#101

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 06:23
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #100
Das 'Recht auf Freizügigkeit' war mit Verlassen der Wohnung und Schließen der Türe vom aus heutiger Sicht Unrechtsparagraphen 213 sozusagend überschattet, der Grundwehrdiener hinter der Kriegswaffe war da nur noch das letzte Rädchen im Getriebe DDR. Ich glaube mit Dir gibts noch 'ne Menge 'Freude' hier, in welchen Semester sinn'mer gerad? Als angehender und vielleicht sogar mal seriöser Histroriker sollteste Dir mal polarisierende und vor allem suggestive Fragen abgewöhnen, noch haste (vielleicht ?) die Gelegenheit.

Antworten findet man übrigens beim Zuhören und nicht beim Fragen ...

Aber die kleinen Rädchen machen die meisten Systeme erst möglich. Klingt doof, ist aber so. Hat auch was mit Geschichte zu tun, weitere Exkursionen spar ich mir jetzt mal. Im Übrigen schließt sich Fragen und Zuhören nicht zwangsläufig aus.............


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studfri hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2013 06:35 | nach oben springen

#102

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 08:31
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #85
Zitat von glasi im Beitrag #84
Zitat von passport im Beitrag #82
Zitat von glasi im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #3
Das war eindeutig ein Akt der Agression. Mit einer Waffe auf DDR Grenzer zu bedrohen um eine Flucht zu ermöglichen ich empfinde das einfach als einen kriminellen Akt.

Das ist kein krimineller Akt. Das war die Plicht jedes Westdeutschen zu helfen. Hätte ich genauso gemacht. es war halt kalter Krieg.


Aha, das rechtfertigt also zumindestens eine Bedrohung durch eine Schusswaffe ! Sehr eigenartige Rechtfertigung

passport

Hallo Passport. Wie sehr ich dich und die anderen in diesem Forum schätze aber meine Meinung zur damaligen Zeit ändere ich nicht. Wenn ich an der Stelle des BGS Mann gewesen wäre hätte ich genauso gehandelt. Mann wußte ja wie die Grenztruppen der DDR sein konnte. Ich sage nur Peter Fechter.


Damit wir uns hier nicht falsch verstehen. Hier geht um einen angedrohten Waffeneinsatz zwischen 2 souveränen Staaten !

passport


Und der Gedanke Souveränität steht über einem Menschenleben ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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#103

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 08:52
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #102
Zitat von passport im Beitrag #85
Zitat von glasi im Beitrag #84
Zitat von passport im Beitrag #82
Zitat von glasi im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #3
Das war eindeutig ein Akt der Agression. Mit einer Waffe auf DDR Grenzer zu bedrohen um eine Flucht zu ermöglichen ich empfinde das einfach als einen kriminellen Akt.

Das ist kein krimineller Akt. Das war die Plicht jedes Westdeutschen zu helfen. Hätte ich genauso gemacht. es war halt kalter Krieg.


Aha, das rechtfertigt also zumindestens eine Bedrohung durch eine Schusswaffe ! Sehr eigenartige Rechtfertigung

passport

Hallo Passport. Wie sehr ich dich und die anderen in diesem Forum schätze aber meine Meinung zur damaligen Zeit ändere ich nicht. Wenn ich an der Stelle des BGS Mann gewesen wäre hätte ich genauso gehandelt. Mann wußte ja wie die Grenztruppen der DDR sein konnte. Ich sage nur Peter Fechter.


Damit wir uns hier nicht falsch verstehen. Hier geht um einen angedrohten Waffeneinsatz zwischen 2 souveränen Staaten !

passport


Und der Gedanke Souveränität steht über einem Menschenleben ?


Es wären bei einer Fehlreaktion noch mehr Menschen in Gefahr gekommen. Jeder Staat, auch die BRD beharrt auf ihrer Souveränität. Wie weit man dafür geht, das steht auf einem anderen Blatt.
Darf "vermeintliches" Unrecht durch ein anderes Unrecht korrigiert werden? Ich habe das "vermeintliche" gekennzeichnet, es geht mir um das Prinzip, nicht um eine Diskussuion über Unrecht.....


