#141

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:30
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #135
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #114
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #107
Als meine "Bildzeitung" 1985 konfisziert wurde, Wert damals ca 50Pf, gab es eine lange Wartezeit, dann erhielt ich vom Zoll eine kostenfreie Verwarnung (Papier Format A5) und ein Formular (A4) für den Eigentumverzcht, welches ich unterschreiben musste. Der Zollbeamte hat mir alles des langen und breiten erklärt und die möglichen Rechtsmittel erläutert. Am Schluss hat er mich gefragt, ob ich alles verstanden hätte. Ich bin sicher, die Zeitung wurde nicht vernichtet, sondern kam zu den Akten und vergilbt möglicherweise noch heute in einem Gerichtsarchiv oder liegt beim BStU.

Als man mir einen Autokatalog einer bekannten Autozeitung bei der Einreise beim Zoll konfiszierte und die Dame dieses Heft sofort in den nebenan liegenden Dienstraum verbrachte, konnte ich die Freudenrufe ihrer Kollegen hören. Eine Quittung habe ich nicht erhalten, eine Erklärung musste ich auch nicht unterschreiben. Im Übrigen war ich froh, dass die Kontrolle damit abgeschlossen war, weil ich noch eine Stapel "Spiegel" dabei hatte, mit dem ich eine umfangreiche Leserschaft in Dresden erfreuen konnte.

Im "Dresdner Club" zu dem nur Auserwählte Zutritt hatten bzw. Mitglieder werden konnten, lagen allerdings so ziemlich alle namhaften westdeutschen Presseerzeugnisse zur Nutzung durch die Besucher im Lesezimmer aus. Es waren eben doch nicht alle DDR-Bürger gleich, manche waren etwas gleicher.

Gerade für die Mitarbeiter vom Zoll muss es doch ziemlich frustrierend gewesen sein, jeden Tag diese schönen Autos zu sehen, mir diesen meist gutgekleideten Menschen konfrontiert zu werden und bei ihren Kontrollen all diese westlichen Kostbarkeiten zu sehen, die es bei ihnen nicht oder wenn überhaupt, nur zu total überhöhten Preisen zu kaufen gab. Wie haben die das nur rein psychisch verkraftet ?



Das" psychisch zu verkraften" war wahrscheinlich nicht das Problem,es wurde hier schon geschrieben,man"gewöhnt sich dran".Die Sache hat aber einen anderen Aspekt,mir ist das erst Jahre nach der Wende richtig klargeworden,nachdem ich meinen"festen Klassenstandpunkt"entgültig über Bord geworfen hatte,es hat uns verändert.Jeder der längere Zeit an einer Güst gearbeitet hat,hat auch irgendwie ein bisschen im Westen gelebt.Er konnte an dem Leben nicht teilhaben,hat es aber an sich "vorbeifahren"sehen.Man "sah zu",zu was einer ökonomischen Inovation und Leistungsfähigkeit der Kapitalismus der Bundesrepublik in der Lage ist und man verglich es dahingehend mit SEINER DDR,zumindest vor sich selbst. Sicher wird das nicht jeder zugeben,manch einer heute noch nicht,aus Gründen einer merkwürdigen Staatsräson.Man sah,was der Kapitalismus in der Bundesrepublik in der Lage und besonders Willens war,dem einfachen Malocher von dem erarbeiteten Reichtum des Landes" abzugeben" ,und man verglich es mit der manchmal doch so kleinen,spießigen,kleinkarierten und auch ökonomisch erbärmlichen DDR,die man durchaus als sein Vaterland empfand und gerade das schmerzte,mich zumindest und ich weiß von anderen denen es ähnlich ging.
Dazu nur nebenei,Elster 427 schreibt hier die Geschichte von den fetten Mietwagen mit denen die Westler in die DDR gereist sind,ich muss schmunzeln bei der Geschichte.Er weiß natürlich, dass das so nicht stimmt,benutzt eine alte Argumentation unseres GO-Sekretär,ein Mensch der mir in meiner Funktion als APO-Sekretär immer unsympatisch war,die Gründe dafür sind ein anders Thema.Natürlich sind Leute mit Mietwagen in die DDR gefahren,warum auch nicht,vielleicht sogar aus Wichtigtuerei,aber das war natürlich nicht der Trend.Eine übergroße Masse der einfachen Malocher der Bundesrepublik konnten sich durch ihre Arbeit Fahrzeuge leisten,von denen ein DDR-Bürger,auch ein gut verdienender Staatssicherheitsmitarbeiter nicht zu träumen wagte.Überhaupt konnten sie sich einen rein ökonomischen Lebensstandard leisten, der denen eines DDR-Bürgers bei weiten übertraf,von ein paar GANZ großen Tieren vielleicht abgesehen.Das von mir dargestellte war einfach ein Fakt und den heute zu bestreiten ist einfach lächerlich und wird die DDR nicht wieder zum Leben erwecken.
Was ich mit der Geschichte eigentlich sagen wollte,Diesen Fakt erlebten die PKE-und Zollangehörigen ganz konkret und so wie kaum ein anderer DDR-Bürger,ganz besonders die Gruppe der OKE,die viele,fast schon private, Kontakte zu Westberlinern und Westdeutschen hatten.Die offizielle Agitation und Propaganda der DDR zu den Verhältnissen in der BRD und zu dem Leben der ausgebeuteten" Arbeiterklasse"in der BRD wurde dadurch zumindest auf eine harte Prüfung gestellt.Viele,und auch das weiß ich,haben sich dazu und zu den ganzen Umständen ihren Teil gedacht,waren "in Sorge"was den Sieg des Sozialismus in der DDR angeht.Aber wie das so ist mit den Deutschen,so war es auch mit den DDR-Deutschen,man macht weiter mit,wenn es sein muss bis zum bitteren Ende,es war nicht das Erste mal,was hätte man auch anderes tun sollen,"die Hoffnung stirbt zuletzt".Mir ist jetzt klar,dass meine"bittere Wahrheit"einigen hier nicht gefallen wird,die Wahrheit ist es allemal und wenn nicht, bin ich für Argumente,die mir das Gegenteil beweisen durchaus dankbar.


