#61

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 15:43
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Wusste der Grenzbedienstete vom BGS wer da kam?
Man stelle sich vor, der Flüchtende wäre ein Verbrecher gewesen, dann hätte er der Flucht eines solchen verholfen.
Ich kann mich nur schwer in die Gemütslage eines BGS Mannes versetzen, von meinem Standpunkt aus hätte ich diesen Schritt nicht getan.
Sich für Menschen einzusetzen die in Freiheit wollen ist ehrenwert, die Flucht aus den Händen von Geiselnehmern etc., ist aber etwas anderes, als eine Flucht aus einem Land wo es für die Menschen grundlegende Dinge gab, die bis heute in vielen Ländern garnicht vorhanden sind, wie z.B. Essen, Trinken, ein Einkommen und ein Dach übern Kopf.
Der Mann hat viel aufs Spiel gesetzt, auch sein Leben, wofür eigentlich?
Um auf die Gemütslage zurück zu kommen, wie man heute weis, wurde in der BRD ja auch viel Mist über die DDR erzählt, auch erzählten viele Flüchtlinge und ausgereiste viel Mist.
So ergab sich bei vielen im Westen auch ein Bild welches wohl auch zu dieser Handlung geführt hat, dem inneren Zwang einer armen "Sau" zu helfen.
Ich hätte meinen Kopf jedenfalls nicht hingehalten, nicht dafür, aber gut ich bin nicht im Westen aufgewachsen, ich kann mich da nur schwer in die Lage versetzen wie man dort dachte.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#62

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 15:46
von Schlutup | 4.104 Beiträge

Moin!

Vielleicht hat der BGS Beamte nur Angst um sein Leben gehabt und hat deshalb seine Waffe gezogen.
Es ist gut so wie es ausgegangen ist. Alles andere wäre für beide Seiten schlecht gewesen.

schlutup



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#63

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 15:47
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Wusste der Grenzbedienstete vom BGS wer da kam?
Man stelle sich vor, der Flüchtende wäre ein Verbrecher gewesen, dann hätte er der Flucht eines solchen verholfen.@LO-Wahnsinn

Na Klar,ein Verbrecher der eine Raupe für Grenzarbeiten gefahren hat,dabei noch von Kräften bewacht wurde.Ich muss ganz laut


Kimble und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 15:50
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #56
Pit 59,
wäre das nicht auf eine Kontaktaufnahme hingelaufen? Wir habens weiter gemeldet und gekümmert haben sich dann andere um die "Sache" !

H.


Definitiv Nein,es war jedes Postenpaares Pflicht,stand auch so in der DV.

P.S. Wir mussten ja ein Provokatives Verhalten von Bürgern eines Feindlichen Landes,welche beauftragt von Imperialisten waren sofort Entschlossen entgegen treten.


zuletzt bearbeitet 27.09.2013 16:03 | nach oben springen

#65

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 16:54
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #55

An Postenpunkten,wo jede menge Puplikumsverkehr herrschte,vor allem am Wochenende,passierte das eigentlich täglich das die Besucher bis an den Zaun herankamen. Da sie da aber schon auf Gebiet der DDR waren lautete die DV " Ich fordere Sie auf unverzüglich das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik zu Verlassen ".



Hallo, war der Ablauf so die genrelle Regel, dann wenn der "Westler" dann auch umgehend das DDR-Staatsgebiet verliess, also nicht mit Drahtscheren Schäden anrichtete, kein Hoheitszeichen demontierte, nicht als häufiger "Stammkunde" bekannt war?

Gruß



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#66

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 16:57
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #63
Wusste der Grenzbedienstete vom BGS wer da kam?
Man stelle sich vor, der Flüchtende wäre ein Verbrecher gewesen, dann hätte er der Flucht eines solchen verholfen.@LO-Wahnsinn

Na Klar,ein Verbrecher der eine Raupe für Grenzarbeiten gefahren hat,dabei noch von Kräften bewacht wurde.Ich muss ganz laut



Das hab ich nicht gewusst, ich las es eben auch erst in dem Link mit den Bildern.
Ich guck mir die fast allzeit reisserischen, verdrehten und zurecht gebogenen Beiträge zur Deutsch-Deutschen Geschichte in Funk und Fernsehn schon lange nicht mehr an.
Anderseits, wäre das kein Arbeiter gewesen sondern ein anderer Flüchtling, wie meinst Du hätte der BGSler reagiert?
Ich schätze genauso, und wehe da wär ein Verbrecher gekommen.
Also so weit ab sind meine Gedanken wohl dann doch nicht.

