#2601

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.11.2014 20:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,…..
Fangen wir mal mit der geplanten (nur geplant- kein einziger Spatenstich gewesen) der „Neuen Ein- und Ausreise“ vom Bahnhof Friedrichstraße an. Ich glaub mal, die Leute von „Hidden Places“ haben bei ihrer Geheimnis-Suche in dem von Hotte eingestellten Link ein paar Sachen gründlich durcheinander gehauen bzw. miteinander verbunden, obwohl diese nichts miteinander zu tun haben. Die neue, geplante Ein/Ausreise sollte auf die Rasenfläche vor der Georgenstraße, also dem Bahnhof genau gegenüber auf die ehemalige Fläche der „Centralhotel“ . Baubeginn sollte 1990 sein.
Bild: Modell – Q: Forum
Der Rest bezieht sich auf den Vorratsbau vor Stadtmitte – das zeigt auch das Foto. Ist die gleiche Stelle. Was dieses Gebäude dann werden sollte, Spielbank oder was sonst, keine Ahnung. Eine Güst wage ich allerdings zu bezweifeln, weil – diese wäre nur an eine U-Bahn-Linie angebunden, zu erreichen. Zwei Stationen weiter ist ja schon Friedrichstraße, und in unmittelbarer Nähe ist Check- also wozu? Na und wenn dann jemals die C-Linie dem BVB- Netz zugeschlagen worden wäre – was dann ? Die m.M.n. vernünftigste Darstellung zum Thema findet sich in „Signal“ – ist irgendwo hier im Thread schon verlinkt.
Schusswaffengebrauch auf den Geisterbahnhöfen : Schönes Gerücht, Reiner, aber nur solches, nichts anderes. Gummigeschosse – auch schön – kann man sowas mit einer Mpi KmS bzw. später dann mit einer RAK verschießen? Nein. Klar – wenn man mit einer –beliebigen Schusswaffe schräg auf Fliesen bzw. Betonwände trifft , gibt es garantiert jede Menge Querschläger, hat ja jeder, der bei der Fahne war, bei der Ausbildung „Häuserkampf“ gelernt .
Ein Verbot gab es nicht. Maßgeblich dazu : DV Nr. 4/81 vom 05.02.81 bzw. vorher DV Nr. VIII /5 vom 29.06.68. Beides logischerweise Schusswaffengebrauchsvorschrift MdI. Davor gab’s auch eine DV – da aber vor meiner Zeit – keine Ahnung, wie die hieß. Die 4/81 hat Stabsfeld K. mal eingestellt, eine Kopie davon (von der Vorschrift) ist auch auf www.Polizeilada.de zu finden. Und – es dürfte zwecklos sein, die Quelle der tollen Weisung zu suchen – aber vielleicht ist deine Variante dann die Nr. 5 in der Sammlung, Reiner.
73, Hans


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#2602

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 01:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo Hans und vielen Dank für Deine Antwort.

Nun ich bin nicht der Urheber der nun 5. Version sondern stammt diese Aussage aus dem Buch der Serie "Berliner U-Bahn-Linien-U6" von A.Seefeldt, 1. Auflage 2012. Ohne Zweifel, ein sehr informatives Buch über diese Linie! Von der fachlichen Seite aus beispielhaft.

Allerdings, gerade wenn es dann konkret über den Transitteil durch Ostberlin geht, schweift der Autor und das noch genannte Team, oft, zu oft, von den Tatsachen ab. Das gleiche Buch zur U-Bahn-Linie-U6, ist ja schon einmal in dieser Richtung aufgefallen (ist ja etwas weiter vorn schon zu meinen Fragen von Dir komentiert worden). Nun habe ich mir angewöhnt, nach einer gewissen Zeit, verschiedene Bücher nochmals zu lesen. So auch hier und dann fallen doch verschiedene Dinge auf, die nach meiner Meinung nicht passen können. Der Autor schreibt auf Seite 40:

Einen direkten Schießbefehl im Tunnel hat es auf Grund der Verletzungsgefahr durch Querschläger vermutlich nie gegeben, obwohl die Ausrüstung der Soldaten mit Gewehren im Vorbeifahren demonstrativ sichtbar war.

