#3121

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 15:53
von Einmannbetrieb | 12 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #3115
Zug kam mit hoher Geschwindigkeit - schätzen wir mal ganz flach, 25 km/h in den Bahnhof. TFZ -Führerin hebt Hände - laut Aufsicht, oder hat sie oben.

Die damalige Höchstgeschwindigkeit auf der Stadtbahn lag in diesem Bereich bei 55 km/h. Was aus den Artikeln nicht hervorgeht: Kam der Zug auf Gleis 5 oder Gleis 6 herein? Aber das ist vernachlässigbar, erfolgten die Einfahrten in beide Gleise mit Vmax 40, es sei denn, die Triebfahrzeugführerin (Tf) hätte auf Druck des Fluchtwilligen schneller einfahren müssen. 40km/h sind bei Einfahrten nicht wirklich viel, heute wird hier mit 60km/h von beiden Seiten her eingefahren.

Da sich der Aufsichtsturm in der ersten Hälfte des ca. 150 Meter langen Bahnsteiges lag, muß die Tf am Bahnsteiganfang die Hände hochgerissen haben, damit die Aufsicht das entsprechend wahrnimmt. In dem Augenblick, in dem sie die Hände hebt und nicht mehr die Sifa betätigt, läuft deren "interne Uhr" ab - und wird spätestens nach 5 Sekunden die Zwangsbremsung auslösen. Auf einen genauen Bremsweg würde ich mich an dieser Stelle nicht festlegen, aber auch jeden Fall noch vor dem Tor am Westende des Bahnsteiges. Das der Zug am Fahrsperrenbock nochmals eine Auslösung bekommen hatte, ist aufgrund der zuvor durch die Sifa eingeleiteten Zwangsbremsung unerheblich. Hätte der Zug erst dort eine "gewischt" bekommen, hätte er garantiert das Tor durchfahren.

Zitat
Der Zug stand mit etwa zwei Wagenlängen, meinetwegen 2 1/2,das ist aber dann schon viel, hinter dem Signal. So schnell kommt die Notbremsung?


Ja.

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #3116
Die Sifa dürfte hier "egal" sein, die Fahrsperre zählt.

Nein. Siehe meine Erklärung.

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3118
"Was passiert bei einem Triebfahrzeug, wenn der Strom plötzlich weg ist?" Löst das eine Zwangsbremsung aus?

Nein. Auch heute nicht.

Zitat
Und (was wohl niemand wissen kann): "Hatten Bahnangestellte, die mit Grenzübergangsstellen zu tun hatten, zusätzliche sicherheitstechnische Ausbildung, z.b. Terrorabwehr usw.?"


Auch hier ein Nein. Das nur entsprechend geschulte Mitarbeiter zum Beispiel auf den Stellwerken ihren Dienst taten, versteht sich von selbst.

Mike



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#3122

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 16:13
von Stringer49 | 700 Beiträge

Ich bedanke mich für alle Erhellungen, denn ich hatte gemeint, dass der Zug schon gestanden habe am Bahnsteig. So kann man zu mir sagen: Er ist tot, Mann, Sicherung zu spät...
Daniel

PS. Natürlich werde ich meinen Text sofort korrigieren...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 15.03.2015 16:13 | nach oben springen

#3123

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 16:22
von Hans | 2.166 Beiträge

Na, da bleibt nur eines noch zur Erhellung : Es war Gleis 6 , und der Zug war wohl ein Umlauf G .
73, Hans
Anhang : Der Bahnsteig geht hinter dem Signal noch ein ganzes Stück weiter. Das Bild ist nur ein Ausschnitt, aus der Serie "Luftbilder der BStU", aber ist wohl zu erkennen.
Hans.


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#3124

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 16:32
von Einmannbetrieb | 12 Beiträge

Ah, der "Gustav" aus Mahlsdorf, die heutige "Elster"...
Für alle, die sich nicht mit den Zuggruppen auskennen: heute wäre das eine S5 mit den Umlaufnummern ab 51-69.

Mike



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#3125

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 17:05
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #3115
Ja, der Bernd Kuhlmann ist dieser Ansicht. Ich nicht. Weil: Übereinstimmende Aussage : (auch in der Berliner Zeitung so, mal als Beispiel) Zug kam mit hoher Geschwindigkeit - schätzen wir mal ganz flach, 25 km/h in den Bahnhof. TFZ -Führerin hebt Hände - laut Aufsicht, oder hat sie oben. Zug fährt über die Fahrsperre. Bremsenauslösung . Wie viele Wagenlängen läuft der Zug noch? ( Es gibt Leute, die können das viel besser sagen als ich.)
Fakt: Der Zug stand mit etwa zwei Wagenlängen, meinetwegen 2 1/2,das ist aber dann schon viel, hinter dem Signal. So schnell kommt die Notbremsung?
Letzten Endes ist es aber egal, ob Sifa alleine, Sifa und Fahrsperre, oder Fahrsperre alleine den Zug zum stehen gebracht haben. Es bleibt ein untauglicher Versuch. 73 Hans



