#21

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 18.10.2013 17:16
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Egal wie wir es drehen. Die Rechnung ist schon geschrieben und kommt demnächst auf den Tisch. Für alle gilt uneingeschränkt die Devise: Rette sich wer kann.


EK82I und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 18.10.2013 18:29
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Diese Steuer ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Euro-Gegner. Es wäre ein starkes Argument, um ein Volk für ein verlassen der Eurozone zu gewinnen !



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#23

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 18.10.2013 19:41
von DoreHolm | 7.688 Beiträge

Wenn die 10% Zwandgsabgabe kommen, könnte das das bestehende System gefährden. Monopolkapitalismus wird mit konservativer Politik gleichgesetzt. Wenn der Michel nicht ganz so blöd ist, wird das Wahlerfolge kosten. Aber die Mutti hat ja nun erst mal wieder fast vier Jahre Zeit. Bis dahin sind die 10% vergessen.



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#24

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 04.11.2013 23:01
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Jetzt auch in den MSM

IWF will zehn Prozent auf alles Außer auf Tierfutter
Kommt die Zwangsabgabe auf Vermögen?

Der IWF sorgt mit einem spektakulären Vorschlag für Aufregung: Um die enorme Staatsverschuldung der Euro-Länder in den Griff zu bekommen, könnte eine Zwangsabgabe auf alle Vermögen erhoben werden - möglichst überraschend und schnell.

Der Internationale Währungsfond hat eine Idee, wie man die extrem gestiegene Verschuldung der Staaten in den Griff bekommen könnte - und hat damit für gehörig Unruhe unter den Sparern gesorgt. Es geht um eine einmalige Zwangsabgabe auf alle Vermögen, mit der die verschuldeten Staaten auf einen Schlag saniert werden könnten.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Kommt-die-...le11664466.html


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.11.2013 23:04 | nach oben springen

#25

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 04.11.2013 23:19
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #24
Jetzt auch in den MSM

IWF will zehn Prozent auf alles Außer auf Tierfutter
Kommt die Zwangsabgabe auf Vermögen?

Der IWF sorgt mit einem spektakulären Vorschlag für Aufregung: Um die enorme Staatsverschuldung der Euro-Länder in den Griff zu bekommen, könnte eine Zwangsabgabe auf alle Vermögen erhoben werden - möglichst überraschend und schnell.

Der Internationale Währungsfond hat eine Idee, wie man die extrem gestiegene Verschuldung der Staaten in den Griff bekommen könnte - und hat damit für gehörig Unruhe unter den Sparern gesorgt. Es geht um eine einmalige Zwangsabgabe auf alle Vermögen, mit der die verschuldeten Staaten auf einen Schlag saniert werden könnten.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Kommt-die-...le11664466.html


Laß sie nur machen...Bei nix Vermögen ist nix zu holen

Ich hab nix


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#26

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 04.11.2013 23:31
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Warte es ab. Deine Goldbarren von den Cayman Islands holen die sich auch noch. So tief kannst Du die gar nicht verbuddeln. Nach einem Verhör dritten Grades wirst auch Du weich :
Hier mal ein kleiner Vorgeschmack:Die Folter-Vernehmung eines IWF-Gefangenen

"Blitzschnell packte der Sergeant mit seiner linken Hand den Daumen des Mannes und trieb die Nadel unter den Daumennagel des Gefangenen ...

"Der Verhörspezialist griff nach dem Bajonett und trieb die Nadel tiefer ins Fleisch ... Er hielt die Bajonett-Klinge über den purpurnen Nadel-Kopf, schaute den Häftling fragend an und klopfte dann die Nadel mit langsamen Schlägen bis ins Daumengelenk.

"Den Gefangenen verließen die Kräfte. Sein braunes Gesicht war hochrot angelaufen und schweißüberströmt. Die tränenden Augen glänzten irr, als er das Bajonett über den Nagelkopf pendeln und zuschlagen sah. Mit einem scharfen Geräusch durchbohrte die Nadel das Daumengelenk.

