#181

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 24.10.2013 18:36
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ja, passen soll das alles, denn die Schublade ist weit geöffnet.

@ Hans
was meinst Du zum Vorgang auf der Seite 142 (Fluchtversuche)? Ich kenne die Geschichte schon aus dem Buch von H. Knabe "Die vergessenen Opfer der Mauer". K. H. Richter erzählt seine nicht gelungene Flucht. Mich würde interessieren, von welcher Brücke er auf seiner Flucht, gesprungen sein mag? Für mich stimmt da etwas nicht. Die Brücken welche da in Betracht kommen, sind einfach zu hoch. Er hätte den Sprung sicherlich nicht überlebt, aus der Höhe. Trotzdem ist er dann, mit schweren Verletzungen vom Sprung, noch angeblich vom Schiffbauerdamm bis zur Reinhardstraße gelaufen und von dort, bis zum Haus seiner Eltern. Alles zu Fuß mit der Diagnose "Fraktur der beiden Beine". Ich weeeß ni!

Oh es ruft Essenausgabe", ich bin dann mal weg!

Gruß Reiner


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#182

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 24.10.2013 19:41
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Gemeinde, ne Hi sagte Pastor Holm eigendlich nie......
Karl-Heinz Richter und seine Klassenkameraden, Kumpels , Freunde- ein recht bekanntes Thema. Letzte größere Mediendarstellung " Flucht mit dem .....
und so weiter. Bücher, ein fast gleichnamiger Film, Presseartikel --alles da gewesen und eigendlich bekannt.
Ich fange mal mit einem Zitat aus "Bahnhof der Tränen an: " " Über den Moment der Flucht heißt es in einer 1965 publizierten Broschüre.die durch Sonderausgaben des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen eine große Verbreitung erfuhr und vor allem westdeutschen Schülern das Schiksal der ostdeutschen Jugendlichen DRAMATISCH (hervorhebung von mir) nahebringen sollte:" --es folgt eine Beschreibung einer Flucht- nicht die von Hr. Richter, eine gelungene.
Also : Fakten, soweit beweisbar - ansonsten extra gekennzeichnet: Einer der Schüler entdeckte in der sogennanten "Zufahrtstraße" , das ist eine Zufahrt zu einigen Höfen mit Werkstätten u.ä. , auf der südlichen Seite des Viadukts, etwa in Höhe Stellwerk FRI W eine Möglichkeit, hinaufzuklettern, dann sozusagend unter der Brücke quer über die Straße, dort konnte man auf das Viadukt gelangen. Diese Möglichkeit wurde durch 8 oder 9 Mitschüler genutzt, jeweils in Zweiergruppen, nach anderer Quelle auch mal zu Dritt. Der " Letzte" war Hr. Richter. Er rutsche ab-beim Aufspringen auf den Zug- bitte an die damaligen Reisezugwagen denken- und kam nicht rauf. Beim anschließenden Rückzug- mit Absicht nicht Flucht geschrieben- , sprang er vom Viadukt. Bei allen weiteren Angaben: Da muß man schon Hr.Richter fragen. Eventuell erklärt er das.
Was mich da "etwas stört-" bei der anschließenden Flucht vor de Grenzsoldaten sprang er............. das impliziert für mich -Verfolgung- gesehen-Nacheile usw. Wie Hr. Richter da dann aber entkam-mit zwei gebrochenen Beinen...... na ja-Ohne Wertung.
Folge dieser Flucht-der Gruppe natürlich- war die weitere "Verrammelung" des Viaduktes. Diese Flucht war wohl die Letzte gelungene mittels Aufspringen auf Fernzug von Fri . Zwei weitere Fluchtgeschichten im Net, die von Aufspringen auf die S-Bahn berichten, zweifele ich an. Man springe bitte mal vom Gleis auf eine S-Bahn auf- die Schwelle ist dann etwa in Kinnhöhe eines ausgewachsenen Menschen. Es soll da aber einen Versuch mit nem Fernzug in den frühen 80ern gegeben haben- aber eben kein Material vorhanden nur die Story.
soviel- ev. bastele ich doch noch mal einen Beitrag 213er auf Fri.
73 Hans


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#183

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 24.10.2013 22:01
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Bilder vom Bahnhof Friedrichstrasse (wohl kurz nach der Wende)

Thdo


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zuletzt bearbeitet 24.10.2013 22:04 | nach oben springen

#184

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 24.10.2013 23:12
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,
@ eisenringtheo: Danke, ich habe mir das informative Video angesehen. Da werden schon alte Erinnerungen wach.

