#21

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 14:49
von schnatterinchen (gelöscht)
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Mal nicht übertreiben.


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#22

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 14:54
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #21
Mal nicht übertreiben.

Meinst du nicht? OK. Ich finde die Methoden der Nachwuchsgewinnung in der DDR merkwürdig. Aber nun gut. Sie brauchten ja Soldaten um denn Frieden zu sichern. Ich als Wessi kenne die Gespräche nicht. bei mir war alles freiwillig.



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#23

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 15:04
von schnatterinchen (gelöscht)
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Merkwürdig fand ich das auch. War aber normal in dem Land. Wenn Du was wolltest (Studienplatz etc.) dann wollte der Staat eben auch was von Dir.
Ich hatte Leute in der Berufsausbildung, die haben sich für einen LKW Führerschein für 3Jahre verpflichtet.
Den besten Ruf hatten die Offiziersdienstgrade in der DDR Bevölkerung nicht gerade.
Freiwillig wars ja auch, es mußte ja keiner länger dienen. Mit dem Studienplatz wars dann eben auch oft Essig.
War ja auch nicht so komod , trotz relativ guter Bezahlung hatteste ja ständig den Staat mit Geheimnisskrämerei und so an der Hacke und durftest mit keinem Bundi reden und mußtest das dann in Deiner Dienststelle melden.


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#24

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 15:13
von Gohrbi | 575 Beiträge

...klar konntest du als Soldat mit nem Bundi reden.....war zu einer Hochzeit, da waren auch die
lieben Verwandten da....die habe ich nicht ignoriert, da wurde auch erzählt....hinterher
beim KC die Meldung abgegeben, von wegen klassenmäßigen Verhalten und gut warts.

Ich kenne auch einige, die sich zum UaZ verpflichteten, dann die Fahrerlaubnis machten
und dann die Verpflichtung vergaßen ...nun ja die Fahrerlaubnis hatten sie...als
Strafe wurden sie dann kurz vor Toresschluß GWDL. War dann schon Schiet als Familienvater
mit 80.- M als Soldat zurecht zu kommen.


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#25

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 15:17
von schnatterinchen (gelöscht)
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.....klar als Soldat!


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#26

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 17:04
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #11
[quote=Heckenhaus|p283138]

@Heckenhaus, Du musst sicher auch mal auf das Geburtsdatum derjenigen sehen, die hier berichten. Mich, Jahrgang 51, hat auch niemand während der EOS-Zeit gefragt, ob ich denn nicht länger dienen wollte. Diese Frage stand bei der Musterung an.
In den folgenden Jahren wurden aber Abiturienten vermehrt in die Mangel genommen, länger zu dienen, verbunden mit der Option, den gewünschten Studienplatz zu bekommen. Auf diese Weise sollte sicher auch die Qualität des Uffz.-Chorps verbessert werden. Ich weiß nicht, wie es bei Dir war, aber zu meiner Zeit waren die UaZ nicht die Hellsten.



Hab nur meine persönlichen Erfahrungen geschildert. Aber deine Meinung zu den Uffz-Anwärtern in damaliger Zeit teile ich zu 100 %,
die Offiziere waren teilweise nicht viel besser.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#27

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 17:15
von schnatterinchen (gelöscht)
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Bei mir in der Schule damals haben die Lehrer manche etwas leistungsschwache Anwärter zum Uffz. auf das benötigte Notenniveau gehieft.


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#28

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 24.08.2013 21:10
von Gohrbi | 575 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #20
Zitat von Alfred im Beitrag #19
Mit dem Studium war doch klar geregelt.



Ich will ja nicht übertreiben. Aber das hat ja schon etwas von Erpressung.


...nein der junge unentschlossene Hippie braucht doch ne Marschrichtung...


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#29

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 30.08.2013 21:57
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Ich möcht mich erstmal für Eure Antworten bedanken.
Hatte wohl vergessen zu erwähnen, meine Zeit waren die Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre.
Da kamen (aus dieser "Epoche") nicht wirklich Meldungen. Somit stelle ich auch Unterschiede fest.
Scheinbar gab es da schon geburtenstarke und -schwache Jahrgänge, was auf die Art und Methodik Einfluß gehabt haben muß.
Die Bemerkung vom Entchen ein Studium betreffend kann ich zu 100% bestätigen.
Schuld an der "Misere" für die Gewinnung von Längerdienenden lag aber hauptsächlich im System selbst begründet:
Man war nicht in der Lage, Motivation zu liefern. Im Gegenteil: Gemachte Zusagen wurden nicht eingehalten, Protagonisten verprellt.

Für mich eine unbeantwortete Frage nach dem WARUM.

Was für eine Logik stand hier dahinter? (Man komme mir nicht mit den Phrasen von Bedarf und Wunsch)

Rückblickend sage ich heute: Unehrlichkeit und Verschlossenheit sowie Mißtrauen, vor allem den eigenen Bürgern gegenüber, hat dem ersten
und letzten sozialistischen Staat auf deutschem Boden den Garaus bereitet.

SEG15D



zuletzt bearbeitet 30.08.2013 21:58 | nach oben springen

#30

RE: Anwerbung als Längerdienende während der Schulzeit

in DDR Staat und Regime 02.09.2013 10:47
von ddr-bürger (gelöscht)
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Andere Länder, ähnliche Sitten:

Habe vor kurzem im "HR I" Nachrichten gehört, das zwei Schulen (eine in Hessen, eine in Berlin) mit einem Friedenspreis ausgezeichnet wurden, da sie die Werbung verboten haben. das im Jahr 2013...., hier wird aber über eine zeit von vor 1989 geurteilt.

Warum wird hier nicht erwähnt, daß es für ehemalige länger Dienende der BW Fördermittel für den späteren Arbeitgeber gibt?

In Zeiten der Arbeitslosigkeit / Zeitarbeit und prekären Arbeitssituationen wird gerne für eine Berufsarmee rekrutiert, mit welchen Argumenten wohl?


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