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#104

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 21:42
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #100
Das 'Recht auf Freizügigkeit' war mit Verlassen der Wohnung und Schließen der Türe vom aus heutiger Sicht Unrechtsparagraphen 213 sozusagend überschattet, der Grundwehrdiener hinter der Kriegswaffe war da nur noch das letzte Rädchen im Getriebe DDR. Ich glaube mit Dir gibts noch 'ne Menge 'Freude' hier, in welchen Semester sinn'mer gerad? Als angehender und vielleicht sogar mal seriöser Histroriker sollteste Dir mal polarisierende und vor allem suggestive Fragen abgewöhnen, noch haste (vielleicht ?) die Gelegenheit.

Antworten findet man übrigens beim Zuhören und nicht beim Fragen ...


Auch "letzte Rädchen" können durchaus eine eigene Meinung haben. Welches "Gewicht" diese Meinungen haben können hat man gut an der Entwicklung im Jahr 1989 in der DDR gesehen.

Um Deine "sinn`mer grad" Frage zu beantworten: Ich habe bereits einen Studiengang abgeschlossen und studiere nun im 3. Semester des Master-Studiengangs. Da ich denke, dass es hier in erster Linie um das Austauschen von Wissen und/oder Meinungen geht (wozu natürlich auch das Stellen von Fragen gehört), erspare ich mir eine ähnlich motivierte Frage zurückzugeben, sonst hätte ich jetzt gesagt: ...und was hann´wer selbst so an Uni-Abschlüssen.....



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#105

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 21:47
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #102
Zitat von passport im Beitrag #85
Zitat von glasi im Beitrag #84
Zitat von passport im Beitrag #82
Zitat von glasi im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #3
Das war eindeutig ein Akt der Agression. Mit einer Waffe auf DDR Grenzer zu bedrohen um eine Flucht zu ermöglichen ich empfinde das einfach als einen kriminellen Akt.

Das ist kein krimineller Akt. Das war die Plicht jedes Westdeutschen zu helfen. Hätte ich genauso gemacht. es war halt kalter Krieg.


Aha, das rechtfertigt also zumindestens eine Bedrohung durch eine Schusswaffe ! Sehr eigenartige Rechtfertigung

passport

Hallo Passport. Wie sehr ich dich und die anderen in diesem Forum schätze aber meine Meinung zur damaligen Zeit ändere ich nicht. Wenn ich an der Stelle des BGS Mann gewesen wäre hätte ich genauso gehandelt. Mann wußte ja wie die Grenztruppen der DDR sein konnte. Ich sage nur Peter Fechter.


Damit wir uns hier nicht falsch verstehen. Hier geht um einen angedrohten Waffeneinsatz zwischen 2 souveränen Staaten !

passport


Und der Gedanke Souveränität steht über einem Menschenleben ?


Diese Frage wird man mit "Ja" beantworten müssen, allerdings nur für den einen Fall, dass sich 2 Staaten miteinander offiziell im Krieg befinden. Gerade das war aber doch wohl nicht der Fall, bei dem vorgeblichen "Friedenswillen" der von offizieller Seite in oder aus der DDR immer wieder propagiert wurde.



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#106

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 21:57
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #103
Zitat von Gert im Beitrag #102
Zitat von passport im Beitrag #85
Zitat von glasi im Beitrag #84
Zitat von passport im Beitrag #82
Zitat von glasi im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #3
Das war eindeutig ein Akt der Agression. Mit einer Waffe auf DDR Grenzer zu bedrohen um eine Flucht zu ermöglichen ich empfinde das einfach als einen kriminellen Akt.

Das ist kein krimineller Akt. Das war die Plicht jedes Westdeutschen zu helfen. Hätte ich genauso gemacht. es war halt kalter Krieg.


