#81

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 19:40
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #80
Als Passkontrolleur hatte ich nichts mit LKW Ladeflächen und Planen zu tun.Das war Sache der Zöllner.
Mfg Jan

ihr kanntet euch bestimmt doch gut mit den Zöllnern,
hatte keiner eine Schätzlatte dabei gehabt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#82

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 19:48
von elster427 | 789 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #81
Zitat von elster427 im Beitrag #80
Als Passkontrolleur hatte ich nichts mit LKW Ladeflächen und Planen zu tun.Das war Sache der Zöllner.
Mfg Jan

ihr kanntet euch bestimmt doch gut mit den Zöllnern,
hatte keiner eine Schätzlatte dabei gehabt?
Lutze

Es hatte nichts damit zu tun ob man den Zöllner gut kannte. Wir hatten jeder seinen festen Tätigkeitsbereich.
Heute übernimt die Bundespolizei auch mal Zollaufgaben. So etwas gab es bei uns nicht.Jeder konnte dem anderen Hinweise geben , aber in dessen Tätigkeit hat sich keiner eingemischt.
Gruß Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#83

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 19:56
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #81
Zitat von elster427 im Beitrag #80
Als Passkontrolleur hatte ich nichts mit LKW Ladeflächen und Planen zu tun.Das war Sache der Zöllner.
Mfg Jan

ihr kanntet euch bestimmt doch gut mit den Zöllnern,
hatte keiner eine Schätzlatte dabei gehabt?
Lutze

Es hatte nichts damit zu tun ob man den Zöllner gut kannte. Wir hatten jeder seinen festen Tätigkeitsbereich.
Heute übernimt die Bundespolizei auch mal Zollaufgaben. So etwas gab es bei uns nicht.Jeder konnte dem anderen Hinweise geben , aber in dessen Tätigkeit hat sich keiner eingemischt.
Gruß Jan


und dieses wurde ausgenutzt,
um DDR-Bürger auszuschleusen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#84

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 20:16
von passport | 2.639 Beiträge

@Lutze ,

Jede Schleusung, gelungen oder verhindert, wurde ausgewertet und die Erkenntnisse an die entsprechenden DE weitergeleitet. Auch bei einer "spanischen Wand" musste die zu schleusende Person ein-oder umsteigen. Das ist immer der Schwachpunkt einer jeden Schleusung. Der andere Schwachpunkt war die Information - und Verbindungsaufnahme vom Schleuser zu der zu schleusenden Person. Übrigens, deine "spanische Wand" habe ich 1979 im Bereich LKW-Ausreise kennen gelernt. Es war nur keine Person versteckt, sondern ca. 1000 Stück Butter aus dem Intershop und diversen Alkoholika

passport


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#85

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 20:23
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #84
@Lutze ,

Jede Schleusung, gelungen oder verhindert, wurde ausgewertet und die Erkenntnisse an die entsprechenden DE weitergeleitet. Auch bei einer "spanischen Wand" musste die zu schleusende Person ein-oder umsteigen. Das ist immer der Schwachpunkt einer jeden Schleusung. Der andere Schwachpunkt war die Information - und Verbindungsaufnahme vom Schleuser zu der zu schleusenden Person. Übrigens, deine "spanische Wand" habe ich 1979 im Bereich LKW-Ausreise kennen gelernt. Es war nur keine Person versteckt, sondern ca. 1000 Stück Butter aus dem Intershop und diversen Alkoholika

passport

1000 Stück Butter aus den Intershop?,
irgendwie kann ich das nicht glauben
Lutze


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#86

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 20:37
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #85
Zitat von passport im Beitrag #84
@Lutze ,

