#61

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 20:34
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von ABV im Beitrag #59
Kommen wir zu einem weiteren Klischee: dem stets grimmigen Volkspolizisten. Aus eigenem Erleben kann ich sagen, dass hinter der grimmigen Maske nichts weiter als Unsicherheit im Umgang mit Bürgern aus der Bundesrepublik steckte. Einerseits sollte man jedes unnötige Gespräch vermeiden. Andererseits sollte man aber in jeder Lebenslage höflich und korrekt auftreten. Den meisten fiel nichts anderes ein, als den unnahbaren Polizisten zu mimen. Höflich, aber eiskalt. Kein Wunder also, dass wir auf die Besucher aus der Bundesrepublik einen reichlich bescheuerten Eindruck gemacht haben.

Gruß Uwe


Ich war DDR-Bürgerin und wurde auch "grimmig" angeschaut. Selbst die zwei Polizisten (Vater mit Schwiegersohn), aus der Nachbarschaft die ich mehr oder weniger persönlich kannte, habe ich selten lächeln gesehen. Die machten immer den Eindruck der Unnahbaren. Das wirkte sich soger auf die dritte Generation aus, (den Enkel), der kaum Kontakt zu den anderen Kindern hatte,

LG von der grenzgaengerin


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#62

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 20:35
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #60
Selbst im kleinen Grenzverkehr konnte man manchmal nur in DM zahlen wenn man mal nicht aufgepasst hatte.

Da hatte ich übrigens das Gefühl, dass da die Zöllner immer besonders genau waren.

Nachdem ich die dann allerdings mal etwas geärgert habe hatte ich meine Ruhe. Nie mehr Garage, dass hatten sie sich gemerkt ( Ich hatte die Dämpfung eines Golf Diesel mit Motoröl getränkt. Der Zölner dann mit dem Kopf/ der Mütze dagegen und die Mütze war hin )


Boah ey - du Held.


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#63

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 20:38
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #61
[quote=ABV|p289359]Kommen wir zu einem weiteren Klischee: dem stets grimmigen Volkspolizisten. Aus eigenem Erleben kann ich sagen, dass hinter der grimmigen Maske nichts weiter als Unsicherheit im Umgang mit Bürgern aus der Bundesrepublik steckte. Einerseits sollte man jedes unnötige Gespräch vermeiden. Andererseits sollte man aber in jeder Lebenslage höflich und korrekt auftreten. Den meisten fiel nichts anderes ein, als den unnahbaren Polizisten zu mimen. Höflich, aber eiskalt. Kein Wunder also, dass wir auf die Besucher aus der Bundesrepublik einen reichlich bescheuerten Eindruck gemacht haben.

Gruß Uwe


Ich war DDR-Bürgerin und wurde auch "grimmig" angeschaut. Selbst die zwei Polizisten (Vater mit Schwiegersohn), aus der Nachbarschaft die ich mehr oder weniger persönlich kannte, habe ich selten lächeln gesehen. Die machten immer den Eindruck der Unnahbaren. Das wirkte sich soger auf die dritte Generation aus, (den Enkel), der kaum Kontakt zu den anderen Kindern hatte,

LG von der grenzgaengerin
[/quote

Das kommt einfach davon, dass wir Polizisten eben nichts zu lachen haben

Gruß Uwe
der ein großer Fan von Otto Waalkes und Louis de Founes ist. Und das schon seit vielen Jahren


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Geschichtsforscher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 20:42
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Was die Währung betrifft, in der bei Verkehrsverstößen bezahlt werden mußte, hatte ich mal folgendes Erlebnis: Die Einfallstraße nach Erfurt aus Richtung Arnstadt ist abschüssig. Dort wurde ich mal angehalten, aber nur weil weiter oben die Beamten gesehen hatten, daß mein Schmutzfänger am Hinterrad ab war. Es wurden wegen der Geschwindigkeit auch einige Westdeutsche rausgefischt. Den einen Beamten fragte ich, in welcher Währung die denn zahlen müssen. Seine Antwort: In der Währung, in der sie zahlen können. Also ihre 25,- DM/Tag konnten sie so nutzbringend an den Mann bringen. Klar, auf den Transitstrecken hat niemand DDR-Mark dabei. Dürfte auch gar nicht, da die Einfuhr verboten war, wenn nicht ein Umtauschschein vorgewiesen werden konnte.



zuletzt bearbeitet 17.09.2013 20:43 | nach oben springen

#65

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 20:46
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von ABV im Beitrag #63


Das kommt einfach davon, dass wir Polizisten eben nichts zu lachen haben

Gruß Uwe
der ein großer Fan von Otto Waalkes und Louis de Founes ist. Und das schon seit vielen Jahren


Also ich finde das nicht lustig. Der Junge hat mir leid getan. Er war Außenseiter zu DDR-Zeiten und ist es bis heute geblieben. Zielscheibe für Spott - neudeutsch würde man Mobbing dazu sagen.