Was will der Autor damit sagen? Daher auch meine Überlegungen in die Richtung Gummigeschosse. Ich war ja nie selbst bei der NVA oder Grenztruppe.

Etwas später berichtet er noch von "Infrarotlichtschranken" im Tunnel ab Anfang 1980. Sie sollten auf Gegenstände aufmerksam machen die sich imTunnel mit weniger als 15 km/h bewegten. Was meinst Du dazu? Die Zugfahrer waren angehalten entsprechend schnell durch die Transitstrecke zu fahren.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2603

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 08:18
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte…..
Na, Reiner, dann bleibt es bei vier Versionen bezüglich Aussetzen des Schießbefehls auf den Geisterlinien. Übrigens „schön“ formuliert, wie der Herr Seefeld sich da um eine konkrete Formulierung herumwickelt.“ Einen direkten Schießbefehl im Tunnel hat es auf Grund der Verletzungsgefahr durch Querschläger vermutlich nie gegeben, obwohl die Ausrüstung der Soldaten mit Gewehren im Vorbeifahren demonstrativ sichtbar war.“ Mal ganz davon abgesehen – „Soldaten und Gewehre- demonstrativ“ - Hat der Herr Seefeld vielleicht irgendwo in Deutschland oder im Rest der Welt mal einen Polizisten ohne Waffe gesehen? Das aber nur nebenbei- die eigentliche Frage ist doch – Äh –Direkter Schießbefehl – was ist das? Gab`s denn jemals indirekte Schießbefehle? Nun ja, mal sehen was dazu kommt – ab und zu ist er bei der „Kaffeerunde“ – ich frag ihn. (Spekulatius meinerseits – Hm, das steht doch in ….. ) mal sehen….. Das ist leider eine Erscheinung, die immer wieder in Fachbüchern vorkommt – anstelle von sonst 100 %igen Fachwissen werden Allgemeinplätze eingesetzt, weil es eben „alle“ so sagen.
Ne, ich werde jetzt nicht die 27ste oder 35ste Diskussion hier über Schießbefehl lostreten, für die VP gab es eben die im Vorherigen Thread genannte Vorschrift, -und nur diese! Wo also kommt`s her? Da gibt es nur eine Antwort. Unwissen – sehr Schlecht – oder Absicht, gewollt. Darf man sich aussuchen.
So – unsere tolle, ach so geheime Ausrüstung. Ich bin immer wieder erstaunt und amüsiert was wir so alles im Tunnel verbuddelt hatten. Man, waren wir gut. Das , was wirklich vorhanden war, ist ja hier nun schon x-mal beschrieben, ich kann also alle Ungläubigen und Zweifler nur auffordern, sich einfach mal in die Ausstellung im Zwischengeschoss der Nordbahnhof zu begeben, und dort einfach mal die –komplette- Zeichnung der U-Bahnhofes Bernauer Straße anzusehen. Das war der am „höchsten gesicherte Bahnhof „ – und die eingebaute Technik ist komplett mit auf der Zeichnung. ( Ersatzweise – da ja nicht jeder in der Nähe von Be wohnt – es gibt hier im Thread einen Beitrag über Bernauer Straße, unter dem sinnigen Titel „Die Festung“. Da ist die Zeichnung mit drin.
Also – solche Infrarotlichtschranken, die Gegenstände auf „Geschwindigkeit“ untersuchten, gab es nicht. („auf Gegenstände aufmerksam machen die sich im Tunnel mit weniger als 15 km/h bewegten“- hä- da musste ich schon wieder grinsen – langsam wird ich zum 94er-Hi.) Und- um dem ganzen noch den entsprechenden Vorschriften- Anstrich zu geben – bitte mal auf Berliner Verkehrsseiten die Vorschrift der BVG über das Befahren der Linien C und D raussuchen, am Ausführlichsten ist die letzte Ausgabe- da steht was über vorgeschriebene – bzw. eben nicht vorgeschriebene Geschwindigkeiten der U-Bahnen. Merkwürdig, dass so viele „Zeitzeugen“-(U-Bahner) nicht wissen, was in ihren eigenen Vorschriften –oder korrekt DAnO-Dienstliche Anordnung-steht. Zumindest stellt es sich so dar. (Eine Mindestgeschwindigkeit – viel Spaß beim Suchen)
Ach so – Reiner – ich find es gut, dass Du solche Ungereimtheiten findest, - es ist ja leider mittlerweile „Mode“, einfach darüber hinweg zu lesen.
73, Hans


