#141

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:13
von Grstungen386 | 597 Beiträge

@Dore, Deine Ironuie passt nicht so ganz, meine Mutter wohnte Frankfurt /Oder, die Russen kannten kein fliessend Wasser, sie schlugen Wässerhähne in den Putz/ins Mauerwerk, weil sie dachten, es kommt Wasser raus. Sie hielten im Hochparterre eine Kuh. Dann suchten sie im Bettzeug Schmuck und stoften die Bettfedern ins WC-Becken, es ist eben eigentlich ein Bauernvolk und viele Russen wohnten noch in Erdhöhlen...



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#142

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:17
von Grstungen386 | 597 Beiträge

@Grenzgänger, wo beleidige ich ??, meinst Du das Wort "Iwan" ist doch keine Beleidigung, weiss doch auch, dass wir Piefkes, Fritzen oder Krauts bezeichnet werden, Gastfreundschaft der Russen ist einmalig, war in Moskau, weil ich dort Tante hatte, mein Onkel studierte in Moskau und lernte dort Russin kennen und hat geheiratet... Liebe Grüsse aus Berlin.



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#143

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:28
von DoreHolm | 7.675 Beiträge

Zitat von Grstungen386 im Beitrag #142
@Grenzgänger, wo beleidige ich ??, meinst Du das Wort "Iwan" ist doch keine Beleidigung, weiss doch auch, dass wir Piefkes, Fritzen oder Krauts bezeichnet werden, Gastfreundschaft der Russen ist einmalig, war in Moskau, weil ich dort Tante hatte, mein Onkel studierte in Moskau und lernte dort Russin kennen und hat geheiratet... Liebe Grüsse aus Berlin.


Ja. Grstungen386, was willst Du dann eigentlich ? Die Kulturen sind unterschiedlich. Logisch, daß Bauern weit hinter dem Ural noch nie sowas wie Wasserhähne gesehen haben. Schön für die Deutschen, auf ihre Erungenschaften stolz zu sein. Die alten Germanen wurden auch mal für primitiv gehalten. Und was die Bildung betrifft: So mancher Russe war/ist, was die Deutschen Dichter und Denker betrifft, kenntnisreicher als der Durchschnittsdeutsche. Über den Begriff "Stolz" wurde hier im Forum schon mal diskutiert, eshalb will ich das hier nicht hochholen.



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#144

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:30
von Grstungen386 | 597 Beiträge

@Dore, wo habe ich was von Stolz geschrieben, ich beschrieb nur den real existierenden russischen Frontmuschkoten 45 in Frankfurt/Oder...



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#145

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:35
von DoreHolm | 7.675 Beiträge

Zitat von Grstungen386 im Beitrag #144
@Dore, wo habe ich was von Stolz geschrieben, ich beschrieb nur den real existierenden russischen Frontmuschkoten 45 in Frankfurt/Oder...


Ja, das weiß ich. Und was hat das mit dem Abzug nach 1990 zu tun ?



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#146

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:41
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Grstungen386 im Beitrag #132
Der Iwan hat eine richtig schlimme Visitenkarte hinterlassen, überall in Osteuropa war die Rote Armee sehr unbeliebt, erinnere mich 89 an Tiraden ANSTÄNDIGER !! Ungarn in Budapest, die eine Kaserne des Iwans in der Nähe hatten, Rücksichtslosigkeit, Verschmutzung und und und, kontaminierte Flächen, Rostlauben in Grössenordnungen allerorten, unbewohnbare Kasernen nach Russenabzug !! WELCHER Unterschied !!! zu den Häusern der Briten und Franzmänner, war Bauleiter in Berlin-Kladow, nach dem Abzug der Briten waren die Wohnhäuser fast sofort wieder bezugsfähig, alles geschont und erhalten, nur Malerarbeiten notwendig...


