#41

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 08:46
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #29
Zitat von linamax im Beitrag #24

Hallo Rostocker
Sag mal willst du mich verscheißern wo sind Zehntausende die zur Tafel gehen . Ich habe noch keine gesehen .


Weißt Du linamax, früher habe ich in Berlin die Wollankstraße gemieden, weil man dort dem Irrsinn der Mauer sehr nahe kam.

Heute meide ich die Wollankstraße, obwohl es dort ein gutes indisches Lokal gibt, weil mir dann immer wieder die Menschen mit leeren Augen, die den Weg zu einer der größten Tafeln von Berlin - Pankow suchen, entgegenkommen. Und die gibt es schon seit über 15 Jahren. Und es wurden von Jahr zu Jahr mehr die dort ein warmes Essen oder Lebensmittel von der Tafel bekommen. Erst waren es Obdachlose, dann Alte und heute sind es ganze Familien.

Früher und heute komme ich mir in der Wollankstraße hilflos vor.

http://www.wohnungslos-in-berlin.de/texte/ms0006.htm Das ist leider kein aktueller Bericht. Die Zahlen haben sich seit dem vervielfacht. Aber den geschönten Armutsbericht wollte ich nicht verlinken.

LG von der grenzgaengerin




Danke, wirklich gute Antwort. Es zeigt im Gegensatz zu solchen sinnlos Kommentaren wie nah und alltäglich die traurige Wahrheit ist. Man muß schon ein Könner in der Ignoranz sein, um diese Dinge zu übersehen.


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#42

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 08:56
von linamax | 2.018 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #41
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #29
Zitat von linamax im Beitrag #24

Hallo Rostocker
Sag mal willst du mich verscheißern wo sind Zehntausende die zur Tafel gehen . Ich habe noch keine gesehen .


Weißt Du linamax, früher habe ich in Berlin die Wollankstraße gemieden, weil man dort dem Irrsinn der Mauer sehr nahe kam.

Heute meide ich die Wollankstraße, obwohl es dort ein gutes indisches Lokal gibt, weil mir dann immer wieder die Menschen mit leeren Augen, die den Weg zu einer der größten Tafeln von Berlin - Pankow suchen, entgegenkommen. Und die gibt es schon seit über 15 Jahren. Und es wurden von Jahr zu Jahr mehr die dort ein warmes Essen oder Lebensmittel von der Tafel bekommen. Erst waren es Obdachlose, dann Alte und heute sind es ganze Familien.

Früher und heute komme ich mir in der Wollankstraße hilflos vor.

http://www.wohnungslos-in-berlin.de/texte/ms0006.htm Das ist leider kein aktueller Bericht. Die Zahlen haben sich seit dem vervielfacht. Aber den geschönten Armutsbericht wollte ich nicht verlinken.

LG von der grenzgaengerin




Danke, wirklich gute Antwort. Es zeigt im Gegensatz zu solchen sinnlos Kommentaren wie nah und alltäglich die traurige Wahrheit ist. Man muß schon ein Könner in der Ignoranz sein, um diese Dinge zu übersehen.

Also nur soviel zu deinen Kommentar . Wir Deutsche jammern wirklich auf einen hohen Niveau .


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#43

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 09:08
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
für unvermittelbare Langzeitarbeitslose gibt es Alternativen zur Tafel usw. Z.B. in Städtchen wie Stavenhagen, Neustrelitz usw. mit leerstehender "Platte" wohnen und dort reichlich vorhandenens zum Nutzgarten geeignetes Gelände bewirtschaften, für den Eigenbedarf. In der Provinz, auch in Niedersachsen, Oberpfalz, Eifel, in "badisch-sibirischen" Dörfern um Lauda usw. gibt es genügend billigen Wohnraum und urbarmachbares Gartengelände.

Städte wie München, Stuttgart und Berlin sollten das fördern, ggf. auch dort die Sozialhilfe ezahlen.

