#2521

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.11.2014 11:37
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Daniel
Das ist der „berühmte“ Modelleisenbahner – Beitrag von Bernd Kuhlmann, über den sprachen wir schon mal am Rande, bei der Klostertunnel/Waisentunnel-Diskussion. Das war auch eine meiner Suchbilder- Vorlagen in meiner Anfangszeit in Berlin, also als ich noch nicht auf Friedrichstraße war. Dieser Beitrag – und ein Beitrag aus „Der Morgen“ oder „Neue Zeit“, beides Zeitungen von Blockparteien in der DDR, über den Bau des Klostertunnels, waren damals –für mich- die einzigen Hinweise auf den Waisentunnel/Klostertunnel. Na –neben dem Buch „Der antifaschistische Wiederstandskampf in Berlin 1933 – 1945“. Nun, Pufferküsser ziehen eben ihre Erkenntnisse aus den unmöglichsten, aber eben erreichbaren Quellen. Für etliche Hobbyisten war damals die Zeichnung eine kleine Sensation, und einige „Vorratshamster“ , die auf ihren Material hockten, war`s eine Mutwilligkeit erster Güte, weil –ihr „kostbares Material“ – meist nicht sehr genaue Skizzen, war plötzlich nichts mehr-oder weniger wert. Ja- Materialhandel unter Pufferküssern gab`s auch….
Nun kann man sich nur noch wundern, wieso die Veröffentlichung….. Offensichtlich wurde es als ungefährlicher Eisenbahnhistorischer Beitrag eingestuft.
Sagte ich schon mal: Meinen Kuhlmann lob ich mir…. Na-meistens.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2522

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.11.2014 12:38
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2521
Hi, Daniel

[...]
Nun, Pufferküsser ziehen eben ihre Erkenntnisse aus den unmöglichsten, aber eben erreichbaren Quellen. Für etliche Hobbyisten war damals die Zeichnung eine kleine Sensation, und einige „Vorratshamster“ , die auf ihren Material hockten, war`s eine Mutwilligkeit erster Güte, weil –ihr „kostbares Material“ – meist nicht sehr genaue Skizzen, war plötzlich nichts mehr-oder weniger wert. Ja- Materialhandel unter Pufferküssern gab`s auch….
Nun kann man sich nur noch wundern, wieso die Veröffentlichung….. Offensichtlich wurde es als ungefährlicher Eisenbahnhistorischer Beitrag eingestuft.
Sagte ich schon mal: Meinen Kuhlmann lob ich mir…. Na-meistens.
73, Hans



Achtung, nicht ganz seriös und auch ein wenig OT

Ja, Pufferküsser lebten gefährlich

Denn auch die Kriminalpolizei war aktiv:


Die Druckgenehmigungsvermerke waren vielleicht so etwas wie die IP des D.D.R.-Vor-Internet-Zeitalters


Das ist aus einem Buch mit dem Vermerk: «Zur Beachtung! Diese Fachliteratur ist nur zur Verwendung in der Deutschen Volkspolizei und den anderen Organen des Ministeriums des Innern bestimmt»

Nachtigall Horst et. al.: Materielle Beweismittel unter besonderer Berücksichtigung kriminalistischer Spuren. Teil 1. Daktyloskopie, Trassologie, Gerichtsballistik, Handschriftenuntersuchung, Dokumentenuntersuchung: Ministerium des Innern. Publikationsabteilung (Berlin-Ost), 1986 (2 edition)

(Das Buch ist eine sorgfältige Arbeit.)

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans und diefenbaker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 12:39 | nach oben springen

#2523

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.11.2014 12:55
von Stringer49 | 700 Beiträge

In der D.D.R. eine Art von lost place:


Leider weiss ich nicht, aus welcher Zeitung das Bild ist. Berliner Zeitung ? Neues Deutschland ?

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2524

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 11.11.2014 22:28
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2522
...