Mit dem Loslassen des Fahrschalterknopfes gingen die Altbau-Züge in den Freilauf (ausrollen). Da die Geschwindigkeit auf der Stadtbahn bei 50 km/h lag, dürfte der Zug maximal auf 60 km/h beschleunigt und beim Ausrollen wieder auf 40-50 km/h durch die Reibung in der Kurve gebremst worden sein. Bei Wirken der Fahrsperre am Bahnsteigende ist ein Bremsweg von ca. 150 m denkbar, weil die S-Bahn mit der 400 m-Bremstafel (Vorsignalabstand 400 m) bis zu 80 km/h fahren durfte.



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#3126

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 17:17
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #3122
Ich bedanke mich für alle Erhellungen, denn ich hatte gemeint, dass der Zug schon gestanden habe am Bahnsteig. So kann man zu mir sagen: Er ist tot, Mann, Sicherung zu spät...
Daniel

PS. Natürlich werde ich meinen Text sofort korrigieren...

Früher, als es hier in der Schweiz noch alte Loks mit Totmannpedal gab, wurden einige Lokführer entlassen, weil sie in ihrer Lokführertasche schwere Gegenstände mitführten und dabei erwischt wurden, dass sie die Tasche auf das Totmannpedal stellten, um keine "gewischt" zu kriegen.
Heutzutage geht das nicht mehr.
Theo


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#3127

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 18:08
von Hans | 2.166 Beiträge

Welch Sünde ! Ne , ist schon gefährlich. Bei den Sifa`s der DR - zumindest die, welche ich kenne, ging das übrigens nicht. Dauerdrücken war da ausgeschlossen. ( Sry -auf "meiner" Lok hatten wir keine.....)
So ne Sifa ist schon eine sinnvolle Erfindung.
73, Hans


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#3128

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 20:16
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3126
Zitat von Stringer49 im Beitrag #3122
Ich bedanke mich für alle Erhellungen, denn ich hatte gemeint, dass der Zug schon gestanden habe am Bahnsteig. So kann man zu mir sagen: Er ist tot, Mann, Sicherung zu spät...
Daniel

PS. Natürlich werde ich meinen Text sofort korrigieren...

Früher, als es hier in der Schweiz noch alte Loks mit Totmannpedal gab, wurden einige Lokführer entlassen, weil sie in ihrer Lokführertasche schwere Gegenstände mitführten und dabei erwischt wurden, dass sie die Tasche auf das Totmannpedal stellten, um keine "gewischt" zu kriegen.
Heutzutage geht das nicht mehr.
Theo


OT: Nette Erinnerung an den alten Cisalpin. Mir wurde einmal das Reglement für das Personal der CFF an Bord dieses Zuges geschenkt. Nun, ich bin oft in den Neige-Zügen aus Italien gefahren, überzeugt hat mich das Interieur nicht, schlecht verarbeitet. Ich glaube bei den CFF gab es so ein induktives Sicherungssystem SIGMA mit zwei Magneten, aussen und innen im Gleis.

Ich meinte auch, dass es eine schöne alte elektrische Lokomotive in Steinen gegeben hat. Sie war dort hingestellt im Bahnhof als Denkmal ? Sie hatte gewiss den Totmannpedal - wie das Crocodil in Flüelen.

Vielen Dank für die Erklärung zu gewissen Erleichterungen des harten Dienstes.
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#3129

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 20:16
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3126

[...]
Früher, als es hier in der Schweiz noch alte Loks mit Totmannpedal gab, wurden einige Lokführer entlassen, weil sie in ihrer Lokführertasche schwere Gegenstände mitführten und dabei erwischt wurden, dass sie die Tasche auf das Totmannpedal stellten, um keine "gewischt" zu kriegen.
Heutzutage geht das nicht mehr.
Theo


OT: Nette Erinnerung an den alten Cisalpin. Mir wurde einmal das Reglement für das Personal der CFF an Bord dieses Zuges geschenkt. Nun, ich bin oft in den Neige-Zügen aus Italien gefahren, überzeugt hat mich das Interieur nicht, schlecht verarbeitet. Ich glaube bei den CFF gab es so ein induktives Sicherungssystem SIGMA ? mit zwei Magneten, aussen und innen im Gleis.

Ich meinte auch, dass es eine schöne alte elektrische Lokomotive in Steinen gegeben hat. Sie war dort hingestellt im Bahnhof als Denkmal ? Sie hatte gewiss den Totmannpedal - wie das Crocodil in Flüelen.