Vorteile wären für die Großstädte weniger Mietzahlungen UND freier Wohnraum für hochqualifizierte Zuzügler.

Arbeitslos kann man überall sein, als Physiker aber z.B. braucht man Arbeit in Karlsruhe-Forschungszentrum und Wohnung nahe dabei.



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#44

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 11:28
von Moskwitschka (gelöscht)
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Die potentiellen Bewerber sollten sich auch auf folgendes einstellen:

Fünf Tote bei Massensturm auf Exklave Ceuta

- Ceuta/Sevilla - Bei einem Massenansturm Hunderter Afrikaner auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Flüchtlinge wurden nach Polizeiangaben beschossen, als sie am Donnerstag von Marokko aus die zu Spanien gehörende Stadt an der Meerenge von Gibraltar erreichen wollten. Die Herkunft der Schüsse war zunächst unklar.


Merkur vom 29.09.2005 http://www.merkur-online.de/aktuelles/we...uta-170072.html

Ob dann auch die Waffengewalt so verurteilt wird, wie der Einsatz dieser bei der Grenzsicherung durch die DDR?

Aber das ist ja alles so weit weg, dass solche Nachrichten uns wohl kaum erreichen werden.

LG von der grenzgaengerin


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 11:39
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge
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#46

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 11:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #44

Ob dann auch die Waffengewalt so verurteilt wird, wie der Einsatz dieser bei der Grenzsicherung durch die DDR?



Tja, das stimmt einen schon nachdenklich und wirft die Frage auf, ob hier nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 13:29
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Es gibt einen klitzekleinen Unterschied, die wollten nicht raus, sondern rein!


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


grenzgänger81 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 14:05
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #47
Es gibt einen klitzekleinen Unterschied, die wollten nicht raus, sondern rein!



Hallo,
in der Sache KEIN Untererschied, die Anglegenheit volkswirtschaftlich betrachten. Zur Funktionsfähigkeit der EU-Sozialsysteme und des Gesamtwohlstandes der Bevölkerung sollen ( auch mit Schüssen als letzte Mittel ) illegale Einwanderungen verhindert werden.

An der DDR-Westgrenze sollte zum Wohle der Volkswirtschaft der DDR, der Gesamtbevölkerung, ein Abfliessen von Humankapital verhindert werden. Auch hier entsprechnede Regeln, Grenzkräfte und Schußwaffenreglement daß eben NICHT den gezielten tödlichen Blattschuß vorsah, Waffeninsatz als letztes Mittel auch mit der Funktion "Generalprävention"!

Das Wissen um die "Besonderheiten" an der Westgrenze dürfte viele vom Versuch abgehalten haben!



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#49

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 14:43
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #48
(...)
Das Wissen um die "Besonderheiten" an der Westgrenze dürfte viele vom Versuch abgehalten haben!

Die Information erfolgte lediglich am Westfernsehen. Ich wurde häufig gefragt, ob das wohl stimme oder ob es westliche Propaganda sei, besonders die Minen und der Schiessbefehl. Offenbar dachte man, ich hätte das vielleicht beim Grenzübergang mitbekommen.
So gross ist das Wissen bei den DDR Bürgern wohl auch nicht gewesen und ist es auch nicht bei den Flüchtlingen aus Afrika: Ein Grenzsicherung benötigt eine gewisse Geheimhaltung über die eingesetzten Mittel und Taktiken.
Theo


Hansteiner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 15:46
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #47
Es gibt einen klitzekleinen Unterschied, die wollten nicht raus, sondern rein!


Spielt das für die Erschossenen oder ihre Hinterbliebenden eine Rolle?


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 16:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #47
Es gibt einen klitzekleinen Unterschied, die wollten nicht raus, sondern rein!


Die Bundesrepublik hat damals auch schon ihre "Ostgrenze" indireket geschützt oder schützen lassen.

Oder wie soll man das Interview von Helmut Kohl vom 26.07.1986 verstehen, bei dem er die DDR kritisiert, dass sie in Schönefeld gelandete Asylbewerber über Westberlin in die Bundesrepublik abschiebt.