Die Druckgenehmigungsvermerke waren vielleicht so etwas wie die IP des D.D.R.-Vor-Internet-Zeitalters


Das ist aus einem Buch mit dem Vermerk: «Zur Beachtung! Diese Fachliteratur ist nur zur Verwendung in der Deutschen Volkspolizei und den anderen Organen des Ministeriums des Innern bestimmt»

Nachtigall Horst et. al.: Materielle Beweismittel unter besonderer Berücksichtigung kriminalistischer Spuren. Teil 1. Daktyloskopie, Trassologie, Gerichtsballistik, Handschriftenuntersuchung, Dokumentenuntersuchung: Ministerium des Innern. Publikationsabteilung (Berlin-Ost), 1986 (2 edition)

(Das Buch ist eine sorgfältige Arbeit.)

Daniel




Interessantes Buch.
Die "echten" Fachbücher, besonders wenn sie nur für eine eingeschränkte Öffentlichkeit bestimmt waren, haben meist auf das übliche Rotlicht verzichtet und auch mal Einblick in Interna gegeben.
Die Begriffe Druckgenehmigung, Genehmigungsnummer und Genehmigungserteilung zeigen doch, wie viel Angst die DDR Obrigkeit vor dem gedruckten Wort hatte.
Soweit ich mich erinnere, waren alle Gerätschaften, die der Vervielfältigung von Schriften dienen konnten, auch irgendwie unter Aufsicht oder Verschluss

Gruss Wolfgang



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#2525

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 08:20
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,.....
Also die Fachbücher mit der Aufschrift : " Zur Beachtung! Diese Ausarbeitung trägt den Charakter interner Fachliteratur und darf nicht an unberechtigte Personen weitergegeben werden " - es gab noch andere, ähnliche Formulierungen- und diese sind noch unter dem untersten Geheimhaltungsgrad NfD.
Wolfgang - ich glaube, wenn Du dir diese mal ansiehst, wirst Du enttäuscht sein. Bei Gelegenheit machen wir mal die Probe aufs Exempel.Ein paar davon -speziell aus meinem Fachgebiet, liegen noch rum.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2526

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 13:02
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2525
Morgen, Gemeinde,.....
Also die Fachbücher mit der Aufschrift : " Zur Beachtung! Diese Ausarbeitung trägt den Charakter interner Fachliteratur und darf nicht an unberechtigte Personen weitergegeben werden " - es gab noch andere, ähnliche Formulierungen- und diese sind noch unter dem untersten Geheimhaltungsgrad NfD.
Wolfgang - ich glaube, wenn Du dir diese mal ansiehst, wirst Du enttäuscht sein. Bei Gelegenheit machen wir mal die Probe aufs Exempel.Ein paar davon -speziell aus meinem Fachgebiet, liegen noch rum.
73, Hans


Guten Tag,

es gibt noch ein anderes Problem. Wir sind gewöhnt, dass viele geheime DDR-Dinge bei uns absolut nicht geheim sind. Wir haben die Dienstfahrpläne der D.D.R. - Reichsbahn besprochen. Was wäre passiert, wenn ein Westbesucher das hätte zeigen müssen an der Grenze? Der D.D.R.-Zoll hätte bestimmt nicht gelacht, oder?

Mein Eisenbahnfreund hat damals in Frankreich viele Kilo von Dienstfahrplänen der S.N.C.F. ganz legal gekauft und mitgenommen.

Ich glaube nicht, dass Unfallberichte öffentlich zugänglich waren, hier schon. Oder: Es gab in der Staats-Bank und in bestimmten Hotels einen Katalog (ziemlich dick und sah so aus wie Briefmarkenkataloge in der DDR) für die Erkennungszeichen der verschiedenen Geldscheine aus dem Westen und anderen Teilen der Welt.

Man kann mich korrigieren, aber ich glaube nicht, dass so etwas verkauft wurde. Die Erkennungszeichen der Geldscheine hier wurden veröffentlicht, damit sich die Menschen im Inland (eigenes Geld) und im Ausland vorsehen konnten.

