#41

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 17:10
von js1 | 41 Beiträge

woow, das nenne ich ganz schön lebensmüde. Wußte er nicht dass da Minen sind die hochgehen können?


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#42

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 17:17
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#43

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 18:11
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von js1 im Beitrag #39
Ich war von 1973-1974 an der Grenze, ganz unten im Zipfel, südlich von Hildburghausen. Damals waren gerade erst die beiden Streckmetallzäune und dazwischen die Minensperre aufgebaut. An manchen Stellen gabs noch nicht mal den Streckmetallzaun und die Minensperre. Am Zaun hängende Minen gabs damals noch keine.
Unser alter Kompaniechef (war paar Monate vor der Rente) hat uns oftmals erzählt wie es noch früher da war an der Grenze. Als es überhaupt noch keinen Zaun gab, nur kleine Grenzmarkierungen. Er hat immer erzählt wie sie zusammen mit der Grenzpolizei vom Westen in der Kneipe saßen.
Das war noch gemütlich damals. An Kompaniesicherung und sowas dachte da noch keiner. Da war noch absolute Ruhe im Kompaniegebäude, auch tagsüber. Da ja immer welche Nachtruhe hatten. An irgendwelche militärische Übungen war auch nicht zu denken.

Ich habe zwischen 1978 und 1981 gedient. Ich kenne auch noch Abschnitte mit den beiden Streckmetallzäunen und den dazwischen liegenden Minengürtel. Manchmal war der "freundwärtige" Zaun noch zusätzlich mit der sogenannten "Selbstschußanlage" gespickt.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#44

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 18:36
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #5
Die Dinger waren in 3 Reihen am Zaun freundwärts befestigt. Zog man am Auslösedraht schossen scharfkantige Metallstücke durch die Gegend und verletzten den Flüchtling meist schwer..oft auch tödlich.

Es gab auch Zweireiher!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#45

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 18:42
von Hansteiner | 1.417 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #44
Zitat von Zermatt im Beitrag #5
Die Dinger waren in 3 Reihen am Zaun freundwärts befestigt. Zog man am Auslösedraht schossen scharfkantige Metallstücke durch die Gegend und verletzten den Flüchtling meist schwer..oft auch tödlich.

Es gab auch Zweireiher!

Gruß Hartmut!


Wir hatten bei uns 4 Anlagen 501, die waren aber alle als Dreireiher installiert. War Mitte 70.

H.



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#46

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 18:45
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #44
Zitat von Zermatt im Beitrag #5
Die Dinger waren in 3 Reihen am Zaun freundwärts befestigt. Zog man am Auslösedraht schossen scharfkantige Metallstücke durch die Gegend und verletzten den Flüchtling meist schwer..oft auch tödlich.

Es gab auch Zweireiher!

Gruß Hartmut!

Hallo utkieker,

das ist mir neu. Kannst Du mir sagen, wo das der Fall war?
Ich meine, möglich aufgrund des Gelände wäre das schon gewesen. Aber von einer solchen Art der Anbringung wurde nichts in unserer Ausbildung an der Offiziershochschule erwähnt.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#47

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 18:52
von Hansteiner | 1.417 Beiträge

Ich kann mich erinnern,daß an "schwierigen Stellen" die Schussrichtung verändert war. Aber sonst der normale Aufbau !

H.



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#48

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 19:08
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #46
Zitat von utkieker im Beitrag #44
Zitat von Zermatt im Beitrag #5
Die Dinger waren in 3 Reihen am Zaun freundwärts befestigt. Zog man am Auslösedraht schossen scharfkantige Metallstücke durch die Gegend und verletzten den Flüchtling meist schwer..oft auch tödlich.

Es gab auch Zweireiher!

Gruß Hartmut!