Aber was mach ich mir Gedanken. Hat ja noch seine Eltern und Großeltern - eine geschlossene Gesellschaft.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Ergänzung

Unsicherheit oder Arroganz - Es hat sich nichts geändert bei den ehemaligen Volkspolizisten.


zuletzt bearbeitet 17.09.2013 20:57 | nach oben springen

#66

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 20:57
von passport | 2.628 Beiträge

@DoreHolm

Zitat von DoreHolm im Beitrag #65
Was die Währung betrifft, in der bei Verkehrsverstößen bezahlt werden mußte, hatte ich mal folgendes Erlebnis: Die Einfallstraße nach Erfurt aus Richtung Arnstadt ist abschüssig. Dort wurde ich mal angehalten, aber nur weil weiter oben die Beamten gesehen hatten, daß mein Schmutzfänger am Hinterrad ab war. Es wurden wegen der Geschwindigkeit auch einige Westdeutsche rausgefischt. Den einen Beamten fragte ich, in welcher Währung die denn zahlen müssen. Seine Antwort: In der Währung, in der sie zahlen können. Also ihre 25,- DM/Tag konnten sie so nutzbringend an den Mann bringen. Klar, auf den Transitstrecken hat niemand DDR-Mark dabei. Dürfte auch gar nicht, da die Einfuhr verboten war, wenn nicht ein Umtauschschein vorgewiesen werden konnte.


Die Transitstrecken der DDR waren normale Autobahnen und für ALLE Personen befahrbar. Also waren sämtliche Währungen der Welt auf diesen Strecken "unterwegs", auch die Mark der DDR.

Gruß

passport


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#67

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 21:21
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Zitat
Klar, auf den Transitstrecken hat niemand DDR-Mark dabei



Nicht so ganz richtig. Ich hatte den Rest der M dort bei der Staatsbank und Ausreise im kleinen Grenzverkehr deponiert. Und im Transit was abgeholt, billiger konnte man in dem Sinne nicht essen. Völlig legal.

Ging ohne Probleme.

Ja, unnahbar waren sie, sehr von oben herab. Die Nichtannahme der M der DDR war darin begründet: Sie kommen aus der BRD. Was ist da für eine Währung gültig?

Diskutieren war nicht, einsperren lassen wollte ich mich auch nicht.

Edit Nachtrag


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 17.09.2013 21:23 | nach oben springen

#68

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 21:21
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #67
@DoreHolm

Zitat von DoreHolm im Beitrag #65
Was die Währung betrifft, in der bei Verkehrsverstößen bezahlt werden mußte, hatte ich mal folgendes Erlebnis: Die Einfallstraße nach Erfurt aus Richtung Arnstadt ist abschüssig. Dort wurde ich mal angehalten, aber nur weil weiter oben die Beamten gesehen hatten, daß mein Schmutzfänger am Hinterrad ab war. Es wurden wegen der Geschwindigkeit auch einige Westdeutsche rausgefischt. Den einen Beamten fragte ich, in welcher Währung die denn zahlen müssen. Seine Antwort: In der Währung, in der sie zahlen können. Also ihre 25,- DM/Tag konnten sie so nutzbringend an den Mann bringen. Klar, auf den Transitstrecken hat niemand DDR-Mark dabei. Dürfte auch gar nicht, da die Einfuhr verboten war, wenn nicht ein Umtauschschein vorgewiesen werden konnte.


Die Transitstrecken der DDR waren normale Autobahnen und für ALLE Personen befahrbar. Also waren sämtliche Währungen der Welt auf diesen Strecken "unterwegs", auch die Mark der DDR.
Gruß
passport


Jaja, ist schon klar. Ich meinte ja auch speziell die Transitreisenden. Woher sollten die denn Ostmark haben, wenn die Einfuhr verboten ist ?



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#69

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 23:12
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #13
@ABV

Über Deinen Beitrag #25 im Vorstellungsthread des Geschichtsforschers habe ich nur den Kopf geschüttelt. Immer wieder gegen die Einseitigkeit anschreiben, ist ein sinnloses Unterfangen. Zumal wenn alte DDR - Schwänke, die ich übrigens auch heute noch sehr gerne sehe, als Beispiel für Ventile zum Dampfablassen über die Unzulänglichkeiten des Alltages in der DDR herangezogen werden.