Es ist aus heutiger und eigentlich damaliger Sicht lustig zu sehen, dass die D.D.R. selbst die geodätische Basis für öffentliche Karten verzerrte obwohl es doch im Westen Karten gab, welche die Realität reflektierten ...

Ein wenig OT, es ist aber auch der Kontext für die vielen Dokumente zu den Geisterlinien, welche erst nach der D.D.R. öffentlich wurden.

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 12.11.2014 13:03 | nach oben springen

#2527

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 13:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde, ....
Hi, Daniel
Ich gehe davon aus, dass man da differenzieren muss. Sicher und unbestritten, "Geheim" wurde in der DDR großgeschrieben.
Wenn dein Freund also nicht gerade mit den Laufplänen von Militärzügen beim Zoll vorstellig geworden wäre, hätte er eine Chance gehabt. (wie groß- na ja-unterschiedlich -je nach Zeit.(1961 mit Sicherheit nicht, 1980 eher.)
Wobei - die jeweiligen Dienstfahrpläne wurden nicht für die Öffentlichkeit - auch nicht für Pufferküsser gedruckt. Einen Handel damit so a la Antiquariat gab es nicht. Nur wegen der Geheimhaltung - glaube nicht, eher ökonomische Gründe. Übrigens sehr zum Ärger von Pufferküssern, die mit tränenden Augen und hängender Zunge beim Abtransport des Altpapieres samt Container neben meinem damaligen Bw standen. Die "Schlaueren" hatten dann eben einen guten Draht zum Altstoffhandel. (Lachhaft-aber auch das Bahnbetriebswerk musste sein Plansoll an Altpapier bringen !)
Vieles, was man heute gern auf "geheim" schiebt, war also eher simpel vom Grund her zu sehen.
Dein Fachbuch z.B. - oder meine- wenn ich als Täter -es geht ja um die Aufklärung von Straftaten darin-, zu genau weiß, wie die Kripo vorgeht, weiß ich zu viel. (Typische Polizistenmeinung, aber belegbar.)
Natürlich - da steht die Frage im Raum, kann solche Art Kenntnis überhaupt dem Täter helfen ? Da ist meiner Meinung nach der Knackpunkt- zu DDR - Zeiten ging man wohl eher von "ja, es könnte" aus. Na, und nicht vergessen - Diktatur - Verbieten -oder eben geheim halten ist doch erstens einfacher und zweitens eben ein probates Mittel. Ich glaube mal, da ist der Unterschied.
73, Hans


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#2528

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 15:20
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2526
Zitat von Hans im Beitrag #2525
Morgen, Gemeinde,.....
Also die Fachbücher mit der Aufschrift : " Zur Beachtung! Diese Ausarbeitung trägt den Charakter interner Fachliteratur und darf nicht an unberechtigte Personen weitergegeben werden " - es gab noch andere, ähnliche Formulierungen- und diese sind noch unter dem untersten Geheimhaltungsgrad NfD.
Wolfgang - ich glaube, wenn Du dir diese mal ansiehst, wirst Du enttäuscht sein. Bei Gelegenheit machen wir mal die Probe aufs Exempel.Ein paar davon -speziell aus meinem Fachgebiet, liegen noch rum.
73, Hans


Guten Tag,

es gibt noch ein anderes Problem. Wir sind gewöhnt, dass viele geheime DDR-Dinge bei uns absolut nicht geheim sind. Wir haben die Dienstfahrpläne der D.D.R. - Reichsbahn besprochen. Was wäre passiert, wenn ein Westbesucher das hätte zeigen müssen an der Grenze? Der D.D.R.-Zoll hätte bestimmt nicht gelacht, oder?

Mein Eisenbahnfreund hat damals in Frankreich viele Kilo von Dienstfahrplänen der S.N.C.F. ganz legal gekauft und mitgenommen.

