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#21

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 21:53
von Rostocker | 7.912 Beiträge | 501 Punkte
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Sicher gab es solche Gedanken,wie es Andreas hier beschrieben hat bei vielen Grundwehrdienstleistenden. Aber wenn ich von mir selber rede,kann ich sagen.Die sind schnell wieder verflogen--warum--ich sah keinen Grund abzuhauen. Ich hatte meinen Job,hab nicht schlecht verdient und Familie lebte auch im Osten ausser ein Großonkel in Lübeck.Ja das waren meine Gedanken von Damals und heute wo man älter geworden ist,lohnt es sich nicht mehr den Wiederstandskämpfer raushängen zu lassen , der man sowieso nicht war. Viele ehm.Grenzer schreiben heute über das --hätten und wären--- viele haben erst nach der Öffnung die Seiten gewechselt. Aber bis dahin haben viele,mich mit eingeschlossen. Ihr tägliches Postenbrot und die Kaschi genommen und sind auf Wache gezogen. Und heute ist es Geschichte.


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#22

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 21:57
von seaman | 3.487 Beiträge
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


Ich kann das gern löschen.


War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
Ältere Männer, ich schließ mich da nicht aus, sind schon oft richtig häftige Mimosen




Mal eine Frage von mir dazu.

Kann mir vorstellen und habe es auch von Beteiligten gehört,solche Gedanken des "Stiftengehens" gab es häufiger während des Grenzdienstes.
Begünstigt eventuell,durch armeebedingten Sackstand und persönlichen Problemen(Freundin,Ehefrau etc.).
Kann mir auch dabei denken,das spielte in den 80er Jahren vielleicht häufiger eine Rolle.Der Blick gen West weckte den Reiz des Unbekannten.
Trotzdem haben es die Wenigsten in die Tat umgesetzt.Ausnahmefälle,bei Tausenden die im Grenzdienst tätig waren.
Sollte an der Eigendorfstory etwas dran sein,für einen fahnenflüchtigen Gefreiten hätte wohl nie eine Gefahr bestanden.
Auch wenn es hier User gibt,die diese Ideen einer Flucht realisierten,denke ich das war die Minderheit und ist nicht repräsentativ für die Mehrheit der DDR- Bürger in eurem Alter.
Habe hunderte DDR-Bürger von 16 Jahren aufwärts kennengelernt,die ohne Risiko die Möglichkeit hatten z.b.im Westen verbleiben zu können.
Getan haben es 0,0?%.

seaman
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seaman


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zuletzt bearbeitet 24.10.2013 21:59 | nach oben springen

#23

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


Ich kann das gern löschen.


War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
Ältere Männer, ich schließ mich da nicht aus, sind schon oft richtig häftige Mimosen




Mal eine normale Frage von mir dazu.

Kann mir vorstellen und habe es auch von Beteiligten gehört,solche Gedanken des "Stiftengehens" gab es häufiger während des Grenzdienstes.
Begünstigt eventuell,durch armeebedingten Sackstand und persönlichen Problemen(Freundin,Ehefrau etc.).
Kann mir auch dabei denken,das spielte in den 80er Jahren vielleicht häufiger eine Rolle.Der Blick gen West weckte den Reiz des Unbekannten.
Trotzdem haben es die Wenigsten in die Tat umgesetzt.Ausnahmefälle,bei Tausenden die im Grenzdienst tätig waren.
Sollte an der Eigendorfstory etwas dran sein,für einen fahnenflüchtigen Gefreiten hätte wohl nie eine Gefahr bestanden.
Auch wenn es hier User gibt,die diese Ideen einer Flucht realisierten,denke ich das war die Minderheit und ist nicht repräsentativ für die Mehrheit der DDR- Bürger in eurem Alter.
Habe hunderte DDR-Bürger von 16 Jahren aufwärts kennengelernt,die ohne Risiko die Möglichkeit hatten z.b.im Westen verbleiben zu können.
Getan haben es 0,0?%.

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seaman




Wir waren jung und unbedarft, die Möglichkeit das der lange Arm des Volkes jeden Verräter erreicht war damals durchaus im Rahmen des Vorstellbarem.
Menschen wie du waren wissender, die meisten wussten gar nichts.


