#1

Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 15:40
von Berliner_Stellwerke | 7 Beiträge

Ein herzliches Hallo an die Experten hier im Forum.

Mein Zeitzeuge für meine Webseite www.berliner-stellwerke.de, Herr Frank Müller, war 1982 Fahrdienstleiter (Fdl) auf dem Bahnhof Berlin Wannsee. Die Nachbarbahnhöfe von Wannsee in Richtung DDR Griebnitzsee und Drewitz waren beides Grenzbahnhöfe. Mein Zeitzeuge hatte den Wunsch, seinen Nachbarn mal kennen zu lernen. Das war aber in Griebnitzsee aus den bekannten Gründen nicht möglich. Also nahm er sich was ganz tollkühnes vor: Er fotografierte die Güst Griebnitzsee mal eben aus dem Abteilfenster des Transitzuges. Heute würde man sagen, frech kommt weiter. Aus heutiger Sicht begründet er sein Verhalten so: In Laufe der Zeit als Fdl Wannsee bekam er den Eindruck, dass die Angehörigen der Grenze nicht die funktionierenden Roboter seien, sondern auch bloß Menschen, die z.B. bei Unwetter in Drewitz keinen Güterzug kontrollieren wollten und die Annahme des Zuges verweigerten. Bevor hier etwas falsch rüberkommt: Das war nur der subjektive Eindruck aus der Sicht der damaligen Zeit. Also dachte er sich, wenn er aus dem Zug die Güst fotografiert, dann wirds nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Nun zu meinen Fragen:

Was wäre Herrn Müller passiert, wenn er beim Fotografieren erwischt worden wäre?

Als möglicher Agent sofortige Festnahme und Aburteilung mit Verbüßung Gefängnisstrafe in der DDR?

Nur den Film konfiszieren mit Verwarnung und Ausweisung aus der DDR?

Oder weitere disziplinarische Maßnahmen?

Ich habe eine weitere Bitte: Hat jemand Unterlagen zu den besonderen sicherungstechnischen Anlagen der Güst Griebnitzsee? Z.B. das Zusammenwirken DHO der Güst mit dem Fahrdienstleiter (Fdl) oder kann mir hier im Forum etwas dazu sagen?

Und zum Schluß der Beweis: Zwei Fotos aus dem Jahr 1982 mit den verbotenen Aufnahmen der Güst Griebnitzsee.

Ich bedanke mich im Voraus für alle Antworten

Gruß Lars



elster427, eisenringtheo, Harzwanderer und Holtenauer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.10.2013 13:09 | nach oben springen

#2

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 15:54
von elster427 | 789 Beiträge

Also das mit dem fotografieren war so eine Sache. Also eins vorneweg, wegen einem Foto wurde kein Reisender festgenommen. Warscheinlich hättensich die Passknechte in Griebnitzsee die Abfertigung des halben Zuges sparen können.Leider mußte immer der ganze Zug kontrolliert werden. Bei Feststellung von Fotos wurde der Reisende aufgefordert den Film zu belichten was er meist selber tat, oder der Film wurde offiziel eingezogen. Danke für die Fotos. Bin zwar öffter nach Griebnitzsee gefahren um neues Fahndungsmaterial zu liefern, habe die Güst nie von innen gesehen. Tja ,jeder sah nur das , was er sehen sollte.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#3

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 16:02
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi ......
War die Elster also schneller.
Zustimmung.
Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#4

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 16:07
von elster427 | 789 Beiträge

ich kann fliegen .und du?


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#5

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 16:23
von icke46 | 2.593 Beiträge

Das mit dem Fliegen war wohl Einstellungsvoraussetzung?

Mir fällt nämlich im Zusammenhang mit dem Thread-Thema ein, dass ich auf dem Bhf. Friedrichstraße mal die Flugkünste der GT-Angehörigen bewundern durfte.

