#2381

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.11.2014 10:27
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #2380
Langsam wirds sehr vielfältig fas Thema.Aber ich finds gut.


Guten Tag,

dann doch zurück zum eigentlich Topic:

Ich ordne jetzt all meine russischen Gebirge an Papieren, Büchern und Heften, weil ich mit dem Thema Berlin zu Ende gekommen bin. Ich habe eine kleinde Broschüre gefunden:

Vorsicht an der Bahnsteigkante. Bahnsteigverlängerungen und Tunnelsanierung entlang der U-Bahnlinie 6: B.V.G. Bauabteilung (Berlin) 1996. Das sollte eine kostenlose Schrift gewesen sein - das ist sehr angenehm, denn die Buchpreise sind doch massiv...

p. 27 Hinweise auf die nicht sehr gründlichen Reinigungs- und Unterhaltungsarbeiten nach der Überschwemmung 1945

pp. 44 - 48 sehr interessante Ausführungen zum BF Friedrichstrasse (U) mit Skizzen

p. 51 Hinweis, dass der Verbindungstunnel zwischen beiden U-Bahntunnels U2 / U6 am BF Stadtmitte 1996 noch nicht saniert war.

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 01.11.2014 10:28 | nach oben springen

#2382

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.11.2014 14:34
von diefenbaker | 584 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2374
Morgen , Gemeinde,....
Weißt Du noch, von wem dieser Hinweis war , Wolfgang ?
73 , Hans


Leider nicht. Vermutlich gab es in den 70er Jahren einen Hinweis in den damaligen Westberliner Medien (Zeitung oder Abendschau) aufgrund irgend einer Verlautbarung vom Senat, die sich wiederum auf ein Vorkommnis mit Westberliner Bürgern bezogen haben kann. Evtl. wurde in dem Zusammenhang zunächst an die theoretisch vorhandene ständige Ausweispflicht für Westberliner erinnert, die beim Ost-Transit auch von praktischer Bedeutung werden konnte.

Gruss Wolfgang



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#2383

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.11.2014 15:41
von anorak2 | 29 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #2375
Man musste in "Groß-Berlin" als Deutscher sowieso immer seinen "behelfsmäßigen Personalausweis" mitführen. Und als allliierter Militärangehöriger seinen entsprechenden Ausweis. Das war eine alliierte Anordnung auf die -ernsthaft- bei Nichtbefolgung die Androhung der Todesstrafe stand.


Das sind zwei wahre Fakten, die zu einer unwahren Legende zusammengefügt wurden.

Wahr: Man musste in Berlin immer seinen Ausweis mitführen.
Wahr: Es gab in Berlin die Todesstrafe. (Zumindest auf dem Papier, die letzte Hinrichtung war 1949.)
Unwahr: Die Todesstrafe stand auf Nichtmitführen des Ausweises. (Sie stand auf unerlaubten Waffenbesitz und Mord)

Die Diskussion, ob diese Besonderheiten auf Ganz-Berlin oder nur West-Berlin zutrafen, klammere ich aus. :)



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#2384

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.11.2014 23:18
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo!
Möchte mich heute mal,auf diesen Weg, für die vielen Beiträge bedanken.
Einiges kannte ich,habe aber vieles neues erfahren.
Also weiter so,lese jeden Beitrag.
MfG. Rei


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#2385

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 18:56
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde.
Na dann will ich einmal meinen Beitrag über die Geisterbahnhöfe der U8 beenden. Ich hatte mich in den vorherigen Beiträgen bereits auf den Bahnhöfen Heinrich-Heine-Straße, Jannowitzbrücke, Alexanderplatz, Bernauer Straße und Rosenthaler Platz umgesehen und nach Spuren aus der Zeit der Geisterbahnhöfe gesucht. Ein Bahnhof fehlte noch und den habe ich heute mit der Fotolady besucht.

U-Bahnhof Weinmeisterstraße
Hier waren ja fast alle ehemaligen Zugänge nicht mehr zu erkennen. Über ehemalige Zugänge wurden 1988/89 noch neue Häuser gebaut und so hatte dann die ehemalige Gaststätte "Zum alten Schönhauser", einen Bierkeller mit U-Bahn-Anschluss, der aber vermauert war. Früher waren dort die Zugänge zum U-Bahnhof im Gebäude. Auch auf der anderen Seite in der Rosenthaler Straße hatte man Probleme mit der Wiedereröffnung der einstigen Zugänge. Noch heute gibt es da nur einen Zugang.
Aber seht Euch dazu die Fotos an.
Eine Frage an die Experten: Wo war der Eingang für die Trapo, also von wo kamen sie auf den Bahnhof.