Hapedi und Brenner haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2013 22:03 | nach oben springen

#24

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:13
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Wir waren jung und unbedarft, die Möglichkeit das der lange Arm des Volkes jeden Verräter erreicht war damals durchaus im Rahmen des Vorstellbarem. Menschen wie du waren wissender, die meisten wussten gar nichts.

War da nicht auch was in der 'dritten Strophe' so mit Eid verletzen ... harte Strafe ... und die Verachtung ... treffen!
Und das hinterfragt beim Studium des Büchleins 'Sünde, ähm Sinn des (sächsich klingst gleich) Soldatseins. Also da bekam der junge Rekrut vom meist noch viel Jüngeren 'Ausbilder' die abenteuerlichsten Gruselstorys angedient.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


silberfuchs60 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:24
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Zitat von 94 im Beitrag #24
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Wir waren jung und unbedarft, die Möglichkeit das der lange Arm des Volkes jeden Verräter erreicht war damals durchaus im Rahmen des Vorstellbarem. Menschen wie du waren wissender, die meisten wussten gar nichts.

War da nicht auch was in der 'dritten Strophe' so mit Eid verletzen ... harte Strafe ... und die Verachtung ... treffen!
Und das hinterfragt beim Studium des Büchleins 'Sünde, ähm Sinn des (sächsich klingst gleich) Soldatseins. Also da bekam der junge Rekrut vom meist noch viel Jüngeren 'Ausbilder' die abenteuerlichsten Gruselstorys angedient.


Da an dem Ort war der Ausbilder weit weg, da wurde dir die Flinte in die Hand gedrückt und Abmarsch zum Schutz des Sozialismus befohlen.
Gruselstorys und die dritte Strophe des Fahneneides waren dir da eigentlich egal.
Speziell wir waren kuschelig in einer Kompanie zum unbedingtem Schutz von 10 Kilometern Grenze zusammengefasst und die Ansage war, da kommt keiner durch, egal wie.
Fragen hätte da eher der Kienzle gestellt, wir hatten keine.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2013 22:31 | nach oben springen

#26

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:33
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Schon klar, ich meinte ja eher die Storys à la Eigendorf & Gartenschläger, die ich beide sehr verzerrt (aus heutiger Sicht) und mehr so gerüchteweise selber als 'Rekrut' hörte.
Und vielleicht blieb ja da was im Hinterkopf hängen (blödes Wortspiel, also ich meine keine 9mm).
Oder ist es vielleicht doch bei der Mehrheit eher so mit den flüchtigen Gedanken, wie's @Rostocker in #21 ausführt? N8


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.10.2013 22:34 | nach oben springen

#27

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:50
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


Ich kann das gern löschen.


War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
Ältere Männer, ich schließ mich da nicht aus, sind schon oft richtig häftige Mimosen




Mal eine normale Frage von mir dazu.

Kann mir vorstellen und habe es auch von Beteiligten gehört,solche Gedanken des "Stiftengehens" gab es häufiger während des Grenzdienstes.
Begünstigt eventuell,durch armeebedingten Sackstand und persönlichen Problemen(Freundin,Ehefrau etc.).
Kann mir auch dabei denken,das spielte in den 80er Jahren vielleicht häufiger eine Rolle.Der Blick gen West weckte den Reiz des Unbekannten.
Trotzdem haben es die Wenigsten in die Tat umgesetzt.Ausnahmefälle,bei Tausenden die im Grenzdienst tätig waren.
Sollte an der Eigendorfstory etwas dran sein,für einen fahnenflüchtigen Gefreiten hätte wohl nie eine Gefahr bestanden.
Auch wenn es hier User gibt,die diese Ideen einer Flucht realisierten,denke ich das war die Minderheit und ist nicht repräsentativ für die Mehrheit der DDR- Bürger in eurem Alter.
Habe hunderte DDR-Bürger von 16 Jahren aufwärts kennengelernt,die ohne Risiko die Möglichkeit hatten z.b.im Westen verbleiben zu können.
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Wir waren jung und unbedarft, die Möglichkeit das der lange Arm des Volkes jeden Verräter erreicht war damals durchaus im Rahmen des Vorstellbarem.
Menschen wie du waren wissender, die meisten wussten gar nichts.




