#1

Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 16:21
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,

Hat jemand von Euch nach der Wende persönlich Anfeindungen von Freunden Bekannten oder auch von der Familie erlebt,
weil ihr Eure Arbeit beim MfS verrichtet habt?
Und wenn ja,wie sahen diese Anfeindungen aus verbal oder auch körperlich?
Wie seit ihr damit umgegangen?
Ich möchte auch ehemalige AGT und ehemalige Angehörige der NVA fragen die als Berufssoldaten ihren Dienst in der DDR
verrichtet haben,ob sie auch Anfeindungen erlebt haben.

MfG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#2

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 16:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Von Freunden, Bekannten, Familie? Nein!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#3

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 16:31
von elster427 | 789 Beiträge

Hallo Batrachos,
also ich persönlich habe soetwas nach der Wende persönlich nicht erleben müßen. Von anderen ist mir bekannt, daß sie nach der Auflösung in Betriebe oder auch Institutionen mit den Worten empfangen wurden- Euch brauchen wir hier nicht. So geschehen bei den Verkehrsbetrieben und auch bei der Zollverwaltung wo dese Leute als Kraftfahrer anfangen sollten,was sie im übrigen auch beim MfS gemacht haben-Bus gefahren.
Mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#4

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 16:34
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #2
Von Freunden, Bekannten, Familie? Nein!


Hört sich so an,als hättest Du @Feliks D. sie trozdem erlebt.
Und wenn ja,von wem kamen sie? Und wie sahen sie aus?

MfG Batrachos


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#5

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 16:37
von KARNAK | 1.697 Beiträge

Also ich hatte nie ein Problem damit.Damals nicht und auch nicht heute.Meine heutigen Arbeitskollegen kenne alle meine Vergangenheit und wir machen ab und an unseren Spaß damit.Ich glaube wir sind da im Reinen miteinander.
Und wenn ich das hier sagen darf,wir hatten vor kurzem ein Forentreffen,haben uns mit einem Zeitzeugen getroffen der 15 Jahre wegen Fluchthilfe bekommen hat,auch dem habe ich gleich am Anfang mitgeteilt mit wem er es mit mir zu tun hat,das habe ich mir mittlerweile zum Prinzip gemacht.Auch bei dieser Begegnung ging es durchaus"entspannt"zu.Und ich gebe zu ,ich"genieße"das,es ist mein Bestreben und Ansporn, solches aufeinander zugehen.Die Weisheit des Alters und diverse Lebenserfahrungen haben mich dazu gebracht von diesen ewigen Feindbildern Abstand zu nehmen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Damals87, RudiEK89, thomas 48, Harzwanderer, Batrachos, DoreHolm, CASI und andyman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 18:20
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #1
Hallo,

Hat jemand von Euch nach der Wende persönlich Anfeindungen von Freunden Bekannten oder auch von der Familie erlebt,
weil ihr Eure Arbeit beim MfS verrichtet habt?
Und wenn ja,wie sahen diese Anfeindungen aus verbal oder auch körperlich?
Wie seit ihr damit umgegangen?
Ich möchte auch ehemalige AGT und ehemalige Angehörige der NVA fragen die als Berufssoldaten ihren Dienst in der DDR
verrichtet haben,ob sie auch Anfeindungen erlebt haben.

MfG Batrachos

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.
Körperliche Anfeindung...das war wohl die Ausnahme.Eher mit Worten.



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#7

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 18:27
von Lutze | 8.042 Beiträge

hat zwar nichts mit Anfeindungen zu tun,
dieses Jahr hatten wir Klassentreffen nach über 20 Jahren gehabt,
2 ehemalige Klassenkameraden sind nicht gekommen,
sie waren beim MfS beschäftigt,
über dieses Thema hätte ich mich gerne unterhalten
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#8

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 18:28
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman


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#9

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:08
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman




Von den Polizeibeamten die 1990 aus Bayern und Baden Würtemberg kamen, kann ich das nicht sagen.
Wir gingen gemeinsam als Fußstreife durch Leipzig.
Aber wie überall, es gab Solche und Solche.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#10

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:09
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman





Und zwar nicht nur im Einzelfall sondern systematisch.
Die Deutsche Reichsbahn hat einen regelrechten Feldzug gegen zuvor öffentlich angeprangerte IM (BILD- Zeitung Halle) geführt und alles umgesetzt, was zusammen mit der westdeutschen Behördenbahn umzusetzen ging, sprich Entlassungen und geduldete Anfeindungen bei denen in meinem Wahrnehmungsbereich auch Personalräte aktiv mitwirkten.
Was dem Faß aber den Boden aushaute ist diese spektakuläre Doppelmoral im Zusammenhang mit dem Berufsbeamtentum.
Wenn man demnach dem Lokführer uneingeschränkte Treue zum (neuen) Staat abverlangt und ihm bei gewissen Vergangenheitsmakeln eiskalt raus schmeißt, so muß man im Umkehrschluß auch den "sauberen" Eisenbahnern den Weg ins Berufsbeamtentum frei machen aber dazu hat es eben auch nicht gereicht, Beamte gab es bestenfalls noch für das EBA (Eisenbahnbundesamt) aber entgegen den Gepflogenheiten bei der bis 1994 noch eigenständigen Bundesbahn wurde von den ostdeutschen Eisenbahnern keiner mehr in den krisensicheren Beamtenstatus erhoben.
Über soviel Scheinheiligkeit konnte ich damals nur den Kopf schütteln und meinen Spott gegenüber den Entscheidern auf Arbeitnehmerseite hatte ich auch öffentlich immer wieder geäußert, ohne daß es mich persönlich betraf.
Das war ein erster kleiner Schritt in die Entsolidarisierung der Arbeitnehmerschaft es sollten noch -zig weitere folgen, die da oben haben sich ganz sicher darüber amüsiert, wie wir intern unseren Arbeitsplatzabbau allein geregelt bekamen und sie sich die Abfindungen sparen konnten.



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#11

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:17
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Mit der Einheit kamen riesige Ausgaben und es entstand natürlich ein ganz neuer Spardruck. Ob Beamte generell noch zeitgemäß sind, darüber kann man auch streiten. Am Ende sind das alles Kredite, die noch unsere Urenkel abstottern müssen.


zuletzt bearbeitet 30.09.2013 19:18 | nach oben springen

#12

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:25
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #11
Mit der Einheit kamen riesige Ausgaben und es entstand natürlich ein ganz neuer Spardruck. Ob Beamte generell noch zeitgemäß sind, darüber kann man auch streiten. Am Ende sind das alles Kredite, die noch unsere Urenkel abstottern müssen.

Google mal nach dem Beamtengestz und du wirst erfahren, warum Beamte heute noch Zeitgemäß sind.
Die Bürger sehen nur die Vorteile, wie keine Kündigung und am ersten jeden Monats ist das Geld auf dem Konto.
Es gibt aber noch eine andere Seite der Medallie.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#13

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:28
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Naja, das lohnte sich bestimmt als neues Thema. Ich sehe die Kosten und die Ungleichbehandlung. Man gucke sich nur die Gelder für Pensionen an, die keiner bezahlen kann.

Ich hacke aber bestimmt nicht persönlich auf Beamten rum und glaube nicht an die Klischees. Polizisten und Feuerwehrleute dürfen gerne Beamte sein. Bei Lehrern bin ich mir schon nicht mehr so sicher, ob die Beamte sein müssen. Gibt ja auch genug Angestellte.


zuletzt bearbeitet 30.09.2013 19:30 | nach oben springen

#14

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:45
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9
Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman




Von den Polizeibeamten die 1990 aus Bayern und Baden Würtemberg kamen, kann ich das nicht sagen.
Wir gingen gemeinsam als Fußstreife durch Leipzig.
Aber wie überall, es gab Solche und Solche.



Klar doch,
Polizei war doch eine andere Situation.

seaman


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#15

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:47
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9
Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman




Von den Polizeibeamten die 1990 aus Bayern und Baden Würtemberg kamen, kann ich das nicht sagen.
Wir gingen gemeinsam als Fußstreife durch Leipzig.
Aber wie überall, es gab Solche und Solche.


wurden auch ehemalige Volkspolizisten
in der alten Bundesrepublik ausgebildet?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#16

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:54
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #11
Mit der Einheit kamen riesige Ausgaben und es entstand natürlich ein ganz neuer Spardruck. Ob Beamte generell noch zeitgemäß sind, darüber kann man auch streiten. Am Ende sind das alles Kredite, die noch unsere Urenkel abstottern müssen.


