab, welche inneren Empfindungen hattet ihr damals dabei?
Die Polits gaben sich redlich Mühe, aber das geschätzt 80% der unfreiwillig eingezogenen Soldaten aus tiefen Glaube an den Sozialismus ihren Dienst versahen ist doch, ich zitiere mal einen harten Führungs-Genossen, Käse.
Mit einem guten Kameraden habe ich mal nachts sinniert was wäre wenn wir binnen 10 Minuten verschwunden wären, er meinte das "die" uns auch im Westen finden würden, Eigendorf war halt noch frisch.
Das Schicksal war gnädig mit mir, 6 Jahre nach dem freiwilligem Vertun dieser Chance wurde das kranke Regime hinweggespült, wenn ich heute noch in diesem sozialistischem Hamsterrad rennen müsste, würde ich eventuell wohl doch einer Möglichkeit die sich mir vor 30 auftat nachtrauern.



Ein klasse Thema, Grenzwolf...
Ich versuch mal in den Erinnerungen zu kramen.
Den Gedanken im Grenzdienst damals "Was wäre wenn ich jetzt die Gelegenheit nutze und der DDR den Rücken kehre..." hattte ich auch mal ab und an damals - insbesondere dann, wenn einem so manche Sinnlosigkeiten des Dienstes dort klar wurden.
Warum habe ich es nicht umgesetzt ?
Nun, ich hatte mehrere Gründe:
Meine Familie, meine junge Frau, mein Sohn waren in der DDR, meiner Heimat. Was wird aus ihnen, wenn ich Republikflucht begehe ?
Ich hatte meinen Wunschberuf studieren dürfen - irgendwie fühlte ich mich verpflichtet, dem Staat, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, in dem ich hier an vorderster Linie meine soldatischen Pflichten erfüllte.
Ich wusste definitiv nicht, was mich im Westen erwarten würde: das war für mich ein fremdes Land, ich hatte keinerlei Verwandschaft dort und kam auch aus dem "Tal der Ahnungslosen" (Görlitz/Zittau)
Ein weiterer Grund: In den Abschnitten, in denen ich im Grenzdienst war, war zu meiner Zeit nahezu lückenlos SM70 installiert - dass die Dinger lebensgefählich sind, brauche ich wohl nicht extra erwähnen.

Ich denke, das waren meine wesentlichen Gründe, weshalb ich solche Gedanken nicht mal ansatzweise zuende gedacht habe. Insofern war ich ein "pflegeleichter" Soldat für meine Vorgesetzten und die "führenden Genossen".

rot: das sehe ich heute zu 100 % genau so wie Du. Wenn das noch ein paar Jahre so weitergegangen wäre, wären wir wirtschaftlich am Ende auf dem Niveau von Rumänien gewesen. Und wie der Sozialismus dort zuende gegangen ist, wissen wir ja..
Da bin ich heilfroh, dass wir das etwas anders hinbekommen haben.

Gruss Hartmut


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zuletzt bearbeitet 25.10.2013 09:38 | nach oben springen

#47

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 09:03
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #37


Heimat DDR?

seaman


Zitat Rainman:
Ja und nein. Die DDR war zufällig der Staat am Ort, an dem man geboren war. Die Wurzeln ruhen nicht im Staat, sondern im Boden eines Landstrichs. Eine der unsensibelsten Formen des Umgangs mit ostdeutschen Biografien ist für mich immer noch, das ständig in einen Topf zu hauen. Und dennoch, die DDR war auf diesem Boden auch präsent. Das ließ sich aus dem Leben genauso wenig rausstreichen, wie das Wörtchen "Äscha" aus meinem heimatlichen Sprachschatz.
Zitat Ende


Danke für Deine Antwort.

