#101

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 18:21
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Sperrbrecher,

man darf das, was nach 1945 geschah, nicht aus den geschichtlichen Hintergrund reißen. Nach einem Jahrhundert endloser Kriege, einer Verelendung der arbeitenden Menschen, war einfach die Hoffnung aus etwas Besseres da. Für die arbeitenden Menschen, die den Niedergang ihrer Nation durch den Faschismus erleben durften, war es eine Alternative, so wie es der Westen auch war. Man kann der frühen DDR vieles anhängen, aber nicht den Vorwurf, wieder mit Rüstung und Kriegstreiberei angefangen zu haben. Die DDR wollte Frieden.

Und etwas wird auch oft vergessen, wer hat sich ökonomisch und politisch von dem anderen Deutschland zuerst abgetrennt? Der Westen mit der Währungsreform und mit der Gründung eines neuen Staates.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


zuletzt bearbeitet 22.10.2013 18:25 | nach oben springen

#102

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:05
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Spätestens auf der Konferenz von Jalta wurde die Teilung Deutschlands und die Aufteilung Europas in Interessengebiete beschlossen. Da hat sich nicht irgendwie ein Westen selbst zu einem Staat gemacht. Das wurde von den Siegermächten bereit früher vereinbart.
Den Sozialismus gab es nicht auf Verlangen, sondern nur für diejenigen die zum falschem Zeitpunkt ,am falschem Ort waren.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.10.2013 19:08 | nach oben springen

#103

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Yepp, nur das der Generalissimus Stalin auf dieser Konferenz besonders auf einer Pufferzone von Italien bis Finnland, sprich blockfreie Staaten, um sein Reich bestand. Dem stimmten die andern Beiden fast komplett zu, nur Italien wurde durch Jugoslawien 'ersetzt'. Diese Nahtstelle zwischen den (Miltär-)Machtblöcken, wie sie dann in Deutschland fast vierzig Jahre an der Demarkationslinie/Staatsgrenze/Zonengrenze (*) bestand, war ursprünglich von den Siegermächten so nicht vorgesehen, zumindest von dem einem Sieger nicht.

(*) Zutreffendes nach Geschmack streichen


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#104

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:18
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Stimmt nicht, die SU war noch bis Mitte der 50-er Jahre bereit, die Deutschen mittels Volksentscheid über eine Vereinigung entscheiden zu lassen, das wollte der Westen aber nicht ... und die Angst vor Volksentscheiden hat sich bis heute erhalten, schöne Demokratie ...


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


zuletzt bearbeitet 22.10.2013 19:19 | nach oben springen

#105

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Hä? Wie 'stimmt nicht!'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#106

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:22
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

sorry, bezog sich auf #102


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


nach oben springen

#107

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:27
von connies9 | 78 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #104
Stimmt nicht, die SU war noch bis Mitte der 50-er Jahre bereit, die Deutschen mittels Volksentscheid über eine Vereinigung entscheiden zu lassen, das wollte der Westen aber nicht ... und die Angst vor Volksentscheiden hat sich bis heute erhalten, schöne Demokratie ...


Du glaubst das man nach dem Drama 1953 noch einem Volksentscheid zugestimmt hätte?? Schon vergessen, wie die SED an die Macht kam? War das demokratisch? Die UdSSR wollte die DDR verkaufen, Adenauer war der Preis jedoch zu hoch. Inwieweit Stalins Angebot ehrlich war, kann man nicht sicher sagen.



nach oben springen

#108

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:31
von 94 | 10.792 Beiträge

Na dann vielleicht mal vor dem Betätigen der 'Beitrag speichern'-Schaltfläche den Hinweis das inzwischen n (n ∈ ℤ) neue Antwort(en) erstellt wurden, zur Kenntniss nehmen wenn'de schon den bezüglichen Beitrag nicht durch das Anklicken von 'Diesen Beitrag zitieren' zitieren möchtest.

Angefügte Bilder:
Unbenannt.PNG

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#109

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:37
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #104
Stimmt nicht, die SU war noch bis Mitte der 50-er Jahre bereit, die Deutschen mittels Volksentscheid über eine Vereinigung entscheiden zu lassen, das wollte der Westen aber nicht ... und die Angst vor Volksentscheiden hat sich bis heute erhalten, schöne Demokratie ...