Was der Admin sagt und schreibt verlangt Respekt. Dem füge ich mich gerne und halte mein Schnäuzchen und werde den Admins nicht widersprechen.

LG von der grenzgaengerin


Quatsch. Auch einem Admin darf man widersprechen


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#70

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 23:23
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #40
Im Prinzip kann ich deinen Erfahrungen zustimmen. Nur was das "Abkassieren" angeht, habe ich persönlich andere Erfahrungen. Die Verkehrspolizei kassierte im Kreis Seelow generell erst bei Überschreitungen von mindestens 13 km/ h ab. Wobei drei km/ h als Toleranz abgezogen wurden. Übriges lag die Höhe des Verwarngeldes, in der DDR Ordnungsgeld, im Ermessen des jeweiligen Kontrollierenden. Die Spanne lag von mindestens fünf bis maximal zwanzig Mark. Bei krassen Verstößen, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Mit entsprechend höherer Geldbuße.
In der DDR wurde auch nicht "geblitzt". Die Geschwindigkeitsmessung erfolgte mittels Radargeräten. Für den Vorbeifahrenden leicht an der Kabelei am Fahrbahnrand zu erkennen.

Gruß Uwe


Da kanntest du wohl die Transitpolizei nicht? Die hatten im Grenzstreckenabschnitt in Marienborn ihre eigenen Gesetze

Mercedes hatte graben gepflügt und Begrenzungspfahl umgefahren...Frage an mich , hat der Kohle? Ja er hat die Taschen voll...kostet dann mal locker 500 DM..selbst erlebt


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#71

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 23:32
von passport | 2.628 Beiträge

@Geschichtsforscher Ich nehme hier mal Stellung zu Deiner Aussage über Grenzkontrollen

Entsprechend verhielten sich die DDR-Grenzorgane, wenn es zu Begegnungen mit westdeutschen Polizeibeamten im Grenzverkehr kam. Außer abweisenden Mienen, feindseligen Gesten und schikanösen Kontrollen blieb da nicht viel. Und sobald die DDR-Grenztruppen erkannt hatten, dass es sich bei den privat Einreisenden um westdeutsche Polizeibeamte handelte, waren die Schikanen regelmäßig deutlich verschärft worden. Ganz offensichtlich hat keiner der Grenzer gedacht, dass er sich jemals für sein Verhalten werde rechtfertigen müssen. Für kollegiale Gefühle war angesichts all dessen kein Raum

Da ich auf einen der größten Grenzübergänge 15 Jahre in allen Abfertigungsbereichen gearbeitet habe finde ich diese Aussage persönlich als nicht zutreffend. Es ist natürlich immer kompliziert Meinungen von Millionen Reisenden den einigen Tausend Passkontrolleuren gegenüber zu stellen. Egal ob es sich um einreisende normale Bürger(Innen), Polizeibeamte oder Bu-We Angehörige handelte, alle wurden gleich höflich abgefertigt. Abfertigung erfolgte entsprechend der PKO und der OTA. Äusserungen oder Handlungen zum Nachteil Reisender waren lt. Dienstanweisungen untersagt. Ich weiß jetzt nicht wann dieser Beitrag verfasst wurde. Aber DDR-Grenztruppen hatten nichts mit der Grenzabfertigung zu tun. Wie sollten den die "Schikanen" der Passkontrolle funktioniert haben ? Wenn die entsprechenden Reisedokumente bei der Grenzabfertigung vorlagen gab es auch keine Probleme. Das 2. Kontrollorgan war der Zoll. Hier im PKW-Bereich arbeiteten in der Regel erfahrene Zöllner. Ein Zöllner hatte weitreichende Rechte.
Der Zöllner konnte Personen-. Waren- und Transportmittelkontrollen durchführen, ohne das eine richterliche Anordnung vorlag. Der Zöllner entschied wie er die Zollkontrolle durchführte. Hier entschieden Ausbildung, Fachwissen und der sogenannte "richtige Riecher" die Durchführung der Zollkontrolle.
Natürlich möchte man als Reisender schnell und unkompliziert die Grenze passieren. Aber jeder Staat hat nun mal Sicherheitsanforderungen und Sicherheitsinteressen. Es ist natürlich keine angenehme Angelegenheit seine gut verstauten Reiseutensilien aus dem PKW heraus zu holen und zu öffnen. Hier entschied das gute Gespür der Zoll-Mitarbeiter über die Reihenfolge der Kontrollhandlungen. Wenn man Glück hatte, wurde man einfach durchgewunken. Die Berufsgruppe des Reisenden spielte dabei keine Rolle. Im Gegenteil, den Passkontrolleuren und Zöllner war bekannt das es sich bei den Polizeibeamten um gut ausgebildete Fachleute mit entsprechender Bindung und Treue zum BRD-System handelte. Hier als Kontrolleur eigenständig Maßnahmen durchzuführen die kontrovers zu den entsprechenden Befehlen und Weisungen standen hätte man unweigerlich bei Bekanntwerden Dieser Disziplinarmaßnahmen in Kauf nehmen müssen.