Es geht ja auch nicht primär um das Beamtentum, das geht ja am Thema vorbei, das ist hier gar nicht zu bewerten.
Wenn man von einem Lokführer bedingungslose Staatstreue abverlangt ist das schon putzig genug, warum dann nicht auch dem Taxi- oder Busfahrer ?
Die IM's der Lokführersparte waren z. B. schon routinemäßig im Interzonenverkehr integriert, womit sie ja bereits die Treue zu ihrem Dienstherren bewiesen haben, die dann für diese Treue rauszuschmeißen ist einfach nur widerwärtig, da es im Prinzip eine rein technische Angelegenheit war das wußte jeder damals, daß es ohne ein starkes Bekenntnis zum Staat nicht nach Probstzella gehen konnte.
Die neuen Reichsbahnführer hatten für diesen Schritt in den Betrieben wohl auch von den kleinen Kläffern Druck bekommen, das so zu regeln, weil sie selbst es nicht auf solche Prestigezüge geschafft hatten, so hatte eben alles seinen Preis und der war bekannt.



andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 19:55
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #15
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9
Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman




Von den Polizeibeamten die 1990 aus Bayern und Baden Würtemberg kamen, kann ich das nicht sagen.
Wir gingen gemeinsam als Fußstreife durch Leipzig.
Aber wie überall, es gab Solche und Solche.


wurden auch ehemalige Volkspolizisten
in der alten Bundesrepublik ausgebildet?
Lutze

Ein klares Nein Lutze,
ich war auch Volkspolizist und musste nicht durch die "Siegermacht" ausgebildet werden.
Im Gegentei, die Polizisten aus dem damaligen "Westen" kamen zu uns und bekamen als "Buschzulage" sehr viel Geld monatlich mehr.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#18

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2013 20:35
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #17
Zitat von Lutze im Beitrag #15
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9
Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman




Von den Polizeibeamten die 1990 aus Bayern und Baden Würtemberg kamen, kann ich das nicht sagen.
Wir gingen gemeinsam als Fußstreife durch Leipzig.
Aber wie überall, es gab Solche und Solche.


wurden auch ehemalige Volkspolizisten
in der alten Bundesrepublik ausgebildet?
Lutze

Ein klares Nein Lutze,
ich war auch Volkspolizist und musste nicht durch die "Siegermacht" ausgebildet werden.
Im Gegentei, die Polizisten aus dem damaligen "Westen" kamen zu uns und bekamen als "Buschzulage" sehr viel Geld monatlich mehr.


Hallo RudiEK89,
vom Geld mal abgesehen,hast du mit deinen neuen Kollegen gute Erfahrungen
gemacht?,gab es da Konflikte mit der Überzeugung?,
gerade du kommst aus der Leipziger Ecke,
die müssen euch doch gefragt haben,
das die Demonstrationen friedlich verlaufen sind,
da gab es doch schönen Gesprächsstoff
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#19

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 17:53
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #15
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9
Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von Zermatt im Beitrag #6

Wenn dann eher von denen die als "Staatsfeinde "galten und nach der Wende dann ihren Vernehmer oder andere Mitarbeiter der Mfs trafen.



So mancher Staatsbeamter(West) fühlte sich auch zum persönlichen Rachefeldzug berufen......

seaman




Von den Polizeibeamten die 1990 aus Bayern und Baden Würtemberg kamen, kann ich das nicht sagen.
Wir gingen gemeinsam als Fußstreife durch Leipzig.
Aber wie überall, es gab Solche und Solche.


wurden auch ehemalige Volkspolizisten
in der alten Bundesrepublik ausgebildet?
Lutze


Ja, Lutze. Ab 1991 wurde eigens für ehemalige Volkspolizisten, welche keinen Dienstanfängerlehrgang bei der VP belegt hatten, eine zweijährige Ausbildung angeboten. Wovon das erste Jahr an der Polizeischule in Wuppertal und das zweite Jahr der Ausbildung in Basdorf erfolgte. Wohlgemerkt, ich rede von Brandenburg. Wem es jetzt komisch vorkommt, dass es (Volks)polizisten ohne Dienstanfängerlehrgang gab: In der Wendezeit bis unmittelbar vor der Wiedervereinigung, wechselten etliche Mitarbeiter der künftig nicht mehr zur Polizei gehörenden Dienstbereiche (Meldestellen, KfZ-Zulassung) zur Schutzpolizei. Diese Mitarbeiter besaßen in der Regel keinen Abschluss der VP-Schule Neustrelitz. Der Vollständigkeit muss auch gesagt werden, dass auch die von der Polizei übernommen früheren Mitarbeiter des MfS, in den Genuss des begehrten zweijährigen Lehrganges kamen.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#20

RE: Anfeindungen erlebt?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 18:02
von seaman | 3.487 Beiträge

Ich habe damals(vor 89) u.a. weltweit in der Konterspionage gearbeitet.
Meine ehemaligen Gegner waren nicht amused(nach 89) und haben das auch klar und eindeutig,teilweise primitiv,gerächt.
Bin jetzt im Ausland-glücklich.

seaman


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