#121

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2013 17:55
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Gert , im Prinzip ja aber ganz so stimmt es nun auch wieder nicht.
Wie in so vielem waren die entsprechenden zuständigen örtlichen Instanzen mit den gesamten logistischen Problemen überfordert.
Zudem und das ist ein anderer wichtiger Aspekt, erwiesen sich die Demontage und der anschließende Wiederaufbau komplexer Werke als so kompliziert, dass dies nicht in einem einzigen Fall gelang ......

Interessant zum Thema ist dieses Buch: Stalins Beutezug

Das war eine Abschweifung vom eigentlichen Thema.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

ABV und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#122

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 16.09.2013 12:07
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #119
Die GST hatte ihre eigne Nixe dabei ...
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:B...,_Festumzug.jpg

P.S. Hier mal die Wassersport-Nixen von hinten ...
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:B...sersportler.jpg

Frage: Ist das ein aufgesägter Sapo als fahrbarer Untersatz?


Und Du meinst über technische Details kommen die Erinnerungen zurück? Möglich. Mein Blick richtete sich eher auf die Ehrentribüne und ich musste mich daran erinnern, wie sauer man mal wieder auf die Berliner und ihre Feierei war. Denn es gab nicht nur diesen Festumzug. Den ganzen Sommer konnte man nach Gusto auch in den Stadtbezirken feiern. Immer nach einem Umzug. Ich kann mich erinnern, dass man auf Teufel komm raus als die besten Berlin - Jubiläums - Feierer im Jahr 1987 hervorgehen wollte. Dafür wurde mal wieder alles nach Berlin gekarrt. Wie schon so oft.

Und Erich Honecker? Der hatte die Einladung von Diepgen zu den Westberliner Feierlichkeiten abgesagt. Sah so Entspannung aus?

Aber Schwamm drüber. Wie es scheint gibt es wenig Erinnerungen an das Jahr 1987. Das verwundert mich aber schon ein wenig. Denn viele erinnern sich hier im Forum bei anderen Themen an Details, die viel länger zurück liegen.

Mir als Interessierte bleibt nichts weiter übrig, als auf Material der BStU, der Konrad Adenauer Stiftung, der Bundeszentrale für politische Bildung o.ä. zurück zu greifen - Teufelszeug in Augen vieler.

Aber einen Zeitzeugenbericht habe ich noch gefunden, den ich hier gerne verlinke.

»Wir sind hochmütig geworden«
Gespräch mit Egon Krenz über Sprachlosigkeiten im SED-Politbüro, Moskauer Misstrauen und zwei erzwungene Rücktritte

http://www.neues-deutschland.de/artikel/...g-geworden.html

Zwar berichtet Egon Krenz nicht über die Basis der SED. Aber das kann man ihm nicht anlasten. Wenn man von den Journalisten nicht gefragt wird?

Aber unaufgefordert hat er folgendes gesagt:

Hätten sich beispielsweise die DDR-Bürger wirklich als Eigentümer der Volkseigenen Betriebe gefühlt, dann hätten sie diese sicher nach 1990 vor den Zugriffen der Treuhand bewahrt.

Das mag jetzt jeder für sich bewerten.

@schnatterinchen Im Grunde sind wir einer Meinung. Doch ich bin ein hoffnungsloser Fall, der nicht an eine kollektive Amnesie glaubt. Man muss nur Gesprächsparter finden. Und die fndet man nicht unbedingt in einem Forum.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Schreibfehler


zuletzt bearbeitet 16.09.2013 14:13 | nach oben springen

#123

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 16.09.2013 13:06
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@grenzgaengerin , Deinen Erinnerungslücken kann ich, was die Feierei zum 750. betrifft gerne abhelfen.

ein kurzer Griff und er förderte "750 Jahre Berlin - Das Buch zum Fest" zu Tage.
Erstaunliches was da so alles geboten wurde .....

