#361

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 11:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen ,Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte…
Ein wenig Fortsetzung zur Sittengeschichte, aber diesmal eine nicht zu sehende, sondern nur zu „lesende“ Kategorie der Merkwürdigkeiten, die sich so um den Bahnhof Friedrichstraße herum ringeln.
Meine Lieblinge-Die Märchenprinzen- ( Q: Mein kurzer Sommer der Ostalgie)

Ein schöner Tatsachenbericht über eine Ausreise über die Güst Friedrichstraße. Ne-ich werde jetzt nicht über das beschriebene Prozedere der Grenzkontrolle rummosern, ich beschränke mich auf die Örtlichkeit. Jakob Grimm soll mal gesagt haben „ Wer lügt, sollte ein gutes Gedächtnis haben“, Ergänzung von mir- sollte wenigstens einen Stadtplan o.ä. benutzen. Nachdem unser Zeitzeuge also in der leeren Ausreisehalle „abgefertigt“ war, begab er sich durch den Wirrwarr von einer endlosen Schlange von DDR-Rentnern mehr oder weniger zu seiner S-Bahn.( Wo kam das Wirrwarr so schnell her? Die Halle war doch eben noch leer? O.K. alles bis jetzt nur rhetorisch.) Also hinab in den U-Bahn-Keller . ?????? Toll –aber – Ortsunkundig—zur U-Bahn musste man in Fri tatsächlich von der Nord-Süd-Bahn hinauf, also die Treppe hoch. Und wenn er den Weg genommen hat-wieso hat er dann die Diensteinreise gesehen? Ja-die war an der Verbindung S-Bahn zur U-Bahn, aber er hätte bestenfalls die Leute aus einer anderen Richtung kommen sehen können. Aber bis hier her alles Geschenkt,- nur Einleitung. Jetzt hat der Zeitzeuge also seine S-Bahn gefunden. Da kommen DREI Wagen herein gerumpelt. Prima. Ich dachte immer, das die S-Bahn in Berlin in Viertelzüge aufgeteilt ist, also 2,4,6,8 Wagen möglich. Verzählt? Also, auf der NS-Bahn fuhren damals def. 4 Wagen. Soweit sehr schön, aber jetzt fährt die Bahn los. Die Bahn schwingt sich hinauf ins Helle, vorbei an Museumsinsel und Zeughaus…… Hat man für diesen Zeitzeugen einen Extratunnel gebohrt? Und selbst wenn er jetzt eine „leichte Verwechselung“ zwischen Geisterbahn und S-Bahn in Ri .Lehrter gebaut hat- Die Museumsinsel und das Zeughaus liegen ja wohl in Ri. Marx-Engels –Platz, heute Börse. Und das Zeughaus kann man von der S-Bahn aus sehen? Also – ein Zug voller 213 er? Oder doch nur eine schöne , schröckliche Geschichte gebastelt und dem Volke verkauft? Ich würde mal behaupten-Der Autor hat die Güst Friedrichstaße nie gesehen, und seine Ortskenntnisse, was Berlin angeht sind recht schwach.
Das ist übrigens nur eine der harmloseren Geschichten, die so durch das Web geistern, es gibt schlimmere, bessere, schönere usw. Wer die Geschichte noch ein wenig weiterlesen will-sie ist im Net. (auszugsweise) Viel Spaß damit.
73, Hans


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#362

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 14:07
von Vogtländer (gelöscht)
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Am besten gefiel mir die Dutschkefrage.So dumm werden die mit Sicherheit nicht gefragt haben!
Und ja @Hans ,die Viertelzüge hat dieser Wichtigtuer garantiert nicht gesehen in seinem Wahn wie die andre Seite auch nicht.


zuletzt bearbeitet 22.10.2013 14:07 | nach oben springen

#363

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 14:12
von icke46 | 2.593 Beiträge

Das Ganze liest sich wirklich wie eine moderne Variante der Brüder Grimm. Möglicherweise haben Sie ihm für literarische Studienzwecke wirklich einen Extra-S-Bahn-Tunnel gebohrt, der vermutlich nur für angehende Autoren in der Rubrik "So war die DDR" geöffnet wird.