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#2604

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 08:37
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #2602
Hallo Hans und vielen Dank für Deine Antwort.
(...)

Etwas später berichtet er noch von "Infrarotlichtschranken" im Tunnel ab Anfang 1980. Sie sollten auf Gegenstände aufmerksam machen die sich imTunnel mit weniger als 15 km/h bewegten. Was meinst Du dazu? Die Zugfahrer waren angehalten entsprechend schnell durch die Transitstrecke zu fahren.

Gruß Reiner

Ein Zug ist relativ hoch und lang, einzelne Personen eher klein und kurz: Man benötigt einen sogenannten Lichtvorhang, wenn man will, dass nur Personen gemeldet werden: Mehrere Lichtschranken in vertikaler Anordnung. Mindestens drei Schranken. Fährt ein Zug durch, werden alle Lichtstrahlen gleichzeitig mehrere Sekunden unterbrochen. Ist das nicht der Fall, löst zum Beispiel nur eine aus, wird es kein Zug sein.
Solche Lichtvorhänge sind kostengünstig und das Prinzip ist einfach.
Die Geschwindigkeit des Zuges spielt auch eine Rolle, fährt er besonders langsam oder hält er ganz an, werden die Lichtschranken entsprechend länger unterbrochen. In dieser Zeit kann eine Person unbemerkt am Lichtvorhang vorgesehen. Die Frage ist, ob dafür genügend Platz in den Tunnels ist.
http://www.bav.admin.ch/dokumentation/pu...g2c_JjKbNoKSn6A--
Etwas komplizierteres von heute S.73 ff.
Theo


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zuletzt bearbeitet 28.11.2014 08:45 | nach oben springen

#2605

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 09:15
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2603

[...]
Hat der Herr Seefeld vielleicht irgendwo in Deutschland oder im Rest der Welt mal einen Polizisten ohne Waffe gesehen?

[...]



Guten Morgen, Hans,

ganz so eindeutig ist es nicht:

http://en.wikipedia.org/wiki/Police_use_..._United_Kingdom

Fussnote 7 (sollte für ein gestandenen Polizisten interessant sein)

Daniel

PS (später eingesetzt) Die Begründung ist sehr interessant und british


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 28.11.2014 09:17 | nach oben springen