Echt beeindruckend auch der Bildteil, alles Chick, alles easy gewesen in Berlin.
Besonders begeistert hat mich der Text zu einer kleinen Bildserie mit Altbauten:
"Farbenfreudige Fassaden, hellere Wohnungen, entlüftete Hinterhöfe - so präsentieren sich Rekonstruktionsgebiete der ehemaligen "größten Mietskaserne des Kontinents. Bis 1990 werden weitere 49 000 Wohneinheiten modernisiert."

Das Buch befindet sich wohl nur noch deshalb in meinem Besitz weil ich in der Rubrik "Gastspiele" für den 5. und 6. April "Santana - PdR" und am 5. April " John Mayall - Kosmos" eingetragen habe ......

Unter der Rubrik "Berlin - Stadt der Lebensfreude ; Volksfeste in Berlin" sind die von Dir erwähnten Feste nach Stadtbezirken aufgeführt.

War schon mächtig was los damals in Berlin ......

Der Festumzug war übrigens am 4. Juli .......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
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#124

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 16.09.2013 13:39
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich bin lieber zu hause geblieben und habe mir im Fernsehen das Brandenburger Tor von der anderen Seite angeguckt. War auch spannend.



LG von der grenzgaengerin


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#125

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 16.09.2013 21:41
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #122
Und Du meinst über technische Details kommen die Erinnerungen zurück? Möglich.

Nicht nur möglich, sondern sicher! Ich entdeckte mich sogar auf Bildern hier im Forum, von denen ich bis dato garnicht wußte, das diese überhaupt geschossen wurden. Viel besser noch gegen das Vergessen ist Musik aus der jeweiligen Zeit. Ist jetzt zwar voll oT, aber ich suche noch immer, weil bisher ergebnislos, von Lucie (vormals Lucifer) 'Tanz auf dem Wasserturm'.
Aber vielleicht sollte man ja zum Thema 750 Jahre Gera vs. 781-Jahrsfeier in Dresden einen extra Thread rauskramen?
Doch um nicht ganz oT zu sein, zurück zum Thema ...
So brachte mir ein ähnlicher Aufkleber (http://www.steffen-eitner.homepage.t-online.de/1987781dd.htm) auf dem vorderen Schutzblech der privaten 'Esse' einen 'Extragesprächstermin' mit dem StKC der 9.AbK/OHS-GT ein. Dieser Mangel an Größe auch mal über sich selbst schmunzeln zu können, auf jeden Fall ein dicker Nagel am Sarg der Verflossenen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#126

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 16.09.2013 22:07
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das war mal wieder ein typischer 94-er LSD Beitrag - Lesen - Schmunzeln - Danke!

Hast ja recht. Leider kann ich Dir nicht mit Lucie dienen. Aber die unvergessene Helga Hahnemann passt doch auch in die Zeit, oder?



LG von der grenzgaengerin


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#127

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 17.09.2013 00:37
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #121
@Gert , im Prinzip ja aber ganz so stimmt es nun auch wieder nicht.
Wie in so vielem waren die entsprechenden zuständigen örtlichen Instanzen mit den gesamten logistischen Problemen überfordert.
Zudem und das ist ein anderer wichtiger Aspekt, erwiesen sich die Demontage und der anschließende Wiederaufbau komplexer Werke als so kompliziert, dass dies nicht in einem einzigen Fall gelang ......

Interessant zum Thema ist dieses Buch: Stalins Beutezug

Das war eine Abschweifung vom eigentlichen Thema.

