#1601

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 11:40
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit Gemeinde...
Na, Daniel - DOCH NICHT FÜR ZWEI M . (OST) . Für zwei DM schon - äh- wie teuer war damals ne BVG-Fahrkarte -----
Witz aus.
Und nachgesehen hab ich auch. Lag richtig. Also keine Bedenken mehr.
73 Hans


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#1602

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 11:49
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Die Touristenfahrkarte nur für die Ostberliner S-Bahn kostete nur 1 Mark
Auf der Rückseite des Tages-Visums war das S-Bahn Streckennetz abgebildet.

http://www.fiskal-philatelie.de/moreu6kn.html
Theo


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#1603

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 12:28
von diefenbaker | 585 Beiträge

Wurde eigentlich an irgendeiner Stelle einmal darauf eingegangen, warum eine andere Währung kassiert wurde (DM) als auf den Preislisten drauf stand (M) oder konnte tatsächlich in Mark der DDR bezahlt werden?

Wolfgang



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#1604

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 13:04
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #1603
Wurde eigentlich an irgendeiner Stelle einmal darauf eingegangen, warum eine andere Währung kassiert wurde (DM) als auf den Preislisten drauf stand (M) oder konnte tatsächlich in Mark der DDR bezahlt werden?

Wolfgang

Man musste bei Bahn und Bus in der DDR grundsätzlich mit DDR Mark bezahlen (Ausländer aus dem Mindestumtausch!) Einige Geschäfte mit dem Zusatz "Inter-" (Intershop, Intertank, Interhotel) durften Devisen annehmen. Fahrkarten nach dem westlichen Ausland konnten allerdings am Bahnhof gegen DDR Mark nur ausgegeben werden, wenn der Käufer DDR Bürger war.
Nach meinen Erfahrungen waren alle Verkaufssysteme so organisiert, dass ein "Missbrauch" durch die Verkäufer verhindert werden sollte ("Hosentaschentransaktionen": Westgeld aus der Kasse nehmen und durch eigenes DDR Geld ersetzen). Meine Erfahrung war aber auch, dass das kaum verhindert werden konnten. DM statt M der DDR wurde gerne genommen, wenn gerade kein Kollege in der Nähe war. Bei Taxis sowieso problemlos.
Theo


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#1605

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 15:03
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte....
Oh Sch....otter- ein meiner Meinung nach leicht zu durchschauender Joke geht voll nach hinten los.
Selbstverständlich hatten die üblichen Preise für den Berliner Nahverkehr ihre Gültikeit.
Witzerklärung : (sowiso verwerflich !) Auf der D- Linie mußte man natürlich in DM bezahlen - nur konnte man da eben nur in WB ein bzw. aussteigen.
Jetzt verständlich?
Oder ich muß aufhören, Witze von mir zu geben . Da hab ich ja wieder was losgetreten.
So - und um die letzte Frage auch noch zu klären : Für die S-Bahn (nur für diese) konnte man sich, so man nach WB fuhr, eine Fahrkarte der Preisstufe 10 auf dem Bf. Friedrichstraße kaufen - in M der DDR.
73 Hans


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#1606

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 15:09
von Hans | 2.166 Beiträge

Noch was dazu - Die von Theo erwähnte Touristen -Tageskarte war die NUR für die S-Bahn , die von Stringer eingestellte war für den gesamten Verkehrsverbund - S -U- Tram-Bus -Fähre innerhalb der Stadtgrenze-Tarifgebiet 1 und 2. Daher der Unterschied.
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 11.07.2014 15:10 | nach oben springen

#1607

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 15:22
von Hans | 2.166 Beiträge

Noch ein Nachtrag :
Schlampere ich heute ? Ne.....
Hinter dem Bhf. HH in Ri. Moritz gab es natürlich noch zwei Schächte ! Den einen hatte ich ja erwähnt, durch den sind die Truppen ja rein, der andere auch "verschlossen" , also nicht vemauert oder so. Das waren dann die NA 15 und 16. Jetzt sind sie KOMPLETT.
73 Hans


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#1608

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 23:03
von Kalubke | 2.303 Beiträge

Hallo zusammen,

auf Karten sieht man zwischen den U-Bahnhöfen H-Heine Str. und Moritzplatz einen blinden Tunnelabzweig, der die Dresdener Str. entlang von Mitte bis nach Kreuzberg (A. Döblin-Platz) zu einem angelegten, aber nie benutzten Bahnhof führt (siehe Karte). Wie sah sie Situation vor 1989 dort aus? War der Tunnel an der Grenze und am Abzweig zur Hauptstrecke vermauert, oder musste er aus technischen Gründen offen bleiben?

