#2461

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 06.11.2014 22:51
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Unterm Blumenkübel...?


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#2462

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 05:05
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #2459
In Berlin hatten jedenfalls die Alliierten auch die obere Funkhoheit. Man profitierte davon, indem man AFN, BBC oder France Info auch bequem lokal auf UKW hören konnte.


Da wir ja hier für die Nachwelt historisch korrekt arbeiten wollen meine Frage / mein Hinweis: War der britische Sender nicht BFBS, der nur gelegentlich Programmteile von der BBC übernommen hat, ansonsten aber ein eigenständiger Militärsender wie AFN war?

Gruss Wolfgang



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#2463

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 06:45
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Das war verwirrend ausgedrückt. Ich meinte schon richtig BBC. Die hatten am Savignyplatz in Charlottenburg sogar ein kleines Studio und haben auch ein wenig deutsches Programm gemacht. Das lief in Berlin eben auf UKW. BFBS hatten die Briten auch noch, das war der reine Soldatensender. Die Franzosen hatten auch ihr normales Radio auf UKW in Berlin. AFN war wieder ein Soldatensender, auch wenn ich den viel gehört habe, wegen guter Musik. Nicht zu vergessen, der RIAS. Eine Einrichtung des amerikanischen Außenministeriums unter einem US-Direktor.

Fernsehen gab es auch noch diverse Sender. Selbst die SU hatte in Potsdam eine eigene Fernsehstation.


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#2464

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 08:19
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,.....
Fehlt ja noch eine Antwort aus #2460 , Wolles Frage: Wo war hier der Eingang zum S-Bahnhof ULU.
Schöner Suchbild das. Hä !
Aber leider , Der Eingang ist mit drauf ! Das verdächtige Häuschen rechts ist der Eingang, das andere,obere, eins von den GT, wurde erst 89 aufgestellt.Also-der Eingang ist schon da. Ach so, nicht vom Verlauf des Zaunes täuschen lassen, der "vordere" ist quasi "neu" dazugestellt.
73, Hans


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#2465

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 16:33
von anorak2 | 29 Beiträge

Also wenn dann richtig:

American Forces Network (AFN) 87,9 MHz und 1107 kHz (Mittelwelle)
British Forces Broadcasting Service (BFBS) 98,8 MHz
Forces Françaises de Berlin (FFB) 93,6 MHz
BBC World Service 90,2 MHz
Radio Wolga 261 kHz (Langwelle, Standort Burg/Empfang deutschlandweit)

Die UKW-Sender waren problemlos in der ganzen Stadt und ein Stück darüber hinaus zu empfangen. AFN und BFBS in stereo, FFB und BBC in mono.

BFBS-TV (zeitweilig "SSVC"): UHF Kanal E41 in Norm PAL-I (britische Tonnorm)
FFB-TV: UHF Kanal E31 in SECAM-B/G (DDR-Norm, Frankreich wäre SECAM-L gewesen)
AFN-TV: UHF Kanal E29 in NTSC-M (US-Norm)
(namenloser) sowj. Soldaten-TV: UHF Kanal 21 in SECAM-B/G (DDR-Norm, SU wäre SECAM-D/K)
Im frz. Sektor wurde außerdem ein zweiter frz. TV-Kanal ins West-Berliner Kabelnetz eingespeist.

Alle alliierten TV-Sender waren "Low Power", d.h. nur in Teilen der Stadt gut empfangbar. Die meisten Dachantennen deutscher Wohnhäuser waren ohnehin nicht dafür eingerichtet, eine weitere technische Hürde waren die z.T. mit (west- oder ost)deutschen Geräten inkompatiblen Normen. Deshalb fand das Ganze größtenteils ohne deutsche Zuschauer statt. Nur FFB hatte eine etwas größere terrestrische Reichweite und wurde auch ins Kabel eingespeist (also zwei Franzosenprogramme im Kabel).

Programminhalte:
AFN-Radio hatte auf der UKW-Frequenz ein in Berlin produziertes Musikprogramm, teilweise mit in den USA-produzierten Sendungen vom Band. Die Mittelwellenfrequenz war Teil eines Sendernetzes im Gleichkanalbetrieb, die meisten anderen Sender waren in der US-Zone in Süddeutschland. Dort dominierten Wortbeiträge.