Hallo utkieker,

das ist mir neu. Kannst Du mir sagen, wo das der Fall war?
Ich meine, möglich aufgrund des Gelände wäre das schon gewesen. Aber von einer solchen Art der Anbringung wurde nichts in unserer Ausbildung an der Offiziershochschule erwähnt.

ciao Rainman


Ja @Rainman2 die gab es! Ich erwähnte den Erdminengürtel zwischen zwei Streckmetallzäunen diese Zäune waren so etwa zwei Meter hoch am freundwärtigen Zaun waren in Zweierreihe die SM 70 angebracht. Wurde aber später durch einen höheren Streckmetallzaun ersetzt, während die Tretminen und der "feindwärtige" Zaun peu a peu verschwanden. Wir hatten verstärkt im Abschnit 2 und 3 pioniertechnische Umbauarbeiten in den Jahren 1979 und 1980. Am höheren Streckmetallzaun waren dann drei Reihen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 19:10 | nach oben springen

#49

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 19:14
von Hansteiner | 1.417 Beiträge

Da kann man wieder sehen, wie unterschiedlich der pion.-techn. Ausbau in den verschiedenen Jahren ausgeführt wurde.

H.



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#50

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 19:44
von Mike59 | 7.970 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #48
Zitat von Rainman2 im Beitrag #46
Zitat von utkieker im Beitrag #44
Zitat von Zermatt im Beitrag #5
Die Dinger waren in 3 Reihen am Zaun freundwärts befestigt. Zog man am Auslösedraht schossen scharfkantige Metallstücke durch die Gegend und verletzten den Flüchtling meist schwer..oft auch tödlich.

Es gab auch Zweireiher!

Gruß Hartmut!

Hallo utkieker,

das ist mir neu. Kannst Du mir sagen, wo das der Fall war?
Ich meine, möglich aufgrund des Gelände wäre das schon gewesen. Aber von einer solchen Art der Anbringung wurde nichts in unserer Ausbildung an der Offiziershochschule erwähnt.

ciao Rainman


Ja @Rainman2 die gab es! Ich erwähnte den Erdminengürtel zwischen zwei Streckmetallzäunen diese Zäune waren so etwa zwei Meter hoch am freundwärtigen Zaun waren in Zweierreihe die SM 70 angebracht. Wurde aber später durch einen höheren Streckmetallzaun ersetzt, während die Tretminen und der "feindwärtige" Zaun peu a peu verschwanden. Wir hatten verstärkt im Abschnit 2 und 3 pioniertechnische Umbauarbeiten in den Jahren 1979 und 1980. Am höheren Streckmetallzaun waren dann drei Reihen!

Gruß Hartmut!



Menno utkieker - WIMRE wart ihr "Erprobungs-GR" für die SM 70 - noch Fragen.


Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 20:12
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #28
Zitat von Harra318 im Beitrag #22
(...)
nee, wie hieß doch der Film?" Es geschah am hellerlichten Tag"

Hat mit Schleusung nichts zu tun, sondern handelt von einem Kinderschänder

Theo


Verzeihung @eisenringtheo,Fehler von mir.Dabei lag die Priorität auf den Filmtitel. Nicht auf die Handlung eines Filmes!

Harra


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#52

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 22:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von js1 im Beitrag #41
woow, das nenne ich ganz schön lebensmüde. Wußte er nicht dass da Minen sind die hochgehen können?


Doch wusste ich


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#53

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 22:18
von Mike59 | 7.970 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #52
Zitat von js1 im Beitrag #41
woow, das nenne ich ganz schön lebensmüde. Wußte er nicht dass da Minen sind die hochgehen können?


Doch wusste ich

Warst aber nicht gefragt.


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#54

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 18.09.2013 22:55
von js1 | 41 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #52
Doch wusste ich

Und hast einfach auf Deinen persönlichen Schutzengel vertraut?
Kanntest Du diesen Grenzabschnitt oder bist Du einfach so ins vollkommen Ungewisse losgezogen? Ich meine, ich gehe mal davon aus dass es Nachts war. Und dann ist es da stockdunkel, man weiß weder was hinten und was vorn ist und stolpert mehr durchs Gehölz als dass man zielgerichtet läuft. Wenn man als Grenzer das allererste mal draußen ist (bei mir war es auch gerade nachts) dann geht's einem ja ganz genau so.