Ich glaube nicht, dass Unfallberichte öffentlich zugänglich waren, hier schon. Oder: Es gab in der Staats-Bank und in bestimmten Hotels einen Katalog (ziemlich dick und sah so aus wie Briefmarkenkataloge in der DDR) für die Erkennungszeichen der verschiedenen Geldscheine aus dem Westen und anderen Teilen der Welt.

Man kann mich korrigieren, aber ich glaube nicht, dass so etwas verkauft wurde. Die Erkennungszeichen der Geldscheine hier wurden veröffentlicht, damit sich die Menschen im Inland (eigenes Geld) und im Ausland vorsehen konnten.

Es ist aus heutiger und eigentlich damaliger Sicht lustig zu sehen, dass die D.D.R. selbst die geodätische Basis für öffentliche Karten verzerrte obwohl es doch im Westen Karten gab, welche die Realität reflektierten ...

Ein wenig OT, es ist aber auch der Kontext für die vielen Dokumente zu den Geisterlinien, welche erst nach der D.D.R. öffentlich wurden.

Daniel



Hi Daniel,

da ich mich mit geldgeschichtlichen Dingen befasse, kann ich Dir eine Eklärung / Information zu den Büchern über ausländisches Geld, veröffentlicht von der Staatsbank der DDR geben. Solche Infobücher lagen überall dort aus, wo mit westlicher Währung bezahlt oder getauscht wurde. Berlin war da besonders durch seiner Lage und den Alliierten mit vielen Währungen umgeben. Dazu kamen noch die Interhotels und der Zwangsumtausch, der immer in DM oder einer anderen Währung vollzogen wurde. Die Intershops, Intertankstellen und Hotels, kamen also mit vielen westlichen Währungen in Kontakt, daher mussten auch die "kassierenden" Leute, welche dort angestellt waren, wichtige Informationen zum westlichen Geld haben.

Nun ist es so, dass man Geld seit es überhaupt Geld gibt und das ist schon sehr lange her, auch fälscht! Ob Banknote, oder Münze, alles wurde schon immer gefälscht, bis heute. Dazu kommen noch ungültig gewordene Währungen und Geldscheine, darauf musste man achten, auch in der DDR.
Die DDR musste sich also auch davor schützen, wie jeder andere Staat das auch tut. Leider gibt es keine Statistik, die es genau benennt, doch wurde gerade in Berlin gefälschtes West-Geld oft angehalten. Meist aber erst bei der Abrechnung oder bei der Staatsbank, wenn der Einzahler schon längst über alle Berge war. Der Schaden war dabei nicht unerheblich. Die Staatsbank musste also informieren. Meist waren es schon in der BRD bekannte Fälschungen die in der DDR auftauchten, doch gab es auch völlig unbekannte Fälschungen. Diese wurden dann in der DDR einer eigenen Fälschungsklasse zugeordnet und die entsprechenden Stellen darüber informiert. Siehe Fotobeispiele.




Übrigens, muss es eine Zusammenarbeit zwischen den Falschgeldstellen der BRD und der DDR gegeben haben, man informierte sich untereinander, wenn Falschgeld gefunden wurde.

Was mich an der ganzen Geschichte interessiert ist die Frage, ob es eben auch DDR-Bürger versucht haben "Westgeld" zu fälschen, um im Intershop einzukaufen? Leider gibt es dazu keine Aufzeichnungen bzw. ich habe in den Archiven noch nichts dazu gefunden. Aber vermutlich hat es das gegeben.