BFBS-Radio betrieb eine Kette in der gesamten britischen Zone, lokal produziert in Köln, aber mit vielen eigens in London produzierten Sendungen von beliebten BBC-Moderatoren. Die Kette existiert als solche heute noch, nur nicht mehr in Berlin.

BBC-World Service sendete die meisten Zeit den englischsprachigen BBC-Kurzwellendienst, mit Fenstern des deutschsprachigen Dienstes solange es diesen gab (bis 1996).

FFB sendete eine Komplettübernahme des französischen Inlandsprogramms "France Inter", aber es gab kurze Unterbrechungen mit in Berlin produzierten Bulletins.

Radio Wolga ... Da ich kein russisch kann, kann ich zum Inhalt nichts sagen. Es gab aber auch Sendungen für deutsche Hörer.

AFN-TV war ebenfalls ein lokal in Berlin produziertes Rahmenprogramm mit eigenem Nachrichtenstudio, ansonsten dominierten beliebte Sendungen des US-Fernsehens, gemischt aus allen großen Senderketten dort.

BFBS-TV war Teil einer Kette, die die gesamte brit. Zone mit dem gleichen Programm versorgte. Ähnlich AFN-TV gab es ein lokal produziertes Rahmenprogramm mit Nachrichten für die Truppen, ansonsten dominierten beliebte Sendungen der großen Inlandsprogramme gemischt.

FFB-TV war eine Komplettübernahme des französischer Inlandsfernsehens, allerdings wechselte das Programm: In den frühen 80ern TF1, später Antenne 2, noch später TV5. Auf dem Kabelkanal sendete Berlusconis französischer Ableger "La Cinq".

Der sowj. Sender war meines Wissens Teil deiner DDR-weiten Kette, er übertrug ein sowjetisches Inlandsprogramm.

Stand heute: Alle alliierten TV-Sender wurden 1994 abgeschaltet. Auf E41 sendete noch eine Weile BBC-World TV (analog), ansonsten wurden sie von irgendwelchen Privatprogrammen verhackstückt. Heute sind DVB-T Pakete drauf.

Die UKW-Frequenzen sind ebenfalls 1994 abgeschaltet worden. Auf 87,9 war noch eine Weile ein amerikanisch orientiertes Privatprogramm zu hören, auf 93,1 das französische Auslandsradio "Radio France Internationale" (RFI). BBC World Service blieb auch auf 90,2. RFI und BBC sind bis heute auf UKW in Berlin, allerdings zwischendurch auf andere Frequenzen umgezogen (94,8 und 96,7 MHz). Auf die Langwellenfrequenz von Radio Wolga ging in den 90ern "Radio Ropa" von Technisat, Stand heute weiß ich nicht.



diefenbaker, eisenringtheo und GrafKrolock haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2466

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 19:25
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Interessant, die Franzosen haben wirklich in Täterä-SECAM gesendet? Dann konnten sie ja ihre heimatlichen Fernseher gar nicht verwenden.


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#2467

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 19:29
von Hans | 2.166 Beiträge

Irrtum, mein Lieber. Sagte der Igel und.........
Die Franzosen verwendeten auch zu Hause Secam.
Ist so. -Ah-hast du mittlerweile entdeckt, das ULU keinen Blumenkübel........
73, Hans


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#2468

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 20:01
von anorak2 | 29 Beiträge

Beachte: Frankreich SECAM-L, DDR SECAM-B/G, BRD PAL-B/G

PAL, SECAM (und NTSC) sind nur Farbsysteme. Wichtiger für die Kompatibilität sind die unscheinbaren Buchstabenzusätze dahinter.

B/G bedeutet: 625 Zeilen, 25 Bilder pro Sekunde, negative Modulation, Ton 5,5MHz FM
L bedeutet: 625 Zeilen, 25 Bilder pro Sekunde, positive Modulation, Ton 6,5 MHz AM

Da BRD und DDR (und der französische Sender in Berlin) die gleiche Norm B/G hatten, waren sie grundsätzlich kompatibel. Ein westdeutsches Gerät konnte problemlos DDR-Sender empfangen und umgekehrt. *) Man hatte stabiles Bild und Ton. Schlimmstenfalls fehlte die Farbe. Bei Schwarzweißgeräten sowieso egal.