es gab Aufklärung für Ex NVA Soldaten. Ich wurde ca. bis 5 Jahre nach meiner Flucht von einer Organisation aus Bonn in unregelmäßigen Abständen besucht, die vor allen Gefahren warnte, das waren zum Beispiel Reisen in andere Ostblockstaaten, das waren Reisen als Transitreisender nach Berlin ( nur Flugzeug war sicher ). Auch halfen sie in allen Lebenslagen und Bereichen sie entkräfteten etwaige Befürchtungen von Kidnapping durch die DDR.....Das war für einen Gefreiten d.R. keine möglich Option
Sie gaben mir ein Sicherheitsgefühl und das war wichtig.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
seaman und CASI haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2013 22:50 | nach oben springen

#28

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:53
von DoreHolm | 7.994 Beiträge | 822 Punkte
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Aus unserem GR 38 sind meines Wissens während meienr Dienstzeit vier Soldaten rübergemacht, von denen noch in dieser zeit, so wurde berichtet, zwei wieder zurückgekommen sind, weil sie keinen Start zum Neuanfang hatten. Ja, so mal kurz daran gedacht, was wäre wenn, habei ich schon, aber nicht im Traum an eine Realisierung gedacht. Dabei hätte ich doch einfach weitergehen brauchen, als ich meinen Postenführer fotographierte (Foto in der Bildergalerie). Keine Gedanken daran, obwohl die Freundin nach dem ersten Heimaturlaub mir den Laufpass gegeben hatte. Meinem Vater wollte ich das auch nicht antun. Na gut, aus heutiger Sicht und besserer Kenntnis der Lage in der alten BRD, vielleicht hätte ich´s getan. Allerdings mit einem furchtbar schlechten Gewissen meinem Vater gegenüber als auch meinen Kameraden, die, wenn sie nicht selbst mitgekommen, wegen schweren Dienstvergehens in Teufels Küche gekommen wären.



andyman, Küchenbulle 79, Diskus303 und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 22:55
von Gert | 13.101 Beiträge | 1761 Punkte
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Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


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War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
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... das ist doch logisch, die ohne Risiko in den Westen fahren und dort bleiben konnten, hatten keinen Grund abzuhauen. Aber die andern 16.,9999 Mio DDR Bürger die das nicht konnten, wären gern......


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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#30

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 23:02
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #28
Aus unserem GR 38 sind meines Wissens während meienr Dienstzeit vier Soldaten rübergemacht, von denen noch in dieser zeit, so wurde berichtet, zwei wieder zurückgekommen sind, weil sie keinen Start zum Neuanfang hatten. Ja, so mal kurz daran gedacht, was wäre wenn, habei ich schon, aber nicht im Traum an eine Realisierung gedacht. Dabei hätte ich doch einfach weitergehen brauchen, als ich meinen Postenführer fotographierte (Foto in der Bildergalerie). Keine Gedanken daran, obwohl die Freundin nach dem ersten Heimaturlaub mir den Laufpass gegeben hatte. Meinem Vater wollte ich das auch nicht antun. Na gut, aus heutiger Sicht und besserer Kenntnis der Lage in der alten BRD, vielleicht hätte ich´s getan. Allerdings mit einem furchtbar schlechten Gewissen meinem Vater gegenüber als auch meinen Kameraden, die, wenn sie nicht selbst mitgekommen, wegen schweren Dienstvergehens in Teufels Küche gekommen wären.


Mal eine Frage, als späterer, nicht falsch verstehen zumal ehrenamtlicher, Systembefüworterer, war dir das mit dem eifrigen Schutz des Sozialismus als junger Mann an der Grenze auch egal?
Also mehr praktische Gründe als das glühende Herz?


zuletzt bearbeitet 24.10.2013 23:24 | nach oben springen

#31

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 23:05
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Zitat von Gert im Beitrag #29
Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


Ich kann das gern löschen.


War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
Ältere Männer, ich schließ mich da nicht aus, sind schon oft richtig häftige Mimosen




Mal eine Frage von mir dazu.