Gruß Reiner



Fotoquelle: Privatarchiv


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#2529

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 15:41
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2527
Mahlzeit, Gemeinde, ....
Hi, Daniel
[...]
Na, und nicht vergessen - Diktatur - Verbieten -oder eben geheim halten ist doch erstens einfacher und zweitens eben ein probates Mittel. Ich glaube mal, da ist der Unterschied.
73, Hans



Ich glaube, dass mit dem Jahr die offizielle D.D.R. stärker in das Tal der Paranoïa hinabglitt. Ja, «es hätte sein können», und dieses Misstrauen wurde exekutiert auf verschiedenen Wegen. Das Verbot sollte eine rechtsstaatliche Form haben, also wurde mit Geheimhaltungsstufen operiert. Es ist wirklich interessant zu wissen, ob ein Besucher aus dem Westen Probleme mit dem Zoll hatte, weil er mit dem «richtigen» Geld Dienstfahrpläne eingekauft hatte...

Vielleicht ist hier jemand vom Zoll, der es weiss... (keine starke Hoffnung - sniff)

Es gibt so eine Spur des Grundsatzes : Nulla poena sine lege in der D.D.R. Auch beginnt im Jahre 1988 eine Änderung / Erweiterung der Sprache in der D.D.R. - es wird zunehmend öffentlich von einem «sozialistischen Rechtsstaat» gesprochen (s. «Neue Justiz» ). Das verbot sollte also legalisiert sein (um besser agieren zu können...)

Daniel


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#2530

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 15:48
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ist zwar etwas OT, aber mir gingen gerade die sehr beliebten "Weihnachtszüge" der S-Bahn durch den Kopf. Ist ja auch bald wieder so weit!

Leider scheint diese alte schöne Tradition in den letzten Jahren einzustauben. Ob es 2014 wieder Weihnachtszug-Sonderfahrten geben wird, wohl kaum?

Nun war das früher trotz Mauer wohl doch noch etwas anders, denn der Weihnachtszug soll bis in die 70er Jahre hinein vom Personal des S-Bw. Papestraße geschmückt und mit Weihnachtsmann im Westnetz und auch im Ostnetz der S-Bahn unterwegs gewesen sein. Später soll es Streit um die zur Dekoration benutzten Comicfiguren aus der westlichen Welt gekommen sein, die man bei der Fahrt im Ostteil natürlich gegen Fuchs und Elster ausgetauscht hatte. War das wirklich der Grund?

Jedenfalls kam dann auf jeder Seite ein "eigener" Weihnachtszug" in der Adventszeit zum Einsatz. In Ostberlin hielt die Tradition durch bis zur Wende. In Westberlin leider nur mit Unterbrechungen bis in die 80er Jahre.

Dazu meine Fragen, auf welchen Strecken verkehrte dieser Zug in West und Ost? Wie kam der Westzug geschmückt in den Osten?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2531

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 15:52
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #2528
Zitat von Stringer49 im Beitrag #2526
Zitat von Hans im Beitrag #2525
Morgen, Gemeinde,.....
Also die Fachbücher mit der Aufschrift : " Zur Beachtung! Diese Ausarbeitung trägt den Charakter interner Fachliteratur und darf nicht an unberechtigte Personen weitergegeben werden " - es gab noch andere, ähnliche Formulierungen- und diese sind noch unter dem untersten Geheimhaltungsgrad NfD.
Wolfgang - ich glaube, wenn Du dir diese mal ansiehst, wirst Du enttäuscht sein. Bei Gelegenheit machen wir mal die Probe aufs Exempel.Ein paar davon -speziell aus meinem Fachgebiet, liegen noch rum.
73, Hans


Guten Tag,

es gibt noch ein anderes Problem. Wir sind gewöhnt, dass viele geheime DDR-Dinge bei uns absolut nicht geheim sind. Wir haben die Dienstfahrpläne der D.D.R. - Reichsbahn besprochen. Was wäre passiert, wenn ein Westbesucher das hätte zeigen müssen an der Grenze? Der D.D.R.-Zoll hätte bestimmt nicht gelacht, oder?

Mein Eisenbahnfreund hat damals in Frankreich viele Kilo von Dienstfahrplänen der S.N.C.F. ganz legal gekauft und mitgenommen.