Was mir auch auffällt, auch wenns nichts mit der S-Bahn zu tun hat: Woher hat ein 22-jähriger DDR-Bürger ein Buch von Rudi Dutschke, der zu dieser Zeit schon fast 10 Jahre tot war?? Und gesetzt den Fall, er hätte tatsächlich eins besessen, wieso nimmt er das ausgerechnet zum Verwandtenbesuch in den Westen mit, wo er dort die Dutschke-Bücher problemlos zentnerweise erwerben konnte (zur Not mit finanzieller Unterstützung von Oma).

Bestenfalls kann man sagen, dass der Autor einen Mischmasch aus Ein- und Ausreisegeschichten zusammengefasst hat und dabei großer Mist rausgekommen ist - allerdings laut Kritik im Internet von großer literarischer Qualität.

Gruss

icke



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#364

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 15:11
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Leute.....
Sagte ich schon mal : Grünau.
Die anderen Geschichten in dem Buch sollte man auch lesen. Und dann darf man sich seine Meinung bilden. Superortskenntnis ist von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig. Eben ein literarisch hochwertiges Werk. Goethe und Schiller würden wohl in der Fürstengruft rotieren, wenn sie es je lesen könnten.Also ,ich konnte darüber sogar lachen.War das etwa beabsichtigt?
Egal, es soll ja Leute geben,die noch nicht an Alzheimer leiden. Wenn ich es finde, werde ich mal meinen pers. Liebling einstellen-natürlich nur als Zitat-auszugsweise. Mein eigener Titel dazu. "Klein Moritz und Klein Erna erklären die Welt".
Bis neulich!
Hans


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#365

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 17:09
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Nun gut: Das Werk gehört zur literarischen Gattung der Essays.
http://www.perlentaucher.de/buch/christi...r-ostalgie.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Essay
Vielleicht ist nicht alles von A bis Z erfunden. Aber wie schon der Titel sagt, steht die Verarbeitung der Erinnerung im Mittelpunkt, nicht die seinerzeitige Realität. Objektiv Unwichtiges oder gar Falsches wird bedeutsam, anderes wiederum spielt keine Rolle.
Theo


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#366

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 17:36
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi.....
Vollkommen richtig-das Buch ist ein Essay-also Kunst-. Aber das man mit Kunst ganz wunderbar "Politik" machen kann, hat ja nicht erst Brecht erfunden.Und es passt so schön in den Mainstream, ..........
Gemein gesagt: Wenns gegen DDR-Nostalgie geht, ist jede Lüge, Behauptung,Erfindung,jedes Märchen( bitte den jeweiligen genehmen Begriff aussuchen) erlaubt und gefälligst vom Publikum zu schlucken und zu beklatschen? Der Herausgeber lässt doch -eigene Aussage " gegen die DDR-Erinnerungsmaschine" anschreiben.(Link v.Theo) Zweifele ich jetzt an der Freiheit der Kunst? Übrigens: Eines habe ich mit dem Herausgeber des Buches gemeinsam : Ich mag keine Ostalgieshows.
73 Hans


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#367

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 18:05
von Vogtländer (gelöscht)
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Kritiche Auseinandersetzung mit der Kunst ist noch lange kein (Ver)Zweifeln!


