#341

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 01:40
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.

Als subversives Element hat man mich auch im Westen gesehen........bis heute .


Intellektuelle spielen Telecaster
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#342

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 01:41
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


Sicherlich meinst Du Wandsbek....


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#343

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 01:44
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #342
Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


Sicherlich meinst Du Wandsbek....


Nee, Wandlitz........


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seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#344

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 01:52
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #343
Zitat von seaman im Beitrag #342
Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


Sicherlich meinst Du Wandsbek....


Nee, Wandlitz........


Die Bonzensiedlung eben----- stimmt, Wandsbeck gehört zu Hamburg. Sry isch bin nischt so verschlagen in Geografie.....in die Deutschlande..



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#345

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 02:11
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.



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#346

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 02:16
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


ich mag es ! immer so direkt und ortskundig !
da bin ich gerne ein Spiesser !!!



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#347

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 03:12
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #346
Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


ich mag es ! immer so direkt und ortskundig !
da bin ich gerne ein Spiesser !!!

Und du kennst dich ja in Frankreich blendend aus.........


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#348

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 03:22
von West_Tourist (gelöscht)
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Erst nach dem 2.89 gibt es Einigung.


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#349

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 09:06
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


subversiebel? Wandsbeck und Wandlitz in einem Topf? Passt irgendwie nicht zum 1.Staatsexamen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#350

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 10:24
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #297
Die deutsche Einheit, bzw. das Zusammenwachsen der Nation ist empfindlich gestört durch die Argumentation und das Verhalten einer Partei in Deutschland nach dem 3.Oktober 1990
Es ist die SED >PDS>Linke.
Gleich nach der Wende begann der Marketing-Kriegszug der SED/PDS gegen die bundesdeutsche Gesellschaft auf allen Ebenen. Gleichzeitig wurden ungeheure Geldmengen der SED teilweise unter konspirativen Methoden ins Ausland und an verdiente Funktionäre verschoben.
Die deutsche Justiz hat leider zu lange diesem kriminellen Treiben tatenlos zugeschaut. Als sie dann aktiv wurde, war ein großer Teil des Staats- und Parteivermögens schon nicht mehr aufzufinden. Dieses Geld hätte den ehemaligen DDR Bürger zugestanden als Hilfe bei der Transformation von der einen zur anderen Gesellschaftsordnung, zur Sicherung von Arbeitsplätzen, zur Stützung des Umbaus der Fabriken usw. Das musste nun vom westdeutschen Teil aufgebracht werden, was nicht gerade zu Verbesserung des Klimas zwischen den beiden Teilen führte.
Unmittelbar setzte die Polemik der SED/PDS gegen den deutschen Staat ein. Nach dem sie den Staat DDR in den Abgrund gefahren hatte, drehte sie den Spieß nun um. Ausgerechnet diese Partei, die die Misere zu verantworten hatte, schob deren Auswirkungen anderen in die Schuhe.
Die SED weckte Hoffnungen im sozialen Bereich, bei Löhnen und anderen ohne Rücksicht auf deren Machbarkeit und Finanzierung. Damit machte sie sich Liebkind bei der ostdeutschen Bevölkerung und stahl sich aus der Verantwortung für den Staatsbankrott der DDR heraus. Ihre Verantwortung rückte immer mehr in den Hintergrund. Sie setzte sich zudem vehement für die ein, die dem alten Regime gedient hatten. Wenn da etwas in die Quere kam, wurde das mit Vokabeln wie Siegerjustiz und ähnlichem abqualifiziert. Überhaupt waren von dieser Seite nur Aktionen zu erwarten die den neuen gesamtdeutschen Einigungsprozess torpedierten. Jede Verschlechterung der Verhältnisse in Ostdeutschland wurde begrüßt, denn es festigte die Position dieser Partei bei den ostdeutschen Wählern. Das beweisen auch im Gegensatz die Wahlergebnisse der PDS/Linken in den alten Bundesländern. Hier in dne alten Bundesländern bekommt sie kein Bein auf den Boden.
Die destruktive Haltung gegen den neuen Staat ging soweit, dass man in Büros der PDS Tipps bekam, wie man als HartzIV Bezieher das Arbeitsamt betrügen kann. Bewusst wurden Ressentiments gegen den Westdeutschen und überhaupt gegen alles was aus dem Westen kam, geschürt. Es wurde der Begriff vom Menschen 2.Klasse kreiert, es wurde die Polemik der Deindustriealisierung des Ostens durch die Westdeutschen in Gang gesetzt, es wurden Existenzängste jeglicher Art geschürt. Viele ehemalige DDR Bürger sind diesen Rattenfängern nur allzu gern nachgelaufen, weil sie mit ihren Alltagsproblemen zum Teil nicht fertig wurden und wieder vom großen Bruder ( statt Staat nun PDS) Hilfe erwarteten. Alle Parteien außer der PDS haben jedoch alles getan um den Einigungsprozess erfolgreich abzuschließen. Die PDS setzte dagegen auf Konfrontation und Erhöhung von Spannung, auf Vertiefung der Entfremdung der beiden deutschen Teile.
Keine andere politische Kraft hat soviel Hass gesät wie die PDS.
Diese politischen Trümmer, die diese Partei hinterlassen hat, werden erst weggeräumt sein, wenn die Akteure nicht mehr am Leben sind also in der nächsten Generation.
Das ist meine Einschätzung zu den Problemen der Einheit. Die Einigung ist keine Illusion, sie wird gelingen, es braucht nur mehr Zeit und neue Menschen, die Generation unserer Kinder ist da schon ganz schön weit gekommen. Das macht mir Mut






