#1

Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.10.2013 22:59
von elster427 | 789 Beiträge

Es scheint zu diesem Thema viele offene Fragen zu geben.Wer also Antworten zu diesem Thema sucht-
dann stellt sie an dieser Stelle.
Ich hoffe ,wir - von den Weinroten, können viele Antworten geben.
MfG Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
Damals87 und CASI haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#2

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.10.2013 00:44
von CASI | 78 Beiträge

Hallo Elster,
da habe ich einmal eine spezielle Frage, da selber erlebt: (Schön, das Du diesen Thread eröffnet hast!)
1986 bin ich mit meinem Onkel im Transit nach Westberlin (Marienborn - Drewitz) gefahren.
Eigentlich kein Problem. Als damals 15 jähriger hatte ich zwar gewalltig Bammel, war das zweite mal, aber wir hatten nen Ami an Bord.
Aus der Erinnerung weis ich noch, das der Ami nach der ersten Kontrolle aussteigen musste und woanders abgefertigt wurde und nach etwas warten wieder einstieg.
Gab es da andere Kontrollen? - Unser Auto wurde etwas schärfer begutachtet, als das mal vorher, aber alles gut.
Bei der Einreise nach WestBerlin genau das selbe.
Es interessiert mich aus rein geschichtlichen Interesse, was da damals wirklich abging?

Viele Grüße
Carsten



nach oben springen

#3

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.10.2013 08:23
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo Carsten,
ich nehme mal an ,daß dieser keine Aufenthaltsgenehmigung für die BRD hatte , und damit nicht unter die Pauschalisierung der Visa Kosten fiel.
Damit musste er zur Zentralkasse gehen und sich ein Transitvisum für 5 Mark holen. Dadurch mußtet ihr mit euerem PKW aus der Spur rausfahren und warten bis er seine Dokumente beim Dokumentenanehmer wieder abgab. Danach konnte man sich wieder in die Spur einreihen.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
CASI hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#4

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.10.2013 11:06
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Wir Schweizer mussten im Transit vermutlich Visa- und Strassenbenutzungsgebühr zahlen. Auf jeden Fall lag ein Informationsblatt in den zugestellten Reisedokumenten, die vom Reisebüro der DDR zugeschickt wurden. Ob das nur für Einreisen zum Aufenthalt oder auch für Transitreisen galt, weiss ich nicht, Ich habe die DDR im Transit nur mit der Bahn (Marienborn/Griebnitzsee) durchquert. Der PKE hat jedoch jeweils nur ein Einreisevisum ausgestellt (Gebührenmarke 15M, Ortschaft auf dem Stempel Bahnhof Griebnitzsee), obschon ich dann in Friedrichstrasse eingereist bin. Merkwürdig, Westberlin erschien pass- und zolltechnisch quasi inexistent, wenn man aus der BRD nach Ostberlin einreiste.
PKE im Transitzug war wohl kein so angenehmer Job, eine Riesenschlepperei mit dem Bauchladen.
Theo


nach oben springen

#5

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.10.2013 11:20
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo Theo,
ich bin zwar kein Spezialist für Transitzüge, da ich nur an einer Straßengüst diente, aber man hat dir wohl duirch die Ausstellung des Einreisevisums,
ich nehme an auf der Grundlage eines Vouchers des DDR Reisebüros, die Transitvisa Kosten in Höhe von 5 Mark erspart.
Warum das so gehandhabt wurde kann dir nur einer von der Schiene erklären.
Die Kontrolltaschen waren enorm schwer und unhandlich bei der Kontrolle von vollbesetzten Reisezügen.Vorallem in der Ferienzeit muß die Abfertigung ein Grauen für alle gewesen sein.
gruß Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
nach oben springen

#6

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.10.2013 23:01
von passport | 2.640 Beiträge