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#368

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 18:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Also ich finden der Satz Das war die DDR, ein sich ins Unendliche fortmultiplizierender Stillstand., also der hat schon was.
Das es ein solcher Satz, künstlerisch wertvoll wie er denn auch sei, mit der dazugehörigen [welche_Literarturform_auch_immer] es auch in 'Sachbücher' 'seriöser' Verlage schafft? Zum Beispiel ist sie in Heimliche Leser in der DDR verlegt bei Ch.Links nicht nur auszugsweise im Web ...
http://books.google.de/books?id=y52DX7wq...epage&q&f=false


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#369

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 18:46
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Nicht missverstehen- Ich betreibe keine Kunstkritik.
Du hast richtig gesehen-der Auszug ist aus dem Web-weil ich das Buch nicht gleich gefunden habe- eben-Papierberg, aber ich habs . Und gerade Ch.Links ist ein echt guter Verlag. Über den Satz kann man sich stundenlang streiten-aber Du bist sicher nicht der Einzige, den er aufgefallen ist.
Und- meine "Eisenbahn-und Bahnhofs-Tendenz" bitte berücksichtigen. O.k.?
73 Hans


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#370

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 18:54
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Hans, überleg Dir das noch mal, Marcel R.-R hat einen Platz hinterlassen, der noch unbesetzt ist.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#371

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 18:57
von Hans | 2.166 Beiträge

Danke-Nein! Ich habe genug Hobbys, die sogar Spaß machen. Und an Literaturpapst- nö-kein Interesse.
73 Hans


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#372

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:02
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

O.k. Hans, verstehe ich. Aber mal eine persönliche Frage, bist Du das auf Deinem Profilfoto? Wenn ja, wer hat euch erlaubt, die Mütze in eine so unvorschriftsmäßige Form zu biegen?


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#373

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:07
von Hans | 2.166 Beiträge

1. Ja, ca 1978 auf dem Bhf. Französische Str.
2. Die mußte man nicht biegen, da war zu dieser Zeit vorne so ne Art Watte drin, die lief beim nasswerden ein- so entstand diese, tolle und gutaussehende Form. Mein MvI (Spieß bei der VP) fand den Deckel übrigens auch toll.
73 Hans


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#374

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:14
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Wir haben die uns verbotenerweise nach unseren Wünschen und Vorstellungen zurechtgebogen, damit sie etwas verwegener aussahen, das aber erst nach dem Passieren des KDL.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#375

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:18
von Hans | 2.166 Beiträge

Kenn ich auch noch aus meiner NVA-Zeit in Straußberg. Es leben die kleinen Unterschiede zwischen NVA und VP.
73 Hans


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#376

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:26
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Wir haben uns oft gefragt, wieso solche Unterschiede in der Dienstbekleidungsordnung möglich waren.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#377

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:41
von Hans | 2.166 Beiträge

Oh ja...... Ich auch. Es war wohl nicht so sehr der Unterschied zwischen der Innendiestvorschrift (VP) und der ?????? der NVA, sondern mehr die jeweilige Auslegung selbiger. ( aber hier leuchtet gleich die Warnlampe füt O.T.- andererseits machts ja auch ein wenig Spass- über Nebenkriegsschauplätze zu quatschen.)
73, Hans


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#378

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:43
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

ich schließe meinen Ausflug, will Deinen Beitrag nicht abdriften lassen


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


zuletzt bearbeitet 22.10.2013 19:44 | nach oben springen

#379

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2013 19:44
von Hans | 2.166 Beiträge

War keine Kritik-------H.


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#380

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2013 18:02
von Hans | 2.166 Beiträge

