#21

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 18:13
von PF75 | 3.294 Beiträge

wir hatten soweit es noch in Erinnerung ist nur einen Tag zum Abgeben der Bekleidung und Ausrüstung,den Tag gabs auch Abschiedsessen mit der Führung.Nächsten Tag Frühstück,warten auf die neuen,dann rauf auf LO und Fahrt noch Dömitz,dort Ansprache vom Regimenter (2 Leute kriegten wegen Ruhestörung noch 1 Tag Nachschlag) und dann Abtransport nach Ludwigslust zum Zug.


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#22

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 19:53
von Lutze | 8.039 Beiträge

die Einstrich/Keinstrich-Wattejacken waren doch
sehr beliebt,da laufen heute noch einige mit herum,
hatte da keiner nach seiner Beendigung der Wehrpflicht
nach gefragt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#23

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 20:21
von Mani | 30 Beiträge

ja ist jetzt 37Jahre her .Am Vorabend gab es noch ein Abschiedsessen mit dem Bk und TA.Am morgen abgabe der Kamotten und warten auf den LKW.Fahrt nach Hildburghausen und große Reden .Immerwieder ,sie sind noch bis zum 31.10 Angehöriger der GT usw. Major bot mir noch an mich heimfahren zulasen was ich ablende.Bin mit den anderen zum Bahnhof gezogen,wie ich später in den Bus gekommen bin weiß ich nicht mehr.
Gruß mani


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#24

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 22:46
von 82zwo | 123 Beiträge

Ich war dann noch mal Reservist zwei unserer Soldaten hatten die Kernstralungsdosimeter die wir in der Ärmeltasche hatten
igedwie verloren . Wir haben unsere abgegeben und im Ducheinander der Klamottenabgabe 2oder 3 wieder eingesteckt .
Der Kraftfahrer hat die dann wieder mitgenommen . Das war unser letzter Freunschaftsdienst .



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#25

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 23:16
von Moskwitschka (gelöscht)
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Wer hatte eigentlich die Idee mit den Tüchern?

Ich hatte etliche in meiner Sammlung - angefangen von den X. Weltfestspielen bis ... obwohl ich nie eine Uniform außer das Blauhemd an hatte.

LG von der grenzgaengerin


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#26

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 23:24
von DoreHolm | 7.706 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Wer hatte eigentlich die Idee mit den Tüchern?

Ich hatte etliche in meiner Sammlung - angefangen von den X. Weltfestspielen bis ... obwohl ich nie eine Uniform außer das Blauhemd an hatte.

LG von der grenzgaengerin


Grün: Die Tücher gab´s bei uns damals noch nicht. Wir haben stattdessen die Stern gelb am Fallschirm hochgeschossen und die Fallschirme bemalt. Brandenburger Tor drauf und dann die ganzen Unterschriften und Adressen. Ist schade, daß ich es nicht mehr habe. Absichtlich weggeschmissen ganz sicher nicht, muß irgendwie anders abhanden gekommen sein.Habe mir damit im laufe der Grenzerzeit einige Hunderter zusätzlich zum Wehrsold dazuverdient. Allerdings im letzten Hj. im Kfz-Zug alles, was zusätzlich reinkam, wieder versoffen.



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#27

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.10.2013 23:50
von 82zwo | 123 Beiträge

Mein EK Tuch hab ich noch und auch noch ne Kragenbinde auf der alle unterschrieben haben
die in Günterode waren .Wir waren dann nach der Grenzwache auf Teistungen und Rustenfelde aufgeteilt.
Waren aber nur noch 2 Monate - Kompaniesicherung - die umstellung war nicht so gut



zuletzt bearbeitet 11.10.2013 23:55 | nach oben springen

#28

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.10.2013 01:34
von Gelöschtes Mitglied
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Am Vorabend meines letzten Tages habe ich ziemlich gesoffen. Nein, eigentlich habe ich die gesamte letzte Woche ziemlich gesoffen: Gruppenabend, Zugabend, Kompanieabend, Reservistenabend: Gründe gab es reichlich.

An meinem allerletzten Tag stand morgens früh der Kompaniefeldwebel, allgemein "Otto der Spieß" genannt, in meiner Bude: "F..., Du fauler Sack (er duzte grundsätzlich jeden) willst Du nicht langsam aufstehen?" Gehorsam und noch ziemlich benebelt wankte ich zum Waschraum, bis mir einfiel: "Hey, Du wirst heute entlassen!" Also: Retour in die Heia und noch ein paar Stunden Schlaf nachgeholt.

