#581

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:09
von Hans | 2.166 Beiträge

Korea -Ganz vergessen-hab mich zu sehr über meinen Dollen Lapsus mit Museum ge.........
Ja - Stahldora und Gisela-Züge fahren Fröhlich vereint in Phönjang.
Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#582

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:14
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

So sehen sie heute aus:


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#583

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:16
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #582
So sehen sie heute aus:



alle Achtung,
die sehen ja richtig schick aus
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#584

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:18
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

In Athen fuhren zeitweise in den 80ern auch mal echte Ost-Berliner Gisela-Züge, bevor dorthin eigens gebaute nachgeliefert wurden. Der volkseigene Schienenfahrzeugbau konnte nicht ganz so schnell liefern.

Hier noch ne gute Seite über Nordkorea:
http://www.pyongyang-metro.com/metronews.html


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.01.2014 21:20 | nach oben springen

#585

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:21
von Vogtländer (gelöscht)
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Na,die Hennigsdorfer waren halt schon immer etwas großkotzig.


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#586

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:22
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Oder Schalk-Golodkowski hat den Griechen damals zuviel versprochen.

Zitat
LEW Hennigsdorf Typ G-II (1982–85; 1985 bis heute)[Bearbeiten]
Als in den 1980er Jahren der Wartungsaufwand für die alten U-Bahn-Wagen sehr groß geworden war, musste schnell eine Lösung gefunden werden. Aufgrund der Zahlung in Devisen bot sich die DDR an, kurzfristig Abhilfe zu schaffen: Die für die Berliner U-Bahn vorgesehenen Wagen von LEW Hennigsdorf vom Typ G-I wurden als Typ G-II umgebaut und nach Athen ausgeliehen. Der Umbau bestand im Wesentlichen aus einer Anhebung der Wagenkästen zur Anpassung an die Bahnsteighöhe, im Anbau von seitlichen Profilausgleichsbohlen sowie in der Anpassung von Zugbeeinflussung und Stromabnehmern. Diese wurden erst 1985 geliefert. Weitere Wagen wurden offenbar geliehen. Die ausgeliehenen Wagen wurden in Berlin wieder in G-I rückgebaut, bis 1996 eingesetzt und 1997 nach Nordkorea verkauft. Die in Athen verbleibenden Wagen wurden in den 1990er Jahren noch im Berufsverkehr eingesetzt.
MAN/LEW (1984 bis heute)[Bearbeiten]
Trotz der Störanfälligkeit machten die niedrigen Anschaffungskosten der LEW-Züge eine Bestellung attraktiv. Man entschied sich zu einem Kompromiss: Eine neue maßgeschneiderte Baureihe wurden von MAN in Nürnberg entwickelt und gestaltet, von dort stammte auch ein Teil der technischen Ausrüstung. Gebaut wurden die Wagen bei LEW Hennigsdorf in der DDR in den Jahren 1983/1984.




http://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Athen


zuletzt bearbeitet 07.01.2014 21:25 | nach oben springen

#587

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.01.2014 21:33
von Vogtländer (gelöscht)
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Paralel wie Talent 2!Also weniger Politik,sondern eher große Klappe des Herstellers (heute Bombardier,Flugzeughersteller mit Schienfahrzeugsparte!)!


zuletzt bearbeitet 07.01.2014 21:40 | nach oben springen

#588

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 08:15
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen , Gemeinde...
Auch wenns weit , weit weg ist von den Geisterbahnhöfen........
Da muß natürlich auch noch ein Bild von der Gisela in Korea - und der Weg dahin , mit dran. Bitteschön :
73 Hans
Q: Mist , jetzt hab ich doch ausgerechnet die Bilder aus Hottes link......


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zuletzt bearbeitet 08.01.2014 09:52 | nach oben springen

#589

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 11:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde....... Den Seinen gibts der Herr im Schlaf- wie Pastor Holm immer sagte- aber das heißt nicht ,daß ihr in der Kirche pennen sollt!