Ein meiner Meinung nach recht unbedarfter Hansel (anders kann man den nicht nennen) spazierte fröhlich durch die Zwischenetage des Bahnhofs (der Gang neben der Einreisekontrolle). Dort war ja, wie Leute, die es erlebt haben sich sicher noch erinnern, die obere Hälfte der Wand mit Werbung gepflastert, darunter beleuchtete Glasvitrinen mit dem Angebot der Intershops. Jedenfalls spazierte besagter Knabe dort herum und fotografierte fröhlich alles mit seiner Spiegelreflex. In dem Moment kam eine der bekannten GT-Dreierstreifen die Treppe vom Fernbahnsteig herunter - sah ihn; und haste nicht gesehen setzte einer der Drei zum Hechtsprung an.

Nun ja - langer Rede, kurzer Sinn: Es gab ein längeres Palaver, an dessen Ende die Beschlagnahme des Films stand - danach konnte er sich von seinem Schrecken wieder erholen.

Gruss

icke



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#6

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 17:29
von passport | 2.640 Beiträge

Es gab schon Unterschiede ob man eine Autobahn oder Anlagen der DR abgelichtet hast. Brücken, Weichen,Stellwerke, Loks uä. unterlagen schon einer gewissen Geheimhaltung. Ich kann mich an ein F-Objekt erinnern, der vorallen Züge der DR fotografierte. Die auftraggebene DE und die Abt.VIII hingen bei der Einreise an dieser Person ständig dran. Es stellte sich aber heraus das diese Person nur ein fanatischer Eisenbahnfan und harmlos war. Die Person als F-Objekt wurde dann gelöscht.

In Marienborn haben wir noch in den 70ziger bei Feststellung des fotografieren den Filmstreifen entfernen lassen. Später meinte unser PKE-Leiter bei einer Nachfrage wegen dieses Sachverhaltes : "Macht einfach freundliche Gesichter"
Es gab ja keine Verbotsschilder auf der Güst, die das fotografieren verboten.

passport


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#7

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 17:29
von andyman | 1.880 Beiträge

Zitat von Berliner_Stellwerke im Beitrag #1
Ein herzliches Hallo an die Experten hier im Forum.


Ich habe eine weitere Bitte: Hat jemand Unterlagen zu den besonderen sicherungstechnischen Anlagen der G�st Griebnitzsee? Z.B. das Zusammenwirken DHO der G�st mit dem Fahrdienstleiter (Fdl) oder kann mir hier im Forum etwas dazu sagen?

Und zum Schlu� der Beweis: Zwei Fotos aus dem Jahr 1982 mit den verbotenen Aufnahmen der G�st Griebnitzsee.

Ich bedanke mich im Voraus f�r alle Antworten

Gru� Lars




Hallo.Lars Persönlich habe ich keine Antwort auf Deine Frage,es gibt jedoch ein Buch von Bernd Kuhlmann(Verkehrsgeschichtliche Blätter extra) "Züge durch Mauer und Stacheldraht" vom Verlag GVE ISBN 3-89218-050-4 mit Skizzen der Gleisanlagen und Sperreinrichtungen aller DDR-Grenzbahnhöfe auch von Griebnitzsee.LG andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#8

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 17:43
von Oberstgefreiter | 7 Beiträge

Hallo Lars,

eine Darstellung der GÜST "Griebnitzsee", inklusive Gleisplan mit "Schutzweichen" (Entgleisungsweichen!) - gibt es u.a. im Buch vom Bernd Kuhlmann "Züge durch Mauer und Stacheldraht", Verkehrsgeschichtliche Blätter "extra", 1998, 143 S. Verlag GVE.
Habe auch noch andere Werke zum grenzüberschreitenden Bahnverkehr...

Gruß

Oberstgefreiter


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#9

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 18:18
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
Es gab schon Unterschiede ob man eine Autobahn oder Anlagen der DR abgelichtet hast. Brücken, Weichen,Stellwerke, Loks uä. unterlagen schon einer gewissen Geheimhaltung. Ich kann mich an ein F-Objekt erinnern, der vorallen Züge der DR fotografierte.



Als Eisenbahnfan und häufiger DDR-Besucher kenne ich dazu den passenden Spruch, der meistens half, noch heute auswendig: "Nach den Mitteilungen und Verfügungen Nr. 23 des Ministers für Verkehrswesen vom 11.12.73 ist das Fotografieren und Filmen von Bahnanlagen von öffentlich zugänglichen Stellen grundsätzlich erlaubt." Ausnahmen natürlich für Militärtransporte, Sperrgebiete etc. Also auch Grenzbahnhöfe.