Fakt ist, ganz nüchtern betrachtet, und davor darf man die Augen nicht verschliessen, ein Flüchtling war nach DDR Recht ein Straftäter, der BGS Beamte hat somit einem Straftäter zur Flucht verholfen.
Bis zu den so genannten Streichhölzern hat sich der Flüchtling auf DDR Gebiet befunden, er hatte keine Befugnis da einzugreifen und hat sich nach DDR Recht damit strafbar gemacht.
Ja ich weis, im Westen sah man die DDR nicht als legitimen Staat, darum hatte man stets ein Problem damit das in der DDR nicht das Recht der BRD galt, viele haben damit ja bis heute ein Problem das ein 2. Deutscher Staat existierte.
Würde ein BGS Beamter im Westen einem Straftäter zur Flucht verhelfen, Ausbruch aus einem Gefängnis oder Hilfe zur Flucht vor einer Verhaftung, dann würde sich der Beamte -auch ohne Waffengewalt- strafbar machen, ein Prozess wäre die Folge.

Man möge also diesen Zwischenfall nicht zu dem machen was er nicht war, eine Heldentat, dass war sie gewiss nicht, vorallem ob des Risikos einer möglichen Eskalation.
Der BGSler hat einfach nur dumm gehandelt, hätte er in der Ausbildung besser aufgepasst, dann hätte er gewusst, dass die Grenzsoldaten nicht Richtung BRD schiessen durften, und selbst wenn doch, mit Sicherheit nicht in Gegenwart von Grenzschützern aus dem Westen.

Anders herum sehe ich diese Flucht ganz anders.
Es wird beschrieben das die BGSler zum Glück rechtzeitig da waren um dem Flüchtenden Schutz zu bieten und vor einer Verhaftung oder gar Erschiessung zu schützen.
So baut man eben Helden...
Ich glaube es war anders, der Flüchtling hat sich erst zur Flucht entschlossen als BGSler anwesend waren, da deren Anwesenheit ihm einen gewissen Schutz gab.
Ja und der arme Flüchtling...
War der Soldat oder einer der in den Abschnitten arbeiten durfte? Habs nicht so genau gelesen.
Wenn es einer war der in Abschnitten arbeiten durfte, aus sicherer Quelle weis ich, dass diese Arbeiter im sonstigen Leben durchaus privilegiert waren, da gabs Möglichkeiten die Otto normal nicht hatte.
Von Mangel an Brot und Wasser konnte bei denen nicht die Rede sein, selbst bei Otto normal nicht.
Das kleine Glück konnte in der DDR jeder haben der es wollte, ich hoffe ihr versteht was ich mit kleinem Glück meine, materielle Dinge beinhaltet das kleine Glück jedenfalls nicht, jedenfalls nicht ausufernd bis hin zur Habgier.
Viele haben sich aber vom vorgeblich grossen Glück blenden lassen und haben Kopf und Kragen riskiert.
Viele schieben die Freiheit und das angebliche Gefangen sein in der DDR bis heute vor, um nicht zugeben zu müssen, dass der Grund ein ganz anderer war, nämlich oft ein rein matiereller, streben nach Luxus bis hin zur Habgier.
Und komm mir keiner das wäre nicht so, ich kenne 5 Leute aus meinem Umfeld die Geflüchtet sind, einer davon hat es nicht überlebt.
Nochmal rund 5 Leute sind legal ausgereist.
Ich kenne deren Biografien bis hin wo sie weg waren ganz genau, keiner war dabei der poltisch verfolgt war, oder ein Problem mit dem Staat gehabt haben müsste, die Unfreiheit bestand bei denen lediglich darin den drang nach materiellen und die Habgier nicht steigern zu können.
Denen gings allen gut, ja sehr gut sogar, gute Bildung, Abi/Studium undauch matierell waren die gut aufgestellt, da es schon ihre Eltern waren.
Politisch waren sie absolut Null organisiert, die Ursache ist also auch auszuschliessen.
Und das Verreisen was viele dann als Grund angaben, ok, das ist sicher ein Argument, aber gewiss kein Argument um wegen einer Urlaubsreise -die man auch finanzieren können muss- seinen Kopf zu riskieren.
Wer das doch tat, sorry, aber der ist einfach nur dumm.
Viele Flüchtlinge/Ausgereiste belügen sich bis heute selber, aussen hui und innen pfui, alles nur schöne Fassade und innen stinkts.
Aber ich Trauer den Leuten auch nicht nach und in meinem Freundeskreis befinden sich auch keine solchen Blender.
Eigentlich tut der BGSler mir einfach nur leid, denn er hat seinen Arsch riskiert für einen Menschen, der bis zu seiner Flucht gewiss nicht in Not war.

