#901

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:02
von Hans | 2.166 Beiträge

Noch ne Erläuterung:
Die Befürchtung der GT war nicht, das da jemand auf dem Bahnsteig rumtanzt, das konnte nur einer aus der U.bahn -also "Kein Ede".
Die Befürchtung war -und das sollte verhindert werden, Ede kommt irgendwie, Schacht oder was weiß ich , in den Tunnel und kriecht, schleicht unter der Kante vom Bahnsteig -den Letzten Bahnsteig vor der Grenze.nur da waren Flächensperren, durch und ist weg - weil nicht zu sehen.
Über den Sinn dieser Befürchtung kann man streiten, ich zweifele da auch, aber was solls,war so.
73 Hans N8allen


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 14.01.2014 22:05 | nach oben springen

#902

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:05
von Vogtländer (gelöscht)
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allen zweifeln zum trotz gegen das risiko - so mag wohl das motto gewesen sein.


Hans, eisenringtheo und Holtenauer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#903

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:11
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #901
Noch ne Erläuterung:
Die Befürchtung der GT war nicht, das da jemand auf dem Bahnsteig rumtanzt, das konnte nur einer aus der U.bahn -also "Kein Ede".
Die Befürchtung war -und das sollte verhindert werden, Ede kommt irgendwie, Schacht oder was weiß ich , in den Tunnel und kriecht, schleicht unter der Kante vom Bahnsteig -den Letzten Bahnsteig vor der Grenze.nur da waren Flächensperren, durch und ist weg - weil nicht zu sehen.
Über den Sinn dieser Befürchtung kann man streiten, ich zweifele da auch, aber was solls,war so.
73 Hans N8allen


Eine Sicherheits-Philosophie und deren Realisierung - davon können U-Bahn-Behörden in Westeuropa nur träumen. Paradoxon: Die Grenze im « Keller » von Berlin stand der Freiheit im Wege. Heute steht die Freiheit der Sicherheit im Wege.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#904

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:12
von Vogtländer (gelöscht)
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nichts desto trotz,das signal für die augenpflege zeigt rot! eh es sifa-sifa-zwangsbremsung heißt,wünsche ich ne gute n8!


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#905

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:45
von der glatte | 1.356 Beiträge

@ Hans
das mit dem PDS Plakat habe ich nun auch gesehen. Frage mich, wer hat Dir denn eine Brille anbefohlen??? Deine Augen funktionieren noch perfekt, Hut ab! Und Brille ist vorerst gestrichen!

Danke, ja, müsste dann doch der Ausgang gewesen sein. Die Rolltreppe hat es verraten und Du hast es erraten. Gratulation.

Ja, das Thema sollte man der Übersicht wegen, doch etwas entflechten, aber warten wir es ab. Aber wenn man dann von den Grenzbahnhöfen spricht, sollte man auch an Warnemünde und Sassnitz denken, wo dort doch die schönen Fähren der DR nach Dänemark und Schweden schipperten. Alles in Ruhe bedenken und dann wird es was, bin ich von überzeugt.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#906

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:51
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Antwort für Hans: war nachmittag zu meiner gewohnten Computerzeit zu einem Comouterkurs bei ver.di und danach wegen dem angeblichen Zollsteg im Osthafen noch im Historischen Hafen beim Hafenmeister. Daher erst jetzt die Antwort. Habe einige Bilder, aber weiß nicht genau wo die entstanden sind. Teilweise sind sie auch durch die gelben Schutzhelme überstahlt. So jetzt noch 'ne Frage: Bilder über private Mail oder hier in den Threat? Eins von der Fahrt zum Waisentunnel (auch 'nen bissel überstrahlt) stelle ich mal ein.
Peter


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#907

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:52
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ein bisschen Zeit mit dem entflechten können sich die Admins gerne noch lassen - ich warte darauf, dass wir in diesem Thread den 1.000sten Beitrag feiern können - und in keinem einzigen war bisher jemand virtuell mit nem Baseballschläger unterwegs - das finde ich schon beeindruckend.

Gruss

icke



der glatte und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#908

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 22:58
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Für den glatten Reiner habe ich von Warnemünde auch noch paar Bilder von Bord der Fähre und auch aus dem Zug auf die Fähre. Ist aber nicht viel von den Grenzanlagen zu sehen.
Peter, der Zeunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#909

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 23:03
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ha, ha, ha, wenn Ihr Euch schon auf das Ohr hauen müsst, Bitte! Ich habe Ausgang bis zum Wecken!

Und damit der Fred hier nicht kalt wird, mache ich mit den versprochenen Fotos (Teil 2) vom vergangenen Samstag weiter und zeige Euch noch einige aktuelle Bilderchen von der ehemaligen GÜST Bornholmer Straße.

