#81

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 12:35
von SET800 | 3.103 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #77

Wie auch immer,eines kann man glauben,der Dienst an einer Güst war für die Passkontrolleure kein Zuckerschlecken,es war eine "Knochenmühle"



Hallo, ich studierte in Konstanz, deshalb was mir Schweizer Grenzwächter erzählten: Besonders die Grenzwächter
an den "Benzingestanksstandorten", Chiasso, Weil am Rhein, Konstanz-Emmishofen, Schaffhausen bekamen wenn sie
wollten ( Familie ? ) 2 x jährlich "grünen Urlaub" für den Grenzdienst in Graubündner und Walliser Bergen
( HochgebirgsDIENSTwanderungen ) oder auf dem Jura teils über 1000mNN( Waldwanderung im Sommer, Schilanglauf im Winter ).
Thema allgemein Lunge mit Sauerstoff spülen!

Anmerkung:

ich sprach auch mit denen warum im Hochgebirge so wenig Posten sichtbar sind,. antwort: Wir haben gute Ferngläser, die26 Pakistani
würden wir schon erkennen. Schmuggelware vom italienischen Zollfreiheittsgebiet Livingno her?

1500 Höhenmeter, 25km Strecke, wer da einen Rucksack voll Wodka wegen 5SFR/Flasche weniger über die Berge bruchfrei schleppt
solls halt saufen, hat der sich mühsam verdient....



Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 12:35
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Es gab ja auch noch andere DE die auf die gleichen Stunden gekommen sind, aber die zusätzlich dazu noch die Langeweile/Eintönigkeit plagte während sie sich die Beine in den Bauch standen. Da gibt es auch einen Ansprechparter hier im Forum.

Aus eigenem Erleben kann ich schon bestätigen das die VI eigentlich überall ungelitten war und eine Versetzung dorthin eher als Strafe angesehen wurde. Ich weiß von zwei MA die wegen eines Vergehens von ihrer DE KuSch zu freien Disposition überlassen wurden, bezeichnender Weise fanden sich dann beide bei der VI wieder.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 01.10.2013 12:37 | nach oben springen

#83

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 12:47
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #76
Zitat von KARNAK im Beitrag #75
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #31
Die PKE waren in den achtzigern durchaus "korrekt", allerdings merkwürdig von oben herab und unherzlich bis gefühlskalt.

Dann reise doch mal in die USA ein,mal sehen was Du dann für einen Eindruck hast.

Hallo KARNAK,

ich denke mal, an jeder Grenze kann man in Situationen geraten, die die Stimmung umschlagen lassen. Auch bei der Einreise in Kanada erlebte ich ein "Umschalten" der Beamten, als wir auf die Frage nach unseren Vorhaben im Urlaub zunächst mit den Schultern zuckten und offen sagten: Ausruhen, Wandern, Kajak fahren oder Rad fahren mal sehen. Dass wir auch noch "zugaben", kein Auto fahren zu wollen, ließ uns augenscheinlich durch alle Raster fallen. Die Stimmung wurde dienstlicher, die Fragen präziser und es dauerte. Dem guten Englisch meiner Lebensraumteilerin verdanken wir, dass wir recht schnell aus dem Sumpf des Verdachts, illegal einreisen und uns einen Job suchen zu wollen, heraus kamen.

Ich denke, dass viele nachträglich über die Grenzübergangsstellen geäußerte Meinungen eher aus der speziellen Wahrnehmung von Zeit und Umfeld kamen, als aus dem unmittelbaren eigenen Erleben. Es kommt ja auch immer wieder in den Filmbeiträgen: "Schon als wir an diese Grenzanlagen heranfuhren ...", "Unser Vater sagte uns, dass wir nun ganz ruhig zu sein hatten ..." etc. ... Mythen, wie die vielen Sachsen an den Grenzübergangsstellen und die "Gänsefleischfrage" trugen auch nicht sonderlich zur Objektivierung des Bildes bei.