Mich würde diese-grün markierte- Aussage etwas genauer interessieren:

Für wieviele PKE- und Zollangehörige traf das in etwa zahlenmässig zu?

Was ist unter "fast schon private Kontakte" zu verstehen?

Der freundliche Gruss an häufig die Grenze frequentierende Berufskraftfahrer oder was ergab sich noch?

seaman


zuletzt bearbeitet 15.10.2013 17:31 | nach oben springen

#142

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:32
von Zkom IV | 323 Beiträge

Das heißt, der Eppelmann (wer hat sich den eigentlich als Verteidigungsminister ausgedacht ???) hat mal festgestellt, ach Mensch, die Herren haben ja gar keine Ausbildung, welche eigentlich nötig gewesen wäre.
Und schwupp..... da war man plötzlich "nur" noch Fähnrich.
Das belegt aber auch deutlich, dass die Uhren im MfS anders gingen als im Rest der Republik.

Wenn ich ehrlich bin, ich wäre den Verlockungen, besonders im Hinblick auf die gute Bezahlung sicherlich erlegen gewesen. Wäre bestimmt Major geworden. Fand die geflochtenen Schulterstücke auf den weinroten Unterlagen immer toll.



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#143

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:34
von elster427 | 789 Beiträge

@Zkom IV
siehe # 140 gruß Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
zuletzt bearbeitet 15.10.2013 17:35 | nach oben springen

#144

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:34
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Alfred!
Mir ging es um die Beantwortung der Frage.Bei denen die ich hier angesprochen habe war es so.Wie das in anderen operativen Abteilungen war, kann ich nicht allumfassend beurteilen.Aber auch dort weiß ich aus diversen Kontakten,dass viele Funktionen beim Mfs eigentlich ein"Anlernberuf" war,auch dort viele nicht über einen Hochschulabschluss verfügten.Wie die Dienstgradeinstufung dort erfolgte,oder ob es überhaupt eine Veränderung dort gab,davon habe ich keine Ahnung.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#145

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:37
von Zkom IV | 323 Beiträge

Ah ja, alles klar.
Rückstufung durch Eingliederung bei den GT. Klar, das MfS wurde ja aufgelöst. Tolle Alternative Degradierung oder Entlassung.
Waren schon recht merkwürdige Zeiten.



