#1241

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.02.2014 15:44
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Den Einwand hatte ich erwartet. Also - Meinungsäußerung von mir . Die im Bild weiter oben gezeigte Wand befand sich da, wo der rote Strich auf Deiner Karte ist. Wenn man die Zuganzahl, die abgestellt werden konnte, mal durchrechnet, kommt das hin. Ich weiß- die Jungs vom U-Bahn.Museum sehen das anders-einer der ganz wenigen Streitpunkte zwischen ihnen und mir.
73 Hans


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#1242

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.02.2014 16:22
von Hans | 2.166 Beiträge

Noch was-
Man soll Meinungsäußerungen ja immer begründen :
Also: Im Regelfall wurden 9 Züge abgestellt -(S.Theos Link) 3 am Ende der Abstellgruppe, 2 zwischen Abstellgruppe und Bahnhof Pop ,-wegen der Weichen gehen da nur 2, und 4 auf dem Bahnhof , damit diese auf den Bahnhof passen, wurden in die "Schluß"seitenwände extra "Löcher gehauen.Sah dann so aus: (Q: im Bild) macht 9 , in Ausnahmefällen 13 Züge - Streckengleise zwischen Pop und O.Grothewohl je zwei pro Gleis,wird auch in der DANO der BVB so -allerdings ohne Ortsbeschreibung,erwähnt, die "Laufgänge" dafür waren noch bis 90 vorhanden. Plausibel?
73 Hans


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#1243

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.02.2014 16:50
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von der glatte im Beitrag #1235

Angeblich musste dort am Bahnhof einmal ein Zug Evakuiert werden und die Leute brachte man nach oben. Dort wurden sie in eine Buchhandlung geführt, welche gleich am Eingang Oranienburger Tor gewesen sein soll und alle mussten dort auf Busse warten. Die Busse brachten dann die Leute zum Bahnhof Friedrichstraße.

Äh, es muss dann eine ziemlich große Buchhandlung gewesen sein, um dann alle Leute aus einer U-Bahn zwischenzulagern. Immerhin wurden die Leute von dort mit Bussen und nicht mit einem Bus abgeholt.




Mir ist spontan das Antiquariat Zintl eingefallen - ein privat geführter Laden Der muss da in der Gegend gewesen sein, wenn ich mich richtig erinnere. Ein beliebter Anlaufpunkt von Studenten und anderen Laseratten.

LG von der Moskwitschka


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#1244

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.02.2014 17:24
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde...
Den Namen von der Buchhandlung weiß ich nicht mehr, aber ein medizinisches (?) Antiquariat war mit drin. Der Ausgang vom U-Bahnhof war, vom Bahnhof Friedrichstraße kommend, der zweite von den auf der Mittelinsel liegende Eingang.

Jeweils der "hintere" Eingang . Buchhandlung ist(war) im Gebäude links.Hilfts?
73 Hans


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#1245

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.02.2014 21:42
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

ich schrieb schon einmal, dass wir in 1999 einige Sequenzen in U-Bahnhof Alexanderplatz gedreht haben. Das war sehr früh am Morgen, ein Sonntag, denn für die Synthesebilder von den mit Mauern verschlossenen Treppen und Öffnungen störten zu viele Leute (1).

Hier jetzt einige Shots aus dem Raw-Material. Die Spuren der Mauern sind sichtbar (2):



Ich meinte, dass Bild 3 die Treppe in die Zwischenetage Linie 5 ( ex «E») und 8 ( ex « D » ) zeigt. Ein Mann erklärte uns damals, dass dieser Gang mit einem Gitter zugemacht worden sei. Die Bilder 4 und 5 ( Spuren und Metallteil ) sagen nichts dagegen.

In der Zwischenetage (6) haben wir gewartet, und als niemand dort war, ist die eigentliche Sequenz entstanden.

Es ist schwer das richtig zumachen, wenn man fremd ist.

Stringer49

(NTSC = Never Twice the Same Color, konvertiert in PAL)


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1246

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.02.2014 22:02
von Stringer49 | 700 Beiträge

... Fortsetzung...

Dann haben wir die « Unterwelt » des BF Friedrichstrasse aufgenommen. Das sollte ( damals gab es nur das erste Buch von Stiller ) der Weg des Überläufers sein:





Kommentare und Kritiken sind sehr erwünscht.