Also Gert, das ist ja eine Riesenfuhre Kohlen, die Du uns da vor die Füße gekippt hast, alles was Du schreibst klingt mit Blick auf die SED und ihre Nachfolger ziemlich schmutzig, trotzdem ist die Fuhre nicht wertlos, weil sehr energiehaltig.
So fange ich mal an zu schaufeln.
1. Der Reichtum der Bonzen
Ich habe als durchschnittsverdienender Genosse jährlich ca. 300 M Beiträge gezahlt, die Partei hatte zu Zeiten meiner Mitgliedschaft etwas über 2,2 Mio Beitragszahler und die Gesamteinnahmen lagen somit im hohen dreistelligen Millionenbereich, die Bauten der Partei, die Einkommen der Eliten und die Infrastruktur der Propaganda waren gemessen an diesen Einnahmen recht bescheiden, woraufhin ich schlußfolgere, daß während ihrer Amtszeit kaum eine Möglichkeit bestand, Reichtümer zu horten aber wenn Du es tatsächlich schaffst, mir hundertfach Ausnahmen wie Sch.- Golodkowski uder W. Dinkelberger zu benennen, wäre ich sofort auf Deiner Seite.
Man kann solche Sonderfälle auf keinem Fall auf den Parteiapparat hochrechnen, immerhin landeten die meisten ZK- Größen ex Wandlitz im Plattenbau oder bei Verwandten, Honecker hatte kaum mehr Geld als ich auf dem Konto, das man ihm zwischenzeitlich gepfändet hatte (108.000 M), jeder Autoschieber und BHG- Warenverteiler hatte deutlich mehr als die führenden Genossen, die ich hier aber nicht in Schutz nehmen will, ich will nur relativieren.
Bezogen auf die Genossen meiner Kreisleitung sind mir keine kometenhaften Aufsteiger bekannt, der 2. SED- Sekretär der KL legte auf dem Rangierbahnhof Hemmschuhe und flog als einer der ersten wieder raus als Personal abgebaut wurde, von der FDJ- KL gibt es zwei Gastronomen die Monat für Monat ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, andere wurden selbstständig und wie schwer sich solche Personen Kundenstämme aufbauen kannst Du Dir vielleicht vorstellen, ich zweifle es einfach an, daß es kriminelle flächendeckende Bereicherungskampagnen der Ex- Bonzen gab, wenn sie es zu Wohlstand gebracht haben sollten, dann bestenfalls über Kontakte, die sie nur als Genossen kriegen konnten, z. B. Reisekader aber auch hier reichte die alleinige SED- Mitgliedschaft nicht aus, da waren andere Kompetenzen gefragt.
2. Die Hilfe der Westdeutschen
Als Kohl die blühenden Landschaften versprach, fügte er die Vorbedingung an, daß die nur über ein geschlossenes Vorgehen aller gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Kräfte zu haben sein werden, aber wirtschaftliche Kräfte sind im Kapitalismus naturgemäß einfach nicht solidarisch und somit nur dann zur Kooperation bereit, wenn sie am Ende die Profiteure sind, wie ist das mit dem Gedanken der wirtschaftlichen Einheit vereinbar ?
Genthin ist überall (Henkel- Abzocker aus Deiner Heimatstadt Düsseldorf...hatten wir schon) und wie schon anderswo erwähnt haben es viele Standorte im Osten, siehe Buna, Hettstedt, Leuna, Eisenhüttenstadt....nur mit Hilfe ausländischer Investoren in die Top 500 geschafft oder überhaupt überlebt, wo war denn da Bayer, Thyssen, Krupp und Co. ?
Wer hat denn überhaupt investiert ohne staatliche Hätscheleien und die Ausspielung der konkurrierenden Bundesländer um weitergehende Förderbedingungen ?
Wer hat das alles denn angeprangert ? Wieder mal die Linken und... ist die Subventionskarawane weitergezogen oder nicht ?
3. Die Grabenbauer
Für mich ist die Einheit auf dem Feld der Salonpolitik (ostdeutsche Kanzlerin/ Bundespräsident u.a. Eliten) und der gesellschaftlichen Kräfte im Allgemeinem vollbracht, wir sind eins, wenn es um Städtepartnerschaften, Vereinstreffen, Sport, Verwaltung, eben um den gesamtdeutschen Alltag geht, hier herrschen nahezu identische Bedingungen und die gleichen Zerklüftungen wie in manchen westdeutschen Regionen (arme- reiche Gemeinden innerhalb eines Großraums/ Bundeslandes).
Mich beschäftigen nur die Gräben auf dem wirtschaftlichen Sektor und die ungesund hohe Bedeutung starker Ankerunternehmen vor Ort.
Die kleinteilige Wirtschaft im Osten ist ein Problem, das mit der Globalisierung zusammenhängt und die Unwuchtökonomie mit all ihren Mißklängen (u.a. Transferzahlungen, weite Arbeitswege der Ostdeutschen) wird bis in alle Ewigkeit weiterlaufen, sie ist die Fräse die uns bislang noch trennt.
4. Die Linke im Alltag
Auch das ist im Prinzip ja eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage.
Natürlich müssen die kritisieren und Mißstände spruchgewaltig anprangern, sie haben eine Klientel zu betreuen, die sonst niemanden mehr hat, die Klientel der Benachteiligten aber auch die der Grundsatzfrager, eben der Leute, die zwar nicht abgehängt sind, aber das große Ganze hinterfragen und bei Gefahren umbauen wollen, was ist denn daran verwerflich, der Markt würde sie doch sofort hinwegfegen, wenn alles gut wäre.
Auch wenn 20 Jahre lang niemand versucht Bayer zu beklauen, brauchen sie doch einen Werkschutz, genau diese Rolle hat die Linke in der weitgehend klientelbehafteten Politik angenommen, ein Wachdienst der politischen Ethik, wobei ich nicht behaupten will, daß die anderen ethisch verdreckt sind, zumindest nicht in der unteren und mittleren Ebene, aber im Großen sind die Volksparteien viel zu abhängig von den globalen Konzernen und dafür brauchen wir eine politische Gegenkraft, die bis an die Spitze unabhängig von Quartalszahlen und Börsencharts ist.