Hier wird also mit Zweierlei Maß gemessen, wie so oft in der Geschichte wenn es um D Ost und D West geht.
Der BGS Beamte war der Meinung eine moralische Aufgabe zu haben, bis heute masst sich die Geschichtsschreibung an das der Westen moralisch auf der richtigen Seite stand, der Osten auf de falschen.
Die Medien tun das bis heute, darum gucke ich mir -mit verlaub gesagt- so einen Dreck längst nicht mehr an.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
seaman, passport und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 17:45
von andyman | 1.880 Beiträge


Das hab ich nicht gewusst, ich las es eben auch erst in dem Link mit den Bildern.


Beamte hat somit einem Straftäter zur Flucht verholfen.
.



Ja und der arme Flüchtling...
War der Soldat oder einer der in den Abschnitten arbeiten durfte? Habs nicht so genau gelesen.
Wenn es einer war der in Abschnitten arbeiten durfte, aus sicherer Quelle weis ich, dass diese Arbeiter im sonstigen Leben durchaus privilegiert waren, da gabs Möglichkeiten die Otto normal nicht hatte.
Von Mangel an Brot und Wasser konnte bei denen nicht die Rede sein, selbst bei Otto normal nicht.
Das kleine Glück konnte in der DDR jeder haben der es wollte, ich hoffe ihr versteht was ich mit kleinem Glück meine, materielle Dinge beinhaltet das kleine Glück jedenfalls nicht, jedenfalls nicht ausufernd bis hin zur Habgier.
Viele haben sich aber vom vorgeblich grossen Glück blenden lassen und haben Kopf und Kragen riskiert.
Viele schieben die Freiheit und das angebliche Gefangen sein in der DDR bis heute vor, um nicht zugeben zu müssen, dass der Grund ein ganz anderer war, nämlich oft ein rein matiereller, streben nach Luxus bis hin zur Habgier.
Und komm mir keiner das wäre nicht so, ich kenne 5 Leute aus meinem Umfeld die Geflüchtet sind, einer davon hat es nicht überlebt.
Nochmal rund 5 Leute sind legal ausgereist.
Ich kenne deren Biografien bis hin wo sie weg waren ganz genau, keiner war dabei der poltisch verfolgt war, oder ein Problem mit dem Staat gehabt haben müsste, die Unfreiheit bestand bei denen lediglich darin den drang nach materiellen und die Habgier nicht steigern zu können.
Denen gings allen gut, ja sehr gut sogar, gute Bildung, Abi/Studium undauch matierell waren die gut aufgestellt, da es schon ihre Eltern waren.
Politisch waren sie absolut Null organisiert, die Ursache ist also auch auszuschliessen.
Und das Verreisen was viele dann als Grund angaben, ok, das ist sicher ein Argument, aber gewiss kein Argument um wegen einer Urlaubsreise -die man auch finanzieren können muss- seinen Kopf zu riskieren.
Wer das doch tat, sorry, aber der ist einfach nur dumm.
Viele Flüchtlinge/Ausgereiste belügen sich bis heute selber, aussen hui und innen pfui, alles nur schöne Fassade und innen stinkts.
Aber ich Trauer den Leuten auch nicht nach und in meinem Freundeskreis befinden sich auch keine solchen Blender.
Eigentlich tut der BGSler mir einfach nur leid, denn er hat seinen Arsch riskiert für einen Menschen, der bis zu seiner Flucht gewiss nicht in Not war.

