#1501

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 17.03.2014 20:40
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1499
(..). Versteht einer, warum ein Bahnhof umbenannt werden muss, der seit 1936 ULU heißt? Also –ich nicht.
(...)
73, Hans



Wegen der Verwechslungsgefahr mit dem neuen Kreuzungs-U-Bahnhof "Unter den Linden (U5 und U6)?
http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahnhof_Unter_den_Linden
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/al...8,11625582.html
Theo


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#1502

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.03.2014 00:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #200
Zitat von Vogtländer im Beitrag #198
Und links nen Friedhof vor der Brücke und Straße!Aber auch nicht zu sehen!

Irgendwie eine umheimliche Arbeitsumgebung

http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...nical/year/1966
Theo


Auf diesen Friedhof habe ich viele Nächte Dienst geschoben.Dank meines Hundes haben wir im Sommer auch mal ein Schläfchen eingelegt.
Gruß Rei


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#1503

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.03.2014 16:10
von Sven | 2 Beiträge

Hallo,

mal eine Technische Frage.
Wie lief eine fahrt durch den N/S Tunnel oder der U-Bahn Siegnaltechnisch ab?
Gab es Stellwerke oder war ein Selbstblock eingerichtet?

Ich meine mal gelesen zu haben, das man nach Wiedereröffnung des S-Bahnhof Potsdamerplatz einfach das dortige Stellwerk wieder besetzt und eingeschaltet hat.



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#1504

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.03.2014 17:34
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde......
Hi, Sven,ich begrüße Dich hier.
Zu deiner Frage : Erstmal . U- und S-Bahn immer schön auseinanderhalten. Das sind zwei technisch total unterschiedliche Systeme, die weniger gemeinsam haben, als man so annimmt. -Natürlich -Gemeinsamkeiten giebt es auch.
Die Stellwerke auf der N-S-S-Bahn waren seit 1984 konserviert, sie ließen sich also recht" einfach" wieder in Betrieb nehmen, trotzdem ist das mit "Schalter umlegen und los gehts" nicht getan.Es dauerte also seine Zeit und erforderte seine Zeit. Mit "einfach nur besetzen" wars nicht möglich,zumal z.B. auf Nordbahnhof die Gleislage auch verändert war- 1984 im Frühjahr hat man dort das Gleisbild "vereinfacht" weil das SBW Nordbahnhof ja nicht mehr existierte.
In der Zeit von 1984 bis 1991 fuhr die S-Bahn also im "Durchleitebetrieb".( s.da) In den Tiefen dieses Threads muß was dazu sein, allerdings in mehreren Beiträgen verteilt.
Bei auftretenden Fragen - einfach stellen.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#1505

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.03.2014 17:48
von Vogtländer (gelöscht)
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@rei:
Aber Du und @Hans seit euch nicht zufällig übern weg gelatscht?


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#1506

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.03.2014 22:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #1505
@rei:
Aber Du und @Hans seit euch nicht zufällig übern weg gelatscht?

Hallo!
Glaube ich nicht,denn wir hatten keinen oder kaum Kontakt zu anderen Stellen.


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#1507

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.03.2014 09:57
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.....
Da der Rei ja ein Dackellenker war, hat er sich an den Stellen, wo es einen mehr oder weniger intensiven Kontakt zwischen meinen Haufen und den GT gegeben hat, sicher nur selten rumgetrieben. Und ich hab mich auch nur selten bis zum Friedhof vorwärtsbewegt, da mußte schon der berühmte "Ausnahmefall" eintreten. Es sei denn, Rei war ab und zu mal in der Kantine des S-Bw, da kamen die Gakel samt Hund gern mal hin, aber -seine "Historie" spricht dagegen. Aber "den Rücken hab ich ihm fleißig freigehalten" !
73 Hans


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#1508

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.03.2014 10:30
von icke46 | 2.593 Beiträge

Mal eine andere Frage an die Berliner Eingeborenen: Das S-Bahnmuseum in Griebnitzsee, lohnt das?
Da im April bei mir wieder mal Drogenbeschaffung in Polen auf dem Plan steht, überlege ich, die Rückfahrt für einen Besuch im Museum zu unterbrechen. Wenn ich richtig informiert bin, ist ja am zweiten April-Wochenende Eröffnung der Museumssaison.

