#521

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.01.2014 18:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Interessante Theorie , die ja wohl auch von jüngeren Aussagen Perwuchins - was für ne Funktion hatte der gleich damals? gestützt wird.
Allerdings seh ich da so Problemchen, da gerade rund um die Ereignisse am 13.08. neuerdings laufend tolle Theorien in die Welt gesetzt werden- gerade von russischer Seite.
Und das mit "Versehen" --nee mit Sicherheit keins , sondern gewollt -und zum Termin herbeigeführt. So lief das halt.
Gehörte m.M.nach zur recht allseitigen Vorbereitung des 13.08. - die ja wohl sehr umfassend war.
73 Hans


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#522

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.01.2014 19:04
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Perwuchin war der sowjetische Botschafter in der DDR zu der Zeit, allerdings schon auf dem absteigenden Ast.


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#523

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.01.2014 19:42
von Stringer49 | 700 Beiträge

Die Soviets waren trotz ihrer imperialen Ansprüche stets auch Anhänger der realpolitik. Nach dem Gespräch Kennedy Khrushchev im Juni 1960 wussten sie, dass die Idee einer «Freien Stadt» unrealistisch war. In US-Quellen wird sichtbar, dass die Administration sich auf eine Konfrontation, auch eine erneute Luftbrûcke einrichtete. Khrushchev hatte sehr klar gesagt, dass er DDR erlaube ihre Grenzen zu sichern.

Ich möchte Zweifel anmelden, dass die Soviets wirklich geglaubt hätten, dass die Amerikaner nachgeben. Ich glaube eher, dass ein Nachgeben des Westens die Pläne der Soviets erheblich gestört hätte. Jenseits aller direkten Aktionen gegen die DDR ( Sabotage, Wirtschaftsspionage, brain drain ...), der Sozialismus konnte, jedenfalls in der damals angewendeten politischen und wirtschaftlichen Form, mit der Lebenskraft des Kapitalismus nicht konkurrieren ( reine Binnenwährung, ähnliches monetäres System wie im 3. Reich, Wirtschaftskraft ). Die Schliessung der Grenze war ein Konsolidierungsversuch, der auch zeitweilig wirtschaftlich sehr erfolgreich war.

Dass der Westen ( trotz aller Verbalakrobatic ) letzlich still gehalten hat, ist einerseits ein Zeichen der Realpolitik ( Kräfteverhältnis) und, so denke ich, resultierte aus der Sorge des Westens, dass die Soviets ( der Block ) unkalkulierbar werde in seinen Aktionen, wenn die Grenze offen bleibe.

Wie auch heute werden die grossen Prinzipien in der Politik der Zweckmässigkeit geopfert. Machiavelli - The Prince / der Prinz : Der Zweck heiligt die Mittel.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#524

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.01.2014 19:52
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend Gemeinde....
Stinger , auch wenn ich es anders formulieren Würde - Dein Gedankengang deckt sich mit meinem.
Kurzform ohne Gedröhns - Die vier Alliierten waren mit der Zementierung des Status Quo nicht unglücklich-
73 Hans


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#525

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 05.01.2014 22:22
von Stringer49 | 700 Beiträge

Da ich den Sonntag nutze um an meinem Text zu schreiben, habe ich auch einmal angeschaut, was ich bereits gesammelt habe.

Ich bin dabei auf einen nicht-öffentlichen Atlas der Reichsbahn gestossen ( Ja, meine Manie mit Karten - ich gestehe ). Links die Ausgabe von 1974 ( leider nur scanning einer Copie ), rechts die Ausgabe 1987 (Stand 1986). Die Darstellung der Nord-Süd-S-Bahn wurde 1987 vereinfacht - Nordbahnhof und Potsdamer Platz.



Stringer49


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#526

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 08:32
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen , Gemeinde.....
Die Änderung auf der Karte , Ausg. 87 ,- hat natürlich einen Grund.
Konkret : was da vereinfacht ist -nicht mehr erscheint - ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr da .Es ist bzw. war das Gelände , die Gleise des SBw (S-Bahn.Betriebswerkes) Nordbahnhof. Das wurde , da funktionslos, 1984 geschlossen und dann (85/86) abgetragen.
Das S-Bw kommt hier im Text ein paar mal vor.
73 Hans


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#527

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 09:10
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #526
Morgen , Gemeinde.....
Die Änderung auf der Karte , Ausg. 87 ,- hat natürlich einen Grund.
Konkret : was da vereinfacht ist -nicht mehr erscheint - ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr da .Es ist bzw. war das Gelände , die Gleise des SBw (S-Bahn.Betriebswerkes) Nordbahnhof. Das wurde , da funktionslos, 1984 geschlossen und dann (85/86) abgetragen.
Das S-Bw kommt hier im Text ein paar mal vor.
73 Hans


Die Bahnsteige und die Gleise und Weichen im Nordbahnhof und im Bahnhof Potsdamer Platz aber schon. Ich habe sie sehen können, auch wenn das Licht schlecht war.