ciao Rainman


Ist vielleicht so wie mit der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Wer mit Problemen rechnet und die erwartet, verhält sich dann oft auch so, daß es zu Problemen kommt. Sieh´ste, ich hab´s doch gewußt !



zuletzt bearbeitet 01.10.2013 12:49 | nach oben springen

#84

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 13:54
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #81
(..)
ich sprach auch mit denen warum im Hochgebirge so wenig Posten sichtbar sind,. antwort: Wir haben gute Ferngläser, die26 Pakistani
würden wir schon erkennen. Schmuggelware vom italienischen Zollfreiheittsgebiet Livingno her?

1500 Höhenmeter, 25km Strecke, wer da einen Rucksack voll Wodka wegen 5SFR/Flasche weniger über die Berge bruchfrei schleppt
solls halt saufen, hat der sich mühsam verdient....


Zigaretten sind leichter, dort lohnt es vielleicht schon
http://livigno.livignese.it/prezzi.php
Theo


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#85

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:01
von SET800 | 3.103 Beiträge

In der Schweiz kosteten Zigareten früher regulär nur ca. 65% des deutschen Preises, der Livingno-Preis brachte
da auch nicht den richtigen Vorteil, Vertriebsaufwand mitrechnen!

Als Engandiner für den Eigenbedarf ggf. , aber eine volle Tagestour mit der RHB und Postbus hin, zu Fuß zurück?



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#86

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:09
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #78



Ja, nur die Leute der VI haben gearbeitet. Die anderen Diensteinheiten des MfS lagen den ganzen Tag auf dem Beutel und haben sich ausgeruht. Ein Glück, dass das MfS Karnak hatte.

Schön was von Dir zu hören,Alfred.
Aber ich habe nur die Situation beschrieben.Und ich kann die sehr gut beurteilen,habe viele Jahre als Passkontrolleur gearbeit,weiß was das von eine Art von Dienst war,rollende Woche,eine Woche Früh,eine Spät,eine Nacht,an den Wochenenden 12 Stundendienst,also mindestens.Und Wochenende bedeutete von Freitag bis Sonntag.Ein Wochenende frei im Monat, ansonsten wurde gearbeitet.Ich war neben meinen dienstlichen Obliegenheiten noch eine ganze Weile APO-Sekretär,unter anderem von Elster 427,daher kenne ich auch die Probleme die viele Mitarbeiter privat mit diesem Dienst hatten.Und es muss ja einen Grund geben,warum keiner auf die "Galeere"wollte,neben der Tatsache,dass man kein so richtiger Staatsicherheitsmann war,denn erzähle mir nicht,dass andere Diensteinheiten einen derartigen Dienst geschoben haben,auch das weiß ich besser, und den nicht im Rahmen einer"Sonderaktion"sondern ständig,als das Normale,unter Umständen über Jahre und Jahrzehnte.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 01.10.2013 14:13 | nach oben springen

#87

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:39
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #86

......neben der Tatsache,dass man kein so richtiger Staatsicherheitsmann war,denn erzähle mir nicht,dass andere Diensteinheiten einen derartigen Dienst geschoben haben,auch das weiß ich besser, und den nicht im Rahmen einer"Sonderaktion"sondern ständig,als das Normale,unter Umständen über Jahre und Jahrzehnte.


Was ist ein so kein richtiger Staatssicherheitsmann?
Grenzpförtner mit MfS-Bezügen?
Ansonsten ist mir schon aufgefallen,dass Du ziemlich viel vorgeblich besser weisst,als andere Angehörige Deiner ehemaligen Waffenfarbe.

seaman


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#88

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:52
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

seaman, das ist doch die wichtigste Aufgabe eines Geheimdienstler, immer mehr zu wissen als alle anderen


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:53
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #87


Was ist ein so kein richtiger Staatssicherheitsmann?
Ansonsten ist mir schon aufgefallen,dass Du ziemlich viel vorgeblich besser weisst,als andere Angehörige Deiner ehemaligen Waffenfarbe.