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 11.07.2014 23:22 | nach oben springen

#1609

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.07.2014 23:25
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge
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#1610

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.07.2014 06:30
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.....
Irgendwo in den Tiefen des Thread liegt was dazu......
Die Darstellung von Theo ist völlig korrekt. Im Prinzip zwei Vermauerungen des toten Tunnelteils, eine am Tunnelmund zur D-Linie, eine kurz vor dem Strich. Begehungsmöglichkeit von der U-Bahn "D" aus keine. Kontrolle durch GT möglich über einen Notausstieg.
73 Hans


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#1611

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.07.2014 19:27
von Stringer49 | 700 Beiträge

Diese Posting ist misslungen.
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 19:29 | nach oben springen

#1612

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.07.2014 19:29
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

Die Bahn- und Bahndevotionalien-Anhänger hier werden nicht lachen, aber ich habe eine böse Angewohntheit: Fahrkarten, wenn ich sie nicht abgeben muss bei auf unserem Amt, benütze ich gern als Zeichen in Büchern. Das gibt manchmal eine lustige Kollektion. Hier ist eine U-Bahn-Fahrkarte von 1971, wie ich meine. Ob wir damals auch im Tunnel der Linie 6 auch an @Hans vorbeigefahren sind, weiss ich nicht. Das Ticket war in einem Buch aus dieser Zeit...

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1613

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.07.2014 21:17
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1610
Morgen, Gemeinde.....
Irgendwo in den Tiefen des Thread liegt was dazu......
Die Darstellung von Theo ist völlig korrekt. Im Prinzip zwei Vermauerungen des toten Tunnelteils, eine am Tunnelmund zur D-Linie, eine kurz vor dem Strich. Begehungsmöglichkeit von der U-Bahn "D" aus keine. Kontrolle durch GT möglich über einen Notausstieg.
73 Hans


Wer hat da kontrolliert, die SiP von der Güst H-Heine-Str. oder die Abschnitts-GK?


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#1614

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.07.2014 06:53
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde......
Laut Berliner Verkehrsseiten die Güst SiP HH.("die Grenzer der Güst HH" schreiben diese) Ist aber kein eigenes Wissen. Die Alarmanlagen (zwei) liefen auf dem Führungspunkt über dem Einstieg (Notausstieg) auf.
73 Hans
Zusatz - man soll ja Quellen genau angeben : Diese Bemerkung ist nicht von der Webseite, sondern aus einer Reklamebroschüre des Museums.Bestätigen oder Dementieren kann ich sie nicht. Auf der Webseite steht nur "durch GT von oben gesichert".
Hans


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zuletzt bearbeitet 16.07.2014 09:45 | nach oben springen