Es ist mir doch tatsächlich eine "Kartenquelle" für die RBD Berlin eingefallen-sogar weitgehend gemeinfrei oder wie das heißt.
Stefen Buhr - wie konnte ich den vergessen ! St. hat auf seiner Webseite zahlreiche original DR Gleispläne -die Übersichtskarten-eingestellt.
Sehr schön nach Jahren sortiert usw.
Hier : Link - mit tks an St.B. für seine schöne Webseite - es sind auch schöne "Hinweise" -so-wie mach ich das - drin! www.blocksignal.de
73 Hans


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#590

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 14:17
von chantre | 425 Beiträge

Mal ein Wort zum Thema Gleisplan: er ist eine maßstäbliche (i.d.R 1: 1000), verzerrte (vollständige gestauchte Darstellung Länge 1:4000, Breite 1:2000 oder topologischer (unmaßstäblicher) Plan der Gleisanlagen eines Bahnhofs (Bahnhofsplan) oder der freien Strecke (Streckenplan). Er enthält alle Hochbauten, Signale, Weichen und Kilometrierungen. Spezielle Ausfertigungen sind Fahrleitungs- und Brandschutz. Hier mal die Gleispläne vom Nordbahnhof und von der Friedrichstrasse.

[img][/img] [img][/img]

Die meisten Darstellungen im Thread sind Übersichtskarten und haben mit den Betriebsabläufen der Bahn relativ wenig zu tun. Sie dienen der Übersicht, wie etwa eine Autokarte. Sind schön anzuschauen, enthalten aber nur wenige Informationen.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#591

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 14:32
von chantre | 425 Beiträge

Zur Ergänzung der Gleisplan Anhalter Bahnhof:


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#592

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 17:11
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend , Gemeinde...... Ein Machwerk von mir -leicht O.T. -so aus der Frühgeschichte .

Die U-Bahn unter Wasser -Keine „Vollgeschichtliche Darstellung“, sondern mehr so „wie ist es gelaufen“ was wurde so übermittelt und was konnte man so ab 73 noch wahrnehmen.
Im Prinzip kann man bei diesem Thema die U-Bahn und die unterirdisch verlaufende S-Bahn nicht trennen, obwohl sich diese beiden Verkehrsbetriebe eigentlich zu keiner Zeit sonderlich zugetan waren. Beim Absaufen der Tunnelstrecken waren sie aber im gemeinsamen Leid vereint.
Warum eigentlich- S-Bahn und U-Bahn-Tunnel sind doch –aus der unterschiedlichen Entstehungsgeschichte und von den unterschiedlichen Besitzverhältnissen her, total getrennt?
Es gab doch gar keine Stelle, an der U- und S-Bahntunnel verbunden waren. Und dann wurde die NS-S-Bahn unter dem Landwehrkanal gesprengt und die U-Bahn ist abgesoffen? Wie?
Nun ja , eine kleine Stelle gab es. Den Fußgängertunnel auf dem Bahnhof Friedrichstraße. Der eine oder andere kennt ihn vielleicht noch – im Original ist er nicht mehr vorhanden, wo die Leute heute durchgehen, um von der U-Bahn zur NS-S-Bahn zu gelangen – ist neu gebaut. Der „alte“ Tunnel ist auf Karten von Fri gut zu erkennen, volkstümlich wurde er Wichsertunnel genannt. Das Wasser erreichte also die Tunnelsohle, so hoch liegt sie nicht, und floss über. Nun haben unsere Altvorderen ja auch gedacht, es gab eine Stelle zur Errichtung eines Wehres-im Tunnel! Sei es nun Kriegswirren oder mangelnde Absprache der Beteiligten Betriebe, das Wehr wurde nicht eingebracht. Obwohl es dann in unmittelbarer Nähe- bei der Spreeunterfahrung, Wehrschotten gab und diese funktionsfähig waren, -wie das Wasser kam waren sie auf. Wolle 76 kann ev. Ein wenig mehr sagen – in der „Endkampfgeschichte“ spielt die Stelle ja eine Rolle.
Also lief das Wasser – allerdings nicht mit Flutwelle und so, wie z.B. in „Endkampf Berlin“ dargestellt sondern nur so schnell, wie das Wasser durch den –recht engen Tunnel fließen konnte.Mal eine Darstellung, was alles Abgesoffen war: ( Quelle:Die Wiederingangsetzung der Berliner U-Bahn 1945)

Soweit das Wasser aus dem Landwehrkanal. Da aber der Krieg in seinem Verlauf keinen Unterschied zwischen S- und U-Bahn machte, war das aber keineswegs die einzige „Wasserstelle“ im U-Bahn-Netz. Es gab noch mehrere „Bombendurchschläge“ unter den Berliner Gewässern, z.B. im Waisentunnel – die Stelle ist noch zu erkennen und bei der Tunnelführung zu besichtigen, in der Nähe der Mühlendammschleuse und, und ,und. Ein recht erheblicher Teil des Wassers kam auch durch sogenannte Sohlenbrüche, die Tunnel liegen ja im Grundwasser. Wer eine umfassende Erklärung –untechnisch haben möchte: Bitte mal „Die Wiederingangsetzung der U-Bahn im Jahr 1945“ googeln, lässt sich recht schön lesen. Auch Zahlen und Karten sind darin enthalten, man kommt also auch als Laie damit gut klar.
Die Beseitigung der Schäden ist unseren Altvorderen erstaunlich schnell gelungen, auch wenn es sicherlich sehr Schwer war.
Spuren –für Besichtigungsfans: Die noch vorhandenen Stellen der Wassereinbrüche befinden sich natürlich in den Tunneln-wo sonst, und was man sehen kann sind selbstverständlich die Reparaturstellen- nicht der Schaden. Waisentunnel bei der Tunnelführung- Bei Fahrten mit dem U-Bahn-Cabriolet werden ein paar Stellen erwähnt und gezeigt. Aber bitte nicht zu viel erwarten, richtig Interessant nur für Baufachleute und so.
Noch eine Schlussbemerkung: Um kein anderes Ereignis(-außer dem Führerbunker und so) in Berlin ringeln sich so viele Urban Legendes wie eben um dieses Thema – vor allen in der „Klatschpresse“ kurz nach Kriegsende. Also –Infos möglichst aus Fachpresse , wie Deutsche Bauzeitung o.a. ziehen, auch wenn sie sehr dünn gesät sind.
Reicht das so –Lutze?
73 Hans


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#593

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 18:35
von Wolle76 (gelöscht)
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Ich empfehle dazu unter anderem von Waltraud Süßmilch : Im Bunker. Frau Süßmilch erlebte als 15jähriges BDM mädel die kämpfe in Berlin und beschreibt die zustände im Reichsbahnbunker Anhalter Bahnhpf (heute Grußelkabinett) und die Räumung mit dem anscließenden Fußmarsch zum Stettiner Bahnhof, unterirdisch !! Auch wie das wasser langsam stieg.

Ansonsten versuchte ein Teil der Ausbruchsgruppe Reichskanzlei über die NS Bahn rauszukommen. Zum Loch im Landwehrkanal selber, kann sein ich schrieb schon was dazu.
Es hieß immer das es die SS war,nur, warum sollten sie ? Es findet sich niemand der erklärt er habe gesprengt oder sprengen lassen. Als Begründung wird angeführt das der Russe nicht über die Tunnel weiterkommt.
Nur, warum sollte die Rote Armee versuchen über Tunnel vorwärts zu kommen. Dort ist der Verteidiger immer im Vorteil und ich (Angreifer) kenne mich dort nicht aus.

Es ist nicht geklärt und läßt sich auch nicht klären wie es dazu kam.


Lutze und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#594

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 18:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi Wolle,
Den Teil mit der Sprengung Landwehrkanal hab ich ja mit Absicht "Auf der S-Bahn" gelassen, da wird wohl nie völlige Klarheit zu erreichen sei, jedenfalls nicht mehr, als in "Die Flutung des Berliner S-Bahn-Tunnels" - hatten wir hier ja schon-zusammengetragen wurde. Meine Hoffnung ging so eher in die Richtung - Schütze in der U-Bahn, zu oder offen- weil wie kam das Wasser in die U-Bahn-aber das ist ein genauso schwieriges Thema mit vielen Wiederspüchlichkeiten.Irgendwann basteln wir noch mal einen schönen Beitrag -meinetwegen unter "Berliner Urban Legendes" oder so , passt vieleicht mal.
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 08.01.2014 18:50 | nach oben springen

#595

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 19:35
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

Zitat von Lutze im Beitrag #568
eine Frage habe ich,
welche U-Bahnstrecken wurden im 2.Weltkrieg
geflutet?,
wer hatte das veranlasst?
Lutze


Absichtlich Geflutet keiner. Waren meistens Bombentreffer. Die Tunnel liefen auch langsam voll und nicht schwallartig. Und da wir grade beim Thema Märchen,mythen und Gerüchte sind dem Empfehle ich "The Fall of Berlin" Moosfilm 1949 (Russich) http://en.wikipedia.org/wiki/The_Fall_of_Berlin_%28film%29


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#596

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.01.2014 20:03
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Wolle76 im Beitrag #595
[...]
Absichtlich Geflutet keiner. Waren meistens Bombentreffer. Die Tunnel liefen auch langsam voll und nicht schwallartig. Und da wir grade beim Thema Märchen,mythen und Gerüchte sind dem Empfehle ich "The Fall of Berlin" Moosfilm 1949 (Russich) http://en.wikipedia.org/wiki/The_Fall_of_Berlin_%28film%29



Ich habe mir den Film von Ozerov « Liberation / Befreiung » angesehen. Im letzten Teil «The last Assault » wird der U-Bahn-Tunnel überflutet. Diese Szene ist einer Schleuse produziert worden. Das Wasser steigt langsam.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#597

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.01.2014 10:56
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen , Gemeinde.....
Nur ein kleiner Nachtrag zu #550-"wie die Bahn so ihre Karten ....... und Pläne.....usw.
Natürlich- meine Begründung klingt ulkig, ist aber so...Oder war so. Ich hab also nach einem Beispiel gesucht.
Leider kann ich die ganze Zeichnung nicht einstellen, also "Zwei Schnipsel"
Quelle ist eine Zeichnung der DR -Bf.Friedrichstraße, welche den Tränenpalast und den geplanten, nicht realisirten "Anbau" zeigt. Man kann erkennen,das beide "Teile" nachträglich eingezeichnet wurden. Bei Bedarf weiteres - nicht öffentlich- weil ja die Rechteinhaber auch ihr Geld verdienen wollen, sollen,müssen und so.
73 Hans


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#598

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.01.2014 17:55
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #584
In Athen fuhren zeitweise in den 80ern auch mal echte Ost-Berliner Gisela-Züge, bevor dorthin eigens gebaute nachgeliefert wurden. Der volkseigene Schienenfahrzeugbau konnte nicht ganz so schnell liefern.



Hallo in die Runde,

noch einmal einen kurzen Sprung nach Griechenland. Und dazu zwei Fotos.



Foto 1: Zeigt die Station Iraklion an der Strecke Piräus-Athen-Kifissia. Der GII-Zug kommt gerade aus der Halle (Kehranlage). Am rechten Bahnsteig ein MAN-Schnellbahnzug von 1958, welcher gerade den Bahnhof verlässt.

Foto 2: Ein GII-Zug im Bahnhof Piraeus. Man beachte auf beiden Fotos die "Blumenbretter". Einige spezielle Umbauwünsche gab es natürlich für Griechenland auch.

Quelle der Fotos aus: Ulrich Lemke/Uwe Poppel "Berliner U-Bahn"

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#599

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.01.2014 18:11
von der glatte | 1.356 Beiträge

Also wenn man schon von Geisterbahnhöfen spricht, dann sollte man auch den geplanten U-Bahnhof "Dresdener Straße" dazu zählen. Obwohl er nicht wegen dem Mauerbau geschlossen wurde.

Geplant und dann doch eine andere Strecke gewählt, so entstand der U-Bahnhof. Er lag unmittelbar an der Grenze und wurde in DDR-Zeiten von der BEWAG als Umspannwerk genutzt, aber 1988 stillgelegt. Was wohl heute daraus geworden ist? Keine Ahnung. Innen stehen die Bahnsteig-Mittelsäulen aus poliertem Granit.

Im Ersten Weltkrieg war Baustopp, später Änderung der Trasse, aber der geplante Bahnhof ist im Rohbau fertig.

(Linie U8, zwischen Heinrich-Heine-Straße und Moritzplatz)

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#600

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.01.2014 18:42
von der glatte | 1.356 Beiträge

Mal etwas Geschichte am Rande:

Da hier schon oft von "Grenander" gesprochen wurde, ein kleiner Hinweis zum Namen selbst.

Alfred Frederik Elias Grenander war ein Architekt, der die Gestaltung vieler Berliner U-Bahnhöfe nachhaltig geprägt hat. Er wurde 1863 in Schweden geboren und hatte später an der Technischen Hochschule Charlottenburg studiert. Er übte seine Lehrtätigkeit als Professor an der Berliner Kunstgewerbeschule aus. Viele U-Bahnhöfe in Berlin weisen noch heute auf die hervorragende Innenraumgestaltung Grenanders hin, so zum Beispiel im U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz, Alexanderplatz (U2 und U5), Klosterstraße, Krumme Lanke, Weinmeisterstraße und Samariterstraße. Im Bahnhof Klosterstraße ist er sogar auf einer Bronzetafel verewigt. Er wirkte auch am Bau des Reichstags mit und an verschiedenen Berliner Brücken. Bekannt sind auch im Berliner Stadtbild die Gotzkowskybrücke, das Verwaltungsgebäude der Knorr-Bremse und das Verwaltungsgebäude der BVG/BVB, an der Rosa-Luxemburg-Straße, gleich am Alex.



Fotoquelle: Jürgen Meyer-Kronthaler "Berlins U-Bahnhöfe" aus dem be.bra verlag.

Gruß Reiner


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Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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