Aha, das rechtfertigt also zumindestens eine Bedrohung durch eine Schusswaffe ! Sehr eigenartige Rechtfertigung

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Hallo Passport. Wie sehr ich dich und die anderen in diesem Forum schätze aber meine Meinung zur damaligen Zeit ändere ich nicht. Wenn ich an der Stelle des BGS Mann gewesen wäre hätte ich genauso gehandelt. Mann wußte ja wie die Grenztruppen der DDR sein konnte. Ich sage nur Peter Fechter.


Damit wir uns hier nicht falsch verstehen. Hier geht um einen angedrohten Waffeneinsatz zwischen 2 souveränen Staaten !

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Und der Gedanke Souveränität steht über einem Menschenleben ?


Es wären bei einer Fehlreaktion noch mehr Menschen in Gefahr gekommen. Jeder Staat, auch die BRD beharrt auf ihrer Souveränität. Wie weit man dafür geht, das steht auf einem anderen Blatt.
Darf "vermeintliches" Unrecht durch ein anderes Unrecht korrigiert werden? Ich habe das "vermeintliche" gekennzeichnet, es geht mir um das Prinzip, nicht um eine Diskussuion über Unrecht.....



Es ist ganz sicher falsch, ein Unrecht mit einem anderen zu korrigieren. Ganz generell gesagt,
Aber dennoch gibt es durchaus Situationen, in denen das tatsächlich erlaubt ist. Ganz offiziell und auch hier und heute und diese Art der Unrechtskorrektur mit einem anderen Unrecht war sicher auch in der DDR damals erlaubt....

Na kommt jemand drauf, was ich meine?



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#107

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 22:01
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #104
Auch "letzte Rädchen" können durchaus eine eigene Meinung haben. Welches "Gewicht" diese Meinungen haben können hat man gut an der Entwicklung im Jahr 1989 in der DDR gesehen.

Na das brauchste mir nicht darzulegen, als zumindest vorletztes Rädchen hatte ich diesbezüglich öfters mal so meine Reibungspunkte auch mit der andern Postfachnummer. Und das Abschlußzeugnis meines ersten Hochschulabschlusses mit 19 ist hier irgendwo in den Tiefen des Forums vergraben, wenn auch nur wegen einer Note 3 in GWA.
Doch darum geht es (mir) garnicht. Und natürlich ist das (geschickte) Stellen von Fragen eine (wenn nicht sogar die) Methode, Antworten zu erhalten.
ABER ... auf Suggestivfragen zu antworten ist wie bei einer Symphonie zwischen den Sätzen zu applaudieren, also kulturlos. Was ich eher meinte, an Teilnehmern welche Feuer ins Öl gießen hat's hier gerade keinen Mangel. Auch nicht an Fragestellern, die Fragen stellen obwohl sie bereits beim Stellen der Frage wissen, das ihnen die Antwort nicht gefällt. Halt irgendwie so'n Marktplatz der Eitelkeiten.
Was aber fehlt ist mal Jemand der nächsten Generation (und dann auch noch mit der rechten Ausbildung), welcher sich mal wissenschaftlich (im wahrsten Sinne des Wortes, also Wissen schaffend) durch dieses Forum gräbt und nicht na einem ½ oder ¼ Monat oder meintswegen auch Jahr einen neuen Spielsandkasten entdeckt.

Naa, drauf gekommen wie's ich meine?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


4.Zug 4.Kompanie GAR-40 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2013 22:02 | nach oben springen

#108

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.10.2013 23:54
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Hier entwickeln sich wohl grade neue Freundschaften?

Aber bitte nicht überspitzen!


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#109

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.12.2013 15:29
von Speedbus | 98 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #10
Es ist richtig, das in der Situation keiner den Finger gekrümmt hat...

Aber mit einr Waffe auf das Gebiet eines anderen Staates zu zielen und bewußt einen Grenzer zu bedrohen ist eindeutig eine Aggression.


Er hat somit den anderen möglicherweise das Leben gerettet...aus meiner Sichtweise völlig legitim.


Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

Konfuzius
zuletzt bearbeitet 04.12.2013 15:30 | nach oben springen

#110

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.12.2013 16:49
von West_Tourist (gelöscht)
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Solche Situationen waren für beide Seiten rund um die Uhr möglich. Beide Seiten waren bewaffnet. BGS,Zoll und Grenztruppen hatten damals das Recht von der Schusswaffe gebrauch zu machen. In Ausnahmesituationen auch ohne ZDV, also ohne Zentrale Dienstvorschrift zu handeln. Da entscheiden Sekunden oder wenige Minuten, über alles. Der BGSLer hatte damals sein Leben riskiert. Auf DDR Gebiet.
Es wurden damals aber auch Flüchtige auf BRD oder Westberliner Gebiet von Grenztruppen gestellt, und in die DDR zurück gebracht. Auch Schüsse in Richtung Westen abgefeuert. Die DDR Grenzer hatten diesbezüglich und Infoziell mehr Rechte wie iBGS, Zoll oder BRD bezw. Westberliner Polizei.


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#111

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.12.2013 17:24
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von West_Tourist im Beitrag #110
Solche Situationen waren für beide Seiten rund um die Uhr möglich. Beide Seiten waren bewaffnet. BGS,Zoll und Grenztruppen hatten damals das Recht von der Schusswaffe gebrauch zu machen. In Ausnahmesituationen auch ohne ZDV, also ohne Zentrale Dienstvorschrift zu handeln. Da entscheiden Sekunden oder wenige Minuten, über alles. Der BGSLer hatte damals sein Leben riskiert. Auf DDR Gebiet.
Es wurden damals aber auch Flüchtige auf BRD oder Westberliner Gebiet von Grenztruppen gestellt, und in die DDR zurück gebracht. Auch Schüsse in Richtung Westen abgefeuert. Die DDR Grenzer hatten diesbezüglich und Infoziell mehr Rechte wie iBGS, Zoll oder BRD bezw. Westberliner Polizei.


Grün: Ich bezweifle, daß die Grenzer irgendwie berechtigt wurden, ich meine offiziell, das Gebiet der BRD oder WB zu betreten. Mir ist siowas bei den Dienstanweisungen, Vergatterungen u.s.w. nie untergekommen und erst gar nicht, daß in Richtung "Feindgebiet" geschossen werden durfte. Letzteres war klar untersagt. Es war wohl so wie auch im Zivilleben mit heiklen Situationen, in der der damit Konfrontierte entscheiden mußte, Dienst nach Vorschrift zu machen oder im Interesse der Sache etwas zu riskieren. Ging es gut, dann wurde belobigt, ging es schief (z.B. diplomatische Verwicklungen), bekam er eine verpasst.



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#112

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.12.2013 18:10
von damals wars | 12.167 Beiträge

Die Grenzer hatten keine Möglichkeit, den Westen zu betreten, da meist ein Zaun oder eine Mauer dazwischen war. Und schießen war gleich ganz verboten, die hatten so eineAngst vor Protesten aus dem Westen!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#113

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.12.2013 19:01
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #112
Die Grenzer hatten keine Möglichkeit, den Westen zu betreten, da meist ein Zaun oder eine Mauer dazwischen war. Und schießen war gleich ganz verboten, die hatten so eineAngst vor Protesten aus dem Westen!


Och, dann hat der hier das wohl nicht gewusst.......
"Schließlich entdeckt er ihn, doch Wesa befindet sich schon jenseits der Sektorengrenze, also auf West-Berliner Gebiet. Adolf B. steckt nun in der gefürchteten Situation: Er weiß, was seine Vorgesetzten von ihm erwarten: Er muss den Fahnenflüchtigen auffordern zurückzukommen – und wenn der das nicht tut, muss B. schießen. Denn wenn er seinen Kameraden in die Freiheit laufen ließe, wäre ihm eine Strafe sicher. Das ist der Druck, den das SED-Regime auf die Grenzposten ausübt.