Das ist wahrscheinlich der Unterschied zwischen einer Berufsarmee und Wehrpflichtigen. Die Russen haben Ihre Soldaten immer so gedrillt wie im Kriegsfall, die hatten keine Freiheiten und nicht jeder russische Soldat kam aus Moskau oder Sankt Petersburg, ich will damit sagen die Soldaten die aus irgendeinen Schlammfleck in Sibirien kamen, haben mit Sicherheit auch ganz andere Lebensgewohnheiten gehabt, wie ein Soldat aus der Stadt.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 27.08.2013 08:34 | nach oben springen

#147

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 13:52
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

http://wikitrollseite.blogspot.de/2012/0...rch-russen.html
Lohnt sich ldurchzulesen !
Den Inhalt zu prüfen,wie auch !!


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#148

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 14:39
von KID | 234 Beiträge

Nur meine perspektive als Nichtdeutsche bzw. Nichtrusse: Die Vergewaltigungen gegen deutsche Frauen, Kinder (und sogar gegen im Lazarett untergebrachte Hitlerjungen!) sind bestaetigt und sind der Sowjetarmee ein Schandfleck. Dieser Krieg, von Deutschland ausgeloest, hat das Land und das Volk heimgesucht - in bestialischer Form. Der Deutsche muss sich aber Fragen, ob das damals alles so ausgegangen waere, waere Barbarossa ein rein militaerisches Unternehmen geblieben. Ich denke nein, zumal Millionen Russen, Ukrainer, Kalmycken, Ossetier, Weiss-Russen, Tartaren sich fuer den Dienst in deutscher Uniform freiwillig gemeldet hatten. Doch deustche Arroganz ist bekannt. Im Hitergrund von Barbarossa wurden planmaessig und effizient Millionen Menschen ohne Grund - auch in bestialischer Form - ausgerottet. Beide Armee haben fuer ihr Handeln zu antworten, denn Soldaten tun sowas einfach nicht.


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#149

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 15:44
von Wolle76 (gelöscht)
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Zitat von Kurt im Beitrag #139
Zitat von Wolle76 im Beitrag #135
Ach DoreHolm,

Nur seltsam das man die meisten Russenkasernen abreißen mußte.


Die Kasernen lagen oft in strukturschwachen Gebieten.
Wer will denn schon in Altes Lager oder Wünsdorf wohnen? Im Umfang der zu erwartenden Einwohnerzahl, wurde alles schön restauriert und renoviert.

Viele Grüße,

Kurt


JB oder Wünsdorf ist ein anderes Kapitel. Wobei in Wünsdorf auch Wohnungen entstanden. Aber die Kaserenen in Chemnitz wo die Russen drin waren konnte man alle abreißen.
Teilweise lagen sie mitten in der Stadt.


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#150

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 15:56
von Marienborn89 | 862 Beiträge

Ich denke, allgemein wird viel zu viel gegeneinander aufgerechnet, es wird mit Opferzahlen und Taten beider Seiten jongliert um entweder den einen oder den anderen zu rechtfertigen. Wir haben jetzt gottseidank Frieden und die Opfer haben solche "Aufrechnungen" nicht verdient.

Der Satz "Ihr ward ja selber schuld" ist für mich im Hinblick auf unschuldige Kinder, Frauen und Männer nicht akzeptabel. Was mich außerdem besonders stört, ist die Rechtfertigung der Atombombenabwürfe auf Japan durch den Hinweis, dass damit viele weitere Menschenleben gerettet worden sind. Das ist Irrsinn und diese wahnsinnige Tat ein Kriegsverbrechen!


Paramite hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#151

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 16:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Wolle76 im Beitrag #149
Zitat von Wolle76 im Beitrag #135

Nur seltsam das man die meisten Russenkasernen abreißen mußte.

JB oder Wünsdorf ist ein anderes Kapitel. Wobei in Wünsdorf auch Wohnungen entstanden. Aber die Kaserenen in Chemnitz wo die Russen drin waren konnte man alle abreißen.
Teilweise lagen sie mitten in der Stadt.



Das sollte man aber auch mal im Gesamtzusammenhang sehen. Ganz aktuell ein Artikel vom 25.03.2013. Und wenn ich den Artikel richtig verstehe, geht es da nicht um Wohnungen/Häuser, die von russischen Militärangehörigen genutzt wurden.