Kann mir vorstellen und habe es auch von Beteiligten gehört,solche Gedanken des "Stiftengehens" gab es häufiger während des Grenzdienstes.
Begünstigt eventuell,durch armeebedingten Sackstand und persönlichen Problemen(Freundin,Ehefrau etc.).
Kann mir auch dabei denken,das spielte in den 80er Jahren vielleicht häufiger eine Rolle.Der Blick gen West weckte den Reiz des Unbekannten.
Trotzdem haben es die Wenigsten in die Tat umgesetzt.Ausnahmefälle,bei Tausenden die im Grenzdienst tätig waren.
Sollte an der Eigendorfstory etwas dran sein,für einen fahnenflüchtigen Gefreiten hätte wohl nie eine Gefahr bestanden.
Auch wenn es hier User gibt,die diese Ideen einer Flucht realisierten,denke ich das war die Minderheit und ist nicht repräsentativ für die Mehrheit der DDR- Bürger in eurem Alter.
Habe hunderte DDR-Bürger von 16 Jahren aufwärts kennengelernt,die ohne Risiko die Möglichkeit hatten z.b.im Westen verbleiben zu können.
Getan haben es 0,0?%.


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... das ist doch logisch, die ohne Risiko in den Westen fahren und dort bleiben konnten, hatten keinen Grund abzuhauen. Aber die andern 16.,9999 Mio DDR Bürger die das nicht konnten, wären gern......



Na, da haste sicherlich das Politbüro mit eingerechnet.


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#32

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 23:14
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Zitat von Gert im Beitrag #29
Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von berlin3321 im Beitrag #14

Zitat
("Erkenntnis von wann", "Westfernsehen gehabt?", "Wohlstand gesehen?")


Ich kann das gern löschen.


War doch eine ganz normale Frage und es gab eine ganz normale Antwort.
Ältere Männer, ich schließ mich da nicht aus, sind schon oft richtig häftige Mimosen




Mal eine Frage von mir dazu.

Kann mir vorstellen und habe es auch von Beteiligten gehört,solche Gedanken des "Stiftengehens" gab es häufiger während des Grenzdienstes.
Begünstigt eventuell,durch armeebedingten Sackstand und persönlichen Problemen(Freundin,Ehefrau etc.).
Kann mir auch dabei denken,das spielte in den 80er Jahren vielleicht häufiger eine Rolle.Der Blick gen West weckte den Reiz des Unbekannten.
Trotzdem haben es die Wenigsten in die Tat umgesetzt.Ausnahmefälle,bei Tausenden die im Grenzdienst tätig waren.
Sollte an der Eigendorfstory etwas dran sein,für einen fahnenflüchtigen Gefreiten hätte wohl nie eine Gefahr bestanden.
Auch wenn es hier User gibt,die diese Ideen einer Flucht realisierten,denke ich das war die Minderheit und ist nicht repräsentativ für die Mehrheit der DDR- Bürger in eurem Alter.
Habe hunderte DDR-Bürger von 16 Jahren aufwärts kennengelernt,die ohne Risiko die Möglichkeit hatten z.b.im Westen verbleiben zu können.
Getan haben es 0,0?%.


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... das ist doch logisch, die ohne Risiko in den Westen fahren und dort bleiben konnten, hatten keinen Grund abzuhauen. Aber die andern 16.,9999 Mio DDR Bürger die das nicht konnten, wären gern......



Die Logik erschliesst sich mir nicht.....

seaman


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#33

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 23:27
von DoreHolm | 7.994 Beiträge | 822 Punkte
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #30
Zitat von DoreHolm im Beitrag #28
Aus unserem GR 38 sind meines Wissens während meienr Dienstzeit vier Soldaten rübergemacht, von denen noch in dieser zeit, so wurde berichtet, zwei wieder zurückgekommen sind, weil sie keinen Start zum Neuanfang hatten. Ja, so mal kurz daran gedacht, was wäre wenn, habei ich schon, aber nicht im Traum an eine Realisierung gedacht. Dabei hätte ich doch einfach weitergehen brauchen, als ich meinen Postenführer fotographierte (Foto in der Bildergalerie). Keine Gedanken daran, obwohl die Freundin nach dem ersten Heimaturlaub mir den Laufpass gegeben hatte. Meinem Vater wollte ich das auch nicht antun. Na gut, aus heutiger Sicht und besserer Kenntnis der Lage in der alten BRD, vielleicht hätte ich´s getan. Allerdings mit einem furchtbar schlechten Gewissen meinem Vater gegenüber als auch meinen Kameraden, die, wenn sie nicht selbst mitgekommen, wegen schweren Dienstvergehens in Teufels Küche gekommen wären.


