#341

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 07:34
von Vogtländer (gelöscht)
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Möglich ist auch das.was ich mir nicht vorstellen und glauben kann.


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#342

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 09:12
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde -wie Pastor Holm immer sagte......
Nun sind wir ja wirklich in den Untiefen Deutschen und auch noch alliierten Rechts versunken. Obwohl ich ein wenig Erfahrung mit dem Lesen von Grundsatzurteilen habe, mußte ich an dem von Theo eingestellten Link ganz schön rumkauen.
Prinzipiell : Bis zum 2 plus 4-Vertrag : Alliiertes Recht bricht Deutsches Recht....... ( Man hätte eben WK II nicht verlieren sollen........)
Gott sei Dank vorbei.
Was mir noch so aufgefallen ist: Die jeweiligen beteiligten Dienststellen nicht durcheinanderwürfeln---das führt nur zu den unmöglichsten Verwirrungen.
Den Begriff "Deppenwerfen" kannte ich noch nicht, bei uns hieß es "Pennerweitwurf"-wegen der hauptsächlichen Kunden. Es war allerdings seltener nötig, als man heute annimmt.
Bis neulich. 73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#343

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 16:36
von Hans | 2.166 Beiträge

Originale, Bahnhofspenner, Transportpolizisten und sonstiges Volk—Sozusagen eine Fortsetzung des „Sittenbildes“ vom Bahnhof Friedrichstraße.
Der Bahnhof Friedrichstraße war eigentlich schon immer ein Magnet, der die tollsten Typen, Originale, und merkwürdige Gestalten förmlich anzog. Von meinem Lieblingsbahnhofspenner Hindenburg hab ich ja schon mal was erzählt. Der war fast jeden Abend so zwischen 21.00 und 00.00 Uhr in der Nähe des Verbindungsganges zwischen S-und U-Bahn – dem „Rennsteig“- zu finden. Er kaufte seinen Schnaps- ausschließlich Doppelkorn und pro Abend nur „eene Kleene“ prinzipiell nur am kleinen Shop im Zwischengeschoss. Übrigens: Hindenburg hatte keineswegs das übliche „Penner-Outfit“ er erinnerte eher an den Typischen, altgedienten Militär. Und wenn er mal ins kommandieren kam, wackelte der Bahnhof. Es war ein beliebter Joke, Frischlinge auf Hindenburg anzusetzen, für die jeweiligen Übeltäter ein Spaß sondergleichen, für das „Opfer“ nicht so sehr. So um 85 rum führte ich mal einen neuen Kontrolloffizier durch die Bude, als Hindenburg mich sah. Er kannte sich mit Uniformen bestens aus- hatte also bereits auf Distanz bemerkt, dass mir ein neues Sternchen gewachsen war. Er kam also angestürzt, „Herr Oberleutnant gestatten- Ich muss dem Herrn Oberfeld gratulieren“ . Anschließend zu mir-volle Lautstärke: Herr Oberfeldwebel-Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem neuen Dienstgrad. Möchte zum Ausdruck bringen, das Sie sich das verdient haben. Glückwunsch! Dem PKEer, den wir mit hatten, fiel fast das Gebiss aus der Luke, aber er hat sich das Lachen verkniffen. Was blieb mir übrig-ich hab mich bedankt. Was die umstehenden Reisenden dachten, weiß ich nicht….. Auch der Ostteil des Bahnhofes hatte so seine „Schäfchen“. Besonders gemocht hab ich „Schorschi“-eigentlich ein Berliner Original. Er betrieb vor dem Bahnhof einen kleinen Verkaufswagen unter der Überschrift „Schorschi`s Erfrischungen“. Sein bestes Angebot war noch eigener Aussage Schorschi`s Trockengrog (also-ohne Wasser)- er war nie um eine Antwort verlegen und betrachtete sich als Künstler. Mit einigem Recht übrigens- in ein paar Diestel-Programmen und im Metropol trat Schorschi als Travestie-Bockwurstverkäufer und ähnlichem auf und brachte den Saal jeweils massiv zum Quietschen. Wer es mal gesehen hat…
Nach Negativ-Beispielen ist mir heute nicht, lassen wir`s für heute.
Bis neulich.
73 Hans