Niemand hat die Deutschen gefragt, weder in Ost noch in West. Die Besatzungsmächte haben über das Schicksal der Deutschen entschieden. Das ist doch historischer Blödsinn hier die Behauptung aufzustellen, das jemand die DDR-Bürger gefragt hat, ob sie eine Wiedervereiingung wollen und das die Russen den Osten hätte laufen lassen, wenn es denn nur der Wunsch der Bevölkerung gewesen wäre.


Hapedi und Schmiernippel haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#110

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Nun, da denke ich etwas anders drüber. Ende der 40er noch vor Gründung der BRD und der DDR (in dieser Reihenfolge !) und vielleicht auch noch Anfang der 50er noch vor der sich abzeichnenden Zugehörigkeit dieser zwei Staaten zu den jeweiligen Militärbündnissen (wieder in der Reihenfolge erst West, etwas später Ost) war für Väterchen Stalin ein einiges, aber miltärbündnissfreies Deutschland auf jeden Fall die erste Option. Inweiweit sein Tod die Eskalation der vom Politbüro initierten (heute würde man sagen 'gescripteten') Demonstartion der Bauarbeiter der Stalinallee, welche dann etwas aus dem Ruder lief erst ermöglichte ... na jetzt wird's Spekulatius. Guten Appetit!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 22.10.2013 19:50 | nach oben springen

#111

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:47
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von thomas 48 im Beitrag #95
Bolleronkel,
ich war ja in einer Blockpartei und habe keine Ahnung von euch.
Die Genossen haben sehr hohen Parteibeitrag bezahlt.
Du wirst viel Ahnung haben, wie viele Mitarbeiter hatte eine Kreisleitung gehabt? Wie viele Mitarbeiter hatte die SED insgesamt gehabt, was habt ihr verdient, von wem wurdet ihr bezahlt, von der Partei oder vom Staat?
Ich selber war Kassierer und Ordner und kenne die Beiträge, die Wohnung vom Kreissekretär und die Kreisleitung



Au weia,sach nich sowatt(von Euch),ick war "leider"in keiner Partei....
Das die Genossen viel Beitrag bezahlt haben stimmt,unser Direktor hat so meine ich um die 200 DDR Maerkers abgedrueckt....dann kamen da noch Spenden etc...

Wieviel Mitarbeiter eine Kreisleitung hatte,null Ahnung,das hat mich nie interessiert,sorry.....und wer die Leute bezahlt hat,na das Volk,produziert wurde dort ja nix,ach doch, ne Menge Papier,das meist sinngemaess am Anfang irgend einen Parteitag,Beschluesse etc...zitierte.

Papier ist geduldig und mit Parolen wird nix geschafft.
Erinnert einen irgendwie an Motivationsseminare,die Materiallage am Boden,aber "Uns gehts gut".....
Ist natuerlich nur meine Meinung.

Gruessli BO


nach oben springen

#112

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:48
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #101
Sperrbrecher,

man darf das, was nach 1945 geschah, nicht aus den geschichtlichen Hintergrund reißen. Nach einem Jahrhundert endloser Kriege, einer Verelendung der arbeitenden Menschen, war einfach die Hoffnung aus etwas Besseres da. Für die arbeitenden Menschen, die den Niedergang ihrer Nation durch den Faschismus erleben durften, war es eine Alternative, so wie es der Westen auch war. Man kann der frühen DDR vieles anhängen, aber nicht den Vorwurf, wieder mit Rüstung und Kriegstreiberei angefangen zu haben. Die DDR wollte Frieden.

Und etwas wird auch oft vergessen, wer hat sich ökonomisch und politisch von dem anderen Deutschland zuerst abgetrennt? Der Westen mit der Währungsreform und mit der Gründung eines neuen Staates.

....und was hat das alles mit meinem Beitrag zu tun ?

Man wollte die Menschen (wieder einmal) zu ihren Glück zwingen. Funktioniert aber nicht, wenn sich einige Auserwählte anmaßen darüber zu befinden und zu entscheiden, was für den Einzelnen richtig zu sein hat.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#113

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 19:52
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Es wird mir etwas Mühe machen, historische Belege dafür herauszufinden, um meine Behauptung zu belegen, drum vertage ich das jetzt mal bis dahin.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


nach oben springen

#114

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 20:04
von 94 | 10.792 Beiträge

Brauchste Hilfe beim Finden? (Ironie wieder aus)
Mal im Ernst, dieser 'Bessere Mensch' und dieses 'Zwingen zum Glück' (wie von Dir im BGE propagiert) war doch nicht aus den Finger gesogen. Und kreatives Hinterfragen eines aufbauenden Verlegers konnte dann schonemal als Boykotthetze rechtskräftig werden ... reicht das als Andersdenkanstoß? Ansonsten gehe mal die Liste der Chefredakteurs einer großen Tageszeitung durch, welche sowohl neu wie auch deutsch und Land im Titel trägt.