Gruß
Nostalgiker


@Nostalgiker
Das können die Chinesen aber besser als die Russen, ich meine den Abbau und Wiederaufbau eines ganzen Werkes. Als Hoesch in den 80er Jahren in Dortmund ein Stahlwerk geschlossen hat, haben die Chinesen das gekauft. Sie haben es systematisch zerlegt , verpackt und nach China transportiert. Dort wurde es wieder mit Hilfe der kompletten Doku, die Hoesch zur Verfügung stellte, aufgebaut und produzierte danach Stahl made in Cina auf deutschen Anlagen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#128

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 17.09.2013 10:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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OT

Zitat von Gert im Beitrag #127

Das können die Chinesen aber besser als die Russen, ich meine den Abbau und Wiederaufbau eines ganzen Werkes. Als Hoesch in den 80er Jahren in Dortmund ein Stahlwerk geschlossen hat, haben die Chinesen das gekauft. Sie haben es systematisch zerlegt , verpackt und nach China transportiert. Dort wurde es wieder mit Hilfe der kompletten Doku, die Hoesch zur Verfügung stellte, aufgebaut und produzierte danach Stahl made in Cina auf deutschen Anlagen.



Ich verstehe nicht , wie Du ich über einen von vielen Sargnägeln der in den Ruhrpott reingehämmert wurde, freuen kannst. Wahrscheinlich nach dem Motto - Aus den Augen aus dem Sinn.

Weiße Yachten sollen nach dem Willen der Planer demnächst über einen neu geschaffenen Phoenix-See gleiten, gespeist auch aus der Emscher, einst eine der schmutzigsten Industriekloaken Europas. Direkt neben einem Yacht-Hafen sind elegante Häuser für die Macher der New Economy geplant, die in Industriedenkmälern wie der ehemaligen Gebläsehalle des Stahlwerks für ein Jobwunder sorgen sollen.

Hier mal ein kleiner Exkurs zur Geschichte der Hoesch AG.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hoesch_AG
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-22019361.html

Zwischen Stalins Beute und chinesischem Aufschwung liegen 50 Jahre! 50 Jahre Erfahrung, grundverschiedene Motivation und und und....

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 17.09.2013 10:23 | nach oben springen

#129

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 09:41
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
OT

Zitat von Gert im Beitrag #127

Das können die Chinesen aber besser als die Russen, ich meine den Abbau und Wiederaufbau eines ganzen Werkes. Als Hoesch in den 80er Jahren in Dortmund ein Stahlwerk geschlossen hat, haben die Chinesen das gekauft. Sie haben es systematisch zerlegt , verpackt und nach China transportiert. Dort wurde es wieder mit Hilfe der kompletten Doku, die Hoesch zur Verfügung stellte, aufgebaut und produzierte danach Stahl made in Cina auf deutschen Anlagen.



Ich verstehe nicht , wie Du ich über einen von vielen Sargnägeln der in den Ruhrpott reingehämmert wurde, freuen kannst. Wahrscheinlich nach dem Motto - Aus den Augen aus dem Sinn.

Weiße Yachten sollen nach dem Willen der Planer demnächst über einen neu geschaffenen Phoenix-See gleiten, gespeist auch aus der Emscher, einst eine der schmutzigsten Industriekloaken Europas. Direkt neben einem Yacht-Hafen sind elegante Häuser für die Macher der New Economy geplant, die in Industriedenkmälern wie der ehemaligen Gebläsehalle des Stahlwerks für ein Jobwunder sorgen sollen.

Hier mal ein kleiner Exkurs zur Geschichte der Hoesch AG.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hoesch_AG
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-22019361.html

Zwischen Stalins Beute und chinesischem Aufschwung liegen 50 Jahre! 50 Jahre Erfahrung, grundverschiedene Motivation und und und....

LG von der grenzgaengerin



rot mark
@grenzgaengerin Liebe gg, verstehend Lesen ist ein wichtiger Grundsatz für die Tätigkeit in diesem Forums, einer der mir manchmal auch auch abhanden kommt sage ich mal selbstkritisch. Hier ist er dir abhanden gekommen. Ich verstehe nicht, wie du von einer sachliche Beschreibung eines technischen Vorgangs zu der(rotmark)Schlussfolgerung kommst?
Meine Gefühle bei dieser Werksschließung waren keineswegs von Freude bestimmt, sondern genau dem Gegenteil. Für mich bedeutete das erst einmal, dass ein zuvor wichtiger Kunde und seine Umsätze weggebrochen sind. Zweitens kannte ich einige Menschen dort durch meine jahrelange Verkaufstätigkeit in diesem Werk, die ihre Arbeitsplätze verloren und das stimmte mich traurig.
Die Kernaussage war , dass die Chinesen verdammt clevere Burschen sind, denn das war keine leichte Aufgabe, ein komplettes Stahlwerk zu demontieren und wieder aufzubauen, ponimajesch ?