Den Grenzbahnhof nach der Kontrolle bei der Ausfahrt in den Westen zu fotografieren, halte ich trotzdem für nicht gefährlich. Wer hätte den Zug wegen so ein paar Fotos noch gestoppt? So richtig mit Kamera rausgehängt hätte ich mich aber nicht.

Man wurde trotzdem oft von so zivilen "Helfern der Volkspolizei" mit Armbinde kontrolliert, wenn man auch nur irgendwo in der DDR Eisenbahnfotos machte. Da gab es auch Stinkstiefel drunter, die sich dann jeweils den halben Ausweis abgeschrieben haben.


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zuletzt bearbeitet 11.10.2013 18:32 | nach oben springen

#10

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 18:30
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo Harzwanderer,
wie soimmer im Leben gab es solche und solche.Auf Drewitz konntest du bei starkem Verkehrsaufkommen zusehen ,wie viele Reisende Fotos als Erinnerung von Drewitz machten. Wenn du da alle Filme einziehen wolltest,wärst du nicht zum abfertigen gekommen. Wenn natürlich einer direkt vor dir Bilder machte,gings schon mal an den Film. Konzequenzen gabs keine.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#11

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 18:32
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Die immer sehr netten Eisenbahner haben dafür entschädigt. Unterm Strich war es immer klasse.


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#12

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 20:37
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Gemeinde....
Eigendlich wollte ich ja mit der Verfügung des MfV kommen........Aber heute bin ich wohl zu langsam. (Und : wenn ich fliegen könnte, währ ich wohl nicht bei Trapos sondern bei der Interflug gelandet.) Bleibt nur noch : 1: Danke Harzwanderer und 2. Gehörst du auch zur Kategorie "Pufferküsser" ?

73 Hans


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#13

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 21:59
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Während meiner Anfangszeit (1978) als Fährschiffmatrose habe ich wärend der Heimfahrt mal aus dem Neptun Express einige Bilder vom Fährschiff gemacht. Dabei stand so etwa 10 Meter von mir weg auf dem Schotter neben dem Zug ein TraPo. Wenn der in eine andere Richtung sah, Kamera hoch Foto schiessen und fix Kamera wieder rein. Das habe ich 4 mal gemacht, aber der TraPo hat wohl nix von mitbekommen und PKE war in meinem Wagen schon durch. Stelle mal eines der Bilder ein, da wird gerade ein Güterzug auf die Fähre rangiert.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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zuletzt bearbeitet 11.10.2013 22:01 | nach oben springen

#14

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 22:05
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Beleuchtung war meines Wissens nach Gang und Gebe durch Knipsenbesitzer und dazu beim 1. Mal ein Dudu mit dem erhobenen Zeigefinger.Mehr war eigentlich nicht.


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#15

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 23:35
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
Harzwanderer gehörst du auch zur Kategorie "Pufferküsser" ?



"Gehörte" kann man sicher sagen. Ist ein wenig eingeschlafen, aber die Zeiten sind auch weniger interessant. Kannte damals einigermaßen die Vorschriften, sammelte Buchfahrpläne (insbesondere den 14er), Signale und DR-Uniformen, verbrachte Jahre meines Lebens am Bahnhof, fuhr öfter mal auf Güterzügen mit, teilweise mit meinem Fahrrad auf dem ersten Wagen für den Rückweg, und konnte die sechsachsige DR 132 vor dem Auto selbst fahren (inoffiziell und kurzes Stück). Danke Rbd und Bw Magdeburg und Rbd Berlin Bw Grunewald!