Hier einmal ein Blick von der Bösebrücke in Richtung Prenzlauer Berg und Mitte.



Wiederum ein Stück Einfassung der ehemaligen GÜST. Hier von der Kleingartenanlage aus aufgenommen.



Der Einschnitt in der Mauer diente dem besseren Durchblick für die Leute auf dem Postenturm, welche die Kleingartenanlage beäugten.



Da ich auch in meiner ersten Fotoserie vom Dreck sprach, hier der Beweis. Dazu stank es furchtbar nach Urin und ...



In der Finnländischen Straße fand ich auf der Straße noch die Spuren der ehemaligen Hinterlandmauer.



Soweit mein Bericht, vom Ausflug mit meiner Fotolady zur ehemaligen GÜST an der Bornholmer Straße, Bösebrücke und dem ehemaligen Geisterbahnhof. Melde mich bald wieder zu Wort mit aktuellen Fotos von einen ehemaligen Geisterbahnhof.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


Harzwanderer, Rothaut und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.01.2014 23:04 | nach oben springen

#910

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 23:07
von Rothaut | 400 Beiträge

#Zaunkönig

Bitte die Bilder hier einstellen....

Gruß Rothaut


Holtenauer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#911

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 23:15
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Na gut, dann werde ich mal die besten davon raussuchen. Kommen aber erst demnächst in diesem Theater.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#912

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 23:17
von Rothaut | 400 Beiträge

Super....Vielen Dank!

Gruß Rothaut


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#913

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 23:30
von diefenbaker | 584 Beiträge

Leute, Ihr schreibt schneller als ich lesen kann.
Ich war zwei Tage offline und konnte mich gerade bis zur Seite 42 vorarbeiten.

Gruss Wolfgang



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#914

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 05:46
von Vogtländer (gelöscht)
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Wolfgang,Du hast jetzt doch wenigstens ne Begründung gegenüber Deiner Holden zum Verweigern des Geschirrabtrocknens.
grins


zuletzt bearbeitet 15.01.2014 05:47 | nach oben springen

#915

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 08:37
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

S-Bahnhof Bornholmerstrasse im Jahre 1968

http://www.staff.uni-marburg.de/~nail/mauer.htm
Duchfahrt am 08. Januar 1984

http://fotocommunity.s-bahn-berlin.de/di...p_display_media
Theo


MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#916

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 10:38
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde......
Oh ja , es wird immer mehr.......
Wenn das so weiter geht, haben wir bald eine recht umfassende Darstellung der Geister und so - aber bis dahin ist noch allerhand zu bequatschen.
Im übrigen- das hin und hergehopse -mich störts nicht - eher im Gegenteil- das machts so ein bisschen locker.
Zu den Bildern - bei der "Jetztzeit-Darstellung " hab ich mit dem Nachvollziehen immer so ein wenig "wo und wie war das mal im Kopf" wenn das noch gehen würde , da entsprechende "alte" Bilder dran zu kriegen--aber das bleibt wohl ein Traum.Eigendlich schade.
Und zu Peter - von den wirklich interessanten Stellen im Waisentunnel/klostertunnel und so gibt es kaum Fotos- und Qualität ist da m.M. nach eher nebensächlich. Also-wenn solche Fotos vorhanden sind-und Du sie reinstellen willst/kannst- immer her damit.Und wenn die Reihenfolge noch bekannt ist, werden wir auch die Ortsbestimmung einigermaßen hinbekommen. Zumindest für den Geisterbahnteil. Das Eingestellte Foto-Einfahrt in den Waisentunnel von der Abstellgruppe Alex aus. Danke! Die andere Seite -Klosterstr. Einfahrt , sieht dann so aus: Ach so -Quelle ! : meine XYL ! Die hat mir die "Wanderung" sozusagen geschenkt!
Leider hab ich kein so schönes Elgapress.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 15.01.2014 10:40 | nach oben springen

#917

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 11:03
von diefenbaker | 584 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #914
Wolfgang,Du hast jetzt doch wenigstens ne Begründung gegenüber Deiner Holden zum Verweigern des Geschirrabtrocknens.
grins


Gute Idee, Danke!