Ich finde nicht so schnell die Quelle.

LG von der grenzgaengerin
..


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.10.2013 16:06 | nach oben springen

#52

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 16:52
von SET800 | 3.104 Beiträge

[quote=eisenringtheo|p295109][quote=SET800|p295094](...)

So gross ist das Wissen bei den DDR Bürgern wohl auch nicht gewesen und ist es auch nicht bei den Flüchtlingen aus Afrika [quote]

Hallo, aber bestimmt mehr als daß angenommen wurde von Schierke fürhrt ein Waldweg zum Dreieckigen Pfahl und nach 10m Sumpf im Unterholz mit Grenzstein der Weg zum Torfhaus....



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#53

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 16:57
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #51
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #47
Es gibt einen klitzekleinen Unterschied, die wollten nicht raus, sondern rein!

Die Bundesrepublik hat damals auch schon ihre "Ostgrenze" indireket geschützt oder schützen lassen.
Oder wie soll man das Interview von Helmut Kohl vom 26.07.1986 verstehen, bei dem er die DDR kritisiert, dass sie in Schönefeld gelandete Asylbewerber über Westberlin in die Bundesrepublik abschiebt. ..


Hallo, das war politische Absicht, die teure Immigration von Armuts"asylanten" war kein Grund für Zoll- und Passkontrollen an den Schönefeldbus-, S- und U-Bahn-Übergängen.

Die Flasche NordhäuserKorn oder Stange Zigaretten von "Westbahnstieg" Friederichsstraße mit 10DM Verbrauchsteuerausfall Grund für Überprüfungen am Freitag abend...



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#54

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 17:05
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Wir haben hier die prachtvollsten Exemplare der ach so armen Bootsflüchtlinge täglich vor Ort, Afrikaner, die eigentlich dem Land Brandenburg zugewiesen sind, dealen hochkriminell in der Neuköllner HASENHEIDE, insofern ist auch die beim Gutmenschentum so verhasste Residenzpflicht angebracht. Jeder Politiker, der noch mehr Zustrom will, sollte mit gutem Beispiel vorangehen und diese Leute direkt neben seiner Villa einquartieren... Ich finde es richtig, dass sich deutsche und europäische Politiker vorrangig um die Interessen ihrer Staatsbürger kümmern, ees steht den Afrikanern frei, endlich in die Gänge zu kommen und die Heimat aufzubauen, wie es unsere verhärmten, frierenden und abgemagerten Berliner Trümmerfrauen taten, die barmten nicht und bejammerten "Perspektivlosigkeit" sondern gingen an die Arbeit unter widrigeren Umständen....



Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 18:01
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #49
Zitat von SET800 im Beitrag #48
(...)
Das Wissen um die "Besonderheiten" an der Westgrenze dürfte viele vom Versuch abgehalten haben!

Die Information erfolgte lediglich am Westfernsehen. Ich wurde häufig gefragt, ob das wohl stimme oder ob es westliche Propaganda sei, besonders die Minen und der Schiessbefehl. Offenbar dachte man, ich hätte das vielleicht beim Grenzübergang mitbekommen.
So gross ist das Wissen bei den DDR Bürgern wohl auch nicht gewesen und ist es auch nicht bei den Flüchtlingen aus Afrika: Ein Grenzsicherung benötigt eine gewisse Geheimhaltung über die eingesetzten Mittel und Taktiken.
Theo


grün---Das sehe ich anders Theo.Die überwiegende Mehrheit der DDR-Bevölkerung wusste schon,das es eine Grenze gab.Das es eine Mauer,einen 3 m Zaun, einen GSZ und Minen dort gab. Das war nun absolut kein Geheimnis und ließ sich auch garnicht geheim halten.Schon aus dem Grund nicht,durch Berichterstattung aus den Westfernsehen und durch die tausenden entlassenen Wehrpflichtigen aus dem Gwd bei den Grenztruppen jährlich,hat sich vieles auch rumgesprochen. Aber ich stimme Dir zu,die meisten DDR-Bürger haben sicherlich kaum etwas gewusst über die eingesetzten Mittel--wie Signalgeräte und wo sie aufgebaut wurden. Oder taktisch gesehen über Praktiken, bei der Abriegelung von versuchten Grenzdurchbrüchen.


