#1161

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.01.2014 20:34
von Hans | 2.166 Beiträge

Da wirst Du Recht haben. Und - es ist ja auch eine Güst, wo das alles stattfindet. Aber ansehen würd ich mir`s doch gern.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#1162

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.01.2014 20:43
von Vogtländer (gelöscht)
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@Hans:
Müssen wa halt mal ne Reiseplanung machen!


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#1163

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.01.2014 20:58
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Umspuren - keine Ahnung. Aber die automatische Umspurung ist offenbar unspektakulär...

Theo


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#1164

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.01.2014 22:49
von der glatte | 1.356 Beiträge

Einmal eine Frage zur S-Bahn-Strecke Friedrichstraße-Lerther Stadtbahnhof. Wurden auf dieser Strecke, Züge (Fern- und S-Bahn) schon einmal wegen einer vermutlichen Flucht angehalten? Hatte man da unterwegs Möglichkeiten für eine "Extrakontrolle" oder hätte man die Züge zurückdrücken müssen? Konnten Grenzposten in der Nähe vom Humboldthafen die Signalstellung (Einfahrtsignal) beeinflussen?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1165

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.01.2014 23:41
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #1149
Zitat von Stringer49 im Beitrag #1144
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #1143
[...]

In Berlin Osb wurden die Kurswagen umgekuppelt. die Leerzüge wurden in Rummelsburg gereiningt. Den Stamm West des D 242/243 wurde durch die SNCF gestellt und waren damit die einzigen westeuropäischen Wagen (außer Kurswagen), die auf DR-Strecken verkehrten.

[...]




Guten Abend,

Danke für diese Erklärungen. Gab es keine belgischen Wagen ? Ich denke, dass ich schon ein Foto gesehen habe mit einem alten belgischen Wagen. Oder gilt das als Kurswagen ?

Stringer49


Hallo Stringer49, meinst Du etwa den Wagen?

Der war im "OWE"zwischen Ostende und Warschau eingesetzt. Foto von 1967.

[...]

Gruß Reiner


Guten Abend,

Vielen Dank, dass sollte der Wagentyp gewesen sein. (OT : David Suchet hat seinen Mord im Orientexpress an einem Zug beendet aus belgischen Wagen in der Farbe der CIWL...)

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1166

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 23.01.2014 23:57
von Stringer49 | 700 Beiträge

[quote=Vogtländer|p325137]@Hans:
[...] Spanien/Prtugal1668 mm - Irland 1600 mm). [...]

R.I.P. - der legendäre Puerta del Sol in Hendaye, als el Caudillo noch da war... Ich weiss nicht ob die Halle noch steht. Sie war damals mit einem Zaun abgegrenzt.

http://www.youtube.com/watch?v=EFTYgWROk4k (aus dem Archiv INA, leider nur in französischer Sprache). Der Wechsel der Spurweite im fahrenden Talgo in Port Bou war ein Revolution. Das Schmiermittel ist - Wasser. Wie zwischen Hendaye und Irun gibt es auch zwischen Cerbère und Port Bou ein Gleis mit Stephenson-Spurweite und eines mit iberischer Spurweite.



Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.01.2014 23:57 | nach oben springen

#1167

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 06:39
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #1158
@icke46:
Vielleicht hilft dir das erstmal als Behelf!
http://de.wikipedia.org/wiki/Umspurung_%...bahnfahrzeug%29


Sehr OT zum Thema, aber...
...wer unbedingt genau wissen will, wie das Umspuren funktioniert, ob Drehgestellwechsel oder automatisch, sollte sich bei "Drehscheibe online" anmelden, damit dort die Suchfunktion nutzbar ist. Zu beiden Varianten gibt es dort Videobeiträge.

Edit: Der Beitrag hat sich wohl erledigt. Hätte erst mal bis zum Ende lesen sollen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 24.01.2014 07:14 | nach oben springen

