#181

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 07.12.2013 22:59
von exDieter1945 | 228 Beiträge

Zitat von Häuptling im Beitrag #80
Rechts der FÜSt 12 gab es vor 1978 einen Grenzdurchbruch auf Hohe der Fortkruger Str. Die GV (5 in der Zahl), hatten einen Baumstamm an den GZ I gelehnt und waren drüber geklettert. Keine Verletzen trotz (Schalter)Auslösung. Da wurde gesagt:501-Fünf sind drüber, keinen hats erwischt, aber ein eigener ist tod.



Moin Häuptling,
drei Jugendliche sind damals, m.M. war es im Herbst 1976, geflohen. Mit den Flüchtlingen habe ich damals im Zollkommissariat Büchen lange gesprochen.
Mehr darüber in Kürze.

Gruß Dieter


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#182

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 08.12.2013 10:25
von exDieter1945 | 228 Beiträge

Zitat von exDieter1945 im Beitrag #181
Zitat von Häuptling im Beitrag #80
Rechts der FÜSt 12 gab es vor 1978 einen Grenzdurchbruch auf Hohe der Fortkruger Str. Die GV (5 in der Zahl), hatten einen Baumstamm an den GZ I gelehnt und waren drüber geklettert. Keine Verletzen trotz (Schalter)Auslösung. Da wurde gesagt:501-Fünf sind drüber, keinen hats erwischt, aber ein eigener ist tod.



Moin Häuptling,
drei Jugendliche sind damals, m.M. war es im Herbst 1976, geflohen. Mit den Flüchtlingen habe ich damals im Zollkommissariat Büchen lange gesprochen.
Mehr darüber in Kürze.

Gruß Dieter


Hier der Bericht über die Flucht:


hundemuchtel 88 0,5 und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#183

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 08.12.2013 14:15
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #31
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #29
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber zu meiner Zeit (ab 1978) wurde das Thema nicht mehr unterrichtet, ich kann mich nicht daran erinnern. Minenstreifen gab es wohl noch, aber die Selbstschussanlagen waren da wohl schon abgebaut.

Ist ziemlich egal wie du es nennst. Damit hatten die Berliner nichts zu schaffen. Die wurden bei euch auch nie abgebaut, weil nie aufgebaut. Und an der Grenze West wurde dieSM 70 erst ab 1984 demontiert.


Beginn am 29. September 1983, Werbewirksam im Bereich von Mödlareuth.


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#184

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 08.12.2013 14:26
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #177
Kann mal Jemand von der "Obrigkeit" also Admins dieses Thema vom 07.02.2010 SM 70 Anbringung-Bestandteile mit dem Thema hier "Zusammenbasteln".....


Hallo TH.....

Zu den von Dir dort beschriebenen C-Kaesten....kann ich davon ausgehen,das diese Kaesten die Verbindungsteile zwischen Fuest und Minen am Grenzzaun waren?
Thanks
Gruss BO


Die C-Kästen waren nur für einen Teilabschnitt ( 3 - 4 Minen SM 70 ) zuständig.
Weitersteuerung über die B-Kästen (für Teilabschnitt und Abschnitt) und A-Kästen (Teilabschnitt - Abschnitt und Zone).

Das ganze erfolgte über ein Kabelnetz;
Zuleitung (Signal- und Zündspannung) und Rückleitung (Zündspannung) , sowie Zonenleitung Signal- und Zündspannung). Die Leitungen dürften nur eine bestimmte Gesamtlänge aufweisen.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....topic=2238&st=0
mit der berühmt berüchtigten Anmeldung.


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#185

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 08.12.2013 14:26
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

@ exDieter1945, hallo ich habe mal ne Frage, der Erzähler in dem Film ist Deinem Avatarfoto sehr ähnlich, bist Du das??

achso, danke fürs einstellen, sehr interessant, gruß h.


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#186

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 08.12.2013 14:33
von ehem. Hu | 466 Beiträge

ein Fall für die PKE-Leute - Identitätskontrolle.

friedliche Grüße Andreas


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#187

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 09.12.2013 10:20
von exDieter1945 | 228 Beiträge

Zitat von exDieter1945 im Beitrag #182
Zitat von exDieter1945 im Beitrag #181
Zitat von Häuptling im Beitrag #80
Rechts der FÜSt 12 gab es vor 1978 einen Grenzdurchbruch auf Hohe der Fortkruger Str. Die GV (5 in der Zahl), hatten einen Baumstamm an den GZ I gelehnt und waren drüber geklettert. Keine Verletzen trotz (Schalter)Auslösung. Da wurde gesagt:501-Fünf sind drüber, keinen hats erwischt, aber ein eigener ist tod.



Moin Häuptling,
drei Jugendliche sind damals, m.M. war es im Herbst 1976, geflohen. Mit den Flüchtlingen habe ich damals im Zollkommissariat Büchen lange gesprochen.
Mehr darüber in Kürze.

Gruß Dieter


Hier der Bericht über die Flucht:




Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #185
@ exDieter1945, hallo ich habe mal ne Frage, der Erzähler in dem Film ist Deinem Avatarfoto sehr ähnlich, bist Du das??

achso, danke fürs einstellen, sehr interessant, gruß h.