"Pfeifend zog der Mann die feuchte Luft in seine Lungen, zitterte, zuckte und stieß nervenzermürbende Schreie aus. Es schien, als hätte Ngoc den Widerstand endgültig zerbrochen."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45520862.html


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#27

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 09:39
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #1
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/17/die-grosse-enteignung-zehn-prozent-schulden-steuer-auf-alle-spar-guthaben/?fb_action_ids=552748851460125&fb_action_types=og.recommends&fb_source=other_multiline&action_object_map=#

Schnell Schulden machen, dann gibt's sicher 10% Gutschrift.


Viele von uns sind auch Gläubiger des Staates (Bundesschatzbriefe, Bundesobligationen, Bundesanleihen ), der Länder und Kommunen ohne es zu wissen, möglicherweise sind diese Wertpapiere in einem Fonds enthalten der wiederum die Rieserrente oder Sparpläne speist.
Worum es bei dieser Sau geht, die hier durchs Dorf getrieben wird, sehen wir z. B. hier http://www.finanzen.net/anleihen/110690-...nleihen-Anleihe .
Möglicherweise geht es um langlaufende Anleihen, für die Gläubiger noch 5-6 und mehr % Zinsen bekommen und zwar bis zum Ende der Laufzeit, die noch 10 und mehr Jahre sein kann.
Zwar haben die recht gute Kurse, d.h. daß diese Anleihen wegen des gefallenen Zinsniveaus einen Wertzuwachs erlangt haben, aber sowohl für diesen Kursgewinn als auch für die laufenden Ausschüttungen sind die 25% Abgeltungssteuer zu zahlen.
Wenn nun jemand das macht was die erwarten (verkaufen, um es in den Sparstrumpf zu deponieren) , zahlt der Anleger diese 25 % auf den Wertzuwachs, bei 10.000 Euro Anlagesumme wären das z.Z. etwa bei diesem Wertpapier aus dem Link (Kurs 129 %...Achtung ändert sich täglich!) bei knapp 3000 Euro Kursgewinn um die 750 € für den Staat.
Wenn man das auf das angelegte Festgeld der Deutschen (von den globalen Anlegern reden wir besser erst gar nicht) hochrechnet, müßten die gar nicht mehr enteignen und hätten ein Mehrfaches davon, ohne sich erst schmutzige Hände zu holen, also Vorsicht mit den Medien, die waren schon seit die Menschen lesen und schreiben können ein Machtinstrument.
Nochmal zu den Goldbarren bei denen die meisten wohl an Kilobarren denken.
Das als Krisenwährung vorzuhalten ist richtig Mist, es sei denn man will jedes Mal zum Einkaufen eine Feile mitnehmen, um passend zu zahlen, besser sind Nuggets oder eben Gramm- Barren, die gibt es auch und davon kann man durchaus ein wenig liegen haben für die kommenden Eiszeiten.
Für mich persönlich zieht sich die Ankerkette der Sympathie für den Sozialismus an solchen Tagen noch ein wenig fester an.



Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.11.2013 12:18 | nach oben springen

#28

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 10:53
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Tja, der Zins wird irgendwann von der Triebkraft des Wirtschaftswachstums zum Problem....
Die Erkenntnis ist nicht neu, die hatte schon ein Zeitgenosse von Karl Marx:
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell

Geld taugt eben nicht als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gleich gut...
Mag jeder seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Gruss Hartmut


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#29

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 11:18
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Es geht doch nur darum, die Finanztransaktionssteuer europaweit durchzudrücken: Man droht mit etwas ganz Schlimmem und alle sind mit dem weniger Schlimmen einverstanden. Die Umsatzsteuer auf Wertpapierkäufe finde ich etwas sehr Sinnvolles: Wer viel spekuliert, soll auch mehr Steuern zahlen, wer Aktien oder andere Wertpapiere kauft und lange hält, zahlt nur wenig Steuern. In der Schweiz gibt es die Steuer schon lange, sie ist deswegen nicht untergegangen; aber die sog. Stempelsteuer bringt etwa 5 Prozent des jährlichen Steuerertrages.
http://www.estv.admin.ch/stempelabgaben/...ex.html?lang=de
Theo


4.Zug 4.Kompanie GAR-40 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 15:05
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #28
Tja, der Zins wird irgendwann von der Triebkraft des Wirtschaftswachstums zum Problem....
Die Erkenntnis ist nicht neu, die hatte schon ein Zeitgenosse von Karl Marx:
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell