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#56

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 18:23
von Hansteiner | 1.410 Beiträge

Hallo Rostocker,
ich habe das so in Erinnerrung, dass wir vor der Entlassung eine "Verschwiegenheitserklärung" unterschreiben mußten, speziell was die SM-70 betrifft. Die viel bei uns unter GVS.
Im Urlaub oder dann später mußte du schon genau überlegen was und vorallem wen du was erzählts.
Details hat man doch sowiso nicht erzählt.
Die richtige Fragerei fing erst nach der Wende an, wo die Angst vor der Stasi weg war.

VG H.



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#57

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 18:32
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #55
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #49
Zitat von SET800 im Beitrag #48
(...)
Das Wissen um die "Besonderheiten" an der Westgrenze dürfte viele vom Versuch abgehalten haben!

Die Information erfolgte lediglich am Westfernsehen. Ich wurde häufig gefragt, ob das wohl stimme oder ob es westliche Propaganda sei, besonders die Minen und der Schiessbefehl. Offenbar dachte man, ich hätte das vielleicht beim Grenzübergang mitbekommen.
So gross ist das Wissen bei den DDR Bürgern wohl auch nicht gewesen und ist es auch nicht bei den Flüchtlingen aus Afrika: Ein Grenzsicherung benötigt eine gewisse Geheimhaltung über die eingesetzten Mittel und Taktiken.
Theo


grün---Das sehe ich anders Theo.Die überwiegende Mehrheit der DDR-Bevölkerung wusste schon,das es eine Grenze gab.Das es eine Mauer,einen 3 m Zaun, einen GSZ und Minen dort gab. Das war nun absolut kein Geheimnis und ließ sich auch garnicht geheim halten.Schon aus dem Grund nicht,durch Berichterstattung aus den Westfernsehen und durch die tausenden entlassenen Wehrpflichtigen aus dem Gwd bei den Grenztruppen jährlich,hat sich vieles auch rumgesprochen. Aber ich stimme Dir zu,die meisten DDR-Bürger haben sicherlich kaum etwas gewusst über die eingesetzten Mittel--wie Signalgeräte und wo sie aufgebaut wurden. Oder taktisch gesehen über Praktiken, bei der Abriegelung von versuchten Grenzdurchbrüchen.


Grün: Bei der Auswertung von versuchten Grenzdurchbrüchen haben wir manchmal nur mit dem Kopf geschüttelt über soviel Blödheit, wie sich manche angestellt hatten. Die mußte man ja einfach kriegen.



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#58

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 18:34
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #56
Hallo Rostocker,
ich habe das so in Erinnerrung, dass wir vor der Entlassung eine "Verschwiegenheitserklärung" unterschreiben mußten, speziell was die SM-70 betrifft. Die viel bei uns unter GVS.
Im Urlaub oder dann später mußte du schon genau überlegen was und vorallem wen du was erzählts.
Details hat man doch sowiso nicht erzählt.
Die richtige Fragerei fing erst nach der Wende an, wo die Angst vor der Stasi weg war.

VG H.


Aber ein großes Geheimnis war es im Prinzip nicht.


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 18:35
von Hansteiner | 1.410 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #57
Zitat von Rostocker im Beitrag #55
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #49
Zitat von SET800 im Beitrag #48
(...)
Das Wissen um die "Besonderheiten" an der Westgrenze dürfte viele vom Versuch abgehalten haben!