Danach das Übliche: Auskleiden, Empfang der Entlassungsurkunde usw.

Ich gehörte damals als (wehrpflichtiger) Ausbilder zum Stammpersonal meiner Einheit, einer Ausbildungskompanie. Meine Kameraden waren fast alle SaZ und in dieser Einheit war es üblich, dass die Ausscheidenden, darunter naturgemäß auch einige SaZ, an ihrem letzten Tag die Kameraden zu einem Umtrunkt einluden. Also gingen wir nochmals saufen - bis etwa 04:00 h morgens. Ich weiß nicht, was an diesem Tag oder besser in dieser Nacht mit mir los war, aber trotz fast verzweifelter Versuche, einschließlich Wodka, wurde ich einfach nicht blau. Also ging ich mit dem beginnenden Tag (es war Ende Juni) ins Bett, stand einige Stunden später auf und fuhr zum Bahnhof, um nach Hause zu fahren. 24 Stunden nach den anderen, und das war mir eigentlich ganz recht: Kein Gegröhle auf den Bahnsteigen, keine besoffenen Reservisten in den Zügen. Nur die sorgsam aufgehobenen 150 cm-Abschnitte des Maßbandes, die die Tage bis zu meiner Entlassung markierten, habe ich großflächig in der Wache am Ausgang der Kaserne verteilt.
.,


hardi24a hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 10:03
von andyman | 1.881 Beiträge

Hallo Forum.Mein E-Tag war der 24.10.79 ein Tag vor meinem 21.Geburtstag,ich hab mich von meinem älteren Bruder und meinem besten Freund abholen lassen sonst hätte ich erst am Nachmittag mit dem W50 zum Bahnhof Lichtenberg gebracht werden können.Wir haben die Zeit gut zum Einkauf genutzt(im Kaufhaus am Ostbahnhof erstand ich mir ein Spulentonband B93) und diverse andere Dinge die es in der Provinz nicht gab.Die Errinnerung an die folgenden Tage ist sehr vage,was wohl an der Ausgelassenheit und der Feierstimmung gelegen haben mag.Jeweils nach einem Umzug durfte ich 81 u.86 noch mal zur Fahne eilen,hatte aber nichts mehr mit GT zu tun.Einmal für 6 Wochen im WKK in Greifswald und 3 Monate in dem Hubschraubergeschwader in Basepohl. Danach hatte ich dann Ruhe,was ja auch gereicht hat.LG andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#30

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.04.2014 22:50
von Fischerhütte | 61 Beiträge

Hallo,

die Erinnerung an den Entlassungstag ist fast weg. Im Gegensatz zur ABK Dittrichshütte hatte ich das Tagebuch am Kanten dann nicht mehr weiter geschrieben. Die wenigen Notizen in einem Kalender sind heute nicht mehr auffindbar. Irgendwie hatten wir das Symbol einer Eule für den Heimgang? Vielleicht erinnert sich einer an diesen "Brauch"? Es war wohl der 28.4. oder 29.4. 1982 ? Ich weiß noch wie wir EKs alle auf dem LO (?) saßen um von Eisfeld nach Meiningen gefahren zu werden und riefen: "Nie wieder Stacheldrath oder so ähnlich....?" Von dort aus bin ich mit dem Zug gefahren und es war wohl schlechtes Wetter im Thüringer Wald, so die schwache Erinnerung. Im Vorfeld gibt es noch ein paar Bilder mit Heimitorte, ein paar Gruppenbilder usw. Sind hier auch zu sehen....
Mehr weiß ich leider nicht mehr ....

Es gibt noch eine Einladung aus dem Mai 1982 datiert (4.5.82),da steht:

"ein kindertraum ging in erfüllung - grenztruppen

wissen ist macht!

nichts wissen macht nichts!

gt- wo helle köpfe für viel gutes licht sorgen...."


Da wollten sich offenbar noch einige Ehemalige der ABK Dittrichshütte nach der Entlassung aus dem Wehrdienst treffen. Das Treffen kam aber nicht zustande. Jedenfalls habe ich das nicht mehr in Erinnerung....