Hier wird also mit Zweierlei Maß gemessen, wie so oft in der Geschichte wenn es um D Ost und D West geht.
Der BGS Beamte war der Meinung eine moralische Aufgabe zu haben, bis heute masst sich die Geschichtsschreibung an das der Westen moralisch auf der richtigen Seite stand, der Osten auf de falschen.
Die Medien tun das bis heute, darum gucke ich mir -mit verlaub gesagt- so einen Dreck längst nicht mehr an.
[/quote]
Hallo Forum.Hallo@LO-Wahnsinn Eigentlich war das Thema für mich durch aber du haust ja hier Sachen raus da möchte ich was zu sagen.1)erstmal lesen bzw.Video ansehen dann reden/schreibenblau]
Das hab ich nicht gewusst, ich las es eben auch erst in dem Link mit den Bildern.
2)Raupenfahrer ist kein Verbrecher ,Privilegierter setzt dich mal in so eine T100 bei Vollgas
3)niemand macht den BGS Mann zum Helden,der Flüchtling wollte ihn nur kennenlernen
4)BGS-Mann hat Ihm auch nicht zur Flucht verholfen,nach ein paar Metern laufen war schon alles vorbei,der Flüchtling hat die Gelegenheit genutzt
5)welches Problem hast Du wenn jemand aus materiellen Gründen woanders leben möchte ist doch seine Sache und sein Risiko war ja überschaubar
So jetzt kann WE werdenund nimm`s bitte nicht persönlich.LG andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#68

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 19:01
von Fritze (gelöscht)
avatar

Ist das Sommerloch ausgeweitet worden ?
Naja ,wie hiess es so schön ? Kann befohlen werden !


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#69

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 19:23
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Apropo Provokation, bei dieser Nummer hab ich sehr gelacht, man muss sich das mal bildlich vorstellen.........
März 1988

B 244 - Bahnhof Jerxheim / Hartmut B.

Vermehrt trat Hartmut B. im Abteilungsabschnitt auf und missachtete den Grenzverlauf zur DDR. Er betrat DDR-Gebiet, zog sich dabei auch mal Frauenkleider an, richtete auf dem ehem. K 10 einen “Mc Donald-Grillplatz“ ein, bot GrSo Würstchen an, verschoss Leuchtmunition und setzte sich Bärenmasken auf.

Er verließ das Gebiet der DDR erst, wenn er nach Hause wollte.

Erst dabei konnten eigene Kräfte ihn überprüfen bzw. über den Grenzverlauf belehren.

B. trat auch in den Zuständigkeitsbereichen anderer Abteilungen an der Grenze zur DDR auf.
http://www.wolfgangroehl.de/Grenzzwische...faelle.htm#1.2.


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 27.09.2013 19:28 | nach oben springen

#70

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 19:27
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Wenn ich mir das Video so ansehe, den Grenzverlauf und die sehr kurze Distanz von Raupe zu BGS-Kolonnenweg, da hatten m.E. die Grenzer keine Chance. Das waren ja nur wenige Meter. Ich bin mir sicher, daß die Grenzer in keinem Fall geschossen hätten, denn nach den wenigen Sekunden war der Mann drüben, also auf BRD-Territorium. Die hätten ihn ansonsten auf BRD-Territorium treffen und ihn von dort wieder holen müssen. Und das alles in Gegenwart von BGS-Beamten ? Wo haben die Grenzer zum Moment der Flucht gestanden ? Freundwärts hinter der Raupe ? Dann wäre nur Feuer in BRD-Richtung möglich gewesen. Devor oder dahinter in Fahrtrichtung ? Dann wäre zwar Feuer parallel zur Grenze möglich gewesen, aber ich denke, der Flüchtende hatte den Überraschungseffekt auf seiner Seite. Die Flucht wäre m.E. also auch ohne die Pistole des BGS-Beamten möglich gewesen. Schade, daß man nicht die unmittelbar Beteiligten an einen Tisch bringen kann und die sich dann einigen in der Darstellung, wie es genau abgelaufen ist.
Der eine Grenzer wollte seine Waffe in Anschlag bringen ? Wie hatte er sie bis dahin getragen ? Über der Schulter oder am langen Riemen schussbereit ? Über der Schulter, da wäre sie mit Sicherheit auch gesichert und nicht durchgeladen gewesen. Oder wurde die Waffe bei solchen Aufgaben generell durchgeladen, aber gesichert ? ich weiß das nicht, da ich nie solche Aufgaben hatte. Von der Schulter nehmen, Bügel runter, Durchziehen. Da vergehen auch bei guter Übung Sekunden. Hinzu kommt, ab welchem Moment die Grenzer die Lage erkannt hatten. Schon beim Anhalten, als er aufstand, als er aus der Raupe sprang ?



zuletzt bearbeitet 27.09.2013 19:32 | nach oben springen

#71

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 19:27
von Vogtländer (gelöscht)
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Ja,Durchgeschepperte gabs auch.