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#344

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 18:16
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #343
Originale, Bahnhofspenner, Transportpolizisten und sonstiges Volk—Sozusagen eine Fortsetzung des „Sittenbildes“ vom Bahnhof Friedrichstraße.
Der Bahnhof Friedrichstraße war eigentlich schon immer ein Magnet, der die tollsten Typen, Originale, und merkwürdige Gestalten förmlich anzog. Von meinem Lieblingsbahnhofspenner Hindenburg hab ich ja schon mal was erzählt. Der war fast jeden Abend so zwischen 21.00 und 00.00 Uhr in der Nähe des Verbindungsganges zwischen S-und U-Bahn – dem „Rennsteig“- zu finden. Er kaufte seinen Schnaps- ausschließlich Doppelkorn und pro Abend nur „eene Kleene“ prinzipiell nur am kleinen Shop im Zwischengeschoss. Übrigens: Hindenburg hatte keineswegs das übliche „Penner-Outfit“ er erinnerte eher an den Typischen, altgedienten Militär. Und wenn er mal ins kommandieren kam, wackelte der Bahnhof. Es war ein beliebter Joke, Frischlinge auf Hindenburg anzusetzen, für die jeweiligen Übeltäter ein Spaß sondergleichen, für das „Opfer“ nicht so sehr. So um 85 rum führte ich mal einen neuen Kontrolloffizier durch die Bude, als Hindenburg mich sah. Er kannte sich mit Uniformen bestens aus- hatte also bereits auf Distanz bemerkt, dass mir ein neues Sternchen gewachsen war. Er kam also angestürzt, „Herr Oberleutnant gestatten- Ich muss dem Herrn Oberfeld gratulieren“ . Anschließend zu mir-volle Lautstärke: Herr Oberfeldwebel-Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem neuen Dienstgrad. Möchte zum Ausdruck bringen, das Sie sich das verdient haben. Glückwunsch! Dem PKEer, den wir mit hatten, fiel fast das Gebiss aus der Luke, aber er hat sich das Lachen verkniffen. Was blieb mir übrig-ich hab mich bedankt. Was die umstehenden Reisenden dachten, weiß ich nicht….. Auch der Ostteil des Bahnhofes hatte so seine „Schäfchen“. Besonders gemocht hab ich „Schorschi“-eigentlich ein Berliner Original. Er betrieb vor dem Bahnhof einen kleinen Verkaufswagen unter der Überschrift „Schorschi`s Erfrischungen“. Sein bestes Angebot war noch eigener Aussage Schorschi`s Trockengrog (also-ohne Wasser)- er war nie um eine Antwort verlegen und betrachtete sich als Künstler. Mit einigem Recht übrigens- in ein paar Diestel-Programmen und im Metropol trat Schorschi als Travestie-Bockwurstverkäufer und ähnlichem auf und brachte den Saal jeweils massiv zum Quietschen. Wer es mal gesehen hat…
Nach Negativ-Beispielen ist mir heute nicht, lassen wir`s für heute.
Bis neulich.
73 Hans


hattest du mit deiner Beförderung mehr Befugnisse
als sonst?,was war dein höchster Dienstgrad?
Lutze


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#345

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 18:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Mehr Geld. Ein Sternchen mehr. Ansonsten: zu DDR Zeiten war das (Mstr.d.VP) mein" höchster". Sonst : POK. Allerdings Hingen weder Befugnisse noch das Endgehalt nur vom Dienstgrad ab. Es gab da so ein "Zusammenspiel" zwischen Dienstgrad und Dienststellung. Verständlich?
73
Hans


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#346

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 18:32
von Harzwanderer | 2.937 Beiträge

Hättest Du dienstlich in einem (solange noch Reichsbahn-)Zug der Nord-Süd-S-Bahn z.B. von Friedrichstr. bis Nordbahnhof im Führerstand mitfahren dürfen?


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#347

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.10.2013 18:44
von Hans | 2.166 Beiträge

Jain. Lässt sich nicht so einfach beantworten. In einem normalen Reisezug, in diesem Fall S-Bahn, nicht, ich hätte ja dann in ULu oder so abspringen müssen. Bestreift wurden sie nicht. Allerdings gab es da ab und zu "dienstliche Erfordernisse" z.B. Schadzug , da mußte man schon rein, ich hab mal einen Unfallzug beschlagnamt- zur tech. Untersuchung natürlich,- den hab ich erst im SBw Nordbahnhof "aus den Fingern gelassen" - aber das Prozedere dafür war echt anstrengend.Dasselbe galt auch bei schwereren Straftaten, ist mir aber nie passiert.
Hans


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#348

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 12:21
von West_Tourist (gelöscht)
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Zitat von diefenbaker im Beitrag #340
Zitat von West_Tourist im Beitrag #339
Die Zollkontrollen manchmal in der S Bahn nach Lehrter Stadtbahnhof. Auch mit Hundestaffel von Westberliner ReichsbahnPolizei. Im Bahnhof Zoo manchmal auch Zollstreifen. Auch hinter den Personenuebergaengen usw. War aber nicht immer so. Wobei viele Westberliner drueben im Intershop nicht einkaufen waren. Damit sie die DDR nicht unterstuetzten. Ihr Kommentar: Die da Drueben bekoomen von mir kein Geld.


würde mich stark wundern, wenn sich die Reichsbahn Polizei an Zollkontrollen beteiligt hätte ???