#2606

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 09:52
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Theo.....
Danke für den Link - ist interessant. Muss ich mir noch in Ruhe zu Gemüte führen.
Nun sollte man aber, wenn es um die Geisterbahnhöfe geht, bedenken, dass man es hier mit Technik von 1980 maximal zu tun hat, ist ja schon eine Weile her, das Ganze. Wenn man sich die Zeichnung vom Bahnhof Bernauer Straße ansieht, fällt ja auf, -da sind auf beiden Seiten des Bahnhofes Lichtschranken. Allerdings - nur dort - eben die Festung - liegt an der besonders schwierigen Lage des Bahnhofes. Mit Infrarot - woher hat er das nur, der Autor, war da aber nichts. Wenn man Zigarettenrauch durch den Strahlengang gepustet hat, sah man ganz schwach grünliches Licht, aber auch nur, wenn die Beleuchtung aus war, sonst nicht. Das Prinzip mit den drei Lichtschranken und diese in Höhe und seitlich versetzt wurde dort auch angewandt. Auch die Höhe als "Unterscheidungsmerkmal". Der "Resttrick" war allerdings wesentlich simpler. Ein Schalter an den Schienen, der durch die U-Bahn ausgelöst wurde. Mit Geschwindigkeit des Zuges hatte das ganze nichts zu tun. Auch nicht mit "reagieren auf Körperwärme usw.", wie auch gern berichtet wird. Solche Lichtschranken, also quer zur Fahrtrichtung und quer über die Gleise, gab es nur auf Bernauer, in der jeweiligen Einfahrt. -Bewegen -wenn ein Zug unmittelbar neben dir Fährt, würde ich im U-Bahn-Tunnel nicht empfehlen. Man hat 40 cm (!) Platz zwischen den beiden "Lichträumen" - das ist mehr als knapp! -Zumal -das gefährlichste Teil -Stromabnehmer - sieht man nicht! So - Meinung -nicht Tatsache - wenn man sich die Bilder von den "Schläuchen"- den Einfahrten von Bernauer ansieht, stellt man fest - da ist ja in der Mitte faktisch ein "Gang - also eine dritte, nicht genutzte Gleiswanne. Um diese zu sichern, war die Lichtschranke da - ohne den dazu gedichteten Schmorr. Beweisen kann ich`s allerdings nicht. (Keine Baupläne aufzutreiben.) Allerdings weiß ich, das die Lichtschrankenanlage Be ein "extra-Alarmfeld" für "Tunnelmitte" hatte, daher halte ich es für logisch. Wie schon oft gesagt - am meisten stört mich die generalisierte Aussage - Im Tunnel eingebaut -also =überall- das ist eben nicht der Fall.
73, Hans


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#2607

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 10:08
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Daniel...
Nun gut, ich ändere meine Äußerung auf: "mit Einschränkungen außer in Großbritannien". Übrigens hast Du mein Englisch wieder an den Rand der Verzweiflung getrieben, bis mir eingefallen ist - ahhhh- gibt es ja sicher auch auf Deutsch, den Text.
Wie Du sicher schon mal gehört hast - in Deutschland gehört -schon seit Unzeiten- die Waffe des Polizisten zum Dienstanzug. Da gibt es tatsächlich mehrere Oberlandesgerichtsentscheidungen - also Grundsatzurteile dazu. Das z.Z. gültige OLG-Urteil ist wohl das vom OLG Bayern. Wobei - wenn ich jetzt sage, das dieser Wiki-Artikel für einen Deutschen Polizisten nur schwer nachzuvollziehen ist - wirst Du mir sicher glauben. Offensichtlich ist der Mensch eben von seinem jeweiligen Umfeld geprägt.
Ja- wie sagte Obelix mal - Die spinnen-die Briten. (OK- über die Germanen hat er das wohl auch mal gesagt.)
73 Hans


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#2608

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 14:58
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2603
Morgen, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte…..

Also – solche Infrarotlichtschranken, die Gegenstände auf „Geschwindigkeit“ untersuchten, gab es nicht. („auf Gegenstände aufmerksam machen die sich im Tunnel mit weniger als 15 km/h bewegten“- hä- da musste ich schon wieder grinsen – langsam wird ich zum 94er-Hi.) Und- um dem ganzen noch den entsprechenden Vorschriften- Anstrich zu geben – bitte mal auf Berliner Verkehrsseiten die Vorschrift der BVG über das Befahren der Linien C und D raussuchen, am Ausführlichsten ist die letzte Ausgabe- da steht was über vorgeschriebene – bzw. eben nicht vorgeschriebene Geschwindigkeiten der U-Bahnen. Merkwürdig, dass so viele „Zeitzeugen“-(U-Bahner) nicht wissen, was in ihren eigenen Vorschriften –oder korrekt DAnO-Dienstliche Anordnung-steht. Zumindest stellt es sich so dar. (Eine Mindestgeschwindigkeit – viel Spaß beim Suchen)
Ach so – Reiner – ich find es gut, dass Du solche Ungereimtheiten findest, - es ist ja leider mittlerweile „Mode“, einfach darüber hinweg zu lesen.
73, Hans