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#146

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:40
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #129
Zitat von matloh im Beitrag #126
]Wenn das so war, wieso wurde dann Westfernsehen (und andere Westmedien) generell erlaubt?
Hat sich in der Bevölkerung eigentlich niemand über diese Bevormundung aufgeregt? Oder hat man sich damit abgefunden, dass einen die Staatsmacht für blöde hält?

cheers matloh


Ich denke nicht, dass diese Medien generell erlaubt wurden. Da ein Fernsehgerät nur empfängt und nichts sendet, konnte man nicht etwas Wirkunsvolles gegen das Schauen des Westfernsehen unternehmen. In Betrieben und besonders bei staalichen Organisationen war Westempfang offiziell "tabu", wie hier anderer Stelle berichtet wurde; da ein Radio/Fernsehgerät nicht selber sendet, konnte man es auch da wagen.
Theo



Im Dorf Wefensleben, wo ein großteil der MA von PKE und GZA wohnten, waren die Fernsehwelten auch geteilt.

1. Ein Wohnblock nur mit PKE-Angehörigen kein Empfang von Westfernsehen durch eingebaute Sperre in der Antenne.
2. Ein Wohnblock nur mit GZA- Angehörigen freier Empfang aller erreichbaren Sender.
3. Ein Wohnblock gemischt mit PKE - und GZA MA freier Empfang aller erreichbaren Sender

- den MA des GZA ( nicht jeder MA des GZA war in der SED )war es erlaubt, Westfernsehen zu empfangen


passport


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#147

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:49
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #131
Na, da spricht doch ein linientreuer sozialistischer Mit arbeiter der PKE (Stasi-Mitarbeiter.
Zitat von passport im Beitrag #117
@Sperrbrecher

Mit normalen Fahrzeugen, dazu zähle ich zB. auch Porsche oder Ferrari konnte keiner bei uns Punkten. Da musste schon was aussergewöhnliches vorbei kommen. Da denke ich mal an echte Oldtimers (sehe ich mir heute noch gerne an) oder exklusive Wohnmobile. Interessant war es anzusehen, wenn so eine Motorradgang mit 30-60 Krädern oder mehr in Dreierreihe hintereinander langsam bei 20-30 Km/h die Güst verließ. Da kam schon der Showeffekt dazu. Habe nie von einen MA, auch privat, irgendwelche neidische Worte über Westwaren damals gehört. Das war überhaupt kein Thema.
Übrigens, Zeitungen mussten in Marienborn in den Einreisebereichen LKW / PKW in eine verschlossene Stahlkiste gesteckt werden. Entsorgt wurden diese Zeitungen durch den Sicherheitsoffizier der PKE und später mit der alten Fahndungspost geschreddert.

passport





@zoll

Hier geht es um eine Zeit von mir an der Güst von 1975 - bis 1990. Ich gebe hier nur meine Erinnerungen wieder wie sie damals waren. Das ist eben Geschichte wie ich sie damals erlebt habe. Fabrikate von Westwagen sah man jeden Tag zu Tausenden. Da gab es nichts Aufregendes oder etwas zu Bewundern. Das war auf einer Autobahn -Güst ganz normale Alltäglichkeit. Da fand ich neue oder unbekannte Reisedokumente viel interressanter !

passport


Alfred und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:50
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Zum Thema Ausbildung will ich auch noch meinen Senf dazu geben. Mich hat man nach dem Dreimonatelehrgang an der Bezirksparteischule von der Schlosserwerkbank zur "Soz. Hilfe" in die Kl geholt und ins kalte Wasser geschmissen, ich sollte 20 GO in mittelständischen Betrieben im Landkreis politisch führen. In dieser Zeit absolvierte ich noch den Einjahreslehrgang. Ich hatte von ökonomischen Prozessen null Ahnung und sollte erfahrenen Leitungskader in der Industrie klar machen, wie man Pläne erfüllt. Man wollte mich zur Parteihochschule schicken und das habe ich abgelehnt, mir war die Praxis näher als die Theorie. Irgendwann stellte ich fest, dass mein Wissen für diese Aufgaben total unzureichend ist und bat darum, Ökonomie studieren zu dürfen, was ich dann auch ab 1986 nach entsprechendem Vorbereitungslehrgang am Industrieinstitut der TU Dresden tat. Mit der Wende kam dann alles etwas anders.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#149

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 17:57
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #141
Zitat von KARNAK im Beitrag #135
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #114
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #107
Als meine "Bildzeitung" 1985 konfisziert wurde, Wert damals ca 50Pf, gab es eine lange Wartezeit, dann erhielt ich vom Zoll eine kostenfreie Verwarnung (Papier Format A5) und ein Formular (A4) für den Eigentumverzcht, welches ich unterschreiben musste. Der Zollbeamte hat mir alles des langen und breiten erklärt und die möglichen Rechtsmittel erläutert. Am Schluss hat er mich gefragt, ob ich alles verstanden hätte. Ich bin sicher, die Zeitung wurde nicht vernichtet, sondern kam zu den Akten und vergilbt möglicherweise noch heute in einem Gerichtsarchiv oder liegt beim BStU.