Stringer49


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#1247

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 00:00
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde, ich war heute einmal wieder beim bescheidenen Regenwetter mit der Fotolady unterwegs. Nochmals zum
U 8-Bahnhof Jannowitzbrücke, denn die nördliche Seite in Richtung Alexanderplatz fehlte ja noch. Also los, das beste Wetter um in den Untergrund zu gehen. Der neu gebaute nördliche Zugang an der Alexanderstraße brachte mich hinab zum U-Bahnhof-Zwischengeschoss.

UND ICH WAR ENTSETZT!


U 8 Bahnhof Jannowitzbrücke, nördlicher Zugang

Hier schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Ich fühlte mich um 25 Jahre jünger, denn so muss es auch 1989 ausgesehen haben. Ein kahler schmutziger Gang führte mich unterirdisch im Zwischengeschoss zur Mitte der Alexanderstraße.



Dort geht es links um die Ecke zur Treppe, die zum Bahnsteig führt. Man kann den Gruselgang auch weiter durchschreiten, großen Pfützen ausweichen, um dann zum anderen neuen Eingang in Richtung Littenstraße zu kommen. Doch vorerst bog ich nach links ab und mir stockte erneut der Atem.



Hier kam doch gleich bei einem Windstoß (kam von einer einfahrenden U-Bahn) die halbe Decke runter. Alles kahl leer und dreckig. Ich drehte mich um und sah an beiden Ecken noch die Halterungen, wo einst einmal eine Gittertür den Abgang zum Bahnsteig sicherte. In den Wänden kann man noch deutliche Spuren sehen, welche das Gitter einmal im Putz hinterlassen hat. Also, Gitter ist nicht mehr da, eventuell hat das Gitter hier unten in der Geisterbahn, es selbst nicht mehr in den Angeln ausgehalten.



Ich habe meine Fotolady ganz fest an mich gedrückt und vier U-Bahn-Züge, die unten Halt machten abgewartet. Keiner, nicht ein einziger Fahrgast, hat sich am nördlichen Ausgang nach oben getraut und nur zwei Leute wagten sich nach unten. Das sollte am Sonntag-Nachmittag für den Eingang oder Ausgang sprechen!
Also habe ich mich im Zwischengeschoss weiter in Richtung Littenstraße bewegt, doch besser wurde es erst wieder oben. Der Geistergang setzte sich fort.




Obwohl hier das Umfeld auch nicht gerade eine Kuranlage ist, tat mir die frische Luft gut. Doch bevor es an den Aufstieg geht, kommt man an einen noch heute gesperrten weiteren Zugang vorbei. Ob man den Zugang wieder öffnen wird? War er es überhaupt schon einmal?



Oben angekommen, schaute ich hinüber zum anderen neu gebauten nördlichen Eingang an der Alexanderstraße. Auf dem Foto sieht man ja das Glasdach vom Eingang auf der anderen Straßenseite. Davor, wie sollte es in Berlin anders sein, eine Baustelle schön abgesperrt. Doch halt, etwas ist auch hier zu entdecken. Man beachte das asphaltierte Stück, was da so schön im Regen glänzt. Das ist noch ein Teil der ehemaligen Alexanderstraße, die war ja in Zeiten der DDR viel breiter! Da kann man sogar noch ganz schwach die Spurstreifen der Straße und die Verteilerpfeile vor der Kreuzung erkennen.



Fazit: Den nördlichen Zugang vom U-Bahnhof Jannowitzbrücke kann man sich schenken, die Fahrgäste der U 8 machen das ja auch. Es sei denn, man möchte nochmals einen wahren Geisterzugang zu einem ehemaligen Geisterbahnhof erleben. Und das im 25 Jahr des Mauerfalls.

Als am 17. Dezember 1989 am Brandenburger Tor die Mauer fiel und man auch dort wieder hindurch gehen konnte, rief der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Walter Momper aus: "Berlin, nun freue Dich!"

Heute fiel mir nach dem Besuch vom U-Bahnhof Jannowitzbrücke nur noch ein passender Ausspruch ein: "Berlin, nun schäme Dich!"
Zurück ging es trotz strömenden Regens über der Erde, nach unten zu gehen hatte ich echt keine Lust mehr.