.
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#130

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 10:18
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #129
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
OT

[quote=Gert|p289070]




rot mark
@grenzgaengerin Liebe gg, verstehend Lesen ist ein wichtiger Grundsatz für die Tätigkeit in diesem Forums, einer der mir manchmal auch auch abhanden kommt sage ich mal selbstkritisch. Hier ist er dir abhanden gekommen. Ich verstehe nicht, wie du von einer sachliche Beschreibung eines technischen Vorgangs zu der(rotmark)Schlussfolgerung kommst?
Meine Gefühle bei dieser Werksschließung waren keineswegs von Freude bestimmt, sondern genau dem Gegenteil. Für mich bedeutete das erst einmal, dass ein zuvor wichtiger Kunde und seine Umsätze weggebrochen sind. Zweitens kannte ich einige Menschen dort durch meine jahrelange Verkaufstätigkeit in diesem Werk, die ihre Arbeitsplätze verloren und das stimmte mich traurig.
Die Kernaussage war , dass die Chinesen verdammt clevere Burschen sind, denn das war keine leichte Aufgabe, ein komplettes Stahlwerk zu demontieren und wieder aufzubauen, ponimajesch ?




Hallo Gert,

Vielen Dank für den Einblick in Deine Gefühlswelt.

Ich halte mal fest: In erster Linie warst Du traurig, daß Deine Umsätze weggebrochen sind. Ach, und zweitens gab es da noch ein paar Menschen...
Alles klar!

Viele Grüße in's Rheinland,

Kurt


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#131

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 10:25
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Gert , es mag schon ein kleiner Unterschied sein ob ein darauf spezialisiertes Unternehmen ein Werk demontiert damit es an anderer Stelle wieder aufgebaut wird oder ob das hauptsächlich Soldaten und/oder berufsfremde Zivilisten machen.

Von meinem Opa weiß ich wie das Werk indem er bis 1945 arbeitete, in den Jahren 1945 bis 1946 demontiert wurde .......
Ein Großteil der Maschinen war bereits irreparabel beschädigt nachdem sie aus ihrer Verankerung entfernt waren, den Rest bekamen sie beim unsachgemäßen Transport zu den Güterwagen.
Im Prinzip hätten sie sich die Demontage sparen können ......
Die leeren Hallen und Verwaltungsgebäude wurden, nach dem sie geräumt waren, gesprengt ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
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Text: Kurt Demmler

Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#132

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 10:29
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #130
Zitat von Gert im Beitrag #129
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
OT

[quote=Gert|p289070]




rot mark
@grenzgaengerin Liebe gg, verstehend Lesen ist ein wichtiger Grundsatz für die Tätigkeit in diesem Forums, einer der mir manchmal auch auch abhanden kommt sage ich mal selbstkritisch. Hier ist er dir abhanden gekommen. Ich verstehe nicht, wie du von einer sachliche Beschreibung eines technischen Vorgangs zu der(rotmark)Schlussfolgerung kommst?
Meine Gefühle bei dieser Werksschließung waren keineswegs von Freude bestimmt, sondern genau dem Gegenteil. Für mich bedeutete das erst einmal, dass ein zuvor wichtiger Kunde und seine Umsätze weggebrochen sind. Zweitens kannte ich einige Menschen dort durch meine jahrelange Verkaufstätigkeit in diesem Werk, die ihre Arbeitsplätze verloren und das stimmte mich traurig.
Die Kernaussage war , dass die Chinesen verdammt clevere Burschen sind, denn das war keine leichte Aufgabe, ein komplettes Stahlwerk zu demontieren und wieder aufzubauen, ponimajesch ?