Geld taugt eben nicht als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gleich gut...
Mag jeder seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Gruss Hartmut




Wir als Gläubiger sind ja auch Teil des Problems, wir könnten ja dem Berater bei der Bank sagen, man hätte ein Problem mit der Schuldenspirale, verkaufe mir auf keinem Fall Bundeswertpapiere, es liegt ja auch in unserer Hand.
Dem gegenüber steht aber die parasitäre Veranlagung des Menschen, andere für sich arbeiten lassen zu wollen, indem man Zinsen kassieren will, die andere erwirtschaften müssen, im Falle der Staatsanleihen, wir selber.
Da wir aber alle wissen, daß der Staat per Saldo gar kein Geld verdient, das aber verdrängen sind wir alle selber mitschuldig, wenn's kracht.
Wir sind sehenden Auges dort rein geschlittert und richtig verrückt wird es, wenn nun alles losjammert, daß es nur noch 1,5 % Mickerzinsen gibt, ohne dabei zu beachten, daß die sinkenden Inflationsraten ja auch eine Chance sind, hohe Verbindlichkeiten der Vorzeit umzuschulden oder z. B. Baufinanzierungen so billig wie nie zu bekommen.
Die Gratwanderung zur Deflation ist aber gefährlich und wenn sie kommt (siehe Japan) macht es auch bloß Probleme, die Akteure der Staatsfinanzen haben eine hohe Verantwortung und sollten viel mehr über die Chancen publizieren als irgendwelche Horrornachrichten zu streuen.



Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 15:24
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Zitat von Jobnomade im Beitrag #28
Tja, der Zins wird irgendwann von der Triebkraft des Wirtschaftswachstums zum Problem....
Die Erkenntnis ist nicht neu, die hatte schon ein Zeitgenosse von Karl Marx:
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell

Geld taugt eben nicht als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gleich gut...
Mag jeder seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Gruss Hartmut




Wir als Gläubiger sind ja auch Teil des Problems, wir könnten ja dem Berater bei der Bank sagen, man hätte ein Problem mit der Schuldenspirale, verkaufe mir auf keinem Fall Bundeswertpapiere, es liegt ja auch in unserer Hand.
Dem gegenüber steht aber die parasitäre Veranlagung des Menschen, andere für sich arbeiten lassen zu wollen, indem man Zinsen kassieren will, die andere erwirtschaften müssen, im Falle der Staatsanleihen, wir selber.
Da wir aber alle wissen, daß der Staat per Saldo gar kein Geld verdient, das aber verdrängen sind wir alle selber mitschuldig, wenn's kracht.
Wir sind sehenden Auges dort rein geschlittert und richtig verrückt wird es, wenn nun alles losjammert, daß es nur noch 1,5 % Mickerzinsen gibt, ohne dabei zu beachten, daß die sinkenden Inflationsraten ja auch eine Chance sind, hohe Verbindlichkeiten der Vorzeit umzuschulden oder z. B. Baufinanzierungen so billig wie nie zu bekommen.
Die Gratwanderung zur Deflation ist aber gefährlich und wenn sie kommt (siehe Japan) macht es auch bloß Probleme, die Akteure der Staatsfinanzen haben eine hohe Verantwortung und sollten viel mehr über die Chancen publizieren als irgendwelche Horrornachrichten zu streuen.




Da hast Du völlig recht.
Meine Konsequenz lautet schon lange: ich brauche weder Bankberater noch irgendwelche Aktien, Wertpapiere etc.
Aus dem Hamsterrad bin ich einfach ausgestiegen.
Gier, Geiz, Hass - führen ins Verderben.
Die Erkenntnis ist nicht neu - muss nur von den meisten immer wieder erfahren werden.
Meine Bank wickelt für mich den Zahlungsverkehr ab, mehr nicht. Und ich spar mir viel Stress und Unruhe im Leben.
Geniess meine Zeit und andere schönen Dinge - wofür ich mein Geld ausgebe, hatte ich schon geschrieben.
Das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen

Gruss Hartmut


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#32

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 15:34
von Diskus303 | 485 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Zitat von Jobnomade im Beitrag #28
Tja, der Zins wird irgendwann von der Triebkraft des Wirtschaftswachstums zum Problem....
Die Erkenntnis ist nicht neu, die hatte schon ein Zeitgenosse von Karl Marx:
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell

Geld taugt eben nicht als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gleich gut...
Mag jeder seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Gruss Hartmut




Wir als Gläubiger sind ja auch Teil des Problems, wir könnten ja dem Berater bei der Bank sagen, man hätte ein Problem mit der Schuldenspirale, verkaufe mir auf keinem Fall Bundeswertpapiere, es liegt ja auch in unserer Hand.
Dem gegenüber steht aber die parasitäre Veranlagung des Menschen, andere für sich arbeiten lassen zu wollen, indem man Zinsen kassieren will, die andere erwirtschaften müssen, im Falle der Staatsanleihen, wir selber.

Da wir aber alle wissen, daß der Staat per Saldo gar kein Geld verdient, das aber verdrängen sind wir alle selber mitschuldig, wenn's kracht.
Wir sind sehenden Auges dort rein geschlittert und richtig verrückt wird es, wenn nun alles losjammert, daß es nur noch 1,5 % Mickerzinsen gibt, ohne dabei zu beachten, daß die sinkenden Inflationsraten ja auch eine Chance sind, hohe Verbindlichkeiten der Vorzeit umzuschulden oder z. B. Baufinanzierungen so billig wie nie zu bekommen.
Die Gratwanderung zur Deflation ist aber gefährlich und wenn sie kommt (siehe Japan) macht es auch bloß Probleme, die Akteure der Staatsfinanzen haben eine hohe Verantwortung und sollten viel mehr über die Chancen publizieren als irgendwelche Horrornachrichten zu streuen.



Rotmark: soweit braucht man doch gar nicht zu schauen... wenn Du Aktien von Deiner Firma kaufst, in der Du arbeitest bist Du doch auch "Schuldner" und "Gläubiger" zugleich...
Grünmark: Die Wohnung die ich seit ziemlich genau 2 Jahren bewohne hat seinerzeit 260 000,- € gekostet, die gleiche Wohnung (identisch in Größe und Auststattung, nur 7 Häuser weiter und später) kostet heute 350 000,- €... Und erzähle mir nicht, das der höhere Preis wegen der erhöhten Energiesteuer zustande kommt... Die sinkenden Zinsen haben einen Wohnungs-und Hauskaufboom ausgelöst.
Dem entsprechend sind auf den Zug mit den sinkenden Bauzinsen mittlerweile soviel Zeitgenossen aufgesprungen, dass sich dies in den Immobilienpreisen mehr als deutlich bemerkbar macht.

Edith


Gruß Axel
zuletzt bearbeitet 05.11.2013 16:55 | nach oben springen

#33

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 19:06
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Diskus303 im Beitrag #32
[quote=Hackel39|p302662][quote=Jobnomade|p302595]...
Grünmark: Die Wohnung die ich seit ziemlich genau 2 Jahren bewohne hat seinerzeit 260 000,- € gekostet, die gleiche Wohnung (identisch in Größe und Auststattung, nur 7 Häuser weiter und später) kostet heute 350 000,- €... Und erzähle mir nicht, das der höhere Preis wegen der erhöhten Energiesteuer zustande kommt... Die sinkenden Zinsen haben einen Wohnungs-und Hauskaufboom ausgelöst.
Dem entsprechend sind auf den Zug mit den sinkenden Bauzinsen mittlerweile soviel Zeitgenossen aufgesprungen, dass sich dies in den Immobilienpreisen mehr als deutlich bemerkbar macht.

Edith


Na gut, ich hatte für einen Moment vergessen, daß ich ein Ossi bin.
Hier geht's trotz Niedrigzinsen auf breiter Front abwärts mit den Preisen, so zumindest nach meiner Erfahrung.
Hier im Südharzkreis kann ein gute verdienender Westfacharbeiter für einen Jahreslohn ein sofort bewohnbares Haus mit über 500 m² Grundstück und 110 m² Wohnfläche, komplett saniert erwerben, kleine Kostprobe http://immo.mitula.de/offer-detalle/659/...8893305/33/30/röblingen-see/Wunschgrundstueck .
Für so etwas hätte man in den 1990ern noch das Doppelte bezahlt, aber damals hatte man ja lt. Umfragen die Einheit bereits nach acht Jahren erwartet, aber die Hoffnung darauf ist zusammen mit den Zinsen immer weiter gesunken.



