#2261

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 20:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend,...
Danke , aber so gut nun auch wieder nicht. da gehört mehr dazu als "Geschichten erzählen und Fragen zu beantworten, wie ich es mache.
Jetzt sinds schon 7 Aufforderungen - ich fühle mich massiv gebauchpinselt.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2262

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 20:09
von Vogtländer (gelöscht)
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Würde ick och mitmachen!


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#2263

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 20:15
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Und von dem Gewinn des Buches kannste in Jannowitzbrücke goldene Eulen aufstellen lassen.


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#2264

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 20:20
von Hans | 2.166 Beiträge


Aber ich hab doch nur einen Uhu gerettet !
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2265

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 21:20
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2256
Von Einsperren kann nicht die Rede sein. Die Türen sind zum restlichen Bahnhof sind ja offen, nur nicht zum Bahnsteig. Engländer und Franzosen haben oft noch solche Methoden...Bahnsteigsperren usw.

Theo


Von welchem Bahnhof sprichst Du ? Hull ? Clockwise ?

Ich sprach von Lille Europe und meinte es eigentlich nur ironisch, weil der Saal dort so reizend ist. Man ist noch da und man ist es eigentlich nicht mehr.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2266

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 21:21
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2261
Abend,...
Danke , aber so gut nun auch wieder nicht. da gehört mehr dazu als "Geschichten erzählen und Fragen zu beantworten, wie ich es mache.
Jetzt sinds schon 7 Aufforderungen - ich fühle mich massiv gebauchpinselt.
73, Hans


Do it, old chap, do it.


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2267

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 21:34
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend @Hans und alle anderen,

oh, ich glaube die Wertschätzung für Deine Erklärungen ist eine Sache, aber ich meine, Du sollstest es wirklich tun. Es gibt bestimmt einen Kollegen oder Freund, der hilft. Ich kann Dir eine Idee geben für die Struktur, aber in Deutsch bin ich nicht gut. Ich bin kein Eisenbahner.

Es gibt bei uns so viele Bücher zur Eisenbahn, aber viele sind nur ein zweites oder drittes Aufbrühen der selben Teeblätter, manches ist aus Kolportieren gemacht. Du warst dabei, Du sagst, was Du gesehen hast, und Du kennst das Metier des Polizisten wie die Arbeit des Eisenbahners.

Man muss keine Angst vor einem leeren weissen Blatt haben. Auch ein Skulpteur beginnt mit einem groben stück Holz, zum Beispiel, und langsam wird die Figur immer deutlicher und feiner. So ist das mit einem Text.

Ich habe immer (das ist nicht das erste Buch) angefangen und geschrieben. Manchmal habe ich später gesagt, dass das ganz dumm war, habe es noch einmal geschrieben, geändert. Heute ist das leicht, es gibt den Computer, früher hatte ich eine Schreibmaschine... Da habe ich manchmal geschnitten, geklebt, darauf geschrieben, alles durchgestrichen...

Dann kam so ein Mensch im Verlag. Der hat so getan, als ob ich ein Junge im C Level sei...

Aber ich lebe noch, und schreiben ist ein gutes Gegen-Gewicht zur Arbeit, wo ich auch schreibe, aber das ist nicht so lustig.

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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zuletzt bearbeitet 28.10.2014 21:35 | nach oben springen

#2268

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.10.2014 23:32
von Turmwache | 293 Beiträge

Von Einsperren kann nicht die Rede sein. Die Türen sind zum restlichen Bahnhof sind ja offen, nur nicht zum Bahnsteig. Engländer und Franzosen haben oft noch solche Methoden...Bahnsteigsperren usw.