Gruß Reiner

Fotoquelle: Sämtliche Fotos sind aus dem Familienarchiv


ACRITER ET FIDELITER


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#1248

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 00:54
von Wolle76 (gelöscht)
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Oh ja,

Jannowitzbrücke ist einer der fürchterlichsten U-Bahnhöfe. Beim Ausgang zum S-Bahnhof sollte man auch vorher tief Luftholen und die Nase zu halten vor lauter Urin gestank.


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#1249

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 09:05
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,wie Pastor Holm immer sagte.......
Da versuche ich doch glatt mal, die Bilder von @stringer49 zuzuordnen. Erst mal Alex.
Bild1 -Vorhalle des U-Bahnhofes, von der S-Bahn kommend,geradeaus die Treppen zu den beiden Bahnsteigen der Linie U5 (A), Links und rechts gehen dann die beiden Abgänge zur Linie U8 (D) Q:Wiki
Bild 2 - Blick von der Vorhalle auf die "Rechte" Seite des Bstg. der U8. Diese Stelle war vermauert-die gegenüberliegende Seite auch.
Q:Wiki
Sah dann so aus : Q:Forum -wie man sieht -keine Fliesen- sondern "aufgemalt" - war aber echt schwer zu sehen.
Bild 3 - Bstg. U5 (A) -Abfahrtsbahnsteig, Treppe zur U8 (D), dort befand sich der vergitterte Zugang zur auf dem Bahnsteig der U8 eingebauten Bahnmeisterei.Die Zwischenebene U5/U8 gehörteauch zu den Räumen der Bahnmeisterei, aber wo da genau die Vermauerung stand, weiß ich nicht.Damit man sehen kann, wie das so zusammenhängt - der Drei-Ebenen-Blick -
Q. "Grenander in Bln.",
Also-der Fotograf steht auf Bstg "D" unten Bstg "A" oben Zwischenebene.
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 03.02.2014 09:08 | nach oben springen

#1250

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 09:59
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde....
Weiter gehts. Daniel, Du hast mich mit einem der Fotos ins Rudern gebracht - Ich bin mir immer noch nicht sicher, wo das aufgenommen wurde. Auch das nachvollziehen vom Weg Stillers laut seinem ersten Buch half nicht so richtig weiter.
Also -Friedrichstraße-
Bild 1 -S-Bahnsteig (D) ,der ehemalige Shop,
Bild 2 -Das "Problembild" es muß ja auf der S-Bahn sein, aber weder das Drängelgitter noch die Blechtür sagen mir was. Wenn die Bilder in "Laufreihenfolge" eingestellt sind, könnte es der Zugang zum "Alten Diensteingang" sein, möglich ist aber auch das Mitropa-(Shop)Lager.( Also-S-Bahn Zwischengeschoß in Ri.U-Bahn )
Bild 3 -Treppe, die neben dem Tränenpalast-Eingang rauskommt -ex-Diensteingang DR
Bild 4 - Echt historisch-gibts nicht mehr - der Verbindungstunnel zwischen S- und U-Bahn "Wichsertunnel".Den gibt esnicht mehr, beim Hochhausbau wurde er abgerissen und ein neuer Tunnel, fast an der gleichen Stelle, gebaut.
Bild 5 - Ende des Wichsertunnels, am Zwischengeschoß (Nördlich) der U-Bahn
Bild 6 - U-Bahn-Ausgang zur Friedrichstraße, vor dem Admiralspalast, war damals zu-vermauert und gedeckelt- von unten und oben nicht zu sehen.
Bild 7 - Zwischengeschoß der U-Bahn (Nördlich) sozusagen hinter Bild 5.
Und -Da es hier ja mehr oder weniger um Stiller geht : (Richtig geraten?) Laut seinem zweiten Buch stimmt der Weg auch - weitestgehend. Die Darstellungen unterscheiden sich im Prinzip nur beim "Eingang" - also der von ihm benutzten Schleuse. Wenn St. also tatsächlich die Schleuse in der Georgenstraße -seine Beschreibung ist da sehr genau, nur eine kleine Unstimmikeit,-benutzt hat, mußte er faktisch ca. 30 m quer durch die Halle, um an den Abgang zur S-Bahn (D) zu gelangen.
So - Danke fürs Einstellen der Bilder ! -Bild 2 hat mich geärgert-
73 Hans