Soltest Du ein Mitarbeiter des Mfs gewesen sein,weißt Du schon was ich meine.
Ob ich etwas BESSER weiß als andere Angehörige meiner ehemaligen Waffenfarbe(meinst Du jetzt die weinrote,oder die grüne Tarnfarbe?)kann ich nicht beurteilen,dass müssen Andere tun.In jedem Fall sage ich was ich weiß und das auf keinen Fall wider besseren Wissens.Man hat uns den Laden vor über 20 Jahren zugemacht, das Land das wir verteidigen sollten gibt es nicht mehr , nun sehe ich keine Verpflichtung mehr zur Geheimhaltung,eine Notwendigkeit zur Geschichtsaufarbeitung allerdings schon und zwar ohne das Verbreiten von Klischees und Legenden,gutartige und bösartige,von beiden Seiten der"alten Front." übrigens.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#90

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Es stimmt ja einiges was Du schreibst, aber wenn Du meinst diese Arbeitsbelastung inkl. Stunden gab es nur bei euch, dann frage doch mal Gilbert was er für Stunden geschoben hat. Soweit ich von ihm weiß hatte er auch oft locker die 250 im Monat voll. Vielleicht äußert er sich ja hier noch dahingehend.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 01.10.2013 15:12 | nach oben springen

#91

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 14:59
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #89
Zitat von seaman im Beitrag #87


Was ist ein so kein richtiger Staatssicherheitsmann?
Ansonsten ist mir schon aufgefallen,dass Du ziemlich viel vorgeblich besser weisst,als andere Angehörige Deiner ehemaligen Waffenfarbe.





In jedem Fall sage ich was ich weiß und das auf keinen Fall wider besseren Wissens.Man hat uns den Laden vor über 20 Jahren zugemacht, das Land das wir verteidigen sollten gibt es nicht mehr , nun sehe ich keine Verpflichtung mehr zur Geheimhaltung,eine Notwendigkeit zur Geschichtsaufarbeitung allerdings schon und zwar ohne das Verbreiten von Klischees und Legenden,gutartige und bösartige,von beiden Seiten der"alten Front." übrigens.


Darum geht es doch garnicht.....

seaman


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#92

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:12
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #90
Es stimmt ja einiges was Du schreibst, aber wenn Du meinst diese Arbeitsbelastung inkl. Stunden gab es nur bei euch, dann Frage doch mal Gilvert was er mal für Stunden geschoben hat. Soweit ich von ihm weiß hatte er auch oft locker die 250 im Monat voll. Vielleicht äußert er sich ja hier noch dahingehend.



Keine Ahnung wer Gilvert ist und ich will Ihm gerne glauben was er zu berichten hat,wenn er denn berichtet und erklärt,darum sollte es hier ja eigentlich gehen,aber daran hackt es eben so oft,zumindest ist das regelmäßig mein Eindruck.Und das Schweigen oder höchstens nebulös Geheimbündlerisch Umschreibende der Dinge aus der"guten alten Zeit"trägt auf keinen Fall dazu bei,einer" interessierten Öffentlichkeit"die Wahrheit über das Mfs nahezubringen,mit Legenden und Unsinnigkeiten aufzuräumen.Zumindest ist das meine Meinung und mein Bestreben,deswegen beteilige ich mich nicht an irgendwelchen Insiderkontakten,ich suche eher den Kontakt zum alten Klassenfeind,schriftlich und auch persönlich.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#93

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:13
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #91


Darum geht es doch garnicht.....

seaman

Um was geht es denn,bin da wohl intellektuell etwas überfordert.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:23
von elster427 | 789 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #90
Es stimmt ja einiges was Du schreibst, aber wenn Du meinst diese Arbeitsbelastung inkl. Stunden gab es nur bei euch, dann frage doch mal Gilbert was er für Stunden geschoben hat. Soweit ich von ihm weiß hatte er auch oft locker die 250 im Monat voll. Vielleicht äußert er sich ja hier noch dahingehend.