Gruss

icke



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#1509

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.03.2014 11:07
von thomas 48 | 3.569 Beiträge

Hans,
was war oder ist ein Hängeboden?
Thomas


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#1510

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.03.2014 11:14
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen......
Du meinst im Original ? So eine Art eingezogene Decke, z.B. im Flur, auf der man den unterschiedlichsten Kram lagern konnte. Das machte keine Probleme, da die typische Berliner (Altbau)Wohnung recht hoch war. Gab es in fast jeder Wohnung.
73,Hans


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#1511

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.03.2014 11:22
von Hans | 2.166 Beiträge

S-Bahn-Museum :
Für Bahnfans sicher lohnend. Und - die Jungs, die das Museum betreiben, machen das als Hobby ! Dementsprechend liebevoll und etwas caotisch ist das Museum gestaltet. Ich bin ein unbedingter Anhänger dieser Einrichtung !
Ach so - wenn du schon dort bist, mal die Ecke " die paramilitärische Seite der Trapo" ansehen. Auch wenn ich über einen Teil des Textes schon Stunden diskutiert habe. Und - hinter der Eingangskontrolle -der Verkaufsstand -an der Seite die Buch u.ä. Kisten durchwühlen - Goldstaub ! (öfters) - und -wenn der Termin fest steht -Bescheid sagen - ich will eigendlich auch hin.......
Also mach -viel Spass!
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 23.03.2014 11:24 | nach oben springen

#1512

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2014 13:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte….
Eigentlich ist dieser Thread ja so schön umfangreich geworden, da sollte man ja annehmen, dass fast alles abgehandelt ist. Dachte ich…. Und da gräbt Fischerhütte einen Thread über Check Point Charlie aus und da ….. (Güst Friedrichstraße/ Zimmerstraße )
Na, jedenfalls hat er mich auf ein noch nicht behandeltes Thema gebracht.
Beschäftigte der BVB, der S-Bahn auf den Geisterbahnhöfen. Gab es –logischerweise- aber welche und wozu? Also, bis ca. 1963 waren alle Geisterbahnhöfe sozusagen „voll besetzt“, samt Aufsicht bzw. Zugabfertiger, Stellwerker, Bahnhofsarbeiter usw., je nach der jeweiligen betrieblichen Vorschrift. Dann wurde dieses Betriebspersonal nach und nach abgezogen. Übrig blieben die Stellwerker auf der S-Bahn – NOU und POU- und eben die Leute, die sich um die Wartung der Anlage zu kümmern hatten. Dafür gab es sogar eine ganz konkrete Vorschrift, die der BVB ist erhalten geblieben, man kann sie im Net aufrufen. http://www.berliner-verkehrsseiten.de/Do...nd_Kehranlage_P
In diesem Link sind u.a. die zu erfüllenden Aufgaben, Arbeiten usw. aufgeführt sowie deren Häufigkeit. Täglich ging also der Streckenläufer die Strecken ab, bei der U-Bahn war das ein ein-Mann-Job, bei der S-Bahn – zu zweit.(Die Eisenbahn hat eine Vorschrift über Arbeit in Tunnelanlagen-da sind zwei Mann das Minimum, die BVB hatte eine solche Vorschrift nicht.) Der in dem oben angesprochenen Thread erwähnte Streckenläufer –Olle „Wibbel“ – er hieß –logischerweise –Schneider, kam also täglich nach Stadtmitte und wurde – nur auf diesem, jeweils letzten Stück des Tunnels durch GT begleitet. Nun ja – meiner Meinung nach absoluter Overkill, er hätte ja auf der gesamten restlichen Strecke einfach einsteigen können, aber seitens der GT war`s halt so.
Wibbel war natürlich nicht der Einzige BVBer , der sich im Tunnel seine Brötchen verdiente, in regelmäßigen Abständen kamen dann eben Pumpenwärter (Pumper) , Signaler, Elektriker,Schlosser usw. Pumper – ja was macht denn der im Tunnel? Ganz einfach, an den jeweils tiefsten Stellen der Tunnel sind sogenannte Pumpensümpfe eingebaut, in welchen sich das eindringende Wasser sammelt und eben raus gepumpt wird. Der Pumper wartet diese Pumpen. Im Unterschied zu den gängigen Darstellungen über die Geisterbahnhöfe – keiner von diesen BVB-Beschäftigten wurde durch die Tunnel begleitet.
Der „Sicherungstechnische“ Ablauf war so: Die DZU –Dispatcherzentrale der U-Bahn meldete den jeweiligen Arbeiter bei der Trapo vor, (d.h. sie sagten Bescheid, das er kommt) und selbiger erschien dann eben auf dem jeweiligen Bahnhof. Es gab also eine Liste mit „bestätigten“ Arbeitern. Die hier erwähnten Beschäftigten waren sozusagen „Dauerbestätigt“.
Etwas komplizierter war der Ablauf bei größeren, aufwändigeren Arbeiten, wenn also z.B. ein ganzer Bauzug , die Leute natürlich, nicht der ZUG- das geht nicht- auf den Geisterlinien arbeiten sollten .
Aber das war ja nun nicht gerade alltäglich.
Noch mal zu dem oben angesprochenen Thread – zumindest in der Zeit seit 1973 wurde durch die BVB niemals ein Bauzug – eine Betriebsfahrt zu Reparaturzwecken über BVG – Gleise auf die Linie C (U 6) gefahren. (Es ist mir auch keine solche Fahrt vorher bekannt.) Unverständlich –vielleicht, ist aber so. Das Baumaterial beim auswechseln der Gleise der C-Linie wurde tatsächlich über die jeweiligen Bahnhofseingänge reingebracht. Also – Schienen und Schwellen, sowie die benötigten Arbeitsmittel und -geräte. Auf der Linie D (U 8) wurde solch Material mit einer Akku-Lok durch den Waisentunnel angefahren.
73 Hans
sry, der Link geht nicht - pse "Berliner Verkehsseiten - Dokumente- aufrufen. H.


