#1801

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 08:45
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Apropos Urteile. Interessant wäre es einmal ein DDR Urteil zu lesen. Zum Beispiel vom "Terrorist" Harry Deterling, der laut zeitgenössischen DDR Zeitungen am 5. Dezember versucht hat, einen Eisenbahnunfall mit vielen Toten zu bewirken oder das Urteil des SERO Mitarbeiters Wolfgang K. der am 27. Mai 1983 eine S-Bahn über die Stadtbahnstrecke nach Westberlin entführen wollte.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wa...8,28020502.html
Theo


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#1802

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 09:11
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde......
Ja, meine Berliner Zeitung. -Ich hab sie sogar aboniert.
Der Artikel : Einen Teil der geschilderten Fälle haben wir hier ja schon diskutiert. Und ein Teil der "Ursprungsartikel" - aus der Berliner Zeitung sind auch schon hier erwähnt und z.T. auch eingestellt. Deterling ebenso wie Wolfgang K. (Übrigens - er war tatsächlich Müllkutscher und sozusagen frisch in Berlin importiert) Wiedersprüche kann da jeder selbst feststellen. Sind da.
Urteile : In Ermittlungsakten - egal von welchem Untersuchungsorgan egal wo auf der Welt- wird man nie ein Urteil finden, weil - wenns zur Verurteilung kommt, ist die Ermittlung je schon längst vorbei. Komisch , das Journalisten das nicht wissen- oder nicht schreiben (wollen?).Klingt immer so schön verwerflich - "in den Akten steht dazu nichts...." Na ja. Na und jetzt nehm ich mir mal in aller Ruhe den Artikel vor.
Ach - das ich ein gespaltenes Verhältnis zu (einigen) Journalisten habe , ist ja bekannt.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#1803

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 12:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde……
Jetzt denkt vielleicht der Eine oder Andere, der Hans meckert wieder über die Bösen Journalisten.
In diesem Fall nicht, oder Kaum.
Der Herr Neumann hat ja –glaub mal im Jahr 2011- einen recht renommierten Preis für seine, recht umfangreiche Arbeit über Berliner Bahnhöfe und so bekommen. Verdienter Maßen, wie ich so denke. Kann man Gugeln, muss man aber nicht.
Zum Artikel: Ersten – Empfehlung von mir – lesen- samt den darin enthaltenen Links – vergleichen –und dann stellt man was fest.(Man kann natürlich auch die entsprechenden Seiten im Thread aufrufen)
Ok- Herr Neumann hat da vorhandene Artikel mal wieder „Neu verkauft“ – ok, sind ja seine, soll er tun. Außerdem ist ja bald 13.August, da muss das ja wieder mal in die Zeitung. Könnte ja einer vergessen – ne –ist in Ordnung, soll er.
Da erscheint doch beim Vergleich zwischen den alten und den neuen Artikeln etwas Positives. Es sind tatsächlich einige Fehler, Unkorrektheiten nicht mehr vorhanden, wurden also korrigiert. Andere nicht – aber man kann nicht alles haben. Übrigens – auch „Fehler“, die hier im Thread erwähnt wurden. Nein –ich steck mir die Feder nicht an den Hut, es gibt mehr Infoquellen als unser Forum. Aber so ein wenig freut es doch. (Es sind mir da zwei Formulierungen von hier aufgefallen, na egal)
Wirklich gut gemacht ist die Zeichnung – m.M. nach die bisher beste Darstellung der „Geisterbahnhöfe“ in der Presse.
Über die einzelnen Abschnitte kann man diskutieren, einiges ist da durchaus anzweifelbar, werd ich mich jetzt aber nicht extra breit drüber auslassen. Ist aber nicht vergessen.
Wesentlicher Mangel – so viel Kritik muss sein – Herr N. haut immer noch Quellen durcheinander, oder – auch möglich, er hatte nicht die Originalquellen. Da schleichen sich halt Fehler ein, die man nicht einfach so erkennt.
So: Bitte alle zur Kenntnis nehmen: Der Hans hat einen Journalisten (na fast) gelobt.
73 , Hans


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Holtenauer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1804

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 14:59
von Vogtländer (gelöscht)
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@Hans:
Alles gut bei und mit Dir?Journalisten loben und Du?Muß ich mir Sorgen machen?