4.Zug 4.Kompanie GAR-40, Küchenbulle 79, DoreHolm und Jobnomade haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2013 19:22 | nach oben springen

#351

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 11:30
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


Studi, ein Fremdwort am Tag ist erlaubt, aber nur, wenn man es auch richtig schreiben kann!

http://www.duden.de/rechtschreibung/subversiv


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


zuletzt bearbeitet 03.11.2013 11:30 | nach oben springen

#352

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 12:14
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #350
Zitat von Gert im Beitrag #297
Die deutsche Einheit, bzw. das Zusammenwachsen der Nation ist empfindlich gestört durch die Argumentation und das Verhalten einer Partei in Deutschland nach dem 3.Oktober 1990
Es ist die SED >PDS>Linke.
Gleich nach der Wende begann der Marketing-Kriegszug der SED/PDS gegen die bundesdeutsche Gesellschaft auf allen Ebenen. Gleichzeitig wurden ungeheure Geldmengen der SED teilweise unter konspirativen Methoden ins Ausland und an verdiente Funktionäre verschoben.
Die deutsche Justiz hat leider zu lange diesem kriminellen Treiben tatenlos zugeschaut. Als sie dann aktiv wurde, war ein großer Teil des Staats- und Parteivermögens schon nicht mehr aufzufinden. Dieses Geld hätte den ehemaligen DDR Bürger zugestanden als Hilfe bei der Transformation von der einen zur anderen Gesellschaftsordnung, zur Sicherung von Arbeitsplätzen, zur Stützung des Umbaus der Fabriken usw. Das musste nun vom westdeutschen Teil aufgebracht werden, was nicht gerade zu Verbesserung des Klimas zwischen den beiden Teilen führte.
Unmittelbar setzte die Polemik der SED/PDS gegen den deutschen Staat ein. Nach dem sie den Staat DDR in den Abgrund gefahren hatte, drehte sie den Spieß nun um. Ausgerechnet diese Partei, die die Misere zu verantworten hatte, schob deren Auswirkungen anderen in die Schuhe.
Die SED weckte Hoffnungen im sozialen Bereich, bei Löhnen und anderen ohne Rücksicht auf deren Machbarkeit und Finanzierung. Damit machte sie sich Liebkind bei der ostdeutschen Bevölkerung und stahl sich aus der Verantwortung für den Staatsbankrott der DDR heraus. Ihre Verantwortung rückte immer mehr in den Hintergrund. Sie setzte sich zudem vehement für die ein, die dem alten Regime gedient hatten. Wenn da etwas in die Quere kam, wurde das mit Vokabeln wie Siegerjustiz und ähnlichem abqualifiziert. Überhaupt waren von dieser Seite nur Aktionen zu erwarten die den neuen gesamtdeutschen Einigungsprozess torpedierten. Jede Verschlechterung der Verhältnisse in Ostdeutschland wurde begrüßt, denn es festigte die Position dieser Partei bei den ostdeutschen Wählern. Das beweisen auch im Gegensatz die Wahlergebnisse der PDS/Linken in den alten Bundesländern. Hier in dne alten Bundesländern bekommt sie kein Bein auf den Boden.
Die destruktive Haltung gegen den neuen Staat ging soweit, dass man in Büros der PDS Tipps bekam, wie man als HartzIV Bezieher das Arbeitsamt betrügen kann. Bewusst wurden Ressentiments gegen den Westdeutschen und überhaupt gegen alles was aus dem Westen kam, geschürt. Es wurde der Begriff vom Menschen 2.Klasse kreiert, es wurde die Polemik der Deindustriealisierung des Ostens durch die Westdeutschen in Gang gesetzt, es wurden Existenzängste jeglicher Art geschürt. Viele ehemalige DDR Bürger sind diesen Rattenfängern nur allzu gern nachgelaufen, weil sie mit ihren Alltagsproblemen zum Teil nicht fertig wurden und wieder vom großen Bruder ( statt Staat nun PDS) Hilfe erwarteten. Alle Parteien außer der PDS haben jedoch alles getan um den Einigungsprozess erfolgreich abzuschließen. Die PDS setzte dagegen auf Konfrontation und Erhöhung von Spannung, auf Vertiefung der Entfremdung der beiden deutschen Teile.
Keine andere politische Kraft hat soviel Hass gesät wie die PDS.
Diese politischen Trümmer, die diese Partei hinterlassen hat, werden erst weggeräumt sein, wenn die Akteure nicht mehr am Leben sind also in der nächsten Generation.
Das ist meine Einschätzung zu den Problemen der Einheit. Die Einigung ist keine Illusion, sie wird gelingen, es braucht nur mehr Zeit und neue Menschen, die Generation unserer Kinder ist da schon ganz schön weit gekommen. Das macht mir Mut






