#1481

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.03.2014 17:36
von Vogtländer (gelöscht)
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Geht doch schon los in den Werkstätten.
Lasst mal diese Ganoven (Azubis) ein TDG( für die Leien: TriebDrehGestell) mit allem Drumm und Drann wechseln!Geht garnicht.Haste gleich den Meister anne Sohle mitm Spruch:Morgen gibts Gelbe ohne Ende!Nurweil die Lutscher ne Dreckalergie haben!
Ein Glück,das es noch gaaaanz wenige Ausnahmen gibt.In Nürnberg selbst kennengelernt und Rummels(Chaoten)burg!


zuletzt bearbeitet 05.03.2014 17:37 | nach oben springen

#1482

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 16:56
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte......
Also, Leute, ich glaub ,jetzt ist es soweit und wir müssen uns Gedanken machen, wie wir diesen Thread so ein wenig auseinanderklamüsern. Wenn jemand ne Idee hat.......
So,und zu Josy:
über die Aufarbeitung der 95 1027, die ja zu DB- Museum gehört und in Arnstadt ursprünglich beheimatet ist, hab ich vor ein paar Jahren im DLW Meiningen ein paar "Strategen" vom Bw Arnstadt kennengelernt. Auch ältereren Semesters, komme jetzt nur nicht auf den Namen.
Mit der Bergkönigin hast Du mich erst mal ins rudern gebracht - da kreiselten doch gleich Fragen rum. ( Öler !!!! Paulinzella!) hat sich aber in Wohlgefallen aufgelöst, steht alles auf der Seite vom Bw Arnstadt.
Mit den Namen von den Kollegen hab ich auch so meine Schwirikeiten- ist ja 42 J. her -- "Stitz"und Dagobert leben wohl noch und sind im Bw hist. dabei, ansonsten - fallen mir alles Leute ein, die so 20 J. mehr als ich auf dem Puckel haben. Also wirklich "OOOpa". Das gleiche -"mit den Jahre" her, gilt allerdings auch für mein Wissen über Stauber. Mit Ölbombern und Rostern hab ich je danach zumindest ab und zu mal zu tun gehabt, mit .9 gar nicht mehr.
Dazu kommt - ich bin nur noch selten in Th. - die ganze Familie lebt mittlerweile anderswo, das letzte Mal war ich 2010 zum Bw-Fest im Arnstadt, war gerade in der Nähe in Urlaub ,und ein Kollege , Andreas La., mittlerweile leider verstorben, hatte mich eingeladen.
Trotzdem,oder gerade desshalb, wenns mal Klappt....
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#1483

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 18:05
von Vogtländer (gelöscht)
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Nun,vielleicht können wir auch mal ein kleines Treffen da http://www.pressnitztalbahn.de/press/johstadt.php machen,wenn die wieder ihre Openingdays haben.Fürn @Grenzwolf62 ja schon fast nen Heimispiel!
Da können wir ja fachschnacken ohne Ende!@Hans und @josy95 sollten da natürlich schon mit bei sein!Denkt mal drüba nach,Männers!


zuletzt bearbeitet 08.03.2014 18:10 | nach oben springen

#1484

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 18:15
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #1483
Nun,vielleicht können wir auch mal ein kleines Treffen da http://www.pressnitztalbahn.de/press/johstadt.php machen,wenn die wieder ihre Openingdays haben.Fürn @Grenzwolf62 ja schon fast nen Heimispiel!
Da können wir ja fachschnacken ohne Ende!


Oder @josy95 ladet uns zu einer Fahrt mit dem Quirl, so hieß die Harzquerbahn mal, an etwas zentraler gelegener Stelle ein. Muss ja nicht bis auf den Brocken sein. In Schierke könnte man sich die Zeit bis zur Rückfahrt auch ganz nett vertreiben.
josy95 sei mir jetzt aber nicht böse, dass ich Dich ins Spiel gebracht habe, aber so eine Anfahrt in Steinerne Renne hat schon was.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#1485

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 18:17
von Vogtländer (gelöscht)
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furry,aber du meinst jetzt nicht nen Zeitvertreib mit Feuerstein?


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#1486

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 18:27
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #1485
furry,aber du meinst jetzt nicht nen Zeitvertreib mit Feuerstein?