Jede Schleusung, gelungen oder verhindert, wurde ausgewertet und die Erkenntnisse an die entsprechenden DE weitergeleitet. Auch bei einer "spanischen Wand" musste die zu schleusende Person ein-oder umsteigen. Das ist immer der Schwachpunkt einer jeden Schleusung. Der andere Schwachpunkt war die Information - und Verbindungsaufnahme vom Schleuser zu der zu schleusenden Person. Übrigens, deine "spanische Wand" habe ich 1979 im Bereich LKW-Ausreise kennen gelernt. Es war nur keine Person versteckt, sondern ca. 1000 Stück Butter aus dem Intershop und diversen Alkoholika

passport

1000 Stück Butter aus den Intershop?,
irgendwie kann ich das nicht glauben
Lutze



Es gibt nichts Ungewöhnliches, was
nicht noch ungewöhnlicher sein könnte.

Marion Gitzel



passport


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#87

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 20:40
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Damals gab es aus Gründen der Versorgungssicherheit und Landesverteidigung garantierte Erzeugerpreise für Landwirte. Da die Preise eher hoch waren, wurde viel zu viel produziert. Um Milch, Käse- und Butterberge abzubauen, wurden diese zulasten der Staatskasse sehr günstig ins Ausland verkauft. Dass allerdings 1000 Stück Butter aus dem Intershop kommen sollen, scheint seltsam und nur denkbar, wenn ein Intershop Mitarbeiter "mitgemischt" hat.
Theo


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#88

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 20:59
von Lutze | 8.039 Beiträge

ich war oft im Intershop einkaufen,
meist nur Klamotten,
aber das einer Butter in den Umfang so viel gekauft hat,
daran kann ich mich nicht erinnern,
es gab doch den Zwangsumtausch,
viele West -Berliner oder Bundesbürger wußten nicht
viel mit der DDR-Mark anzufangen,
aber in den den Konsum und HO-Läden
unsere DDR-Butter aufkaufen,
daran kann ich mich nicht erinnern,
eher umgekehrt,
gibt es bei euch in der DDR auch Butter zu kaufen?
Lutze


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#89

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.10.2013 21:10
von passport | 2.639 Beiträge

Dieser LKW war kein Fzg. was im vertragsgebundenen Transit gefahren ist. Die Butter hat er auch nicht im Konsum oder HO gekauft sondern im Intershop mit DM. Der DDR-Zoll hat bei der Ausreisekontrolle diese Zwischenwand mit den Waren entdeckt. Der Fahrer hat die Belege für den Einkauf vorgelegt. Es war alles ordnungsgemäß. Der Rest war dem DDR-Zoll egal, wir waren ja nicht für die Butterberge der EU verantwortlich. Wenn diese Ware der bundesdeutsche Zoll bei den Fahrer entdeckt hätte wäre es für den Fahrer etwas schlechter ausgegangen.

passport


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#90

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 13:39
von Zkom IV | 323 Beiträge

@passport
Da hätten wir uns in Dreilinden über einen kleinen Anruf sehr gefreut.

Ein Kollege der an der KSt Sonnenallee war, hatte auf irgendeine Art und Weise mal die Telefonnummer der Ostseite ermittelt und dann vom Dienstapparat West angerufen.
Nachdem er sich als "Westseite"geoutet hatte wurde das Gespräch sofort unterbrochen.

Glaube das ist doch auch wieder so ein "Grenzerlatein" oder hätte ich mal so eben irgendwo einen Telefonapparat der GÜSt Drewitz anrufen können ?



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#91

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 13:58
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Zkom IV im Beitrag #90
@passport
Da hätten wir uns in Dreilinden über einen kleinen Anruf sehr gefreut.

Ein Kollege der an der KSt Sonnenallee war, hatte auf irgendeine Art und Weise mal die Telefonnummer der Ostseite ermittelt und dann vom Dienstapparat West angerufen.
Nachdem er sich als "Westseite"geoutet hatte wurde das Gespräch sofort unterbrochen.

Glaube das ist doch auch wieder so ein "Grenzerlatein" oder hätte ich mal so eben irgendwo einen Telefonapparat der GÜSt Drewitz anrufen können ?


Interessante Frage. Vielleicht denkbar, dass jede Güst auch einen Anschluss ans öffentliche Telefonnetz hatte, wie das bei anderen Verwaltungsstellen ja auch der Fall ist und man dann bei einer Zentrale gelandet ist? Die Weitervermittlung erfolgte dann wohl nur, wenn sie aufgrund der Vorschrift möglich war.
Falls ich als Ausländern aus der Telefonzelle in der Interraststätte über Notruf 110 mitgeteilt hätte, mir sei soeben das Auto Schweiz "ZH-xxxxxx" gestohlen worden und der Pass sei auch weg, hätte das vielleicht jemanden an der Güst interessiert...
Theo


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#92

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 14:34
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #91
Zitat von Zkom IV im Beitrag #90
@passport
Da hätten wir uns in Dreilinden über einen kleinen Anruf sehr gefreut.

Ein Kollege der an der KSt Sonnenallee war, hatte auf irgendeine Art und Weise mal die Telefonnummer der Ostseite ermittelt und dann vom Dienstapparat West angerufen.
Nachdem er sich als "Westseite"geoutet hatte wurde das Gespräch sofort unterbrochen.

Glaube das ist doch auch wieder so ein "Grenzerlatein" oder hätte ich mal so eben irgendwo einen Telefonapparat der GÜSt Drewitz anrufen können ?


Interessante Frage. Vielleicht denkbar, dass jede Güst auch einen Anschluss ans öffentliche Telefonnetz hatte, wie das bei anderen Verwaltungsstellen ja auch der Fall ist und man dann bei einer Zentrale gelandet ist? Die Weitervermittlung erfolgte dann wohl nur, wenn sie aufgrund der Vorschrift möglich war.
Falls ich als Ausländern aus der Telefonzelle in der Interraststätte über Notruf 110 mitgeteilt hätte, mir sei soeben das Auto Schweiz "ZH-xxxxxx" gestohlen worden und der Pass sei auch weg, hätte das vielleicht jemanden an der Güst interessiert...
Theo


Also ich konnte mit meinem Diensttelefon eine 0 Vorwählen,dann war ich in der öffentlichen Leitung.Habe mir mal den Spaß gemacht und die Westberliner Vorwahl 030 gewählt und eine Nummer einer Prostituierten aus WB,die Nummer war aus der BZ,ging ohne Probleme,die Frau war dran,aber ich bin ehrlich,ich habe nichts gesagt,sie hat zweimal in den Hörer gesäuselt und dann Arschloch gesagt und aufgelegt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#93

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 14:42
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #92
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #91
Zitat von Zkom IV im Beitrag #90
@passport
Da hätten wir uns in Dreilinden über einen kleinen Anruf sehr gefreut.

Ein Kollege der an der KSt Sonnenallee war, hatte auf irgendeine Art und Weise mal die Telefonnummer der Ostseite ermittelt und dann vom Dienstapparat West angerufen.
Nachdem er sich als "Westseite"geoutet hatte wurde das Gespräch sofort unterbrochen.

Glaube das ist doch auch wieder so ein "Grenzerlatein" oder hätte ich mal so eben irgendwo einen Telefonapparat der GÜSt Drewitz anrufen können ?


Interessante Frage. Vielleicht denkbar, dass jede Güst auch einen Anschluss ans öffentliche Telefonnetz hatte, wie das bei anderen Verwaltungsstellen ja auch der Fall ist und man dann bei einer Zentrale gelandet ist? Die Weitervermittlung erfolgte dann wohl nur, wenn sie aufgrund der Vorschrift möglich war.
Falls ich als Ausländern aus der Telefonzelle in der Interraststätte über Notruf 110 mitgeteilt hätte, mir sei soeben das Auto Schweiz "ZH-xxxxxx" gestohlen worden und der Pass sei auch weg, hätte das vielleicht jemanden an der Güst interessiert...
Theo