Wesa ignoriert die Aufforderung zurückzukehren, entfernt sich stattdessen weiter in Richtung West-Berlin. Adolf B. gibt aus nur fünf Metern Entfernung mehrere Salven aus seiner Maschinenpistole ab. Wesa wird, obwohl er sich schon auf westlichem Boden befindet, geradezu durchlöchert. Er stürzt sofort zu Boden und stirbt kurze Zeit später in den Armen zweier West-Berliner Polizisten."
http://www.welt.de/kultur/history/articl...n-Schuesse.html


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#114

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.12.2013 19:09
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #113
Zitat von damals wars im Beitrag #112
Die Grenzer hatten keine Möglichkeit, den Westen zu betreten, da meist ein Zaun oder eine Mauer dazwischen war. Und schießen war gleich ganz verboten, die hatten so eineAngst vor Protesten aus dem Westen!


Och, dann hat der hier das wohl nicht gewusst.......
"Schließlich entdeckt er ihn, doch Wesa befindet sich schon jenseits der Sektorengrenze, also auf West-Berliner Gebiet. Adolf B. steckt nun in der gefürchteten Situation: Er weiß, was seine Vorgesetzten von ihm erwarten: Er muss den Fahnenflüchtigen auffordern zurückzukommen – und wenn der das nicht tut, muss B. schießen. Denn wenn er seinen Kameraden in die Freiheit laufen ließe, wäre ihm eine Strafe sicher. Das ist der Druck, den das SED-Regime auf die Grenzposten ausübt.

Wesa ignoriert die Aufforderung zurückzukehren, entfernt sich stattdessen weiter in Richtung West-Berlin. Adolf B. gibt aus nur fünf Metern Entfernung mehrere Salven aus seiner Maschinenpistole ab. Wesa wird, obwohl er sich schon auf westlichem Boden befindet, geradezu durchlöchert. Er stürzt sofort zu Boden und stirbt kurze Zeit später in den Armen zweier West-Berliner Polizisten."
http://www.welt.de/kultur/history/articl...n-Schuesse.html





Jaja ....damals wars...
nur solltest Du vielleicht bei "Deinen Ausfuehrungen" nicht vergessen,dennoch Richtung Westen die Waffe zu bebrauchgen,nicht erwischt zu werden und den vermeindlichen Republikverraeter zur Strecke gebracht zu haben,,,,konnte schon einen kleinen Orden einbringen....

und verfolgt wurde man dafuer auch nich....jedenfalls nich daheim gelle?
Merkste watt?

Gruessli BO


zuletzt bearbeitet 04.12.2013 19:21 | nach oben springen

#115

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.02.2014 16:46
von Mike59 | 7.965 Beiträge

andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#116

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.02.2014 18:30
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #3
Das war eindeutig ein Akt der Agression. Mit einer Waffe auf DDR Grenzer zu
bedrohen um eine Flucht zu ermöglichen ich empfinde das einfach als einen kriminellen Akt.

Was hast Du denn anderes erwartet ?
Schließlich habt Ihr sie doch immer als "Aggressoren" bezeichnet, somit haben sie dem Namen,
den Ihr ihnen gegeben habt, doch alle Ehre gemacht und ihr habt recht behalten.
Was allerdings letztendlich auch nichts mehr genützt hat.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#117

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2014 17:56
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #29
Zitat von Vogtländer im Beitrag #27
(2) halte ich in diesem Punkt mal für näher betrachtbar in Richtung Ausnahmen,ohne es abstreiten zu wollen.
(3)(4)a was ist damit auf GT-Seite?

§27 Ist die Schußwaffenanordnung der Grenztruppen.


Das hieß korrekt "Schusswaffengebrauchsbestimmung"


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#118

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2014 18:01
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #113
Zitat von damals wars im Beitrag #112
Die Grenzer hatten keine Möglichkeit, den Westen zu betreten, da meist ein Zaun oder eine Mauer dazwischen war. Und schießen war gleich ganz verboten, die hatten so eineAngst vor Protesten aus dem Westen!