Hallo Hans,

ja leider sind das heute die Tatsachen, vieles wird einfach überlesen, weil es einfach dazu gehört. Dabei ist es doch meist ganz simpel zu finden, oftmals wird sich in solchen Geschichten noch im selben Absatz widersprochen.

Im Buch ist ja noch solch ein Hammer und zwar auf der Seite 52. Dort wird über den Stützpunkt der Gleisbaumeisterei in den Räumen der Moorbrücke berichtet. Ich zitiere einmal:

Die dort tätigen Kollegen der BVG-Ost erhielten Sonderausweise, mit denen sie den U-Bahnhof Friedrichstraße betreten durften, ein anderer Weg war nicht möglich. Diese Möglichkeit wurde genutzt, um mit einem am Bahnhof Friedrichstraße haltenden Zug der BVG-West in den Westteil der Stadt zu fahren um dort Einkäufe vorzunehmen.

Der Autor schreibt darüber weiter, das erst im Jahre 1965 die Einkaufstouren der Ostmitarbeiter in Westberlin bekannt wurden und man daher den Stützpunkt geschlossen hat. Naja, also vier Jahre nach dem Mauerbau?
Siehste, genau da werden meine Augen groß und ich muss den Satz nochmal und nochmal lesen. Was fällt dabei besonders auf? Einkaufstour! Woher kam aber das Westgeld dafür her? Alles aufgelesen was so im Gleisbett rumlag oder gespendet wurde? Einmal schnell im Blaumann nach Tempelhof, denn Schwiegermutter hatte ja 1965 auch noch ihren 65. Geburtstag, da musste es schon etwas besonderes sein. Wurden die Leute nicht am Arbeitsort vermisst?

Über das Zurück schweigt allerdings der Autor. Aber ist das nicht auch wichtig? Keiner fragt danach! Also spinne ich den Faden weiter. Die Leute sind dann über den Bahnhof Friedrichstraße wohl wieder in den Feierabend gegangen und haben den Sonderausweis abgegeben. Dabei trugen sie dann ihre Westeinkäufe unter der Jacke? Oder doch in einer bunten Tüte? Wenn das nicht schon Filmreif ist!

Solche Storys haben im Fachbuch nichts verloren, nee sie ziehen das Buch förmlich runter. Schade drum.
Vermutlich müssen nun schon Fachbücher mit Legenden reichlich ausgestattet werden. Und die Geisterbahnhöfe sind dafür immer gut geeignet.

Ich frage mich immer wieder: Wem fällt das alles noch nach weiteren 25 Jahren auf?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2609

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 15:37
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Du sagst es, Reiner. Das ist eben die Sache mit den Storys. (Diese war mir entgangen - nun, ich hab das Buch nur drei Tage gehabt und die Technik "bearbeitet")
Die Bahnmeisterei-Räume - ja, bekannt, und die wurden so 73-75 auch noch genutzt, aber ich hab keine Ahnung, durch welche Dienststelle der BVB.
Wenn man mir die Story mit der Jahreszahl 61 oder 62 erzählen würde, könnte ich ja noch überlegen - hm- na ja. Danach - Zweifel, Zweifel. Insbesondere der Teil "Wiedereinreise", ab 63 gab es die sogenannte Personalschleuse - und der vorhergehende Diensteingang war zu. (Also mit Abfertigung durch Zoll/PKE.)
Stecken wir es in das Kästchen - tolle Storys und Geschichten über einen Bahnhof. Aber falls Du mal auf die Storys mit geschmuggelten Eheringen oder mit BMW – Vergasern (Motorrad) u.ä. stößt – die sind echt. Was natürlich nicht heißt, das ich das damals gewusst habe. (War so etwa 1976)
73 , Hans