Ich glaube nicht, dass Unfallberichte öffentlich zugänglich waren, hier schon. Oder: Es gab in der Staats-Bank und in bestimmten Hotels einen Katalog (ziemlich dick und sah so aus wie Briefmarkenkataloge in der DDR) für die Erkennungszeichen der verschiedenen Geldscheine aus dem Westen und anderen Teilen der Welt.

Man kann mich korrigieren, aber ich glaube nicht, dass so etwas verkauft wurde. Die Erkennungszeichen der Geldscheine hier wurden veröffentlicht, damit sich die Menschen im Inland (eigenes Geld) und im Ausland vorsehen konnten.

Es ist aus heutiger und eigentlich damaliger Sicht lustig zu sehen, dass die D.D.R. selbst die geodätische Basis für öffentliche Karten verzerrte obwohl es doch im Westen Karten gab, welche die Realität reflektierten ...

Ein wenig OT, es ist aber auch der Kontext für die vielen Dokumente zu den Geisterlinien, welche erst nach der D.D.R. öffentlich wurden.

Daniel



Hi Daniel,

[...]

Nun ist es so, dass man Geld seit es überhaupt Geld gibt und das ist schon sehr lange her, auch fälscht! Ob Banknote, oder Münze, alles wurde schon immer gefälscht, bis heute. Dazu kommen noch ungültig gewordene Währungen und Geldscheine, darauf musste man achten, auch in der DDR.
[...]

Gruß Reiner




Oh, wie wahr!

Übrigens, die Muster der Personalbescheinigungen wurden meines Wissens auf offiziellem Wege ausgetauscht. Das war notwendig um, wie beim Geld, Fälschungen zu entdecken. Die konsularischen Dienste in den Botschaften bei der D.D.R. mussten diese Dinge kennen, da sie die Visas zu erteilen hatten. Das war am Anfang nicht notwendig, weil die alliierte Behörde ein eigenes Passdokument ausstellte. Ein Pass der D.D.R. war in dieser Zeit eher ein exotische Papier, welches nur bis an die deutschen Grenzen reichte.

So denke ich, dass es einen Tausch von Informationen über Falschgeld zwischen Banken gegeben haben könnte. Dazu findet man etwas im Fonds des ehemaligen Ministerium der Finanzen und / oder Ministerium für Aussenhandel. Es sollte dort Anweisungen geben. Es wurde sogar in Anweisungen bestimmt, was für Literatur Wissenschaftler an Universitäten aus dem Westen haben durften...

Daniel


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#2532

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 15:56
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na, mit einem Pass der DDR kam man schon weiter als nur bis zu den deutschen Grenzen.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2533

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:07
von icke46 | 2.593 Beiträge

Stringer bezieht sich hier auf die Zeit vor der Anerkennung der DDR. So wie ich mir das angelesen habe (es gibt eine schöne Beschreibung darüber in einem Buch von Hermann Kant), benötigten DDR-Bürger, die auf Dienstreise in das nichtsozialistische Ausland fahren sollten, eine Bescheinigung der Alliierten, in dem unter anderem der schöne Satz stand "presumed to be a german" also, der Inhaber dieses Papiers ist vermutlich Deutscher.

Waren schon seltsame Zustände früher.

Gruss

icke



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#2534

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:08
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #2532
Na, mit einem Pass der DDR kam man schon weiter als nur bis zu den deutschen Grenzen.

Gruß Reiner


Ja, das sollte präziser sein: ... bis zu den deutschen Westgrenzen ( also für die westlichen Siegermächte war das kein akzeptiertes Reisepapier; das wurde erst Anfang der siebziger Jahre anders. Canada stellte für geschäftliche Reisende ein Ersatz-Papier aus, mit Photo und den Elementen eines Passes - ich denke, das sollte so bis 1972 oder 1973 so gewesen sein... Die Behörden wollten den Reisepass der D.D.R. nicht haben ...)