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#55

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 19.09.2013 10:49
von EK82I | 869 Beiträge

Neuer Versuch meinerseits. Mike59,Dein Link ging bei nicht auf,so probier ich es so nochmal.

Hier ging es wohl rein in den Abschnitt.Im linken Bereich soll wohl der GSZ verlaufen sein.Meine Erinnerungen sind nur so weit vorhanden,an der Gasse muss ein BT gestanden haben.Ich war unter anderem hinter dem GSZ,wo dieser einen sanften Bogen machte Richtung Kanten.

Richtung ehemaligen Zaun1

Einige dieser Tafeln waren im Gelände zu finden.

Hier die Erinnerungsstelle für den Verbluteten Flüchtling.Von Zeitzeugen war zu erfahren,ein Hubschrauber entdeckte den schwerverletzten,der dann im Krankenhaus verstorben ist.

ohne Worte

An diesem Tage war die Sonne mehr als hilfreich,zu doll für einige Bilder.

Zwischen Zaun 1 und ehemaliger Grenzlinie

Die ehemalige Grenzlinie oder Grenzgraben,symbolisch erhalten worden. Das wars.Die Kameraden waren in diesem Bereich als Gast,sprich Verstärkung der eigentlichen GK eingesetzt,weil diese dort damals den Zaun wohl erneuerten. Uns hat ja damals keiner gefragt,ob wir da hinwollten,glücklicherweise hat sich das wieder gelegt.Schön wär es Leute zu finden,die dort regulär gedient haben, um hier weiterzumachen oder mich zu berichtigen.Ich bedanke mich bei denen,die mich hier hin geführt haben,selber hätte ich das niemals mehr gefunden. Auch meinem ehemaligen Zöllner einen grossen Dank für sein Wissen von damals.

Angefügte Bilder:
CIMG1912.JPG

utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.09.2013 10:52 | nach oben springen

#56

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 19.09.2013 22:54
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von js1 im Beitrag #32
Zitat von andyman im Beitrag #27
...Mal ne einfache Frage an @js1.Hat ein ehemaliger Grenzer wirklich noch nichts von Selbstschussanlagen gehört oder war das ein Jux? LG andyman

Da wo ich an der Grenze war gabs keine solche Selbstschußanlagen am Sperrzaun, so wie es hier von Einigen berichtet wird. Es gab bei uns Bodenminien im Minenstreifen zwischen den beiden Sperrzäunen. Die waren aber, wie der Name schon sagt, im Erdboden vergraben. Wenn es stark geregnet hatte konnte man manchmal welche davon sehen. Und an manchen Stellen war nicht mal das.
Mehr gabs bei uns nicht.


js1.Ich gebe dir Recht.Zu meiner Zeit 1965-67 waren noch nicht alle Strecken vermint.Und von Selbstschussanlagen,hatte ich auch erst lange nach meiner entlassung erfahren.
Gruß Greso


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#57

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 20.09.2013 08:56
von andyman | 1.880 Beiträge

]...Mal ne einfache Frage an @js1.Hat ein ehemaliger Grenzer wirklich noch nichts von Selbstschussanlagen gehört oder war das ein Jux? LG andyman [/quote]
js1.Ich gebe dir Recht.Zu meiner Zeit 1965-67 waren noch nicht alle Strecken vermint.Und von Selbstschussanlagen,hatte ich auch erst lange nach meiner entlassung erfahren.
Gruß Greso[/quote]
Hallo@Greso Sicher hast Du recht,zu Deiner Zeit gab ja es noch keine Selbstschussanlagen und von Minen war keine Rede,aber ganz im Ernst findet man zu diesem Thema massenhaft Publikationen, Dokus Video`s und andere Info`s da hab ich halt gedacht das kann doch nicht sein.Nix für ungut ich muss jetzt Schluss machen mein Dienst beginnt gleich mit Kontrolle Minensperre.LG andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#58