Schade, dass hier nicht die Überfahrt auf der Brücke zum Humboldhafen gezeigt wird. Ich hatte einmal gelesen, dass dort auf der Brücke die Grenze mit einer weißen Linie sichtbar war. Gab es auf der Brücke selbst noch Gleissperren? Ich glaube eher nicht, wäre sehr riskant gewesen.

Ich möchte noch das Kapitel im Buch von Seite 129 ansprechen. Den Fall Manuela J.
Am 17. August 1974 wurde die vierjährige Manuela J. von ihrer Mutter auf dem Nord-Süd-Bahnsteig von Fri. ausgesetzt. Die Mutter kehrte nach Westberlin zurück und wurde dort später wegen Kindesaussetzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Für mich unerklärlich, warum der Autor das Mädchen von damals nicht aufgesucht hat und auch nur vermuten kann, wo es in der DDR hingekommen ist.

Gab es denn solche Aussetzungen öfters? Oder gab es auch Kinder, welche sich verlaufen hatten und ihre Eltern in den Gängen von Fri. suchten? Wie ging man dann mit solch einer Situation um? Gab es da etwa Lautsprecherdurchsagen wie: "Die kleine Pauline sucht ihre Mutti..." Wie ging man überhaupt mit Minderjährigen um, wenn diese ohne Erwachsene unterwegs waren?

Gruß von Reiner


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#185

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 24.10.2013 23:20
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Bei Minderjährigen bestand eine Fürsorgepflicht, bis man sie an eine verantwortliche Stelle in WB/BRD übergeben hat. (Erwachsene hätte man wohl einfach bestraft und ausgewiesen.

Theo


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#186

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 24.10.2013 23:31
von der glatte | 1.356 Beiträge

"Hände hoch, Waffen weg!" Einfach köstlich, was die Grenzer angeblich gesagt haben.

Übrigens, Manuela J. blieb in Ostberlin.

Gruß reiner


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#187

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 09:20
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen , Gemeinde....und so weiter.
Das von Theo eingestellte Video ist , wenn mein Papierhaufen nicht täuscht , April/Mai 1990 aufgenommen. Erkennbar vor allem an der Ausfahrt von Fri. nach Lehrter Bf. Ist wohl das informativste Vid. über Fri, und so viele giebts ja nicht.Den Bstg. der Nord-Süd-S-Bahn zeigt es faktisch im "Orginalzustand"-
nur die Kameras sind nicht mehr da. Abgebaut wurden die im März 90 -wenn ich richtig liege- es giebt noch andere Zeitangaben.
Kinder : Ich glaub, der Harzwanderer hatte mich mal danach gefragt- Regelfall war die Übergabe an den Kindernotdienst- (Bei ausgerissenen Kids)- Wurde durch das DRK gemacht. War aber relativ selten.-Und -es gab ein festgelegtes Prozedere, wohl schon seit den 60ern, wie welche Behörde DDR mit welcher Behörde WB "zusammenzuarbeiten hat. Soll ein Nebenprodukt des zweiten Passierscheinabkommens sein, aber ich hab keine genaue Info darüber.
Gleissperren und Strich: Also, ob auf der Brücke ein Strich aufgemalt war? Weiß ich nicht. Auf den üblichen Bildern ist keiner zu sehen.Und der Grenzverlauf ist an der Stelle eindeutig -Böschngskante- zu erkennen.
Die letzte Gleissperre -nicht verwechseln mit Streckenanschlag bei der S-Bahn befand sich in der Ausfahrt des Bf.Fri, unmittelbar hinter dem Ende des Bstg. A. --Ausführlicher von Lokgrenzer (und mir) in "Geisterbahnhöfe. -Ja-ich find es auch blöd-immer von einem Thema zum anderen zu hopsen- bis neulich- ( Nachtrag- Kinder werden nicht festgenommen - sondern "aufgegriffen"! gewaltiger jurist.Unterschied)
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 25.10.2013 09:23 | nach oben springen