Fragen der Grenzfahndung und des Maßnahmekataloges der HA VI des MfS klammere ich hier mal aus. Das würde den Rahmen des Threads sprengen.


Verwandtenbesuche im Westen wurden äußerst restriktiv gehandhabt und waren angesichts drohender Republikflucht im Laufe der Zeit zunehmend seltener geworden.

Auch hier unterliegst Du einen Irrtum. Habe hier Zahlen aus einen anderen Thread eingefügt:


von Alfred
"Des Weiteren war eine deutliche Verbesserung im innerdeutschen Reiseverkehr zu verzeichnen. Gab es 1984 1,5 Millionen Reisen von Rentnern aus der DDR in die Bundesrepublik, steigerte sich die Zahl 1985 auf 1,6 Millionen, 1986 auf 1,7 Millionen und 1987 schließlich auf 3,8 Millionen Reisen. Die Zahl der Reisen in dringenden Familienangelegenheiten stieg von 61.000 (1984) und 66.000 (1985) auf 244.000 im Jahr 1986 und schließlich auf 1,2 Millionen 1987
."


wünsche Dir bei deiner Arbeit viel Erfolg !

Gruß

passport


Pitti53, seaman, eisenringtheo, ABV, Alfred, Geschichtsforscher und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.09.2013 23:46 | nach oben springen

#72

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 23:48
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #70
Zitat von ABV im Beitrag #40
Im Prinzip kann ich deinen Erfahrungen zustimmen. Nur was das "Abkassieren" angeht, habe ich persönlich andere Erfahrungen. Die Verkehrspolizei kassierte im Kreis Seelow generell erst bei Überschreitungen von mindestens 13 km/ h ab. Wobei drei km/ h als Toleranz abgezogen wurden. Übriges lag die Höhe des Verwarngeldes, in der DDR Ordnungsgeld, im Ermessen des jeweiligen Kontrollierenden. Die Spanne lag von mindestens fünf bis maximal zwanzig Mark. Bei krassen Verstößen, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Mit entsprechend höherer Geldbuße.
In der DDR wurde auch nicht "geblitzt". Die Geschwindigkeitsmessung erfolgte mittels Radargeräten. Für den Vorbeifahrenden leicht an der Kabelei am Fahrbahnrand zu erkennen.

Gruß Uwe


Da kanntest du wohl die Transitpolizei nicht? Die hatten im Grenzstreckenabschnitt in Marienborn ihre eigenen Gesetze

Mercedes hatte graben gepflügt und Begrenzungspfahl umgefahren...Frage an mich , hat der Kohle? Ja er hat die Taschen voll...kostet dann mal locker 500 DM..selbst erlebt


Das glaube ich dir gerne Pitti. Nur, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Reisenden aus der Bundesrepublik keine guten Meinung über die VP hatten.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#73

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 23:51
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Nicht nur die...........DDR Bürger hatten auch so ihre Erlebnisse mit der VK


zuletzt bearbeitet 17.09.2013 23:52 | nach oben springen

#74

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 06:47
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #71
@Geschichtsforscher Ich nehme hier mal Stellung zu Deiner Aussage über Grenzkontrollen

Entsprechend verhielten sich die DDR-Grenzorgane, wenn es zu Begegnungen mit westdeutschen Polizeibeamten im Grenzverkehr kam. Außer abweisenden Mienen, feindseligen Gesten und schikanösen Kontrollen blieb da nicht viel. Und sobald die DDR-Grenztruppen erkannt hatten, dass es sich bei den privat Einreisenden um westdeutsche Polizeibeamte handelte, waren die Schikanen regelmäßig deutlich verschärft worden. Ganz offensichtlich hat keiner der Grenzer gedacht, dass er sich jemals für sein Verhalten werde rechtfertigen müssen. Für kollegiale Gefühle war angesichts all dessen kein Raum