Als man mir einen Autokatalog einer bekannten Autozeitung bei der Einreise beim Zoll konfiszierte und die Dame dieses Heft sofort in den nebenan liegenden Dienstraum verbrachte, konnte ich die Freudenrufe ihrer Kollegen hören. Eine Quittung habe ich nicht erhalten, eine Erklärung musste ich auch nicht unterschreiben. Im Übrigen war ich froh, dass die Kontrolle damit abgeschlossen war, weil ich noch eine Stapel "Spiegel" dabei hatte, mit dem ich eine umfangreiche Leserschaft in Dresden erfreuen konnte.

Im "Dresdner Club" zu dem nur Auserwählte Zutritt hatten bzw. Mitglieder werden konnten, lagen allerdings so ziemlich alle namhaften westdeutschen Presseerzeugnisse zur Nutzung durch die Besucher im Lesezimmer aus. Es waren eben doch nicht alle DDR-Bürger gleich, manche waren etwas gleicher.

Gerade für die Mitarbeiter vom Zoll muss es doch ziemlich frustrierend gewesen sein, jeden Tag diese schönen Autos zu sehen, mir diesen meist gutgekleideten Menschen konfrontiert zu werden und bei ihren Kontrollen all diese westlichen Kostbarkeiten zu sehen, die es bei ihnen nicht oder wenn überhaupt, nur zu total überhöhten Preisen zu kaufen gab. Wie haben die das nur rein psychisch verkraftet ?



Das" psychisch zu verkraften" war wahrscheinlich nicht das Problem,es wurde hier schon geschrieben,man"gewöhnt sich dran".Die Sache hat aber einen anderen Aspekt,mir ist das erst Jahre nach der Wende richtig klargeworden,nachdem ich meinen"festen Klassenstandpunkt"entgültig über Bord geworfen hatte,es hat uns verändert.Jeder der längere Zeit an einer Güst gearbeitet hat,hat auch irgendwie ein bisschen im Westen gelebt.Er konnte an dem Leben nicht teilhaben,hat es aber an sich "vorbeifahren"sehen.Man "sah zu",zu was einer ökonomischen Inovation und Leistungsfähigkeit der Kapitalismus der Bundesrepublik in der Lage ist und man verglich es dahingehend mit SEINER DDR,zumindest vor sich selbst. Sicher wird das nicht jeder zugeben,manch einer heute noch nicht,aus Gründen einer merkwürdigen Staatsräson.Man sah,was der Kapitalismus in der Bundesrepublik in der Lage und besonders Willens war,dem einfachen Malocher von dem erarbeiteten Reichtum des Landes" abzugeben" ,und man verglich es mit der manchmal doch so kleinen,spießigen,kleinkarierten und auch ökonomisch erbärmlichen DDR,die man durchaus als sein Vaterland empfand und gerade das schmerzte,mich zumindest und ich weiß von anderen denen es ähnlich ging.
Dazu nur nebenei,Elster 427 schreibt hier die Geschichte von den fetten Mietwagen mit denen die Westler in die DDR gereist sind,ich muss schmunzeln bei der Geschichte.Er weiß natürlich, dass das so nicht stimmt,benutzt eine alte Argumentation unseres GO-Sekretär,ein Mensch der mir in meiner Funktion als APO-Sekretär immer unsympatisch war,die Gründe dafür sind ein anders Thema.Natürlich sind Leute mit Mietwagen in die DDR gefahren,warum auch nicht,vielleicht sogar aus Wichtigtuerei,aber das war natürlich nicht der Trend.Eine übergroße Masse der einfachen Malocher der Bundesrepublik konnten sich durch ihre Arbeit Fahrzeuge leisten,von denen ein DDR-Bürger,auch ein gut verdienender Staatssicherheitsmitarbeiter nicht zu träumen wagte.Überhaupt konnten sie sich einen rein ökonomischen Lebensstandard leisten, der denen eines DDR-Bürgers bei weiten übertraf,von ein paar GANZ großen Tieren vielleicht abgesehen.Das von mir dargestellte war einfach ein Fakt und den heute zu bestreiten ist einfach lächerlich und wird die DDR nicht wieder zum Leben erwecken.
Was ich mit der Geschichte eigentlich sagen wollte,Diesen Fakt erlebten die PKE-und Zollangehörigen ganz konkret und so wie kaum ein anderer DDR-Bürger,ganz besonders die Gruppe der OKE,die viele,fast schon private, Kontakte zu Westberlinern und Westdeutschen hatten.Die offizielle Agitation und Propaganda der DDR zu den Verhältnissen in der BRD und zu dem Leben der ausgebeuteten" Arbeiterklasse"in der BRD wurde dadurch zumindest auf eine harte Prüfung gestellt.Viele,und auch das weiß ich,haben sich dazu und zu den ganzen Umständen ihren Teil gedacht,waren "in Sorge"was den Sieg des Sozialismus in der DDR angeht.Aber wie das so ist mit den Deutschen,so war es auch mit den DDR-Deutschen,man macht weiter mit,wenn es sein muss bis zum bitteren Ende,es war nicht das Erste mal,was hätte man auch anderes tun sollen,"die Hoffnung stirbt zuletzt".Mir ist jetzt klar,dass meine"bittere Wahrheit"einigen hier nicht gefallen wird,die Wahrheit ist es allemal und wenn nicht, bin ich für Argumente,die mir das Gegenteil beweisen durchaus dankbar.