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#918

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 13:01
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte......
Warum hatte es Ede auf den Geisterbahnhöfen so schwer? Oder:Warum kam es dort kaum zu Grenzdurchbrüchen?
Ein total vermauertes ,verbarrikadiertes, strengstens bewachtes, hochgesichertes Gebiet wo bewaffnete Grenzpolizisten und Trapos im dunklen lauerten. --Das ist ein Zitat. –Und ruft bei mir ein feuchtes Grinsen hervor. – Mal davon abgesehen –hat schon mal jemand einen unbewaffneten Polizisten gesehen-im Dienst, mein ich? Also mal weg von billiger Polemik und ran an die Tatsachen.
Als 1961 die Linien C und D der U-Bahn und die NS-S-Bahn geschlossen wurden, verschloss man erst mal einfach die Türen. Und auf den Bahnhöfen waren dann Posten der Trapo –auf allen, Anzahl je nach Bahnhofsgröße zwischen 2 Mann und –auf POU, der ja eine Riesenkatakombe ist, ein ganzer „Haufen“ so ein bis zwei Gruppen. Natürlich –die Truppenstärke war nicht durchzuhalten-also wurde der Potsdamer Platz gleich-Beginn 13.08.61 recht schnell vermauert. Bei den „Restlichen“ Bhf. war das einfacher zu lösen, da nahm man sich viel mehr Zeit. Als ich 1973 in Friedrichstraße aufschlug, sah das so aus: ULU war vermauert –schon beschrieben, Alex war vermauert, Jb auch. Der Rest: kaum Vermauern, Auf Ro war z.B. in dem Zwischengeschoss ein Möbellager eingerichtet, vom Bahnhof allerdings getrennt.-na klar durch eine Mauer. Die U-Bahn-Eingänge –die Scherengitter bzw. die Türen waren zu, auf die nicht benutzten Türen waren Bleche aufgeschweißt, auf den jeweils einen benutzten Eingang kam auch ein Blech, aber eben so, dass man aufmachen konnte. Übrigens-man konnte drüber schauen-zumindest wenn man mitteleuropäische Körpermaße hatte. Technische Anlagen : Die schon beschriebenen Trittbretter, Alarmanlagen an den Schächten, technischen Einrichtungen und an der jeweiligen Eingangstür. Auflaufpunkt war jeweils die Wache Friedrichstraße. Sonstige Technik : Die sowieso vorhandenen Telefone der BVB sowie ein „Feldtelefon“. Das war`s. Die „Endbahnhöfe“ waren 73 schon (lange-so 63) von GT besetzt. Warum – Nun die Rechtsgrundlage –für Trapo das VP-Gesetz, für GT eben Grenzgesetz. Die durch die Trapo bewachten Bahnhöfe und Streckenteile waren also (rechtlich) kein Grenzgebiet. Bestenfalls könnte man „grenznahes Hinterland„ dazu sagen.
Warum kam dann also kein Ede? So toll war diese Sicherung doch gar nicht! Nun –Ede kam schon, aber eben nie über die Bahnhöfe- das wurde wohl als Aussichtslos eingeschätzt. Über die Schächte und durch technische Einrichtungen gab es mehrere Versuche, wobei –die technischen Einrichtungen musste man schon kennen- also Insiterjob-ansonsten eigentlich aussichtslos. Über einige Versuche hab ich mich ja ausgelassen. Irgendwann fragte mich mal jemand, ja warum sind die nicht einfach auf die U-Bahn aufgesprungen? –Und da gab’s doch mal zwei, die in Zöllnerjacken aufgesprungen sind? Nun ja, zum aufspringen muss man ja erst mal an den Zug rankommen. Ging nicht. Und Zöllner? Wieso Zoll- da waren keine Zöllner … na ja – wir haben es dann gefunden –ging um so ne Story von 59, warum allerdings Zoll und aufspringen-das ging damals doch einfacher.
Meiner Meinung nach der Hauptgrund für relativ wenig Edes: Mangelnde Ortskenntnis-weil selbst wenn jemand den U-Bahnhof kennt –ihn benutzt hat als Fahrgast – kennt er ihn wirklich – weiß er, wie es gleich hinter dem Eingang –aber eben hinter dem Ende des Bahnsteiges aussieht? Kaum jemand weiß das.-Mal einfach ausprobieren. Na und dann muss man natürlich sagen –diese Ortskenntnis wurde natürlich nicht gefördert. Ein Buch mit dem Titel „Wie werde ich ein erfolgreicher Ede“ gab’s auch nicht.
So mit der Zeit kommt es aber eben zu Veränderungen. Sogar auf der Geisterbahn. 1979 kam es dann zu einem (–eigentlich ganz tollen-weil für viele Posten sehr bequemes-) Projekt, welches die Art der Sicherung durch die Trapo umkrempelte. Das nannte sich dann CDS 79.
Kommt man dahinter? C-Linie-D-Linie usw. Aus mehreren Gründen bestand für die Obere Heeresführung der Trapo der Wunsch, die Posten von den Bahnsteigen zu bekommen. Ne – nicht wegen Abgängen – der einzige „Doppelabgang“ war ja viel früher. Eine Rolle spielte da erstens die notwendige Personalstärke, 18 Mann ist viel bei der Pol., und wohl auch der „Verschleiß“ –soll heißen- das Truppenalter. Ich war einer der Jungen (!), und mit „Zukommandierung“ und so war auch nicht alles abzudecken. Sicher hat auch eine Rolle gespielt, dass man die Truppen aus dem „unmittelbaren Wirkungsbereich der Gegners“ raushaben wollte. –Die Formulierung ist nicht von mir! Sie wird gern zitiert –bitte- aber man sollte auch bedenken, wie man –also die „Heeresleitung“,
die Maßnahme nach „Oben“ so begründen konnte.
Was wurde also geändert? Der Reihe nach wurden auf den Bahnhöfen also Schleusen eingebaut, die Bahnsteige erhielten je zwei Kameras und je zwei Lichtschranken-parallel zur Bahnsteigkante. Dazu kamen dann noch, je nach Bedarf, entsprechende Signalanlagen an Türen, Schächten, Klappen und so. Und die Signalzäune – wie in dem „Suchbild“ von Theo zu sehen. Auf dem Bahnhof Wm fand vor dem Einbau ein recht umfangreicher Testbetrieb statt – vor 79- und hat sich wohl auch bewährt. Und dann –so nach und nach –verschwand die Trapo dann in ihren Stützpunkten –einem Raum des jeweiligen Bahnhofes- der faktisch „in der Schleuse“ lag. Aufwändiger war die „Maurerei“ nur auf Alex, da ging’s nicht anders, beim „Rest“ wurden bereits bestehende Räume genutzt-meist die „Fahrkarte“. Von der Bahn aus zu bemerken- die Mauern –Gasbetonsteine, nicht verputzt, und die Beleuchtung wurde heller – die Kameras brauchten etwas mehr Licht als das Auge.
Und bei der Ausgangsfrage –Warum hatte Ede es so schwer - muss man wohl sagen – Ede kannte sich eben nicht aus – das war wohl der Hauptgrund. Und damit meine ich nicht die Lage der U-Bahn-Linien, der Bahnhöfe und so – sondern eher „wie sah es drunter aus“. Das wusste eben –außer wenigen Insidern, keiner.
Ein klein wenig Verständlicher –wie das so ablief?
73 Hans