Die Westberliner Bahnpolizei der Reichsbahn war bei diesen Zollkontrollen lediglich dabei. Durchgefuehrt wurden diese vom Westberliner Zoll. Aber nicht von der Westberliner Bahnpolizei der Deutschen Reichsbahn. Warum die dabei waren waere ja wohl klar. Warum wohl?


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#349

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 13:00
von Lutze | 8.039 Beiträge

in der DDR-Presse stand oft was von ausgebüxten
Kindern aus West-Berlin,an der Grenze wurden sie
aufgegriffen,und den zuständigen Behehörden übergeben,
wie verlief das ab?,
welche Behörden waren dafür zuständig?
Lutze


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#350

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 13:16
von icke46 | 2.593 Beiträge

@Lutze:

Wäre es nicht besser, für die Frage ein eigenes Thema zu eröffnen? Irgendwie passt das bei den Geisterbahnhöfen nicht so richtig - ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass auf den Geisterbahnhöfen jemals ausgebüxte Kinder aufgetaucht wären. Aber vielleicht weiss Hans ja mehr.

Gruss

icke



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#351

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 13:21
von chantre | 425 Beiträge

Wir hatten hier in diesem Forum schon mal über die polizeilichen Strukturen auf dem Gebiet der Deutsche Reichsbahn in Westberlin geschrieben. Meines Wissens gab es zu keinem Zeitpunkt in WB eine Bahnpolizei, die dem Ministerium für Verkehrswesen unterstellt war. Aus diesem Grunde gab es ja so viele Transportpolisten, die von Stumm inhaftiert wurden. Die Kollegen von Stumm achteten peinlichst darauf, dass die Bahnpolizei nicht ihr Territorium verließ. Umgedreht achteten die Bahnpolizisten genau darauf, nicht eine Festnahme zu riskieren.

@Hans: Gab es im TPA Berlin bei der Bearbeitung von Sachverhalten, eine von anderen TPA abweichende Arbeitsweise? Unfälle bearbeitete die Speziko, Meines Wissens gabe es auch eine beim TPA Berlin II Nordbahnhof. Ich lasse mich gern korrigieren. Ich war eigentlich nur zu besonderen Anlässen in Berlin, dabei aber in verschiedenen Dienststellen, TPA, Rkst und auch Präsidium.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 19.10.2013 13:22 | nach oben springen

#352

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 13:51
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #350
@Lutze:

Wäre es nicht besser, für die Frage ein eigenes Thema zu eröffnen? Irgendwie passt das bei den Geisterbahnhöfen nicht so richtig - ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass auf den Geisterbahnhöfen jemals ausgebüxte Kinder aufgetaucht wären. Aber vielleicht weiss Hans ja mehr.

Gruss

icke


nein,dazu wollte ich kein neues Thema aufmachen,
für die ausgebüxten Kinder an den Grenzbahnhöfen,
war es mit Sicherheit eine neue Erfahrung
Lutze


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#353

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 13:55
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Steffen.
Du wurdest erkannt. Grüße von Jenny von der Speziko.
Arbeitsweise der Speziko , egal ob Amt (Magazinstr.) oder TPA II (- Nordbahnhof) im Prinzip identisch mit der Arbeitsweise in allen anderen TPÄ. Unterschied- "Kleinere" betriebliche Ereignisse wurden schon mal vom zuständigen Rv. , dem ABV(T) usw. "gemacht"(-so bis Entgleisung- einfach mit einem Drehgestell, kein Pers.-Schaden.) Faktisch übergabe des -fast-fertigen Vorgangs an die Speziko. Und -zum ersten Angriff hat man die Speziko nur bei ganz großen Dingern bekommen. Meine Zeichnungen und so was stammen aus der Zeit als "Gehilfe" -mußte eine Zeit lang aus gesundheitsgründen aus dem -S- raus , hatte aber das "Talent " zum zeichnen. Ev. nur beim Fach techn.Zeichnen gut aufgepasst.
Speziko gab es beim Amt II selbstredent auch. Da ein Teil meines Bereiches quasi beide "Amter tangierte" hatte ich auch mit beiden zu Tun.-Mit der II natürlich weniger.(SBw NOB !)
Und : Bahnpolizei - uniformiert- Rechtliche Grundlage : BO , EVO ------ daraus entstehen eigendlich alle Mißverständnisse. Das der "Kommandante" am Nordbahnhof im Ämterhaus saß - klar . Und - auch auseinanderhalten : Zeit ! alles vor ca 61-62 weggelassen, das überlasse ich liebend gern den Historikern.
73 Hans
(Edit: Tippfehler)


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zuletzt bearbeitet 19.10.2013 13:58 | nach oben springen

#354

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 14:09
von Hans | 2.166 Beiträge

Ach , den Lutz vergessen.
Auf den Geisterbahnhöfen hatten wir keine Vorkommnisse mit Kindern. Logo- die Züge hielten ja nicht.
Auf Fri aufgegriffene Kinder -selten, aber passiert. Übergabe vom DRK - DDR an Kindernotdienst -WB- ca. ab 1985 , vorher DRK an DRK.
Allerdings nie selbst gemacht, nur gehört.
73 Hans


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#355

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 14:09
von eisenringtheo | 9.185 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #347
Jain. Lässt sich nicht so einfach beantworten. In einem normalen Reisezug, in diesem Fall S-Bahn, nicht, ich hätte ja dann in ULu oder so abspringen müssen. Bestreift wurden sie nicht. (..)

Die S- und U-Bahnzüge zwischen den Grenzbahnhöfen waren ein Bahnpolizei- und Kontrolleti-freie Zone?? Wie gross war das Risiko für Schwarzfahrer?
Theo


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#356

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 14:19
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Theo...
Die BVG -Kontrollettis waren in den Zügen auch im "Geistertunnel" recht aktiv. So 6-8 Mann pro Wagen. (wenn sie denn da waren) Nur auf dem U- Bstg. in Fri. nicht, das oblag der BVB. Polizei war in der U-Bahn allerdings nicht, weder O- noch W-. Aber wann ist heute mal die Pol. in der U-Bahn ?
S-Bahn: ab und zu mal zwei Kontrollettis. Übrigens: Die Kontrolle der Fahrscheine ist in D. schon immer Sache des Betreibers des Verkehrsmittels gewesen, Pol. nur "hilfsweise"..... -Toller Begriff.
73 Hans


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#357

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 15:20
von Harzwanderer | 2.937 Beiträge

Man konnte sich als West-Besucher in Ost-Berlin übrigens vor der Rückreise noch im Osten für Ost-Mark eine S-Bahnkarte für West-Berlin kaufen. Weiß die Preisstufe nicht mehr, war irgendwie teurer, aber den Mindestumtausch wollte man ja sowieso los werden. Das war auch für Ost-Rentner praktisch.


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#358

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 16:06
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #357
Man konnte sich als West-Besucher in Ost-Berlin übrigens vor der Rückreise noch im Osten für Ost-Mark eine S-Bahnkarte für West-Berlin kaufen. Weiß die Preisstufe nicht mehr, war irgendwie teurer, aber den Mindestumtausch wollte man ja sowieso los werden. Das war auch für Ost-Rentner praktisch.


Wenn ich mich recht erinnere, war das Preisstufe 10 - kann mich aber auch täuschen, schliesslich ist das schon paar Tage her.
Übrigens, ein bisschen OT: Die heutige Tarifstruktur beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ist wohl auch ne Wissenschaft für sich - dient vielleicht dazu, Touris von den Öffis fernzuhalten, weil sie da nicht durchblicken. Was bin ich froh, das ich mich um sowas nicht mehr kümmern muss - kenne nicht mal die aktuellen Nahverkehrspreise.

Gruss

icke



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#359

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 16:10
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Beides--oder alle drei Bemerkungen TOTAL richtig, sehe ich auch so.
Es könnte ja ein Touri auf die Idee kommen, sich ein etwas preisgünstigeres "Berlin-Ticket" oder wie das heißt.zu kaufen.
73 Hans


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#360

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.10.2013 16:21
von Harzwanderer | 2.937 Beiträge

Ist eigentlich ganz einfach: Tagesticket kaufen. 6,70 Euro für die Stadt (Bereich A+B) oder 7,20 Euro mit Stadtrand (ABC). Nehme ich oft als "Sammelkarte", wenn ich an einzelnen Tagen besonders viel hin- und herfahre.

http://www.bvg.de/index.php/de/3786/name...icle/12096.html


zuletzt bearbeitet 19.10.2013 16:23 | nach oben springen


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