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#34

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 20:33
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Zitat von Diskus303 im Beitrag #32
Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Zitat von Jobnomade im Beitrag #28
Tja, der Zins wird irgendwann von der Triebkraft des Wirtschaftswachstums zum Problem....
Die Erkenntnis ist nicht neu, die hatte schon ein Zeitgenosse von Karl Marx:
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell

Geld taugt eben nicht als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gleich gut...
Mag jeder seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Gruss Hartmut




Wir als Gläubiger sind ja auch Teil des Problems, wir könnten ja dem Berater bei der Bank sagen, man hätte ein Problem mit der Schuldenspirale, verkaufe mir auf keinem Fall Bundeswertpapiere, es liegt ja auch in unserer Hand.
Dem gegenüber steht aber die parasitäre Veranlagung des Menschen, andere für sich arbeiten lassen zu wollen, indem man Zinsen kassieren will, die andere erwirtschaften müssen, im Falle der Staatsanleihen, wir selber.

Da wir aber alle wissen, daß der Staat per Saldo gar kein Geld verdient, das aber verdrängen sind wir alle selber mitschuldig, wenn's kracht.
Wir sind sehenden Auges dort rein geschlittert und richtig verrückt wird es, wenn nun alles losjammert, daß es nur noch 1,5 % Mickerzinsen gibt, ohne dabei zu beachten, daß die sinkenden Inflationsraten ja auch eine Chance sind, hohe Verbindlichkeiten der Vorzeit umzuschulden oder z. B. Baufinanzierungen so billig wie nie zu bekommen.
Die Gratwanderung zur Deflation ist aber gefährlich und wenn sie kommt (siehe Japan) macht es auch bloß Probleme, die Akteure der Staatsfinanzen haben eine hohe Verantwortung und sollten viel mehr über die Chancen publizieren als irgendwelche Horrornachrichten zu streuen.



Rotmark: soweit braucht man doch gar nicht zu schauen... wenn Du Aktien von Deiner Firma kaufst, in der Du arbeitest bist Du doch auch "Schuldner" und "Gläubiger" zugleich...
Grünmark: Die Wohnung die ich seit ziemlich genau 2 Jahren bewohne hat seinerzeit 260 000,- € gekostet, die gleiche Wohnung (identisch in Größe und Auststattung, nur 7 Häuser weiter und später) kostet heute 350 000,- €... Und erzähle mir nicht, das der höhere Preis wegen der erhöhten Energiesteuer zustande kommt... Die sinkenden Zinsen haben einen Wohnungs-und Hauskaufboom ausgelöst.
Dem entsprechend sind auf den Zug mit den sinkenden Bauzinsen mittlerweile soviel Zeitgenossen aufgesprungen, dass sich dies in den Immobilienpreisen mehr als deutlich bemerkbar macht.

Edith



Das Alles fing genau so vor ein paar Jahren in den USA an, bis diese Immobilienblase über Nacht geplatzt ist. Mit einem Mal waren Banken, die ihr Geld billig in Form von billigen Krediten in Immobilien gesteckt hatten, nur noch pleite !



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#35

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 05.11.2013 21:18
von DoreHolm | 7.688 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #33
Zitat von Diskus303 im Beitrag #32
[quote=Hackel39|p302662][quote=Jobnomade|p302595]...
Grünmark: Die Wohnung die ich seit ziemlich genau 2 Jahren bewohne hat seinerzeit 260 000,- € gekostet, die gleiche Wohnung (identisch in Größe und Auststattung, nur 7 Häuser weiter und später) kostet heute 350 000,- €... Und erzähle mir nicht, das der höhere Preis wegen der erhöhten Energiesteuer zustande kommt... Die sinkenden Zinsen haben einen Wohnungs-und Hauskaufboom ausgelöst.
Dem entsprechend sind auf den Zug mit den sinkenden Bauzinsen mittlerweile soviel Zeitgenossen aufgesprungen, dass sich dies in den Immobilienpreisen mehr als deutlich bemerkbar macht.