Vielen Dank für die Erklärung zu gewissen Erleichterungen des harten Dienstes.
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 15.03.2015 20:17 | nach oben springen

#3130

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 15.03.2015 21:04
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

In der Schweiz gibt es ein sogenanntes passives Überwachungssystem. Der Lokführer muss während der Fahrt auf dem Pedal stehen, lässt er es los, kommt nach einiger Zeit ein Warnton und er muss wieder auf das Pedal stehen. Wenn er auf dem Pedal steht, läuft ein Timer, der unterbrochen wird, wenn der Lokführer eine Handlung unternimmt, z.B. bremst oder beschleunigt. Wenn er lange nicht tut, kommt ein anderer Warnton und ein Blinklicht leuchtet. Das muss er entweder das Pedal kurz loslassen, eine Quittiertaste drücken oder einen Hebel betätigen, wenn auch nur kurz (Fahrsteuerung, Bremse etc.).
Das System ist nicht so sicher, wie das deutsche, hat aber den Vorteil, dass sich der Lokführer nicht genau dann mit der Sicherheitsfahrschaltung beschäftigen muss, wenn er ohnehin mit viel Handlungen beschäftigt ist (z. B. Anfahren an ein geschlossenes Signal oder Fahrt durch Baustellen mit vielen Geschwindigkeitsänderungen: Man möchte die Lokführer nicht zusätzlich mit der Sifa stressen, sondern nur dann, wenn sie offensichtlich gar nichts tun.
http://www.lokifahrer.ch/Lukmanier/Sicherheit.htm#8
Theo


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#3131

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 11:58
von Barbara (gelöscht)
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40-60 kmh finde ich ja sehr schnell für die Einfahrt in einen Bahnhof, bin überrascht.
Mir stellt sich die Frage: ein Fluchtwilliger musste doch bei dem ganzen Aufwand, den die DDR bei ihren in Berlin gut sichtbaren Grenzanlagen betrieb, damit rechnen, dass man im Bahnhof Friedrichstraße nicht einfach so druchbrettern konnte, auch wenn zB das Tor damals noch nicht stand, die Prellböcke nicht zu sehen waren etc. Mal ganz abgesehen von der vom Bahnsteig so gesehenen Linkskurve, die bei einem erhöhten Ausfahrtempo doch bestimmt zu einer Entgleisung geführt hätte und möglicherweise zum Sturz in die Spree... du lieber Gott. Ganz schön verzweifelt muss der Mensch gewesen sein, das alles in Kauf zu nehmen.

Ich poste nochmal das (bestimmt schon imThread vorhandene) Foto vom Bahnhof in der Übersicht, was sind doch die Häuser nahe an den Gleisen, da konnte man sich doch eigentlich gut einen Überblick verschaffen und was ist denn eigentlich mit der Treppe westseitig? (Sorry, wenn das vielelicht schon besprochen wurde)


http://www.stasi-mediathek.de/medien/luf...asse/blatt/110/


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#3132

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 12:25
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zu den Häusern: Entlang der Gleise Richtung Lehrter Stadtbahnhof (heute Hauptbahnhof) standen Sichtblenden, die einem sowohl den Blick aus der S-Bahn in die Strassen vor dem Bahnhof Friedrichstraße (oder auch zum Beispiel auf das Gelände der Charite) verwehrten, die Wirkung war umgekehrt genauso, also das Bahngelände war aus den Häusern nicht so gut einzusehen.

Bei der Frage nach der Treppe westseitig muss ich passen - ich habe keine Ahnung, welche Treppe Du meinst.

Gruss

icke



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#3133

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 12:29
von Einmannbetrieb | 12 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #3131
40-60 kmh finde ich ja sehr schnell für die Einfahrt in einen Bahnhof, bin überrascht.

Du wirst Dich wundern, wie schnell heute tw. Züge in Bahnhöfe einfahren.

Zitat
Mal ganz abgesehen von der vom Bahnsteig so gesehenen Linkskurve, die bei einem erhöhten Ausfahrtempo doch bestimmt zu einer Entgleisung geführt hätte und möglicherweise zum Sturz in die Spree...


Der eigentliche Prellbock (Gleisabschluss) stand ca. erst 300 Meter hinter den beiden Hauptsignalen am westlichen Bahnsteigende, also kurz vor der Brücke über die Hermann-Matern-Straße (heute Luisenstraße) - und somit weit hinter der Spree.

Die eigentliche Grenze (vom westlichen Bahnsteigende aus gesehen) lag ja ca. 1.200 Meter weiter am westlichen Widerlager der Brücke über den Humboldthafen. Ein Blick in den Stadtplan hätte die nötige Information gebracht.