Foto 1 zeigt die zwei neuen Eingänge aus der Weinmeisterstraße mit Blick in Richtung Alexanderplatz.
Foto 2 zeigt den Eingang an der Ecke Alte Schönhauser Straße. Dort war einst die urige Biergaststätte "Zum alten Schönhauser".
Foto 3 zeigt den zweiten Eingang an der Ecke Neue Schönhauser Straße.
Foto 4 zeigt den einzigen Eingang an der Rosenthaler Straße. Der zweite Eingang ist immer noch geschlossen.
Foto 5 zeigt die Treppe vom Eingang an der Rosenthaler Straße. Warum sind dort mittig auf den Treppen diese Löcher? Ich vermute, dort waren einst Stützen aufgestellt, welche die Betonplatten zur Abdeckung stützten?

Alles Fotos sind von mir selbst gemacht worden.

Wie es heute im Bahnhof und den Zwischengeschossen aussieht, zeige ich Euch gleich.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 19:50 | nach oben springen

#2386

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 19:12
von der glatte | 1.356 Beiträge

So und weiter geht es. Kommt mit, wir gehen nach unten.




Fotos 1, 2 und 3 zeigen den Zugang zur U-Bahn auf der Seite Alte Schönhauser Straße.
Fot 4 zeigt die blauen Fließen von 1930 sie kommen aus der ehemaligen Ernst Teichert GmbH aus meiner Heimatstadt Meißen. Dort wo sie fehlen, werden sie heute einfach nachgemalt inkl. Fugen. Mit der Zeit sieht man das aber sehr deutlich.
Foto 5 zeigt noch die alten Anzeigetafeln. Die neuen Tafeln sind schon im Betrieb und man fragt sich, wie lange wird man noch die alten sehen können?

Alle Fotos sind von mir.

Die Fotos vom Zugang Rosenthaler Straße kommen sofort.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2387

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 19:18
von der glatte | 1.356 Beiträge

Also los, gehen wir in Richtung Ausgang in der Rosenthaler Straße.



Foto 1 und 2 zeigt einen dunkelblauen Streifen an der Wand. War dort eventuell eine Sperrmauer eingezogen?
Foto 3 zeigt den anderen noch immer nicht wiederhergestellten Zugang zur Rosenthaler Straße.

Alle Fotos sind von mir.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2388

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 19:24
von der glatte | 1.356 Beiträge

Da hier ja schon umfassend über den Bahnhof Friedrichstraße gesprochen wurde, möchte ich noch zwei Fotos von dort beitragen.
Das schöne Mosaik direkt am Zugang zur U6, wurde nach der Wende wieder neu entdeckt und gut hergerichtet. Für mich eine wundervolle Arbeit, welche einfach zum Bahnhof dazugehört. Die Firma war einst aus der DDR und hatte die Idee zu solcher Werbung. Heute sicherlich unbezahlbar.



Beide Fotos sind von mir gemacht.

Gruß Reiner


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#2389

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 19:54
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,..... Hi, Reiner,
Auf den Rundgang mit "Lady" über der Bahnhof Weinmeisterstraße hab ich ja schon lange gewartet. - Ne- nicht als Antreiberei gemeint- was lange währt, wird gut...
Eingang : Diensteingang war Rosenthaler Straße,Ecke Weinmeisterstraße.
Q. - Berliner Verkehrsseiten -daher auch etwas Klein- Rechte.
Auf der "Karte der "Schnipel" links unten. Der "Rest" - wie Du schon beschrieben hast. Eingang Alte Schönhauser war ja in eimem Haus , völlig weg bei Neubebauung.Der Gang blieb aber erhalten. Er war dann faktisch "an der Treppe zu Ende".
Vor ca. drei jahren gab es eine Ausstellung auf dem Bahnhof , "Berlins vergessene Mitte",Großfotos auf den Reklametafeln, da war auch ein Bild vom Diensteingang mit ausgestellt. Dieses:
Der Eingang ist links zu sehen. Und - so schöne Fotos wie Du - kann ich nicht.
Das mit der Vermauerung hast Du richtig erkannt. Die anderen eingezogenen Wände haben kaum sichtbare Spuren hinterlassen , aber diese - nicht mehr zu sehende Wand stammte noch aus den 60ern. War also bei meinem "Aufschlagen schon vorhanden, sozusagen "erste Generation."
Meine Lieblinge - die Ägyptischen Damen - Gerdeens schönste Reklame - ja, immer wieder schön anzusehen. Manchmal soll man ja die arg gescholtenen Deutschen Bahnen loben, hier ist es angebracht !
73 , Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2390