Mich würde diese-grün markierte- Aussage etwas genauer interessieren:

Für wieviele PKE- und Zollangehörige traf das in etwa zahlenmässig zu?

Was ist unter "fast schon private Kontakte" zu verstehen?

Der freundliche Gruss an häufig die Grenze frequentierende Berufskraftfahrer oder was ergab sich noch?

seaman


Willst Du wieder ein bisschen unsere Ehre retten?Und den Versuch unternehmen mich in die Rolle eines schon damals "Abtrünnigen" stellen?
ALLE PKE und Zollangehörige haben diese Fakten erlebt und zwar an jedem Tag ihres Dienstes.Inwieweit sie diese Fakten realisiert haben,ist eine andere Sache.In jedem Fall wurde es einem verdammt schwer gemacht ein 200%zu sein.
Und was ist unter "fast privaten Kontakten zu verstehen?Nicht das ich ein"Verräter" war,wenn Du das vermutest,ich kann ohne rot zu werden sagen,ich habe meine Verpflichtungserklärung bis zu meinem letzten Diensttag erfüllt.Ob ich mit heutigen Kentnisstand unbedingt darauf stolz sein kann,bei meinem Bemühen den Soz.zu verteidigen weiß ich nicht so ganz genau.
Aber zu den"fast privaten Kontakten".Als OKE hatte ich neben dem"normalen"Tagesgeschäft, angefangen bei zu realisierenden Festnahmen über Abhandlungen von Verstößen Grenzordnung ,ständigem Suchen nach möglichen"Perspektivkadern"für das Mfs und anderen kleineren Problemlösungen,die Aufgabe die eine oder andere"Sonderaufgabe"zu erfüllen.So z.B."Wünsche" irgendwelche spezielle Ausgaben von Presseerzeugnissen zu besorgen.Um diese "Wünsche"zu erfüllen,war es sinnvoll gute Kontakte zu"Stammkunden"an einer Güst zu pflegen,LKW-Fahrer,Busfahrer,Leute die Liebesbeziehungen in der DDR unterhielten.Diese Kontakte wollten"gepflegt"werden,wenn man im Fall der Fälle "Hilfe" brauchte.Natürlich war das durchaus eine Gradwanderung,so einige haben dabei nicht das Maß gefunden,haben sich dabei"die Finger verbrannt",ich gehörte nicht dazu,denke und hoffe ich jedenfalls.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 15.10.2013 17:57 | nach oben springen