"Abriss und Sanierung: Der Stadtumbau Ost geht weiter. In diesem Jahr gibt der Bund 84 Millionen Euro dafür aus. In den vergangenen zehn Jahren waren es insgesamt 1,3 Milliarden Euro, wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Montag mitteilte.

Laut Statistik nutzen mehr als 400 Städte und Gemeinden das Programm. Bund Länder und Kommunen investierten dafür mehr als 2,7 Milliarden Euro. „Das ist gut angelegtes Geld. Wir stabilisieren städtische Strukturen durch den Abriss leerstehender, dauerhaft nicht mehr nachgefragter Wohnungen und werten die Innenstädte und erhaltenswerte Stadtquartiere auf“, erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).

Laut Prognosen wird der Osten bis 2025 je nach Land zwischen fünf und 15 Prozent seiner Haushalte verlieren - insgesamt etwa 600 000 - weil die Einwohnerzahl zurückgeht. Nur Regionen wie Berlin und sein Umland, Dresden, Jena und Teile der Ostseeküste sollen vom Einwohnerschwund verschont bleiben. Ohne weiteren Abriss würde die Zahl leerstehender Wohnungen nach Schätzungen schon im Jahr 2020 bei etwa 1,42 Millionen liegen."


http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/s...6,22212060.html

LG von der grenzgaengerin


Kurt und Lebensläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.08.2013 16:02 | nach oben springen

#152

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 16:19
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #150
Ich denke, allgemein wird viel zu viel gegeneinander aufgerechnet, es wird mit Opferzahlen und Taten beider Seiten jongliert um entweder den einen oder den anderen zu rechtfertigen. Wir haben jetzt gottseidank Frieden und die Opfer haben solche "Aufrechnungen" nicht verdient.

Der Satz "Ihr ward ja selber schuld" ist für mich im Hinblick auf unschuldige Kinder, Frauen und Männer nicht akzeptabel. Was mich außerdem besonders stört, ist die Rechtfertigung der Atombombenabwürfe auf Japan durch den Hinweis, dass damit viele weitere Menschenleben gerettet worden sind. Das ist Irrsinn und diese wahnsinnige Tat ein Kriegsverbrechen!





weißt du @Marienborn89 was mir da immer wieder hochkommt?
die unnötigen angriffe auf dresden.gewollte angriffe auf kinder,frauen und verletzte.das schöne wort "moralbombing".das auch von einem kriegsverbrecher stammt.(a.harris ist für mich einer).man wusste ,das dresden militärisch kein ziel von bedeutung war.und? man hat die stadt trotzdem dem erdboden gleichgemacht.tausende frauen und kinder vernichtet.auch das ist für mich ein kriegsverbrechen.es ist mir egal ,wenn jetzt wieder die zeigefinger erhoben werden.von wegen "ihr habt aber auch"....nix da .a.harris hat manche sachen ,wie das "moral-bombing" persönlich zuverantworten......tja ,aber die sieger ....
ist zwar völlig vom thema weg ,aber das ging mir durch meinen kopf ,als ich den beitrag von marienborn lass.sorry


Paramite und Marienborn89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#153

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 16:24
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und jetzt zu meinen Gefühlen beim Lesen der Beiträge in diesen thread. Als Kind eines Deutschen und einer Russin unterscheiden sich die Erfahrungen und Gefühle nicht von denen eines Kindes einer Deutschen und eines in Deutschland stationierten GI's:

"Du bist doch das Ami-Kind"

Etwa 55.000 Kinder von GIs und deutschen Frauen, so schätzen Forscher, wurden allein in der Zeit bis zum Ende der Besatzung 1955 geboren. In den ersten Nachkriegsjahren waren Kinder amerikanischer Besatzungssoldaten noch eine Ungeheuerlichkeit: Im April 1946 antwortete der Mannheimer Oberbürgermeister auf einen Brief der jungen Mutter Maria W.: "Es ist Ihre Sache, den Namen des Vaters Ihres unehelichen Kindes festzustellen. Das hätten Sie schon tun sollen, ehe Sie mit dem Neger in Geschlechtsverkehr getreten sind."