#1168

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 09:41
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde…..
Wurden auf dieser Strecke, Züge (Fern- und S-Bahn) schon einmal wegen einer vermutlichen Flucht angehalten? Hatte man da unterwegs Möglichkeiten für eine "Extrakontrolle" oder hätte man die Züge zurückdrücken müssen? Konnten Grenzposten in der Nähe vom Humboldthafen die Signalstellung (Einfahrtsignal) beeinflussen?
Da könnte ich jetzt einfach Nein Schreiben. Ist also-mit Sicherheit während meiner Zeit- nie passiert.
Die Sache ist aber komplizierter, als sie im ersten Moment ausschaut. Die Frage geht ja in Richtung Technik zum Anhalten von Zügen. Da muss man erstens die Fern- und die S-Bahn trennen. Bei der Fernbahn gab es hinter den Gleissperren keine Möglichkeit mehr, den Zug technisch zu beeinflussen-nicht mal ein Signal. Bei der S-Bahn sind noch Signale zwischen Fri und Lehrter, und an diesen sind logischerweise Fahrsperren. Wenn das Signal also auf Halt steht, wird der Zug zwangsgebremst, so er denn darüber fährt. –Erklärung dazu hatten wir schon….. Außerdem könnte man bei der S-Bahn den Strom-Fahrstrom- abschalten –notfalls mittels Kurzschließer.
Aber das ist alles wenn und hätte, es ist eben nicht vorgekommen. Grund dafür : Das schon oft erwähnte System der Sicherung von Friedrichstraße. Das funktionierte eben nach dem genau entgegengesetzten Prinzip, man könnte sagen „ Ede kommt einfach nicht an den Zug ran“.
Etwas komplizierter war die Sache auf der U-Bahn und der Nord-Süd-S-Bahn. Da lass ich mich noch mal drüber aus-bei Gelegenheit.
Extrakontrolle – auf dem Viadukt – nie passiert, ich glaub auch nicht, dass sowas irgendwo vorgesehen war.
Und –die GTer auf dem Viadukt –keine Möglichkeit , die Signale zu beeinflussen. Was durch GT beeinflusst werden konnte, war die Freigabe der Ausfahrt aus Fri , die konnte quasi nur nach Freigabe mittels Schlüsseltaste durch den Güst-Kommandanten –höchstwahrscheinlich aber den diensthabenden Offizier, durch das Stellwerk Fri W „gezogen“ werden.
73 Hans


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#1169

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 10:16
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1168
(..).
Und –die GTer auf dem Viadukt –keine Möglichkeit , die Signale zu beeinflussen. Was durch GT beeinflusst werden konnte, war die Freigabe der Ausfahrt aus Fri , die konnte quasi nur nach Freigabe mittels Schlüsseltaste durch den Güst-Kommandanten –höchstwahrscheinlich aber den diensthabenden Offizier, durch das Stellwerk Fri W „gezogen“ werden.
73 Hans



Fahnen, Laternen und Trillerpfeifen auf den Türmen, um ein Nothaltsignal gemäss der entsprechenden DV der DR zu geben?
Theo


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#1170

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 10:25
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen.....
Natürlich kann man einen Zug mittels Nothaltesignal anhalten, sogar ohne sonstige Hilfsmittel- die Trapo-und die meisten Eisenbahner nehmen dazu Tagsüber die Mütze- und nachts ne Taschenlampe.Also-Kreissignal . (Zu bedenken währe aber auch die Länge des Viadukts.Bremsweg von Zügen!)
Aber ob die GTer der Sik das wußten -keine Ahnung. Es gibt ja ein paar Siker hier.
Ausrüstung dazu auf den Türmen - keine Ahnung-das Viadukt hab ich -hinter der S-Bahn-Kehre, erst betrampelt, als Herr deMaizire dran war, vorher nicht.
73 Hans


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#1171

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 18:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte, ist die Zeit der Besinnung auf des Herren Werk , aber ihr habt nur fressen, saufen und rumhuren im Kopp. (Jetzt bin ich den auch mal komplett los)