Ich würde sagen,hier will keiner dem anderen seine Arbeitsbelastung vorzuhalten. Das unsere Aufgabenstellung viel Zeit verschlang, ist unstrittig.
Drewitz war aber nun mal eine Knochenmühle! Es gab Arbeitsplätze wo 12 h nicht so belastend waren,aber es gab da die Aufgaben ,wo du nach 12 h oder mehr total fertig warst. Eine dieser Aufgaben war der Bereich der Fernsehfahndung. Dabei hast du 12 h vor einem Monitor gesessen und hast die angebotenen Dokumente in deiner Fahndungskartei gesucht. Um den geforderten Durchlauf pro Spur zu erreichen, war es nötig 250 - 300 Positionen pro Stunde zu fahnden. Springer gab es nicht ,und so musten andere deine Kameras mitbedienen. Dazu muß man wissen ,das sechs Fahnder für vier Abfertigungsspuren zuständig waren. Wer heute längere Zeit am Computer arbeitet wird die Anstrengungen kennen.Also nochmal, viele MfS Mitarbeiter haben Stunden abgerißen.
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
Feliks D. und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:27
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Meine Wochen- bzw. Monatsstunden werde ich mal lieber hier nicht offenbaren. Ein 14-Stundentag montags-freitags war Gang und Gebe. Darin noch nicht einmal enthalten, die Wochenenden, wie auch Feiertage, die man vor Ort war. Ich denke, dass alle DE ihren Anteil an der Gesamtbilanz der "Firma" hatten.

Mein Respekt galt trotzdem den Leuten der VI / PKE hinsichtlich der körperlichen Anforderungen in der Dienstdurchführung. Ich war in meiner Anfangszeit mal zeitweilig als "Unterstützungsmittel" auf der Güst Schwanheide eingesetzt und der Leistungsumfang der damals noch zwischen Schwanheide und Hagenow-Land (da waren die Transitzüge noch ab Hagenow-Land für den Binneverkehr frei gegeben) zu bewältigen war, war schon enorm.
Freiwillig hätte ich mich auch nicht um eine Versetzung zur PKE beworben !!! Danke Jungs für eure Einsatzbereitschaft und euer Engagement.

Vierkrug


elster427, Feliks D. und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#96

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:29
von SET800 | 3.103 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #89
nun sehe ich keine Verpflichtung mehr zur Geheimhaltung,


Hallo, ganz allgemein gefragt, an "alle" zum Thema Geheimhaltung, ist jemanden bekannt was und welche ehemaligen
DDR-Staatsdokumente noch heute mit Geheimhaltungstufen belegt sind? Pläne von Liegenschaften die die Bundeswehr übernahm
sind eine andere Frage.

MfS-Akten der Gauck-Behörde unter ECHTEM Persönlichkeitsschutz ( wie politisch richtig oder falsch auch immer , z.B BK Kohl betreffend )
sind damit auch nicht gemeint!



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#97

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:38
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #95
Meine Wochen- bzw. Monatsstunden werde ich mal lieber hier nicht offenbaren. Ein 14-Stundentag montags-freitags war Gang und Gebe. Darin noch nicht einmal enthalten, die Wochenenden, wie auch Feiertage, die man vor Ort war. Ich denke, dass alle DE ihren Anteil an der Gesamtbilanz der "Firma" hatten.

Mein Respekt galt trotzdem den Leuten der VI / PKE hinsichtlich der körperlichen Anforderungen in der Dienstdurchführung. Ich war in meiner Anfangszeit mal zeitweilig als "Unterstützungsmittel" auf der Güst Schwanheide eingesetzt und der Leistungsumfang der damals noch zwischen Schwanheide und Hagenow-Land (da waren die Transitzüge noch ab Hagenow-Land für den Binneverkehr frei gegeben) zu bewältigen war, war schon enorm.
Freiwillig hätte ich mich auch nicht um eine Versetzung zur PKE beworben !!! Danke Jungs für eure Einsatzbereitschaft und euer Engagement.