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Harzwanderer und Stringer49 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.04.2014 13:49 | nach oben springen

#1513

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2014 22:21
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1512
[...]

Beschäftigte der BVB, der S-Bahn auf den Geisterbahnhöfen. Gab es –logischerweise- aber welche und wozu? Also, bis ca. 1963 waren alle Geisterbahnhöfe sozusagen „voll besetzt“, samt Aufsicht bzw. Zugabfertiger, Stellwerker, Bahnhofsarbeiter usw., je nach der jeweiligen betrieblichen Vorschrift. Dann wurde dieses Betriebspersonal nach und nach abgezogen. Übrig blieben die Stellwerker auf der S-Bahn – NOU und POU- und eben die Leute, die sich um die Wartung der Anlage zu kümmern hatten.

[...]




Guten Abend,

ich sehe es geht Dir gut, denn es fehlt nicht der Bezug auf das Mahl von pastor Holm....
In der Tat ist das eine Frage, welche sich stellte, als ich das Buch «Geisterbahnhöfe» las. In Verbindung mit einer Flucht erschien dort eine Beschäftigte der BVG auf einem geschlossenen Bahnhof (ich glaube, es handelte sich um um Bernauer Strasse).

Vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort.
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1514

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2014 22:24
von Wolle76 (gelöscht)
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#1515

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.04.2014 18:12
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde…..
An diesem Beitrag ist der @thomas 48 schuld. Er hat mich nämlich an eines meiner dämlichsten dienstlichen Ereignisse auf dem Bahnhof Friedrichstraße gebracht, hat es mir „so in Erinnerung gerufen“, und irgendwie hatte ich es wohl verdrängt - vergessen, was weiß ich.
Wie der Hans Patenonkel eines kleinen Roma- Jungen wurde. Auch Sittengeschichte, aber eher die Ausnahme.
1989, kurz vor der Wende. Kann sich noch jemand daran erinnern- Berlin wurde damals so ein wenig von rumänischen Roma „überrannt“. Ich stehe also vollkommen arglos in der Bahnhofshalle rum, nicht viel zu tun, und denk mir nichts Böses. Über Funk dann „ Hilflose Weiblich , C-Ende“. –Also auf dem Bstg C – am Abgang Spreebrücke. An alles hab ich gedacht, von besoffen bis plötzlich krank – Unfall konnte es ja nicht sein, da wäre die Ansage anders gewesen.Aber nicht an das, was mich erwartete.
Eine Romafamilie, 4 Kinder so 2 bis 6 Jahre, ein silberbehangener Vater und seine Frau, hochschwanger, beide Hände in den Rücken gepresst, laut stöhnend – hurra, das Kind war unterwegs.
Also versucht, die Bahnhofsschwester vom DRK zu bekommen. Negativ, die war mit einem anderen Fall unterwegs. Inzwischen setzten wohl die Wehen voll ein, also Patientin möglichst steril lagern, möglichst außerhalb der Öffentlichkeit, und – das ist das einzige einfache an der Geschichte, den „Storchenwagen“ bestellen. Das geht einfach über Funk an die Wache, dann läuft das schon. Aber wohin mit der Frau ? Die Aufsicht auf dem Bahnsteig C ist ein Glaskasten! Gott sei Dank, ich hatte einen Fahrstuhlschlüssel bei. Also – vom Zeitungsverkäufer einen Stapel BZ am Abend „beschlagnahmt“, eine Decke von der Aufsicht bekommen, den Fahrstuhl „ausgelegt“. (Irgendwann hab ich mal gehört, dass neue Zeitungen recht steril sind) Ferner krampfhaft versucht, ein fähiges weibliches Wesen aufzutreiben – ohne Erfolg. Die werdende Mutter also im Fahrstuhl gelagert. Kurz darauf kam über Funk, dass der Stochenwagen gleich da ist. Also – fahren wir runter. Gab nur noch ein Problemchen. Der Vater weigerte sich, die Kinder zu behalten, die sollten mit. – Komischerweise konnte er mir sogar sagen warum – das sind alles Mamakinder, und die gehören eben zur Mutter, nicht zum Vater. Nun, ich bin wohl etwas aus dem Anzug gegangen, so stinkisch war ich nur selten.
Nachdem der tolle Vater dann aus dem Fahrstuhl war, samt seiner Sprösslinge, konnte ich dann mit dem Fahrstuhl nach unten fahren.
Das Problem war, das auf dem weg vom Bahnsteig nach unten der kleine Weltenbürger unbedingt auf die Welt kommen musste. Allerdings- viel zu tun für mich war nicht, ich hab den Kleinen dann nur noch auf dem Bauch der Mutter gelegt, dann waren wir unten, und –der Storchenwagen war auch da.
Glück gehabt.
Folgen : Positiv – Ein Lob seitens der Hebamme vom „Storch“. Alles richtig gemacht. Erfreulich- eigentlich mehr Schiß als Vaterlandsliebe gehabt, aber alles gut gegangen.
Negativ – Der liebe Vater machte ein riesen Theater, aber das war mir egal. (Außerdem – ich hab das Ding gewonnen)
Auch positiv- na ja – seitdem hab ich sozusagen ein Roma-Patenkind, das die Rumänische (?) Variante meines Vornamens trägt.
Auffällig an der ganzen Sache: Ich war durch die ganzen Aktion natürlich mir Blut und was weiß ich bekleckert, vor allem die Hände, Arme, aber auch die Bluse. Etliche Leute haben mich dann auf dem Weg vom Fahrstuhl bis zum Revier etwas merkwürdig angesehen.
73, Hans