Da ich auf einen der größten Grenzübergänge 15 Jahre in allen Abfertigungsbereichen gearbeitet habe finde ich diese Aussage persönlich als nicht zutreffend. Es ist natürlich immer kompliziert Meinungen von Millionen Reisenden den einigen Tausend Passkontrolleuren gegenüber zu stellen. Egal ob es sich um einreisende normale Bürger(Innen), Polizeibeamte oder Bu-We Angehörige handelte, alle wurden gleich höflich abgefertigt. Abfertigung erfolgte entsprechend der PKO und der OTA. Äusserungen oder Handlungen zum Nachteil Reisender waren lt. Dienstanweisungen untersagt. Ich weiß jetzt nicht wann dieser Beitrag verfasst wurde. Aber DDR-Grenztruppen hatten nichts mit der Grenzabfertigung zu tun. Wie sollten den die "Schikanen" der Passkontrolle funktioniert haben ? Wenn die entsprechenden Reisedokumente bei der Grenzabfertigung vorlagen gab es auch keine Probleme. Das 2. Kontrollorgan war der Zoll. Hier im PKW-Bereich arbeiteten in der Regel erfahrene Zöllner. Ein Zöllner hatte weitreichende Rechte.
Der Zöllner konnte Personen-. Waren- und Transportmittelkontrollen durchführen, ohne das eine richterliche Anordnung vorlag. Der Zöllner entschied wie er die Zollkontrolle durchführte. Hier entschieden Ausbildung, Fachwissen und der sogenannte "richtige Riecher" die Durchführung der Zollkontrolle.
Natürlich möchte man als Reisender schnell und unkompliziert die Grenze passieren. Aber jeder Staat hat nun mal Sicherheitsanforderungen und Sicherheitsinteressen. Es ist natürlich keine angenehme Angelegenheit seine gut verstauten Reiseutensilien aus dem PKW heraus zu holen und zu öffnen. Hier entschied das gute Gespür der Zoll-Mitarbeiter über die Reihenfolge der Kontrollhandlungen. Wenn man Glück hatte, wurde man einfach durchgewunken. Die Berufsgruppe des Reisenden spielte dabei keine Rolle. Im Gegenteil, den Passkontrolleuren und Zöllner war bekannt das es sich bei den Polizeibeamten um gut ausgebildete Fachleute mit entsprechender Bindung und Treue zum BRD-System handelte. Hier als Kontrolleur eigenständig Maßnahmen durchzuführen die kontrovers zu den entsprechenden Befehlen und Weisungen standen hätte man unweigerlich bei Bekanntwerden Dieser Disziplinarmaßnahmen in Kauf nehmen müssen.

Fragen der Grenzfahndung und des Maßnahmekataloges der HA VI des MfS klammere ich hier mal aus. Das würde den Rahmen des Threads sprengen.


Verwandtenbesuche im Westen wurden äußerst restriktiv gehandhabt und waren angesichts drohender Republikflucht im Laufe der Zeit zunehmend seltener geworden.

Auch hier unterliegst Du einen Irrtum. Habe hier Zahlen aus einen anderen Thread eingefügt:


von Alfred
"Des Weiteren war eine deutliche Verbesserung im innerdeutschen Reiseverkehr zu verzeichnen. Gab es 1984 1,5 Millionen Reisen von Rentnern aus der DDR in die Bundesrepublik, steigerte sich die Zahl 1985 auf 1,6 Millionen, 1986 auf 1,7 Millionen und 1987 schließlich auf 3,8 Millionen Reisen. Die Zahl der Reisen in dringenden Familienangelegenheiten stieg von 61.000 (1984) und 66.000 (1985) auf 244.000 im Jahr 1986 und schließlich auf 1,2 Millionen 1987
."


wünsche Dir bei deiner Arbeit viel Erfolg !

Gruß

passport


Naja Passport, aus deiner Sicht mag das ja alles stimmen. Aber du musst dich mal in die Situation eines Westdeutschen hineindenken, der die Grenze passierte. Schon das ganze Zenario wirkte äußerst bedrohlich. Das kannte man von anderen Grenzen so nicht (außer vielleicht von Jugoslawien). Und als "höflich" hat man die Grenzkontrolle in den wenigsten Fällen erlebt. Oft genügte ein falsches Wort und der Grenzer spielte HB-Männchen. Besonders unentspannt waren die Frauen. Die waren immer besonders "höflich". Schon bei der Passkontrolle hatte man durch den Blick des Kontrolleurs den Eindruck, man würde auf einer Fahndungsliste stehen. Das ist zwar alles sehr subjektiv, aber so haben das die meisten Westdeutschen empfunden. Als Langhaariger hatte ich zwar auch viel "Spaß", wenn ich die Grenze von Holland nach Deutschland überschritten habe, aber im Vergleich zu einer DDR-Grenzkontrolle war das ein Fliegenschiß. Und ein durchwinken hab ich persönlich nie erlebt. Übrigens konnten Schikanen im Hinterland erst richtig lustig werden........