Also Gert, das ist ja eine Riesenfuhre Kohlen, die Du uns da vor die Füße gekippt hast, alles was Du schreibst klingt mit Blick auf die SED und ihre Nachfolger ziemlich schmutzig, trotzdem ist die Fuhre nicht wertlos, weil sehr energiehaltig.
So fange ich mal an zu schaufeln.
1. Der Reichtum der Bonzen
Ich habe als durchschnittsverdienender Genosse jährlich ca. 300 M Beiträge gezahlt, die Partei hatte zu Zeiten meiner Mitgliedschaft etwas über 2,2 Mio Beitragszahler und die Gesamteinnahmen lagen somit im hohen dreistelligen Millionenbereich, die Bauten der Partei, die Einkommen der Eliten und die Infrastruktur der Propaganda waren gemessen an diesen Einnahmen recht bescheiden, woraufhin ich schlußfolgere, daß es während ihrer Amtszeit kaum eine Möglichkeit bestand, Reichtümer zu horten aber wenn Du es tatsächlich schaffst, mir hundertfach Ausnahmen wie Sch.- Golodkowski uder W. Dinkelberger zu benennen, wäre ich sofort auf Deiner Seite.
Man kann solche Sonderfälle auf keinem Fall auf den Parteiapparat hochrechnen, immerhin landeten die meisten ZK- Größen ex Wandlitz im Plattenbau oder bei Verwandten, Honecker hatte kaum mehr Geld als ich auf dem Konto, das man ihm zwischenzeitlich gepfändet hatte (108.000 M), jeder Autoschieber und BHG- Warenverteiler hatte deutlich mehr als die führenden Genossen, die ich hier aber nicht in Schutz nehmen will, ich will nur relativieren.
Bezogen auf die Genossen meiner Kreisleitung sind mir keine kometenhaften Aufsteiger bekannt, der 2. SED- Sekretär der KL legte auf dem Rangierbahnhof Hemmschuhe und flog als einer der ersten wieder raus als Personal abgebaut wurde, von der FDJ- KL gibt es zwei Gastronomen die Monat für Monat ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, andere wurden selbstständig und wie schwer sich solche Personen Kundenstämme aufbauen kannst Du Dir vielleicht vorstellen, ich zweifle es einfach an, daß es kriminelle flächendeckende Bereicherungskampagnen der Ex- Bonzen gab, wenn sie es zu Wohlstand gebracht haben sollten, dann bestenfalls über Kontakte, die sie nur als Genossen kriegen konnten, z. B. Reisekader aber auch hier reichte die alleinige SED- Mitgliedschaft nicht aus, da waren andere Kompetenzen gefragt.
2. Die Hilfe der Westdeutschen
Als Kohl die blühenden Landschaften versprach, fügte er die Vorbedingung an, daß die nur über ein geschlossenes Vorgehen aller gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Kräfte zu haben sein werden, aber wirtschaftliche Kräfte sind im Kapitalismus naturgemäß einfach nicht solidarisch und somit nur dann zur Kooperation bereit, wenn sie am Ende die Profiteure sind, wie ist das mit dem Gedanken der wirtschaftlichen Einheit vereinbar ?