Also – die gleiche Frage wie #1164 , nur eben unter Tage.
Der wesentliche Unterschied zu „Oben“ lag in der Tatsache begründet, dass der Bahnsteig D –also die NS-S-Bahn auf FrU technisch gesehen ein Haltepunkt war. Dort kamen also Züge an und fuhren weiter. Rangieren, Gleiswechsel usw. fand dort also nicht statt. Betriebstechnisch ist das schon ein Unterschied, der sich auch auf die Sicherung dieses Bahnsteiges auswirkte. Links und rechts war ja Tunnel. Und es fuhren nur S-Bahnen, daher trifft die Beschreibung bezüglich der Signale usw. von „Oben“ eigentlich zu. Allerdings wurden die Signale nicht von Trapo bzw.GT beeinflusst –mit einer Ausnahme-kommt noch. Wenn also die Truppen im Tunnel einen Zug anhalten mussten, benutzten sie den Gefahrensignalschalter. Das ist eine Bahn-bzw. U-Bahn-Einrichtung, auf allen Bahnsteigen zu finden. Ich durfte das Ding auch ein paar Mal benutzen, immer wegen bahntechnischer Sachen. Eine Möglichkeit, den Strom abzuschalten hatte die Trapo auch. Allerdings nicht der hochgeheime Stromschalter, der immer mal wieder durchs Net geistert, sondern simple Kurzschließer. Das ist ein tragbares Gerät, das eine Verbindung zwischen Stromschiene und Gleis herstellt, handbedient, und eben einen Kurzschluss verursacht. Die geheimen Kurzschließerräume auf Fri und Alex sind ganz normale Räume, in denen die normale Einspeisung von Fahrstrom usw. stattfindet. (Elektroräume)
Das man diese nicht betreten kann und sie mit Stahltüren versehen sind, hat auch nen Grund. Den gleichen wie bei jedem Trafohäuschen. Selbstverständlich kann man dort „den Strom abschalten“-wie auch bei jeden Trafohäuschen.
So –Die Ausnahme: (Irgendwo in den Tiefen des Forums schlummert sie. –Die Gleissperre mit dem orangen Anstrich . Gefunden hab ich sie jetzt nicht, macht aber nichts.)
Also: Wie fertigte der Aufsichter auf FrU die Züge ab? Mit Funk ? Nein-weil geht ohne weitere Maßnahmen im Tunnel nicht. Also entweder per „Kelle“ oder –später- per Signallicht.-Abfahrtssignal.
Nun muss aber laut DV der DR, die Möglichkeit bestehen, den Zug bei betrieblichem Ereignissen-Unfall usw., zum Halten zu bringen. Normalerweise passiert das per Funk –fällt hier aber aus.
Also baute die DR eine „signalunabhängige Fahrsperre“ je Fahrtrichtung ungefähr 1 ½ Zuglängen hinter FrU ein. Wenn der Aufsichter diese betätigte, wurde der Zug zwangsgebremst. Signalunabhängig heißt hier –die Fahrsperre hatte kein eigenes Signal. Soweit die Technik und wozu sie diente. Gerücht – oder etwas weniger –Behauptung: Der Güst-Kommandant, bzw. sein DH, hatte auch so einen Schalter. Wird von ernstzunehmenden Leuten behauptet. Bestätigen oder dementieren kann ich das nicht.
Was Tatsache ist: Es waren Fahrsperren ohne Signal, die ein oranges Mastschild hatten. Keine Gleissperren. Rest w.o.
Ja – Benutzung von den Dingern: Ein Mal selbst erlebt, Person unter Zug- der hatte echt Glück, keine „schweren“ Verletzungen, nur Prellungen, Gehirnerschütterung und ordentliche Abschürfungen und so was, nur das „Rauskriegen“ war nicht so einfach.
Soweit verständlich?
73 Hans


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#1172

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 20:01
von chantre | 425 Beiträge

Kurzschließer rechts, Stromprüfkasten links



Mechanische Fahrsperre


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#1173

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 20:35
von Hans | 2.166 Beiträge

Nachtrag und Korektur:
Zu Funk auf FrU -
Ist mir gerader aufgefallen - es gab tatsächlich eine Funkabfertigung auf Fru- Die Befehle "Türen schließen" und "Abfahren " wurden also eine Zeit lang per Funkgerät übermittelt. Genaue Zeit kann ich nicht angeben. Allerdings - im Tunnel reichen Funkgeräte nicht weit - daher : siehe oben.
73 Hans


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#1174

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 20:44
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Rein theoretich hätte man damit http://de.wikipedia.org/wiki/Gleisbremse noch etwas machen können.Aber praktich keine große Hilfe an Fri in der damaligen Zeit.


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#1175

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 20:53
von 94 | 10.792 Beiträge

Na mit Artikel Stromschiene aus der wikipedia wäre schonemal eine Briefmarke vom Chantre besser betrachtbar ...
Und im Thread 'Mechanische Fahrsperre' im s-bahn-forum.de taucht dann auch das andere Bildleinchen in zumutbarer Resolution auf.

Bildquellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromschiene
http://www.s-bahn-forum.de/viewtopic.php?p=1781

und die Bilder in der Größe 'erkennbar':
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:B...pruefkasten.jpg
http://img126.imageshack.us/img126/9684/fsp042lt.jpg


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Hans und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1176

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 21:17
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
"Türen schließen" und "Abfahren "


Kleine Ergänzung: Die Züge wurden durch die Aufsichten im Funk sogar immer einzeln mit ihrer Zuggruppe und Fahrtrichtung angesprochen. z.B.
"Zug Adler nach Anhalter Bahnhof, Türen schließen! Zug Adler nach Anhalter Bahnhof, Abfahren!" (zu Reichsbahn-Zeiten)

Hier noch ein Filmchen zu unserem Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=jSwbcCx8rfQ


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.01.2014 21:42 | nach oben springen

#1177

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 21:38
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Hier nochmal die Soundkulisse. War im Tunnel natürlich noch besser.

http://www.myvideo.de/watch/4699395/BR_275_Mitfahrt

Die Bahnsteigaufsichten mit ihren Ansagen sind eindeutig schon aus der West-BVG-Zeit, "zurückbleiben Bitte" Film ist schon mit dem Nachwende-Neubaubahnhof Julius Leber Brücke.


zuletzt bearbeitet 24.01.2014 21:44 | nach oben springen

#1178

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 21:45
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #1176

Zitat
"Türen schließen" und "Abfahren "

Kleine Ergänzung: Die Züge wurden durch die Aufsichten im Funk sogar immer einzeln mit ihrer Zuggruppe und Fahrtrichtung angesprochen. z.B.
"Zug Adler nach Anhalter Bahnhof, Türen schließen! Zug Adler nach Anhalter Bahnhof, Abfahren!" (zu Reichsbahn-Zeiten)

Hier noch ein Filmchen zu unserem Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=jSwbcCx8rfQ



Kleine Ergänzung zur Ergänzung:

Das vom harzwanderer beschriebene bezieht sich auf den Beitrag #1173 - nur wegen der Übersichtlichkeit.

Gruss

icke



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#1179

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 22:56
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1157
Hi.......
Es gibt eben Wunder und Zeichen im Eisenbahnwesen. Hab davon nur mal gehört, aber keine genaue Kenntnis wo,wie ,warum und so.
Hintergrundinformation zum Text: Das Breitspurgleis im Bhf. Friedrichstraße gab es tatsächlich - auch wenn einige das anzweifeln , immerhin sind es bis Brest 800 km. Es lag definitiv vom 28.Juni bis zum 20.September 1945 (erster /letzter Zug) in Friedrichstraße . Allerdings wurde es nicht extra für Stalin gebaut – so schnell geht Eisenbahnbau nicht - sondern bereits während des Krieges als Versorgungslinie der vorrückenden sowjetischen Truppen, so zusagend immer hinter der Front her. Endpunkt war der Schlesische Bhf. (Ostbahnhof). Stalin hat es also 'nur' genutzt, als er zur Potsdamer Konferenz fuhr. Das ist sozusagen ein Eigenzitat, damits schneller geht. Stammt aus ner Zuarbeit für "Flaniren in Berlin ". Thema war Fri, und es ging um Stalins Fahrt zur Potsdamer Konferenz.
73 Hans



@Hans,

wie kann das russ. Breitgleis bis Friedrichstr gelegen haben, wenn aus Richtung Osten der Endpunkt am Schlesischen Bhf (Ostbahnhof) war??

Oder hat das Breitgleis ne Schleife Moskau-->Potsdam-->Schlesischer Bhf genommen?


zuletzt bearbeitet 24.01.2014 22:57 | nach oben springen

#1180

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.01.2014 23:11
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

http://books.google.de/books?id=ZEoXg4NG...0Berlin&f=false

Wenn Ihr das Buch seht, das ich sah (Auszug). Da wird behauptet, für Stalin sei das Gleis bis Potsdam verlängert worden. Am 16. Juli 1945 um 11 Uhr Moskauer Zeit sei Stalins Zug am "Potsdamer Bahnhof" eingetroffen.
Es gab allerdings damals auch in Berlin einen "Potsdamer Bahnhof" am Potsdamer Platz.

Angeblich wurde Stalins Zug von 18000 Geheimdienstlern und acht Panzerzügen begleitet.

Das soll Stalins Zug gewesen sein:
Quelle: http://trains-worldexpresses.com/500/501.htm

Und hier sind Innenaufnahmen von seinem Salonwagen:
http://www.youtube.com/watch?v=lHyMlqpHc5U


zuletzt bearbeitet 24.01.2014 23:37 | nach oben springen


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