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 20.09.2013 09:10
von Hansteiner | 1.417 Beiträge

Ich hatte es schon mal erwähnt, in der Zeit auf der US haben wir nur die Panzerminen in der Ausbildung behandelt.
In der Grenzausbildung , denke ich mal, kamen keine Minensperren und schon garkeine SM-70 zur Anwendung.
Die Anlagen habe ich dann draußen auch zum erstenmal gesehen.!

H.



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#59

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 20.09.2013 09:33
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

War bei und genau so, und wie hier bekannt wurde, gab es die in Berlin nicht.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#60

RE: Selbstschußanlagen?

in Mythos DDR und Grenze 20.09.2013 09:57
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von EK82I im Beitrag #36
Hallo js1,wenn Du Dich mal informiert hast in diesem Forum,dann wirst Du sicher die Unterschiede dieser verteufelten Technik erfahren. Ich war mit einigen Kameraden vor kurzer Zeit im Bereich der Jeetze.Das liegt im damaligen Bereich des 2.GB des GR24.
Hier gab es wohl das erste Opfer der sogenannten SM 70.
Es handelt sich um Hans Frank.Er löste bei seiner Flucht diese Anlage aus.Trotz schwerer Verletzungen ereichte er den Westen.Leider fanden eingesetzte Kräfte von der Westseite her diesen Menschen nicht mehr rechtzeitig.Er verblutete.
In diesen Bereich wurden auch wir ab und zu mal "Deligiert",das war im Jahre 81.Bei Anfahrt in den Abschnit sahen wir jenseits der Jeetze immer dieses Kreuz.Damals hat man uns nichts über dieses Mahnmal erzählt. Heute befindet sich an dieser Stelle diese kleine Gedenkstätte.
Man frage mich aber nicht nach den Örtlichkeiten,so genau haben wir das damals nicht mitbekommen.
Dieses traurige Ereignis fand schon zum Beginn des Einsatzes der SM 70 statt,Anfang der 70 er.
Auch bei uns in hingen diese Teile am Zaun.Bei Auslösungen war meistenteils auf beiden Seiten des Zaunes Panik angesagt.Auch bei Gewitter war man vor Auslösungen nicht sicher,es gab auch Massenauslösungen.
Ich selber hab diese Dinger immer noch vor Augen,war irgendwie gespenstisch bei K6 Kontrolle die Dinger neben sich.SM70 oder 501,das gleiche Wort für eine schreckliche Erfindung.
Ich hab diesen Text schon eine Weile gespeichert,weil das mit den Bildern laden nicht funzte. Heute neuer Versuch. Noch mal zu SM 70 oder 501oder wie auch immer. Hat man uns damit in der Ausbildung konfontiert,mit erste Hilfe wenn man mit Opfern dieser Waffe konfontiert geworden wäre? Zu meiner Zeit nicht.Aber noch mal zu den Bildern.
Das funktioniert immer noch nicht,reich ich noch nach.

Die Jeetze floß bei uns im Abschnitt 4. Das Mahnmal lag in der Nähe der Trennung 1.GB und 2.GB und hatte die Bezeichnung "Mahnstein". Wir kamen regelmäßig dran vorbei, wenn wir auf Streife zwischen den Großen Grenzknick und Schmarsauer Damm unterwegs waren. Aber dieses Mahmal wurde niemals mit einen Minenopfer in Verbindung gebracht. Übrigens waren bis zu meinen Abgang 81/I immer noch Zweireiher am Zaun lediglich am Schmarsauer Damm war schon der große Zaun mit drei Reihen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
EK82I hat sich für diesen Beitrag bedankt
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