Stringer49


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#528

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 09:30
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Nicht die S-Bahn-Strecke und den S- Bahnhof Nordbahnhof mit dem S-Bw verwechseln, bitte.
Der S-Bahnhof war und ist immer da- in der Realität und auf der Karte -das Viereck - , Allerdings zeigt die Karte den Betriebszustand- die anderen Gleise des Bahnhofes waren "Festgelegt" , und das Stellwerk war außer Betrieb. Daher die Darstellung des Nordbahnhofes als "Haltepunkt" - der Unterschied ist Eisenbahntechnisch und bedeutet faktisch "eins unter Bahnhof, hier fahren Züge durch, aber mehr nicht."Also-zwei Gleise wurden genutzt und stehen auch auf der Karte.
Ach ja -Eisenbahnsprache ist schööön-und für den Laien manchmal verwirrend.
Hab ichs jetzt rüberbringen können?
73 Hans
Noch eine Bemerkung: Die beiden Bahnhöfe ULU und ORU sind auf der Karte auch nicht mehr "richtig " vermerkt - das hat hier allerdings keine eisenbahntechnische Erklärung, da gab es keine Änderung- im Betriebszustand- Ich schau mir heute mal die Vergleichskarten-ich hab welche-Kopie- an. mal sehen, was noch so auffällt. H.


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zuletzt bearbeitet 06.01.2014 09:40 | nach oben springen

#529

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 11:00
von Hans | 2.166 Beiträge

Noch ein Tip für den Kartenfan :
relativ unbekannt, aber recht genaue Darstellung des Geländes Stettiner Bf./Nordbahnhof ist in www.bahnwege.de zu finden. -und das auch noch in "Zeitschritten" und sehr großformatig.
73 Hans


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#530

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 13:02
von diefenbaker | 584 Beiträge

Mal eine Bemerkung OT.

Wenn man sich das Berliner Schienennetz und das dahinter stehende Konzept mal als Ganzes ansieht und nach und nach so wie hier Details bis in die tiefsten Tiefen kennenlernt, kann man eigentlich nur den Hut ziehen vor den Machern.

Das alles ist bis auf einige U-Bahn Linien vor mehr als 75 Jahren entstanden, noch ohne Computer, aber auch ohne Planfeststellungsverfahren und Verwaltungsgerichte. Heutzutage wäre so ein komplexes Projekt wohl nicht mehr durchführbar, siehe den sich im Vergleich als Peanut darstellenden BER.

Gruss Wolfgang

P.S. ich bin übrigens auch ein Kartenfan



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#531

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 13:20
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit......
Ja Diefenbacker, auch die Alten haben gedacht ! Und sogar gut gedacht. Sag ich ja immer wieder.
Und auch die meisten "Neuen" S-und U-Bahn-Linien tauchen in "alten" Plänen zumindest so ähnlich auf. Allerdings hatten die "Alten" zumindest Zeitweilig,einen recht beachtlichen Vorteil. Unter Wilhelm wars eben Wunsch seiner Majestät , und unter Adolf Befehl des GröFaZ. Was natürlich nicht immer hieß, das die Verwaltungsverfahren dadurch immer einfacher wurden. Mein Respeckt gilt daher vielen bedeutenden Berliner "Verkehrspionieren", egal auf Seite der BVG oder auf S-Bahn-Seite, die wirklich beachtliches geleistet haben, auch wenn sie sich untereinander keineswegs grün waren.
Einfach Hut ab!
73 Hans


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#532

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 15:57
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #495
Hi...
Eine Bemerkung muß ich doch noch machen- Der Tunnel war Eingleisig ! Es hätte also keinesfalls einen Verkehr über beide Linien hinweg geben können.Also- Pankow-Stadion der Weltjugend ist nicht.
Angedacht war der Tunnel also als "Betriebsverbindung" - etwa wie Waisentunnel/Klostertunnel- um Züge auf dieU 6 zu bringen und mit diesen dann dort zu fahren.
73 Hans


Hallo in die Runde,
ich habe noch ein Foto zum eingleisigen Tunnelbauwerk gefunden.
Quelle: "U2 Geschichten aus dem Untergrund", Foto K. Porschien



Auf dem Foto mit Blick von der Mohrenstraße in die Friedrichstraße kann man den Trog, Tunnelsohle sowie die Tunnelwände erkennen. Eingleisig auf alle Fälle!

Im Buch selbst wird ebenfalls über eine Verbindung zwischen U6 und Linie A gesprochen. Allerdings vermutet man hier auch eine spätere geplante Anbindung vom Bahnhof Mohrenstraße (Thälmannplatz) in Richtung Friedrichstraße. Ebenfalls wird dort über einen "eventuellen Vorratsbau" für die U-Bahn berichtet, welcher 1988 vor der beginnenden Bebauung des Eckgrundstücks an der Friedrichstraße/Mohrenstraße geschaffen werden sollte. Durch den Tunnel sollte später einmal Gleisbautechnik überführt werden.

Das im Bau befindliche Haus an der besagten Ecke wurde allerdings ein Opfer der Wende und nicht vollendet. Später dann vom neuen Eigentümer des Grundstücks abgerissen. Der Tunnel ebenfalls.

Interessant auf alle Fälle, wenn man sieht, welche Gedanken man sich gleich dabei machte und den Blätterwald rauschen ließ. Die DDR baute und andere spekulierten was es sein könnte. Ein deutliches Zeichen dieser Zeit.

Ich bin mir ganz sicher, dass dieser Tunnelbau auch ein Thema in der DDR-Presse (eventuell Berliner Zeitung oder BZ am Abend) gewesen ist. Interessant wäre zu wissen, was man dort dazu schrieb. Habe allerdings noch nichts passendes gefunden.

Gruß Reiner


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zuletzt bearbeitet 06.01.2014 17:16 | nach oben springen

#533

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 16:17
von Hans | 2.166 Beiträge

Danke, Reiner! Das Bild und die Quelle war mir bisher entgangen.
In der (Zeitgenössischen) Presse , BZ, BZA, hab ich bisher nichts gefunden, allerdings auch nicht sehr intensiv gesucht.
In der Nachwende-Berliner Zeitung war mal ein Artikel, so 91/92 , aber den hab ich wim. unter "Wendemüll" -da wurden ja teilweise die tollsten Sachen berichtet, einsortiert und daher nicht aufgehoben. Na ja, manchmal falsch.
Eins fehlt noch : Absicherung durch ? . Da ich natürlich nicht alles wissen kann, hab ich also nachgefragt. Keine Absicherung durch T. , weil keine Verbindung zu der Linie 6 (C) vorhanden. Sozusagen normale "Baustellensicherung".
73 Hans


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#534

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 16:28
von der glatte | 1.356 Beiträge

Auch von mir ein DANKESCHÖN für Deine Infos.

Ich suche da einmal weiter, was die DDR-Presse betrifft. Eine Frage habe ich noch zur N/S S-Bahn. Es wird in der Literatur oft berichtet, dass zum Beispiel bei Wartungs- und Sanierungarbeiten eine Diesellok der DR zum Materialtransport eingesetzt wurde. Gab es da keine Probleme mit den Diesel-Abgasen im Tunnel? Oder wurde da extra gelüftet?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#535

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 16:55
von Hans | 2.166 Beiträge

Na ich bin sowiso gerade am basteln, also gleich mit rein.
Bei der Sanierung das NS-S-Bahn Tunnels 84 , also in der Zeit als die DR nicht mehr und die BVG noch nicht durch den Tunnel fuhr, wurde die Bauzuglock des Bauzug 101 ( oder wars der 110er?-knirsch) im Tunnel eingesetzt. Auf Nachfrage wurde geantwortet, das ein sogenannter Tunnelfilter auf der Lok eingesetzt war. Gestunken hats trotzdem. Bei den anderen-nicht so umfangreichen Bauereien wurde des Material zwar auch mit Diesel reingefahren, aber eben rein-abladen raus. Nicht so belastend. Die Schienen wurden dann mit einen "Schienenmops" einem Akkuwagen, verteilt. Der stand immer unmittelbar hinter dem Stellwerk NOA und war gut zu sehen. Rest dann eben per Schieb-Gleisbauer, schieb.
Dann noch ein Kartenausschnitt und ein stück Luftbild (1983), aus denen die interessierende Gleislage ev. besser erkennbar ist.. so das wars erst mal.
73, Hans


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#536

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 16:55
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich war am Wochenende einmal am U-Bahnhof Heinrich Heine Straße (ehem. Neanderstraße) unterwegs und habe an der Ecke Brückenstraße/Köpenickerstraße, unmittelbar am Zugang zum Bahnhof dieses Gitter gefunden.



Sind das noch alte Spuren von einst, oder eher neu?

Der Zugang an der Ecke war ja auch geschlossen (1961-1989) und der Bahnhof ein Geisterbahnhof. Noch heute macht der alte Zugang zum Bahnhof keinen schönen Eindruck. Die neue angebrachte Gedenktafel unter anderem zum Gedenken an den Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Anton Saefkow, hat da keinen guten Rahmen. Das "U" leuchtet schon lange nicht mehr, die Stromleitung ist gekappt und hängt herunter. Hier hat man anscheinend seit der "Wiedereröffnung" im Jahre 1989 nichts mehr gemacht. Traurig alles.



Wenn man sich die Ecke Brückenstraße/Köpenicker Straße genau ansieht, bemerkt man an der Brückenstraße 1, noch einen vergessenen Zugang zur U-Bahn. Alles ist noch mit der originalen Fliesenumrahmung sichtbar. Auch die Befestigungsrückstände vom "U" kann man noch erkennen, War denn dieser besagte Zugang nach dem Krieg bis 1961 überhaupt einmal geöffnet?



Gruß Reiner


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#537

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 17:04
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #535
Dann noch ein Kartenausschnitt und ein stück Luftbild (1983), aus denen die interessierende Gleislage ev. besser erkennbar ist.. so das wars erst mal.
73, Hans


@Hans , entspricht das Foto um 180 Grad gedreht dem Kartenausschnitt?

Übrigens, vielen Dank für Deine Mühen, dass Du uns so umfassend die Berliner Unterwelt erklärst.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#538

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 17:11
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #535
Na ich bin sowiso gerade am basteln, also gleich mit rein.
Bei der Sanierung das NS-S-Bahn Tunnels 84 , also in der Zeit als die DR nicht mehr und die BVG noch nicht durch den Tunnel fuhr, wurde die Bauzuglock des Bauzug 101 ( oder wars der 110er?-knirsch) im Tunnel eingesetzt. Auf Nachfrage wurde geantwortet, das ein sogenannter Tunnelfilter auf der Lok eingesetzt war. Gestunken hats trotzdem. Bei den anderen-nicht so umfangreichen Bauereien wurde des Material zwar auch mit Diesel reingefahren, aber eben rein-abladen raus. Nicht so belastend. Die Schienen wurden dann mit einen "Schienenmops" einem Akkuwagen, verteilt. Der stand immer unmittelbar hinter dem Stellwerk NOA und war gut zu sehen. Rest dann eben per Schieb-Gleisbauer, schieb.
Dann noch ein Kartenausschnitt und ein stück Luftbild (1983), aus denen die interessierende Gleislage ev. besser erkennbar ist.. so das wars erst mal.
73, Hans


Oh, ich liebe das Springen zwischen einzelnen Themen (S-Bahn und U-Bahn) nicht besonders, doch möchte ich dazu noch ein Foto beitragen von einer Diesellock der DR bei der Tunnelsanierung 1991/92.



Quelle: "Nord-Süd-Bahn. Vom Geistertunnel zur City-S-Bahn" . Foto: IGEB-Archiv

Das Foto zeigt einen Materialtransport im Tunnel mit einer DR-Diesellock

Gruß Reiner


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#539

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 17:12
von Hans | 2.166 Beiträge

Also heute hin und her......
Spurensuche ist doch was feines.
Gerade H.Heine -Straße ist -leider-recht runtergekommen,und der "alte" Eingang-na ja, den Teil um die Ecke hat man nicht wieder aufgemacht.Ob die "Ecke" schon vor 61 zu war , weiß ich nicht, aber wenn Du mal wieder dort bist, schau mal auf die Fliesen im Eingang, da kann man meist was erkennen.Das erste Bild ist wohl ein Teil der Abdeckung der Kabeleinführung, die dort reingeht, nach von anno Schnulle.Aber keine Sorge , es ist nur der "Montagezugang"-die Kabel laufen dort nicht, ("Lichtstrom"). Der "Andere" Zugang-andere Straßenseite, war so ab 68-70 nicht mehr vorhanden-ganz weg-dort wurden die noch stehenden Häuser gebaut.
73 Hans


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#540

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.01.2014 17:18
von Hans | 2.166 Beiträge

So, und jetzt noch #537 :
Auf dem Luftbild sieht man links die abgestellten S-Bahnen und die Wagenhalle. Oben schwach das Stellwerk NOA, Das ganze ist aus der gleichen Richtung , nur leicht schief ! Ein teil der Gleise in der Wagenhalle sind natürlich nicht zu sehen, aber auf der Karte!
Alles Klärchen? ----Die Gleise im Tunnel sieht man natürlich auch nicht ! Daher das verwirren mit der Karte- nur leicht drehen-dannstimmts
73 Hans
Und noch ein Anhang - NUR EIN KLEINES STÜCK der Berliner Unterwelt, - lass uns mal zum Alex kommen -der ist ein Schweizer Käse . und glaub keiner , das ich da alle Löcher kenne ! H.


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