Mal eine Frage, als späterer, nicht falsch verstehen zumal ehrenamtlicher, Systhembefüworterer, war dir das mit dem eifrigen Schutz des Sozialismus als junger Mann an der Grenze auch egal?
Also mehr praktische Gründe als das glühende Herz?




Rot: Ach, "glühendes Herz" war´s sicher nicht. Ich hielt eben ganz einfach unser System für das Bessere. Für mich bedeutete die BRD eine ziemliche Schinderei als Arbeiter, auch wenn mir klar war, daß die sich einiges leisten konnten. Die direkten Kontakte, die wir damals durch Westbesuche hatten, waren alte Bekannte meines Vaters aus seiner Gewerkschaftstätikeit mit BRD-Gewerkschaftern in den 50ern. Dieser war auch Mitglied der DKP und da kannst Du Dir vorstellen, daß er nicht den Großen Max hat raushängen lassen. Übrigens, als wir sie ab 1990 besuchen konnten, sah ich, wie die lebten. Möbel noch aus den frühen 60ern, ganz einfach, die haben nicht abgehoben, auch wenn er einige Jahre als Betriebsratsvorsitzender mit im Aufsichtsrat saß. Aber das nur nebenbei.
Das der Job in der BRD alles andere als eine Schinderei war, konnte ich erst nach der Wende in unserem Schwesterbetrieb in PS sehen.
Aber eines muß ich Dir auch sagen: Seit ich weiß, was im Kapitalismus, in diesem System und diesem "Rechtsstaat" alles möglich und dazu noch legal ist, halte ich vom Kapitalismus in dieser heutigen Machart noch weniger als ich vor 1990 von diesem System gehalten habe.



Küchenbulle 79 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 23:28
von Rainman2 | 5.800 Beiträge | 192 Punkte
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Hallo saeaman

Ich denke die Antwort auf Deine Frage ist zunächst im Grundsatz einfach, auch wenn ich es in eine Gegenfrage kleide: Wieviel oder was muss passieren, damit ein Mensch seine eigene Wurzeln ausreißt? Familie, Freunde, Liebste, Kinder, die Gegend, die man kennt und wo man gekannt wird. Ich denke, das war der Hauptgrund für das "Hierbleiben" und "Mitmachen". Man hatte mit einem Stück Leben angefangen, sich eingerichtet, so gut es ging.

Ansonsten: Das man in der Einsamkeit des Grenz- oder noch schlimmer des Wachdienstes auf die merkwürdigsten Gedanken kam, musste ich mehr als einmal erfahren. An der Grenze habe ich, auch als Polit, hin und wieder Gedankenspiele angestellt, was wäre wenn ... Allerdings waren bei mir die inneren Barrieren so hoch, dass ich da nicht besonders weit kam. Schlimmer war da Wachdienst mit richtig ordentlich Liebeskummer. Da ist man nach 2 Stunden froh, aus der einsamen Zweisamkeit mit Waffe und 60 problemlösenden Argumenten befreit zu werden. Da kann sich ein anfängliches Gedankenspiel schnell in Richtung einer Beinahe-Depression bewegen.

Ich denke mal, so etwas, gleich ob nun Suizid- oder Fluchtgedanken gehörten in das eigenartige Konglomerat aus Gedankensprüngen und Gefühlswechseln, die man durchmacht, wenn man sich in einer Gegend wiederfindet, in der man zu der entsprechenden Zeit, in der man dort sein muss, nicht sein möchte. Nein, auch mir hat der Dienst nicht immer Spaß gemacht.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


seaman, Jobnomade, Diskus303, hundemuchtel 88 0,5 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2013 23:57 | nach oben springen

#35

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

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von Gelöschtes Mitglied
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@Grenzwolf62

Aufrichtigen Dank für Deinen Beitrag.

Solche Schilderungen sind ein wesentlicher Grund, warum ich in diesem Forum bin: Mich interessiert die politische Meinung von ABC nicht und auch nicht, warum XYZ unsere Regierung für unfähig oder ost-feindlich hält. Was mich interessiert, sind die ganz persönlichen, ganz privaten Eindrücke und Gedanken, die die Menschen damals gehabt haben.