Genthin ist überall (Henkel- Abzocker aus Deiner Heimatstadt Düsseldorf...hatten wir schon) und wie schon anderswo erwähnt haben es viele Standorte im Osten, siehe Buna, Hettstedt, Leuna, Eisenhüttenstadt....nur mit Hilfe ausländischer Investoren in die Top 500 geschafft oder überhaupt überlebt, wo war denn da Bayer, Thyssen, Krupp und Co. ?
Wer hat denn überhaupt investiert ohne staatliche Hätscheleien und die Ausspielung der konkurrierenden Bundesländer um weitergehende Förderbedingungen ?
Wer hat das alles denn angeprangert ? Wieder mal die Linken und... ist die Subventionskarawane weitergezogen oder nicht ?
3. Die Grabenbauer
Für mich ist die Einheit auf dem Feld der Salonpolitik (ostdeutsche Kanzlerin/ Bundespräsident u.a. Eliten) und der gesellschaftlichen Kräfte im Allgemeinem vollbracht, wir sind eins, wenn es um Städtepartnerschaften, Vereinstreffen, Sport, Verwaltung, eben um den gesamtdeutschen Alltag geht, hier herrschen nahezu identische Bedingungen und die gleichen Zerklüftungen wie in manchen westdeutschen Regionen (arme- reiche Gemeinden innerhalb eines Großraums/ Bundeslandes).
Mich beschäftigen nur die Gräben auf dem wirtschaftlichen Sektor und die ungesund hohe Bedeutung starker Ankerunternehmen vor Ort.
Die kleinteilige Wirtschaft im Osten ist ein Problem, das mit der Globalisierung zusammenhängt und die Unwuchtökonomie mit all ihren Mißklängen (u.a. Transferzahlungen, weite Arbeitswege der Ostdeutschen) wird bis in alle Ewigkeit weiterlaufen, sie ist die Fräse die uns bislang noch trennt.
4. Die Linke im Alltag
Auch das ist im Prinzip ja eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage.
Natürlich müssen die kritisieren und Mißstände spruchgewaltig anprangern, sie haben eine Klientel zu betreuen, die sonst niemanden mehr hat, die Klientel der Benachteiligten aber auch die der Grundsatzfrager, eben der Leute, die zwar nicht abgehängt sind, aber das große Ganze hinterfragen und bei Gefahren umbauen wollen, was ist denn daran verwerflich, der Markt würde sie doch sofort hinwegfegen, wenn alles gut wäre.
Auch wenn 20 Jahre lang niemand versucht Bayer zu beklauen, brauchen sie doch einen Werkschutz, genau diese Rolle hat die Linke in der weitgehend klientelbehafteten Politik angenommen, ein Wachdienst der politischen Ethik, wobei ich nicht behaupten will, daß die anderen ethisch verdreckt sind, zumindest nicht in der unteren und mittleren Ebene, aber im Großen sind die Volksparteien viel zu abhängig von den globalen Konzernen und dafür brauchen wir eine politische Gegenkraft, die bis an die Spitze unabhängig von Quartalszahlen und Börsencharts ist.