Auf Dokumente wie diese stieß die Historikerin Silke Satjukow während ihrer Recherchen in Kommunalarchiven. Auch den weißen Besatzungskindern schlug Ablehnung entgegen: "Du bist doch das Ami-Kind. Setz dich in die letzte Reihe. Neben dir darf niemand sitzen", sagte ein Lehrer 1954 im nordbadischen Ladenburg zu einem Erstklässler, so ist es in einem Dokument festgehalten.

Auch nach der Besatzungszeit blieben US-Soldaten in Deutschland stationiert, auch danach kamen Kinder zur Welt, deren Väter später abgezogen wurden.

Sie haben wie Michael Mülich die deutsche Staatsbürgerschaft, und sie sind keine "Besatzungskinder" mehr. Einige von ihnen sind Kinder von schwarzen GIs, andere fallen in der weißen Mehrheitsgesellschaft nicht auf - aber viele eint das Gefühl, fremd zu sein in diesem Land. Sie haben Ablehnung in Deutschland erfahren, in der eigenen Familie, der Schule, der Gesellschaft.


http://www.spiegel.de/panorama/kinder-vo...d-a-890172.html

Ich frage mich manchmal für wen soll ich mich mehr schämen - für die Russen oder für die Deutschen?

LG von der grenzgaengerin


Marienborn89 und grenzgänger81 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#154

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 16:29
von schulzi | 1.756 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #153
Und jetzt zu meinen Gefühlen beim Lesen der Beiträge in diesen thread. Als Kind eines Deutschen und einer Russin unterscheiden sich die Erfahrungen und Gefühle nicht von denen eines Kindes einer Deutschen und eines in Deutschland stationierten GI's:

"Du bist doch das Ami-Kind"

Etwa 55.000 Kinder von GIs und deutschen Frauen, so schätzen Forscher, wurden allein in der Zeit bis zum Ende der Besatzung 1955 geboren. In den ersten Nachkriegsjahren waren Kinder amerikanischer Besatzungssoldaten noch eine Ungeheuerlichkeit: Im April 1946 antwortete der Mannheimer Oberbürgermeister auf einen Brief der jungen Mutter Maria W.: "Es ist Ihre Sache, den Namen des Vaters Ihres unehelichen Kindes festzustellen. Das hätten Sie schon tun sollen, ehe Sie mit dem Neger in Geschlechtsverkehr getreten sind."

Auf Dokumente wie diese stieß die Historikerin Silke Satjukow während ihrer Recherchen in Kommunalarchiven. Auch den weißen Besatzungskindern schlug Ablehnung entgegen: "Du bist doch das Ami-Kind. Setz dich in die letzte Reihe. Neben dir darf niemand sitzen", sagte ein Lehrer 1954 im nordbadischen Ladenburg zu einem Erstklässler, so ist es in einem Dokument festgehalten.

Auch nach der Besatzungszeit blieben US-Soldaten in Deutschland stationiert, auch danach kamen Kinder zur Welt, deren Väter später abgezogen wurden.

Sie haben wie Michael Mülich die deutsche Staatsbürgerschaft, und sie sind keine "Besatzungskinder" mehr. Einige von ihnen sind Kinder von schwarzen GIs, andere fallen in der weißen Mehrheitsgesellschaft nicht auf - aber viele eint das Gefühl, fremd zu sein in diesem Land. Sie haben Ablehnung in Deutschland erfahren, in der eigenen Familie, der Schule, der Gesellschaft.


http://www.spiegel.de/panorama/kinder-vo...d-a-890172.html

Ich frage mich manchmal für wen soll ich mich mehr schämen - für die Russen oder für die Deutschen?

LG von der grenzgaengerin



Für keinen musst Du dich schämen


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#155

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 16:41
von damals wars | 12.113 Beiträge

den"russenkindern" erging es auch nicht besser.