#188

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 12:14
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo Hans,
die Aufnahmen müßen mitte der 80 er gemacht worden sein, als die Güst Stolpe noch nicht eröffnet war.
Komentar eines Grenzers: Ihr seid die ersten die die Güst benutzten.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
zuletzt bearbeitet 25.10.2013 12:15 | nach oben springen

#189

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 12:19
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi.....
Mein Kommentar bezieht sich natürlich auf das S-Bahn-Video von Friedrichstraße. Nicht auf das andere!
73........Hans


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#190

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 12:20
von elster427 | 789 Beiträge

Lieber Hans,
upps - ich glaube wir meinten jeder ein anderes Video - Schuldigung
Gruß Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#191

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 12:22
von Hans | 2.166 Beiträge

Sowas passiert eben. Es lebe eine Welt ohne Missverständnisse! 73 Hans


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#192

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 12:42
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Gemeinde....
Ich merke es gerade , meine" Kinderantwort" ging ein wenig an der Frage vorbei. Du wolltest ja wissen, wie wir das gemacht haben, nicht,welche "staatlichen Regelungen" es gab.
Eigendlich ganz einfach: Kind wird von irgend jemanden bemerkt- und meist bei der Aufsicht, beim nächsten Polizisten,GTer u.s.w. abgegeben. Also-Eltern suchen. Auf DR-Gebiet ist das relativ einfach - die Aufsicht bzw. deren Vorgesetzte sind sozusagend der zentrale Punkt. Dort läuft im Prinzip jede Info auf. Also- alle in Frage kommenden Infopunkte "abklappern" -telefonisch natürlich, wenn dann noch kein Ergebnis - Eltern ausrufen. Nicht gerade wie bei IKEA " Die kleine Pauline...." sondern etwa "Werte Reisende- Bei der Aufsicht A,B,.... wurde ein Mädchen/Junge -kurze Beschreibung usw. aufgefunden. Wir bitten die Eltern usw. War meist erfolgreich- wenn nicht- na ja-das ganze Prozedere mit "aufgegriffenes Kind". (Fürsorgepflicht,Garantenstellung und so)
Im Übrigen : das angesprochene Beispiel-Kindesaussetzung- ist Gott sei Dank kein typischer Fall.
73 Hans


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#193

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 19:17
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend , Gemeinde…… und so weiter.
Da es immer wieder zu Irritationen im Bezug aus Gleissperren und Streckenanschläge kommt, hier mal eine –Un-technische Beschreibung des Streckenanschlags, Gleissperren hatten wir ja schon. Und: Alle Eisenbahnfreaks, Pufferküsser und so einfach wegschauen, ohne Fachbegriffe und fachlichen Anspruch. ( Q:Trainszdepot)

Ein Streckenanschlag ist vom Prinzip her eine Art ab klappbarer Balken, welcher signalabhängig vor- und zurückklappt. Wenn das Signal auf Halt steht, ist der Balken „vorne“ ein Hebel an der S-Bahn wird erfasst und umgelegt. Daraufhin wird die S-Bahn zwangsgebremst, sozusagen Notbremse. War ein maßgebliches Teil der Sicherheitseinrichtungen der Berliner S-Bahn. Heute ist so ein Teil wohl nur noch im Museum zu bewundern, man macht’s heute anders. Anderer Name für das Teil: Bernauer Fahrsperre oder eben Fahrsperre. Dummerweise bezeichnen viele Leute Gleissperren auch als Fahrsperre-daher viele Irrtümer- da sollen schon ausgemachte Experten drauf reingefallen sein.
Ich hoffe mal, dass das ein wenig hilft!
73 Hans


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#194

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 20:00
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