Meine Fragestellung ergab sich aus den unterschiedlichen Gründen die Dich und Grenzwolf62 an die DDR-Grenze verschlagen haben.
Der eine musste,für Dich war es mehr oder weniger freiwillig,unabhängig von dem späteren Reifeprozess und geschichtlicher Entwicklung.

seaman


zuletzt bearbeitet 25.10.2013 09:07 | nach oben springen

#48

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 09:13
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Moinmoin in die Gemeinde,
man war da so nah am Goldenen Westen, am gelobten Land, es waren nur n`paar Schritte.... Was spielte sich da so alles ab? Kopfkino ohne Ende....
Ich hatte da immer so ein Gefühl der süssen Versuchung, wirklich gehalten hätte mich eigentlich nichts, ich war damals solo, hatte keine großen Ersparnisse und auf das pol. Gelaber was überall zu hören war, gab ich nichts und die Parolen haben mich eh schon immer abgestoßen.
Ich blieb da, nicht weil ich ein Schlappschwanz bin, sondern weil es einen nach Haus´gezogen hat, so wie Rainman2 schrieb: "" die Gegend, die man kennt und wo man gekannt wird.. ""
Auch hätte ich es meiner Mutter nicht antun dürfen, sie verlor 4 Jahre zuvor ihren Mann, ich meinen Vater.
Nein ich blieb und es war besser so. Während meiner Dienstzeit fand ich die Frau meines Lebens und das Thema war gegessen.
Schon 22 Monate nach meiner Entlassung ereilte der DDR das bekannte Schicksal.

Heute kann ich mit einer zufriedenen Gelassenheit darauf zurüchblicken und bin froh, diesen Schritt nicht gegangen zu sein.


Meine Ablösung hat die sich erste bietende Gelegenheit genutzt und ist, als er das zweite(!) mal im Abschnitt war, erfolgreich geflüchtet. Das war Ende Februar/Anfang März 1988.

gruß h.


Grenzwolf62, vielen Dank für das Thema!


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#49

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 09:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Tja die Heimat, für mich war und ist das ein ganz kleines, bergiges Stück Deutschland wo die Menschen eine eigene Sprache sprechen und irgendwie anders sind als außerhalb.
Ich wohne ein paar Jahre schon gar nicht weit weg, nur 40 Kilometer, aber trotzdem ist hier schon vieles anders als da.
Damals ist man ja auch durch unendliche Propaganda von Kindesbeinen an weich gekocht worden, sozusagend Heimatliebe per Befehl, als DDR-Bürger wurdest du ja nicht als Bewohner sondern als Inventar dieses Landes eingestuft und hattest das daher gefälligst auch zu lieben.


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zuletzt bearbeitet 25.10.2013 09:32 | nach oben springen

#50

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 09:21
von Duck | 1.741 Beiträge

Ist komisch diese Frage habe ich mir nie gestellt, zwar hatte ich als Berliner die Mauer immer vor der Nase aber meine "Heimat" oder vielleicht auch mein "Kiez" war nun mal Köpenick und nicht Steglitz oder Kreuzberg. Meine Eltern hätten ja die Chance nach dem Krieg gehabt und hätten einfach in einen westlichen Bezirk ziehen können, haben sie auch nicht gemacht und somit sind wir bis zum Schluß der DDR "Ossis" geblieben.
Obwohl ich während meiner Grenzerzeit Single war, kam eigentlich nie der Gedanke abzuhauen, die ganze Verwandschaft und Kumpels wohnten nun mal in der DDR und alleine rüberzumachen und sich da versuchen eine Existenz aufzubauen, dafür fehlte mir ehrlich gesagt der Mut.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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zuletzt bearbeitet 25.10.2013 12:08 | nach oben springen

#51

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 10:24
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #32
Zitat von Gert im Beitrag #29
Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


Ich kann das gern löschen.


War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
Ältere Männer, ich schließ mich da nicht aus, sind schon oft richtig häftige Mimosen




Mal eine Frage von mir dazu.

Kann mir vorstellen und habe es auch von Beteiligten gehört,solche Gedanken des "Stiftengehens" gab es häufiger während des Grenzdienstes.
Begünstigt eventuell,durch armeebedingten Sackstand und persönlichen Problemen(Freundin,Ehefrau etc.).
Kann mir auch dabei denken,das spielte in den 80er Jahren vielleicht häufiger eine Rolle.Der Blick gen West weckte den Reiz des Unbekannten.
Trotzdem haben es die Wenigsten in die Tat umgesetzt.Ausnahmefälle,bei Tausenden die im Grenzdienst tätig waren.
Sollte an der Eigendorfstory etwas dran sein,für einen fahnenflüchtigen Gefreiten hätte wohl nie eine Gefahr bestanden.
Auch wenn es hier User gibt,die diese Ideen einer Flucht realisierten,denke ich das war die Minderheit und ist nicht repräsentativ für die Mehrheit der DDR- Bürger in eurem Alter.
Habe hunderte DDR-Bürger von 16 Jahren aufwärts kennengelernt,die ohne Risiko die Möglichkeit hatten z.b.im Westen verbleiben zu können.
Getan haben es 0,0?%.


seaman
Bitte um sachliche Antworten.

seaman





... das ist doch logisch, die ohne Risiko in den Westen fahren und dort bleiben konnten, hatten keinen Grund abzuhauen. Aber die andern 16.,9999 Mio DDR Bürger die das nicht konnten, wären gern......