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#2610

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 15:45
von der glatte | 1.356 Beiträge

Da wir hier gerade über moderne Fachbücher zu den Geisterbahnhöfen sprechen, komme ich auch an der Publikation der Stiftung Berliner Mauer "Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin" nicht vorbei. Gerade dieses Buch gilt ja als Begleitband zur Ausstellung im Nordbahnhof (Nord-Süd-S-Bahn). Mehrere Autoren kommen im Buch zu Wort. Sicherlich nur Zufall, kaum Autoren aus der ehemaligen DDR.

Was mir auffällt ist, dass man heute immer wieder die DDR in ein besonders graues Licht rückt. Ältere Publikationen zum Thema, so zum Beispiel aus den 70er und 80er Jahren, befassen sich mehr mit Fakten und weniger mit angeblichen Eindrücken. Heute kommt man anscheinend nicht herum um immer wieder die bedrückende Enge, die Angst, ja sogar den empfundenen Kellergeruch im Osten, breit in den Vordergrund zu stellen. Dazu finden sich immer wieder genügend Zeitzeugen. Zurück zum Buch, denn da steht:

Die S-Bahn ist aber für uns West-Berliner generell ein Sonderfall gewesen und nicht mit der U-Bahn zu vergleichen, denn wurden hier die Züge und das Personal von der westlichen BVG gestellt, so bei der S-Bahn von der östlichenReichsbahn. Das war nicht nur politisch-ideologisch, sondern auch olfaktorisch ein gewaltiger Unterschied, denn in der U-Bahn duftete es nach parfümierten Reinigungsmitteln, nach "4711" und "Tosca", während es in den DDR-Zügen nach fürchterlichen Desinfektionsmitteln müffelte. Das wurde erst anders als die West-Berliner BVG am 9. Januar 1984 die S-Bahn übernahm und alles ein bisschen modernisierte.

Zitat Ende. Was will man wohl mit dieser Aussage dem Leser mitteilen? Keiner schreibt was am 9. Januar 1984 wirklich mit der Übernahme passierte, wurden da nicht mehrere Linien sofort eingestellt? War es der fürchterliche Geruch nach Desinfektionsmittel? Wir wissen es nicht!

Schade ich fand die Ausstellung hochinteressant, aber das Buch dazu, leider nicht mein Ding.

Gruß Reiner


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#2611

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 15:50
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Nun, der erwähnte Artikel ist recht vergünglich zu lesen, da gehört sicher ein bisschen Seemannsgarn dazu.
Allerdings: Auch die DR-Schnellzugwagen, die wir hierzulande zu riechen bekamen, besaßen diese unverwechselbare Duftmarke. Empfand ich damals nicht als schlimm, aber schon als sonderbar.
Naja, nach Tosca roch's im Westwaggon auch nicht gerade...


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#2612

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 15:59
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Mal ne Frage an @Hans als Experten von den "Blauen",

ich kann mich dunkel an einen Bericht der Berliner Abendschau aus den 80er Jahen erinnern. Da ging es um einen Streik bei den Westberliner Reichsbahnangestellten. Es war ein Stellwerk zu sehen, an dem ein Streiktransparent hing und zwei Transportpolizisten, die da auftauchten und die Stellwerker aufforderten, das Transparent zu entfernen. Meine Frage: War es der Trapo erlaubt, über die Bahnanlagen der Deutschen Reichsbahn Westberliner Hoheitsgebiet zu betreten?