Für das Verlassen der D.D.R. brauchte der Reisende wieder den D.D.R.-Pass mit einem Visa zum Ausreisen. Diese Praxis machte es möglich, oft offizielle Reisen zu ventilieren oder zu verhindern. Das wurde selbst bei Journalisten in UK so gemacht. Die Angst vor Spionen war gross - und berechtigt, wie sich jetzt zeigt. Einige haben sich aber in UK dumm benommen (eigentlich komisch, aber das ist eine andere Baustelle)...

Wir sollten das Thema Pass schliessen oder verlagern.

Daniel

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2014 17:09 | nach oben springen

#2535

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:19
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #2530
Ist zwar etwas OT, aber mir gingen gerade die sehr beliebten "Weihnachtszüge" der S-Bahn durch den Kopf. Ist ja auch bald wieder so weit!

Leider scheint diese alte schöne Tradition in den letzten Jahren einzustauben. Ob es 2014 wieder Weihnachtszug-Sonderfahrten geben wird, wohl kaum?

Nun war das früher trotz Mauer wohl doch noch etwas anders, denn der Weihnachtszug soll bis in die 70er Jahre hinein vom Personal des S-Bw. Papestraße geschmückt und mit Weihnachtsmann im Westnetz und auch im Ostnetz der S-Bahn unterwegs gewesen sein. Später soll es Streit um die zur Dekoration benutzten Comicfiguren aus der westlichen Welt gekommen sein, die man bei der Fahrt im Ostteil natürlich gegen Fuchs und Elster ausgetauscht hatte. War das wirklich der Grund?

Jedenfalls kam dann auf jeder Seite ein "eigener" Weihnachtszug" in der Adventszeit zum Einsatz. In Ostberlin hielt die Tradition durch bis zur Wende. In Westberlin leider nur mit Unterbrechungen bis in die 80er Jahre.

Dazu meine Fragen, auf welchen Strecken verkehrte dieser Zug in West und Ost? Wie kam der Westzug geschmückt in den Osten?

Gruß Reiner




Habe einmal in meinen Bildern gesucht und da gab es also, was ich nicht vermutet habe, Weihnachtszüge die durch den Nord-Süd-S-Bahn Tunnel verkehrten. War das erst nach der Wende, oder gab es das schon vorher?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2536

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:20
von icke46 | 2.593 Beiträge

Um aber mal wieder auf die Geisterbahnhöfe bzw. zumindest auf die Kellerbahn zurückzukommen:

Ich habe als "Füllmaterial" für eine Elektronikbestellung (um den Rabatt nutzen zu können) ein Buch mitbestellt, dass den schaurigen Titel trägt "Endstation Tod". Es handelt sich hierbei um die Schilderung von Fällen, die die Rechtsmedizin der Berliner Charite in der Hannoverschen Straße bearbeitet hat, wobei der Schwerpunkt des Buches auf Katastrophen (also Fälle mit vielen Todesopfern) liegt.

Es werden unter anderem die Flugzeugabstürze bei Königs Wusterhausen behandelt, die Zugunglücke von Langenweddingen und Lebus und eben auch Unfälle bei der Berliner U- und S-Bahn. Dort habe ich nun zum erstenmal von dem Tunneleinsturz der Nord-Süd-S-Bahn während des Baus 1935 gelesen, bei dem es 16 Todesopfer gab und eine Strassenbahn gerade noch bremsen konnte, sonst wäre sie in das sich plötzlich öffnende Loch gefahren.

Jedenfalls, ein äusserst lesenswertes "Füllmaterial" dass zudem nur 1 Euro gekostet hat. Ganz am Ende geht es auch um den Hubschrauberabsturz von Werner Lamberz in Libyen, aber so weit bin ich noch nicht.

Auf alle Fälle eine Buchempfehlung für Leser, die sich auch für die Arbeit der Rechtsmediziner interessieren.