Automaten und Überraschungen. Eine Fortsetzung des Sittenbildes von Bf. Friedrichstraße
Gepäckautomaten haben ja etwas für sich, man kann „überzähliges“ Gepäck für eine Weile darin verstauen, sie brummen sanft vor sich hin, (Nerv tötend-vor allen Nachts, in einer leeren Bahnhofshalle)und sind auch sonst ein beliebtes Accessoire eines jeden Bahnhofes. Es geht hier also um diese nützliche Einrichtung, die durch den Bahnhofsbetreiber für den werten Reisenden vorgehalten wird. Bei der Transportpolizei ein überaus beliebtes Teil des Bahnhofes.
Zum ersten gibt es ja „Fetzer“ –das sind Kofferdiebe, es kommt von Fetzen wie Klamotten, und zum zweiten tauchten fast täglich Reisende auf: Automat leer-Koffer weg…HU-Diebstahl. Zirka 75 % erledigte sich im Selbstlauf- Zeitüberschreitung – d.h. der Koffer ist in der Gepäckaufbewahrung. Weitere etwa 15 % -so lachhaft es klingt – falsches Schließfach zugeschlossen. (Das daneben) Da konnte man nur hoffen, dass der Koffer im Nachbarfach noch vorhanden war-oder die DR in der Zwischenzeit mal nachgesehen hatte. Ging meistens gut-erstaunlicherweise. Rest: Hurra, wir haben wieder mal einen Fetzer auf dem Bahnhof! Da gab es die unterschiedlichsten Spezialisten drunter, von der Masche „Ich helfe Ihnen, den Koffer einzuschließen"-und dann den falschen Schlüssel zu „Überreichen“ bis zu einem , der eine fatale Schwäche der Automaten entdeckt hatte und diese ausnutzte. Ne,-ich erklär nicht, wie es geht- nur –es lief tatsächlich mit Originalschlüsseln.
Zweitens brachten Gepäckautomaten immer die tollsten Überraschungen mit sich. Oberwachtmeister Hans (Oberwachtmeister-also noch recht „grün“) steht also in der Bahnhofshalle und schaut der Gepa bei der Arbeit zu. Ne,-nicht Kontrolle von, eher auf diesem Grund: Q: Reklame der DR -Berufsausbildung bei der Deutschen Reichsbahn

Das ist kein Bild von Friedrichstraße, stellt aber dasselbe dar. Plötzlich kreisch die Kleene laut auf und winkt mich ran, total aufgeregt. Ich ran an den Automaten, Gestank schlug mir entgegen, im Fach ein Schuhkarton, Deckel halb daneben, mit Watte ausgelegt und darin ein blutverschmiertes etwas, ca. 35 cm groß. Schlagartig fielen mir natürlich die Verhaltensvorschriften für den Fall :Auffinden einer Leiche bzw. von Leichenteilen ein. Ich ging von der Möglichkeit Kindestötung usw. aus.(-nicht nur ich) Also- Kripo angefordert-Fach bewacht- wie man sagt „Ersten Angriff gefahren“- Zeugen, Ablauf und so, wann Fach zuletzt kontrolliert usw. Unser KD kommt, Spuren außen genommen, Laden fotografisch dokumentiert-dann vorsichtig mit ner Art Schere den Deckel etwas zur Seite-Watte weg-ein wenig. KD wiegt den Kopf, hm-MUK muss ran, lieber nichts versaubeuteln. Die MUK kommt, gleich mit Gerichtsmediziner, erneute Doku- denn der Gerichtsmediziner ran- der war wohl der erste, der sich das „Etwas“ genau angesehen hat-ist ja sein Job. Es war ein Kaninchen, ohne Fell und offensichtlich lebend gehäutet, da massiv Blutverschmiert und in einem mittelschweren Verwesungszustand. Großes Gelächter bei den folgenden Diensteinweisungen u.ä. . Allerdings nicht sehr lange, der „Kaninchenmörder“ wollte offensichtlich die Trapo auf die Nudel schieben, die gleiche Nummer hat er dann auf anderen Bahnhöfen auch gemacht. In Lichtenberg ist er dann aufgeflogen. Das Ordnungsstrafverfahren hatte sich dann gewaschen, und da er Wiederspruch eingelegt hatte, kam´s sogar vor Gericht. Na ja, hätte er nicht machen sollen-das Ergebnis war teuer. Über eine weitere „Heldentat“ meinerseits im Bezug zu Gepäckautomaten später-und nicht ganz so blutig.
73 Hans


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exgakl und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2013 18:03 | nach oben springen


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