Jetzt wird es albern, aber... Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer brauchen wir in der Runde nicht. Aber vielleicht würden sich von den ehem. Schierkern noch ein paar Interessenten finden, um uns ihre damaligen Nahkampfdielenpartnerinnen mal vorzustellen.
@Hans , kannst Du mir diese Blödelei verzeihen?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 08.03.2014 18:28 | nach oben springen

#1487

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 18:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, wie Pastor Holm immer sagte, ist die Stunde des Verzeihens, aber auch wenn eure Weiber EUCH das Saufen und Rumhuren verzeihen, der Herr.... geht noch weiter.......
Also, da meint wohl einer den Schirker Feuerstein, Toll, aber produziert furchtbare Gase, das Zeug.
Beide Vorschläge sind nicht schlecht, wenns zeitlich passt- so weit ists nicht für mich.
73 Hans


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#1488

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.03.2014 21:44
von Vogtländer (gelöscht)
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Der Hans hats erkannt mit dem Schierker Feuerstein,welcher in seiner Wirkung und den Folgeerscheinungen vor einiger Zeit mal hier im Forum am Rande behandelt wurde,so meine Erinnerungen nicht micht täuschen.
Ich wäre für beide Vorschläge offen!


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#1489

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.03.2014 18:14
von Vogtländer (gelöscht)
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Eigentlich müßte man den EBL und die Notfalltruppe FRISTLOS kündigen!
@josy95,ich kann verstehen,wenn Du da nen dicken Hals bekommst bei Sichtung des Filmchens!


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#1490

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.03.2014 10:09
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #1483
Nun,vielleicht können wir auch mal ein kleines Treffen da http://www.pressnitztalbahn.de/press/johstadt.php machen,wenn die wieder ihre Openingdays haben.Fürn @Grenzwolf62 ja schon fast nen Heimispiel!
Da können wir ja fachschnacken ohne Ende!@Hans und @josy95 sollten da natürlich schon mit bei sein!Denkt mal drüba nach,Männers!


Noch schöner, auch landschaftlich, ist fast die Fichtelbergbahn und dort kann man auch einen Salonwagen mieten mit Gastronomie, man will ja mit Spaß durch die Landschaft dampfen, oder?

www.youtube.com/watch?v=bYv-mqisyfM


zuletzt bearbeitet 12.03.2014 10:12 | nach oben springen

#1491

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2014 14:13
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte, ist ja die Zeit der Besinnung……
Unter anderem auf vergessenes. Den S-Bahnhof Potsdamer Platz wollte ich ja schon vor einiger Zeit beschreiben-na das würde Bücher füllen, also-ein paar Bemerkungen über den größten, schönsten und teuersten Bahnhof der Nord-Süd-S-Bahn.
Am 15.April 1939 ,also drei Jahre nach Inbetriebnahme des „Nordteils“ bis Unter den Linden, wurde dieser – wirklich schön gestaltete Profanbau also offiziell eröffnet. Vorerst nur mit Zugverkehr aus den nördlichen Richtungen, alles in Ri. Anhalter Bahnhof war noch nicht fertig. Es ging also mit der S-Bahn in Richtung Velten, Oranienburg, Bernau usw.
. Q: Kiebert zehn dramatische..
Nach mehreren Umplanungen, teils wegen verkehrstechnischer Änderungen, teils wegen Querelen mit der Stadt Berlin und deren Betrieb BVG, teils auf allerhöchsten Wunsch vom Gröfatz Adolf ,bzw. von Herrn Speer, entstand also ein 160 m langer , vier gleisiger Bahnhof mit zwei Bahnsteigen und drei darüber liegenden „Verkehrshallen“ . Die größte davon , die mittlere 4400 qm (!) groß ! Bitte nicht nachmessen, mittlerweile – nach Bau des Tunnel-Bahnhofes Potsdamer ist sie kleiner, es fehlt also ein Stück.So sieht der Bahnhof also heute aus.
Q Stadtentwicklung Ausschnitt
Dieser recht große Bahnhof musste also vom Architekten, Brademann –wer sonst- auf einen recht engen Platz errichtet werden, der noch dazu von hochwertigen Gebäuden begrenzt war. Da war nichts mit kaufen-abreißen und so. Man musste also eins der großen Gebäude unterfahren, wie es so schön im Eisenbahndeutsch heißt. Man entschied sich, das MER – Gebäude (Palast-Hotel) faktisch auf Stelzen zu setzen.
Q Deutsche Bauzeitung
Damit sind wir bei der ersten Besonderheit des Bahnhofes. Wo sind denn die „Stelzen“ ? Wenn man sich auf dem Bahnsteig 2 mal die Pfeiler ansieht, bemerkt man, das einige (8) davon, ganz schön dick sind, und das „Reklamefenster“, Vitrinen, darin eingelassen sind. Ne, um das Haus zu halten, müssen die Dinger nicht so dick sein. Der Grund dafür ist, das die Pfeiler für das Haus von den Pfeilern des Bahnhofsbaus getrennt seien müssen, um Erschütterungen auszuschließen. Die Hauspfeiler sind also innen, dann kommt eine „Schallkies-Schicht“ dann die Pfeiler des Bahnhofes. Übrigens- diese Pfeiler müssen Tatsächlich eine Riesenlast abfangen, man musste darunter eine mächtige Betonschicht verbauen. (Na ja- das Gebäude steht nicht mehr….)