Gruss

icke



der glatte und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2537

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:23
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #2536
Um aber mal wieder auf die Geisterbahnhöfe bzw. zumindest auf die Kellerbahn zurückzukommen:

Ich habe als "Füllmaterial" für eine Elektronikbestellung (um den Rabatt nutzen zu können) ein Buch mitbestellt, dass den schaurigen Titel trägt "Endstation Tod". Es handelt sich hierbei um die Schilderung von Fällen, die die Rechtsmedizin der Berliner Charite in der Hannoverschen Straße bearbeitet hat, wobei der Schwerpunkt des Buches auf Katastrophen (also Fälle mit vielen Todesopfern) liegt.

Es werden unter anderem die Flugzeugabstürze bei Königs Wusterhausen behandelt, die Zugunglücke von Langenweddingen und Lebus und eben auch Unfälle bei der Berliner U- und S-Bahn. Dort habe ich nun zum erstenmal von dem Tunneleinsturz der Nord-Süd-S-Bahn während des Baus 1935 gelesen, bei dem es 16 Todesopfer gab und eine Strassenbahn gerade noch bremsen konnte, sonst wäre sie in das sich plötzlich öffnende Loch gefahren.

Jedenfalls, ein äusserst lesenswertes "Füllmaterial" dass zudem nur 1 Euro gekostet hat. Ganz am Ende geht es auch um den Hubschrauberabsturz von Werner Lamberz in Libyen, aber so weit bin ich noch nicht.

Auf alle Fälle eine Buchempfehlung für Leser, die sich auch für die Arbeit der Rechtsmediziner interessieren.

Gruss

icke




Danke für den Hinweis, ist das Buch neu? Wer ist der Autor, Prof Prokop?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2538

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:28
von icke46 | 2.593 Beiträge

Das Buch ist wohl nicht neu, sondern nur antiquarisch zu beziehen:

http://www.amazon.de/Endstation-Tod-Geri...=endstation+tod

Die Autoren sind, wie es im Vorwort zu lesen ist, alle ehemalige Mitarbeiter der Rechtsmedizin der Charite.

Gruss

icke



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#2539

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 17:35
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Wihrt, Geserik und - noch einer sind die Autoren. ( will ich jetzt nicht rauskramen, liegt im Papierhaufen ) Wem das Thema interesiert , der findet es sicher informativ.
So - Weihnachtszug - bin ich überfragt- keine Ahnung. Außer - durch den Nordsüd-S-Bahn Tunnel - ja , gesehen.
Ups, Icke hat ja schon... egal.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 12.11.2014 17:38 | nach oben springen

#2540

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 12.11.2014 19:44
von Harzwanderer | 2.938 Beiträge

OT: Von Lambert musste dann mal erzählen.

Weihnachtszüge waren übrigens auch zu Mauerzeiten in ganz Berlin unterwegs. Bei der DR und die BVG hatte die dann glaube ich auch noch weiter.


zuletzt bearbeitet 12.11.2014 19:45 | nach oben springen


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Erstellt im Forum Fragen und Antworten zur Berliner Mauer von mabebi0608
25 23.10.2013 16:59goto
von West_Tourist • Zugriffe: 5722
Die S-Bahn-Fahrkarte in die Freiheit
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Angelo
3 30.08.2010 08:51goto
von Zaunkönig • Zugriffe: 3714
Berliner Geisterbahnhof S-Bahnhof Potsdamer Platz - November 1989
Erstellt im Forum Leben an der Berliner Mauer von Angelo
14 04.02.2014 20:13goto
von rei • Zugriffe: 5320
Eine Fahrt mit der Berliner U-Bahn durch die Geisterbahnhöfe von Ost berlin
Erstellt im Forum Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze von Angelo
29 22.09.2011 15:57goto
von StabsfeldKoenig • Zugriffe: 22408
Eine Fahrt mit der West-Berliner S-Bahn entlang der Mauer 1990 Teil 2
Erstellt im Forum Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze von Angelo
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von Grete85 • Zugriffe: 3891

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