Theo

Ich kann mich noch erinnern, meistens zweiflüglige Türen von der Bahnhofshalle zum Bahnsteig führten, zumindest in Kleinbahnhöfen wie Dörfern kleinen Städten usw.
beispielsweise fuhren meine Eltern mit mir zu Besuch zu meinen Großeltern öfters nach Tgmde, von Rathenow über Stendal.
Tangermünde war ein Bahnhof wo es für die Personenbeförderung nur noch mit dem Bus weiterging, die Gleise endeten in einem relativ großen Industriegebiet.
Der gleiche angekommene Personenzug in Tgmde fuhr also wenig später zurück nach Stendal, als Kind war es oft sehr unangenehm, weil Holzpritschen und einzelne Abteile eben nur direkt von Außen zubetreten waren, man konnte nicht umherwandern,; Stillesitzen war angesagt.
Die in Tgmde am Schalter erworbenen Fahrkarten wurden also dann an der Tür der Halle zum Bahnsteig kontrolliert - ohne kam man nicht auf den Bahnsteig vor Abfahrt des Zuges.Die Tür wurde eigens aufgemacht und es gab auch irgendwie eine hüfthohe in den Fußboden eingelassene Sperre aus Eisenrohr.
Die gerade aus Stendal angekommenen Fahrgäste mussten an dieser Tür ihre irgendwo erworbenen abgelaufenen Fahrkarten beim Betreten der Halle abgeben. Dieser Mensch hatte dann einen oftmals dicken Packen der aus Pappe bestehenden Fahrkarten in der Hand


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#2269

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 00:41
von der glatte | 1.356 Beiträge

Stellt Euch das mit dem Buch nicht so einfach vor. Das Schreiben ist das Eine, einen Verlag dafür zu finden ist das Andere!

Es sei denn Ihr finanziert das auch ganz alleine. Wenn es noch dazu mit farbigen Fotos sein soll kommen schnell einige Tausender zusammen. Ja, das klingt alles sehr nach Pessimismus. Aber ein Pessimist ist eben auch ein ehemaliger Optimist, mit sehr vielen Erfahrungen!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2270

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 00:46
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Turmwache im Beitrag #2268
Von Einsperren kann nicht die Rede sein. Die Türen sind zum restlichen Bahnhof sind ja offen, nur nicht zum Bahnsteig. Engländer und Franzosen haben oft noch solche Methoden...Bahnsteigsperren usw.

Theo

Ich kann mich noch erinnern, meistens zweiflüglige Türen von der Bahnhofshalle zum Bahnsteig führten, zumindest in Kleinbahnhöfen wie Dörfern kleinen Städten usw.
beispielsweise fuhren meine Eltern mit mir zu Besuch zu meinen Großeltern öfters nach Tgmde, von Rathenow über Stendal.
Tangermünde war ein Bahnhof wo es für die Personenbeförderung nur noch mit dem Bus weiterging, die Gleise endeten in einem relativ großen Industriegebiet.
Der gleiche angekommene Personenzug in Tgmde fuhr also wenig später zurück nach Stendal, als Kind war es oft sehr unangenehm, weil Holzpritschen und einzelne Abteile eben nur direkt von Außen zubetreten waren, man konnte nicht umherwandern,; Stillesitzen war angesagt.
Die in Tgmde am Schalter erworbenen Fahrkarten wurden also dann an der Tür der Halle zum Bahnsteig kontrolliert - ohne kam man nicht auf den Bahnsteig vor Abfahrt des Zuges.Die Tür wurde eigens aufgemacht und es gab auch irgendwie eine hüfthohe in den Fußboden eingelassene Sperre aus Eisenrohr.
Die gerade aus Stendal angekommenen Fahrgäste mussten an dieser Tür ihre irgendwo erworbenen abgelaufenen Fahrkarten beim Betreten der Halle abgeben. Dieser Mensch hatte dann einen oftmals dicken Packen der aus Pappe bestehenden Fahrkarten in der Hand


Nicht eine abgefahrene Fahrkarte lag auf dem Bahnsteig herum. Wer auf dem Bahnsteig war hatte entweder eine gültige Fahrkarte oder sich vorher eine "Bahnsteigkarte" gelöst. In Berlin gab es noch die "Wannen" zur Kontrolle, alles lange her, aber keine schlechte Sache.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2271

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 08:05
von Telamon | 129 Beiträge

Film am 04.11.2014, 20:15 Uhr RBB

http://www.rbb-online.de/geheimnisvolle_...ichstrasse.html

Es ist von mir auch eine kleine Geschichte drin.