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 20:12
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde, hallo Hans,

na ich dachte schon man hätte den Bahnhof vergessen. War ja hier kaum im Gespräch und da musste ich wohl einmal hin. Die ehemaligen Zugänge sind in der Eröffnungsfestschrift Neanderstraße (Heinrich-Heine-Straße)-Gesundbrunnen, von 1930 als Grafik abgebildet. Mals sehen ob ich die hier einmal zeigen kann, weil die sind sehr klein dort. Muss ich mal vergrößern, also Geduld. Im "Zum alten Schönhauser" war ich ganz gern, eventuell sind wir uns da schon einmal begegnet? Eventuell wenn Dich die trockene Luft und die Sehnsucht nach Licht, aus dem Bahnhof an das Licht trieb? Das Bier schmeckte dort immer gut. Heute aber nicht mehr da.

Und zu den beiden Damen auf dem Mosaik vom Bahnhof Friedrichstraße gehe ich heute gern. Sie sind für mich die Schönheiten vom Bahnhof überhaupt. Recht hast Du, denn bei den Damen war das ausgegebene Geld für die Reko gut aufgehoben.

Gruß Reiner


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#2391

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 20:29
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend,...
Nicht weitersagen - wir hatten eine Leitung zur Theke..... oder war`s eine Luke unter dem Tresen ?
Sicher, Weinmeisterstraße kam hier zu kurz, ist aber erklärbar , weil - technisch gesehen eben der "Uninteressanteste , weil einfachste Bahnhof" der D- Linie. Aus diesem Grund diente Wm auch als "Testfeld" für die CDS 79 genannte Errichtung von Stützpunkten für die Trapo. Dort wurde das ganze sozusagen ausprobiert, getestet.
Ja, und zu dem Mosaik - ist dir eigentlich aufgefallen - vorausgesetzt Du wusstest es nicht, dass das gesamte Gesicht der linken Dame und ein Teil des Gesichtes der rechten D. nachempfunden sind? Da gingen dummerweise die Dübellöcher für das Interflugplakat durch. Als man das Plakat abnahm, waren die Teile schon weg. Na - ist trotzdem schön geworden. Übrigens - nur als "Hinweis" - bei der Bahn geht nichts verloren, nicht mal die Kenntnis, was unter den vermieteten Reklameflächen ist.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2392

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 21:51
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
Unwahr: Die Todesstrafe stand auf Nichtmitführen des Ausweises. (Sie stand auf unerlaubten Waffenbesitz und Mord)



Ich rede von Alliiertem Besatzungsrecht. Die Todesstrafe konnte danach -rein rechtlich gesehen- für alles verhängt werden, was die Alliierten damit hätten bestrafen wollen. Man hätte z.B. (nur mal theoretisch) "Rothaarigkeit" mit dem Tode bestrafen können, man hätte es nicht mal vorher als Verbot bekannt machen müssen. Natürlich haben die Alliierten das nicht gemacht, aber es gab bis 1990 in West-Berlin eine funktionsfähig gehaltene Guillotine im Kammergericht. Die Todesstrafe war rechtlich bis zuletzt ernst gemeint. Das Teil steht heute in Ludwigsburg im Museum.


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#2393

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 22:00
von Barbara (gelöscht)
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Total schön das Mosaik!

"Dame von Gerdeen" - Eine Kosmetikreklame aus den 60er Jahren mit ägyptischem Motiv.

(Ich glaube übrigens, dass die linke Figur ein Herr ist.)


Und, ich habe eben nachgoogelt, die Spuren der Künstlerin Gertrud Triebs haben sich wohl verloren, aber es gibt noch den Keramiker, der es hergestellt hatte:

"Johann Kwederawitsch.

Der 79-Jährige lebt heute in Marzahn. Er hat in der DDR etliche Foyers, Aufenthalts- und Speisesäle mit seinen Mosaiken geschmückt. [...]