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#1251

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 10:25
von Hans | 2.166 Beiträge

So , Letztens - Das traurige Kapitel Jannowitzbrücke.
Als die Jannowitzbrücke saniert wurde, ist der BVG wohl mitten drin das Geld ausgegangen. Den eigendlichen Bahnhof und die südlichen Zugänge hat man ja gemacht, und auf den nördlichen Zugang ein schönes Zugangshäuschen gesetzt. Den Mittelzugang hat man dann verrammelt, und .den Teil den Reiner hier Fotografiert hat - angepinselt und das wars.
Damit der Nicht-Berliner weiß , wo der Reiner sich so rumtreibt mit seiner Fotolady :
Q: Neue Deutsche Bauzeitung 1930
Die "Bahnhofsmauer" befand sich etwa 10 m hinter dem Fotostandpunkt von Bild 2. -Ach ja -Fliesen waren damals dran an den Wänden.
Und das Gitter auf Bild 5 : Der eine Teil des Zugangsbauwerkes wurde ca.97 abgerissen und entfernt- da wurde was gebaut. Hinter dem Gitter ist also nichts mehr. -Es war einmal ein Eingang.
Der Rest - na ja - Be Berlin. Leider.
73 Hans


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#1252

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 12:13
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1250
[...]
Bild 2 -Das "Problembild" es muß ja auf der S-Bahn sein, aber weder das Drängelgitter noch die Blechtür sagen mir was. Wenn die Bilder in "Laufreihenfolge" eingestellt sind, könnte es der Zugang zum "Alten Diensteingang" sein, möglich ist aber auch das Mitropa-(Shop)Lager.( Also-S-Bahn Zwischengeschoß in Ri.U-Bahn ) [...]

73 Hans



Guten Tag, Hans, und danke für die Kommentare. Das Bild sollte am Ende der Treppe entstanden sein, welche im Bild #1 zu sehen ist. Ich denke, die Kamera drehte nach rechts, die Treppe war an meinem Rücken. Sie folgte den Bewegungen des « Herrn Stillers » in Richtung der U-Bahn 6.

Aber Erinnerungen sind manchmal unschärfer als ein altes Video...

Stringer49


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#1253

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 12:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Daniel , Mahlzeit ,Gemeinde.....
Ups , da hat der Computer was gefressen : Bild 8 und 9 sind doch weg.
Zum Problembild : Ja, die von Dir beschriebene Stelle kommt hin. Nur -bis 1990 sah sie ganz anders aus. Die Tür war kleiner -schmaler.und das Gitter ist wohl ganz neu.
so : Bild 8 Friedrichstraße- ebenfalls des nördliche Zwischengeschoß der U-Bahn. (Zwischenebene). Und Bild 9 :- schöne Ecke -der ehemalige Kleine Shop im Zwischengeschoß - "Hindenburgs" Lieblingseinkaufsplatz .( H. -mein Lieblingsbahnhofs"penner"- erkommt sehr weit oben mal vor-"Sittenbilder")
Q: Videoausschnitt
So sah er 90 aus - und die Jahre vorher auch-bloß ohne Grafitti. Der "Rest" -na-selbsterklärend- nur eben -der U-Bahnhof ist eben schon umgebaut.Q: im Bild nun muß man sich die Fliesen nur noch grün vorstellen.
Ja- Vergleichsbilder mit der "richtigen" Zeit - nichts zu machen- leider
73 Hans


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#1254

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.02.2014 18:17
von Wolle76 (gelöscht)
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Habe auf dem Trödelmarkt was ganz interessantes Gefunden. Hat zwar nichts direkt mit GEisterbahnhöfen zu tun, aber mit Friedrichstraße,Paris-Moskau -Expreß und Interzonenverkehr.

Das Heft ist "Aufgestellt Bahnhof Zologischer Garten den 25.09.1966" und NfD






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#1255

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.02.2014 16:08
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,
ich habe einmal eine etwas außergewöhnliche Frage zu den Geisterbahnhöfen von 1961-1989.