Gruß Winfried



Hans und der glatte haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2272

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 08:25
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Zitat von Turmwache im Beitrag #2268
(...)
Der gleiche angekommene Personenzug in Tgmde fuhr also wenig später zurück nach Stendal, als Kind war es oft sehr unangenehm, weil Holzpritschen und einzelne Abteile eben nur direkt von Außen zubetreten waren, man konnte nicht umherwandern,; Stillesitzen war angesagt.
(...)

Das waren aber sehr alte Waggons.

Ausbessern von Personenwagen "Reisen wieder eine Freude." Eisenbahnwagen werden gründlich überholt und Bahnhöfe wieder instand gesetzt. Im Rahmen des Zweijahresplanes führt die Reichsbahndirektion Erfurt eine Instandsetzungsaktion durch: der Reisende im Zug soll sich wohler fühlen als bisher. Zugweise werden die Personenwagen in die Ausbesserungswerkstätten geschickt, um gründlich überholt und mit neu verglasten Fenstern und neuem Anstrich als Reisezüge wieder in den Dienst gestellt zu werden. U.B.z.: Die Wiederherstellungsarbeiten an den Personenwagen im Reichsbahnausbesserungswerk Erfurt.
Diese Waggons waren auch der Grund für Bahnsteigsperren und Fahrkartenkontrollen an Bahnhöfen. Im Nahverkehr wurden diese Waggons offenbar bis in die DDR Zeit benutzt. Durchgangswagen, also Abteilwagen mit Seitengang gab es zwar schon Ende 19. Jahrhundert, aber nur im Schnellzugsverkehr (deshalb hiessen die dann nicht mehr "Courier-Züge", sondern D-Züge). Für Zugbegleiter und Fahrgäste war das eine grosse Erleichterung.
Nachdem die letzten "Hunderttürer" (Abteilwagen ohne Seitengang) ausgemustert waren, wurden Bahnsteigsperren und Kontrollen überflüssig.
Theo


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#2273

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 08:32
von icke46 | 2.593 Beiträge

[quote=eisenringtheo|p402054
Diese Waggons waren auch der Grund für Bahnsteigsperren und Fahrkartenkontrollen an Bahnhöfen. Im Nahverkehr wurden diese Waggons offenbar bis in die DDR Zeit benutzt. Durchgangswagen, also Abteilwagen mit Seitengang gab es zwar schon Ende 19. Jahrhundert, aber nur im Schnellzugsverkehr (deshalb hiessen die dann nicht mehr "Courier-Züge", sondern D-Züge). Für Zugbegleiter und Fahrgäste war das eine grosse Erleichterung.
Nachdem die letzten "Hunderttürer" (Abteilwagen ohne Seitengang) ausgemustert waren, wurden Bahnsteigsperren und Kontrollen überflüssig.
Theo[/quote]

Das die Zugangskontrollen zu den Bahnsteigen alleine der Bauweise der abgebildeten Wagen geschuldet war, kann aber auch nicht stimmen. Bei der Berliner S-Bahn beispielsweise gan es diese Zugangskontrolle mit manueller Fahrkartenentwertung bis Ende der 60er - Anfang der 70er Jahre. Dabei ist die Bauform der S-Bahnwagen, auf die Türen bezogen, mindestens seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis heute unverändert geblieben.

Gruss

icke



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#2274

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 10:10
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Hans im Beitrag #2264

Aber ich hab doch nur einen Uhu gerettet !
73, Hans




Wie was Uhu gerettet ?? Hattest du das schonmal erzählt? Wo denn ?
.