Die SED war nicht nur "schmutzig ", damit könnte ich leben. Sie war am Ende aber eine Gang, eine kriminelle Vereinigung , die alles unternahm um Geld ins Ausland zu verschieben und zu verstecken mit Hilfe der Genossen aus der Partei. Das haben doch einige Prozesse bewiesen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#353

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 12:23
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von studfri im Beitrag #310
Die "Wahrheit", wie immer die aussieht, ist hier ohnehin nicht gefragt. Wer sie sucht, ist gut beraten, die Akten zu Rate zu zitieren. Deren Wahrheit -und das amysiert mich beim Mitlesen hier immerzu- wird hier regelmässig negiert oder es wird versucht, sonst wie zu verwässern. Eine typische Reaktion.

Beispiel: Vorsprache eines Journalisten bei einem Täter von damals "Wir möchten mit Ihnen über das und das sprechen (konkrete Benennung des Sachverhaltes). Antwort: "Den Fall / den oder die Namen kenne ich nicht". Es folgen konkretere Informationen des Journalisten. Antwort: "Sie haben wohl eine Meise". Antwortgeber war OTL beim MfS in der Linie IX und ausweislich der Akten der federführende Ermittler damals.

Dann wird hier vom Bedauern des nicht erfolgenden "Zusammenwachsens" gesprochen. "Brave new world" würde ich da aus dem English Leistungskurs sagen.







blau - gab es ein rechtskräftiges Urteil gegen den Mann? Wenn nein, mit welchem recht wird hier "Täter" geschrieben?