Gruß Kalubke



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#2613

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 16:02
von Hans | 2.166 Beiträge

Nun ja, alles, was nicht nach 4711 riecht -........ kann ja nur Mist sein.
Interessant fand ich auch immer, das OST-Wagen und Bahnhöfe angeblich nach Lysol riechen. Und ich war fest der Meinung, es war Wofasept. (alles damalige Produkte, nicht heutige!) Nun - offensichtlich bin ich olfaktorisch nicht sonderlich gut.
Aber was soll`s - solche "Feststellungen" haben den Riesenvorteil, dass man sie nie wiederlegen kann. Aber man kann sich darüber amüsieren. Die Frage ist nur, was damit bewiesen werden soll.
73, Hans


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#2614

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 16:10
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ist zwar OT, aber passt zum Geruch.

Wenn ich damals am S-Bahnhof Warschauer Straße in die S-Bahn eingestiegen bin, gab es oft auch solche Geruchszüge, die der Berliner als "Fischzüge" bezeichnete. Kann sich daran noch einer erinnern. Warum rochen diese S-Bahnen so nach Fisch?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2615

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 16:40
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #2612
Mal ne Frage an @Hans als Experten von den "Blauen",

ich kann mich dunkel an einen Bericht der Berliner Abendschau aus den 80er Jahen erinnern. Da ging es um einen Streik bei den Westberliner Reichsbahnangestellten. Es war ein Stellwerk zu sehen, an dem ein Streiktransparent hing und zwei Transportpolizisten, die da auftauchten und die Stellwerker aufforderten, das Transparent zu entfernen. Meine Frage: War es der Trapo erlaubt, über die Bahnanlagen der Deutschen Reichsbahn Westberliner Hoheitsgebiet zu betreten?

Gruß Kalubke


Nein, es drohte eine Verurteilung wegen Amtsanmassung
http://www.zeit.de/1973/07/verurteilte-amts-anmassung
Das hielt die Trapo aber nicht ab, in WB tätig zu werden.
Theo


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#2616

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 16:40
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Jörg
„Da ging es um einen Streik bei den Westberliner Reichsbahnangestellten. Es war ein Stellwerk zu sehen, an dem ein Streiktransparent hing und zwei Transportpolizisten, die da auftauchten und die Stellwerker aufforderten, das Transparent zu entfernen. Meine Frage: War es der Trapo erlaubt, über die Bahnanlagen der Deutschen Reichsbahn Westberliner Hoheitsgebiet zu betreten?“
Das ist so die schwierigste Frage, die man zum Thema DR im Westberlin stellen kann.
Weil: Sie lässt sich nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Da müsste man mit „die Rechtlichen Grundlagen der Tätigkeit der DR in WB“ anfangen, also beginnend beim Besatzungsrecht samt allen Auslegungen. Darüber gibt es etliche juristische Doktorarbeiten, mancher Staatsrechtler hat so seinen Doktor gemacht.
Umfangreiche Darstellung der Abläufe findest Du im Net unter „Zweiter Reichsbahnstreik (in Westberlin)“.
Prinzipiell dazu: Die Trapo hat bis Anfang 62 in WB – auf Eisenbahngebiet gearbeitet und fungierte dort als Bahnpolizei im Sinne der BO (Eisenbahn-Bau und Betriebsordnung i.d.F. von 1928 ) Danach nicht mehr, da wurde die Bahnpolizei gegründet, die der Zuständigen RBD unterstellt war. (Quasi : „Bahnpolizeibeamte“)
Nun gehen die Auslegungsprobleme los: Alles konzentriert sich da auf die Frage: Sind die Bahnanlagen der DR nun Teil des Hoheitsgebietes von WB? Oder nicht? Oder nur eingeschränkt? Wenn ja, inwiefern?
Nun – so viele Juristische Arbeiten dazu – und noch mehr Meinungen, die sich auch noch –teilweise massiv- wiedersprechen. Ich empfehle zu dem Thema mal eine Zusammenfassung:
http://www.zaoerv.de
© 1984, Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht "Der Status der Deutschen Reichsbahn in Berlin
(West) im Lichte der Berliner S-Bahn-
Vereinbarung vom'30.Dezember 1983"
Diese lässt sich auch von juristischen Laien lesen, eventuell auch verstehen. Wenn sie nicht mehr online seien sollte – kein Problem, hab sie noch im Speicher.( Wer behauptet, das er juristische Texte versteht, und kein Diplom als Volljurist vorlegen kann-lügt !)
Du siehst vielleicht schon – nicht so einfach das Ganze. Übrigens – ich denk mal, das war das Stellwerk Zoo, um das es dir in der Frage ging. Und – es war bestimmt diese Truppe, die Du da gesehen hast :
Bild Bapo Q : Bildausschnitt aus DR-geheim
Soviel dazu mal – und – ich war Polizist, Kein Jurist! --Ja und dann soll es da noch eine Ausnahme gegeben haben, aber - im Moment Spekulazius- da keine verlässlichen Daten. ( Wenn ich da mal rankomme -gern mehr.)
73, Hans
Kleiner Zusatz - bei dem Link vor Theo geht es um Bahnpolizei - nicht Trapo - gewaltiger Unterschied - bitte beachten. H.