In HALLE verabschiedete sich die CA mit einer bewegenden Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof am Tag der
Befreiung .Vornweg marschierte die Kapelle,dann die Ehrenkomanie dann wir.
Der kommandierende Offizier hat sich zum Abschluss bei allen Anwesenden bedankt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#156

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 18:04
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Über den Abzug der GSSD/WGT aus Meiningen wurde durch ein Fernsehteam ein Film gedreht.

Rodina - heißt Heimat.

http://www.friedensfilm.de/fileadmin/Med...iv_pdf/1992.pdf


"Mobility, Vigilance, Justice"
Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#157

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 18:05
von Marienborn89 | 862 Beiträge

Ich hab aber öfter das Gefühl, dass gerade die Aussöhnung zwischen Deutschen und Russen vor allem seitens der Russen besonders betont und gewünscht wird.


schulzi und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#158

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 19:53
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Zitat von KID im Beitrag #148
Nur meine perspektive als Nichtdeutsche bzw. Nichtrusse: Die Vergewaltigungen gegen deutsche Frauen, Kinder (und sogar gegen im Lazarett untergebrachte Hitlerjungen!) sind bestaetigt und sind der Sowjetarmee ein Schandfleck. Dieser Krieg, von Deutschland ausgeloest, hat das Land und das Volk heimgesucht - in bestialischer Form. Der Deutsche muss sich aber Fragen, ob das damals alles so ausgegangen waere, waere Barbarossa ein rein militaerisches Unternehmen geblieben. Ich denke nein, zumal Millionen Russen, Ukrainer, Kalmycken, Ossetier, Weiss-Russen, Tartaren sich fuer den Dienst in deutscher Uniform freiwillig gemeldet hatten. Doch deustche Arroganz ist bekannt. Im Hitergrund von Barbarossa wurden planmaessig und effizient Millionen Menschen ohne Grund - auch in bestialischer Form - ausgerottet. Beide Armee haben fuer ihr Handeln zu antworten, denn Soldaten tun sowas einfach nicht.





Tut mir wirklich Leid, wenn ich bei so viel Zuschpruch wiedersprechen möchte.
Wer heute noch glaubt, das man sich im Krieg an Regeln hällt der irrt.
Es kämpft schon lande nicht mehr Soldat gegen Soldat - schon sehr lange nicht mehr.
Man verfolge die Nachrichten und merkt sehr schnell wie sich die Art der Kriege gewandelt hat.
Oft sind die kriegführenden Staaten nur die Werkzeuge der hochmilitarisierten und reichen Staaten.

"Testgelände außerhalb des eigenen Staates "

so sehe ich das.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
grenzgänger81 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.08.2013 19:53 | nach oben springen

#159

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 20:39
von SCORN | 1.453 Beiträge

Zitat von Oss`n im Beitrag #158

Wer heute noch glaubt, das man sich im Krieg an Regeln hällt der irrt.

Oss`n


und wer das wüten der SS Einsatzgruppen im Rücken der Front als "sich nicht an die Regeln halten" verklärt betreibt Geschichtsfälschung der übelsten Art.(ich gehe mal davon aus dass du das auch nicht machst!)
der befohlene und militärisch effizient durcherxerzierte Massenmord an Millionen Juden, Russen,Weißrussen, etc. war geplant und daher um so monströser.

SCORN


zuletzt bearbeitet 26.08.2013 20:41 | nach oben springen

#160

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2013 20:44
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #159
Zitat von Oss`n im Beitrag #158

Wer heute noch glaubt, das man sich im Krieg an Regeln hällt der irrt.

Oss`n


und wer das wüten der SS Einsatzgruppen im Rücken der Front als "sich nicht an die Regeln halten" verklärt betreibt Geschichtsfälschung der übelsten Art.(ich gehe mal davon aus dass du das auch nicht machst!)
der befohlene und militärisch effizient durcherxerzierte Massenmord an Millionen Juden, Russen,Weißrussen, etc. war geplant und daher um so monströser.

SCORN



@Scorn
Findet meine Zustimmung,nur hat er von der heutigen Zeit gesprochen.


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