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#2275

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 10:15
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2272
Zitat von Turmwache im Beitrag #2268
(...)
Der gleiche angekommene Personenzug in Tgmde fuhr also wenig später zurück nach Stendal, als Kind war es oft sehr unangenehm, weil Holzpritschen und einzelne Abteile eben nur direkt von Außen zubetreten waren, man konnte nicht umherwandern,; Stillesitzen war angesagt.
(...)

Das waren aber sehr alte Waggons.


Theo



Darf ich hier mal fragen: hatte bei den alten Eisenbahnwaggons jedes Abteil eine eigene Außentür? Wie toll war das denn. Och ich will die alten gemütlichen Züge zurück, wo man noch die Fenster aufmachen konnte, Kopf raustecken, diese neuen Konservendosen sind so steril und eng und Klaustrophobie-fördernd....
.


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#2276

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 10:43
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,.....
In Anlehnung an ein "Berühmtes" Zitat aus Lyrik, Jazz und Prosa: " Das Verkehrswesen, Genossen Bauern, es entwickelt sich."
Nein ich rufe jetzt nicht zu einer Spende für die Deutschen Bahnen auf, außerdem hatte Valerie Kossonossov auch keinen Erfolg damit. (letzter Satz nur für "Kundige" der Rest: Wenn’s geht mal Lyrik, Jazz, Prosa anhören, - Das Flugwesen- es lohnt sich.)
Also - die 1000-Türen -Wagen: diese waren unter dem Kaiser und etwas vorher mal der "letzte Schrei der Technik. Sie waren nicht nur praktisch, sondern auch recht "simpel" herzustellen. Man versprach sich davon einen schnelleren "Verkehrsfluss" - besonders beim ein/aussteigen. Na ja, die Technik entwickelt sich weiter, und irgendwann merkte man - oh-doch nicht so gut - weil Personalaufwändig. Da der Schaffner ja nicht "durch" konnte, brauchte man ja Bahnsteigsperren. Na und so weiter. Man merkt diesen Wagen ja auch an - Vorbild "Reisekutsche" - na klar, was sonst. Und in einer Kutsche hat eben das "Coupé" eine eigene Tür. Bzw. eben zwei.
Komischerweise beeinflusste diese Bauart die Konstrukteure sehr lange, die ersten S-Bahnen erinnern noch ein wenig an die Konstruktion, obwohl sie natürlich keine "tausend-Türen" mehr hatten. Ist eben so, bei Eisenbahnkonstruktionen hält sich bewährtes - bewährte Technik, eben lange. Ja, und Laufzeiten, Betriebszeiten, Haltbarkeit von (damaliger) Eisenbahntechnik waren eben erstaunlich hoch. Allerdings - die entsprechende Wartung vorausgesetzt. Die war aber eben genauestens geregelt. Ein überholtes Geschäftsmodell ? Mag sein, jedenfalls nach moderner Manager-Ansicht. Aber so falsch kann das m.M. nach nicht gewesen sein.
( Q. Jungfernfahrt der elektrischen S-Bahn)
Ja- das ist also der "Urvater" der Berliner S-Bahn.
So- der UHU , Na, das ist eben so eine Uraltstory. Sie ist in #569 zu finden. (es ist natürlich kein..... ach , lies einfach mal)
73, Hans
Nochmal, da das Bild nicht kam. Oder gehts mal wieder nicht ? Dann wird es nachgereicht. H.


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 29.10.2014 10:49 | nach oben springen

#2277

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 10:46
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #2269
Stellt Euch das mit dem Buch nicht so einfach vor. Das Schreiben ist das Eine, einen Verlag dafür zu finden ist das Andere!

Es sei denn Ihr finanziert das auch ganz alleine. Wenn es noch dazu mit farbigen Fotos sein soll kommen schnell einige Tausender zusammen. Ja, das klingt alles sehr nach Pessimismus. Aber ein Pessimist ist eben auch ein ehemaliger Optimist, mit sehr vielen Erfahrungen!