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#72

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 21:06
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #33
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #18
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #17
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #10
Es ist richtig, das in der Situation keiner den Finger gekrümmt hat...

Aber mit einr Waffe auf das Gebiet eines anderen Staates zu zielen und bewußt einen Grenzer zu bedrohen ist eindeutig eine Aggression.


Du musst einfach mal, bevor der Klassenkampf dein Gehirn völlig umnebelt, mal ganz ruhig rangehen an die Sachen.
Der DDR-Grenzer nahm seine Waffe und der BGS'ler nahm seine Waffe und das frontal an der Linie.
Also beide haben scheinbar auf das Gebiet eines anderen Staate gezielt.
Ok, für dich gibt es allerdings nur schwarz und weiß wie du das immer aus der AK aufgesogen hast
Ich möchte von der Admin -Seite ob dieser Auseinandersetzung mit einem ehernen "DDR-Bürger" auch nicht abgemahnt werden, macht mal den Deckel drauf bei mir, wenn sie mir noch blöder kommen will ich hier nicht mehr sein.



1.
Mir geht es nicht um eine persönliche Ausseinandersetrzung, darauf habe ich Null Bock....

2.
Es ist schon ein Unterschied ob ich bewußt auf einen Grenzer anlege. Wenn der Grenzer auf BRD Gebiet geschossen hätte, dann hätte die Situation schon anders ausgesehen. Wurde der BGS Beamte konkret bedroht?

Wie hätte die Presse wohl anders herum getönt....





Ich auch nicht, zumal wir für so was kindisches wohl auch langsam zu alt sind.
Für das mit der Lampe, dem Klassenkampf und was auch immer möchte ich mich deshalb bei dir entschuldigen.



Ist doch kein Problem, so empfindlich sind wir doch nicht. ich denke jeder schießt mal übers Ziel hinaus, mache ich doch auch.
Danke, das Du das so schreibst. Wir haben unterschiedliche Ansichten, sollten aber auf vernünftige Art miteinander reden können.

Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende...


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#73

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 21:20
von Schlutup | 4.104 Beiträge

moin!

Passt etwas zum Thema:
Am 04-05-1971 hatte eine NVA Streife unter Waffengewalt versucht eine BGS Streife auf das DDR Gebiet zu zwingen. Dieses misslang aber. Mache morgen mal ein neues Thema dazu auf.

gruß schlutup



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#74

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.09.2013 22:54
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #22

Der BGS Beamte hat aber eindeutig auf den Grenzer gezielt, und das ganz bewußt.


Aber so wie ich jetzt die damalige rechtliche Lage verstehe durfte er das auch wenn er fuer sich selbst oder andere eine Bedrohung empfand.


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#75

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2013 00:22
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #74
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #22

Der BGS Beamte hat aber eindeutig auf den Grenzer gezielt, und das ganz bewußt.


Aber so wie ich jetzt die damalige rechtliche Lage verstehe durfte er das auch wenn er fuer sich selbst oder andere eine Bedrohung empfand.



Rechtliche Lage ?