Hallo Gert,

Vielen Dank für den Einblick in Deine Gefühlswelt.

Ich halte mal fest: In erster Linie warst Du traurig, daß Deine Umsätze weggebrochen sind. Ach, und zweitens gab es da noch ein paar Menschen...
Alles klar!


Viele Grüße in's Rheinland,

Kurt



richtig Kurt, das Hemd war mir näher als die Hose am A.., weil ich nämlich eine Familie zu versorgen hatte und Verantwortung getragen habe. Im Übrigen stelle ich fest, dass du keine Kenntnis davon hast, wie solche Werksschließungen hier abliefen. Viele Ältere freuten
sich dass sie nun ihre Schrebergärten intensiver betreuen könnten, denn für den Lebensunterhalt war sehr gut gesorgt. Die hatten finanzielle Abfindungen, von denen kannst du nur träumen.

edit fähler


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 10:40 | nach oben springen

#133

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 10:40
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #131
@Gert , es mag schon ein kleiner Unterschied sein ob ein darauf spezialisiertes Unternehmen ein Werk demontiert damit es an anderer Stelle wieder aufgebaut wird oder ob das hauptsächlich Soldaten und/oder berufsfremde Zivilisten machen.

Von meinem Opa weiß ich wie das Werk indem er bis 1945 arbeitete, in den Jahren 1945 bis 1946 demontiert wurde .......
Ein Großteil der Maschinen war bereits irreparabel beschädigt nachdem sie aus ihrer Verankerung entfernt waren, den Rest bekamen sie beim unsachgemäßen Transport zu den Güterwagen.
Im Prinzip hätten sie sich die Demontage sparen können ......
Die leeren Hallen und Verwaltungsgebäude wurden, nach dem sie geräumt waren, gesprengt ......

Gruß
Nostalgiker



diese Demontagen wurden ja auch in den westl. Zonen durchgeführt, vor allem in der britischen und französischen. Das hatte später einen positiven Effekt, den man sicher nicht vorher beachtet hatte. Durch den Verlust der Produktionsanlagen, teilweise auch schon veraltet und stark abgenutzt ( hohe Belastung im Krieg ) musste man neue bauen. Die waren natürlich von modernster Art und bildeten die Grundlage für das später einsetzende Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik D.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#134

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 11:51
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #132
Zitat von Kurt im Beitrag #130
Zitat von Gert im Beitrag #129
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
OT

[quote=Gert|p289070]




rot mark
@grenzgaengerin Liebe gg, verstehend Lesen ist ein wichtiger Grundsatz für die Tätigkeit in diesem Forums, einer der mir manchmal auch auch abhanden kommt sage ich mal selbstkritisch. Hier ist er dir abhanden gekommen. Ich verstehe nicht, wie du von einer sachliche Beschreibung eines technischen Vorgangs zu der(rotmark)Schlussfolgerung kommst?
Meine Gefühle bei dieser Werksschließung waren keineswegs von Freude bestimmt, sondern genau dem Gegenteil. Für mich bedeutete das erst einmal, dass ein zuvor wichtiger Kunde und seine Umsätze weggebrochen sind. Zweitens kannte ich einige Menschen dort durch meine jahrelange Verkaufstätigkeit in diesem Werk, die ihre Arbeitsplätze verloren und das stimmte mich traurig.
Die Kernaussage war , dass die Chinesen verdammt clevere Burschen sind, denn das war keine leichte Aufgabe, ein komplettes Stahlwerk zu demontieren und wieder aufzubauen, ponimajesch ?




Hallo Gert,

Vielen Dank für den Einblick in Deine Gefühlswelt.