Intellektuelle spielen Telecaster
Geschichtsforscher und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 06:49 | nach oben springen

#75

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 07:24
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Zitat
Und ein durchwinken hab ich persönlich nie erlebt



Moin,

ich auch nicht.

Ich hatte mal ein tolles Erlebnis, da gab es für "nichts" ´nen Anschiss und eine "Kontrolle" bei der Ausreise Transit, die hatte es aber in sich.

Vielleicht kann Passport oder Alfred oder ein damals Verantwortlicher etwas dazu sagen?

Doch der Reihe nach: Ich kam spät Abends/ Nachts an der Güst Horst an, Transit aus Berlin mit PKW.

So 50 m vor der Güst stand ein Posten, GT? Der wies wimre in die Spuren ein.

Unmittelbar vor dem Posten stand eine Ampel, die auf Rot stand, der Posten draußen vor dem Kabuff. Ich hatte nun die Frechheit, nicht am Haltestrich stehen zu bleiben sondern rollte bis direkt zum Posten heran.

Der Anschiss erfolgte sofort, ich weiß es noch wörtlich und das nach über 30 Jahren. "Ham Se die rote Ampel nich gesehn?" Ich: Doch, aber ich dachte, da hier ja nichts los ist (ich war das einzige Fzg dort) rolle ich gleich zu ihnen vor. Der Posten." Das ham Se aber nur gedacht. Fahrn Se mal da vor das Tor." (ca. 5 m rechts davor)

Nach ca. 30 min gab es die Pässe zurück mit der Anweisung der Spur. In der Zwischenzeit kamen 3 andere Fzge, der Posten stand fast nur vor seinem Kabuff, kam ab und zu die 5 Schritte bis zu meinem Auto heran, sah in die Heckscheibe, ging zurück. Ob telefoniert wurde konnte ich nicht sehen.

In der Güst dauerte es dann extrem lange, dass Fzg wurde sehr genau angesehen, ich wurde sehr genau angesehen. Schließlich gab es die Pässe zurück und ich durfte ausreisen.

1 h für einen Sch****, eigentlich für nichts. Klar, es war nicht korrekt aber genau das war immer der Punkt. Die Damen und Herren waren in meinen Augen überkorrekt. Mit etwas Augenmaß hätte man darüber hinweg sehen können da keine böse Absicht dahinter steckte. Ein Verhalten mit Augenmaß hätte viel zu Entspannung beitragen können. Es fehlte den Herrschaften die Eigenschaft: Mensch sein.

Ganz anders habe ich es in der Güst Zarrentin erlebt, ich führte einen Privattransport mit Anhänger im Transit nach Berlin durch. Hatte ´nen Warenbegleitschein dabei, in Gudow vom Zoll abgestempelt. Nach der Passkontrolle dann der Zoll, sehr nett, auch da weiß ich noch jedes Wort weil es eben völlig anders lief. Man konnte sich mit dem Zöllner unterhalten, er war nicht unterkühlt sondern Mensch.

Diese letzte Situation war wie die andere prägend und ist mir deshalb so im Gedächtnis geblieben. Auch im Transit LKW lief es entspannter, so mein Eindruck.

Das galt jedoch nicht für die Sheriff´s bei Kontrollen auf der Transitstrecke, die waren immer übergenau und Korinthenkackerisch. Hat denen ja auch viel Geld gebracht.

Wie Uwe oder auch RudiEK mal schrieb: Mensch bleiben. Das vermisste man und das führte zu der Angst, die manche hatten.

Mfg Berlin

Esit: Rechtschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 07:30 | nach oben springen

#76

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 07:33
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #74
Zitat von passport im Beitrag #71
@Geschichtsforscher Ich nehme hier mal Stellung zu Deiner Aussage über Grenzkontrollen

Entsprechend verhielten sich die DDR-Grenzorgane, wenn es zu Begegnungen mit westdeutschen Polizeibeamten im Grenzverkehr kam. Außer abweisenden Mienen, feindseligen Gesten und schikanösen Kontrollen blieb da nicht viel. Und sobald die DDR-Grenztruppen erkannt hatten, dass es sich bei den privat Einreisenden um westdeutsche Polizeibeamte handelte, waren die Schikanen regelmäßig deutlich verschärft worden. Ganz offensichtlich hat keiner der Grenzer gedacht, dass er sich jemals für sein Verhalten werde rechtfertigen müssen. Für kollegiale Gefühle war angesichts all dessen kein Raum