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1805

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 15:08
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ich hatte ja mal vor weiss nicht wieviel Seiten die Frage gestellt, ob und wie viele DDR-Reichsbahner in West-Berlin tätig waren.

Dank unserem Goldgräber theo - habe ich mal die Seite sew-dokumente.org durchgeforstet und bin immerhin für das Jahr 1979 fündig geworden. Demnach hatte die Deutsche Reichsbahn in dem Jahr 2.093 Mitarbeiter, davon 1.891 Bürger West-Berlins - ergo waren 202 Mitarbeiter DDR-Bürger oder knapp 10 %.

Das entsprechende Dokument: http://sew-dokumente.org/pdf/anlage5.pdf

Gruss

icke



Hans und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1806

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 16:09
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #1805
(...)

Das entsprechende Dokument: http://sew-dokumente.org/pdf/anlage5.pdf

Gruss

icke


Interessantes Papier. Aus Spargünden soll jeglicher Verkehr mit Westberlin (S- und U-Bahn) mit Ausnahme Friedrichstrasse-Zoo eingestellt werden. Das ist das Konzept.
Die U-Bahnebene wäre wohl ans Ostberliner U-Bahn-Netz angeschlossen worden. Der unterirdische S-Bahnhof möglicherweise zum grossen Zollfrei-Intershop geworden...
Theo


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#1807

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 18:15
von Hans | 2.166 Beiträge

Nee- Theo , das war er doch schon.
Dem "Goldgräber! schieß ich mich an ! Danke.


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zuletzt bearbeitet 04.08.2014 18:21 | nach oben springen

#1808

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 18:26
von Hans | 2.166 Beiträge

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Eisenbahnerzahl allerdings. --Nee, ich zweifele sie nicht an...- Sie betrifft nur Beschäftigte der S-Bahn - der Gesamtbetrieb DR in WB war größer.
73 Hans


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#1809

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 20:43
von icke46 | 2.593 Beiträge

Da hat Hans natürlich recht, dass es sich nur um das Personal der S-Bahn handelt.

Allerdings drehte sich ja meine Frage seinerzeit darum - genaugenommen hatte ich mich nur auf das fahrende Personal bezogen. So ist die genannte Beschäftigtenzahl schon ein Anhaltspunkt.

Gruss

icke



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#1810

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 20:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi.
Inzwischen hab ich nachgegraben- wir lagen mit unserer groben Schätzung damals - wenn man die Zahl mal hochrechnet - die Gesamtzahl hatten wir ja aus ner anderen Quelle - ziemlich genau. Es hilft also, wenn man unterschiedliche Quellen - und "Unterschiedliche "Teilnehmer hat- Ist doch erfreulich.
Hans -73


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#1811

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 21:40
von Wolle76 (gelöscht)
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Weiter heißt es: „Entgegen den Rechtsvorschriften, wonach alle 300 Meter Rettungsausstiege vorhanden sein müssen, sind diese infolge notwendiger Sicherungsmaßnahmen mit Blechplatten bedeckt und verschweißt.“ Die geschlossenen U-Bahnhöfe Stadtmitte, Stadion der Weltjugend (heute Schwartzkopffstraße), Heinrich-Heine- und Bernauer Straße haben „sehr schmale Zugangstüren. Im Katastrophenfall ist die Durchführung von Rettungsmaßnahmen stark eingeschränkt.“ Die Bahnaufsicht fordert, 17 Notausstiege zu öffnen. Mit welchem Ergebnis, steht nicht in den Akten.

Mal eine Frage dazu @Hans , weißt du was dazu ?