Edith


Na gut, ich hatte für einen Moment vergessen, daß ich ein Ossi bin.
Hier geht's trotz Niedrigzinsen auf breiter Front abwärts mit den Preisen, so zumindest nach meiner Erfahrung.
Hier im Südharzkreis kann ein gute verdienender Westfacharbeiter für einen Jahreslohn ein sofort bewohnbares Haus mit über 500 m² Grundstück und 110 m² Wohnfläche, komplett saniert erwerben, kleine Kostprobe http://immo.mitula.de/offer-detalle/659/...8893305/33/30/röblingen-see/Wunschgrundstueck .
Für so etwas hätte man in den 1990ern noch das Doppelte bezahlt, aber damals hatte man ja lt. Umfragen die Einheit bereits nach acht Jahren erwartet, aber die Hoffnung darauf ist zusammen mit den Zinsen immer weiter gesunken.


Grün: Kannst Du nicht generell verallgemeinern. In den Ballungszentren, auch hier im Osten, kann es genau umgekehrt sein. Da wir vor nicht langer Zeit(dieses Frühjahr) mit dem Gedanken spielten, unser Häusle (Doppelhaushälfte) zu verkaufen und dafür in der Welt rumzureisen, hatten wir uns diesbezüglich sachkundig gemacht. Fazi für Erfurt und Stadtrand: Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot an Häusern.



zuletzt bearbeitet 05.11.2013 21:18 | nach oben springen

#36

RE: IWF: „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent alle Ersparnisse

in Themen vom Tage 06.11.2013 09:33
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #35
Zitat von Hackel39 im Beitrag #33
[quote=Diskus303|p302672][quote=Hackel39|p302662][quote=Jobnomade|p302595]...
Grünmark:

Na gut, ich hatte für einen Moment vergessen, daß ich ein Ossi bin.
Hier geht's trotz Niedrigzinsen auf breiter Front abwärts mit den Preisen, so zumindest nach meiner Erfahrung.
Hier im Südharzkreis kann ein gute verdienender Westfacharbeiter für einen Jahreslohn ein sofort bewohnbares Haus mit über 500 m² Grundstück und 110 m² Wohnfläche, komplett saniert erwerben, kleine Kostprobe http://immo.mitula.de/offer-detalle/659/...8893305/33/30/röblingen-see/Wunschgrundstueck .
Für so etwas hätte man in den 1990ern noch das Doppelte bezahlt, aber damals hatte man ja lt. Umfragen die Einheit bereits nach acht Jahren erwartet, aber die Hoffnung darauf ist zusammen mit den Zinsen immer weiter gesunken.


Grün: Kannst Du nicht generell verallgemeinern. In den Ballungszentren, auch hier im Osten, kann es genau umgekehrt sein. Da wir vor nicht langer Zeit(dieses Frühjahr) mit dem Gedanken spielten, unser Häusle (Doppelhaushälfte) zu verkaufen und dafür in der Welt rumzureisen, hatten wir uns diesbezüglich sachkundig gemacht. Fazi für Erfurt und Stadtrand: Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot an Häusern.



In der Tat soll wohl Erfurt extrem hohe Einpendlerzahlen haben, das soll meines Wissens mit der verbesserten Autobahneinbindung und dem bevorstehenden Anschluß an die neue Schnellfahrstrecke Leipzig- München der DB zu tun haben.
Meine bescheidenen Marktkenntnisse beziehen sich vorwiegend auf Halle und Umgebung und hier wie fast überall im Osten haben wir die Demografieprognosen, nach denen wir innerhalb der folgenden Generation nochmal 20 % Einwohner per Saldo verlieren sollen.
Aber für Erfurt sieht es in der Tat richtig gut aus, vielleicht sind wir ja auch schon aus der Talsohle raus und dieser Exodus ist schon eingepreist.
http://www.wohnungsboerse.net/immobilienpreise-Erfurt/8967
Verkaufen würde ich aber trotzdem nicht, lieber vermieten es kommt aber immer auf den Einzelfall an, z.B. was Du mit dem Verkaufserlös vor hast außer die Welt zu bereisen.



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