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Holtenauer, eisenringtheo, der glatte und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#919

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 15:41
von diefenbaker | 584 Beiträge

Klarstellende Frage:

Weil in der Diskussion hier oft zeitliche und räumliche Sprünge vorkommen, bin ich jetzt etwas durcheinander geraten und bitte um Sortierung.

Es war mehrfach die Rede davon, dass die Posten auf allen Geisterbahnhöfen verbarrikadiert waren. Ich habe sie aber auch auf den Bahnsteigen herumlaufen sehen, außer beim letzten Bahnhof vor der Grenze.

Verstehe ich das jetzt richtig, dass die Posten (GT) auf den Bahnhöfen direkt vor der Grenzlinie immer verbarrikadiert waren und die Posten (Trapo) auf den Bahnhöfen dazwischer erst seit 1979?

Gruss Wolfgang



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#920

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.01.2014 16:32
von Hans | 2.166 Beiträge

Die Frage ist berechtigt !
Die Posten der GT -auf den Grenzbahnhöfen waren -so seit 63/64 -mit der Ausname des Nordbahnhofes(S-Bahn) -in Bunkern / Postenständen. Wenn man so möchte -verbarrikadiert. -Nordbahnhof s.d. -ab 1984.
Der Unterschied zur Trapo- es war eben dann -schrittweise seit cds79 - ein "Unterbringen" der Posten in einem Stützpunkt. Man beachte die "Namensgebung" der Einrichtung.-Also -nicht in einem "Bunker" oder Bunkerähnlichen Einbau, sondern eben mehr oder weniger gemütlich in einem Raum auf dem Bahnhof , und sahen sich das Treiben auf nem Fernseher an. Sie gingen also nicht mehr ständig auf dem Bahnhof hin und her.-Es sei denn , es war was. --Von "ich habe Lust zu wandern über dienstliche Notwendikeiten bis eben Vorkommniss"..Daher -ich habe sie herumlaufen sehen-außer...ist völlig richtig.Der letzte Bahnhof, der mit nem Stützpunkt versehen wurde, war übrigens Alex.Der war so 1985 fertig. Ach so -noch ein Unterschied- Die Trapo hatte die Schlüssel ! -Die GT eben bestenfalls in einem gepeteten Kästchen.
73 Hans


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diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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