Alles so richtig ohne Vorurteile.....


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#354

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 12:27
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #352
[quote=Hackel39|p301932][quote=Gert|p301825]
Die SED war nicht nur "schmutzig ", damit könnte ich leben. Sie war am Ende aber eine Gang, eine kriminelle Vereinigung , die alles unternahm um Geld ins Ausland zu verschieben und zu verstecken mit Hilfe der Genossen aus der Partei. Das haben doch einige Prozesse bewiesen.



Ich hatte genau darauf hingewiesen, allen voran ASG, dieser glückseelige Goldhamster vom Tegernsee war ein echter Ganove, der eigentlich nicht in die DDR- Kultur paßte.
Schalck- Golodkowski war die Sorte, die ich hier auch schon in anderen Zusammenhängen angeprangert habe, er hat das gemacht was in dieser Betrügerökonomie längst salonfähig ist, nämlich einen Großteil seiner Arbeitszeit dafür aufzuwenden, seinen Marktwert für die Folgebiografie ohne Rücksicht auf Ethik und Vertrauen zu steigern und an einer goldenen Ausstiegsstrategie zu basteln.
Nach sozialistischen Prämissen einfach nur Pack, nach dem Prämissen der heute vorherrschenden Arbeitswelt der Führungskräfte dagegen Normalität mit nahezu flächendeckender Akzeptanz der untergeordneten Markteilnehmer (...man selbst würde es genauso machen...).
ASG war schon vor der Wende ein Wessi, bring mir mehr davon und ich werde zum Hamstergräber.



Hans und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2013 16:31 | nach oben springen

#355

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 12:28
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von studfri im Beitrag #340
..mit der Telecaster? Da warst Du doch sofort ein subversiebles Element, dass die alten Spiesser in Wandsbeck nicht mal ansatzweise verstanden haben.


Na noch mehr Klischee auf Lager?


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#356

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 12:29
von Grenzgänger (gelöscht)
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #351
Studi, ein Fremdwort am Tag ist erlaubt, aber nur, wenn man es auch richtig schreiben kann!



.. dachte mir, schaust mal rein, was denn so unser "Höchst- Niveau- Denker-Schreiber" macht...
Und siehe da- es ist alles wie gehabt...

Also viel Spaß noch...

Siggi
(OT)

edit: ein s gegen ein d getauscht..


zuletzt bearbeitet 03.11.2013 14:06 | nach oben springen

#357

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 13:27
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von frank im Beitrag #312
[quote=g.s.26|p301864]Gehörst du etwas auch zu denen? Oder warum springst du?


ich gehör zu denen , die die wahrheit sprechen und keiner 'linie' angehören !!!
glaubst du es gibt heut zu tage noch 'linientreue' MFS - angehörige !!![/quote]

Traust du dir zu die "Wahrheit" zu kennen?
Falls ja wird dich mancher Philosoph um diese Erkenntnis beneiden.


zuletzt bearbeitet 03.11.2013 13:29 | nach oben springen

#358

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 14:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Zu #310

Die Aussage Sie müssen wohl eine Meise haben! Hier, eine Meise haben Sie! stammt aus einem SWR2 Feature gesendet am 28.11. letzten Jahres. (1)
Thema war dabei der Mordfall Runge über den schon sehr emotional auch im Forum Meinungen ausgetauscht wurden. Der in dem Feature mit vollem Namen Genannte war übrigens nicht bei der IX, sondern wie man einer allgemein bekannten Liste anhand von 08;53;00 entnehmen kann bei ZAIG der BV Halle. (2,3)
Auch der andere in dieser Sendung erwähnte OSL, die Abkürzung steht für Oberstleutnant, war nicht bei der IX, dafür aber promovierte er inzwischen im Dienstgrad Oberst mit 'cum laude' Dezember '83 zum Dr.jur. (4,5)

Und das ist bei weitem KEIN Geheimwissen, sondern mit ein paar Suchanfragen für Jedermann heraus findbar, echt wahr!