1. Gab es eine Bedrohung für den BGS-Beamten ?
2 Gab es eine Bedrohung für den GV ?

Laut Aussage des GV versuchte ein Grenzer seine Waffe in Anschlag zu bringen. Habe das Bild von E...theo gezoomt. Beide Posten haben die AK 47 über der rechten Schulter umgehängt. Die Planierraupe steht so nah an der Grenze das der GV mit max. 3-4 Schritten auf Bundesgebiet war. Die Grenzer hatten überhaupt keine Chance den GV zu stellen. Ausserdem befand sich zwischen den Grenzern und dem GV die Planierraupe als "Sichtschutz". Nach meinen Dafürhalten beim Betrachten des Bildes und GV-Aussage bestand überhaupt keine Bedrohung für den BGS-Beamten bzw. des 2. Beamten (sh. Bild). Mit einer Waffe durch den BGS-Beamten auf Grenzschützer eines anderen souveränen Staates zu zielen ist eine Straftat. Das war in der Vergangenheit so und wird auch in der Gegenwart strafrechtlich verfolgt. Das hat weder was mit Menschlichkeit oder das Recht auf Freizügigkeit zu tun. Hat der GV vielleicht auch an seine Frau oder Kind(er) bei seiner Flucht gedacht ? Hier wird mal wieder eine unselige "Heldensaga" zitiert.


passport


Rainman2 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#76

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2013 11:17
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

So stellt sich die Frage,wann der Auslöser gedrückt wurde.Alles Andre ist Spekulation.


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#77

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2013 14:08
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #75
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #74
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #22

Der BGS Beamte hat aber eindeutig auf den Grenzer gezielt, und das ganz bewußt.


Aber so wie ich jetzt die damalige rechtliche Lage verstehe durfte er das auch wenn er fuer sich selbst oder andere eine Bedrohung empfand.



Rechtliche Lage ?

1. Gab es eine Bedrohung für den BGS-Beamten ?
2 Gab es eine Bedrohung für den GV ?

Laut Aussage des GV versuchte ein Grenzer seine Waffe in Anschlag zu bringen. Habe das Bild von E...theo gezoomt. Beide Posten haben die AK 47 über der rechten Schulter umgehängt. Die Planierraupe steht so nah an der Grenze das der GV mit max. 3-4 Schritten auf Bundesgebiet war. Die Grenzer hatten überhaupt keine Chance den GV zu stellen. Ausserdem befand sich zwischen den Grenzern und dem GV die Planierraupe als "Sichtschutz". Nach meinen Dafürhalten beim Betrachten des Bildes und GV-Aussage bestand überhaupt keine Bedrohung für den BGS-Beamten bzw. des 2. Beamten (sh. Bild). Mit einer Waffe durch den BGS-Beamten auf Grenzschützer eines anderen souveränen Staates zu zielen ist eine Straftat. Das war in der Vergangenheit so und wird auch in der Gegenwart strafrechtlich verfolgt. Das hat weder was mit Menschlichkeit oder das Recht auf Freizügigkeit zu tun. Hat der GV vielleicht auch an seine Frau oder Kind(er) bei seiner Flucht gedacht ? Hier wird mal wieder eine unselige "Heldensaga" zitiert.


passport


Wenn der "GV" nur 3-4 Schritte auf das Bundesgebiet brauchte und die Grenzer keine Chance hatten zu reagieren und ihre Katschies in Anschlag zu bringen, wie schaffte es dann der BGS-Beamte, seine Pistole aus dem Halfter zu ziehen? War wohl ein Nachfahre von Jesse James oder wie?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#78

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2013 14:20
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #77
Zitat von passport im Beitrag #75
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #74
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #22

Der BGS Beamte hat aber eindeutig auf den Grenzer gezielt, und das ganz bewußt.


Aber so wie ich jetzt die damalige rechtliche Lage verstehe durfte er das auch wenn er fuer sich selbst oder andere eine Bedrohung empfand.



Rechtliche Lage ?

1. Gab es eine Bedrohung für den BGS-Beamten ?
2 Gab es eine Bedrohung für den GV ?

Laut Aussage des GV versuchte ein Grenzer seine Waffe in Anschlag zu bringen. Habe das Bild von E...theo gezoomt. Beide Posten haben die AK 47 über der rechten Schulter umgehängt. Die Planierraupe steht so nah an der Grenze das der GV mit max. 3-4 Schritten auf Bundesgebiet war. Die Grenzer hatten überhaupt keine Chance den GV zu stellen. Ausserdem befand sich zwischen den Grenzern und dem GV die Planierraupe als "Sichtschutz". Nach meinen Dafürhalten beim Betrachten des Bildes und GV-Aussage bestand überhaupt keine Bedrohung für den BGS-Beamten bzw. des 2. Beamten (sh. Bild). Mit einer Waffe durch den BGS-Beamten auf Grenzschützer eines anderen souveränen Staates zu zielen ist eine Straftat. Das war in der Vergangenheit so und wird auch in der Gegenwart strafrechtlich verfolgt. Das hat weder was mit Menschlichkeit oder das Recht auf Freizügigkeit zu tun. Hat der GV vielleicht auch an seine Frau oder Kind(er) bei seiner Flucht gedacht ? Hier wird mal wieder eine unselige "Heldensaga" zitiert.