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andyman, Harzwanderer, Stringer49 und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1516

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.04.2014 18:43
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Hat der Junge jetzt ne Bahncard 100 lebenslang?


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#1517

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.04.2014 19:29
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #1516
Hat der Junge jetzt ne Bahncard 100 lebenslang?



Ich denke nicht. ... nur die ostdeutsche Reichsbahn war sehr sozial. Die Deutsche Bundesbahn hat wenig Sinn für Minderjährige. Das las ich mehrfach in deutschen Zeitungen...
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1518

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.04.2014 21:09
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde.....
Also für eine Bahnkart hats nicht gereicht. Ioanus (oder Ioanos ?) - so heißt der Knopp- na mittlerweile ist er ja sicher ausgewachsen- darf nicht mal umsonst mit dem Fahrstuhl usw......
Aber kann sich jeder vorstellen, wie ich bei dem Ding geflattert habe ? Hinterher kann man ja immer schön lustig erzählen......
73 Hans


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diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1519

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.05.2014 18:51
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Also Hans, Du musst unbedingt ein Buch schreiben! Alleine diesen Thread müsste man sich angesichts der enthaltenen Insiderinformationen abspeichern.

Nochmal kurz was zur Lokbespannung DR/DB, was ja hier auch ein Thema war: Auf meiner Reise mit dem Tagesschnellzug Berlin-Saarbrücken ca. 1985-1987 hatten wir auf jeden Fall zeitweise eine 120 vorne dran. Im einzelnen:
1. Berlin-Dessau: 132
2. Dessau-Erfurt: 243
3. Erfurt-Gerstungen: 120
4. Gerstungen-Bebra: DB-216
5. Bebra-Frankfurt: DB-110

Da ich im vordersten Wagen saß, war das gut zu beobachten. Gewundert hatte mich die Taigatrommel auch, aber ich hab mir eben gedacht, im Sommer brauchts wohl keine Heizung, und am Thüringer Wald ist eine zugkräftige Güterzuglok vielleicht angebracht.
Auf der Frankwaldbahn fuhren die D-Züge ja auch mit Güterzugloks (DB-151) ab Probstzella über den Berg.

Früheste Kindheitserinnerungen aus den späten 70ern bezeugen bei mir allerdings in der Gegenrichtung den Einsatz einer ziemlich qualmenden rot-weißen Diesellok, was also vermutlich eine 118 gewesen sein wird. Erst dachten wir ja an eine Dampflok, aber ich musste dann enttäuscht feststellen, dass es doch nur so eine blöde neumodische Diesellok war.

Gewundert hat mich als Jugendlichen damals eher die Sicherung der Zugtüren durch Uniformierte beim Lokwechsel. Aber heute wissen wir ja, wie das durchorganisiert war.


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#1520

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.05.2014 18:58
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Damit keiner rausfällt. Oder so.


zuletzt bearbeitet 05.05.2014 18:58 | nach oben springen


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