P.S. Na die Beiden dürftst ja als 'Vernuftbegabter schlechthin' inzwischen selbst gefunden haben. Aber kennste auch die Vita von Wolfgang Harich, um mal wenigstens in diesem Thread wieder zum Thema zu kommen ...
http://kulturportal-west-ost.eu/biograph...ich-wolfgang-2/


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 22.10.2013 20:23 | nach oben springen

#115

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 20:24
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Wenn 94 technische Hilfe im Umgang mit dem Forum und anderen Medien anbietet, dann ist es für mich meist ein Zeichen, dass es es eine inhaltliche Auseinandesetzung zum Thema ihre Grenzen erreicht hat.

Es ist wie immer - "Schuld" haben die anderen und wenn es brenzlig wird, muss Stalin her halten.

Bei mir ist es die rote Fassbrause, die ich unter dem sozialdemokratischen Stammtisch meines Großvaters Anfang der 60-er in einer Meusdorfer Vereinskneipe getrunken habe, und ganz nebenbei im frühen Kindesalter zum Nachdenken angeregt hat.

LG von der grenzgaengerin


nach oben springen

#116

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 20:30
von 94 | 10.792 Beiträge

Öhh! Ich habs zumindest versucht den Diskussionskarren wieder auf die Spur zu stellen (siehe P.S. 20' später)
Upps, bei '20 Minuten' habe ich gewisse Assoziationen ... 20min.ch
Na nu isses wieder Off Topic *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


connies9 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#117

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 21:04
von DoreHolm | 7.697 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #111
Zitat von thomas 48 im Beitrag #95
Bolleronkel,
ich war ja in einer Blockpartei und habe keine Ahnung von euch.
Die Genossen haben sehr hohen Parteibeitrag bezahlt.
Du wirst viel Ahnung haben, wie viele Mitarbeiter hatte eine Kreisleitung gehabt? Wie viele Mitarbeiter hatte die SED insgesamt gehabt, was habt ihr verdient, von wem wurdet ihr bezahlt, von der Partei oder vom Staat?
Ich selber war Kassierer und Ordner und kenne die Beiträge, die Wohnung vom Kreissekretär und die Kreisleitung



Au weia,sach nich sowatt(von Euch),ick war "leider"in keiner Partei....
Das die Genossen viel Beitrag bezahlt haben stimmt,unser Direktor hat so meine ich um die 200 DDR Maerkers abgedrueckt....dann kamen da noch Spenden etc...

Wieviel Mitarbeiter eine Kreisleitung hatte,null Ahnung,das hat mich nie interessiert,sorry.....und wer die Leute bezahlt hat,na das Volk,produziert wurde dort ja nix,ach doch, ne Menge Papier,das meist sinngemaess am Anfang irgend einen Parteitag,Beschluesse etc...zitierte.

Papier ist geduldig und mit Parolen wird nix geschafft.
Erinnert einen irgendwie an Motivationsseminare,die Materiallage am Boden,aber "Uns gehts gut".....
Ist natuerlich nur meine Meinung.

Gruessli BO



Rot: 200,-Mark Mitgliedsbeitrag ? Da lag der sicher in der 3%-Riege. Er muß also, wenn ich mit meinem Taschenrechner richtig umgegangen bin, 6666,67 Mark verdient haben.



nach oben springen

#118

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 21:32
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #117
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #111
Zitat von thomas 48 im Beitrag #95
Bolleronkel,
ich war ja in einer Blockpartei und habe keine Ahnung von euch.
Die Genossen haben sehr hohen Parteibeitrag bezahlt.
Du wirst viel Ahnung haben, wie viele Mitarbeiter hatte eine Kreisleitung gehabt? Wie viele Mitarbeiter hatte die SED insgesamt gehabt, was habt ihr verdient, von wem wurdet ihr bezahlt, von der Partei oder vom Staat?
Ich selber war Kassierer und Ordner und kenne die Beiträge, die Wohnung vom Kreissekretär und die Kreisleitung



Au weia,sach nich sowatt(von Euch),ick war "leider"in keiner Partei....
Das die Genossen viel Beitrag bezahlt haben stimmt,unser Direktor hat so meine ich um die 200 DDR Maerkers abgedrueckt....dann kamen da noch Spenden etc...