#1615

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.07.2014 16:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte, ist die Zeit, des Herren zu gedenken, und nicht die Zeit dafür, in heidnischen Aberglauben zu schwelgen. –Endlich mal ein gaaaanz passender Pastor Holm-Spruch- obwohl –im Original ging’s P.H. wohl um „Osterfeuer“.
Also : Mythen rund um U-und S-Bahn.
„Vor einigen Jahren machten zwei angebliche U-Bahner für einige Tage von sich reden mit einer hübschen Geschichte von „Honeckers Atombunker", den sie am Alex entdeckt hätten. Er stellte sich als halbfertiger U-Bahnhof mit einigen Luftschutzräumen heraus. Lange Zeit hielten und halten sich Legenden, wonach es in der Zeit des „Dritten Reichs“‘ unterirdische Verbindungen zwischen wahlweise: Reichskanzlei, Führerbunker, Reichstag und wahlweise: Nord-Süd-S-Bahn, U- Bahn-Linie A und U-Bahn-Linie C gegeben hätte. Ein Martin Bormann (rechte Hand Hitlers) soll angeblich durch einen solchen Tunnel entkommen sein, um sich unter südlicher Sonne seines verkorksten Lebens zu freuen. Der Fund von dessen Leiche im Berliner Sand in den siebziger Jahren änderte an den Legenden nichts. Ebenso wenig der Umstand, das in Berlins Boden, dessen Beschaffenheit zumindest den Spezialisten auf diesem Gebiet notwendigerweise bekannt ist, solche Gänge nie nachgewiesen wurden. Und das bei anhaltender Bautätigkeit allerorten. Ganz Verwegene wollten ihre Zuhörer glauben machen, zwischen dem Wehrmachtskommando in Wünsdorf und wieder wahlweise verschiedenen zentralen Orten hätte es eine geheime U- Bahn-Verbindung gegeben. Wieso hat die nie jemand gefunden? Angeblich soll die NVA in Wildpark einen unterirdischen Bahnhof besessen haben. Wieso ist in dieser gewiss nicht gerade entlegenen Gegend niemandem ein Hinweis darauf aufgefallen? Ein Anschlussgleis, Belüftungen, Notausstiege? Nichts da. Aber Legenden leben lange.
Ein reizvolles Thema für Phantasiebegabte offenbar. An der Oberfläche ist alles klar und eindeutig, Aber wie sieht es darunter aus? Da kann man seine dichterischen Fähigkeiten schon einmal erproben. Denn für den nicht unmittelbar Beteiligten ist es ja kaum möglich, die Geschichten nachzuprüfen. So entstehen die an oben genannten Beispielen vorgeführten Storys und Legenden. Und sorgen für den lebendigen Mythos.“ Soweit ein Zitat aus „Signal“.
Was ist denn nun dran? –Oder eigentlich : Nicht dran.
Olle Erichs geheimer Atombunker – die Märchenprinzen erzählten tatsächlich von dem Bunkereinbau im Waisentunnel. Na ja –kein weiterer Kommentar – aber in der Presse kam’s schön reißerisch. Bis der damalige BVG –Chef, Herr Plüschke (?) , in der Abendschau eine gegenteilige Erklärung abgab. Seiher lebt diese Story nur noch in den Köpfen hartnäckiger Verschwörungstheoretiker und einiger allwissenden Fremdenführer. Die „Ausweichvariante ist dann übrigens – nee, der Bunker war doch unterm Alex. Da ist ein Bunkereinbau – der Reichsbahnbunker – aber das war`s dann. Die in WK II angelegten „Schutzräume der BVG“ im Vorratsbau für die U-Bahn fanden da komischerweise keine Berücksichtigung, kannte wohl keiner.
Oder eben die Verbindung Reichskanzelei/Führerbunker/Reichstag/Reichsverkehrsministerium usw. mit wahlweise verschiedenen S- und U-Bahn-Linien .Das mit der Reichskanzelei ist ja schon mal hier im Thread, also –der Rest: Es gab eine Verbindung vom Reichsverkehrsministerium – dortiger Luftschutzbunker- zur U –Bahn Linie A. Aber was für eine ? Konnte da dann der GröFaZ mit der U-Bahn und so weiter…..? Ne, weil: es waren sogenannte „Durchschlupfe bei Feuersturm“ also ein Notausgang aus dem Bunker in den U-Bahn-Tunnel. Man braucht sie aber nicht mehr suchen, im Rahmen der Neubebauung wurde der Bunker abgetragen. Ach so –der Ort : Voss-Str./ Ecke Wilhelmstraße
Bild Durchschlupf Q: Schwandt , Ausschnitt
Nun ja , unsere Altvorderen haben ja allerhand in Berlins Untergrund verbuddelt, da könnte doch was dran sein ? Komischerweise werden solche schönen Theorien meist von Leuten vertreten, propagiert, denen die BVG wohl nie eine Jahreskarte anvertrauen würde.
Wer sich viele Untergrundmärchen ansehen will, der bemühe mal Tante Guugsel, z.b. das Suchwort „okkulte Nazis“. Die allerschönsten Storys neben den schon angesprochenen :
“. S-Bahnhof Oranienburger Straße mit Tunnelgang in Behrens Oranienburger Straße 31, heute wieder Sitz der US-Stiftung „ -- „Nord Süd –S-Bahn ist auf der gesamten Länge doppelstöckig angelegt“ (gewesen)- „Der Führerbahnhof –unterirdisch mit Zufahrtrampe für KFZ“ und und .
Erstaunlich, was für Müll im Berliner Untergrund zu finden ist. Und dabei hab ich die meisten Machwerke gar nicht erwähnt.
Nur ein U-Bahngerücht ist wirklich wahr: Wer ein Geldstück an der Gedenktafeln der U-Bahn-Pioniere auf Alex reibt, ist vor jeglichen Kontrollen durch die BVG-Kontrollettis geschützt.
Q. Ausschitt
Also immer schön ausprobieren, ist ja doch vielleicht was Wahres dran.