passport


Wenn der "GV" nur 3-4 Schritte auf das Bundesgebiet brauchte und die Grenzer keine Chance hatten zu reagieren und ihre Katschies in Anschlag zu bringen, wie schaffte es dann der BGS-Beamte, seine Pistole aus dem Halfter zu ziehen? War wohl ein Nachfahre von Jesse James oder wie?



Bei bundesdeutschen Polizeibeamten hängen die Pistolenholster aussen. Man kann viel besser und schneller reagieren wie mit einer Langwaffe. Das weiß jeder "Gedienter".

passport


andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2013 16:04
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #66
Zitat von Pit 59 im Beitrag #63
Wusste der Grenzbedienstete vom BGS wer da kam?
Man stelle sich vor, der Flüchtende wäre ein Verbrecher gewesen, dann hätte er der Flucht eines solchen verholfen.@LO-Wahnsinn

Na Klar,ein Verbrecher der eine Raupe für Grenzarbeiten gefahren hat,dabei noch von Kräften bewacht wurde.Ich muss ganz laut



Das hab ich nicht gewusst, ich las es eben auch erst in dem Link mit den Bildern.
Ich guck mir die fast allzeit reisserischen, verdrehten und zurecht gebogenen Beiträge zur Deutsch-Deutschen Geschichte in Funk und Fernsehn schon lange nicht mehr an.
Anderseits, wäre das kein Arbeiter gewesen sondern ein anderer Flüchtling, wie meinst Du hätte der BGSler reagiert?
Ich schätze genauso, und wehe da wär ein Verbrecher gekommen.
Also so weit ab sind meine Gedanken wohl dann doch nicht.

Fakt ist, ganz nüchtern betrachtet, und davor darf man die Augen nicht verschliessen, ein Flüchtling war nach DDR Recht ein Straftäter, der BGS Beamte hat somit einem Straftäter zur Flucht verholfen.
Bis zu den so genannten Streichhölzern hat sich der Flüchtling auf DDR Gebiet befunden, er hatte keine Befugnis da einzugreifen und hat sich nach DDR Recht damit strafbar gemacht.
Ja ich weis, im Westen sah man die DDR nicht als legitimen Staat, darum hatte man stets ein Problem damit das in der DDR nicht das Recht der BRD galt, viele haben damit ja bis heute ein Problem das ein 2. Deutscher Staat existierte.
Würde ein BGS Beamter im Westen einem Straftäter zur Flucht verhelfen, Ausbruch aus einem Gefängnis oder Hilfe zur Flucht vor einer Verhaftung, dann würde sich der Beamte -auch ohne Waffengewalt- strafbar machen, ein Prozess wäre die Folge.

Man möge also diesen Zwischenfall nicht zu dem machen was er nicht war, eine Heldentat, dass war sie gewiss nicht, vorallem ob des Risikos einer möglichen Eskalation.
Der BGSler hat einfach nur dumm gehandelt, hätte er in der Ausbildung besser aufgepasst, dann hätte er gewusst, dass die Grenzsoldaten nicht Richtung BRD schiessen durften, und selbst wenn doch, mit Sicherheit nicht in Gegenwart von Grenzschützern aus dem Westen.