[quote=eisenringtheo|p294761]Wir Schweizer mussten im Transit vermutlich Visa- und Strassenbenutzungsgebühr zahlen. Auf jeden Fall lag ein Informationsblatt in den zugestellten Reisedokumenten, die vom Reisebüro der DDR zugeschickt wurden. Ob das nur für Einreisen zum Aufenthalt oder auch für Transitreisen galt, weiss ich nicht, Ich habe die DDR im Transit nur mit der Bahn (Marienborn/Griebnitzsee) durchquert. Der PKE hat jedoch jeweils nur ein Einreisevisum ausgestellt (Gebührenmarke 15M, Ortschaft auf dem Stempel Bahnhof Griebnitzsee), obschon ich dann in Friedrichstrasse eingereist bin. Merkwürdig, Westberlin erschien pass- und zolltechnisch quasi inexistent, wenn man aus der BRD nach Ostberlin einreiste.
PKE im Transitzug war wohl kein so angenehmer Job, eine Riesenschlepperei mit dem Bauchladen.
Theo[/quote


@eisenringtheo

Auf einer Autobahn-Güst wie Marienborn gab es für Reisende 3 Möglichkeiten in oder durch die DDR zu fahren.

1. Vertragsgebundener Transit nach Berlin (West). Alle Ausländer, die keine Aufenthaltsgenehmigung bzw. nur ein Touristenvisa für die Bundesrepublik (Aufenthaltsdauer max. 3 Monate) hatten, fielen nicht unter die Transitpauschale. Ausländer zahlten daher 5,- DM Transitgebühren.

2. Transit 3. Staaten. Hier zahlten alle Reisenden Transitgebühren (ausser Bürger sozial. Staaten) Transit einmalig 5,-DM / Transit zweimalig 10,-DM.
Strassenbenutzungsgebühren in 3 Zonen eingeteilt wurden beim Zoll bezahlt.

3. Einreise DDR. BRD-Bürger grenznaher Kreise Visa Tageseinreise 9x im Quartal kostete 5,-DM. Wurde in den 80ziger Jahre auf mehere Tage erweitert, Visum kostete dann aber 15,-DM.
Normales Visum Einreise DDR einmalig kostete 15,-DM. Visum Einreise DDR mehrmalig (3 Monate) kostete 40,-DM.
Dazu kamen die Strassenbenutzungsgebühren beim GZA (Höhe unbekannt) plus Pflichtumtausch bei der Staatsbank der DDR.


passport


nach oben springen

#7

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.10.2013 23:15
von Harzwanderer | 2.940 Beiträge

4. Alliierte
in Uniform oder zivil. In Militär- oder Zivilfahrzeugen. Im Konvoi oder einzeln. Freie Passage gemäß Siegerrechten.
Kontrolle (Identitätsprüfung) nur durch sowjetisches Militär (eigene Fahrspur), keinerlei deutsche Kontrollen (wurden grundsätzlich ignoriert), keinerlei Gebühren. Unbehelligte Fahrt von Checkpoint Alpha (Helmstedt) nach Checkpoint Bravo (Dreilinden). Zurück genauso.

Das war deren Passierschein:

http://www.berlin-brigade.de/honor/h060.html


zuletzt bearbeitet 11.10.2013 18:41 | nach oben springen

#8

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 09:23
von elster427 | 789 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
4. Alliierte
in Uniform oder zivil. In Militär- oder Zivilfahrzeugen. Im Konvoi oder einzeln. Freie Passage gemäß Siegerrechten.
Kontrolle (Identitätsprüfung) nur durch sowjetisches Militär (eigene Fahrspur), keinerlei deutsche Kontrollen (wurden grundsätzlich ignoriert), keinerlei Gebühren. Unbehelligte Fahrt von Checkpoint Alpha (Helmstedt) nach Checkpoint Bravo (Dreilinden). Zurück genauso.

Hallo Harzwanderer,
so unbehelligt war nicht jede Fahrt . 1988 oder 89 wurde durch Angehörige der US Armee eine Personenschleusung versucht. Sie hatten das Pech, sich direkt vor einen PKW der Abt.VIII/4 zu setzen und diese beobachteten ,wie immermehr Köpfe im Auto verschwanden. Dann wurde das grße Rad angeworfen. OLZ Abt.VIII/4, OLZ Abt.VI, Zgf PKE Drewitz, HA VIII, HA VI sowjetische Kommandant, Wünsdorf und Moskau.
Nach Einfahrt in die Militärspur, wurde der Wagen von sowjetischen Kontrollkräften abgesichert. Dazu muß man sagen, es war Hochsommer. Nach ein oder zwei Stunden erschienen auch die Amerikaner an der Güst als Beobachter. Nach Vier oder fünf Stunden kam dann wohl das OK aus Mosnau den Wagen zu öffnen. Jetzt hatten die sowjetischen Kontrollkräfte keinen Dokumentaristen an der Güst.Also besorgten sie unserem Cheffotografen Stiefel,Hose,Mütze und Wattejacke. Nach der Öffnung wirden die US Soldaten der MP und die DDR Bürger der Abt. IX übergeben und der PKW eingezogen.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
nach oben springen