Also ich konnte mit meinem Diensttelefon eine 0 Vorwählen,dann war ich in der öffentlichen Leitung.Habe mir mal den Spaß gemacht und die Westberliner Vorwahl 030 gewählt und eine Nummer einer Prostituierten aus WB,die Nummer war aus der BZ,ging ohne Probleme,die Frau war dran,aber ich bin ehrlich,ich habe nichts gesagt,sie hat zweimal in den Hörer gesäuselt und dann Arschloch gesagt und aufgelegt.

so richtig glauben kann ich das nicht,
wir hatten mal das Thema mit den geflüchteten DDR-Kühen,
da gab es mit dem Telefonieren große Probleme
Lutze


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#94

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 15:27
von elster427 | 789 Beiträge

Also wenn ich mich recht erinnere ,gab es zwischen Drewitz und Dreilinden einen heißen Draht ,der nur in Notlagen und auf Befehl benutzt werden durfte.Darüber hätte man aber keine "Butterinfos" weiterleitenkönnen. Ansosten hatte Drewitz die öffentliche Nummer 302496 oder 97 mit Potsdamer Vorwahl. Sonst hätte uns ja keiner erreicht um mal bescheit zu sagen, daß er 17.50 in die Kaffeekasse zahlen muß ,wegen Verschlafens.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
zuletzt bearbeitet 13.10.2013 15:28 | nach oben springen

#95

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 15:32
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #93
Zitat von KARNAK im Beitrag #92
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #91
Zitat von Zkom IV im Beitrag #90
@passport
Da hätten wir uns in Dreilinden über einen kleinen Anruf sehr gefreut.

Ein Kollege der an der KSt Sonnenallee war, hatte auf irgendeine Art und Weise mal die Telefonnummer der Ostseite ermittelt und dann vom Dienstapparat West angerufen.
Nachdem er sich als "Westseite"geoutet hatte wurde das Gespräch sofort unterbrochen.

Glaube das ist doch auch wieder so ein "Grenzerlatein" oder hätte ich mal so eben irgendwo einen Telefonapparat der GÜSt Drewitz anrufen können ?


Interessante Frage. Vielleicht denkbar, dass jede Güst auch einen Anschluss ans öffentliche Telefonnetz hatte, wie das bei anderen Verwaltungsstellen ja auch der Fall ist und man dann bei einer Zentrale gelandet ist? Die Weitervermittlung erfolgte dann wohl nur, wenn sie aufgrund der Vorschrift möglich war.
Falls ich als Ausländern aus der Telefonzelle in der Interraststätte über Notruf 110 mitgeteilt hätte, mir sei soeben das Auto Schweiz "ZH-xxxxxx" gestohlen worden und der Pass sei auch weg, hätte das vielleicht jemanden an der Güst interessiert...
Theo


Also ich konnte mit meinem Diensttelefon eine 0 Vorwählen,dann war ich in der öffentlichen Leitung.Habe mir mal den Spaß gemacht und die Westberliner Vorwahl 030 gewählt und eine Nummer einer Prostituierten aus WB,die Nummer war aus der BZ,ging ohne Probleme,die Frau war dran,aber ich bin ehrlich,ich habe nichts gesagt,sie hat zweimal in den Hörer gesäuselt und dann Arschloch gesagt und aufgelegt.

so richtig glauben kann ich das nicht,
wir hatten mal das Thema mit den geflüchteten DDR-Kühen,
da gab es mit dem Telefonieren große Probleme
Lutze

Glaub es oder glaub es nicht.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#96

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 15:40
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #95
Zitat von Lutze im Beitrag #93
Zitat von KARNAK im Beitrag #92
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #91
Zitat von Zkom IV im Beitrag #90
@passport
Da hätten wir uns in Dreilinden über einen kleinen Anruf sehr gefreut.