Gruß Fischerhütte



Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.09.2015 18:43 | nach oben springen

#31

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.04.2014 23:15
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Fischerhütte im Beitrag #30
Hallo,

die Erinnerung an den Entlassungstag ist fast weg. Im Gegensatz zur ABK Dittrichshütte hatte ich das Tagebuch am Kanten dann nicht mehr weiter geschrieben. Die wenigen Notizen in einem Kalender sind heute nicht mehr auffindbar. Irgendwie hatten wir das Symbol einer Eule für den Heimgang? Vielleicht erinnert sich einer an diesen "Brauch"? Es war wohl der 28.4. oder 29.4. 1982 ? Ich weiß noch wie wir EKs alle auf dem LO (?) saßen um von Eisfeld nach Meinigen gefahren zu werden und riefen: "Nie wieder Stacheldrath oder so ähnlich....?" Von dort aus bin ich mit dem Zug gefahren und es war wohl schlechtes Wetter im Thüringer Wald, so die schwache Erinnerung. Im Vorfeld gibt es noch ein paar Bilder mit Heimitorte, ein paar Gruppenbilder usw. Sind hier auch zu sehen....
Mehr weiß ich leider nicht mehr ....

Gruß Fischerhütte


Ich kann mich weder an die Entlassung von der Schleifer Hütte noch an die Entlassung aus Harra erinnern.
Vermutlich waren wir besoffen und von der Vorfreude auf die Liebste erfüllt.....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 08.04.2014 23:15 | nach oben springen

#32

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.04.2014 23:23
von der koch | 39 Beiträge

Bei mir werden es dieses Jahr 30 Jahre. Am Vorabend war noch mal bei den E's "Zivilalarm" und damit auch ein wenig Ärger mit den OvD.
Am nächsten Tag Frühstück, eine Rede, Klamottenabgabe (ziemlich zwanglos), raus und weg.



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#33

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.04.2014 23:41
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #22
die Einstrich/Keinstrich-Wattejacken waren doch
sehr beliebt,da laufen heute noch einige mit herum,
hatte da keiner nach seiner Beendigung der Wehrpflicht
nach gefragt?
Lutze

Wir hatten noch die Flecktarnjacken-ich gestehe hiermit reumütig, dass ich mir mit Trickserei eine Jacke geklaut habe, die trug ich später immer als Motorradjacke....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#34

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.04.2014 23:43
von Fischerhütte | 61 Beiträge

Haaa,

habe doch noch etwas gefunden. Es gibt einen Brief vom 25.4.82 datiert der mit noch 3 +h die letzte goldene Nachtschicht erwähnt und danach war wohl nur noch "Rüsten zum Aufbruch und intensives Vorbereiten auf den Heimgang" angesagt.Wir sollten mit Sammeltransport nach Meiningen gefahren werden und von dort aus dann mit vorgeschriebenen Zügen nach Hause fahren. An den Sammeltransport erinnere mich noch. Ich setzte mich offenbar dort nach der Verabschiedung ab und fuhr als "Selbstabholer " getarnt dann mit dem Zug alleine nach Hause. Die Fahrkarte bekamen wir mit. So steht es jedenfalls in dem letzten goldfarbigen Brief, (Poststempel 27.4.82 siehe Bildanhang) an die damals Liebste geschickt (sollte eigentlich goldfarbig sein - kommt aber gescannt nicht so rüber). Also lag ich mit dem 28.4.82 schon richtig.

Das noch als Ergänzung zum Vorbeitrag.

Gruß Fischerhütte

Angefügte Bilder:
Goldener Brief.jpg


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.04.2014 19:05 | nach oben springen

#35

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.04.2014 09:44
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Mit das Geilste waren die Zivilklamotten.

Die wurden ja schon vorher mittels "Zivilalarm" getestet.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#36

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 19.07.2014 08:09
von Gelöschtes Mitglied
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Mir ist da noch so ein Reservistenspruch eingefallen:

Ob sie uns lieben oder hassen
sie müssen uns doch gehen lassen.

Wie ich im Beitrag #28 schon geschrieben habe, bin ich ja 24 Stunden nach den anderen nach Hause gefahren. In Zivil, ohne die damals übliche "Reservistenuniform", bestehend aus Strohhut und Spazierstock und auch nicht "bewaffnet" mit allem, was Krach macht: Tröten, Fanfaren, Trillerpfeifen usw. Ein paar "Versprengte" oder "Überlebende des Entlassungstags" habe ich auf den Bahnhöfen noch gesehen: Wirklich gut sahen die Jungs nicht mehr aus. Und ziemlich ruhig waren die auch - ganz im Gegensatz zu den Entlassungstagen, die ich vorher erlebt habe: Viele Kasernen standen ja im nicht soooo dicht besiedelten Osten der damaligen Bundesrepublik. Und so gab es viele Soldaten aus dem bevölkerungsreichen Westen, speziell aus NRW, die dort stationiert waren. So wie ich auch. Üblich war, dass die Entlassenen auf den Bahnhöfen einen Höllenlärm veranstaltet haben und die Bahnhofs- wie auch die regulären Polizeikräfte, die dort auftauchten, müssen wohl alle verfügbaren Augen zugedrückt haben, um nicht einzuschreiten. Aber im Regelfall waren die Jungs friedlich und der Krach war nur der Ausdruck einer unbändigen Freude.