Die Information erfolgte lediglich am Westfernsehen. Ich wurde häufig gefragt, ob das wohl stimme oder ob es westliche Propaganda sei, besonders die Minen und der Schiessbefehl. Offenbar dachte man, ich hätte das vielleicht beim Grenzübergang mitbekommen.
So gross ist das Wissen bei den DDR Bürgern wohl auch nicht gewesen und ist es auch nicht bei den Flüchtlingen aus Afrika: Ein Grenzsicherung benötigt eine gewisse Geheimhaltung über die eingesetzten Mittel und Taktiken.
Theo


grün---Das sehe ich anders Theo.Die überwiegende Mehrheit der DDR-Bevölkerung wusste schon,das es eine Grenze gab.Das es eine Mauer,einen 3 m Zaun, einen GSZ und Minen dort gab. Das war nun absolut kein Geheimnis und ließ sich auch garnicht geheim halten.Schon aus dem Grund nicht,durch Berichterstattung aus den Westfernsehen und durch die tausenden entlassenen Wehrpflichtigen aus dem Gwd bei den Grenztruppen jährlich,hat sich vieles auch rumgesprochen. Aber ich stimme Dir zu,die meisten DDR-Bürger haben sicherlich kaum etwas gewusst über die eingesetzten Mittel--wie Signalgeräte und wo sie aufgebaut wurden. Oder taktisch gesehen über Praktiken, bei der Abriegelung von versuchten Grenzdurchbrüchen.


Grün: Bei der Auswertung von versuchten Grenzdurchbrüchen haben wir manchmal nur mit dem Kopf geschüttelt über soviel Blödheit, wie sich manche angestellt hatten. Die mußte man ja einfach kriegen.


Weil eben doch relativ wenig bekannt war! Wenn man überlegt, 12km Grenze mit 3 Po, das war doch ein Witz,oder?

H.



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#60

RE: Frontex

in DDR Staat und Regime 11.10.2013 19:39
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Grstungen386 im Beitrag #54
es steht den Afrikanern frei, endlich in die Gänge zu kommen und die Heimat aufzubauen, wie es unsere verhärmten, frierenden und abgemagerten Berliner Trümmerfrauen taten, die barmten nicht und bejammerten "Perspektivlosigkeit" sondern gingen an die Arbeit unter widrigeren Umständen....


Beispiele, vergleiche ähnliche geographische, historische, politischen und wirtschaftliche Vorraussetzungen, aber mit DEUTLICH unterschiedliche Ergebnissen:

Ostafrika:
Tanzania bescheiden, innerer Frieden, steitige Verbesserung der Lebensverhältnisse und
Uganda, Staatstreiche, sehr viel Korruption, viel Elend.

Südafrika:
Simbawe, Hunger, Elend, 99%-Diaktatur, Inflation.
Namibia, innerer Frieden, funktionierend, systematischer Aufbau, beide Staaten erbten aus Apardheitjahren eine weiße Farmerschicht!

Westafrika:
Senegal vs Liberia........

Singapur 40km von der Seeschiffahrtsroute "Straße von Malaka"! Von 1948 - 1967 Weltspitzenindustrie aufgebaut, OHNE internationale Hilfe!
Gaza, 95km vom Suezkanal, von 1948 - 1967 zig Milliarden als UN-, UNRWA- und EU-Hilfe, was aufgebaut?

Singapur hatte 1967 schon Halbleiterfertigung, Rollei kam nach Singapur, NICHT nach Gaza, warum wohl?


Singapur: http://de.wikipedia.org/wiki/Nanyang_Tec...ical_University, Geburtenrate 1,2 je Frau, Sozialprodukt 49000€/Bewohner

Gaza: http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_...sit%C3%A4t_Gaza
Die IUG ist islamisch geprägt, fast die Hälfte der Pflichtveranstaltungen sind Religionsunterricht. Die 12.000 Studentinnen und 8.000 Studenten
studieren nach islamischen Vorschriften getrennt. Geburtenrate, mit die höchste weltweit....



zuletzt bearbeitet 11.10.2013 19:40 | nach oben springen


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