2, die Abstellanlage Postdamer Platz (ubhf) ist doch auch noch DDR gewesen ?


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#1812

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 21:42
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Höchstens Ost-Berlin, DDR war woanders.


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#1813

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 21:52
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #1812
Höchstens Ost-Berlin, DDR war woanders.

Berlin
Hauptstadt der DDR

so kenne ich die Ortseingangsschilder von Ost-Berlin
Lutze
ist aber OT


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#1814

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 21:53
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von Wolle76 im Beitrag #1811
Weiter heißt es: „Entgegen den Rechtsvorschriften, wonach alle 300 Meter Rettungsausstiege vorhanden sein müssen, sind diese infolge notwendiger Sicherungsmaßnahmen mit Blechplatten bedeckt und verschweißt.“ Die geschlossenen U-Bahnhöfe Stadtmitte, Stadion der Weltjugend (heute Schwartzkopffstraße), Heinrich-Heine- und Bernauer Straße haben „sehr schmale Zugangstüren. Im Katastrophenfall ist die Durchführung von Rettungsmaßnahmen stark eingeschränkt.“ Die Bahnaufsicht fordert, 17 Notausstiege zu öffnen. Mit welchem Ergebnis, steht nicht in den Akten.

Mal eine Frage dazu @Hans , weißt du was dazu ?

2, die Abstellanlage Postdamer Platz (ubhf) ist doch auch noch DDR gewesen ?


Zu Punkt 1. Um Rettungsmassnahmen durchführen zu können.
Zu Punkt 2. Das Gebiet wurde an Westberlin abgegeben.
Theo


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#1815

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 21:54
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Das wurde mal ausgetauscht. Gegen kleinere Geländeschnipsel und ein paar Felder glaub ich.

http://www.berlin.de/mauer/zahlen_fakten...h/index.de.html


zuletzt bearbeitet 04.08.2014 21:55 | nach oben springen

#1816

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.08.2014 22:05
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde......
Ja, ein wenig. Zum Potsdamer Platz-U-Bhf., Abstellanlage hatte ich meine Meinung schon gesagt. in dem Thread, wo`s um die neu aufgetauchten Geisterbahnhof-Bilder geht. (Theo und ich, ein paar mal hin und her, Hotte und - ja wer noch,war wohl auch dran am Thema)
Der Zweite Teil der Bemerkung - darauf bezieht sich mein - "kein Zugang zu den Quellen" und so. Dieser veröffentlichte Ausschnitt ist von was anderem - die Lehren der DDR aus dem Brandunglück in der Londoner U-Bahn - m.M. nach jedenfalls. Da lief mal eine Diskusion Stringer und Ich.
Muß ich erst mal nachgraben, kommt aber.Da lob ICH mal einen Journalisten....... ne -der Hans ist noch normal... mir war schon klar , da stolpern noch welche....
Trotzdem - Mein fast-Lob erhalte ich aufrecht. Und -Kleiner Tip - es geht hier un die U-Bahn ---17 Schächte und alle dreihundert meter ? Mal mit den - bereits vorhandenen Plänen Abgleichen - die sind schon da. Metergenaue Angaben sind da mit drauf ! Und definitiv - die stimmen! Ansonsten - ich hoffe mal, ich bekomm den Beitrag morgen gebacken, soll ja nachweisbar sein. Gartenzeit ist auch noch- aber kommt.
73 Hans


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eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1817

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.08.2014 00:45
von Hans | 2.166 Beiträge