Tja, und dann begann wieder das normale Leben - mit einer Aufholjagd: Wir waren damals eine Clique von vier Jungs, von denen ich als Einziger zum Bund musste. Die drei anderen haben in diesen 1 1/2 Jahren normal gearbeitet, gutes Geld verdient und besaßen alles, was mir fehlte: Vernünftige Klamotten, Führerschein, Auto, einer hatte sogar schon seine eigene Wohnung. Und ich? Meine Kleidung war mindestens 2 Jahre alt und so modisch wie ein Kartoffelsack, von Führerschein, Auto oder gar einer eigenen Wohnung ganz zu schweigen. Und die paar jämmerlichen Märker, die ich vorher gespart hatte, waren innerhalb des ersten Halbjahres bei Bund auch weg. Gerecht fand ich das nicht.

Aber: "Jammern hilft nicht" und so habe ich in den folgenden 12 Monaten mehr als sparsam gelebt, den Führerschein gemacht, mein erstes Auto gekauft (einen 14 Jahre alten VW-Käfer, der mich in den nächsten Jahren treu und brav, wenn auch recht langsam von A nach B gebracht hat) und bin exakt ein Jahr nach meiner Entlassung in meine erste eigene Wohnung gezogen. Aber in Summe hat es wohl gute drei Jahre gedauert, bis ich mit meinen Kumpels gleichziehen konnte und einen vergleichbaren Lebensstandard erreicht hatte.


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#37

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 19.07.2014 08:19
von damals wars | 12.201 Beiträge

Bei uns waren am Entlassungstag viele Uniformierte mit weißen Gürtel unterwegs, wer wollte schon eine Rücklieferung riskieren?
Den Personalausweis gab es erst ein zwei Tage später auf dem Wehrkreiskommando zurück.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#38

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 19.07.2014 09:55
von katerjohn | 559 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #37
Bei uns waren am Entlassungstag viele Uniformierte mit weißen Gürtel unterwegs, wer wollte schon eine Rücklieferung riskieren?
Den Personalausweis gab es erst ein zwei Tage später auf dem Wehrkreiskommando zurück.

Nö,nö......den PA haben wir noch auf der VP Meldestelle erhalten ,da mussten alle hin nach Dienstende. War allerdings 1973 so ,ob sich zwischenzeitlich was geändert hatte ( WKK ) weiss ich nicht .


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#39

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 19.07.2014 10:06
von Gelöschtes Mitglied
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Mit den W 50 der die Neuen gebracht hat, wurden die Heimgänger nach der Verabschiedung auf dem Hof der GK ins Regiment nach Mühlhausen gefahren. Nach der Ausfahrt aus der Kompanie flogen alle Bestecke auf die Straße. Da hatten die Neuen auch gleich was zu tun. Für die ganz renitenten HG fuhr ein 66 Ikarus Bus von Kompanie zu Kompanie und dann nach Mühlhausen. Von unserer GK waren außer mir noch zwei dabei, weil wir der Kompanieführung den Handschlag verweigert hatten ( mit dem Spruch auf nimmer Wiedersehen). In Mühlhausen gab es einen Abschlussappell und noch einige Orden/Auszeichnungen. Dann mussten wir mitten auf dem Kasernenhof die Uniform ausziehen und auf einen Haufen werfen. Erst dann konnte Zivil angezogen werden. Dann gab es noch den Freifartschein und einen Verpflegungsbeutel. Danach wurden wir zum Bahnhof gefahren. Die Verpflegungsbeutel landeten bei Ausfahrt des Zuges fast alle zwischen den Gleisanlagen. In Erfurt habe ich mich aus dem chaotischen Haufen abgesetzt. Ich bin mir nicht sicher, dass alle gut angekommen sind.


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#40

RE: Wer weiß es noch?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 19.07.2014 10:09
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat
Die Verpflegungsbeutel landeten bei Ausfahrt des Zuges fast alle zwischen den Gleisanlagen.



Aber hallo, Essen wegwerfen?


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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