Die andere Besonderheit – die Bahnsteige sind schief. Auf den 160 m Bahnsteiglänge fällt der Bahnhof tatsächlich um 70 cm ab. Der Grund dafür – man musste unter der U-Bahn (Linie A)durch und außerdem Rücksicht auf eine weitere, geplante U-Bahn-Linie nehmen. Da sich die DR und die BVG aber nicht sehr freundlich gesonnen waren (sind?) , gab’s da natürlich Probleme. Man liebte sich eben- das Ergebnis davon war, -ausdrücklich Spekulation-, das der bereits geplante Verbindungstunnel für Fußgänger zwischen S- und U-Bahn nicht gebaut wurde. Wenn schönes Wetter ist, macht’s ja nichts, Begründung war übrigens –der Tunnel währe unattraktiv. Na ja.
Q Signalarchiv , Der Tunnel zur U-Bahn wurde tatsächlich nie gebaut!
Am schönsten-oder wenn man so will, am prächtigsten, wurde übrigens die nördliche Verkehrshalle gestaltet, der Grund – sie ist an der Reichskanzelei. Dort konnte sich der Architekt, Herr Brademann, wohl so richtig austoben. Ob der Gröfatz jemals mit der S-Bahn gefahren ist, ist übrigens nicht bekannt. Heute noch erhalten sind zwei Mosaike an der Treppenzuführung, sie stammen von Nicola, ein drittes Mosaik zeigte den Reichsadler – ne als DR – Symbol- und wurde bereits bei der Wiedereröffnung des Bahnhofes nach der Flutung entfernt. Aber auch bei den Details hat sich Herr Brademann echt Mühe gegeben – man schaue sich mal die Flügelrädchen in den Geländer Streben oder die Beleuchtungskörper an.
Q Deutsche Bauzeitung
Soweit ein wenig Beschreibung eine Profanbaus. Was bleibt noch? Ein Gerücht –eine Urban Legende. Der Geheime Eingang von der Reichskanzelei in den S-Bahn Tunnel. Nun ja – die neue Reichskanzelei steht da, wäre doch logisch-nicht war. Und auf den offiziellen Plänen steht sowas doch sowieso nicht! Soweit schön.
Also mal ein Zitat aus „Zehn dramatische Jahre“ von Kiebert :S.111 –Schadensbilanz:
Km 3,4 +50 ( also 3,450 ) –April 1945 –Notausgangaus der Reichskanzelei .Das Datum gibt die Zeit des Schadens an. Diese Schadenbilanz ist in mehreren, voneinander unabhängigen Quellen vorhanden.
Und wenn man jetzt mal den Plan der Nord-Süd- Bahn aufruft, was ist bei dieser Km –Angabe ?
Ein Notausstieg- Schacht 13 ! Komischerweise ist der Schacht 14 fast genau gegenüber- also auf der anderen Straßenseite. Wenn man am Ende der Bahnsteige steht, kann man beide Schächte erkennen, sie sind blau beleuchtet.
Q: Drehscheibe
Das war`s – mit der Legende. Sie wird trotzdem weiterleben. So wie viele andere Legenden auch.
Noch eine Besonderheit des Bahnhofes POU : Zum ersten Mal in der Baugeschichte der DR wurde ein Prestigebau nicht gefliest. Der Architekt hat hier, wie später dann auf Anhalter Bahnhof, statt der Fliesen sogenannte Opackglasplatten verwand. Diese wurden vorher in der Regel für OP-Säle, Molkereien u.ä. verwand. Dafür gab es zwei Gründe: Zum ersten – man wollte sozusagen einen hellen, lichtdurchfluteten Raum schaffen. Ohne Unmengen an Beleuchtung. Das ist zweifelsfrei gelungen, und es sieht gut aus. Zum zweiten: Damals galt die „Wirtschaftsregel“ –Es sind „Heimstoffe“ zu verwenden. Fliesen – ja heimisch, aber die Chemikalien für das einfärben nicht.
Klingt heute albern, war aber so. Leider – das Überfluten des Tunnels haben die Opakglasplatten nicht so gut überstanden, damit konnte der Architekt wohl nicht rechnen, und Fliesen dunsten eben Wasser aus-Glas nicht. Leider, auch heute machen diese Platten eben ab und zu Ärger, Probleme, scheint also nicht so das Ideal zu sein. Aber egal –es sieht echt gut aus.
Also – Bahnfans – wenn man schon mal auf dem Potsdamer Platz ist – runtergehen –anschauen.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Holtenauer, Stringer49 und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1492

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2014 20:00
von Vogtländer (gelöscht)
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Wölflein,Top Dein Vorschlag.Wäre relativ Zentral für uns beide und für den Rest auch gut erreichbar.