Anders Frankreich: Ein französisches TV-Signal würde auf DDR- oder BRD-Geräten als photographisches Negativ ohne Ton dargestellt. Die Tatsache, dass das Farbsystem mit dem der DDR übereinstimmte, hilft da auch nicht mehr. Die Franzosen wollten in Berlin aber gern auch von Deutschen in West und Ost empfangen werden, man wollte so ein bisschen Kulturbotschafter sein. Deshalb hat man absichtlich in B/G gesendet. Deswegen konnten die Franzosen ihre heimischen Geräte nicht mitnehmen! Die Amis und Briten wollten das wg. Copyright nicht, deswegen waren sie über die Inkompatibilität ganz froh.

*) Anfangs verwendete das DDR-Fernsehen entsprechend dem übrigen Ostblock Norm D/K (625 Zeilen, 25 Bilder, negative Modulation, aber Ton 6,5 MHz FM) was bedeutet hätte dass westdeutsche Empfänger das DDR-Fernsehen nur ohne Ton zu sehen gekriegt hätten und umgekehrt. Zu der Zeit war die DDR aber noch für die deutsche Einheit und wollte auch nach Westdeutschland hineinwirken. Mitte der 50er Jahre wurden daher alle DDR TV-Sender und die (vmtl noch wenigen) existierenden Empfänger auf B/G umgerüstet. Damit war Gleichheit mit der BRD hergestellt. Wäre diese Umrüstaktion nicht geschehen, wäre später "Westfernsehen" in der DDR allein wegen technischer Hürden viel weniger gesehen worden!

Als das Farbfernsehen in den 60er Jahren anstand, war gesamtdeutsches Denken kein Thema mehr. Deshalb abweichend SECAM statt dem westdeutschen PAL. Aber die grundlegende Kompatibilität konnte man wegen der früheren Festlegung auf B/G nicht mehr aus der Welt schaffen. Deshalb war auch die Einführung von PAL 1990 so einfach machbar. Nur reine SECAM-Farbgeräte ohne PAL-Dekoder wurden damals aus dem Rennen geworfen, aber selbst die konnten wegen der Entscheidung in den 50er Jahren noch in schwarzweiß weiterlaufen..



GrafKrolock hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.11.2014 20:03 | nach oben springen

#2469

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 20:13
von Turmwache | 293 Beiträge

[quote=anorak2|p406889]Also wenn dann richtig:

BBC-World Service sendete die meisten Zeit den englischsprachigen BBC-Kurzwellendienst, mit Fenstern des deutschsprachigen Dienstes solange es diesen gab (bis 1996).

Da gabes doch eine Musiksendung aus London in Deutsch 20min Musik, Moderatorin war Marina - wo ist die geblieben?


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#2470

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 20:36
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von anorak2 im Beitrag #2468
... Die Amis und Briten wollten das wg. Copyright nicht, deswegen waren sie über die Inkompatibilität ganz froh.
...



Als ich nach einem Umzug in Berlin in den Empfangsbereich von AFN-TV gekommen bin, konnte ich mit einem kleinen Zusatzteil, das ich von einem Bastler bekommen habe, auch mit meinem deutschen TV-Gerät AFN empfangen. Soweit ich mich erinnere, war es nur schwarz-weiß.

Gruss Wolfgang



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#2471

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 20:46
von anorak2 | 29 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #2470
Zitat von anorak2 im Beitrag #2468
... Die Amis und Briten wollten das wg. Copyright nicht, deswegen waren sie über die Inkompatibilität ganz froh.
...



Als ich nach einem Umzug in Berlin in den Empfangsbereich von AFN-TV gekommen bin, konnte ich mit einem kleinen Zusatzteil, das ich von einem Bastler bekommen habe, auch mit meinem deutschen TV-Gerät AFN empfangen. Soweit ich mich erinnere, war es nur schwarz-weiß.

Gruss Wolfgang


Es gab damals eine ganze Szene von kleinen Läden in WB, die Umrüstung deutscher Geräte auf AFN und BFBS anboten. Die "billige" Version war nur mit Ton, die aufwendigere mit komplettem NTSC-Farbteil. Das ging aber nicht mit jedem Fabrikat. Seit den 90ern sind sowieso die meisten verkauften Fernseher ab Werk Multinorm, auch heute noch sofern überhaupt ein analoger Tuner noch drin ist. Damals wäre sowas ein Geschenk des Himmels gewesen, heute wo es selbst die billigsten Kisten haben ist es kaum noch von Nutzen .