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zuletzt bearbeitet 28.11.2014 16:42 | nach oben springen

#2617

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 16:46
von Hans | 2.166 Beiträge

Fischgeruch - Na da wußte man doch gleich - diese Züge waren über Nacht in Bernau - Triebwagenschuppen- abgestellt. Genau daneben war eine Schweinemastanlage und ein KIM-Betrieb für Hühner, das Futter und die Abgase der Viecher (Fischmehl) hast Du dann gerochen
73 Hans


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#2618

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 16:46
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2613
Nun ja, alles, was nicht nach 4711 riecht -........ kann ja nur Mist sein.
Interessant fand ich auch immer, das OST-Wagen und Bahnhöfe angeblich nach Lysol riechen. Und ich war fest der Meinung, es war Wofasept. (alles damalige Produkte, nicht heutige!) Nun - offensichtlich bin ich olfaktorisch nicht sonderlich gut.
Aber was soll`s - solche "Feststellungen" haben den Riesenvorteil, dass man sie nie wiederlegen kann. Aber man kann sich darüber amüsieren. Die Frage ist nur, was damit bewiesen werden soll.
73, Hans


Bahnen, Busse, öffentliche Gebäude: alles rochen sehr intensiv nach "Spital". Man gewöhnte sich -auch als Besucher sehr rasch daran
Theo


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#2619

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 17:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Ha- offensichtlich hat die DDR Wofasept in die Schweiz exportiert.
Ne, ist schon merkwürdig , die ungewohnten Gerüche nimmt man eben bedeutend deutlicher war.
73, Hans


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#2620

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.11.2014 17:35
von küchenbulle | 196 Beiträge

Ja @Hans an den Gestank in der S-bahn kann ich mich noch gut erinnern ,für mich wars eine Mischung aus Fisch und Kotze .
Das war einfach widerlich damit nach Berlin reinzufahren ,aber wir Ossis waren ja zähe Burschen und irgendwann hat man
es nicht mehr wahrgenommen . Man wollte ja in die City wollte was erleben und da wahr der Geruch eigentlich zweitrangig .

Viele Grüße

der küchenbulle


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Brandanschlage auf Bahnanlagen in Berlin
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Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost)
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Die S-Bahn-Fahrkarte in die Freiheit
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Berliner Geisterbahnhof S-Bahnhof Potsdamer Platz - November 1989
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Eine Fahrt mit der Berliner U-Bahn durch die Geisterbahnhöfe von Ost berlin
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Eine Fahrt mit der West-Berliner S-Bahn entlang der Mauer 1990 Teil 2
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