Vierkrug

Es gab eine Güst Schwanheide?Dann hättest Du mal als"Unterstützungsmittel"(war für ein herrliches Wort,stammt das aus der"guten alten Zeit"oder ist das eine Neuschöpfung?)Ostern,Pfingsten,Weihnachten,Himmelfahrt,zu irgendwelchen Kirchentagen in Drewitz dabei sein müssen,die Gefahr,dass Du mal etwas unfreundlich geworden wärst,wäre sehr groß gewesen. Entschuldigung für meinen Zynismus.
Aber es ist schon richtig,wir sollten nicht ermitteln wer der Fleißigere war,fleißig waren wir irgendwie alle.Ursächlich ging es ja eigentlich auch um etwas anderes.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#98

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:47
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von KARNAK im Beitrag #97
Zitat von Vierkrug im Beitrag #95
Meine Wochen- bzw. Monatsstunden werde ich mal lieber hier nicht offenbaren. Ein 14-Stundentag montags-freitags war Gang und Gebe. Darin noch nicht einmal enthalten, die Wochenenden, wie auch Feiertage, die man vor Ort war. Ich denke, dass alle DE ihren Anteil an der Gesamtbilanz der "Firma" hatten.

Mein Respekt galt trotzdem den Leuten der VI / PKE hinsichtlich der körperlichen Anforderungen in der Dienstdurchführung. Ich war in meiner Anfangszeit mal zeitweilig als "Unterstützungsmittel" auf der Güst Schwanheide eingesetzt und der Leistungsumfang der damals noch zwischen Schwanheide und Hagenow-Land (da waren die Transitzüge noch ab Hagenow-Land für den Binneverkehr frei gegeben) zu bewältigen war, war schon enorm.
Freiwillig hätte ich mich auch nicht um eine Versetzung zur PKE beworben !!! Danke Jungs für eure Einsatzbereitschaft und euer Engagement.

Vierkrug

Es gab eine Güst Schwanheide?Dann hättest Du mal als"Unterstützungsmittel"(war für ein herrliches Wort,stammt das aus der"guten alten Zeit"oder ist das eine Neuschöpfung?)Ostern,Pfingsten,Weihnachten,Himmelfahrt,zu irgendwelchen Kirchentagen in Drewitz dabei sein müssen,die Gefahr,dass Du mal etwas unfreundlich geworden wärst,wäre sehr groß gewesen. Entschuldigung für meinen Zynismus.
Aber es ist schon richtig,wir sollten nicht ermitteln wer der Fleißigere war,fleißig waren wir irgendwie alle.Ursächlich ging es ja eigentlich auch um etwas anderes.


Eisenbahngrenzübergang Büchen (BRD / Schleswig-Holstein) - Schwanheide (DDR / Bezirk Schwerin) für den Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin bis 1989.


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#99

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:48
von StabsfeldKoenig | 2.633 Beiträge

Hat die HA VI auch Zöllner für die PKE übernommen oder oblag denen auch der Zoll-Kriminaldienst (wofür Zöllner bereits Qualifikationen mitbrachten). Ich kennen jemanden, der von der Zollverwaltung zur HA VI versetzt wurde, kann ihn jedoch nicht selber fragen, da ich leider keinen Kontakt mehr habe.



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#100

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.10.2013 15:49
von elster427 | 789 Beiträge

Danke vierkrug ,das du hier die Feiertage erwähnst.Als ich 1981 auf Drewitz anfing, endete für mich der DDR Kalender. Ab diesem Tag galt nur noch der Kalender aus dem Westen. DDR Feiertage zählten bei uns nicht mehr ,nur noch Ostern, Pfingsten Herrentag. Buß und Bettag DFB Pokal ,Kirchentage und noch einige unbekannten Bayerischen Feiertage. Wenn du dann vom Dienst kamst, hast du dich manchmal gewundert, warum kaum Autos auf den Strassen waren!!
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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