Hundemuchtel,
Du hast mich erkannt, obwohl das Avatarfoto schon 25 Jahre alt ist.
Gruß Dieter


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#188

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 09.12.2013 12:47
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Der Kollege HM 88 0,5 wäre ein Kandidat für die VI gewesen. Immerhin 25 Jahr Unterschied zwischen dem Bild und dem Film. War aber in dem Fall auch nicht sooo schwierig. (das Ohr...)

friedliche Grüße Andreas


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#189

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 08:04
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
eine Frage zu den sprengtechnischen Sicherungsmitteln, was ist bekannt an Verletzungen und Unfällen durch bei der Räumung unentdeckter Sprengkörper sagen wir mal nach 1995 im ehemaligen Grenzsicherungsbereich, inkl. Schnee und Hochwasserverfrachtungen?

Praktisch ausgedrückt, wäre es irgendwo für Aufsichtspflichtige unverantwortlich dort Kinder toben zu lassen? Extrembeispiel!



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#190

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 11:17
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #189
Hallo,
eine Frage zu den sprengtechnischen Sicherungsmitteln, was ist bekannt an Verletzungen und Unfällen durch bei der Räumung unentdeckter Sprengkörper sagen wir mal nach 1995 im ehemaligen Grenzsicherungsbereich, inkl. Schnee und Hochwasserverfrachtungen?

Praktisch ausgedrückt, wäre es irgendwo für Aufsichtspflichtige unverantwortlich dort Kinder toben zu lassen? Extrembeispiel!


Bei der Beräumung nach 1990 bis 1994 gab es keine Vorkommnisse und bis dato sind auch keine Vorkommnisse bekannt.
Die nach 1994 aufgefundenen Minen konnten problemlos gesprengt werden.

Eine 100 % Sicherheit gibt es nicht!!!


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#191

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 11:56
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
klar keine 100%-tige Sicherheit, nur bei Wald- und Heidespaziergängen kann auch ein Baum urplötzlich umfallen, jemand in ein Fuchsloch mit Konochenbrüchen endend einstürzen, am Straßenrand dich ein schleudernder PKW umhauen, vorm Cafehaus dich ein Blumenlkasten treffen usw.

Die Frage ist ob dort "rumstrolchen" zu erlauben als "Verletzung von Umsicht und Sorgfalt" gilt.


PS.:

Bleibt wohl das Kompliment daß die Grenztruppe sorgfältiger Minenverlegung durchführte und dokumentierte als es in Vietnam, Angola usw. geschah...



zuletzt bearbeitet 15.12.2013 12:00 | nach oben springen

#192

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 13:02
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #191
Hallo,
klar keine 100%-tige Sicherheit, nur bei Wald- und Heidespaziergängen kann auch ein Baum urplötzlich umfallen, jemand in ein Fuchsloch mit Konochenbrüchen endend einstürzen, am Straßenrand dich ein schleudernder PKW umhauen, vorm Cafehaus dich ein Blumenlkasten treffen usw.

Die Frage ist ob dort "rumstrolchen" zu erlauben als "Verletzung von Umsicht und Sorgfalt" gilt.

Muß jeder für sich selbst entscheiden!

PS.:

Bleibt wohl das Kompliment daß die Grenztruppe sorgfältiger Minenverlegung durchführte und dokumentierte als es in Vietnam, Angola usw. geschah...


Nu Minensperren im Frieden (Kalter Krieg) anzulegen oder im Kriegsfall ist ein gewaltiger Unterschied. Siehe z.B. Balkan, Vietnam, etc.!!!
Wobei das mit dem Dokumentieren, na Ja.

Insofern dazu überhaupt ein Kompliment auszusprechen, eine andere Sache!


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#193

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 15:09
von Fritze (gelöscht)
avatar

Zitat von SET800 im Beitrag #191
Hallo,
klar keine 100%-tige Sicherheit, nur bei Wald- und Heidespaziergängen kann auch ein Baum urplötzlich umfallen, jemand in ein Fuchsloch mit Konochenbrüchen endend einstürzen, am Straßenrand dich ein schleudernder PKW umhauen, vorm Cafehaus dich ein Blumenlkasten treffen usw.

Die Frage ist ob dort "rumstrolchen" zu erlauben als "Verletzung von Umsicht und Sorgfalt" gilt.


PS.:

Bleibt wohl das Kompliment daß die Grenztruppe sorgfältiger Minenverlegung durchführte und dokumentierte als es in Vietnam, Angola usw. geschah...



Würd mal sagen ,immer mit nem Metallsuchgerät in den Wald (Ironie aus )

Das muss jeder für sich und seine Angehörigen ausmachen . Nicht nur im ehemaligen Grenzgebiet gibt es Reste von Minen oder Muntion .
Selbst hier im Rheinland liegt noch genug in den Wäldern.


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#194

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 15:54
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #193
(..)
Würd mal sagen ,immer mit nem Metallsuchgerät in den Wald (Ironie aus )
(...)


Viele Minen haben nur wenig Metall. Was du brauchst ist ein TNT Detektor

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...a-716624-2.html
Theo


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#195

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 18:18
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #193

Das muss jeder für sich und seine Angehörigen ausmachen . Nicht nur im ehemaligen Grenzgebiet gibt es Reste von Minen oder Muntion. Selbst hier im Rheinland liegt noch genug in den Wäldern.



Hallo,
auuch noch ausserhalb des Hürtgenwaldes? Wo gibt es noch Gebiete die für normale Forstarbeit unzugänglich sind?



zuletzt bearbeitet 15.12.2013 18:19 | nach oben springen

#196

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 15.12.2013 18:28
von ChristianAC | 71 Beiträge

Bis vor kurzem. Schimmerwald, Eckertal


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