Och, dann hat der hier das wohl nicht gewusst.......
"Schließlich entdeckt er ihn, doch Wesa befindet sich schon jenseits der Sektorengrenze, also auf West-Berliner Gebiet. Adolf B. steckt nun in der gefürchteten Situation: Er weiß, was seine Vorgesetzten von ihm erwarten: Er muss den Fahnenflüchtigen auffordern zurückzukommen – und wenn der das nicht tut, muss B. schießen. Denn wenn er seinen Kameraden in die Freiheit laufen ließe, wäre ihm eine Strafe sicher. Das ist der Druck, den das SED-Regime auf die Grenzposten ausübt.

Wesa ignoriert die Aufforderung zurückzukehren, entfernt sich stattdessen weiter in Richtung West-Berlin. Adolf B. gibt aus nur fünf Metern Entfernung mehrere Salven aus seiner Maschinenpistole ab. Wesa wird, obwohl er sich schon auf westlichem Boden befindet, geradezu durchlöchert. Er stürzt sofort zu Boden und stirbt kurze Zeit später in den Armen zweier West-Berliner Polizisten."
http://www.welt.de/kultur/history/articl...n-Schuesse.html




Mehrere Salven? Da hätte er ja Magazinwechsel machen müssen. Bei Dauerfeuer ist das Magazin in wenigen Sekunden leer geschossen. Und das aus 5 Metern? Nicht glaubhaft!


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#119

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2014 18:10
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #112
Die Grenzer hatten keine Möglichkeit, den Westen zu betreten, da meist ein Zaun oder eine Mauer dazwischen war. Und schießen war gleich ganz verboten, die hatten so eineAngst vor Protesten aus dem Westen!


Außer bei GMK-Kontrolle. Da konnte das schon passieren. Ist mir passiert.
War meine erste GMK-Kontrolle. Wir waren eine 3er-Gruppe. Ich vornweg, dann ein Grenzaufklärer und der KC. Wer den Bereich Kella kennt, da lief die Grenze genau auf dem oben auf dem dicht bewaldeten Höhenzug. Da ging es dann Richtung Kella/Parkplatz Braunrode ziemlich steil bergab, ziemliches Dickicht. Die Grenzsteine und Grenzsäulen musste man schon suchen. Nun ich entdeckte einen Trampelpfad, schön bequem. Der KC rief dann nur, dass ich da zurück kommen solle. Das war ein BGS-Pfad.
Wir mussten dann auf unserer Seite durchs Dickicht.


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#120

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2014 19:08
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Schuddelkind!

Lies mal in meinem Einführungsbeitrag.
Geschichte besteht aus Geschichten :o)

Man konnte, aber man mußte nicht!
Ich hatte die Schützenschnur mit Eichel und eine Ausbildung am SWD.
Für mich wäre es sicher ein erheblicher Aufwand gewesen zu erklären, warum ich auf die paar Meter nicht getroffen hätte ....
Aber selbst eine Kalaschnikow/Skorpion konnte mal nicht so schnell funktionieren, wie sie sollte und wenn das Visier dann auch noch verstellt war, in der Aufregung beim umfassen des Magazins der Entriegeungsknopf gedrückt wurde .... und das Magazin dann .... unter uns damals hatten wir auch manchmal das Thema "würdest Du".

Aber man konnte sich (wie heute in unserem Lande und auch hier im Forum ) ja nie sicher sein, wer sitzt da vor Dir ...
Also war in der Theorie "natürlich" alles klar.
Aber die letztendliche Praxis hätte (zumindestens bei mir) sicher anders ausgesehen.
Wenn man mich allerdings im Leben bedroht hätte, wäre die Entscheidung aber sicher auch klar gewesen! Und dann hätte ich auch nicht mehr als zwei Patronen gebraucht! Denn es ist ja eine alte Weisheit in den Diensten.
Warum nur einmal schießen um sein Leben zu retten, wenn man zwei mal schießen kann.

Das würde aber auf der anderen Seite bestimmt nicht anders gewesen sein, behaupte ich mal.

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #101
......
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zuletzt bearbeitet 01.07.2014 19:21 | nach oben springen



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