"Hab mich ein wenig beeilt"
Gute Nacht, Gemeinde,…..
Irgendwie hab ich es gewusst, der 13.August bringt wieder viel Arbeit, bzw. viele neue Fragen zu den Geisterlinien.
Das erste Ding – U-Bhf.POP , ist in # 1240 ff. meiner Meinung nach umfassend beantwortet, zumindest so weit wie möglich. Ok, der „letzte Teil davon“ ist Meinung von Hans – aber eben begründet. Kann man natürlich streiten drüber, aber die Faktenlage ist eben dünn.
So, aber jetzt. Die Nr. zwei.
Was denkt sich dieser Popel von einem kleinen Polizeimeister eigentlich? Jetzt legt der sich auch noch mit Arndt, seinen Verkehrsminister an? Widerspricht sogar! Insubordination!
Könnte einen glatt so vorkommen, nicht wahr? Also – Feuerfalle : Scheißthema –schon mehrfach gesagt.
Nach dem Brand in der Londoner U-Bahn wurde dieses Problem auch in der DDR gesehen, erkannt, wie man will. Wieso der Autor, Hr. Neumann, das mit der Entgleisungsserie auf der S-Bahn in Verbindung bringt, keine Ahnung. Es erfolgten Sicherheitsbegehungen (Brandsicherheit) auf allen U-Bahn-Strecken. Nicht nur die C und D-Linie. Im Bezug auf die C-und D- Linie (Nur diese sind im Textauszug erwähnt) schreibt am 26. April 1988 Verkehrsminister Arndt Politbüro-Mitglied Günter Mittag: „Die bahnaufsichtliche Zustandskontrolle ergab, dass Maßnahmen zur Erhöhung des Katastrophen- und Havarieschutzes auf diesen U-Bahnstrecken erforderlich sind.“
Ja, das steht so im Text von Herrn Neumann. Arndt –Verkehrsminister schreibt also an Mittag.
So, bitte mitdenken. Mittag war ja nicht nur Mitglied des Politbüros sondern ---- Der Oberwirtschafts -und Geldfuzzi der verblichenen. Mit Transport und Grenzsicherheit hatte der nichts, oder sehr wenig am Hut. Arnd wollte also was? Geld! Wozu? Zur Erhöhung von …und für Maßnahmen….(die vorher nicht geplant waren)
Würden mir bis hier her alle folgen? Der in Zeitungstext eingestellte Brief gibt da ja nichts weiter her. Eben ein Ausschnitt aber ohne richtige Quelle, damit man den Rest lesen kann ? Na gut ist soooo wenig Platz da, ging nicht.
Weiter heißt es: „Entgegen den Rechtsvorschriften, wonach alle 300 Meter Rettungsausstiege vorhanden sein müssen, sind diese infolge notwendiger Sicherungsmaßnahmen mit Blechplatten bedeckt und verschweißt.“
Und dann ist im Text von Herrn N. von 17 Schächten die Rede. Wer nachgezählt hat – 13 auf der C-Linie und 9 auf der D-Linie, - aber bei der C-Linie bei der Nummerierung aufpassen, nur dort werden die Bahnhofseingänge mitgezählt , haben die Altvorderen so eingerichtet. So- wie weit ist es jetzt bitte zwischen zwei Bahnhöfen? Steht mit Meter-Genauigkeit auch in den vorhandenen Plänen. Der größte Abstand zwischen zwei Geisterbahnhöfen ist 756 m – Alex –Weinmeister. Da ist nur ein Schacht. Nicht nur ein begehbarer Schacht, nur einer! Wenn`s einen da erwischt- hm – fast in der Mitte ist der Schacht , bleiben also jeweils rund – genaue Maße im Plan-375m bis zum Bahnhof- aber –im ungünstigsten Fall 185 m bis zum nächsten Ausstieg. – Wobei – und nur in dem Punkt kam ich wirklich ins Trudeln – woher kommt die Rechtsvorschrift mit den 300 m? – Maßgebliche Vorschrift war doch die BO Strab –so albern es klingt –Betriebsordnung Straßenbahn. Wo soll das da stehen? Weiß ich nicht und Spekulieren mag ich nicht so. Ja –und die BO Strab gab’s schon, als unsere Altvorderen die U-Bahn gebaut haben.
Bedeckt und verschweißt – fällt was auf? Warum zwei Worte ? Verschweißt hätte doch gereicht? Ach –da war ja noch was. Mehrfach erklärt, Rest spar ich mir. Die Schacht-Problematik mit allen ihren Tücken und –Unzulänglichkeiten hatten wir ja schon öfter. Zugegeben –ein Horrorthema im Brandfall, so ein ungutes Gefühl hab ich da auch, wenn ich darüber „sinne“.
Zu den geforderten Umbaumaßnamen: Irgendwo hab ich`s im „Zwiegespräch“ mit Stringer erwähnt, wir haben drüber diskutiert. Im Plan war ein Umbau der Türen nach dem Schleusenbetrieb, zum Umbau kam es auf Grund wegfall der Mauer – und damit der Vermauerung nicht mehr. Wenn jemand die Stelle findet, bitte mal drauf hinweisen.
Nun da lob ich mal einen Journalisten, und schon……
Einen noch – weil von „Bedeutung“ Die Nr. 6. Beinaheunfall. Scheißding – hätte nicht passieren dürfen. Allerdings – wenn der Fahrer wirklich, wie von Herrn Neumann dargestellt erst das Gitter gesehen und dann den Unfall verhindert hat – wie weit kann der im Tunnel sehen- wenn der das Gitter sieht, ist der Bock schon drauf. Da ist ein Signal davor, welches dann rot zeigt. (Nothaltesignal) Welches „Anspringt sobald das Gitter bewegt wird. (na-Vergangenheitsform)Das hat der Kutscher gesehen und richtig reagiert. Also – nicht so auf reißerisch bitte, das Ding ist auch ohne Reißer schon schlimm genug.
Aber hat jemand meine Lobstellen gefunden? (Mal Nr.1 und 2 schauen, da ist doch was…) Der „Rest“ – nun Ja – es gibt schon noch „Kleinkram“ – aber nach meinem „Höhenflug“ spar ich mir den einfach.
Und ja – sonst macht der Hans doch in seinen Argumentationen(fast) immer und (fast) überall die benötigten Angaben selbst. ---- Heute mal nicht – es ist spät. Also –suchen.
73 Hans