Wieviel Mitarbeiter eine Kreisleitung hatte,null Ahnung,das hat mich nie interessiert,sorry.....und wer die Leute bezahlt hat,na das Volk,produziert wurde dort ja nix,ach doch, ne Menge Papier,das meist sinngemaess am Anfang irgend einen Parteitag,Beschluesse etc...zitierte.

Papier ist geduldig und mit Parolen wird nix geschafft.
Erinnert einen irgendwie an Motivationsseminare,die Materiallage am Boden,aber "Uns gehts gut".....
Ist natuerlich nur meine Meinung.

Gruessli BO



Rot: 200,-Mark Mitgliedsbeitrag ? Da lag der sicher in der 3%-Riege. Er muß also, wenn ich mit meinem Taschenrechner richtig umgegangen bin, 6666,67 Mark verdient haben.



Und?
Lass doch mal die Forenmitglieder an "Deinem Rechnungsweg" teilhaben.....

Sodann BO


nach oben springen

#119

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 21:48
von DoreHolm | 7.697 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #118
Zitat von DoreHolm im Beitrag #117
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #111
Zitat von thomas 48 im Beitrag #95
Bolleronkel,
ich war ja in einer Blockpartei und habe keine Ahnung von euch.
Die Genossen haben sehr hohen Parteibeitrag bezahlt.
Du wirst viel Ahnung haben, wie viele Mitarbeiter hatte eine Kreisleitung gehabt? Wie viele Mitarbeiter hatte die SED insgesamt gehabt, was habt ihr verdient, von wem wurdet ihr bezahlt, von der Partei oder vom Staat?
Ich selber war Kassierer und Ordner und kenne die Beiträge, die Wohnung vom Kreissekretär und die Kreisleitung



Au weia,sach nich sowatt(von Euch),ick war "leider"in keiner Partei....
Das die Genossen viel Beitrag bezahlt haben stimmt,unser Direktor hat so meine ich um die 200 DDR Maerkers abgedrueckt....dann kamen da noch Spenden etc...

Wieviel Mitarbeiter eine Kreisleitung hatte,null Ahnung,das hat mich nie interessiert,sorry.....und wer die Leute bezahlt hat,na das Volk,produziert wurde dort ja nix,ach doch, ne Menge Papier,das meist sinngemaess am Anfang irgend einen Parteitag,Beschluesse etc...zitierte.

Papier ist geduldig und mit Parolen wird nix geschafft.
Erinnert einen irgendwie an Motivationsseminare,die Materiallage am Boden,aber "Uns gehts gut".....
Ist natuerlich nur meine Meinung.

Gruessli BO



Rot: 200,-Mark Mitgliedsbeitrag ? Da lag der sicher in der 3%-Riege. Er muß also, wenn ich mit meinem Taschenrechner richtig umgegangen bin, 6666,67 Mark verdient haben.



Und?
Lass doch mal die Forenmitglieder an "Deinem Rechnungsweg" teilhaben.....

Sodann BO



Was ist da dran schwierig ? 3% : 200,-M = 100% : X Mark. Innenglieder mal Innenglieder geteilt durch Außenglieder mal Außenglieder.
Also 200 x 100 : 3 x X = 6667,-Mark

Gegenrechnung: 3% von 6667,-Mark sind: 6667 x 0,03 = 200



zuletzt bearbeitet 22.10.2013 21:50 | nach oben springen

#120

RE: Die Andersdenkenden in der DDR

in Leben in der DDR 22.10.2013 21:57
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Mitglied war nicht Mitglied Wer war Innenglied und wer war Außenglied von was?

LG von der grenzgaengerin


Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Mangelwirtschaft und Wegwerfgesellschaft
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Siggimann
6 20.09.2013 23:58goto
von SET800 • Zugriffe: 1988
Gedenkmarsch der SED für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
Erstellt im Forum DDR Zeiten von Angelo
28 21.09.2010 12:41goto
von 94 • Zugriffe: 1714
Artikel der Berliner Zeitung
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von GilbertWolzow
79 19.04.2010 12:52goto
von nolle • Zugriffe: 4452

Besucher
32 Mitglieder und 71 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: gerhard
Besucherzähler
Heute waren 2698 Gäste und 173 Mitglieder, gestern 3956 Gäste und 189 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558074 Beiträge.

Heute waren 173 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen