#81

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 08:53
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #65
Wonach suchen hier einige, nach Bedauern über ihren Abzug ????.
Die haben uns doch noch bis 89 ausgenommen , wir auf den Dörfern haben sie doch kennengelernt , den Unterschied zwischen Offizier der Roten Armee und Moschkote , die Soldaten wurden doch behandelt wie der letzte Dreck . Die unreifen Äpfel ,Kirschen ,und alles für sie Fressbare haben die Jungs doch vor Hunger weggehauen . Einige Offiz. hatten Soldaten genutzt wie Sklaven , nachts gingen sie mit denen auf Raubzüge . In Gartenanlagen , haben sie eingebrochen . In Kaufhallen haben sie eingebrochen , sogar vor Schußwechseln mit der Polizei hatten sie keinen Bammel . Wenn ich so an die letzten Jahre vor der Wende zurückdenke . Was haben sie nicht alles damals vor dem Abzug mitgehen lassen .
Wer denkt noch an die vielen Berichte von 11 ) 99 - DDR .Fernsehen ,wo gezeigt wurde ,wie sie PKW´` s usw. in ihre Antonnow auf den russischen Flugplätzen verfrachteten. Was haben sie uns hinterlassen , runtergewirtschaftete Wohnobjekte . zugemauerte Keller und diese waren vollgeschis.... Die wieder zurückgekommen sind , hatten sie vielleicht etwas vergessen .
Es waren eben unsere Besatzer und den Krieg haben wir Ostdeutsche 2 mal verloren . ratata



Na @ ratata--der Satz ist gut. Aber dann haben die Westdeutschen ja noch was vor sich.Wenn dort entlich seit Jahren der Besatzung,die Truppen mit ihren Atommüll abziehen.


zuletzt bearbeitet 24.08.2013 08:58 | nach oben springen

#82

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 09:09
von Hane66 (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #80
Zitat von Hane66 im Beitrag #79
Mein Vater hat bei den Russen 40 Jahre gearbeitet waren als Kinder oft in der Kaserne die waren immer freundlich , habe mit denen viel Schach gespielt. Es gab nie Probleme.



Na da gings denen doch gar nicht so schlecht wie hier so geschrieben wurde,wenn die viel Schach Spielen konnten.

P.S. Ich kann kein Schach,aber dauert das Spiel nicht lange ?


Kommt darauf an wie gut der Gegner ist


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#83

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 09:11
von Moskwitschka (gelöscht)
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Auch wenn das jetzt pingelig klingt, die "Sowjetarmee" hat sich nicht aufgelöst. Die sowjetischen Streitkräfte sind per Dekret unter die Kontrolle der Russischen Förderation gestellt worden. Ein Vorgang im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall der Sowjetunion. Also keine Auflösung sondern Reformierung der Streitkräfte. Über den Stand der Reformen hier eine Bestandsaufnahme der Entwicklung von 1991 bis 2000:

Zur Entwicklung der Militärreform in der Russischen Föderation

http://www.sicherheitspolitik-dss.de/aut...sz/fp109110.htm

LG von der grenzgaengerin


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#84

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 10:23
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und nun zum Faktencheck der WGT 1990:

Insgesamt befanden sich im Herbst 1990 in den fünf neuen Bundesländern und in Berlin (Mitte, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Köpenick, Pankow, Treptow, Weißensee, Lichtenberg, Hellersdorf und Mahrzahn) etwa 1500 Liegenschaften der WGT, die eine Gesamtfläche von rund 290000 ha in Anspruch nahmen und damit ca. 2,7 % des Territoriums im Osten Deutschlands entsprachen. Darunter waren neben Dienstgebäuden, Kasernen, Fernmeldeeinrichtungen, Depots, Lager, Bunker, Übungsplätzen, Reparaturwerken usw. auch hunderte Wohnsiedlungen. Mit weit über 300 Liegenschaften (324) war von Anfang an der Anteil der Präsenz der sowjetischen/russischen Truppen auf dem Territorium des heutigen Landes Brandenburg (ehemalige DDR-Bezirke Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus) am stärksten gewesen, gefolgt von Sachsen-Anhalt (271), Sachsen (165), Thüringen (128), Mecklenburg–Vorpommern (127) und Berlin (11). Nach dem Stand vom 1. Januar 1991 hatte die WGT (nach eigenen Angaben) einen Gesamtpersonalbestand von 546200 Personen, davon 337800 Soldaten und 208400 Zivilangestellte bzw. Familienangehörige. Sie wurden ebenso wie die mehr als 4100 Kampfpanzer, fast 8000 gepanzerten Fahrzeuge, rund 3600 Artilleriesysteme, mehr als 600 Flugzeuge, die über 600 Hubschrauber, 95000 Kraftfahrzeuge und die rund 677000 Tonnen Munition bis Ende August 1994 aus Deutschland abgezogen.

Quelle: Militärgeschichtliches Forschungsamt http://www.mgfa-potsdam.de/html/standort...ierung_gssd.php

LG von der grenzgaengerin


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zuletzt bearbeitet 24.08.2013 10:25 | nach oben springen

#85

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 10:25
von Paramite | 414 Beiträge

Ich kann nur eins sagen, ich habe den Abzug der Sowjetarmee "verpasst". 2/3 der Bevölkerung hatte doch andere Sorgen, als sich um den Abzug der Streitkräfte zu interessieren. Man hatte es doch erst nach und nach realisiert das sie weg waren, als man die leeren Gebäude und Gelände sah und sagte, ach hier waren doch die Russen drin. Plötzlich entfachte eine riesige Interesse und man schweifte in guten und bösen Erinnerungen ab.

Und um mal in den OT abzurutschen, wegen den bösen bösen russischen Besatzer und ihre Greueltaten:

Die Deutschen (vor allem die Wehrmacht) hatte ja sowieso Angst gehabt, die Russen könnten sich für ihre begangenen Taten rächen. (Schließlich wurden über 400 Dörfer mit Bevölkerung verbrannt, dem Erdboden gleich gemacht. Wieviele Menschen wurden in der Sowjetunion misshandelt und massakriert?) Zu ihrem Glück gingen diese Taten nicht in ihrer Erwartung auf. Offiziell stand es unter harter Strafe, in allen alliierten Streitkräften, die Misshandlung der deutschen Bevölkerung.
Auch im westlichen Teil von Deutschland gab es ähnliche Taten. Ausgeführt von den guten und glückbringenden Alliierten. Erzählt von einem alten Herr, den ich noch kennenlernen durfte. Sein Bruder, 7 Jahre alt, wurde von den Amerikaner beim Lebensmittelklau erwischt. Er wurde mit Salz gequält, indem er dieses essen musste. Er starb daran. Es kam auch dort zu Vergewaltigungen und sonstigen Schikanen. Auch wurde ein Teil der Bevölkerung zwangsweise umgesiedelt, damit sich die Alliierten breit machen konnten. Es wurden gegen den Willen der Bevölkerung Truppenplätze, Kasernen und sonstige Einrichtung gebaut. Noch heute kann man Dörfer auf dem größten Truppenübungsplatz Deutschlands finden. Sicherlich hat es die gebeutelte Bevölkerung gefreut, dass sie ihrer Dörfer, Heimat und Zuhause verlassen mussten. Heute denkt man freilich anders drüber, heute ist es ein Arbeitsplatz, eine Industrie, die Geld erwirtschaftet.
Aber sicherlich wisst ihr das alles schon. Es waren und sind Besatzer, auch heute noch! Für den einen Leid, für den anderen Freud! Mich hat es sichlich nie wirklich interessiert, dass irgendwer hier ist, aber man sollte, wie ich schon immer sage, erst vor seiner Türe kehren, bevor man sich über den anderen das Maul zereisst!

OT Ende


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper
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#86

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 10:43
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Das ist schon zwanghaft hier. Sagt mal jemand etwas gegen die SU muss auch simultan etwas gegen die US gesagt werden, sonst halten das die alten Kader nicht aus. Lächerlich.

Mach doch ein eigenes Thema auf: Massenvergewaltigungen durch die Amerikaner 1945. Würde wohl ziemlich leer bleiben.


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#87

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 10:55
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #86
Das ist schon zwanghaft hier. Sagt mal jemand etwas gegen die SU muss auch simultan etwas gegen die US gesagt werden, sonst halten das die alten Kader nicht aus. Lächerlich.

Mach doch ein eigenes Thema auf: Massenvergewaltigungen durch die Amerikaner 1945. Würde wohl ziemlich leer bleiben.



Wohl kaum...

http://www.sueddeutsche.de/bayern/nach-k...engt-1.944243-2


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#88

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 10:57
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #84
Und nun zum Faktencheck der WGT 1990:



Das soll als Zitat und Bezug reichen - ich hasse es, wenn ellenlange Beiträge mit mehreren Antworten und Gegenreaktionen kopiert werden, nur um dann einen einzigen Satz dazu zu schreiben.

Ich habe mir die Zahlen mal angeschaut. Und ich kann mit Fug und Recht von mir behaupten, von der Logistik, insbesondere der Transportlogistik, etwas zu verstehen: 45 Jahre meines Beruflebens habe ich in diesem Bereich verbracht. Und zu dem, was die Russen dort geleistet haben, kann ich nur sagen: Respekt, Hut ab. Eine echte logistische Meisterleistung.

Vielleicht sollte man der Bundeswehrführung mal den Tipp geben, sich bei den Russen schlau zu machen und dort zu lernen, wie man die im Verhältnis geringe Masse an Menschen und Material aus Afghanistan abzieht.....


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#89

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 10:57
von Paramite | 414 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #86
Das ist schon zwanghaft hier. Sagt mal jemand etwas gegen die SU muss auch simultan etwas gegen die US gesagt werden, sonst halten das die alten Kader nicht aus. Lächerlich.

Mach doch ein eigenes Thema auf: Massenvergewaltigungen durch die Amerikaner 1945. Würde wohl ziemlich leer bleiben.


Du hast die Botschaft verkannt!

Wer über den anderen spricht, sollte selber erst mal seinen Teller leer essen!!


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

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#90

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 11:05
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #80
Zitat von Hane66 im Beitrag #79
Mein Vater hat bei den Russen 40 Jahre gearbeitet waren als Kinder oft in der Kaserne die waren immer freundlich , habe mit denen viel Schach gespielt. Es gab nie Probleme.



Na da gings denen doch gar nicht so schlecht wie hier so geschrieben wurde,wenn die viel Schach Spielen konnten.

P.S. Ich kann kein Schach,aber dauert das Spiel nicht lange ?



Wenn Du kein Schach kannst, dann dauert die Partie mit Dir nicht lange.


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#91

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 11:32
von Gelöschtes Mitglied
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Nur noch ein Nachtrag zum Transportproblem: Es war ja nicht so, dass die Russen ihr Material hier auf die Bahn setzen, es ordnungsgemäß verzurren und dann gemütlich bis nach Krasnojarsk oder Wladiwostock schaukeln konnten: Alles musste schließlich umgeladen werden.

Theoretisch ist die Organisation einer solchen Transportkette schrecklich simpel: Man muss nur dafür sorgen, dass beim Eintreffen des einen Zuges der andere bereit steht. Die Praxis ist leider nicht so einfach und DB-Nutzer in unserem hochtechnisierten und organisierten Deutschland können ein täglich Lied davon singen: Da gibt es Probleme mit der Verfügbarkeit, technisch bedingte Ausfälle, Witterungseinflüsse, Unfälle, Personalmangel (siehe Mainz), menschliche Fehlleistungen und viele andere Störfaktoren mehr. Das alles galt es bei der Planung zu berücksichtigen. Ich vermute sehr stark, dass z.B. in Brest Pufferkapazitäten für Mensch und Material geschaffen oder bereitgestellt werden mussten, also Unterkünfte für die Soldaten und Lagerflächen für das Material. Denn die ankommenden Züge mussten ja zurück und wenn der Weitertransport aus einem der genannten Gründe ins Stocken geriet, mussten entsprechende Kapazitäten vorgehalten werden.

Es mag (und wird) sicherlich manches schief gelaufen sein, das lässt sich bei Projekten dieser Größenordnung einfach nicht vermeiden..Ich habe allerding während dieser Zeit und auch danach nichts von gravierenden Problemen gehört und das kann nicht nur an der militärischen Geheimhaltung liegen: Seither sind viele Jahre vergangen und wenn es wirklich zu dramatischen Ereignissen gekommen wäre, dann wäre in der Zwischenzeit gewiss einiges durchgesickert.

Somit ergibt sich für mich in der Gesamtheit das Bild einer blitzsauberen Planung, die vor dem Hintergrund der damaligen Umbruchsituation mit ihren zum Teil chaotischen Auswirkungen noch höher zu bewerten ist.

Nochmals: Wenn ich nichts von schwerwiegenden Problemen gehört habe, heißt das nicht, dass es die nicht gegeben hat. Falls jemand über ein nachvollziehbares Detailwissen verfügt, bin ich gerne bereit, meine Meinung zu überprüfen.


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#92

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 11:37
von Kurt | 933 Beiträge

Hallo Dandelion,

Es lief nicht alles über die Bahn direkt nach Brest, sondern sehr viel mit der Bahn nach Mukran auf Rügen. Von dort ging es per Schiff weiter.
Darüber hinaus flogen die Antonows jeden Tag, und das nicht nur von Sperenberg und Finsterwalde....

Viele Grüße,

Kurt


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#93

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 11:48
von Gelöschtes Mitglied
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hallo Kurt

Ja, davon habe ich auch gehört; trotzdem vielen Dank für die Ergänzung. Aber unabhängig von dem gewählten Transportweg: Das Problem des "gebrochenen" Transports, bei dem verschiedene Verkehrsträger zum Einsatz kommen und koordiniert werden müssen, ist bei See- oder Lufttransporten im gleichen Maße vorhanden wie beim Wechsel von der Normal- auf die Breitspur.


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#94

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 12:57
von Hane66 (gelöscht)
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #86
Das ist schon zwanghaft hier. Sagt mal jemand etwas gegen die SU muss auch simultan etwas gegen die US gesagt werden, sonst halten das die alten Kader nicht aus. Lächerlich.

Mach doch ein eigenes Thema auf: Massenvergewaltigungen durch die Amerikaner 1945. Würde wohl ziemlich leer bleiben.

Die Wehrmacht ist ja nicht in den USA eimarschiert sondern bei den Russen die Wut war ja viel Größer.


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#95

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 14:13
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zwar nicht im Umfang der Westgruppe in Deutschland, musste parallel auch noch folgendes bewältigt werden:

In Polen stand bis 1990/93 die Nordgruppe der Sowjetarmee.
In der Tschechoslowakei war von 1968 bis 1991 die Zentralgruppe der Sowjetarmee.
In Ungarn war bis 1990/91 die Südgruppe der Sowjetarmee.

Weiß jemand etwas darüber?

LG von der grenzgaengerin


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#96

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 17:43
von PF75 | 3.291 Beiträge

es fuhren hier auch genug züge der russischen bahn,ebend nur mit europäischen Spurmaß ,die dann in Mukran wieder auf die orginalen russischen fahrgestelle gesetzt wurden,(also nichts mit umladen)


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#97

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 18:02
von Marienborn89 | 862 Beiträge

Zitat von Paramite im Beitrag #89
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #86
Das ist schon zwanghaft hier. Sagt mal jemand etwas gegen die SU muss auch simultan etwas gegen die US gesagt werden, sonst halten das die alten Kader nicht aus. Lächerlich.

Mach doch ein eigenes Thema auf: Massenvergewaltigungen durch die Amerikaner 1945. Würde wohl ziemlich leer bleiben.


Du hast die Botschaft verkannt!

Wer über den anderen spricht, sollte selber erst mal seinen Teller leer essen!!


Meinst Du jetzt etwa, dass man als Westdeutscher also nicht über die Kriegsverbrechen der Sowjets sprechen sollte, wenn man sich zuvor nicht mit den Kriegsverbrechen der Westalliierten beschäftigt hat??!! Wenn ja, dann ist das eine ziemlich seltsame Logik!


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#98

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 18:45
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #92
Hallo Dandelion,

Es lief nicht alles über die Bahn direkt nach Brest, sondern sehr viel mit der Bahn nach Mukran auf Rügen. Von dort ging es per Schiff weiter.
Darüber hinaus flogen die Antonows jeden Tag, und das nicht nur von Sperenberg und Finsterwalde....

Viele Grüße,

Kurt


In dem Buch "Roter Stern über Deutschland" wird die Aussage getroffen dass die Ursache für den Seeweg ab Mukran darin lag, dass die Polen die Gebühren für den Transit im Jahr 1994 deutlich angehoben hatten.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#99

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 18:56
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Die ganze Fährroute nach Mukran ist nach militärischen Gesichtspunkten angelegt worden, weil die SU strategisch nicht von der als unsicher eingestuften Durchfahrt durch Polen abhängig sein wollte. Die Fähren auf der Route sind alle als Truppentransporter gebaut, mit Duschräumen und Klos in verdeckten Zwischendecks. Die sowjetischen Breitspurwaggons wurden erst in Rügen auf die mitteleuropäische Spur gebracht. Statt des großen Vormarsches ist es dann eben ein großer Rückmarsch über die Ostsee geworden. Aber die Fährroute hat gut funktioniert.

Guter Link mit Fotos zu der Fährroute:

http://www.geschichtsspuren.de/artikel/v...ehrsknoten.html


zuletzt bearbeitet 24.08.2013 20:56 | nach oben springen

#100

RE: Auflösung und Abzug der Sowjetarmee

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.08.2013 18:57
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich im Beitrag #98
Zitat von Kurt im Beitrag #92
Hallo Dandelion,

Es lief nicht alles über die Bahn direkt nach Brest, sondern sehr viel mit der Bahn nach Mukran auf Rügen. Von dort ging es per Schiff weiter.
Darüber hinaus flogen die Antonows jeden Tag, und das nicht nur von Sperenberg und Finsterwalde....

Viele Grüße,

Kurt


In dem Buch "Roter Stern über Deutschland" wird die Aussage getroffen dass die Ursache für den Seeweg ab Mukran darin lag, dass die Polen die Gebühren für den Transit im Jahr 1994 deutlich angehoben hatten.




1994?


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