Welchen Tieren konnte man dort unten begegnen? Konnte sich dort etwas besonderes halten oder zog sich in diese doch größere Einsamkeit zurück und hat man das später erforscht? Ja, nun lacht nicht gleich los.

Ich vergleiche es damit, dass man ja auch nachweisen konnte, dass sich im Niemandsland oben, ja doch so manche Gräserart erhalten konnte. Auch dort unten muss es Leben gegeben haben.

Also, wie war das mit Katzen, Hunden, Mäusen oder Spinnen? Oder was ist einem dort unten sonst noch über den Weg gelaufen?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1256

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.02.2014 16:31
von schulzi | 1.761 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #1255
Hallo in die Runde,
ich habe einmal eine etwas außergewöhnliche Frage zu den Geisterbahnhöfen von 1961-1989.

Welchen Tieren konnte man dort unten begegnen? Konnte sich dort etwas besonderes halten oder zog sich in diese doch größere Einsamkeit zurück und hat man das später erforscht? Ja, nun lacht nicht gleich los.

Ich vergleiche es damit, dass man ja auch nachweisen konnte, dass sich im Niemandsland oben, ja doch so manche Gräserart erhalten konnte. Auch dort unten muss es Leben gegeben haben.

Also, wie war das mit Katzen, Hunden, Mäusen oder Spinnen? Oder was ist einem dort unten sonst noch über den Weg gelaufen?

Gruß Reiner



Ratten


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#1257

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.02.2014 16:34
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde.....
Viehzeuch!!!!! - Aufschei des MvI (Meister vom Innendienst = Spieß) des TPR Fri beim Feststellen von "Paul".
Paul war ein Kater , groß und recht fett, der auf dem Bahnhof Rosenthaler Platz ca. 2 Jahre lang -so 78/79 , lebte. Paul war recht zutraulich, wurde von den Truppen gefüttert, und ging auch mal mit auf "Streife", d.H., er schlich den Posten beim langsamen Laufen um die Beine.Er hatte auch die U-Bahn-Berechtigung, konnte im Gleis im Verkehr laufen und trat beim heranfahren einer U-Bahn höchst gemächlich zur Seite.Nach der Entdeckung durch den Spieß wurde Paul von einem Kollegen mit nach Hause genommen und lebte dort noch einige Zeit-ohne U-Bahn.
Ansonsten -ab und zu Mäuse, Tauben und Spatzen. -Hat sich aber nie allzulange gehalten.
Ein Problem waren allerdings mehrfach Hunde im Tunnel - wenn die größer sind, müssen sie ja eingefangen werden, weil-sonst steht der Verkehr.Das war dann immer eine "größere Aktion" -logischerweise meist nachts - denn wenn so ein Vieh an die Stromschiene kommt , na kann sich ja jeder vorstellen.Übrigens -Bei Paul bestand da keine Gefahr, der ging nie unter die Stromschiene, sondern immer auf der anderen Seite.
Und da ich Schulzis Beitrag gerade gelesen habe -Ratten - eigendlich nie -oder die haben sich einfach nie sehen lassen.
73 Hans


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#1258

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.02.2014 18:48
von Lutze | 8.039 Beiträge

Ratten ernähren sich meistens von Essensresten,
weil es dort unten in den Geisterbahnhöfen keine
Wurstbuden gab,sind die bestimmt in den Westen
geflüchtet
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#1259

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.02.2014 19:25
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Ich hab nie was gesehen. In der West-BVG sah man in den Tunnelbahnhöfen durchaus Mäuse im Gleisbett aber da war nichts los. Ich glaube in der Halle Friedrichstr. gab es auch mal ne Zeit lang Schwalbennester. Aber dann auch nicht mehr.


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#1260

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 04.02.2014 19:44
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo!
Ich war nur 2 mal in der U Bahnstadion am Potsdamer Platz im Zuge der Streife.2 Grenzsoldaten hockten in den zugemauerten Raum.Sie konnten durch ein Fenster auf die Bahnsteige schauen.Auf die Bahnsteige kamen sie nicht.Sie mußten aufpassen,das die UBahnen nicht anhielten.
Es roch sehr muffig und es zog ständig.


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