Da ich auf einen der größten Grenzübergänge 15 Jahre in allen Abfertigungsbereichen gearbeitet habe finde ich diese Aussage persönlich als nicht zutreffend. Es ist natürlich immer kompliziert Meinungen von Millionen Reisenden den einigen Tausend Passkontrolleuren gegenüber zu stellen. Egal ob es sich um einreisende normale Bürger(Innen), Polizeibeamte oder Bu-We Angehörige handelte, alle wurden gleich höflich abgefertigt. Abfertigung erfolgte entsprechend der PKO und der OTA. Äusserungen oder Handlungen zum Nachteil Reisender waren lt. Dienstanweisungen untersagt. Ich weiß jetzt nicht wann dieser Beitrag verfasst wurde. Aber DDR-Grenztruppen hatten nichts mit der Grenzabfertigung zu tun. Wie sollten den die "Schikanen" der Passkontrolle funktioniert haben ? Wenn die entsprechenden Reisedokumente bei der Grenzabfertigung vorlagen gab es auch keine Probleme. Das 2. Kontrollorgan war der Zoll. Hier im PKW-Bereich arbeiteten in der Regel erfahrene Zöllner. Ein Zöllner hatte weitreichende Rechte.
Der Zöllner konnte Personen-. Waren- und Transportmittelkontrollen durchführen, ohne das eine richterliche Anordnung vorlag. Der Zöllner entschied wie er die Zollkontrolle durchführte. Hier entschieden Ausbildung, Fachwissen und der sogenannte "richtige Riecher" die Durchführung der Zollkontrolle.
Natürlich möchte man als Reisender schnell und unkompliziert die Grenze passieren. Aber jeder Staat hat nun mal Sicherheitsanforderungen und Sicherheitsinteressen. Es ist natürlich keine angenehme Angelegenheit seine gut verstauten Reiseutensilien aus dem PKW heraus zu holen und zu öffnen. Hier entschied das gute Gespür der Zoll-Mitarbeiter über die Reihenfolge der Kontrollhandlungen. Wenn man Glück hatte, wurde man einfach durchgewunken. Die Berufsgruppe des Reisenden spielte dabei keine Rolle. Im Gegenteil, den Passkontrolleuren und Zöllner war bekannt das es sich bei den Polizeibeamten um gut ausgebildete Fachleute mit entsprechender Bindung und Treue zum BRD-System handelte. Hier als Kontrolleur eigenständig Maßnahmen durchzuführen die kontrovers zu den entsprechenden Befehlen und Weisungen standen hätte man unweigerlich bei Bekanntwerden Dieser Disziplinarmaßnahmen in Kauf nehmen müssen.

Fragen der Grenzfahndung und des Maßnahmekataloges der HA VI des MfS klammere ich hier mal aus. Das würde den Rahmen des Threads sprengen.


Verwandtenbesuche im Westen wurden äußerst restriktiv gehandhabt und waren angesichts drohender Republikflucht im Laufe der Zeit zunehmend seltener geworden.

Auch hier unterliegst Du einen Irrtum. Habe hier Zahlen aus einen anderen Thread eingefügt:


von Alfred
"Des Weiteren war eine deutliche Verbesserung im innerdeutschen Reiseverkehr zu verzeichnen. Gab es 1984 1,5 Millionen Reisen von Rentnern aus der DDR in die Bundesrepublik, steigerte sich die Zahl 1985 auf 1,6 Millionen, 1986 auf 1,7 Millionen und 1987 schließlich auf 3,8 Millionen Reisen. Die Zahl der Reisen in dringenden Familienangelegenheiten stieg von 61.000 (1984) und 66.000 (1985) auf 244.000 im Jahr 1986 und schließlich auf 1,2 Millionen 1987
."


wünsche Dir bei deiner Arbeit viel Erfolg !

Gruß

passport


Naja Passport, aus deiner Sicht mag das ja alles stimmen. Aber du musst dich mal in die Situation eines Westdeutschen hineindenken, der die Grenze passierte. Schon das ganze Zenario wirkte äußerst bedrohlich. Das kannte man von anderen Grenzen so nicht (außer vielleicht von Jugoslawien). Und als "höflich" hat man die Grenzkontrolle in den wenigsten Fällen erlebt. Oft genügte ein falsches Wort und der Grenzer spielte HB-Männchen. Besonders unentspannt waren die Frauen. Die waren immer besonders "höflich". Schon bei der Passkontrolle hatte man durch den Blick des Kontrolleurs den Eindruck, man würde auf einer Fahndungsliste stehen. Das ist zwar alles sehr subjektiv, aber so haben das die meisten Westdeutschen empfunden. Als Langhaariger hatte ich zwar auch viel "Spaß", wenn ich die Grenze von Holland nach Deutschland überschritten habe, aber im Vergleich zu einer DDR-Grenzkontrolle war das ein Fliegenschiß. Und ein durchwinken hab ich persönlich nie erlebt. Übrigens konnten Schikanen im Hinterland erst richtig lustig werden........