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#1818

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.08.2014 08:08
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen....
Bitte das Wort Schleusenbetrieb in Schleusenprinzip ändern - Gedanklich-
Da der Text ja eine "Argumentation" ist, lass ichs im Original.
Ja - war spät gestern.
73 Hans


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#1819

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.08.2014 09:06
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Schleusenbetrieb ist aber auch logisch. Wenn man eine Personenschleuse hat, zirkulieren die Personen im Schleusenbetrieb. Auf jeden Fall wäre die Umrüstung sehr teuer gekommen. Beispiel Reaktorsicherheit.
http://www.kta-gs.de/d/regeln/3400/3402_2009_11.pdf
17 Personalschulung
Das für Arbeiten im Reaktorsicherheitsbehälter vorgesehene Personal muss durch Unterweisung mit der Bedienung jeder
Personenschleuse auch unter Berücksichtigung von Funktionsstörungen vertraut gemacht werden, bevor es den Schleusenbetrieb aufnimmt (...)

Theo


zuletzt bearbeitet 05.08.2014 09:06 | nach oben springen

#1820

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.08.2014 09:17
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Theo
Na- ein Kernkraftwerk hatten wir nicht.
Erläuterung, da eventuell mißverständlich : Die Schleusen bei Trapos hatte ich ja schon beschrieben. Umgebaut werden sollten sie so, das im Notfall alle Türen durchgängig zu öffnen waren -und eben als Flügeltüren ausgebildet seien sollten. Das erste war ja bei Trapos ohne weiteres möglich - das zweite war noch nicht vorhanden. (Etwa so , wie die Fluchttüren bei Autotunneln vorstellen.) Ja- und dann eben noch - in einer Linie sollten sie liegen-quasi zum durchrennen. Die im Artikel genannten Bhf - von GTs, hatten das nicht.
73 Hans


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