Mike



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#3134

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 12:47
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #3131
40-60 kmh finde ich ja sehr schnell für die Einfahrt in einen Bahnhof, bin überrascht.



Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Züge sehr langsam in den Bahnhof einfuhren, obschon es die Beschränkung auf 30kmh bei Stumpfgleisen (ab Einfahrsignal) damals bei der DR noch nicht gab. Diese Langsameinfahrten gab es übrigens auch an den Güst im Reiseverkehr DR/DB an der Grenze DDR/BRD. Wenn es der Aufsicht aufgefallen ist, dass der Zug schnell fuhr, könnte es schon, dass es eine entsprechende Dienstvorschrift auch am Bahnhof Friedrichstrasse gab. Hinzu kam, dass das Netz der DDR marode war. Die Reparaturintervalle waren sehr lange.
Hier ist ein Bild, das man vergrössern kann. Da sieht man sehr gut, wie es westlich des Bahnhofes aussah.
http://www.stasi-mediathek.de/medien/luf...rasse/blatt/28/
Man sieht auch gut die Distanzen. Auch die Sichtbelnden an der Spree. Links die Barackenlandschaft könnte möglicherweise den Grenztruppen gedient haben. Auffällig sind auch die beiden Schandflecke unmittelbar vor der westlichen Einfahrt. Die maroden Wohnhäuser waren keine gute Werbung für die Touristen (Üblicherweise hat man im Sichtbereich von Touristen nicht an Farbe gespart; viele Gebäude an Haupstrassen und -bahnen waren vorne "top" und hinten "flop".).
Theo


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#3135

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 17:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,....
Zur Geschwindigkeitsfrage: Irgendwo hab ich noch eine "La" aus der betreffenden Zeit rumliegen, damit alle die Geschwindigkeitsangaben glauben. Wenn ich sie finde - Papierhaufen, stelle ich sie ein. Bis dahin - glaubt das dem Mike mal ruhig - seh ich auch so. Bis ans Einfahrtsignal, Km 3,8 , zwischen Geschwister Scholl-Str. und Kupfergraben, sind die S-Bahn Kutscher schon zulässige V-max gefahren. (Ach so - Mitte des Bahnsteiges ist Km 4,1) Wer gut war auch noch bis ans nächste Signal, so etwa bei 3,9xx.
So - damit wir die Ausgänge mal auf die Reihe bekommen :
( Q. Signal,)
Von Links : Schwarze Pfeile: Abgang Spreebrücke, je nachdem wo man rauskommen wollte Reichstagufer oder Albrechtstraße( da ging man unter der Brücke lang) -die Gitterfotos. Abgang Aufsichtsturm, man kam unmittelbar am TP raus. Den nächsten überspringen, da kam man nur in die Halle, nicht auf den Bahnsteig, Kein Pfeil , eine Treppe gezeichnet : Abgang zur Bahnhofshalle, Höhe Mitropa/ Fahrkartenschalter kam man an, und letzter -(östlichster ) Abgang Franziskaner oder auch "kleine Halle" - da wo die Post war - also andere Stra0enseite von der Friedrichstraße kam man an. ( Dort , wo jetzt u.a. die Ägypterinnen hängen. Klärchen ?
73 , Hans


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#3136

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 19:01
von Hans | 2.166 Beiträge

Noch was.....
Zwei Missverständnisse sind mir noch aufgefallen :
Für den Eisenbahner beginnt die Einfahrt in den Bahnhof am Einfahrtsignal , nicht erst da, wo die Leute stehen ! Die typische "Fachauddruckfalle."
Und - Bitte nicht die S-Bahn mit der Fernbahn in einen Topf werfen . Die Vorschriften und auch die Signale unterscheiden sich - teilweise erheblich.In der Fahrdienstvorschrift (DV 408) und im Signalbuch gibt es dafür "extra-Seiten".
73, Hans


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#3137

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 20:30
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat
...oder Albrechtstraße( da ging man unter der Brücke lang) -die Gitterfotos....



Stimmt @Hans da gings früher auch vom S-Bahnhof Richtung alten Friedrichstadt-Palast.


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#3138

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 20:31
von Hans | 2.166 Beiträge

Hm, und in den Trichter ! Kennste den noch ?
73, Hans


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#3139

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 20:34
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Sagt mir jetzt leider nichts.


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#3140

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 16.03.2015 20:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Albrechtstraße, wenn man von der Brücke kam, drittes oder viertes Haus links.
Stammkneipe von : BE - Bühnenarbeitern, Eisenbahnern und der Trapo. Spezialität : Eisbein am Stück. Ich wurde mal gefragt, ob es ein wenig größer sein darf. War es. Nur mit äußerster Mühe geschafft. (Platz-Gefahr)
O.K. mächtig O.T.
73 , Hans


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