Ich halte mal fest: In erster Linie warst Du traurig, daß Deine Umsätze weggebrochen sind. Ach, und zweitens gab es da noch ein paar Menschen...
Alles klar!


Viele Grüße in's Rheinland,

Kurt



richtig Kurt, das Hemd war mir näher als die Hose am A.., weil ich nämlich eine Familie zu versorgen hatte und Verantwortung getragen habe. Im Übrigen stelle ich fest, dass du keine Kenntnis davon hast, wie solche Werksschließungen hier abliefen. Viele Ältere freuten
sich dass sie nun ihre Schrebergärten intensiver betreuen könnten, denn für den Lebensunterhalt war sehr gut gesorgt. Die hatten finanzielle Abfindungen, von denen kannst du nur träumen.

edit fähler


Schöne ehrliche Antwort...., nur leider läuft das heute etwas anders. Viele Arbeiter kommen gar nicht mehr in den Genuß, da hier im eh. Osten eine lange Betriebszugehörigkeit schon selten ist.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 11:55
von ddr-bürger (gelöscht)
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Das Thema ging eigentlich um den Honeckerbesuch in der BRD als Sargnagel, das sehe ich nicht ganz so. Der Sargnagel war eine Sozialpolitik auf Subventionsbasis, die nicht zu realisieren war. Weniger wäre mehr gewesen....
Die Subventionen haben das Leistungsprinzip "Jeder nach seinen Fähigkeiten" zu sehr verbogen. Die Menschen hatten verlernt "alles hat seinen Preis" und darurch wurde zuviel "verschleudert".


Kurt, DoreHolm und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 11:55 | nach oben springen

#136

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 12:57
von damals wars | 12.210 Beiträge

Ja ,dem Staatsmann E.H. wurde Sand in die Augen gestreut und der freute sich, das er jetzt einer der Großen ist. Und seine
neuen Freunde dankten es ihm nach der Wende mit einem Knastbesuch.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#137

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 13:03
von DoreHolm | 7.708 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #135
Das Thema ging eigentlich um den Honeckerbesuch in der BRD als Sargnagel, das sehe ich nicht ganz so. Der Sargnagel war eine Sozialpolitik auf Subventionsbasis, die nicht zu realisieren war. Weniger wäre mehr gewesen....
Die Subventionen haben das Leistungsprinzip "Jeder nach seinen Fähigkeiten" zu sehr verbogen. Die Menschen hatten verlernt "alles hat seinen Preis" und darurch wurde zuviel "verschleudert".


Rot: Genau so sehe ich das auch. Wer hatte mal so schön gesagt, daß die Entscheidung zwischen Kapitalismus und Sozialismus auf dem Gebiet der Ökonomie entschieden wird ? War das Lenin ? Und genau dieses Versagen werfe ich unseren führenden Leuten im Politbüro vor, denn alles Andere, Versorgungprobleme, Grenze dicht, Tote dort, Reisebeschränkungen, Überwachung bei Lapalien u.v.m. war lediglich eine Folge davon und nicht systembedingt, auch wenn ich jetzt Widerspruch ernten werde.

Nachtrag: Genau deshalb bekomme ich etwas Bauchschmerzen trotz meiner linken Grundposition, wenn die Linke den Kanzler stellt und vielleicht allein regiert. Es gibt Realisten und Pragmatiker in dieser Partei, ja, aber es gibt auch Schreihälse, die nichts aus den vor allem ökonomischen Fehlern der DDR gelernt haben und das sind nicht Wenige, insbes. in der Linken-West.



Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 13:08 | nach oben springen

#138

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 13:20
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Wir sollten mal auf dem Teppich bleiben. Zuerst waren es mal nicht die "hausgemachten" Probleme, die es dem Sozialismus schwer machten, sondern die massive Störung von außen, die wesentlich schlechteren Startbedingungen (Marshall- Plan, Rohstoffe, Schwerindustrie) und das erklärte Ziel ders Westens, diese "Randnotiz" der Weltgeschichte auszuradieren, und dazu wurden alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um das zu erreichen (hat ja auch funktioniert). Wir haben nicht die dritte Welt ausgebeutet, um billig Bananen, Kaffee und Öl zu haben. Wir wurden abgeschnitten von der internationalen Arbeitsteilung (http://de.wikipedia.org/wiki/CoCom),
mussten mühselig alles neu erfinden. All das will heute im Westen niemand mehr wissen.
Ich will hier eigene Fehler nicht schönreden, ich will nur auf verdrängte Tatsachen verweisen.
Und bitte nicht vergessen, dass die DDR bis in die 50-er Jahre immer wieder versuchte, eine Wiedervereinigung zu erreichen, die BRD sich dem dazu erforderlichem Volksentscheid konsequent verweigerte, denn bis dahin waren wir für viele im Westen eine lohnenswerte Alternativ zum Kapitalismus.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


Kurt und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.09.2013 13:22 | nach oben springen

#139

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 14:18
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Widerspruch!

Die oder das hausgemachte Problem war das die "Führung" seit dem 17. Juni eine Heidenangst vor der Bevölkerung und da speziell vor den Arbeitern/Angestellten hatte .....

Ich formuliere es mal hart und überspitzt; so wie unsere Industriearbeiter gepampert wurden da mußten sie doch wirklich denken ihnen kann keiner und sie sind der King in der Werkhalle.
Leistungswille? Ach ja? Na sowas? Normen? Ja auch aber bitte so das die Arbeit zur Erfüllung spätestens vor 14 Uhr erledigt ist .....
Usw., usf.
Natürlich ist das Übertrieben aber selbst im Büro wurde sich nicht gerade totgeschuftet sondern es wurden sehr intensiv die zwischenmenschlichen Beziehungen in Form von allgemeinen Gesprächen bei 'nem Kaffee und 'ner Zigarette gepflegt .....

Ab den Neunzigern habe ich in verschiedenen Firmen in den Altbundesländern gearbeitet, bei allem Missmanagement welches mir dort aufgefallen ist, gearbeitet wurde dort aber anders .....
Solch Trott, kommste heute nicht dann vielleicht morgen habe ich da nicht kennengelernt.
Ich möchte mich nicht in Beispielen verlieren, passt auch irgendwie nicht so richtig hier her.

Das Klischee der "Störungen von außen" wurde bereits Anfang der 20ger Jahre in der SU erfunden um irgendjemanden für sein eigenes Versagen beim wirtschaftlichem und politisch/ideologischem Schlingerkurs verantwortlich zu machen.
Wobei der 'Gegner' pfiffig wie er ist und war, diese Steilvorlage begierig aufnahm und in die Tat umsetzte .........

Wenn ich mir heute bestimmte Dinge aus dieser Richtung antue dann war doch der Grundtenor das der Kapitalismus/Imperialismus in den letzten verzweifelten Zuckungen seiner Existenz lag und genau darum so gefährlich = kriegerisch war und sich der Kampf der Systeme und damit der Klassenkampf weiter verschärfe und verstärke und nur deshalb müssen wir bis an die Zähne bewaffnet für den Frieden sein und notfalls auch dafür kämpfen ......

Ehrlich gesagt ich kann diese Art der Argumentation nicht mehr hören.

Wenn etwas bei der Errichtung einer neuen, sozial gerechten Gesellschaft welche Sozialismus/Kommunismus genannt wurde so richtig gut gemacht wurde dann die Tatsache das sie gründlich und nachhaltig gegen die Wand gefahren wurde.
Und nicht nur von denen da Oben, nein von allen. Von denen die mitgemacht haben, von denen den es sowieso irgendwo vorbeiging, Hauptsache sie wurden in Ruhe gelassen und von denen die meinten dagegen zu sein und/oder sich in der Rolle spinnerter Bürgerbewegter gefielen .....