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#2472

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 22:47
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

natürlich möchte ich die Diskussion zu TV-Normen nicht stören, jedoch habe ich eine Frage zum BF Friedrichstrasse: Nach dem teilweisen Rückzug des Herrn Stiller von dem Diensteingang in der Georgenstrasse frage ich mich (Springer, Bahnhof der Tränen, p. 131), existierte das no go area netlang und am Ende der Georgenstrasse am Ende der D.D.R. noch? Wenn ich richtig verstanden habe, befanden sich dort während des Passierscheinabkommens kleine Häuschen für die Kontrollen... Ich habe geschaut, aber kein Bild gefunden (ich hatte vielleicht auch nicht die Zeit)

Vielen Dank
Daniel

PS. Ich fand es nicht sehr lustig, dass ich für meine Filme zwei DVD-Player kaufen musste. So sind die Länder-Codes die Fortsetzung der Teilung des Kontinents in Secam und PAL. Ja, und dann gab es dann noch NTSC (Never The Same Color)...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2473

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 22:55
von Stringer49 | 700 Beiträge

Ach, Secam... zu Zeiten der analogen Signale, war es in Nordfrankreich leicht, einen Fernsehgerät für beide Secam und PAL zu bekommen. Belgien hatte PAL und BBC auch... Für einfache Kameras (Digibeta ausgenommen) war es doch besser, sie in PAL-Ländern zu kaufen. Secam auf Camcordern war schrecklich...

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2474

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 08.11.2014 23:26
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2472
Guten Abend,

... Wenn ich richtig verstanden habe, befanden sich dort während des Passierscheinabkommens kleine Häuschen für die Kontrollen... Ich habe geschaut, aber kein Bild gefunden (ich hatte vielleicht auch nicht die Zeit)

Vielen Dank
Daniel

...


In dem Film, der in #2437 empfohlen wurde, war die Batterie von Abfertigungsbuden zu sehen. Ich habe ihn mir aus der RBB Mediathek angeschaut, weiß aber nicht, ob er jetzt noch darin ist.

TV-Normen und Geisterbahnhöfe erscheint auf den ersten Blick als eine seltsame Mischung. Wenn wir dann aber schauen, wie wir dahin gekommen sind, über die unterschiedlichen Funkfrequenzen der Bahnen, hat alles einen gemeinsamen Ursprung, die Teilung der Stadt Berlin.

Gruss Wolfgang



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#2475

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.11.2014 07:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,......
Die "Plastebudenstadt" - Also die Abfertigungshäuschen samt Zaun in der Georgenstraße. Sicher, wenn man sich so Bilder von dieser Stelle ansieht- da stehen seit dem ersten Passierscheinabkommen immer irgendwelche Pressluftbuden rum. Könnte man glatt annehmen, 63 hingestellt und stand bis 89/90 da. Wenn man ein wenig genauer schaut - es sind unterschiedliche Häuschen. Immer mal wieder eine etwas andere Fläche der Georgenstraße. Und auch -zwischendurch auch mal gar keine Buden. Was natürlich nicht heißt, das das Gelände dann leer war, irgendwas fand da immer statt. 1989 war das Gelände mal wieder kleiner abgezäunt, und es wurde mal wieder gebaut. Da stand dann "Baustelleneinrichtung" rum. Also - zum Ende der DDR gerade keine Plastehäuschen - so etwa das letzte Jahr lang.
73, Hans
Man solls ja Zeigen : Bitte, aus BZ-online, Ausschnitt : H.


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Stringer49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.11.2014 09:37 | nach oben springen

#2476

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.11.2014 10:28
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #2474


[...]

TV-Normen und Geisterbahnhöfe erscheint auf den ersten Blick als eine seltsame Mischung. Wenn wir dann aber schauen, wie wir dahin gekommen sind, über die unterschiedlichen Funkfrequenzen der Bahnen, hat alles einen gemeinsamen Ursprung, die Teilung der Stadt Berlin.

Gruss Wolfgang


Guten Tag,

oh nein, ich wollte diese Diskussion, ich wollte diesen Teil der Diskussion nicht in Grage stellen. Im Gegenteil sollte ich sagen, dass ich den Film zum BF Friedrichstrasse nicht betrachten konnte, weil ich im Ausland wohne und meine IP das ja erkennen lässt (PC). Ausserdem, mein Astra ist eben nicht der deutsche Astra, so war ich ausgegrenzt... Deshalb schrieb ich gestern, dass die Teilung der, diesmal nicht durch analoge Fernsehnormen, sondern ein bisschen raffinierter, weiter Welt (DVD) und Europas weitergeht... Ist das zu theatralisch?