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#16

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2013 23:54
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Zitat von Oberstgefreiter im Beitrag #8
Hallo Lars,

eine Darstellung der GÜST "Griebnitzsee", inklusive Gleisplan mit "Schutzweichen" (Entgleisungsweichen!) - gibt es u.a. im Buch vom Bernd Kuhlmann "Züge durch Mauer und Stacheldraht", Verkehrsgeschichtliche Blätter "extra", 1998, 143 S. Verlag GVE.
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Gruß

Oberstgefreiter


Viele Gleispläne gibt es bei
http://www.sporenplan.nl/
http://www.sporenplan.nl/html_nl/sporenp.../startinfo.html

1967
http://www.biuub.de/gleisplaene.html

1987
Zum Vergleich: Albrechtshof: keine Schutzweiche. Harry Deterling ist da am 5. Dez. 1961 einfach durchgefahren. Anschliessend hat man bei der Staatsgrenze das Gleis entfernt und die Schnellzüge nach Hamburg ab 6. Dezember über Griebnitzsee geführt.

Theo


Berliner_Stellwerke und Oberstgefreiter haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.10.2013 23:56 | nach oben springen

#17

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.10.2013 13:36
von Berliner_Stellwerke | 7 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #9
[quote].

Den Grenzbahnhof nach der Kontrolle bei der Ausfahrt in den Westen zu fotografieren, halte ich trotzdem für nicht gefährlich. Wer hätte den Zug wegen so ein paar Fotos noch gestoppt? So richtig mit Kamera rausgehängt hätte ich mich aber nicht.


Da gebe ich Dir vollkommen recht. Aber in den beschriebenen Fall wurde bei der Einfahrt in die DDR fotografiert. Der Zug steht in Richung Potsdam Stadt. Also hätte man den Zug sehr wohl aufhalten können.

Ich bedanke mich für die vielen Antworten. Mein Zeutzeuge hat mir erlaubt, seinen Namen zu nennen. Deswegen ist der Eingangspost leicht abgeändert.

Bei den Gleisplänen hatte ich vor Kurzen Probleme, die Seite sporenplan wollte nicht so richtig mit meinem Browser kommunizieren. Besten Dank an Theo. Die beschriebenen Bücher werde ich mir besorgen.

Alles in allen wurde ja das Fotografieren auf einer GÜST relativ human gehandhabt. Auch wenn nicht explizit das Fotografieren verboten war, befand sich der Reisende aber auf sensiblen Sperrgebiet, dass das Fotografieren ausschloß und Respekt verlangte.

Gruß Lars


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.10.2013 13:39
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Respekt verlangte? Fahne grüßen wurde jedenfalls nicht verlangt. Aber stimmt schon, das war ein sensibler Bereich und von überall wurde man beobachtet.


Berliner_Stellwerke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.10.2013 14:59
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi , Gemeinde Hallo Lars

Also geb ich auch mal meinen Senf zur Fachliteratur ab. Züge durch Mauer und Stacheldraht von B.Kuhlmann-- Eisenbahntechnisch wohl ein Standartwerk, echt gut herausgearbeitet. Da kommt man kaum dran vorbei.
Von Eisenbahnseite eine glatte Eins ......aber -sobald der Autor auf "Sicherung von" kommt, ist Zweifel nicht nur erlaubt. Weiß der Teufel, woher er seine Informationen her hat-aber die sind oft schlichtweg falsch.Zumindestens was Fri angeht hat er da recht merkwürdige Ansichten/Auffassungen, die er leider als Tatsachen verkauft. ----Aber dafür haben wir ja das Forum- also besorg dir das Ding und arbeite damit.
73 Hans


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#20

RE: Verbotenes Fotografieren auf Güst und Fragen zur Sicherungstechnik der Güst Griebnitzsee

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.11.2013 20:37
von Berliner_Stellwerke | 7 Beiträge

Hallo an alle,

leider konnte ich aus privaten Gründen lange nicht im Forum mitmachen. Ich habe zwischenzeitlich einen Antrag bei der BSTU gestellt. Ich weiß von einem Kollegen, dass dort zum Thema Grenzbahnhöfe genug lagert. Außerdem hat er mir eine Signatur zu einer Akte gegeben, die den Reichsbahner Streik in West-Berlin 1980 aus der Sicht der Staatssicherheit wiedergibt. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Sobald ich den Beitrag zum Thema Griebnitzsee fertig habe, seid Ihr die Ersten, die das erfahren.

Grüße Lars


Hans, eisenringtheo, Harzwanderer, Eisenacher und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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