Für mich als Wessi stellten die Grenztruppen immer eine Art von monolithischem Block dar, auch wenn ich wusste, dass dort Individuen arbeiten. Und Beiträge wie der Deine ermöglichen es mir, einen Blick hinter den Vorhang zu werfen.

Deshalb nochmals: Danke dafür!


CASI und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 24.10.2013 23:53
von seaman | 3.487 Beiträge
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #34
Hallo aeaman

Ich denke die Antwort auf Deine Frage ist zunächst im Grundsatz einfach, auch wenn ich es in eine Gegenfrage kleide: Wieviel oder was muss passieren, damit ein Mensch seine eigene Wurzeln ausreißt? Familie, Freunde, Liebste, Kinder, die Gegend, die man kennt und wo man gekannt wird. Ich denke, das war der Hauptgrund für das "Hierbleiben" und "Mitmachen". Man hatte mit einem Stück Leben angefangen, sich eingerichtet, so gut es ging.

ciao Rainman


Heimat DDR?

seaman


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#37

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 00:05
von Rainman2 | 5.800 Beiträge | 192 Punkte
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Zitat von seaman im Beitrag #36
Zitat von Rainman2 im Beitrag #34
Hallo saeaman

Ich denke die Antwort auf Deine Frage ist zunächst im Grundsatz einfach, auch wenn ich es in eine Gegenfrage kleide: Wieviel oder was muss passieren, damit ein Mensch seine eigene Wurzeln ausreißt? Familie, Freunde, Liebste, Kinder, die Gegend, die man kennt und wo man gekannt wird. Ich denke, das war der Hauptgrund für das "Hierbleiben" und "Mitmachen". Man hatte mit einem Stück Leben angefangen, sich eingerichtet, so gut es ging.

ciao Rainman


Heimat DDR?

seaman

Hallo seaman,

Ja und nein. Die DDR war zufällig der Staat am Ort, an dem man geboren war. Die Wurzeln ruhen nicht im Staat, sondern im Boden eines Landstrichs. Eine der unsensibelsten Formen des Umgangs mit ostdeutschen Biografien ist für mich immer noch, das ständig in einen Topf zu hauen. Und dennoch, die DDR war auf diesem Boden auch präsent. Das ließ sich aus dem Leben genauso wenig rausstreichen, wie das Wörtchen "Äscha" aus meinem heimatlichen Sprachschatz.

"... Hier zieh ich meine Kreise,
wie ein fest verankertes Schiff,
hier führt mich meine Reise
nicht weit, aber tief.

Hier bin ich geboren,
so wie ins Wasser fiel der Stein.
Hier hat mich mein Gott verloren ...
und hier holt er mich wieder ein."

(aus G. Gundermann, "Hier bin ich geboren")

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


seaman und Diskus303 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 00:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #37
Die Wurzeln ruhen nicht im Staat, sondern im Boden eines Landstrichs.


Dann habe ich keine Wurzeln:

Geboren (als Nachkriegszufall) in Klagenfurt/Österreich.
Danach diverse Flüchtlingslager in
- Bad Reichenhall (tiefstes Bayern)
- Aurich (Otfriesland)
- Wesel (nahe der holländischen Grenze)
- Weckhoven (Rheinland, Nähe Neuss)
Dann die erste Wohnung meiner Eltern:
- Neuss-Grimlinghausen
Weiter ging es, nahezu ausschließlich beruflich bedingt, nach
- Euskirchen (Eifel)
- Altenberge (Münsterland)
- Haan (Rheinland)
- wieder Neuss
- Iserlohn (Sauerland)
- Hamburg
und schließlich nach Berlin.

Und jetzt frage ich Dich: In welchem Boden welchen Landstrichs ruhen meine Wurzeln? Oder provokanter gefragt: Darf ich mich mit dieser Vagabunden-Vita, als quasi heimatloser Geselle, überhaupt als Deutscher fühlen?
.


zuletzt bearbeitet 25.10.2013 00:17 | nach oben springen

#39

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 00:45
von 80er | 631 Beiträge | 104 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #10
[...] Ich wage auch mal zu behaupten, mit dem Wissen eines 'Kantenlatschers d.R.' und etwas Vorbereitung dürfte diese 'Chance' jederzeit wiederholbar gewesen sein, als Beispiel wäre da @Gert und @80er hier gefragt?[...]