Ich weiss nun nicht, ob ich den rbb um eine Kopie bitten soll - das dürfte etwas teuer werden. Ich habe auf diese Weise (Archive in D.) schon ein hübsches Budget eingesetzt. Aber vielleicht findet sich der Film dann auch, nach einer Anstands-Frist, bei youtube... Honi soit qui mal y pense

Vielen Dank für die Antwort sagt Daniel am Tag Eurer zweiten Befreiung...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 11:30 | nach oben springen

#2477

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.11.2014 10:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2438
Mahlzeit, Gemeinde,....
Alle, die den Film über den Bahnhof Friedrichstraße nun gestern nicht gesehen haben - er ist noch ein paar Tage lang auf der RBB-Mediathek eingestellt.
Meine Empfehlung - Ansehen. Es sind tatsächlich, neben vielen bekannten Filmausschnitten und Bildern einige "Neuentdeckungen" zu sehen. Na, zumindest kannte ich sie noch nicht, aber man kann ja nicht alles kennen.
Im Prinzip orientiert sich der Film an dem Buch "Bahnhof der Tränen" von Herrn Springer. (Samt Zeitzeugen- na zumindest die "vom Fach", die "anderen" nicht ganz.)
"Wesentliche Neuheit" für mich - na ja- nicht Erkenntnis- Herr Stiller - er kommt da auch vor, ist dieses Mal über den Diensteingang Zoll, also im Toilettengang der Bahnhofshalle ausgereist. Na ja, ist die vierte Variante von ihm - aber was Solls. Erfreulicherweise ist die Schleuse dort kurz zu sehen- das gab’s bisher nicht als Bild. -Wilfried kommt natürlich auch vor, und erklärt freundlicherweise die Kühlkammerproblematik- also warum er nicht "gegrillt" wurde.
Ach so –„ Sensation „ - ich auch.-Ungefähr eine halbe Sekunde lang, bei 35.46. Ich bin der rechte Polizist - also erahnt man schon -Nebenrolle-unterer Statist. Macht aber nichts, den Schnipsel Film kannte ich schon und wusste, was kommt.
73, Hans




@Hans , danke für den Tip.

Du wurdest erkannt, die Technik macht´s -mit Bild anhalten!

Von wem? Natürlich von IM Harzer Roller

Übrings lief der Film über die rbb- Mediathek nicht so besonders auf meinem PC, immer wieder Bild-und Tonstillstand.

Heute von 11:30 Uhr bis 12 Uhr gibt´s bei Kika noch mal einen Zusammenschnitt von Armin Maiwald`s Sendung mit der Mauß zum Mauerfall, wo ja einige von uns auch mitgewirkt haben.

Heute Morgen auf ARD hab ich die Sendung leider verpasst, nur noch den Schluß gesehen.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 09.11.2014 10:58 | nach oben springen

#2478

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.11.2014 12:18
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Ich hatte die Maus heute gleich zweimal an ! @exDieter1945 ,meine Frau findet ,daß Du einsehr netter Herr bist !

MfG FRITZE


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#2479

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.11.2014 12:32
von Stringer49 | 700 Beiträge

Korrektur: Nachdem ich (ich wollte das eigentlich nicht) den MS Internet Explorer revitalisiert habe, konnte ich den Film zur Friedrichstrasse wirklich sehen. Schlussfolgerung: Mozilla hat auch Probleme. Und: Der rbb ist freundlicher zu Kunden im Ausland als der mdr; dort kann man solche Produktionen kaum sehen.

Daniel

PS. @Hans habe ich nicht entdeckt, aber das Bild war auch nicht sehr gut. Ich bitte um Entschuldigung.


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2480

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 09.11.2014 12:44
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ja, moderne Technik hat eben manchmal was Gutes.
Und mit dem nicht -Entdecken von Hans - kein Problem- war ja nur eine knappe halbe Sekunde. Da ich aber den "Ursprungsfilm" habe: Bitteschön -Ausschnitt. Nur nicht zu viel erwarten - ich hätte es nicht mal mitbekommen, aber im Original geht die Szene weiter.
( Q. Ausschnitt aus MfS-Doku)
Also - - nicht als Fahndungsbild geeignet, und -der Rechte bin ich.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Lutze und Stringer49 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.11.2014 12:45 | nach oben springen


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