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#1493

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2014 20:05
von Vogtländer (gelöscht)
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@Hans:
Die U-Bahn wird noch immer als "Verein zur Pflege,Erhaltung und Vermehrung der gesunden Kellerblässe" unter Bahnern gesehen.International.Aber die Kollegen werden respektiert.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1494

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2014 20:42
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1491
Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte, ist ja die Zeit der Besinnung……
Unter anderem auf vergessenes. Den S-Bahnhof Potsdamer Platz wollte ich ja schon vor einiger Zeit beschreiben-na das würde Bücher füllen, also-ein paar Bemerkungen über den größten, schönsten und teuersten Bahnhof der Nord-Süd-S-Bahn.[...]




Guten Abend,
Das Labyrinth der Tunnelanlagen, welche Zapf sehr gut erklärt, hat eine Erinnerung geweckt. Vor einigen Jahren standen zwei Ausländer ( meine Gattin und ich) auf dem Bahnsteig Anhalter Bahnhof. Vor uns stand ein Zug mit offenen Türen. Er solle nach Norden (ich erinnere nicht mehr den Ziel-BF, aber mein Plan sagte, dass er hinter Gesundbrunnen liegen solle) fahren, stand auf dem Panel. Wir sind eingestiegen, denn ich verstehe etwas Deutsch aber nicht Berlinisch.

Die Fahrt war kurz. Sie endete auf dem «Heuboden». Der S-Bahnführer war sehr erstaunt, dass er Fahrgäste hatte. So habe ich ein Stück des geheimnisvollen «Geistertunnel» gesehen.

Stringer49

Gut, dass das nicht zu Zeiten des Führers passiert ist. Wir wären Spione geworden...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1495

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2014 09:37
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde........
Hi, Daniel, Du bist also einer der wenigen, denen es gelungen ist, den Hängeboden zu befahren. Sind nicht viele, die das -als Fahrgast-von sich behaupten können. Immerhin , eines der merkwürdigsten,interesantesten Bauwerke der Nord-Süd-S-Bahn hast Du von innen gesehen. Übrigens, nicht Wundern, nur die "heutigen "Eisenbahner nennen das Ding Heuboden, der eigendliche Name ist Hängeboden - aber wer kennt solch praktische Einrichtung, die es früher in jeder Berliner Wohnung gab, noch. Du warst also da: Q: schmittke
Früher - also zu Führers Zeiten und auch zu Geisterbahnzeiten währst Du natürlich als Spion entlarvt worden.
Q: Turus
Etwa so ! (Witz aus)
Entstanden ist der Hängeboden übrigens durch eine der vielen Umplanungen im Rahmen der "Germania-Planung" des Gröfaz. Ursprünglich sollte die NS-Bahn ganz normal nach ULU weiterfahren, aber dann kam der "Wunsch" des Führers nach einer Ausfädelung in Richtung Reichstag und Weiter, etwa so ,wie heute die S-21 Planung. So kam es zu einen Doppelstock-Streckenstück. Nun, irgendwann soll diese Strecke ja mal kommen.
Ach so, ich hoffe, die Beleuchtung war an, sonst kann man ja nicht allzuviel sehen.
73 Hans


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#1496

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2014 15:31
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Die 2. Nord-Süd-S-Bahn wurde wegden des krieges nicht mehr gebaut. Entgegen der heutigen Planung sollte damals allerdings zuerst der Süd-Abschnitt gebaut werden, indem die Ringbahn-Spitzkehre vom Potsdamer Bf in den Bf Potsdamer Platz umgeschwenkt werden sollte. Allerdings wurde die Ringbahn-Spitzkehre 1943 nach Bombenschäden vollständig stillgelegt. Erst seit diesem Zeitpunkt verkehrt der Vollring immer im Kreis (damals 70 min Umlaufzeit, jetzt nur noch 60 min).