#150

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:11
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #138
Eigentlich wollte ich mich zu Karnaks Beitrag äußern. Ich lasse es lieber - nur soviel : ich gebe hier nur selbst erlebtes wieder und keine Argumente anderer. Und was mich immerwieder Erstaunt , wie grade ehemalige Funktionäre der Partei, ihren Klassenstandpunkt ablegten wie alte Mäntel?
Ich will keinem etwas unterstellen, aber so eine Funktion muß wohl der Kariere geholfen haben!
Mal ganz ehrlich - ich habe meinen Standpunkt immer noch ,was aber nicht heißt , das ich diese DDR zurückmöchte! Ist aber ein anderes Thema!
mfg Jan

Du irrst da mein Lieber,meine politischen Überzeugungen habe ich in keiner Weise abgelegt,dass kannst Du an vielen Stellen im Netz nachlesen,aber ich habe versucht dazu zu lernen,Schlussfolgerungen aus der Geschichte zu ziehen,Ich habe keinen "alten Mantel"abgelegt,einen Knebel von ideologischer Bevormundung allerdings schon.Ich werde mir nicht mehr vorschreiben lassen was ich zu denken und BESONDERS zu sagen habe.Das ist eine der Lehren die ich aus der Geschichte gezogen habe.Das war nämlich eine der Gründe,die der DDR den Hals zugedrückt und sie erstickt hat,dass sollten die bedenken,die weiter an einem"festen Klassenstandpunkt"festhalten und sich eine andere Gesellschaftsordnung wie den Kapitalismus wünschen.Ansonsten kann ich mir nur schwer vorstellen,dass Du mich als Karrierist empfunden und erlebt hast.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#151

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:13
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #149
Zitat von seaman im Beitrag #141
Zitat von KARNAK im Beitrag #135
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #114
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #107
Als meine "Bildzeitung" 1985 konfisziert wurde, Wert damals ca 50Pf, gab es eine lange Wartezeit, dann erhielt ich vom Zoll eine kostenfreie Verwarnung (Papier Format A5) und ein Formular (A4) für den Eigentumverzcht, welches ich unterschreiben musste. Der Zollbeamte hat mir alles des langen und breiten erklärt und die möglichen Rechtsmittel erläutert. Am Schluss hat er mich gefragt, ob ich alles verstanden hätte. Ich bin sicher, die Zeitung wurde nicht vernichtet, sondern kam zu den Akten und vergilbt möglicherweise noch heute in einem Gerichtsarchiv oder liegt beim BStU.

Als man mir einen Autokatalog einer bekannten Autozeitung bei der Einreise beim Zoll konfiszierte und die Dame dieses Heft sofort in den nebenan liegenden Dienstraum verbrachte, konnte ich die Freudenrufe ihrer Kollegen hören. Eine Quittung habe ich nicht erhalten, eine Erklärung musste ich auch nicht unterschreiben. Im Übrigen war ich froh, dass die Kontrolle damit abgeschlossen war, weil ich noch eine Stapel "Spiegel" dabei hatte, mit dem ich eine umfangreiche Leserschaft in Dresden erfreuen konnte.

Im "Dresdner Club" zu dem nur Auserwählte Zutritt hatten bzw. Mitglieder werden konnten, lagen allerdings so ziemlich alle namhaften westdeutschen Presseerzeugnisse zur Nutzung durch die Besucher im Lesezimmer aus. Es waren eben doch nicht alle DDR-Bürger gleich, manche waren etwas gleicher.

Gerade für die Mitarbeiter vom Zoll muss es doch ziemlich frustrierend gewesen sein, jeden Tag diese schönen Autos zu sehen, mir diesen meist gutgekleideten Menschen konfrontiert zu werden und bei ihren Kontrollen all diese westlichen Kostbarkeiten zu sehen, die es bei ihnen nicht oder wenn überhaupt, nur zu total überhöhten Preisen zu kaufen gab. Wie haben die das nur rein psychisch verkraftet ?



[Das" psychisch zu verkraften" war wahrscheinlich nicht das Problem,es wurde hier schon geschrieben,man"gewöhnt sich dran".Die Sache hat aber einen anderen Aspekt,mir ist das erst Jahre nach der Wende richtig klargeworden,nachdem ich meinen"festen Klassenstandpunkt"entgültig über Bord geworfen hatte,es hat uns verändert.Jeder der längere Zeit an einer Güst gearbeitet hat,hat auch irgendwie ein bisschen im Westen gelebt.Er konnte an dem Leben nicht teilhaben,hat es aber an sich "vorbeifahren"sehen.Man "sah zu",zu was einer ökonomischen Inovation und Leistungsfähigkeit der Kapitalismus der Bundesrepublik in der Lage ist und man verglich es dahingehend mit SEINER DDR,zumindest vor sich selbst. Sicher wird das nicht jeder zugeben,manch einer heute noch nicht,aus Gründen einer merkwürdigen Staatsräson.Man sah,was der Kapitalismus in der Bundesrepublik in der Lage und besonders Willens war,dem einfachen Malocher von dem erarbeiteten Reichtum des Landes" abzugeben" ,und man verglich es mit der manchmal doch so kleinen,spießigen,kleinkarierten und auch ökonomisch erbärmlichen DDR,die man durchaus als sein Vaterland empfand und gerade das schmerzte,mich zumindest und ich weiß von anderen denen es ähnlich ging.
Dazu nur nebenei,Elster 427 schreibt hier die Geschichte von den fetten Mietwagen mit denen die Westler in die DDR gereist sind,ich muss schmunzeln bei der Geschichte.Er weiß natürlich, dass das so nicht stimmt,benutzt eine alte Argumentation unseres GO-Sekretär,ein Mensch der mir in meiner Funktion als APO-Sekretär immer unsympatisch war,die Gründe dafür sind ein anders Thema.Natürlich sind Leute mit Mietwagen in die DDR gefahren,warum auch nicht,vielleicht sogar aus Wichtigtuerei,aber das war natürlich nicht der Trend.Eine übergroße Masse der einfachen Malocher der Bundesrepublik konnten sich durch ihre Arbeit Fahrzeuge leisten,von denen ein DDR-Bürger,auch ein gut verdienender Staatssicherheitsmitarbeiter nicht zu träumen wagte.Überhaupt konnten sie sich einen rein ökonomischen Lebensstandard leisten, der denen eines DDR-Bürgers bei weiten übertraf,von ein paar GANZ großen Tieren vielleicht abgesehen.Das von mir dargestellte war einfach ein Fakt und den heute zu bestreiten ist einfach lächerlich und wird die DDR nicht wieder zum Leben erwecken.
Was ich mit der Geschichte eigentlich sagen wollte,Diesen Fakt erlebten die PKE-und Zollangehörigen ganz konkret und so wie kaum ein anderer DDR-Bürger,ganz besonders die Gruppe der OKE,die viele,fast schon private, Kontakte zu Westberlinern und Westdeutschen hatten.Die offizielle Agitation und Propaganda der DDR zu den Verhältnissen in der BRD und zu dem Leben der ausgebeuteten" Arbeiterklasse"in der BRD wurde dadurch zumindest auf eine harte Prüfung gestellt.Viele,und auch das weiß ich,haben sich dazu und zu den ganzen Umständen ihren Teil gedacht,waren "in Sorge"was den Sieg des Sozialismus in der DDR angeht.Aber wie das so ist mit den Deutschen,so war es auch mit den DDR-Deutschen,man macht weiter mit,wenn es sein muss bis zum bitteren Ende,es war nicht das Erste mal,was hätte man auch anderes tun sollen,"die Hoffnung stirbt zuletzt".Mir ist jetzt klar,dass meine"bittere Wahrheit"einigen hier nicht gefallen wird,die Wahrheit ist es allemal und wenn nicht, bin ich für Argumente,die mir das Gegenteil beweisen durchaus dankbar.


Mich würde diese-grün markierte- Aussage etwas genauer interessieren:

Für wieviele PKE- und Zollangehörige traf das in etwa zahlenmässig zu?

Was ist unter "fast schon private Kontakte" zu verstehen?

Der freundliche Gruss an häufig die Grenze frequentierende Berufskraftfahrer oder was ergab sich noch?