Ein Kollege der an der KSt Sonnenallee war, hatte auf irgendeine Art und Weise mal die Telefonnummer der Ostseite ermittelt und dann vom Dienstapparat West angerufen.
Nachdem er sich als "Westseite"geoutet hatte wurde das Gespräch sofort unterbrochen.

Glaube das ist doch auch wieder so ein "Grenzerlatein" oder hätte ich mal so eben irgendwo einen Telefonapparat der GÜSt Drewitz anrufen können ?


Interessante Frage. Vielleicht denkbar, dass jede Güst auch einen Anschluss ans öffentliche Telefonnetz hatte, wie das bei anderen Verwaltungsstellen ja auch der Fall ist und man dann bei einer Zentrale gelandet ist? Die Weitervermittlung erfolgte dann wohl nur, wenn sie aufgrund der Vorschrift möglich war.
Falls ich als Ausländern aus der Telefonzelle in der Interraststätte über Notruf 110 mitgeteilt hätte, mir sei soeben das Auto Schweiz "ZH-xxxxxx" gestohlen worden und der Pass sei auch weg, hätte das vielleicht jemanden an der Güst interessiert...
Theo


Also ich konnte mit meinem Diensttelefon eine 0 Vorwählen,dann war ich in der öffentlichen Leitung.Habe mir mal den Spaß gemacht und die Westberliner Vorwahl 030 gewählt und eine Nummer einer Prostituierten aus WB,die Nummer war aus der BZ,ging ohne Probleme,die Frau war dran,aber ich bin ehrlich,ich habe nichts gesagt,sie hat zweimal in den Hörer gesäuselt und dann Arschloch gesagt und aufgelegt.

so richtig glauben kann ich das nicht,
wir hatten mal das Thema mit den geflüchteten DDR-Kühen,
da gab es mit dem Telefonieren große Probleme
Lutze

Glaub es oder glaub es nicht.

auch wenn es möglich war,
von einen Diensttelefon eine Prostituierte in West-Berlin anzurufen,
wurden solche Telefonate nicht überwacht?,
woher hattest du die BZ?,
war da nicht viel Leichtsinn im Spiel?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#97

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 15:50
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #96

auch wenn es möglich war,
von einen Diensttelefon eine Prostituierte in West-Berlin anzurufen,
wurden solche Telefonate nicht überwacht?,
woher hattest du die BZ?,
war da nicht viel Leichtsinn im Spiel?
Lutze

Wenn mir das heute wahrscheinlich auch keiner mehr glauben wird,die Fähigkeit und die technischen Möglichkeiten des Mfs das Telefonnetz zu überwachen waren wahrscheinlich auch beschränkt,nicht mit der NSA zu vergleichen.
Ich habe unsere Führung jeden Tag mit der aktuellen Westpresse versorgt.Dazu habe ich schon geschrieben.UND ich habe sie vor Erich Honecker gelesen.
Jugendlicher Leichtsinn wahrscheinlich und ich war schon immer eine freche Sau.,habe die Dinge noch nie so verbissen gesehen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#98

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 16:09
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #97
Zitat von Lutze im Beitrag #96

auch wenn es möglich war,
von einen Diensttelefon eine Prostituierte in West-Berlin anzurufen,
wurden solche Telefonate nicht überwacht?,
woher hattest du die BZ?,
war da nicht viel Leichtsinn im Spiel?
Lutze

Wenn mir das heute wahrscheinlich auch keiner mehr glauben wird,die Fähigkeit und die technischen Möglichkeiten des Mfs das Telefonnetz zu überwachen waren wahrscheinlich auch beschränkt,nicht mit der NSA zu vergleichen.
Ich habe unsere Führung jeden Tag mit der aktuellen Westpresse versorgt.Dazu habe ich schon geschrieben.UND ich habe sie vor Erich Honecker gelesen.
Jugendlicher Leichtsinn wahrscheinlich und ich war schon immer eine freche Sau.,habe die Dinge noch nie so verbissen gesehen.