Ganz spannender Artikel, lest mal!

http://www.tagesspiegel.de/berlin/gerdee...eit/189812.html

Das nächste Mal wenn ich in Berlinn bin muss ich dahin :-)


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#2394

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 22:13
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #2392

Zitat
Unwahr: Die Todesstrafe stand auf Nichtmitführen des Ausweises. (Sie stand auf unerlaubten Waffenbesitz und Mord)


Ich rede von Alliiertem Besatzungsrecht. Die Todesstrafe konnte danach -rein rechtlich gesehen- für alles verhängt werden, was die Alliierten damit hätten bestrafen wollen. Man hätte z.B. (nur mal theoretisch) "Rothaarigkeit" mit dem Tode bestrafen können, man hätte es nicht mal vorher als Verbot bekannt machen müssen. Natürlich haben die Alliierten das nicht gemacht, aber es gab bis 1990 in West-Berlin eine funktionsfähig gehaltene Guillotine im Kammergericht. Die Todesstrafe war rechtlich bis zuletzt ernst gemeint. Das Teil steht heute in Ludwigsburg im Museum.


Das stimmt so auch nicht. Es gab die Verordnung 511
http://www3.recht.makrolog.de/bgblplus/2...H66®ion=land
Eine unverschwommene Version ist leider nur gegen Gebühr erhältlich. Die Verordnung 511 stellt Spionage und Angriffe gegen Alliierte unter Strafe, Höchststrafe ist die Todesstrafe.
Theo


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#2395

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 22:46
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

ich erneuere meine Aufforderung: @Hans schreibe das auf. Es gibt, so konnte ich sehen, noch einige andere Archäologen, sie werden sicherlich daran mitwirken. Das Internet ist vergänglich, vergänglicher als Ray Bradbury es für die Bücher beschrieb - 451 ° F.

Ich habe alles gelesen und betrachtet. Vielen Dank.
Daniel

PS. Das ist unsere br. Konkurrenz :

Ich kannte nicht alles, was der Autor geschrieben hat. Manches hatte ich selbst gesehen, immer, wenn ich dort fuhr, das Gesicht an das Glas gepresst. Wenn man jung ist, hat man viel Phantasie... Wenn ich Highgate station besucht habe, habe ich immer gehofft, dass dort wieder ein Zug fährt...
http://www.disused-stations.org.uk/h/highgate/
Dumm, nicht wahr? Es war klar, dass dieser bahnhof verloren war.

Vielleicht interessiert ja die «Konkurrenz» der Geisterbahnhöfe an der Thames
http://www.disused-stations.org.uk/features/index10.shtml


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 22:47 | nach oben springen

#2396

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 02.11.2014 23:25
von Stringer49 | 700 Beiträge

Unter meinen Papierbergen habe ich einen Prospekt gefunden - Ost-Berlin in den 1960er Jahren. Ein wenig Atmosphäre zu dem Dunkel in den Geisterbahnhöfen...



Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Turmwache hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2397

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.11.2014 09:46
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Tag,

eingefangen in der Nacht der Geister-Tunnelröhre, haben die Menschen aus Westeuropa (Deutschland u.s.w.) an das Leben darüber gedacht?

Vielleicht sind nicht alle, aus bestimmten Gründen, nach Berlin, Hauptstadt der DDR gefahren. Für sie blieb der dunkle Keller und eventuell die Visionen (so wie Knobloch die Betondecke im BF Stadtmitte mit der Kraft des Geistes und der Phantasie durchquerte) die einzige Elements, welche sie von der D.D.R. hatten (ausser Zeitungen und TV)

Da mit uns auch Damen wie @Barbara in den Tunnels mitlaufen, und Damen sind oft bessere Intendanten des Lebens zu Hause, möchte ich das letzte Stück von meinem Papierberg hier lassen:




Ich war erstaunt, dass es solche Reklame gab in der D.D.R. Der Druck ist eher grauenhaft wie leider auch in einigen Büchern. Es wurde sehr gutes Papier verwendet ; dieses Papier vermisste ich oft in sehr anspruchsvollen Büchern von D.D.R-Verlagen.

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2398

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.11.2014 10:27
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Weiss jemand aus Westdeutschland noch, wie die Ladenöffnungszeiten der Kaufhäuser damals im Westen war, speziell an Samstagen?
Theo


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#2399

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.11.2014 11:09
von Barbara (gelöscht)
avatar

in der Woche 18:30 h, Samstags generell 14:00 h


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2014 11:10 | nach oben springen

#2400

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 03.11.2014 12:11
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv013237.html
Samstag ist schon sehr früh Schluss gewesen.
Theo


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