(1) http://www.swr.de/swr2/programm/sendunge...re-20121128.pdf
(2) http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Die...%FCssel_des_MfS
(3) http://bernd-pulch.me/2012/08/18/stasi-n...hstabe-schwe-si
(4) http://berndpulch.org/2011/10/23/stasi-n...-buchstabe-lo-m
(5) http://www.mfs-outsider.de/jhs_n.htm


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#359

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 17:25
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #354
Zitat von Gert im Beitrag #352
[quote=Hackel39|p301932][quote=Gert|p301825]
Die SED war nicht nur "schmutzig ", damit könnte ich leben. Sie war am Ende aber eine Gang, eine kriminelle Vereinigung , die alles unternahm um Geld ins Ausland zu verschieben und zu verstecken mit Hilfe der Genossen aus der Partei. Das haben doch einige Prozesse bewiesen.



Ich hatte genau darauf hingewiesen, allen voran ASG, dieser glückseelige Goldhamster vom Tegernsee war ein echter Ganove, der eigentlich nicht in die DDR- Kultur paßte.
Schalck- Golodkowski war die Sorte, die ich hier auch schon in anderen Zusammenhängen angeprangert habe, er hat das gemacht was in dieser Betrügerökonomie längst salonfähig ist, nämlich einen Großteil seiner Arbeitszeit dafür aufzuwenden, seinen Marktwert für die Folgebiografie ohne Rücksicht auf Ethik und Vertrauen zu steigern und an einer goldenen Ausstiegsstrategie zu basteln.
Nach sozialistischen Prämissen einfach nur Pack, nach dem Prämissen der heute vorherrschenden Arbeitswelt der Führungskräfte dagegen Normalität mit nahezu flächendeckender Akzeptanz der untergeordneten Markteilnehmer (...man selbst würde es genauso machen...).
ASG war schon vor der Wende ein Wessi, bring mir mehr davon und ich werde zum Hamstergräber.


Nein , ASG hat in der Nachwendezeit keine Rolle mehr gespielt. Das waren Leute , die heute noch in der Partei die Linke eine aktive Rolle spielen zusammen mit einer Reihe in der Öffentlichkeit nicht so bekannten Genossen, die das gemacht haben. Ein Verbrechersyndikat vom feinsten.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#360

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 03.11.2013 17:46
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich schließe mich @94 einfach mal an.

Hier ein link zu einer Seite zur Aufarbeitung der jüngeren Geschichte, die aus Mitteln vom Land Brandenburg gefördert wurde http://www.zersetzung.net/impressum.xhtml

Dort findet sich folgender Hintergrundbericht http://www.zersetzung.net/hintergrund.xhtml

mit folgendem Text http://www.zersetzung.net/text/OPERATIVE%20PSYCHOLOGIE.pdf

Der aufmerksame Leser wird auch die Quellenangaben lesen und in 94's link zu den Doktoranden der JHS mit den entsprechenden Themen deren Arbeiten finden. Thema und Titel sind nicht deckungsgleich. Aber dem will ich nicht weiter auf die Spur gehen.

Hier nur ein Beispiel:

Ziel war die „operative Meisterschaft“, die gefordert wurde, wenn es Aufgaben zu lösen gab, wie „die Ausnutzung, die Herstellung oder der Abbruch zwischenmenschlicher Beziehungen bei der Bearbeitung von Feinden durch IM“ 18

18 Hauptmann Dr. XYZ, Sozialpsychologische Grundlagen für die Analyse und Entwicklung von sozialen Beziehungen
zwischen Menschen in der politisch operativen Arbeit – MfS JHS VVS o001 – 75/85/V


In 94's link lfd Nr. 123 Die Aufgaben der operativen Psychologie der Untersu­chungsarbeit im MfS durch Befähigung von Untersu­chungs­führern der Linie IX

Ein Beispiel, dass die Archive der JHS bzw. der Hochschule für MfS zugänglich sind. Inhaltlich möchte ich nicht darauf eingehen, denn das wäre ein eigenes Thema.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Tippfehler


zuletzt bearbeitet 03.11.2013 18:01 | nach oben springen



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