Was genau wäre da deine Frage?

In meinem Beitrag #117 aus dem Fred "Vom Paulus zum Saulus" habe ich versucht darzulegen, dass bzw. weshalb für meinen "ungesetzlichen Grenzübertritt" nur mein ehemaliger Abschnitt in Frage kam.

Den von dir benutzten Terminus "jederzeit" (wiederholbar) würde ich relativieren.

Im Beitrag #152 aus dem selben Fred schrieb ich von grenztechnischen Neuerungen, die es so während meiner Dienstzeit, die 1982 schon 7 Jahre zurücklag, nicht gegeben hatte. Je grösser der zeitliche Abstand zur Dienstzeit, je geringer die Erinnerungen an geografische Gegebenheiten einerseits und je moderner die grenztechnische Aufrüstung der Sicherungsanlagen andererseits - beides für günstige Fluchtbedingungen eher kontraproduktiv!
Im Nachhinein betrachtet war es naiv von mir zu glauben, mit dem technischen Ausbau der Grenze würden die Fluchtversuche gegen Null gehen - das Gegenteil war der Fall - zumindest, was meinen ehemaligen Abschnitt betraf (der Ordner für meinen ehemaligen Abschnitt enthielt für das Jahr 1982 ausser meinem Untersuchungsbericht noch 6 weitere dokumentierte Fluchten bzw. Fluchtversuche). In Folge dieser meiner Denke wäre beispielsweise eine Erhöhung der Postendichte nicht notwendig gewesen. Der Untersuchungsbericht über meinen Grenzdurchbruch spricht eine deutlich andere Sprache. Nicht nur, dass die A-Gruppe nach Auslösung GSZ rausflog, aber startegisch wichtigere POP bezog, sondern auch, dass ich ein Zeitfenster benutzte, wo GAK POP erst später besetzt wurden, GST durch AGT/GAK schon "durch" waren und die durch mich "aufgeklärte" GST nicht -wie von mir angenommen - aus AGT, sondern aus Angehörigen der DVP bestand - die zum Glück den Trick mit dem Knüppel offensichtlich nicht gelehrt bekamen ... Laut der, dem U-Bericht beigefügten Karte und der dort fein säuberlich eingezeichneten u.a. "eingesetzten Kräfte", war -auch noch einen Tag später- "richtig was los" im Abschnitt und diesen ganzen personellen Aufwand, lieber @94, gab´s 1974/75 auch noch nicht. Hätte ich vorher Einblick in diese Karte haben können, wäre ich trotz meiner Orts- und Sachkenntnis so spät nicht mehr losgezogen!
Ich hoffe, ich konnte sachdienliche Hinweise geben und - um mir mal eine Abschiedsfloskel von dir auszuleihen - N8


zuletzt bearbeitet 25.10.2013 00:46 | nach oben springen

#40

RE: 20 Meter und die Welt steht dir offen, oder 1, 2, 3 Chance vorbei

in Grenztruppen der DDR 25.10.2013 01:37
von Rainman2 | 5.800 Beiträge | 192 Punkte
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Zitat von Dandelion im Beitrag #38
... Und jetzt frage ich Dich: In welchem Boden welchen Landstrichs ruhen meine Wurzeln? Oder provokanter gefragt: Darf ich mich mit dieser Vagabunden-Vita, als quasi heimatloser Geselle, überhaupt als Deutscher fühlen?
.

Ach, Väterchen,

Darum ging es nicht und das weißt Du. Aber ich spring mal über das Stöckchen und sage: Wenn Du es nicht weißt, woher soll ich es dann wissen? Was Du darfst und nicht darfst, was Du sein willst oder nicht, entscheidest Du. Ich sprach von einer Wahrnehmung für eine ganze Reihe von Menschen, die mich umgaben und umgeben. Nicht von der allseitig gültigen Einschätzung aller Personen. Wenn es Dich nicht betrifft, betrifft es Dich nicht. So einfach ist das.

gute Nacht, bin müde.
ciao Rainman


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