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#1497

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 17.03.2014 16:16
von Wolle76 (gelöscht)
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@Hans,

interessantes Thema sind auch die unterschiedlichen Schriftarten der Bahnhofsnamen der NS-Bahn


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1498

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 17.03.2014 17:00
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ja- das ist ein Vorschlag. Da geb ich doch gern meinen Senf dazu. Aber ein wenig Zeit brauchts- da muß ich erst suchen - mein Papierhaufen ist immer noch nicht kleiner geworden.
73 Hans


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#1499

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 17.03.2014 20:05
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde…..
„Frakturschrift – die es übrigens in zahlreichen Abwandlungen gibt – wird irrtümlich immer wieder mit der Zeit des Naziregimes in Verbindung gebracht. Tatsächlich handelt es sich hier um eine Schrift, die sich im 15. Jahrhundert, besonders zur Zeit der Reformation, im Buchdruck durchsetzte. Damit wurden die Antiquaschriften abgelöst, die in den bis dahin meist lateinisch geschriebenen Werken vorherrschten. Daher rührt wohl auch die Einschätzung der Fraktur als „deutsche“ Schrift.
Ein Erlass des NS-Regimes aus dem Jahr 1941 erklärte sogar die Antiqua als „Normalschrift“ und die Fraktur galt nun als „offiziell unerwünscht“. NSDAP-treue Zeitungen und Verlage gingen schnell zum durchgehenden Gebrauch der lateinischen Schrift über. Der Duden erschien 1941 letztmalig in Fraktur. Nach 1945 wurden viele Bücher wieder in Fraktur gedruckt; wie die Werke von Hermann Hesse oder Theodor Storm. Sicher haben sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten modernere, schnörkellosere Schriften durchgesetzt, das ändert nichts an der Existenzberechtigung solch alter Schriften.
Was die Schilder mit den Bahnhofsnamen betrifft Neue Bahnhöfe sollten fraglos auch modern ausgeschildert werden. Aber: Solchen ‚alten’ Stationen an historischem Ort - wie zum Beispiel den U-Bahn-Höfen Klosterstraße oder Märkisches Museum - stehen die alten Schriftbilder doch nicht schlecht zu Gesicht.“Das ist ein -gekürztes -Zitat unseres Verkehrssenators. Frakturschrift sieht m.M. nach nicht nur gut aus, sie ist bei bestimmten historischen Gebäuden auch angebracht, gehört als architektonisches Stielmittel dazu. Aber – und das ist auf der Nord-Süd-S-Bahn leider öfters der Fall-sie wird oft falsch eingesetzt, falsch geschrieben. Beispiel : Bornholmer Str. Verkehrshalle –
Q: Signal-Ar.
in Unkenntnis der
Satzregeln (die in jedem Duden zu finden sind), einfach falsch geschrieben. Da steht Ferns-precher !
Das Wort wurde mit einem ,,runden s" versehen; statt
dessen hätte hier ein ,,langes s" hergehört. Dieses ,,Schluß-s" zeigt das Silbenende und
somit die Trennung an.
Es gibt aber auch gute Beispiele – der S-Bahnhof Oranienburger Straße zum Beispiel- da hat man die zwei beschädigten Stationsschilder originalgetreu ersetzt. Richtig schön, mit erhabenen Fliesen. Wenn man nicht weiß, wo die kaputte Stelle war, -nicht zu finden. Auf den „Lolli“ an den Eingängen darf man allerdings nicht schauen- da graust es-leider.
Q-Ausschnitt S-Arch. , Paul . Ob mans nun glaubt oder nicht -es ist die gleiche Stelle!
Schön gelöst hat man zum Beispiel auf Nordbahnhof die alten Richtungshinweise, auf Fliesen in erhabener Schrift. Da hat man die nicht mehr gültigen Fahrziele nicht raus gehackt, sondern schwarz eingefärbt. Halte ich für eine gute Lösung.
Q: Wiki
Bleiben die Bahnhofsschilder. Klar –die sind nicht original – sonst müsste da ja Stettiner Bahnhof stehen.
Na ja, das Schriftbild- Frakturfans schimpfen drüber- ich weiß es nicht.
Die allergrößte Sünde ist aber Unter den Linden – auf dem Bahnhof Brandenburger Tor zu finden. Ne, die Originalschilder sind noch da – unter diesen DÄMLICHEN BLAUEN BLECHPLATTEN. Versteht einer, warum ein Bahnhof umbenannt werden muss, der seit 1936 ULU heißt? Also –ich nicht.
Nun- soweit erst mal darüber – aber ich kenn da einen Fraktur-Fan – vielleicht schreibt der noch ein wenig darüber.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 17.03.2014 20:06 | nach oben springen

#1500

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 17.03.2014 20:36
von Wolle76 (gelöscht)
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zum Thema, der Signal Archiv Artikel: http://signalarchiv.de/Meldungen/10001011


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