#9

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 16:09
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Heiße Story.

Wie viele sollten denn geschleust werden?

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
nach oben springen

#10

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 16:14
von elster427 | 789 Beiträge

zwei DDR Bürger.
gruß Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
nach oben springen

#11

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 16:47
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Das Schleusergeschäft scheint für die westalliierten Militärpersonen lukrativ gewesen zu sein, das Risiko jedoch relativ gering, wie man am Fall Bill Medley sieht, der sich 1974 ereignet hat
http://news.google.com/newspapers?nid=11...J&pg=6894,49316
Theo


nach oben springen

#12

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 16:59
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #11
Das Schleusergeschäft scheint für die westalliierten Militärpersonen lukrativ gewesen zu sein, das Risiko jedoch relativ gering, wie man am Fall Bill Medley sieht, der sich 1974 ereignet hat
http://news.google.com/newspapers?nid=11...J&pg=6894,49316
Theo

Ob lukrativ,das will ich nicht unterstellen,in jedem Fall lag das Risiko bei Null dafür"büßen" zu müssen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#13

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 17:15
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #12
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #11
Das Schleusergeschäft scheint für die westalliierten Militärpersonen lukrativ gewesen zu sein, das Risiko jedoch relativ gering, wie man am Fall Bill Medley sieht, der sich 1974 ereignet hat
http://news.google.com/newspapers?nid=11...J&pg=6894,49316
Theo

Ob lukrativ,das will ich nicht unterstellen,in jedem Fall lag das Risiko bei Null dafür"büßen" zu müssen.



Zumindestens wurden die amerikanischen Soldaten (Schleusungaktion in Marienborn) aus Deutschland abgezogen und bestraft. Es gab auch über die diplomatischen Wege eine Entschuldigung des amerik. Oberkommandos in D. nach Wünsdorf auf Grund dieses Vorfalles.

passport


nach oben springen

#14

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 18:29
von Harzwanderer | 2.940 Beiträge

Zitat
in jedem Fall lag das Risiko bei Null dafür"büßen" zu müssen.



Falsche Annahme. Die wurden vor Militärgerichte gestellt, wenn sowas passierte. Sowas gefährdete die US-Rechte in Deutschland. Die Wahrung des Status Quo war absolut zentrale Aufgabe.
Schlimmstenfalls gab es Militärhaft in den USA, in "Fort Leavenworth".

Ich glaube es drohte sogar die Todesstrafe bei Extremfällen, wie Mord, aber nicht für sowas hier. Die Amis sind streng drauf und die streng disziplinierten Berliner Truppen wurden schon bei kleinsten Kleinigkeiten bestraft und mindestens versetzt. Ein paar Jahre Berlin war für die ein Traumposten, den man nicht verlieren wollte.


elster427 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.10.2013 18:39 | nach oben springen

#15

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.10.2013 07:04
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #14

Ein paar Jahre Berlin war für die ein Traumposten, den man nicht verlieren wollte.


Hallo, galt das nicht auch für die "Brüder" aus der UdSSR mit Stationierung in oder um Berlin, gar mit Dienstfahrten durch die Westsektoren? Und wenn es nur Wache stehen war am Ehrenmal im Tiergarten?



elster427 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.10.2013 07:04 | nach oben springen

#16

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.05.2014 00:55
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
4. Alliierte
in Uniform oder zivil. In Militär- oder Zivilfahrzeugen. Im Konvoi oder einzeln. Freie Passage gemäß Siegerrechten.
Kontrolle (Identitätsprüfung) nur durch sowjetisches Militär (eigene Fahrspur), keinerlei deutsche Kontrollen (wurden grundsätzlich ignoriert), keinerlei Gebühren. Unbehelligte Fahrt von Checkpoint Alpha (Helmstedt) nach Checkpoint Bravo (Dreilinden). Zurück genauso.