du hast das Politbüro mit der Westpresse versorgt,
in welchen Thema kann man das nachlesen?,
einige Fragen hätte ich noch dazu,
fuhr nicht ein B 1000 von Ost nach West-Berlin,
um die Genossen mit Informationen zu versorgen?
Lutze


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#99

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 16:27
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #98
Zitat von KARNAK im Beitrag #97
Zitat von Lutze im Beitrag #96

auch wenn es möglich war,
von einen Diensttelefon eine Prostituierte in West-Berlin anzurufen,
wurden solche Telefonate nicht überwacht?,
woher hattest du die BZ?,
war da nicht viel Leichtsinn im Spiel?
Lutze

Wenn mir das heute wahrscheinlich auch keiner mehr glauben wird,die Fähigkeit und die technischen Möglichkeiten des Mfs das Telefonnetz zu überwachen waren wahrscheinlich auch beschränkt,nicht mit der NSA zu vergleichen.
Ich habe unsere Führung jeden Tag mit der aktuellen Westpresse versorgt.Dazu habe ich schon geschrieben.UND ich habe sie vor Erich Honecker gelesen.
Jugendlicher Leichtsinn wahrscheinlich und ich war schon immer eine freche Sau.,habe die Dinge noch nie so verbissen gesehen.

du hast das Politbüro mit der Westpresse versorgt,
in welchen Thema kann man das nachlesen?,
einige Fragen hätte ich noch dazu,
fuhr nicht ein B 1000 von Ost nach West-Berlin,
um die Genossen mit Informationen zu versorgen?
Lutze

Na ja,das mit dem Politbüro ist etwas übertriebenjedenfalls die tägliche Westpresse an führende Genossen des Mfs,BV Potsdam,VI,weis nicht mehr so genau wer den Kram bekommen hat,in den verplombten Taschen.Jedenfalls habe ich sie vorher gelesen und daher auch die Telefonnummer.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#100

RE: "Lustige" Begebenheiten an der Güst - Teil II

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2013 16:36
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #99
Zitat von Lutze im Beitrag #98
Zitat von KARNAK im Beitrag #97
Zitat von Lutze im Beitrag #96

auch wenn es möglich war,
von einen Diensttelefon eine Prostituierte in West-Berlin anzurufen,
wurden solche Telefonate nicht überwacht?,
woher hattest du die BZ?,
war da nicht viel Leichtsinn im Spiel?
Lutze

Wenn mir das heute wahrscheinlich auch keiner mehr glauben wird,die Fähigkeit und die technischen Möglichkeiten des Mfs das Telefonnetz zu überwachen waren wahrscheinlich auch beschränkt,nicht mit der NSA zu vergleichen.
Ich habe unsere Führung jeden Tag mit der aktuellen Westpresse versorgt.Dazu habe ich schon geschrieben.UND ich habe sie vor Erich Honecker gelesen.
Jugendlicher Leichtsinn wahrscheinlich und ich war schon immer eine freche Sau.,habe die Dinge noch nie so verbissen gesehen.

du hast das Politbüro mit der Westpresse versorgt,
in welchen Thema kann man das nachlesen?,
einige Fragen hätte ich noch dazu,
fuhr nicht ein B 1000 von Ost nach West-Berlin,
um die Genossen mit Informationen zu versorgen?
Lutze

Na ja,das mit dem Politbüro ist etwas übertriebenjedenfalls die tägliche Westpresse an führende Genossen des Mfs,BV Potsdam,VI,weis nicht mehr so genau wer den Kram bekommen hat,in den verplombten Taschen.Jedenfalls habe ich sie vorher gelesen und daher auch die Telefonnummer.

hast du die nette Dame nicht mal in die DDR eingeladen?,
wenn man schon dort anruft,an deiner Stelle hätte ich mich
mit dieser Dame etwas mehr unterhalten
Lutze


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