Anders herum sehe ich diese Flucht ganz anders.
Es wird beschrieben das die BGSler zum Glück rechtzeitig da waren um dem Flüchtenden Schutz zu bieten und vor einer Verhaftung oder gar Erschiessung zu schützen.
So baut man eben Helden...
Ich glaube es war anders, der Flüchtling hat sich erst zur Flucht entschlossen als BGSler anwesend waren, da deren Anwesenheit ihm einen gewissen Schutz gab.
Ja und der arme Flüchtling...
War der Soldat oder einer der in den Abschnitten arbeiten durfte? Habs nicht so genau gelesen.
Wenn es einer war der in Abschnitten arbeiten durfte, aus sicherer Quelle weis ich, dass diese Arbeiter im sonstigen Leben durchaus privilegiert waren, da gabs Möglichkeiten die Otto normal nicht hatte.
Von Mangel an Brot und Wasser konnte bei denen nicht die Rede sein, selbst bei Otto normal nicht.
Das kleine Glück konnte in der DDR jeder haben der es wollte, ich hoffe ihr versteht was ich mit kleinem Glück meine, materielle Dinge beinhaltet das kleine Glück jedenfalls nicht, jedenfalls nicht ausufernd bis hin zur Habgier.
Viele haben sich aber vom vorgeblich grossen Glück blenden lassen und haben Kopf und Kragen riskiert.
Viele schieben die Freiheit und das angebliche Gefangen sein in der DDR bis heute vor, um nicht zugeben zu müssen, dass der Grund ein ganz anderer war, nämlich oft ein rein matiereller, streben nach Luxus bis hin zur Habgier.
Und komm mir keiner das wäre nicht so, ich kenne 5 Leute aus meinem Umfeld die Geflüchtet sind, einer davon hat es nicht überlebt.
Nochmal rund 5 Leute sind legal ausgereist.
Ich kenne deren Biografien bis hin wo sie weg waren ganz genau, keiner war dabei der poltisch verfolgt war, oder ein Problem mit dem Staat gehabt haben müsste, die Unfreiheit bestand bei denen lediglich darin den drang nach materiellen und die Habgier nicht steigern zu können.
Denen gings allen gut, ja sehr gut sogar, gute Bildung, Abi/Studium undauch matierell waren die gut aufgestellt, da es schon ihre Eltern waren.
Politisch waren sie absolut Null organisiert, die Ursache ist also auch auszuschliessen.
Und das Verreisen was viele dann als Grund angaben, ok, das ist sicher ein Argument, aber gewiss kein Argument um wegen einer Urlaubsreise -die man auch finanzieren können muss- seinen Kopf zu riskieren.
Wer das doch tat, sorry, aber der ist einfach nur dumm.
Viele Flüchtlinge/Ausgereiste belügen sich bis heute selber, aussen hui und innen pfui, alles nur schöne Fassade und innen stinkts.
Aber ich Trauer den Leuten auch nicht nach und in meinem Freundeskreis befinden sich auch keine solchen Blender.
Eigentlich tut der BGSler mir einfach nur leid, denn er hat seinen Arsch riskiert für einen Menschen, der bis zu seiner Flucht gewiss nicht in Not war.

Hier wird also mit Zweierlei Maß gemessen, wie so oft in der Geschichte wenn es um D Ost und D West geht.
Der BGS Beamte war der Meinung eine moralische Aufgabe zu haben, bis heute masst sich die Geschichtsschreibung an das der Westen moralisch auf der richtigen Seite stand, der Osten auf de falschen.
Die Medien tun das bis heute, darum gucke ich mir -mit verlaub gesagt- so einen Dreck längst nicht mehr an.



@LO-Wahnsinn
ich habe mir mal deine lange Abhandlung einschließlich Wertung der Menschen die aus unterschiedlichen Gründen gezwungen waren, die DDR auf dem Weg zu verlassen, den ihnen dieser Staat überhaupt noch liess, durchgelesen.
Mit Verlaub, einen solchen verbalen Müll über die Menschen zu schreiben, die aus unterschiedlichen Gründen diesen Staat verlassen haben, bewerte ich als absolut unintelligentes, übles Hetzgeschwafel. Ich beziehe die Claqueure, die dir dazu Beifall klatschten, ausdrücklich mit in diese, meine Wertung ein.
Schönen Sonntag wünscht dir ein im doppelten Sinne Betroffener


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#80

RE: Er zog die Pistole und hielt die DDR-Grenzer in Schach

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2013 19:17
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #3
Das war eindeutig ein Akt der Agression. Mit einer Waffe auf DDR Grenzer zu bedrohen um eine Flucht zu ermöglichen ich empfinde das einfach als einen kriminellen Akt.

Das ist kein krimineller Akt. Das war die Plicht jedes Westdeutschen zu helfen. Hätte ich genauso gemacht. es war halt kalter Krieg.



CAT, CASI und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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