Gruß Reiner


Guten Tag,

nichts ist einfach. Ich muss auch wissen, was ich machen will. Es gibt den Verlag GVE (ist er noch da ?).

Die Frage ist auch, ob man einen Band machen möchte wie «L.N.E.R. 150 The London and North Eastern Railway. A century and a half of progress» (Whitehouse & St John Thomas), 1989, für £ 17.99 oder ein kleines Buch, einen Reiseführer, unterhaltend, aber auch sehr korrekt in den Fakten.

Es muss etwas sein, was noch nicht gibt, und Hans hat Dinge zu erzählen, die unbekannt sind

Schreiben ist wie Sport - man muss auch hinfallen können, und man fällt hin, damit man wieder aufsteht...

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2278

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 11:13
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2276
Morgen, Gemeinde,.....
[...]
Also - die 1000-Türen -Wagen: diese waren unter dem Kaiser und etwas vorher mal der "letzte Schrei der Technik. Sie waren nicht nur praktisch, sondern auch recht "simpel" herzustellen. Man versprach sich davon einen schnelleren "Verkehrsfluss" - besonders beim ein/aussteigen. Na ja, die Technik entwickelt sich weiter, und irgendwann merkte man - oh-doch nicht so gut - weil Personalaufwändig.
[...]
Ja- das ist also der "Urvater" der Berliner S-Bahn.
So- der UHU , Na, das ist eben so eine Uraltstory. Sie ist in #569 zu finden. (es ist natürlich kein..... ach , lies einfach mal)
73, Hans


Guten Tag,

solche Züge mit «1000 Türen» (glücklicherweise keine 1000 Jahre ) haben ein langes Leben. Ich benutze oft den Ferry zwischen Dover und Calais. Es gibt schon lange keinen Zug mehr, welcher in Dover am Quai wartet (das in der Zeit von «Golden Arrow » und anderer Züge). Ein courtesy bus bringt die Leute zum BF Dover Priory. Dort fuhren die elektrischen Züge nach Victoria, und es waren Züge mit tausend Türen. Sie waren bis nach 2000 im Einsatz. Im Winter, war es manchmal ungemütlich, wenn ich am Fenster (und der Tür) sass. Ein guter Schal hat einen grossen Wert...

Vor dem Aussteigen muss man das Fenster öffnen (bei deutschen Wagen ist das, scheint mir nicht so) und nach der Türöffnung, die ist nur aussen, fassen. Das war auch bei den HST so - lustig, dass man das Fenster öffnen kann, wenn der Zug 125 mph fährt ...

Vor allem in Netz der S.R. (Southern Railway) mit Stromschiene waren diese Züge wie eine S-Bahn. Es gab auch elektrische Lokomotiven, jedoch hatten diese Probleme, wenn sie anfuhren und dabei viele Weichen und Kreuzungen passieren. In den Rangier-Bahnhöfen gibt es eine Fahrleitung...

Ach, diese Züge mit 1000 Türen
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 29.10.2014 11:20 | nach oben springen