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GrafKrolock, CASI, Stringer49 und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1616

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.07.2014 20:03
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1615
Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte, ist die Zeit, des Herren zu gedenken, und nicht die Zeit dafür, in heidnischen Aberglauben zu schwelgen. –Endlich mal ein gaaaanz passender Pastor Holm-Spruch- obwohl –im Original ging’s P.H. wohl um „Osterfeuer“.
Also : Mythen rund um U-und S-Bahn.
...
Also immer schön ausprobieren, ist ja doch vielleicht was Wahres dran.



Vielen Dank für diesen herrlichen Artikel. Ich habe sehr gelacht und meine, dass das eigentlich sehr british ist. Ein Fall für Patrick Macnee und Emma Peel.

Hier noch etwas anderes bei der Trixstadt gefunden (Trix = Miniatureisenbahn-Marke) :
«Unbestätigten Gerüchten zufolge … wurden 1940 offenbar doch Bauaufträge für zwei Prototypen der E 46 erteilt. Die beiden Baumuster wurden kurz vor Kriegsende in einem geheimen und zugemauerten Tunnelabzweig unter dem Thüringer Wald verborgen und erst 1950 wieder entdeckt. Dadurch entgingen sie dem Abtransport als Reparationsleistung in die UdSSR. Im Jahr 1951 wurde eine der Baumusterlokomotiven von der Deutschen Reichsbahn an die Deutsche Bundesbahn im Tausch gegen dringend benötigte Dampflokomotiversatzteile abgegeben. Die zweite Baumusterlokomotive war nicht mehr fahrfähig und wurde noch für einige Jahre zu Studienzwecken auf einem Gleisanschluss in Oberlind bei Sonneberg abgestellt (im Bild die Piko E 46 0701 in in rotbrauner Lackierung von 1955). »
[http://trixstadt.de/stammtischberichte/b...lin-11-01-2014/; 2014-07-21, 19.41 am]

Von Berlin ist Thüringen weit, niemand riskiert, dass man ihn sofort los schickt zur Suche.

Nicht alle können mit geheimen Tunnel [unter der Strasse des 17. Juni] sympathisieren, wie dieser Artikel vom Tabloid BILD von 2008-08-22 zeigt:
«Im Krieg ließ Hitler dort Elektroteile produzieren. 1969 wurden die Tunnel wiederentdeckt, dann aber versiegelt. Arnold: „Als die Stasileute davon Wind bekamen, kriegten sie panische Angst, dass es auch Tunnel gab, die von Ost nach West führten.»

Es nichts schöneres als das Reich der Illusionen. Von dort kann keiner ausgebürgert werden, egal, was er dort treibt.

Stringer49 (er lacht noch immer)


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1617

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.07.2014 20:13
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend , Gemeinde......
Ich hät gar nicht gedacht, das es Beifall für "Mythen..." gibt,und dann - ein "Nur Mitleser" mailte mich an und schickte mit ein viel schöneres Gerücht.Samt Quelle- das ist selten.