Junge,
mach jetzt nicht einen Einreisehelden Richtung "Deutschland OST" aus Dir....
Was verstehst Du unter bedrohlich?
Welche anderen Grenzen in Europa von damals hast Du als Vergleich?
36 h Einreise nach Albanien?

seaman-
der tatsächlich auf einer Fahndungsliste stand....
Wer soviel Grenzen und oft (Land-Luft-und See) passierte wie ich,kann sich ein Urteil erlauben.....


zuletzt bearbeitet 18.09.2013 07:47 | nach oben springen

#77

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 07:41
von Alfred | 6.841 Beiträge

Morgen,

man sollte auch mal die Verhältnisse sehen und zweitens war die Staatsgrenze der DDR zur BRD nicht eine x beliebige Staatsgrenze.

Im Jahr 1988 reisten im Transit - ohne Drittländer - rund 6 Millionen PKW, 1,2 Millionen LKW, rund 100.000 Busse , 23 Millionen Personen.

Auch heute sollen einige die Kontrollen nicht unbedingt als freundlich bezeichnen...

@Passport kann ja mal schreiben, was bei den Kontrollen alles so gefunden wurde ...


zuletzt bearbeitet 18.09.2013 07:44 | nach oben springen

#78

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 07:48
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Also seaman, so ganz fair finde ich Dein letztes Post nicht.

Als Westdeutscher war es eigentlich egal woher Du kamst wenn Du wieder nach D eingereist bist. Ging zumindest bei mir ohne Probleme und Kontrollen. Habe ich ein zu ehrliches Gesicht? Keine Ahnung.

Vergleiche? Ja, habe ich. Ich bin vor 89 nach YU, H, CZ und BG eingereist.

BG zurück aus TR nach D über YU und A.

TR hin über A und YU sowie GR.

CZ und H nur mal für ein paar Std.

PL erst nach der Wende.

Nirgends ging es so zu wie an der innerdeutschen, BG war schon nahe dran, auch was die "Wegelagerei" anging.

Von GR nach TR war auch nicht ohne aber nett waren sie.

Mfgt Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#79

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 07:58
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #76

Junge,
mach jetzt nicht einen Einreisehelden Richtung "Deutschland OST" aus Dir....
Was verstehst Du unter bedrohlich?
Welche anderen Grenzen in Europa von damals hast Du als Vergleich?
36 h Einreise nach Albanien?

seaman-
der tatsächlich auf einer Fahndungsliste stand....
Wer soviel Grenzen und oft (Land-Luft-und See) passierte wie ich,kann sich ein Urteil erlauben.....



Genossen!

die innerdeutsche Grenze und die Prozeduren diese legal oder illegal zu überwinden, in den Bereich irgendeiner Normalität zu diskutieren, werdet ihr in eurem Leben nicht mehr schaffen.


andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#80

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 18.09.2013 07:59
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #78
Also seaman, so ganz fair finde ich Dein letztes Post nicht.

Als Westdeutscher war es eigentlich egal woher Du kamst wenn Du wieder nach D eingereist bist. Ging zumindest bei mir ohne Probleme und Kontrollen. Habe ich ein zu ehrliches Gesicht? Keine Ahnung.

Vergleiche? Ja, habe ich. Ich bin vor 89 nach YU, H, CZ und BG eingereist.

BG zurück aus TR nach D über YU und A.

TR hin über A und YU sowie GR.

CZ und H nur mal für ein paar Std.

PL erst nach der Wende.

Nirgends ging es so zu wie an der innerdeutschen, BG war schon nahe dran, auch was die "Wegelagerei" anging.

Von GR nach TR war auch nicht ohne aber nett waren sie.

Mfgt Berlin


Na ja,
ich hatte auch immer eine Matte(frisurtechnisch).
Ja,habe auch Zeiten erlebt,wo die Einreise in die Bundesrepuplik sich kompliziert gestaltete als Bundesbürger.
Joo,ein Kollege verlor sogar seinen Job in dieser Zeit und die Familie war unter Überwachungsstress mit allen dazu gehörigen "Vorteilen".
Dank Grenzkontrolle-Bundesrepublik Deutschland.
Du müsstest doch die RAF Zeiten noch bewusst erlebt haben...

seaman


zuletzt bearbeitet 18.09.2013 08:11 | nach oben springen


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