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#195

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 20:03
von Hans | 2.166 Beiträge

Ja----SCHÖN !!!!!!!
Wollte ich auch zeigen-hab ich aber nicht aus der "Hülle" bekommen, ja,ich und mein Comp. !!!
73 Hans


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#196

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 25.10.2013 20:38
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Und an der S-Bahn ist dazu so eine Art "Kippschalter". Ist die Fahrsperre ausgefahren, und ein Zug fährt an einem roten Signal vorbei, wird er berührt und ausgelöst.

http://www.google.com/imgres?imgurl=http...ved=0CDEQ9QEwAQ


zuletzt bearbeitet 25.10.2013 20:39 | nach oben springen

#197

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 26.10.2013 00:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #187
...Also, ob auf der Brücke ein Strich aufgemalt war? Weiß ich nicht. Auf den üblichen Bildern ist keiner zu sehen.Und der Grenzverlauf ist an der Stelle eindeutig -Böschngskante- zu erkennen.


Hallo in die Runde,

habe gerade meinen Fotofundus durchgesehen und bin doch noch fündig geworden, was die Sache mit dem weißen Strich auf der Brücke belegen könnte (siehe Pfeile). Das Foto ist aus dem Buch "Grenze über deutschen Schienen 1945-1990" von Ralf Roman Rossberg. Da im Buch zur Bildquelle keine Angaben gemacht werden, gehe ich davon aus, dass der Autor der Fotograf war.

Ich habe noch ein anderes Foto von der Stelle, muss ich aber noch suchen. Da wurde das dann auch noch extra mit dem Strich im Text erwähnt.

Für mich also die Frage, Wahrheit oder Legende, denn der Strich könnte auch eventuell einen ganz anderen Zuständigkeitsbereich markieren und nichts mit der Grenze zu tun haben. Schaut Euch einmal das Bild an. Was meint Ihr dazu?

Gruß von Reiner


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Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.10.2013 00:55 | nach oben springen

#198

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 26.10.2013 07:51
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Interessant. Ist mir nie aufgefallen. War aber für mich nie ein Thema. An diese Stelle kamen ja nur S-Bahnzüge und, da vor der Mauer, keine normalen Ostler. Vielleicht war das für Westler gedacht, die da vielleicht betrunken in den Osten torkeln? Oder evtl. wenn die West-Feuerwehr einen Einsatz auf dem Bahnhof gehabt hätte? Wer wäre sonst an diese Stelle gelangt? Nur Reichsbahn-Bauarbeiter mit Sondererlaubnis.

Das war anders als z.B. am Checkpoint Charlie, wo der weiße Strich wirklich eine Rolle spielte.


zuletzt bearbeitet 26.10.2013 11:20 | nach oben springen

#199

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 26.10.2013 08:31
von icke46 | 2.593 Beiträge

Wenn ich das richtig sehe, ist das Bild vom Bahnsteigende des Lehrter Stadtbahnhofs aufgenommen, erkennbar an dem Ausfahrsignal der S-Bahn und dem "Durchgang verboten"-Schild. Wenn ich mich recht erinnere, kam nach dem Bahnsteig erst eine Straßenbrücke (noch West-Berlin) und danach erst die Brücke über den Humboldthafen, der ja komplett zu Ost-Berlin gehörte. Die Striche sehen nun so aus, als wenn sie vom Bahnsteig aus gesehen am Beginn der Straßenbrücke sind.

Allerdings scheint das Bild mit einem starken Teleobjektiv aufgenommen zu sein, so dass auch Verzerrungen der Perspektive möglich sind - kurz und gut: Nichts genaues weiss man nicht.

Gruss

icke



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#200

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 26.10.2013 08:43
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Hier ein Vorkriegs-Luftbild dazu:
http://www.google.com/imgres?imgurl=http...ved=0CC8Q9QEwAA

Und hier ein Blick auf die alte Brücke kurz nach der Maueröffnung.
http://farm6.staticflickr.com/5084/52703...8f6e65164_z.jpg


zuletzt bearbeitet 26.10.2013 08:48 | nach oben springen


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