"Bis in unsere Zeit gibt der U-Bahntunnel zwischen Alexanderplatz und Weinmeisterstraße den Menschen manches Rätsel auf. Warum die vielen Kurven, warum diese Steigungen und Gefällstrecken? Der Erbauer dieses Tunnelabschnitts, ein gewisser Luitpold oder auch Leybold, soll damals seine Arbeiter derart geschunden haben, daß nicht wenige davon zu Tode kamen. Auch ist die Rede von einem eingestürzten, geraden Tunnel, um den sich die heutige krause Schienenführung winde. Eine alte Legende behauptet, daß der Geist Luitpolds dort noch immer umgehe, und Fahrgäste berichten, daß sie aus dem fahrenden Zug einen großen, schwarzen Mann ohne Haupt im Tunnel haben stehen sehen. Bei einer probeweisen Wochenend-Nachtverbindung auf dieser Strecke, die vor Jahren eingeführt werden sollte, ist der spärlich besetzte 3 Uhr 18-Zug in Richtung Leinestraße auf dieser Strecke spurlos verschwunden und ward nie wieder gesehen. " Q : www.salbader.de/heft/nummer20/019.html/

Salbader ist ja eine "Humorige Websseite" die manchen recht gut gefällt. Ca. zwei Wochen nach dem Erscheinen von Salbader gab es im U-Bahn-Museum und -bei der BVB - "Öffentlichkeitsarbeit" einen Haufen anfragen , bezüglich des "Artikels" . Und die waren nach Meinung meines Kumpels absolut ernst gemeint. -Er durfte einen Teil davon beantworten. -Viel Spass kann man da nur Wünschen.
Dabei - wenn man den Artikel im ganzen liest - daher der Link- ist eigendlich klar, das der ganze Text "Humor" -Witz-Satiere oder so was ist. Aber nein , den Teil hat man ernstgenommen. Nun ja - so entstehen eben Legenden.
73 Hans


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#1618

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.07.2014 20:44
von Harzwanderer | 2.940 Beiträge

Zum Thema Schutzräume: Hinter dem Staatsrat gab es nur einen kleinen "geschützten Keller". Und nahe Alex soll es eine Art unterirdisches Zellengefängnis für Krisenzeiten in einem Tunnel gegeben haben, nähe Gericht etwa.

In dem alten Straßenbahntunnel unter den Linden, er war einst nur gebaut worden, damit der Kaiser unter den Linden ungestört reiten und Kutsche fahren konnte, waren zu DDR-Zeiten die sog. "Betriebskampfgruppen" der Humboldt Uni einquartiert. Die (MfS?) hatten da drin untergestellte Schützenpanzerwagen, angeblich eine VIP-Taxiversion mit Sesseln und Anschnallgurten innen drin, um auch unter Kriegsbedingungen die Polit-Prominenz (Nationaler Verteidigungsrat) in den Regierungsbunker in Prenden zu bringen. In irgendeiner Zeitung stand auch mal die angeblich geplante Route: Erstmal nach Norden über die Spree und dann via Schönhauser und Pankow auf die Autobahn.

Keine Ahnung, was es noch so für Quertunnel gegeben haben mag. Wenn man sich die Securitate anguckt, die hatten ja halb Bukarest untertunnelt. In Moskau und Peking ist es ja auch so. Das würde für einige Tunnel sprechen. Es gibt ja diesen Unterweltenverein. Haben die mal kartographiert, was es alles gab? So mit Fernmeldetunneln, Rohrpost und halbfertiger U- und S-Bahn dürfte einiges zusammengekommen sein.


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#1619

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.07.2014 21:03
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde....
Es gibt eine genaue Zusammenstellung der Blinden Tunnel (ungenutzteVerkehrsanlagen) unter Berlin. Diese:
http://www.baunetz.de/aip/2001/tunnel.pdf
Ist manchmal recht Hilfreich.
73 Hans


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#1620

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.07.2014 15:17
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

@Hans bezügliche des Postes 1615 die Beiden Bilder betreffend. Ob man das noch leibhaftig sieht weiß der Geier denn darüber befindet sich ja im Bau das was Berlin am dringenstens Benötigt : Ein riesiges Einkaufszentrumm, Berlin Mall genannt.

Wenn es denn irgendwann mal eröffnent wird, denn die Probleme scheinen die selben wie beim BER zu sein : Eröffnung verschoben wegen Brandschutzproblemen-


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