Grundlegender Fehler war, auch das verkürzt, die Formel: Bist Du nicht für uns, so bist Du gegen uns! in den verschiedenen Varianten.
Das war das Totschlaginstrument, der Hammer für die vielen, vielen Nägel ......., denn es ließ in den meisten Fällen keine "abweichende" Meinungsäußerung ohne Folgen zu.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
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wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

Gert und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#140

RE: Ein Sargnagel für die DDR

in DDR Staat und Regime 18.09.2013 14:54
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #139
Widerspruch!

Die oder das hausgemachte Problem war das die "Führung" seit dem 17. Juni eine Heidenangst vor der Bevölkerung und da speziell vor den Arbeitern/Angestellten hatte .....

Ich formuliere es mal hart und überspitzt; so wie unsere Industriearbeiter gepampert wurden da mußten sie doch wirklich denken ihnen kann keiner und sie sind der King in der Werkhalle.
Leistungswille? Ach ja? Na sowas? Normen? Ja auch aber bitte so das die Arbeit zur Erfüllung spätestens vor 14 Uhr erledigt ist .....
Usw., usf.
Natürlich ist das Übertrieben aber selbst im Büro wurde sich nicht gerade totgeschuftet sondern es wurden sehr intensiv die zwischenmenschlichen Beziehungen in Form von allgemeinen Gesprächen bei 'nem Kaffee und 'ner Zigarette gepflegt .....

Ab den Neunzigern habe ich in verschiedenen Firmen in den Altbundesländern gearbeitet, bei allem Missmanagement welches mir dort aufgefallen ist, gearbeitet wurde dort aber anders .....
Solch Trott, kommste heute nicht dann vielleicht morgen habe ich da nicht kennengelernt.
Ich möchte mich nicht in Beispielen verlieren, passt auch irgendwie nicht so richtig hier her.

Das Klischee der "Störungen von außen" wurde bereits Anfang der 20ger Jahre in der SU erfunden um irgendjemanden für sein eigenes Versagen beim wirtschaftlichem und politisch/ideologischem Schlingerkurs verantwortlich zu machen.
Wobei der 'Gegner' pfiffig wie er ist und war, diese Steilvorlage begierig aufnahm und in die Tat umsetzte .........

Wenn ich mir heute bestimmte Dinge aus dieser Richtung antue dann war doch der Grundtenor das der Kapitalismus/Imperialismus in den letzten verzweifelten Zuckungen seiner Existenz lag und genau darum so gefährlich = kriegerisch war und sich der Kampf der Systeme und damit der Klassenkampf weiter verschärfe und verstärke und nur deshalb müssen wir bis an die Zähne bewaffnet für den Frieden sein und notfalls auch dafür kämpfen ......

Ehrlich gesagt ich kann diese Art der Argumentation nicht mehr hören.

Wenn etwas bei der Errichtung einer neuen, sozial gerechten Gesellschaft welche Sozialismus/Kommunismus genannt wurde so richtig gut gemacht wurde dann die Tatsache das sie gründlich und nachhaltig gegen die Wand gefahren wurde.
Und nicht nur von denen da Oben, nein von allen. Von denen die mitgemacht haben, von denen den es sowieso irgendwo vorbeiging, Hauptsache sie wurden in Ruhe gelassen und von denen die meinten dagegen zu sein und/oder sich in der Rolle spinnerter Bürgerbewegter gefielen .....

Grundlegender Fehler war, auch das verkürzt, die Formel: Bist Du nicht für uns, so bist Du gegen uns! in den verschiedenen Varianten.
Das war das Totschlaginstrument, der Hammer für die vielen, vielen Nägel ......., denn es ließ in den meisten Fällen keine "abweichende" Meinungsäußerung ohne Folgen zu.

Gruß
Nostalgiker



@Nostalgiker , bravo, das ist ein sehr bemerkenswerte Beschreibung des Themas. Ich stimme dir zu jedem Satz uneingeschränkt zu.


.
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