seaman


] Willst Du wieder ein bisschen unsere Ehre retten?Und den Versuch unternehmen mich in die Rolle eines schon damals "Abtrünnigen" stellen?
ALLE PKE und Zollangehörige haben diese Fakten erlebt und zwar an jedem Tag ihres Dienstes.Inwieweit sie diese Fakten realisiert haben,ist eine andere Sache.In jedem Fall wurde es einem verdammt schwer gemacht ein 200%zu sein.
Und was ist unter "fast privaten Kontakten zu verstehen?Nicht das ich ein"Verräter" war,wenn Du das vermutest,ich kann ohne rot zu werden sagen,ich habe meine Verpflichtungserklärung bis zu meinem letzten Diensttag erfüllt.Ob ich mit heutigen Kentnisstand unbedingt darauf stolz sein kann,bei meinem Bemühen den Soz.zu verteidigen weiß ich nicht so ganz genau.
Aber zu den"fast privaten Kontakten".Als OKE hatte ich neben dem"normalen"Tagesgeschäft, angefangen bei zu realisierenden Festnahmen über Abhandlungen von Verstößen Grenzordnung ,ständigem Suchen nach möglichen"Perspektivkadern"für das Mfs und anderen kleineren Problemlösungen,die Aufgabe die eine oder andere"Sonderaufgabe"zu erfüllen.So z.B."Wünsche" irgendwelche spezielle Ausgaben von Presseerzeugnissen zu besorgen.Um diese "Wünsche"zu erfüllen,war es sinnvoll gute Kontakte zu"Stammkunden"an einer Güst zu pflegen,LKW-Fahrer,Busfahrer,Leute die Liebesbeziehungen in der DDR unterhielten.Diese Kontakte wollten"gepflegt"werden,wenn man im Fall der Fälle "Hilfe" brauchte.Natürlich war das durchaus eine Gradwanderung,so einige haben dabei nicht das Maß gefunden,haben sich dabei"die Finger verbrannt",ich gehörte nicht dazu,denke und hoffe ich jedenfalls.


Na ja,
Meine Ehre ist nicht Deine Ehre,davon mal abgesehen.....
Ich war nicht an der Güst.
Mich interessieren auch diese Floskeln "Abtrünniger" und "Verräter" nicht in diesem Zusammenhang.
Nun zu meiner Frage:
Das mit den privaten Kontakten hast Du doch deutlich erläutert.Das ist verständlich.
Wieviele PKE Mitarbeiter gab es in der DDR?

seaman


zuletzt bearbeitet 15.10.2013 18:18 | nach oben springen

#152

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:19
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #151


Na ja,
Meine Ehre ist nicht Deine Ehre,davon mal abgesehen.....
Mich interessieren auch diese Floskeln "Abtrünniger" und "Verräter" nicht in diesem Zusammenhang.
Das mit den privaten Kontakten hast Du doch deutlich erläutert.Das ist verständlich.
Wieviele PKE Mitarbeiter gab es in der DDR?

seaman



Glaube mir,das mit der Ehre kann manchmal täuschen.Und wie viele,keine Ahnung.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#153

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:19
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo seaman,
mal als Richtwert, Drewitz waren zwischen 450 und 500 Mitarbeiter PKE tätig.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#154

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:20
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #152
Zitat von seaman im Beitrag #151


Na ja,
Meine Ehre ist nicht Deine Ehre,davon mal abgesehen.....
Mich interessieren auch diese Floskeln "Abtrünniger" und "Verräter" nicht in diesem Zusammenhang.
Das mit den privaten Kontakten hast Du doch deutlich erläutert.Das ist verständlich.
Wieviele PKE Mitarbeiter gab es in der DDR?

seaman



Glaube mir,das mit der Ehre kann manchmal täuschen.Und wie viele,keine Ahnung.


Ist hier aber nicht das Thema..

seaman


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#155

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:21
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #153
Hallo seaman,
mal als Richtwert, Drewitz waren zwischen 450 und 500 Mitarbeiter PKE tätig.
mfg Jan


Danke,
das gibt mir eine Vorstellung.
seaman


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#156

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:22
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Haste recht,aber ich habe nur sehr bedingt damit angefangen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#157

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:23
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #153
Hallo seaman,
mal als Richtwert, Drewitz waren zwischen 450 und 500 Mitarbeiter PKE tätig.
mfg Jan


Wie stark waren in etwa die Kräfte des Zolls dort vertreten?

seaman


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#158

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:32
von elster427 | 789 Beiträge

So ,habe mal gegooglet, laut bstu hatte die Abteilung VI rund 8000 Mitarbeiter DDR weit.
Der Zoll- äh ja äh- Zugstärke 40-50 Mann und Frauen, vier Diensteinheiten. Somit ca.200 MA
Gruß Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:34
von elster427 | 789 Beiträge

1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#160

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.10.2013 18:36
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #159
zum nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zollverwaltung_der_DDR


Ja ist klar.
Sicherlich waren aber von diesen Tausenden wohl die wenigsten in der direkten Grenzabfertigung?

seaman


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