#2279

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 11:25
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Hans im Beitrag #569
Abend, Gemeinde....
Jannowitzbrücke ist da schon etwas schwiriger ! Mal einen Uraltplan vornweg , damit wir uns nicht veheddern :
Der Plan ist aus einer Festschrift -Eröffnung der GN-Bahn- so hieß die Linie damals, zu finden auf den U-Bahn-Seiten.Und mit Absicht nur so klein, sorry. Stammt aus der Sammlung M. -im BIld angegeben.
Die "Spreeausgänge" wurden zwar geplant, aber nie gebaut. Du lagst also völlig richtig. Steht auch in der Festschrift drin. Auch die auf dem Plan vorhandenen "Straßenbahnausgänge gab es nicht in dieser Form.
Was gabs wirklich : Der Eingang auf der "Mittelinsel" vor dem S-Bahnhof , Holzmarktstraße , das "Dreieck"" war der Diensteingang von 61 bis 11.11..89
Ab dann war er die Güst ! am Anfang ein und Ausreise, weil nur dieser Eingang so schnell herzurichten war. ---Tolle Zeit - man überlege mal wie wenig Zeit die BVB für den Ausbau der Wände und so benötigt hat ! o.k. es waren Gasbetonsteine..... kein Betoooon. Der Eingang im S-Bahnhof - ein ganzes Zwischengeschoß, wurde in den 60ern zu einem Feierkeller der BVB umgebaut, genannt "Eulenkeller" wegen der vielen Rauchverzehrer - Uhus, die dort rumstanden. (Eigendlich sollte hier der UHU stehen -Meiner - aber das dauert noch ein wenig) So hier ist er , in voller Pracht! Ja , es soll eben verrückte "Jäger und Sammler" geben. Einen mußte ich das Leben retten, als er im Müllcontainer gelandet war!
Vom Bahnhof aus nicht zu erreichen, aber wenn die Musiker mit viel Bass arbeiteten, konnt mans hören. Zugang war da , wo jetzt der Eingang unterm S-Bahnhof -der "Vorne" ist. Nun gab es noch einen quasi "Fußgängertunnel" also auch ein Zwischengeschoss , das vom Dreieck über die Holzmarktstr.
führte natürlich unterirdich , und einen Ausgang da hatte, wo das Hochhaus steht. Der wurde beseitigt , als das Hochhaus gebaut wurde , der Tunnel war noch da , aber vermauert. Der wurde dann so 95 ganz beseitigt, verfüllt, eingestoßen.
Hm ...als Kurzbeschreibung - reicht.
73 Hans
Edit: ein UHU -und ein FÄHlerrr.



Es wird einem echt immer wieder schwindlig bei diesen ganzen Ein- und Ausgängen und Geschossen und was weiß ich, hier jetzt auch bei der Jannowitzbrücke, deren Gegebenheiten ich inzwischen ja einigermaßen kenne...

Das mit dem Feierkeller ist ja abgefahren und die Geschichte mit dem Uhu auch :-)
Ich hatte übrigens gedacht du hättest einem echten Tier , das sich verflogen hatte, das Leben gerettet.

Was bedeutet "Eulenkeller" wegen der vielen Rauchverzehrer - Uhus, die dort rumstanden" ?
.


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#2280

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 29.10.2014 11:46
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.....
Du hast ja sicher bemerkt- Jannowitzbrücke ist nicht der "einfachste" Bahnhof der Geisterbahnhöfe. Liegt aber auch daran, dass er eben nicht so gebaut wurde, wie es in einigen veröffentlichten Plänen zu sehen ist. Und umgebaut wurde auch noch. Das richtet natürlich Verwirrung an. Na, ist ja inzwischen auseinanderklamüsert.
Der Eulenkeller, das ist ein umgangssprachlicher Begriff von BVB-ern geprägt, der sich aber durchgesetzt hat. Ursprünglich wurde der mal als "Versammlungs und Feierbude "gebaut, einfach in das tote Zwischengeschoss des U-Bahn-Eingangs vom S-Bahnhof aus. (Spreeseite) Da war eben Platz ohne Ende, und in der Beziehung "Wie organisiere ich was für meine Leute" war die BVB immer schon recht pfiffig. Da wurde dann so ne Art Bar eingebaut, ein kleiner Küchentrakt, Tresen und so, das Ganze dann so "auf schmuck und schummerig" gemacht. Irgendeiner hatte die Idee, in den vorhandenen Nischen, auf der Bar usw. lauter Rauchverzehrer - so hießen diese Uhus, aufzustellen. Das war so eine "Erfindung" aus der Zeit, wo man noch annahm, mit einer Lampe und darauf getröpfeltem Parfum könne man Tabakrauch "unschädlich" machen. Irgendwie fanden die Uhus das Gefallen der "Anwesenden" - und wurden zum Namensgeber.
So kam das zustande.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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