Die Logik erschliesst sich mir nicht.....

seaman




.. dann warst du nie "eingesperrt"


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#52

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 10:33
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr äußern aber Danke Pit59 für die offenen Worte.

Auch Grenzwolf, Danke, ein tolles Thema.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#53

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 11:10
von ddr-bürger (gelöscht)
avatar

Ich denke jeder hatte schon solche Gedanken, allein dieses "wenn" was "dann", das Bedürfnis hatte ich nie. Ich war mit dem Leben in der DDR zufrieden und hoffte noch auf eine Weiterentwicklung.
Auch wenn mir im Bezug auf Reisefreiheit die Welt nicht "offen stand" so gab es genug was mich hier hielt und damit versöhnte.


4.Zug 4.Kompanie GAR-40 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 11:49
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #53
Ich denke jeder hatte schon solche Gedanken, allein dieses "wenn" was "dann", das Bedürfnis hatte ich nie. Ich war mit dem Leben in der DDR zufrieden und hoffte noch auf eine Weiterentwicklung.
Auch wenn mir im Bezug auf Reisefreiheit die Welt nicht "offen stand" so gab es genug was mich hier hielt und damit versöhnte.

Hallo ddr-bürger
Das unterscheidet uns . Mich hat nie was in der DDR gehalten und da konnte mich auch nichts versöhnen .


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#55

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 12:04
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #54
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #53
Ich denke jeder hatte schon solche Gedanken, allein dieses "wenn" was "dann", das Bedürfnis hatte ich nie. Ich war mit dem Leben in der DDR zufrieden und hoffte noch auf eine Weiterentwicklung.
Auch wenn mir im Bezug auf Reisefreiheit die Welt nicht "offen stand" so gab es genug was mich hier hielt und damit versöhnte.

Hallo ddr-bürger
Das unterscheidet uns . Mich hat nie was in der DDR gehalten und da konnte mich auch nichts versöhnen .


Ja so hat halt jeder seine Entscheidung getroffen,mich hat auch nichts in den Westen gezogen. Warum auch--hätte wenn ich einen Job gehabt hätte dort die gleiche Arbeit getan bei-- Blohm & Voss---wie im Osten auf der Warnowwerft.


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#56

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 12:07
von damals wars | 12.149 Beiträge

Schon schäbig,andere an der Flucht hindern und selbst abzuhauen.Kam für mich nicht in Frage.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#57

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 12:18
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #56
Schon schäbig,andere an der Flucht hindern und selbst abzuhauen.Kam für mich nicht in Frage.

Weißt du überhaupt was du für einen Blödsinn schreibst .


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#58

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 12:26
von damals wars | 12.149 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #57
Zitat von damals wars im Beitrag #56
Schon schäbig,andere an der Flucht hindern und selbst abzuhauen.Kam für mich nicht in Frage.

Weißt du überhaupt was du für einen Blödsinn schreibst .

da ich an der Grenze war, Na Klar!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#59

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 12:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #56
Schon schäbig,andere an der Flucht hindern und selbst abzuhauen.Kam für mich nicht in Frage.


Der Gedanke hat schon was, so richtig rausreden mit Wehrpflicht kann man sich ja nicht immer, man hätte auch zum Polit gehen können und sagen ich will nicht mehr da raus, den Kopf hätten sie dir wohl deshalb auch nicht abgerissen, oder doch?


zuletzt bearbeitet 25.10.2013 12:34 | nach oben springen

#60

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 12:36
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #58
Zitat von linamax im Beitrag #57
Zitat von damals wars im Beitrag #56
Schon schäbig,andere an der Flucht hindern und selbst abzuhauen.Kam für mich nicht in Frage.

Weißt du überhaupt was du für einen Blödsinn schreibst .

da ich an der Grenze war, Na Klar!


Na, dann ist es ja gut


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