Mal eine Frage: Wie definierte sich "Alliierter"? Waren das nur Militärangehörige mit entsprechendem Ausweis oder auch gänzlich zivile Amerikaner, Briten oder Franzosen?


nach oben springen

#17

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.05.2014 08:26
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo @GrafKrolock , wenn ich mich recht erinnere, wurden diese Personen auf Marschbefehl abgefertigt.Ob das alles nur Millitär war oder auch Zivile Angestellte , keine Ahnung - gehe aber mal davon aus, da auch Familienangehörige (Kinder) mitabgefertigt wurden.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
nach oben springen

#18

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.05.2014 08:49
von GrafKrolock | 75 Beiträge

D.h, aber, ganz normale US-amerikanische Touristen beispielsweise fielen nicht darunter?


nach oben springen

#19

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.05.2014 09:11
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

"Alliierte" sind Verbündete, die eine Allianz geschlossen haben. Im Zweiten Weltkrieg z.B. die Antihitlerallianz. Zum Zwecke der Verwaltung des besiegten Deutschland und Österreich haben die drei Siegermächte GB, USA und UdSSR eine Nachkriegsallianz geschlossen, an die sich wenige Woche später auch Frankreich angeschlossen hat. Deutschland und Österreich wurden in Besatzungszonen eingeteilt wurden, die von den jeweiligen Besatzungsarmeen eigenständig verwaltet wurden. Eigentlich im Sinne der Kontrollratsdirektiven, diese wurden aber sehr unterschiedlich ausgelegt. Für die Hauptstädte Berlin und Wien galt das nicht. Sie sollten gemeinsam verwaltet werden. In Berlin hat das nicht geklappt, das Recht für unifomierte Angehörige der alliierten Besatzungspersonen, sich in der ganzen Stadt frei zu bewegen ist geblieben. Für zivil gekleidete Personen galten für den Besuch von Ostberlin ausschliesslich die Gesetze der DDR (in der Regel ein Pass und Visum)
keine Sicht durchs Brandenburger Tor
Der Transport westallierter Truppenangehöriger aus der BRD nach Berlin(West) durch das Territorium der Deutschen Demokratischen Republik erfolgte in durchgehenden Sonderzügen oder im Konvoi über die Autobahn. Gänzlich zivile Personen mussten die Reisezüge des allgemeinen Verkehrs benutzen und benötigten in der Regel Pass und Visum. Ebenso im Strassenverkehr. Vermutlich noch Strassenbenutzungsgebühr bei KfZ, wenn es nicht in der BRD oder WB zugelassen war, aber da bin ich nicht sicher.
OT: Alliierte Kontrollfahrt in Wien 1945

http://www.oliver-bieri.ch/

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:W...tzungszonen.png
Man beachte die komplizierte Zoneneinteilung, die eine "Wiener Mauer" technisch fast unmöglich gemacht hätte...
Theo


zuletzt bearbeitet 12.05.2014 09:18 | nach oben springen

#20

RE: Fragen zum vertragsgebundenen Transit WB - BRD

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.05.2014 10:19
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von GrafKrolock im Beitrag #18
D.h, aber, ganz normale US-amerikanische Touristen beispielsweise fielen nicht darunter?

Natürlich nicht,die wurden so behandelt und abgefertigt wie jeder andere ausländische Bürger auch,hatten keinerlei Sonderrechte nur weil sie US- Amerikaner waren.Manch einer von denen hatte allerdings das Bedürfnis keinen Stempel in den Pass zu bekommen,in den älteren Pässen war die DDR auch als Land vermerkt,das nicht bereist werden darf,später fiel das weg.Jedenfalls der Bitte, keinen Stempel oder einen besonders schönen,gut gestempelten Abdruck in den Pass zu bekommen, wurde erfüllt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 12.05.2014 10:26 | nach oben springen



Besucher
23 Mitglieder und 86 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 3101 Gäste und 177 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558707 Beiträge.

Heute waren 177 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen