#461

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.01.2014 21:06
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi Stringer.
Die Aussage von Oberstleutnant Brücke ist mir bekannt. Das dumme an der Sache ist, das ich meine Aussage beweisen kann. In diesem Treath hab ich die Karte der Nord-Süd Bahn - Taktikkarte- ausgestellt im Nordbahnhof- eingestellt, das ist die Wiedergabe der Orginal-Taktikkatre der GT.-Darauf sind die Schächte eingezeichnet, und in der Legende steht , auf welche Art sie verschlossen waren. Es gab Vermauert , Teilverschwweißt, vollverschweißt, verschlossen. Verschweißt heißt nicht -eine Platte Drüber und das Ding geht nicht mehr auf-sondern : auf der Oberfläche des Rahmens des Schachtgitters wurde eine Platte aufgeschweißt. Wenn dann auch verschlossen dransteht, konnte man den Schacht aufklappen, zumindest die Stelle, wo die Treppe des Schachtes war. Natürlich- und das war das eigendliche Problem- man mußte den oder die Schlüssel zum aufschließen haben. Übrigens- im laufe der Jahre änderte sich ab und zu mal der Verschlußzustand des einen oder anderen Schachtes, aus den unterschiedlichsten Gründen.
Ach so - Herr Brücke gehörte zu den GT - er war ein paar mal bei den Schachtrevisionen - ich schrieb davon- dabei. Ansonsten weiß er sicher was von Truppenführung - aber seine Äußerungen zu den Geisterbahnhöfen sind m.M. nach nicht viel wert - er kennt sie kaum !
Und : Zitieren : Bitte . Und Engl. "Policeofficer" währe richtig , auf deutsch - hab ich das nicht ganz geschafft- jedenfalls nicht zu DDR-Zeiten. Also Berufsbezeichnung "Transportpolizist" währe richtig.
Und zum Schluß : Ich verehre den Autor des Buches , Hr. Knobloch, sehr. Nicht nur wegen dieses Buches!


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 02.01.2014 21:07 | nach oben springen

#462

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.01.2014 21:41
von diefenbaker | 584 Beiträge

Hallo Hans,

kleiner Tip off topic.
Auf englisch warst Du ein police officer.
Offizier im deutschen Sinn ist nur eine von zahlreichen Bedeutungen, die officer im Englischen hat.
Viele Übersetzungen sehen das etwas einseitig, police officer kommt wohl dem deutschen Polizeibeamten am Nächsten.

Gruss Wolfgang



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#463

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.01.2014 22:50
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #461
Hi Stringer.
Die Aussage von Oberstleutnant Brücke ist mir bekannt. Das dumme an der Sache ist, das ich meine Aussage beweisen kann. In diesem Treath hab ich die Karte der Nord-Süd Bahn - Taktikkarte- ausgestellt im Nordbahnhof- eingestellt, das ist die Wiedergabe der Orginal-Taktikkatre der GT.-Darauf sind die Schächte eingezeichnet, und in der Legende steht , auf welche Art sie verschlossen waren. Es gab Vermauert , Teilverschwweißt, vollverschweißt, verschlossen. Verschweißt heißt nicht -eine Platte Drüber und das Ding geht nicht mehr auf-sondern : auf der Oberfläche des Rahmens des Schachtgitters wurde eine Platte aufgeschweißt. Wenn dann auch verschlossen dransteht, konnte man den Schacht aufklappen, zumindest die Stelle, wo die Treppe des Schachtes war. Natürlich- und das war das eigendliche Problem- man mußte den oder die Schlüssel zum aufschließen haben. Übrigens- im laufe der Jahre änderte sich ab und zu mal der Verschlußzustand des einen oder anderen Schachtes, aus den unterschiedlichsten Gründen.
Ach so - Herr Brücke gehörte zu den GT - er war ein paar mal bei den Schachtrevisionen - ich schrieb davon- dabei. Ansonsten weiß er sicher was von Truppenführung - aber seine Äußerungen zu den Geisterbahnhöfen sind m.M. nach nicht viel wert - er kennt sie kaum !
Und : Zitieren : Bitte . Und Engl. "Policeofficer" währe richtig , auf deutsch - hab ich das nicht ganz geschafft- jedenfalls nicht zu DDR-Zeiten. Also Berufsbezeichnung "Transportpolizist" währe richtig.
Und zum Schluß : Ich verehre den Autor des Buches , Hr. Knobloch, sehr. Nicht nur wegen dieses Buches!


Vielen Dank. Es sei so. ich beziehe mich in meinem Text auch auf die Karte. Der interessierte Leser kann dann selbst nachschauen.

H. KNOBLOCH habe ich durch Zufall entdeckt, in einem Buch über die Deutsche Reichsbahn (Eisenbahn der DDR, deutsche Sprache, Library of Congress, HE3080.5.Z8 D483 2002 )*. Ich habe grossen Respekt vor diesem Schriftsteller, zudem scheint mir, dass eine Zensur, so hart sie auch sein mag, Löcher haben kann. Die Beschreibung des Bahnhofes Stadtmitte mit der verborgenen Welt unter dem Bahnsteig ist unglaublich, denn andere Bücher wurden zeitgleich zensiert, ganz oder teilweise.

Guten Abend
Stringer49

* War ein Zufallsfund. Wie gesagt, mir fehlt da ein wenig Kenntnis und Interesse.


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#464

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 11:35
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte......
Vornweg ein paar Bemerkungen zu meinen Vorrednern.
Klar -mein Englisch ist "Bad" - merke ich im Hobbybereich immer wieder.-Allerdings verwendete Stringer die Deutsche Bezeichnung- und um Missverständnissen vorzubeugen...... und so weiter. Trotzdem Danke für den Hinweis. Weiter: Wie das mit dem Bahnhof Unter den Linden und dem Häuschen- dem einzigen Ausgang- zustande kam, hab ich ja schon beschrieben.-Das währe im Brandfall sicher problematisch geworden.Insofern hat der Hr. Brücke sicher recht..Außerdem- der Brand auf der U-Bahn -Kings Cross- wurde nicht nur wahrgenommen in der DDR, speziell beim MfV, sondern es wurden auch Rückschlüsse gezogen. So war geplant - leider nie realisiert-so schnell war man eben nicht, die jeweilige "Ausgangsschleuse" "Duchlaufbar" zu gestalten. Flügeltüren und so was sollten 1990 -1991 eingebaut werden und ähnliche Maßnahmen. Zur Realisierung dieses Plans kam es aber nicht. Wenn nötig , such ich die entsprechenden Quellen raus.
So -nun aber zu meinem "Nachtwerk" - oder : Der Alte Sack konnte nicht schlafen und hat am Computer gestanzt :
Abgänge, Ede´s, und Versuche, durch die Geisterbahnen nach Westberlin zu gelangen.
Nur ein Versuch, die Ereignisse auf U-und S-Bahn etwas zusammenzufassen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Alle ordentlichen Stadtführer, die Touristen durch Berlin „auf der Mauertour“ führen, erwähnen natürlich die Geisterbahnhöfe, und die vielen, vielen Fluchtversuche durch eben diese. (Sorry, Wolle-Anwesende ausgenommen) Da tut sich natürlich die Frage auf: Wie viele? Und :Wie denn?
Also versuchen wir`s mal. Es ist aber keinesfalls ein vollständiger Bericht, nur ein Überblick.
Wenn man die –unterschiedlichen- Listen der Maueropfer mal auf die Geisterbahnhöfe absucht, stößt man – in älteren Listen- auf drei Maueropfer im Zusammenhang mit diesen. Einer – Ottfried Reck, ist recht gut dokumentiert, erschossen wurde er aber nicht auf der NS-S.-Bahn sondern auf der Rollerbahn- einem „Jugendtreff“ nahe der Invalidenstraße.
Dann findet man noch Paul G., gestorben 25.Aug.1972 zwischen den Bahnhöfen Rosenthaler Platz und Bernauer Str. Er stürzte aus der U-Bahn- im alkoholisierten Zustand, - offensichtlich beim Versuch des Wasserlassens aus der geöffneten U-Bahn Tür. Für Ortsunkundige- U 8, damals „D“, und G. war WB-Bürger.
Außerdem findet man Rolf Peter B., gestorben 16.April 88 zwischen Friedrichstraße und Humboldhain. Den genauen Hergang findet man nicht- und beide, G. und B. wurden mittlerweile aus der Maueropferliste rausgenommen, da es sich um Unfälle handelt –laut Begründung ohne Mauerbezug. -Mehr findet man nicht –
Über einen – während „meiner Zeit“ den einzigen, erfolgreichen Fluchtversuch-Dieter W. durch den Waisentunnel, hab ich ja schon mal geschrieben. Natürlich kann ich nicht absolut ausschließen, dass es –in der „Wilden Zeit“ kurz nach dem 13.08.61 noch andere erfolgreiche Versuche gegeben hat, es gibt allerdings kaum vernünftiges Material dazu. Zu Storys und so komm ich noch. Was es gab- mehrere Fahnenfluchten, eine genaue Zahl hab ich nicht, belegbar sind aber zwei Abgänge auf Heinrich-Heine-Str., min. zwei auf Bernauer Str., eine Fahnenflucht auf Stadtmitte und eine auf Walter-Ulbricht-Stadion, jeweils in unterschiedlicher „Truppenstärke“. Und – so ganz glänzend war die Trapo auch nicht, auch noch zwei Transportpolizisten, verschwunden vom Bhf. Nordbahnhof(U-Bahn) der dann intern „Abgangsbahnhof“ hieß. Die Folgen für die GTer war dann das Errichten von Postenständen am jeweiligen Bahnsteigende, die Trapo kam um diese Maßnahme herum. Was bleibt? BVB –beziehungsweise DR-Angehörige soviel ich weiß insgesamt drei „Abgänge“ sei 61.
„Bergmännische“ Versuche: Angeregt durch eine entsprechende Frage in einem anderen Treath-es hat niemand versucht, den S-bzw. U-Bahn-Tunnel aufzugraben, aufzustemmen oder so. Dürfte auch technisch sehr schwer bis unmöglich gewesen sein. Was aber nicht heißt, dass es keine „Bergleute“ unter den Edes gegeben hat. 1966 durchbrachen zwei Männer aus Sachsen die Vermauerung desgeschlossenen Bahnhofes Heinrich Heine Str. Das muss eine recht langwierige Tätigkeit gewesen sei, sie brauchten dazu insges. vier Tage. Dann gelangten sie auf die U-Bahn-Strecke und liefen in Richtung Grenze- H:H. ist der „Letzte“ Bhf. im Osten. Dort befand sich allerdings eine Trittbrettanlage, welche Alarm auslöste. Das war´s. Bleibt nur die Frage –Mindestens zwei Mauern und ein Gitter durch gestemmt, das muss doch zu hören sein. Ne – zu diesem Zeitpunkt waren die Grenzer schon in ihrem Postenstand, und die „Arbeiten“ fanden am gegenüberliegenden Ende des Bahnhofes statt. Eine umfangreichere Darstellung davon findet man in „Grenz und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ von Sälter/Schaller. – es gibt ja Bibliotheken-. Ein weiterer bergmännischer Versuch fand übrigens an einem Zugang zum Waisentunnel, in der Nähe der Kneipe „Letzte Instanz“ statt. Der Aufbruch wurde erst später bemerkt, die Täter waren wohl schon lange Zeit weg, aber- mit dieser recht umfangreichen Abrissarbeit kamen sie eben in den Waisentunnel – nicht in die gewünschte U-Bahn-Strecke nach WB.
Über einen Versuch einer größeren Gruppe, durch das Unterwerk am S-Bahnhof Nordbahnhof in den S-Bahn Tunnel zu gelangen, habe ich ja schon geschrieben. Was bleibt noch: Mehrere- so fünf bis sieben ernsthafte Versuche, durch aufbrechen von Notausstiegen in die U-oder S-Bahn zu gelangen. Zwei auf der S-Bahn hatte ich auch schon mal erwähnt, beide Erfolglos, aber, im Unterschied zu den U-Bahn-Versuchen- die Edes kamen zumindest in den Tunnel. Im Nachhinein- der eine Versuch hätte klappen können, hat aber nicht, weil die Ortskenntnis mangelhaft war. Zwei U-Bahn-„Versuche“ gab es noch Ende der 60er Jahre auf dem Bahnhof Alexanderplatz, beide durch BVGer , einer durch den Kabelschacht und einer mit zwei Beteiligten durch die Malerei/den Elektroraum. Der Alexanderplatz ist ja eine Riesenkatakombe mit vielen Betriebsräumen. Beide Versuche waren „Insider“-Kisten und Erfolglos.
Soweit die Realität.
Bleiben noch die Storys und die Märchen. Davon gibt es ja reichlich, ich beschränke mich aber auf ein „ Großes Märchen“ , das das auch schönen Pressewirbel verursachte, und auf eine Story , die ich anzweifele, und auch quasi nur zur Diskussion stellen kann. Bekanntlich brannte ja am 07.Mai 1986 im Klostertunnel ein U-Bahn-Zug total ab und richtete einigen Schaden an. Wer die Geschichte genau wissen will – auf den Seiten der Berliner Feuerwehr ist ein recht umfangreicher Bericht. Das Bild ist übrigens von dort-nur das das Original in der „Neuen Zeit“ stand. Also –Ortsbeschreibung:
Den Ortskundigen fällt natürlich auf , das der Waisentunnel –die Verbindung zur U-Bahn Linie D , heute U8 , fehlt. –So einfach hat man`s den Ede in der DDR eben nicht gemacht![[File:1986_ Quelle : Berliner Feuerwehr,Archiv Feuerwehrmuseum.
Einige Zeit später, das Feuer war längst gelöscht, geisterte dann eine“ Tolle „Fluchtgeschichte durch den, in diesem Falle bundesdeutschen Blätterwald. Es war natürlich kein Brand, sondern der Fluchtversuch einer Gruppe von Fallschirmjägern und von Söhnen hoher Stasi-Offiziere. Diese hatten dann eine U-Bahn geklaut und wollten munter in den Westen fahren. Die Krone: Das wurde mittels Beschuss durch Panzerbüchsen verhindert, und so kam es zu dem Brand. Die Übeltäter wurden dann natürlich auch gleich hingerichtet! Urheber der Meldung : Eine „Nachrichtenagentur“ WONA (West-Ost-Nachrichten) . Wenn man nach dem Ereignis googelt, findet man zumindest einen Artikel im Spiegel, recht sachlich, unter dem Titel „Man wird doch fragen dürfen“. Wenn jemand Pressematerial zu diesem Thema hat-ganz laut schreien! ! Übrigens – mit einer Panzerbüchse im Tunnel schießen – ein Job für Selbstmordattentäter und Ähnliche. Viel Spaß. Weitere Erläuterungen spar ich mir mal. So, nun noch die Story zum Debattieren: Müller Brüder –Tunnelbau usw. – kennt doch jeder? Samt Folgen und so ? Mal ganz auf Anfang- die ganze Geschichte mit Tunnelbau bis Mord – das ist Gerichtsfest (!)- mal weglassen. Am Anfang flieht ein Teil der Müllerfamilie mit der U-Bahn – sie „Kapern“ eine U-Bahn- laut verschiedenen Dokus und sogar einen Film von unserem Oberhistoriker, Hr. Guido Knop. Tolle Story – passt auch in die Geisterbahnhöfe - Aber: Der in verschiedensten Quellen Geschilderte Coup konnte so nicht laufen! Und selbst in der wörtlichen Aussage von Müller und einer „Mitreisenden“ sind Unmöglichkeiten- die man natürlich nicht bemerkt, wenn man nicht gerade eine U-Bahn-Karte auf dem Schoß hat- oder eben die Örtlichkeit kennt. Dieser Teil aber –ausdrücklich-zur Diskussion !
Ach so –sorry- das Bildmaterial für diesen Beitrag ist zwar vorhanden, kann aber kaum eingestellt werden, weil-Buchschreiber haben eben das Recht, mit ihren Büchern Geld zu verdienen!
Soweit heute
73 Hans
Edit : Link zum Spiegel-Beitrag :http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517652.html und zur BFW: http://www.berliner-feuerwehr.de/3149.html


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#465

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 13:45
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #464
[ ...] (Sorry, Wolle-Anwesende ausgenommen) [ ... ]
73 Hans
Edit : Link zum Spiegel-Beitrag :http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517652.html und zur BFW: http://www.berliner-feuerwehr.de/3149.html



Guten Tag,

ich vermute, Hans, dass mit WOLLE ein heute in D. oft im TV erscheinender Historiker gemeint ist. Wenn es dieser ist, kann ich nur sagen, dass ich andere Historiker objektiver und vor allem präziser finde. Aber ich kann mich ja täuschen.

In dem Buch, welches ich in meinem letzten Thread (Fuss-Note) erwähnt habe, fand ich diesen Verweis. Ich habe das nicht geprüft, aber wenn es stimmt, dann sind mehr Informationen in die Öffentlichkeit gelangt als die « Organe » gewünscht haben :


Eine schönen Tag
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#466

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 13:46
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Eine Frage ist mir gekommen. Man ist als GT Angehöriger in seinem gegen den Bahnsteig verschlossen Postenstand und der Trittbrettalarm geht los. Was kann man da konkret tun, ausser Gucken?
Theo


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#467

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 14:01
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #465
Zitat von Hans im Beitrag #464
[ ...] (Sorry, Wolle-Anwesende ausgenommen) [ ... ]
73 Hans
Edit : Link zum Spiegel-Beitrag :http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517652.html und zur BFW: http://www.berliner-feuerwehr.de/3149.html



Guten Tag,

ich vermute, Hans, dass mit WOLLE ein heute in D. oft im TV erscheinender Historiker gemeint ist. Wenn es dieser ist, kann ich nur sagen, dass ich andere Historiker objektiver und vor allem präziser finde. Aber ich kann mich ja täuschen.

In dem Buch, welches ich in meinem letzten Thread (Fuss-Note) erwähnt habe, fand ich diesen Verweis. Ich habe das nicht geprüft, aber wenn es stimmt, dann sind mehr Informationen in die Öffentlichkeit gelangt als die « Organe » gewünscht haben :


Eine schönen Tag
Stringer49




Da hier der Bf Stadtmitte erwähnt war und die Farbänderung im Boden gut erkennbar war, haben wir uns seither gefragt, ob man da noch einen nachträglichen Diensteingang zum Mäusetunnel eingebaut hat, zum Beispiel auf der Seite..
Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn (5)
Theo


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#468

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 14:21
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde..
Zu Stringers Letzten- Ne, Wolle ist ein Mitglied hier im Forum und arbeitet als Stadtführer (Wolle 76).
Bekanntheitsgrad der geschlossenen U-und S-Bahnhöfe : Meine Meinung dazu, der aber gern wiedersprochen wird,( meist Literaturgestützt) ist, das die Geheimhaltung der beiden Linien unter dem Stadtbezirk Mitte nicht so absolut war, wie es gern heute propagiert wird. Bevor ich auf das Revier Friedrichstraße kam -ich war da schon "Pufferküsser"- die deutsche Variante von Trainspotter- war mir als nicht-Berliner (!) der verlauf der U-Bahn-Linie C, (U 6) schon völlig klar, sie war von oben deutlich zu sehen, die Linie D (U 8) war schon schwiriger, Alex hab ich gesucht wie ein Guppy, na und auf der S-Bahn - da war ULU (Unter den Linden) kaum zu sehen und an Potsdamer Platz kam man nicht ran, weil Grenzgebiet. Es war für den aufmerksamen Beobachter schon möglich, von oben natürlich nur, festzustellen, wo diese Linien langliefen. Literaturhinweise gab es nur wenige , und diese meist in einem "anderen" Zusammenhang. Meine erste Zeichnung von dem Verlauf Klostertunnel/Waisentunnel hab ich z.B. aus der Berliner Zeitung, Archiv Stadtbibliothek, aus einem Artikel über den Neubau des Klostertunnels-erster U.Bahn-Neubau nach dem Krieg- vor 1949 (?) Damals hab ich mich nicht um Quellenangaben gekümmert. Eine gute Quelle war auch das schon erwähnte Buch "Antifaschistischer Widerstand in Berlin" und ähnliche Werke.Auch in der Eisenbahnfachliteratur ,z.B. Die Berliner S-Bahn und andere gab es schon Hinweise.Man mußte sie aber finden- und Anleitung zum Grenzdurchbruch stand natürlich nicht dran.Ach so -es gibt zu allen U_Bahn Eingängen ,mit einer Ausnahme, Fotos aus der DDR-Zeit. Es läßt sich also nachweisen, das sie keineswegs total unsichtbar waren.
Und -Zu Theos Frage : Ja, welches Trittbrett ? Das "freundwärts" dann rief der Grenzer die Trapo an, den Nachbarbahnhof, und die T. machte einen netten,unterirdischen Ausflug. Übrigens-ich kann mich nur an einen Fall erinnern, wo dann wirklich jemand im Tunnel war. Das Feindwärts? Schwieriger zu beantworten -für mich- aber wir haben ja ein paar GTer im Forum, die das gemacht haben, die könnten den Ablauf dann genau schildern. Mäusetunnel -so ein blöder Name- meiner meinung nach auf beiden Seiten vermauert, Treppen"Haus" verfüllt. Mit sicherheit eine Alarmanlage- Berührungsmelder aus dünnen Drähten vebaut. Aber das ist nur "Meinung" nicht selbst gesehen.
73 Hans


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#469

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 14:28
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #467

Da hier der Bf Stadtmitte erwähnt war und die Farbänderung im Boden gut erkennbar war, haben wir uns seither gefragt, ob man da noch einen nachträglichen Diensteingang zum Mäusetunnel eingebaut hat, zum Beispiel auf der Seite..
Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn (5)
Theo


Guten Tag,

Ich glaube, dass solche Fragen auch der seit der Jugendzeit in uns schlummernden Idee entspringen, dass es da noch eine andere, eine verborgene Welt gebe. Letztlich hat ja der geheime Bahnsteig von King's Cross, ausschliesslich zur Nutzung der Zauberer und Magier vorgesehen, diese Vorstellungen in das Kino gebracht (Harry potter).

In Berlin gab es unter dem Bahnsteig und hinter der Mauer sehr wohl diese geheimnisvolle Welt und sie war für die Besitzer eines Reisepasses sehr wohl erfahrbar. Der Versuch, es Harry Potter nach zu tun, dürfte auf Schwierigkeiten stossen.

Ich denke, dass es bei den Menschen in Ost-Berlin auch so einen Traum gab: Ach, vielleicht hat jemand vergessen eine Tür zu verriegeln... ???

Ich weiss, meine Zeilen sind nicht sachdienlich, aber sie korrespondieren mit dem Text von H KNOBLOCH.

Stringer49

PS. In London und Paris gibt es auch Phantom-Stationen in der Tube und Métro. Mit ihnen ist keine Bitternis verknüpft.


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#470

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 14:44
von Hans | 2.166 Beiträge

Ach, Stringer , solche Träume schlummern doch in allen Menschen. Tunnel und ähnliche Einrichtungen rufen wohl in jedem Menschen Urängste und "Ursehnsüchte" hervor - das Geheimniss lockt eben.
Und - die Welt hinter der Tür war in Berlin eben real- im Unterschied zu allen anderen Orten. Übrigens- so ein Ding mit der vergessenen Tür- na so ähnlich, ist auf dem U-Bahnhof Potsdamer Platz, er war außer Betrieb, wurde aber als Abstellanlage genutzt , tatsächlich passiert. Da ist -es soll mehrfach passiert sein, schon mal einer mit der U-Bahn in die Abstellanlage gefahren. Nur - da war er dann zwar unter, aber nicht in Westberlin. Es gab sogar mal einen umfangreichen Pressebericht-Nachwendezeit - darüber- und er kam auch einfach so zurück. Wenn ich den Artikel finde, stell ich ihn ein.
73 Hans
Edit: FÄHHLERbeseitigung


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zuletzt bearbeitet 03.01.2014 14:45 | nach oben springen

#471

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 15:33
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #468
(..)
Bekanntheitsgrad der geschlossenen U-und S-Bahnhöfe : Meine Meinung dazu, der aber gern widersprochen wird, (meist Literaturgestützt) ist, das die Geheimhaltung der beiden Linien unter dem Stadtbezirk Mitte nicht so absolut war, wie es gern heute propagiert wird.(..)

In jedem Stadtplan, jeder Broschüre aus westdeutscher und westberliner Produktion war auch ganz Ostberlin und die "Geisterbahnlinien" samt Bahnhöfen eingezeichnet ("Bahnhof derzeit ausser Betrieb"). Viele dieser Pläne und Broschüren wurden kostenlos an Touristen abgegeben und nicht wenige landeten in Ostberlin. Wer mit einem solchen Plan an der Güst auftauchte, musste WIMRE nicht mit einer Konfiskation rechnen.
In Karten aus DDR Produktion hingegen bestand Westberlin nur aus S-Bahnhöfen und dem sowjetischen Ehrenmal. Sonst gab es nichts, ausser Wald..

http://www.berliner-untergrundbahn.de/ou-01.htm
Theo


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#472

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 15:52
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Bei Karten so ab 1963 - 64 trifft Theos Bemerkung sicher zu , daher war damals beim Suchen nach den Geisterbahnhöfen, das ich mal selbst dort arbeiten würde, wußte ich da noch nicht, ein Stadtplan Pharus von 1958/59. sehr hilfreich, aber keineswegs 100% genau.
(Ausschnitt davon)
Da ich nicht nach Geisterbahnhöfen ausschließlich suchte, sondern eben Eisenbahnhistorie allgemein, war so was natürlich "Goldstaub" aber doch zu erhalten. Natürlich nicht im Zeitungskiosk.
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 03.01.2014 15:54 | nach oben springen

#473

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 15:54
von diefenbaker | 584 Beiträge

Das kann ich so bestätigen.
Ein Falk-Plan (z.B.) wurde bei der Einreise nicht beanstandet und war bei den DDR-Bürgern im Berliner Raum sehr beliebt und recht weit verbreitet.

Gruss Wolfgang



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#474

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 16:13
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #471
[...]
In Karten aus DDR Produktion hingegen bestand Westberlin nur aus S-Bahnhöfen und dem sowjetischen Ehrenmal. Sonst gab es nichts, ausser Wald..
[...]

Diese Pläne hatten Bezeichnungen wie: "Berlin Hauptstadt der DDR"
Vermutlich wurden diese Karten immer am 1. April eines Jahres gedruckt.

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#475

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 16:45
von Hans | 2.166 Beiträge

Och , ihr Kartenlästerer !
Eigentlich ganz einfach zu begründen : Man konnte keinen Stadtplan von Berlin kaufen, sondern einen Stadtplan von " Berlin, Hauptstadt der DDR" .
Jetzt mal ehrlich -wollte jetzt jemand WB der Hauptstadt der DDR zuschlagen ? -Na, wohl nicht.
So, ohne Ironie : Eigendlich erklärt sich der ganze Kartenschmus doch aus den jeweiligen politischen Ansichten , die natürlich von beiden Seiten hübsch gepflegt wurden. Nur so läßt sich das verstehen - eben "Geschichte" - wie sie war.
73 Hans


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#476

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 17:22
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #466
Eine Frage ist mir gekommen. Man ist als GT Angehöriger in seinem gegen den Bahnsteig verschlossen Postenstand und der Trittbrettalarm geht los. Was kann man da konkret tun, ausser Gucken?
Theo

Gabs da im Postenstand am Bahnsteigende nicht eine petschierte Box mit Glasscheibe und Schlüssel zur Bahnsteigtür (die sicher mit elektronischem Kontakt gesichert war), die Auslösung Trittbretter liefen bestimmt auch auf der Füst auf (ZA-40), und schon lief die Handlungsvariante an --> GT-Trapo-VP

@eisenringtheo, der Ahnungslose


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zuletzt bearbeitet 03.01.2014 17:28 | nach oben springen

#477

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 17:51
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ich seh schon, ich muß etwas ausführlicher werden.
Bei der Auslösung einer Trittbrettanlage gab es natürlich mehrere Möglichkeiten der Handlung , abhängig davon, wo sich die Trittbrettanlage befand.Mein beschriebenes Beispiel trifft für den Fall zu, das sich die T. zwischen dem Bahnhof der GT und dem Bahnhof der Trapo befand. Die GT "Blockierte" dann nur, entweder aus dem Postenstand heraus oder mit "Tür offen" und eine Streife anwesend. Wann welche Art praktiziert wurde, hing von der Art der Auslösung ab, bei einigen T.s konnte man die Bewegungsrichtung "Erahnen" - Reihenfolge der Auslösung der "Felder". Dann eben warten, ob die Trapo alleine kommt, oder aber der EDE schneller ist.Oder eben beide. Das ist aber nur einmal....sagte ich schon.
Bleibt die Auslösung in Richtung Grenze. Wollte ich eigendlich einem GTer überlassen, da eben nicht selbst gemacht, aber der Ablauf ist mir natürlich bekannt. Trittbrett löst aus.-Im Postenstand und auf der Führungsstelle. Alarmposten oder wie immer die heißen, gehen durch den letzten Notausstieg in den Tunnel, Posten im Postenstand blockiert, und dann wird der Tunnel "durchgedrückt" . Das geht natürlich nur auf Bahnhöfen, wo noch genug Tunnel zwischen Bahnhof und Strich ist. Auf dem Bahnhof Bernauer Str. gehts z.B. nicht. Soweit klar ausgedrückt ?
Ach so - das in diesem Fall die -nicht überall vorhandenen -Rollgitter geschlossen wurden, ist ein Märchen. Die waren nur unten, wenn Betriebsruhe war- also keine U-Bahn fuhr. Ach -die Box mit dem Schlüssel. Streitfrage. Auf Heinrich Heine Str. und auf Nordbahnhof- S.Bahn- gabs diese Box definitiv.
Auf den anderen Bahnhöfen? Weiß ich nicht -nicht gesehen.
73 Hans


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#478

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 18:08
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #475
Och , ihr Kartenlästerer !
Eigentlich ganz einfach zu begründen : Man konnte keinen Stadtplan von Berlin kaufen, sondern einen Stadtplan von " Berlin, Hauptstadt der DDR" .
Jetzt mal ehrlich -wollte jetzt jemand WB der Hauptstadt der DDR zuschlagen ? -Na, wohl nicht.
So, ohne Ironie : Eigendlich erklärt sich der ganze Kartenschmus doch aus den jeweiligen politischen Ansichten , die natürlich von beiden Seiten hübsch gepflegt wurden. Nur so läßt sich das verstehen - eben "Geschichte" - wie sie war.
73 Hans


Vor einigen Jahren habe ich in einem Antiquariat einen « Taschenplan mit Strassenverzeichnis von Berlin. VEB Landkartenverlag Berlin C2 Neue Grünstrasse 17, Telephone: 201312*» gekauft. Er kostete etwas mehr als die DM 2.50, die auf der Rückseite stehen. Das war ein volkseigener Plan für Ganz-Berlin... Für mich ist er eine Hilfe gewesen für meine Rechcherchen.

In den 1980er Jahren hat ein Bekannter bei Ian Allan (nachdem wir lange in Büchern geblättert hatten) zwei detaillierte Pläne, einen von Hamburg (U-Bahn, S-Bahn) und einen von Berlin (auch beide Streckennetze) gekauft. Die Verkäuferin war mässig amüsiert, denn wir hätten mehr Geld auf das Pult legen sollen :-) Ich auch, denn damals habe ich den Sinn dieses Spinnennetzes nicht begriffen. Aber nun weiss ich, dass diese Plan auch die Gleise des Netzes in Ost-Berlin exakt vermerkte (U-Bahn-Linie 6 u. 8) sowie die Nord-Süd-S-Bahn.

Nun wir sind damals nur bis Hamburg gekommen. Das lag nicht an dem kleinen Text auf dem Berliner Plan. Da stand irgendwie so, dass der Benutzer gehalten sei, diese Karte nicht in die DDR oder nach Ost-Berlin mit zu nehmen. Auf dem Hamburger Plan gab es diesen Text nicht
Stringer49

* Angerufen habe ich dort noch nicht ...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.01.2014 18:09 | nach oben springen

#479

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 18:15
von Hans | 2.166 Beiträge

Ich hab ein paar Streckenpläne aus der Zeit - aber keinen mit so einem Hinweis. Hast Du ihn noch? Wenn ja -kannst Du ihn bitte einstellen ?
Ach so - ein offizieller Plan von der BVG - oder so eine Art Reiseführer ? (- vermute ich mal eher)
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#480

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.01.2014 18:40
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #479
Ich hab ein paar Streckenpläne aus der Zeit - aber keinen mit so einem Hinweis. Hast Du ihn noch? Wenn ja -kannst Du ihn bitte einstellen ?
Ach so - ein offizieller Plan von der BVG - oder so eine Art Reiseführer ? (- vermute ich mal eher)
73 Hans


Ich werde meinen Bekannten anrufen. Ich selbst habe so etwas nicht, vielleicht ein Fehler. Ich hätte dann manches sofort besser verstanden, was Du erklärt hast. Das war ein Plan des Verlages Quail Map Company (Sie bieten das noch an, Format A2 --> http://www.quailmapcompany.free-online.co.uk/, aber natürlich mit der heutigen Situation. Auf weisses brillantes Papier gedruckt und enthielt nur alle Gleise der beiden Netze ( Station, Bahnsteige, Weichen, Gleisenden) Sobal ich den Plan habe ( positiv denken), melde ich mich wieder zu diesem Thema
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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